20120523-Renz_Bachelorarbeit

Robin Renz, Jahrgang 1988, studierte an der Hochschule Deggendorf vom Wintersemester 2008/09 bis zum Sommersemester 2012 Betriebswirtschaft mit dem Studienschwerpunkt Dienstleistungsmanagement. In seiner Bachelorarbeit befasste er sich mit dem Thema Elektromobilität und Mobilitätskonzepte für Ballungsräume.

Da es sich dabei offensichtlich nicht um ein typisches BWL-Thema handelt, war er froh, dass Prof. Dr. Thomas Bartscher bereitwillig die Betreuung dieser Bachelorarbeit übernahm. Die Arbeit konzentriert sich auf mit Elektrofahrzeugen betriebene „Mobility on Demand“-Konzepte und bewertet sie im Hinblick auf die Innovationsakzeptanz. Das heißt sie zeigt ganz konkret was Elektrofahrzeuge und die neuartigen „Mobility on Demand“ Konzepte dem Kunden bieten müssen, um von ihm entsprechend angenommen zu werden. Nicht verwunderlich, dass diese Abhandlung beim Präsidenten der Hochschule Deggendorf und Vater des E-Wald-Projekts, Prof. Dr. Peter Sperber, auf offene Ohren traf.

Die Thesis beschäftigt sich mit dem Thema Elektromobilität in Großstädten mit hoher Bevölkerungsdichte, so genannten Ballungsräumen. Sie zeigt, dass die Entwicklungen, die sich zur Zeit überall auf der Welt in den Städten abzeichnen nicht allein durch elektrische Autos kompensiert werden können. Immer mehr Menschen leben in Städten und auch die Zahl der Autos in diesen Ballungszentren wächst rasant. Was heute in vielen asiatischen Metropolen schon der Fall ist, zeichnet sich auch im Rest der Welt, unter anderem bei uns in Europa ab: Die Städte sind dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Es gibt schlicht nicht genug Platz um den Individualverkehr bewältigen zu können.

Eine Lösung können so genannte „Mobility on Demand“ Konzepte sein, eine Weiterentwicklung der Car-Sharing Idee. Das heißt, man benutzt nicht sein Auto, sondern ein Auto. Man nimmt einfach das Auto das an der nächsten Ecke steht, fährt los und stellt es am Zielort angekommen an einem beliebigen Parkplatz ab.

Genau hier kommen dann auch Elektroautos ins Spiel. Sie ergänzen die Nutzungsmuster im innerstädtischen Verkehr und die solcher Mobilitätskonzepte hervorragend. Dazu kommen natürlich die Umweltproblematiken, die der hochkonzentrierte Automobilverkehr besonders stark in den Städten verursacht. Dem können Elektrofahrzeuge entgegenwirken.

Schlussendlich zeigt sich, dass es trotz den vielen Einflussfaktoren niemand anderes ist als der Kunde, der darüber bestimmt wann sich Elektrofahrzeuge und „Mobility on Demand“ Angebote am Markt durchsetzen. Diese Entscheidung, das zeigt die Arbeit auch, ist dabei viel weniger rational als man annehmen könnte. Sie wird zu großen Teilen nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Bauch getroffen. Genau das muss in der Auslegung von Elektroautos und „Mobility on Demand“ auch berücksichtigt werden.

Peter Kaiser


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