Die Technische Hochschule Deggendorf hat seit 2009 in den angrenzenden Landkreisen Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Rottal-Inn und Weißenburg-Gunzenhausen acht Technologie- und Gesundheitscampus gegründet, die den Status eines Institutes haben.

Hier entwickeln Experten in enger Abstimmung mit Unternehmen der Wirtschaft anwendungsbezogene Speziallösungen.
Das Konzept der Technologie Campus ist die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und ihrer wirtschaftlichen Anwendung. Die enge Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft macht die Hochschule zu Motor und Mentor einer ganzen Region.

Neben den Forschungseinrichtungen der THD bietet ein Unternehmer-Campus im gleichen Gebäude (TC Freyung) oder auf dem Gelände (TC Teisnach) Räumlichkeiten für Unternehmen an. Firmen haben somit einen direkten Zugriff auf die Labor- und Forschungskapazitäten der THD und Kontakt zu Praktikanten und Studenten im Abschlusssemester.

Welcher TC macht was?

Gesundheitscampus Bad Kötzting

Der Gesundheitscampus Bad Kötzting ist neben dem Campus Schloss Mariakirchen der zweite Campus der Technischen Hochschule Deggendorf, der sich mit anwendungsorientierter gesundheitswissenschaftlicher Forschung und Lehre beschäftigt.
Er wurde am 22. Oktober 2012 von dem bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Wolfgang Heubisch feierlich eröffnet.

Kompetenzen:

  • Konzeptionierung, Umsetzung und Evaluation des kommunalen Gesundheitsmanagements in der Präventionsregion Bad Kötzting
  • Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Modellen und Konzepten des individuellen, betrieblichen und kommunalen Gesundheitsmanagements
  • Entwicklung von anwendungsorientierten gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen und Zertifikatslehrgängen
  • Initiierung, Aufbau und Pflege von grenzüberschreitenden Beziehungen zu ausländischen Universitäten in Bezug auf die Gesundheitswissenschaften, vor allem zur Westböhmischen Universität Pilsen

Hier geht es zu den Seiten des Gesundheitscampus Bad Kötzting.

Technologie Campus Cham

Der Technologie Campus Cham ist ein wichtiger Impulsgeber für die Region – ein Projekt von der Region für die Region. Ein Projekt wie der Campus Cham kann nur mit dem Antrieb von Unternehmen aus der Region gelingen. Das Netzwerk Mechatronik Ostbayern mit einer Vielzahl von Unternehmen aus verschiedenen Branchen ist eines der größten regionalen Mechatronik-Netzwerke in Bayern und bietet für die Zusammenarbeit mit dem Campus hierzu die besten Möglichkeiten. Bei Projekten arbeitet der Campus schwerpunktmäßig mit diesen Firmen zusammen. Die gemeinsame Zusammenarbeit wird durch regelmäßige Veranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen intensiviert.

Anwendungsorientiertes Dienstleistungsportfolio mit 4 Säulen:

  1. Anwendungsnahe Forschung
  2. Technologietransfer
  3. Nachwuchsförderung
  4. Duales Studium Mechatronik

Schwerpunkte:

  • Automatisierungstechnik
  • Produktionstechnik
  • Antriebssysteme
  • Robotik

Hier geht es zu den Seiten des Technologie Campus Cham.

Technologie Campus Freyung

Am Technologiecampus Freyung (TCF) entstehen durch anwendungsorientierte Forschung marktfähige optimierte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Der TCF kooperiert mit Partnern aus der Wirtschaft und entwickelt für Unternehmen.

Der Technologiecampus wurde im Oktober 2009 eröffnet. 40 Mitarbeiter sind am Campus beschäftigt und es erfolgten bisher 1 Ausgründungen in die regionale Wirtschaft.

Schwerpunkte:

  • Automotive Electronics
  • Embedded Prototyping & Bestückung
  • Mobile Systems & Software Engineering
  • Unbemannte Fluggeräte (UAV) und Fernerkundung
  • Bionik
  • Angewandte Energieforschung

Hier geht es zu den Seiten des Technologie Campus Freyung.

