20151118 neue hochschule in pfarrkirchen"Forcierter Ausbau des internationalen Gesundheitsbereichs"

Der European Campus Rottal-lnn nimmt Gestalt an. Bisher ist die 12.000-Einwohner-Stadt Pfarrkirchen und ihre Umgebung mit namhaften Unternehmen für die Nähe zum Bäderdreieck, Golfplätze, Radwege und den Pferdesport bekannt. Doch mit dem 1. Oktober wurde ein Wandel in der Hochschulstadt eingeleitet.

 

Es sind nun nämlich die ersten Studenten in die Kreisstadt an den neuen Hochschulstandort gekommen, um ihr Studium am European Campus aufzu­nehmen. Weitaus höher als ursprünglich an­ genommen sind nun die Studierendenzahlen für den neuen Hochschulstandort Pfarrkir­chen: Bis zum Start im Oktober haben sich in den "Bachelor International Tourism Ma­nagement - Health and Medical Tourism" sowie in den "Master Medical lnformatics" insgesamt rund 180 neue Studenten eingeschrieben.

Während die Studierenden im Bachelor-Studiengang überwiegend aus der Region kommen, kommen die Bewerber für den Master vorrangig aus dem näheren und ferneren Ausland. Für Studieninteressierte aus Südostbayern ist das Studium in Pfarr­kirchen überaus attraktiv. Heimatnah und doch zugleich international in Englisch studieren zu können, wird von vielen Studenten als eine Möglichkeit, im immer internationaler ausgerichteten Arbeitsmarkt bestehen zu können, gesehen. Die hohen Anfängerzahlen zeigen allerdings eindeutig, dass es die rich­tige Entscheidung der Hochschulleitung war, den internationalen Gesundheitsbereich als dritte Säule der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) forciert auszubauen.

Die­ser Ausbau des European Campus Rottal-lnn soll sich schon bald fortsetzen: Bereits zum Sommersemester ab 15. März 2016 ist der Start des neuen "Master International Tou­rism Management" geplant. Weiterhin soll das Studienfeld Ingenieurwesen/Manage­ment folgen, frühestens ab Herbst 2016. Jetzt geht es sowohl der THD als auch der Stadt Pfarrkirchen allerdings darum, für die neuen Studierenden so schnell wie möglich einen gut ausgestatteten Hoch­schulcampus sowie eine "Studentenfreund­liche" Infrastruktur zu schaffen. Dies be­trifft auch die Wohnmöglichkeiten für die Studierenden sowie den Nahverkehr. Seit dem 1. Oktober sind im ehemaligen "lm­pulszentrum" in Pfarrkirchen Büros für vorerst zwei Professoren, Lehrbeauftrag­te, Mitarbeiter der Verwaltung sowie ein Rechenzentrum und die Bibliothek bezugs­fertig. Die Europa Hochschule Rottal-lnn ist eine Ausgründung der TH Deggendorf. ln den letzten Jahren hat die THD ein beacht­liches Netz an Technologie-Campus in länd­lichen Regionen aufgebaut. Der Grund für diese Expansion der THD in ländliche Regionen liegt darin, dass es Forschungsmöglichkeiten vor Ort geben soll. Andererseits profitieren die regionale Wirtschaft von wissenschaftlicher Unterstützung und die Bevölkerung von Arbeitsplätzen.

Auch Arbeit­geber in der Region tragen Nutzen vom neu­en Hochschulstandort Pfarrkirchen. Gerade im Bäderdreieck und in der Gesundheits­wirtschaft, wo Kurbetriebe, Reha- und geri­atrische Kliniken angesiedelt sind, werden Fachkräfte, die eine internationale Ausbil­dung im Gesundheitstourismus durchlaufen haben, dringend gesucht. Der Gesund­heitstourismus ist ein sich über die europäi­schen Grenzen hinaus entwickelnder Wachs­tumsmarkt. Gerade ausländische Patien­ten reisen oft mit ihrer ganzen Familie nach Deutschland, um sich dort medizinisch be­handeln zu lassen. Solche Reisen müssen von hochqualifizierten und sprachlich ge­schulten Fachleuten konzipiert werden. Ent­sprechend der internationalen Ausrichtung wird die Unterrichtssprache am neuen Cam­pus hauptsächlich Englisch sein, damit die Studierenden optimal auf eine internationa­le Karriere vorbereitet werden. Ausländische Studierende erhalten allerdings Deutschkur­se, um sich auch für den regionalen Arbeits­markt qualifizieren zu können. ln den ersten beiden Semestern als Übergangsphase werden allerdings für die inländischen Stu­denten auch noch Vorlesungen in deutscher Sprache angeboten werden, damit anfängliche Sprachprobleme überwunden werden können. Eine breite Auswahl an Sprachkur­sen soll außerdem am neuen Hochschul­standort angeboten werden.

Die THD - und damit auch der European Campus - arbeitet wiederum mit Partne­runiversitäten in Spanien, Tschechien, Ös­terreich und Polen zusammen. Interesse an Kooperationen wurde auch bereits aus Finnland und Brasilien bekundet. Den Stu­dierenden wird empfohlen, mindestens ein Semester im Ausland zu verbringen. Wichtig dabei ist vor allem, dass in vielen Partner­hochschulen der THD keine Studiengebüh­ren verlangt werden. Die Vorstellung des THD-Präsidenten Prof. Dr. Sperber und des Vizepräsidenten und Campus-Leiters Prof. Dr. Kunhardt geht dahin, dass die Absolven­ten ihren Bachelor- oder Masterabschluss von allen Partneruniversitäten bescheinigt bekommen.

28.10.2015 -  Prof. Dr. Horst Kunhardt 

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