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Was ist das nur für eine Welt gewesen noch vor 30 Jahren, ohne lokalen Rundfunk und regionales Fernsehen? Im Jahr 2012 irgendwie unvorstellbar. Und nur die lokalen Medien, insbesondere die Heimatzeitung, seien in der Lage, lokale Identität zu stiften und für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sorgen. Zwei grundlegende Diskussionsergebnisse eines Fachgesprächs am Dienstagnachmittag an der Hochschule Deggendorf.

Dorthin hatte das Niederbayern-fernsehen Donau-TV Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Medien zusammengerufen, um im Rahmen seiner neuen Veranstaltungsreihe "Niederbayerische Mediengespräche" das Thema "Medien im ländlichen Raum" unter Berücksichtigung des Vergleiches mit den Ballungsräumen zu diskutieren.

Je größer der gesellschaftliche Zusammenhalt in einer Kommune, desto größer die Reichweite und die Bedeutung der lokalen Medien, insbesondere der Heimatzeitung, als identitätsstiftende Institution, sagte der Verleger Martin Balle. Und umgekehrt nehme mit der Anonymität der Großstädte und der Ballungsräume deren Reichweite und Bedeutung als sinnstiftendes Medium ab. Dieser Grundthese konnten alle Diskutanten zustimmen.

Ebenso waren sie sich einig, dass die Medienlandschaft ohne lokale Tageszeitung, lokalen Hörfunk und regionales Fernsehen nicht mehr vorstellbar ist. "Bis die Großen, wie der Bayerische Rundfunk oder die Süddeutsche Zeitung, auf uns aufmerksam werden, muss allerhand passieren", sagte der Deggendorfer Hochschulpräsident Peter Sperber. Trotz der Social Media wie Internet, Facebook oder Twitter seien seineStudenten auch Nutzer der alten Neuen Medien.

Deren Wahrheitsgehalt und damit die Glaubwürdigkeit könne jederzeit überprüft werden, nicht jene von Internet oder Facebook, sagte Andreas Bönte, Programmchef des Bayerischen Fernsehens, der zudem der Tageszeitung die höchste Glaubwürdigkeit aller Medien zuerkannte, wie erst kürzlich wieder eine Studie ergeben habe.

An dem einstündigen Mediengespräch unter Leitung von Donau-TV-Studioleiterin Sabine Reisp nahmen teil: Siegfried Schneider, Chef der Landeszentrale für Neue Medien (BLM), Kultusstaatssekretär Bernd Sibler; der Verleger und Hochschullehrer Prof. Dr. Martin Balle; der Programmchef des Bayerischen Rundfunks, Prof. Andreas Bönte; Prof. Dr. Peter Sperber, seit diesem März Präsident der Hochschule Deggendorf.

Quelle: Donau-Post

Videobeitrag

Quelle: DONAU TV

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