Der Bachelor-Studiengang Elektro- und Informationstechnik hat das Ziel, durch praxisorientierte Lehre eine auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden beruhende Ausbildung zu vermitteln, die zu einer eigenverantwortlichen Berufstätigkeit als Elektroingenieur oder Elektroingenieurin nach deutschem und internationalem Maßstab befähigt sowie die Aufnahme eines Masterstudiums ermöglicht. Darüber hinaus werden die überfachlichen Ziele Kommunikationsfertigkeit und Teamfähigkeit verfolgt.

Das Studium befähigt für einschlägige Ingenieurtätigkeiten zur Planung, Bearbeitung und Auswertung von umfassenden fachlichen Aufgaben- und Problemstellungen sowie zur eigenverantwortlichen Steuerung von Prozessen in Teilbereichen der Elektro- und Informationstechnik insbesondere in folgenden Tätigkeitsfeldern:

  • Entwicklung (Konzeption, Entwurf, Erstellung, Test und Qualitätssicherung), Fertigung (Arbeitsvorbereitung, Produktion) und Projektierung von Hardware und Software für Komponenten, Baugruppen und Anlagen der Elektro- und Informationstechnik entsprechend des jeweiligen Schwerpunktes
  • Vertrieb (Kundenberatung und Projektabwicklung)
  • Montage, Inbetriebsetzung, Betrieb und Service von Baugruppen und Anlagen
  • Überwachung und Begutachtung

Höchste Priorität der zu erlangenden Kompetenzen ist das fachlich-technische Wissen und die Fähigkeit, dieses unter verschiedensten Aufgabenstellungen einzusetzen und zu erweitern. Es soll die Qualifikation der Studierenden auf den Gebieten der naturwisssenschaftlich-mathematischen und elektrotechnischen Grundlagen erfolgen. In den Vertiefungsrichtungen („Automatisierungstechnik“, „Energie- und Anlagentechnik“, „Nachrichtentechnik“ sowie „Technische Elektronik“) werden zusätzliche branchenspezifische Kenntnisse erworben.

Es wird die grundlegende Fähigkeit zur wissenschaftlichen Arbeitsweise und zum Lösen von Problemen geschaffen und Methodenkompetenz, Abstraktionsvermögen und Transferdenken geschult. Durch eine umfassende Ausbildung in den Grundlagenfächern sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, die wesentlichen Zusammenhänge zu erkennen und jene Flexibilität zu erlangen, die benötigt wird, um der rasch fortschreitenden technischen Entwicklung gerecht zu werden. Die Ausbildung soll in den einschlägigen Fächern auch dazu befähigen, die Auswirkungen der Elektrotechnik auf die Umwelt zu erkennen und nachteilige Auswirkungen soweit wie möglich zu vermeiden.

Die Ausbildung weist einen hohen Praxisanteil auf. Außerfachliche Ergänzungen und Englisch als Fremdsprache sind integriert, um die Studierenden auf die große Vielfalt späterer Berufstätigkeit im In- und Ausland vorzubereiten. Ebenso wird durch Seminare die Kommuni-kationsfertigkeit und durch die Zusammenarbeit in Projekt- und Praktikumteams die Teamfähigkeit gefördert.

Die Absolventen verfügen über ein breites und fundiertes mathematisch-, natur-, und ingenieurwissenschaftliches Grundlagenwissen. Die Studierenden kennen grundlegende mathematische Begriffe und Methoden des ingenieurwissenschaftlichen Entwickelns sowie physikalische und elektrotechnische Grundlagen. Sie haben ein Verständnis für den multi-disziplinären Kontext der Ingenieurwissenschaften erworben. Weiterhin werden die allgemeinen Grundlagen in den jeweiligen Vertiefungsrichtungen spezialisiert. Die Absolventen kennen die für die verschiedenen Bereiche relevanten Begriffe und Methoden. Sie sind befähigt, die in den verschiedenen Bereichen auftretenden Phänomene und Probleme zu verstehen, sie kennen grundlegende Lösungsprinzipien und können diese für die praktische Anwendung umsetzen, so dass Sie im jeweiligen Fachgebiet und in angrenzenden Tätigkeitsfeldern eingesetzt werden können. Aktuelle Trends und Strömungen in der Informationsgesellschaft und die Notwendigkeit des selbstständigen lebenslangen Lernens werden erkannt.

