rob van gils

2003 | Maschinenbau mit Schwerpunkt Produktionstechnik

Rob C. J. van Gils: "Nutzt die Studienzeit - nicht nur um sich Wissen anzueignen - sondern auch um Freundschaften und Netzwerke zu bilden."

Beruflicher Werdegang

Grundschule in den Niederlanden, anschließend Gymnasium - jedoch dann wegen Umzug nach Österreich abgebrochen, ein Jahr Hauptschule in Österreich, dann Realschule in Simbach/Inn, Fachoberschule in Pfarrkirchen und FH Deggendorf.

Im letzten Jahr des MB-Studiums war ich als Werksstudent bei der Austria Metall AG (AMAG) tätig, ab Herbst 2002 hatte ich eine Festanstellung und meine Diplomarbeit im Rahmen eines Projekts der AMAG geschrieben. Anschließend eingestiegen als Assistent des Geschäftsführers der AMAG Casting GmbH. Zwei Jahre später dann befördert zum Produktionsleiter und aufgrund der zunehmenden GuV-Verantwortung dann 2005/2006 berufsbegleitend einen MBA der University of Louisville. Ende 2006 dann Betriebsleiter in der AMAG Extrusion GmbH - aus dieser entstand dann 2007 im Rahmen einer Unternehmensabspaltung die Hammerer Aluminium Industries GmbH.

Hier wurde ich 2008 Geschäftsführer für die Recycling- und Gießerei und verbrachte fast 2 Jahre in Rumänien um dort ein neues Werk zu errichten und hochzufahren. 2010 bei meiner Rückkehr nach Österreich dann die Berufung zum CEO der HAI Gruppe. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen 2 Standorte und 260 Millionen Umsatz mit 480 Mitarbeitern. Gemeinsam mit meinem Team ist es gelungen die schwierigen Jahre nach der Wirtschaftskrise für eine strategische Neuausrichtung zu nutzen und so konnten wir bis 2017 unseren Umsatz auf 480 Millionen fast verdoppeln und die Arbeitsplätze auf 1150 sogar mehr als verdoppeln! Aktuell liefert HAI aus 6 Standorten in Österreich, Rumänien und Deutschland hochwertige Aluminiumkomponenten für die Automobilindustrie sowie alle anderen Transportsegmente und auch für zahlreiche Anwendungen aus Bau und Industrie.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Nach der Fachoberschule wollte ich unbedingt ein technisches Studium absolvieren und damals war Maschinenbau in Deggendorf gerade im Aufbau. Da sich viele meiner Schulkollegen auch in Richtung Deggendorf orientierten war die Entscheidung dann auch schnell getroffen und ich habe diese auch nie bereut. Es war damals noch fast familiär. Kontakt zu den Professoren war jederzeit möglich und sehr ungezwungen…inklusive dem einen oder anderen Bier im „Ruderhaus“. Fachlich waren (die meisten…;-) Profs gut drauf und auch bemüht die Fachthemen entsprechend rüber zu bringen…(Das Bild von Professor Nitsche, wie er sein „Bäuchlein“ in Kombination mit sämtlichen Utensilien im Raum zum Einsatz brauchte, um uns die darstellende Geometrie näher zu bringen, werde ich nie vergessen…;-).

Das Grundstudium habe ich noch durchaus „trocken“ und sehr theoretisch in Erinnerung und so war manche Vorlesung nach der einen oder anderen Studentenparty dann doch etwas mühsam…aber nach der Aufteilung in die Schwerpunkte war es dann sehr interessant und ich habe viel Wissen vermittelt bekommen, das auch heute noch sehr nützlich ist für mich.

 Im Schwerpunkt hatten wir quasi Einzelunterricht…wir waren damals in den Anfängen der heutigen THD genau 4 Studenten die den Schwerpunkt Produktionstechnik gewählt hatten! Zum verantwortlichen Professor, Joachim Helml, habe ich noch heute  Kontakt und er hat mich vor knapp zwei Jahren sogar in Rumänien besucht. Ich hoffe, der THD ist diese Nähe zu den Studenten erhalten geblieben…auch wenn es bei diesem Wachstum sicher nicht mehr so intensiv möglich sein wird…  

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

  1. Nutze die Studienzeit - nicht nur um sich Wissen anzueignen - sondern auch um Freundschaften und Netzwerke zu bilden – ich habe heute noch Kontakt zu einigen Kommilitonen und einer davon ist als Geschäftsführer in unserem rumänischen Werk tätig.
  2. Mache unbedingt ein Auslandssemester! Die Erfahrungen die man dort macht sind ein unbezahlbarer Zugewinn! Die Herausforderung, in einem völlig neuen Umfeld in fremder Sprache „bestehen“ zu müssen, prägen und ermutigen einen, auch später Herausforderungen anzunehmen und sie zu meistern!
  3. Schaffe eine gute „study-/life balance“. Die Zeit als Student ist einzigartig und im späteren Leben wird man nie wieder so viel Zeit für sich persönlich und seine Interessen in Anspruch nehmen können!

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