Technologie Campus Grafenau

Der Technologiecampus Grafenau bündelt das Know-how der Technischen Hochschule Deggendorf im Bereich von Datenanalytik, Einkauf und Supply Chain Management. In enger Zusammenarbeit mit Industrie, Handel und Kommune werden praxisnahe innovative Lösungen entwickelt.

Schwerpunkte:

  • Datenanalytik
  • Einkauf und Supply Chain Management
  • Zukunftsstrategien für strukturschwache Regionen

Hier geht es zu den Seiten des Technologie Campus Grafenau.

Campus Schloss Mariakirchen

Die Hochschule Deggendorf ist ein Vorreiter darin, Hochschul-Bildung und spezielle Fachbereiche in Regionen Niederbayerns auszulagern. Damit wird eine noch bessere Verknüpfung des theoretischen Wissens mit den praktischen Erfahrungen der Betriebe vor Ort erreicht. Am 04. Mai 2011 wurde der vierte Campus der Hochschule Deggendorf, der Campus Schloss Mariakirchen, durch Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch eröffnet.
Kompetenzen:

  • Institut für Existenzgründung und Unternehmertum
  • Institut für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Energiemanagement
  • Institut für Pflege und Gesundheitswissenschaften
  • Forschungsstelle Alternswissenschaften

Hier geht es zu den Seiten des Campus Schloss Mariakirchen.

Technologie Anwender Zentrum Spiegelau

Mit der Unterstützung der Gemeinde Spiegelau, des Landkreises Freyung-Grafenau und des Freistaates Bayern wurde in Spiegelau ein neues Technologie Anwender Zentrum aufgebaut und im März 2012 offiziell eröffnet. Unter wissenschaftlicher Leitung der Hochschule Deggendorf und der Universität Bayreuth werden am traditionellen Standort neue Technologien zum Glasschmelzen und Umformung zu präzisen optischen Bauteilen wissenschaftlich entwickelt.
Schwerpunkte:

  • Schmelztechnologie, Heißformgebung und Präzisionsblankpressen
  • Messtechnik
  • Analytik

Hier geht es zu den Seiten des Technologie Anwender Zentrum Spiegelau.

Technologie Campus Teisnach

Der Technologiecampus bündelt das Know-how der Hochschule Deggendorf im Bereich der optischen Technologien, der Prozessentwicklung- und Optimierung, der Messtechnik und der Fertigungstechnik. Die Hochschule hat sich diese Kompetenzen über viele Jahre erarbeitet und diese können so effizient für Partner, wirtschaftliche Auftraggeber und Dienstleistungen eingesetzt werden.

Schwerpunkte:

  • Optikfertigung
  • Messtechnik
  • Fertigungstechnik
  • Hochfrequenztechnik

Hier geht es zu den Seiten des Technologie Campus Teisnach.

Technologie- und Studienzentrum Weißenburg

Erstmals innerhalb Bayerns werden mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach zwei Hochschulen in einem Campus vor Ort intensiv kooperieren. Dies geschieht vor allem auf den Gebieten Technologietransfer für Kunststoffe (THD) und Wissenstransfer für berufliche Weiterbildung (Ansbach), die die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft im Technologie- und Studienzentrum Weißenburg bündeln. Daher wird mit der Namensgebung „kunststoffcampus bayern" auch ein bayernweiter Anspruch erhoben.

Bachelor-Studiengänge (berufsbegleitend):

  • Strategisches Kundenorientiertes Management: Vertiefung der betriebswirtschaftlichen Inhalte für nachhaltige Unternehmensführung auf höchstem Niveau
  • Angewandte Kunststofftechnik: Bündelung der naturwissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten mit starkem Anwendungsbezug

Technologiezentrum

  • Weiterentwicklung von Produktionstechniken und -verfahren
  • Erprobung neuer Werkstoffe
  • Kunststoffoptik und transparente Kunststoffe
  • Nachhaltige Kunststoffe (biologisch abbaubare Kunststoffe, Recycling von Kunststoffen)
  • Mess- und labortechnisches Zentrum für regionale Unternehmen der Kunststoffindustrie

Hier geht es zu den Seiten des Technologie- und Studienzentrums Weißenburg.

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