Die Studierenden können dabei aus den vier Schwerpunkten gemäß ihrer persönlichen Interessenslage einen auswählen:

Automatisierungstechnik: Kenntnisse über Automatisierungs- und Prozessleitsysteme und die Grundlagen digitaler Kommunikationssysteme. Kenntnisse über die besonderen Herausforderungen, die typischen Funktionen und die technische Realisierung von Elektronik im Fahrzeug sowie die Funktionsweise von Robotern. Fähigkeit zur Auslegung von elektrischen Maschinen und Antrieben sowie zur Synthese und Analyse von digitalen Kommunikationssystemen. Fähigkeit zur Analyse und Dimensionierung von leistungselektronischen Schaltungen sowie zum Entwurf und zum Aufbau von semiautonomen Robotern. Kompetenz zur Entwicklung von Elektronik mit Focus auf Fahrzeugelektronik und Leistungselektronik. Beurteilung der Leistungsfähigkeit verschiedener Bussysteme im Fahrzeug.

Energie und Anlagentechnik: Kenntnisse über Berechnung, Aufbau und Funktionsweise wesentlicher Betriebsmittel der elektrischen Energietechnik sowie deren Simulation. Fähigkeit, theoretische Grundlagen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten auf technische und wirtschaftliche Probleme der elektrischen Energietechnik anzuwenden. Fähigkeit zum Entwurf und zur Dimensionierung von Anlagen der regenerativen Energietechnik sowie der Stromversorgungstechnik und der Leistungselektronik. Kompetenz, die Einsatzfähigkeit regenerativer Energiesysteme abzuschätzen und Betriebsmittel der Energietechnik zu optimieren.

Nachrichtentechnik: Kenntnisse über die wesentlichen Messprinzipien und Messgeräte der Hochfrequenz- und Nachrichtentechnik, der Anwendung von Hochfrequenz-Schaltungen, der Sender- und Empfängertechnik sowie der analogen und digitalen Modulationsverfahren. Kenntnisse über Aufbau und Funktionsweise von Übertragungssystemen. Fähigkeit Hochfrequenz-Schaltungen der Nachrichtentechnik zu entwerfen, zu dimensionieren und mit kommerziellen CAD-Programmen zu simulieren. Fähigkeit, Übertragungssysteme zu beschreiben und zu analysieren und nachrichtentechnische Grundlagen auf Kommunikationssysteme anzuwenden. Kompetenz, analoge und digitale Modulationsverfahren einzusetzen, modulierte Übertragungen zu dimensionieren und Netze zu planen. Kompetenz, Schaltungen der Nachrichten- und Funktechnik zu optimieren und zu komplexeren Systemkomponenten zu integrieren.

Technische Elektronik: Kenntnisse über Einsatzgebiete, Herstellungsprozesse, Design, Layout und Modellierung von Integrierten Schaltungen, sowie über die Eigenschaften von Hochfrequenzschaltungen und optoelektronischen Komponenten. Kenntnisse über grundlegende Konzepte und Methoden der Qualitätssicherung und der analogen und digitalen Bildaufnahme und Bildverarbeitung. Fähigkeit Integrierte Schaltungen und optoelektronische Baugruppen praxisgerecht einzusetzen. Fähigkeit, grundlegende Konzepte und Methoden der Qualitätssicherung anzuwenden. Fähigkeit Hochfrequenzschaltungen zu dimensionieren und zu analysieren sowie bildverarbeitende Systeme einzusetzen.

Events & More

25y thd

digitalisierung logo webseite

jetzt bewerben

merchandising

siegel che elektrotechnik informationstechnik

u multirank siegel international orientation sw

u multirank siegel contact to work environment sw

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok