karlheinz stern

2005 | Maschinenbau

Karlheinz Stern erzählt wie er zusammen mit einem "verrücktem" Australier die Idee entwickelte Tanks aus Carbon-Faser herstellen zu lassen.

Beruflicher Werdegang

Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum Maschinenbaumechaniker bei der Fa. Streicher Maschinenbau in Deggendorf, folgte ein 10 monatiger Wehrdienst im Jagdgeschwader 74 „Mölders“ in Neuburg an der Donau. An der Aloys-Fischer-Schule in Deggendorf erwarb ich 2001 die fachgebundene Fachhochschulreife. Zum Wintersemester 2001 begann das Studium an der THD im Fachbereich Maschinenbau, das ich im Frühjahr 2005 abschloss. Während des Studiums begleitete ich eine Tätigkeit als Werksstudent bei der GFH-GmbH bei Prof. Dr. Helml, die sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Testmaschinen für Dieseleinspritzdüsen beschäftigte. Durch diese Kontakte und der Hilfe von Herrn Prof. Dr. Helml, konnte ich 2004 ein Praktikumssemester in den USA bei Delphi Automotive absolvieren.

Nach dem Studium, mein Schwerpunkt war Produktionstechnik, musste ein Tapetenwechsel her. Der Maschinenelemente II Drittversuch im 8. Semester hat mich geprägt. J Ich landete also als Vertriebsingenieur bei der Bartec GmbH in Gotteszell, die damals unter der Leitung von Prof. Dr. Fröhlich war. Nach schönen 2 Jahren und der Erkenntnis, dass Elektronik nicht meine Welt ist, wechselte ich 2007 zur Kurt Willig GmbH & Co. KG nach Straubing. Tankfahrzeuge, aus Alu, zum Anfassen, Schleifen und Schweißen. Das war eher meine Welt.

2009 übernahm ich die Vertriebsleitung bei Willig Gruppe und 2016 wurde ich zusätzlich zum Prokuristen bestellt.

Im Sommer 2010 lernte ich einen verrückten Australier kennen, der mir erzählte dass er Tanks aus Carbon-Faser herstellen kann. Er musste meine Kollegen und mich nicht lange überzeugen, so dass wir uns Gedanken darüber machten, wie wir die Sache auf die Reihe bekommen. 2014 entschlossen die Firmen gemeinsame Wege zu gehen. In 2016 wurde ein JV der beiden Firmen gegründet, die Omni Willig Carbon GmbH, deren Geschäftsführung ich zusätzlich als Aufgabe übernommen habe.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Kurz kann man das fast gar nicht erklären. Es würde Bände füllen. Die Studienzeit war sicherlich eine, wenn nicht sogar die schönste Zeit die ich hatte.

Natürlich waren da Herausforderungen, auf Neudeutsch ja „Challenges“, die man nehmen muss. Darstellende Geometrie, Thermodynamik, Strömungsmechanik, (sind das alles Nitsche-Fächer? J), etc. Auch BWL kann zum Problem werden, wenn man nicht in die Vorlesung geht. Insgesamt war das Studium aber immer spannend und vorallem fair. Wir waren 11 Leute im Schwerpunkt und hatten einen guten Zusammenhalt. Diese Kontakte ziehen teilweise immer noch. Das sehe ich auch als die Stärke der THD. Die familiäre Atmosphäre, sowie die persönliche Bindung zu den Professoren. Das macht die gute Ausbildung an der THD aus, das Miteinander.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Nutzt die Zeit jetzt Fragen zu stellen. Jetzt werden die Aufgaben noch korrigiert. Eine schlechtere Note verdirbt nicht unbedingt den Zugang zur gedacht besseren Stelle. Nehmt die Möglichkeit und fragt nach was falsch war. Im Berufsleben korrigiert nur einer, der Kunde! Ab dann kostet es aber Geld. Ihr seid dann die, die Verantwortung dafür übernehmen müsst! Arbeitgeber von heute, zumindest nicht die ich kenne, suchen nicht nach dem Notenblatt Ihre Mitarbeiter aus. Ins Team müsst ihr passen. Nur wer sich wohl fühlt kann Leistung bringen!

Das Wichtigste von allem ist: bleibt wie ihr seid und verstellt euch nicht. Ein B.Eng. auf der Visitenkarte macht noch keinen Ingenieur aus!

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