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Oliver Jörg vom Wissenschafts-Ausschuss im Landtag zeigt sich vom Gesundheits-Campus beeindruck und ermutig, die Zukunft zu planen.

Nach dem Besuch des Bundesgesundheitsministers rühren die Verantwortlichen für die Entwicklung Bad Kötztings zum Vorsorgekurort weiter kräftig die Werbetrommel: Am Montag kam mit Oliver Jörg innerhalb einer Woche bereits der zweite hochrangige Besucher aus der Politik in die Räume der Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Jörg ist kulturpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst im Landesparlament.

 

Nach den Präsentationen der Klinik durch deren Geschäftsführer Anton Staudinger verdeutlichte Prof. Horst Kunhardt von der Technischen Hochschule Deggendorf, welche Ziele die THD mit dem Standort in Bad Kötzting verfolge. Denn während Jörg bei seinem Besuch wenige Stunden zuvor in Cham beim Technologie Campus bereits ein laufender Studienbetrieb präsentiert werden konnte, fehlt in Bad Kötzting die belebten Hörsäle, weshalb das Treffen in den Räumen der Klinik stattfand.

Großes privates Engagement

Das soll sich aber schon bald ändern. Denn schließlich hat der Campus mit Prof. Erich Wühr nicht nur bereits eine von zwei durch die Familie Staudinger finanzierten Stifts-Professuren besetzt, sondern durch den Landkreis auch Räume in der Berufsschule zur Verfügung gestellt bekommen. Dass die Familie Staudinger für die Professuren eine Million Euro in fünf Jahren zur Verfügung stellt, verdient das höchste Lob des Abgeordneten. Dazu noch drei Millionen für das Präventionszentrum am Kurpark und geschätzte 300 000 Euro im Jahr für das Konfuzius-Institut, in dem China-Studien betrieben werden können, lassen die 200 000 Euro, die der Freistaat als Anschubfinanzierung im selben Zeitraum zur Verfügung stellt, fast klein erscheinen.

Weiterer Studiengang in Planung

Dabei habe die THD in den kommenden Monaten noch viel vor in Bad Kötzting, erklärt Prof. Kunhardt: Die Einführung des berufsbegleitenden Master-Studienganges TCM werde in der kommenden Woche Thema für die Hochschule sein, der duale Studiengang Gesundheitsmanagement sowie der berufsbegleitende Bachelor Physiotherapie und der englischsprachige Physician Assistant würden bereits angeboten. „Wir haben in unserer Region überdurchschnittlich viele Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten – dann sollten wir die auch hier ausbilden“, lautet seine Überzeugung.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 04.11.2014
Autor: Stefan Weber


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