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Noch immer herrscht Unsicherheit über den Status der neuen Abschlüsse Bachelor und Master. Wie reagiert die Wirtschaft auf die neuen Absolventen? Ist ein Master zwingend erforderlich? Wie nahtlos steigen junge Bachelor in den Beruf ein? Daher lud der Career Service der HDU Deggendorf interessierte Studierende zur großen Diskussionsrunde „Bachelor und Master – Trainee oder Direkteinstieg?“ ein.

Zunächst trugen renommierte Wirtschaftsunternehmen ihre Standpunkte und Erfahrungen zum Thema vor. Vertreten waren ROBERT BOSCH AG Hallein, Krones AG, HAYS AG und die Fraunhofer-Gesellschaft e. V. Daran anschließend hatten die rund 80 Zuhörer ausreichend Zeit für ihre Fragen. Den Abend moderierte locker und sachkundig Prof. Dr. Johannes Klühspies, Vizepräsident für Qualität und Internationalität der Hochschule Deggendorf.

Als Hauptproblem stellt sich der ständige Vergleich des alten Diplomabschlusses mit Bachelor und Master heraus. Muss man, um den Status eines Diplom-Abschlusses zu erreichen, den Master machen? Soll ein Masterstudium gleich nach dem Bachelor angeschlossen werden oder erst nach einer Orientierung in der Arbeitswelt? Soll die Wahl des Masterabschlusses auf den Schwerpunkt des Bachelorstudiums aufbauen oder in eine andere Richtung gehen, um möglichst vielfältig einsetzbar zu sein? Viele dieser Unsicherheiten konnten die Vertreter aus der Wirtschaft ausräumen oder zumindest relativieren, denn für die Karriereplanung gibt es kein Universalrezept. Beispiele aus der Praxis brachten es auf den Punkt. Und was für große Unternehmen gilt, muss nicht auch für kleinere und mittlere Betriebe passen. Die Unternehmen haben durchaus unterschiedliche Präferenzen, das betrifft auch die Abschlüsse.

Manche Unternehmen fordern einen Mastergrad, um eine Führungsposition einnehmen zu können. In anderen gleichen praktische Erfahrungen und die Schlüsselqualifikationen den fehlenden Master aus. Auch die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für den Master ist nicht eindeutig zu beantworten. Oft ist es sinnvoll, zunächst einen Überblick über verschiedenen Bereiche und Aufgaben zu erhalten, um beurteilen zu können, was einem liegt und Spaß macht. So lässt sich die Entscheidung für einen Master und eine Spezialisierung gesicherter treffen. Auch bieten viele Unternehmen die Option, den Master berufsbegleitend zu studieren. Daher ist wichtig, sich im Vorhinein gut über den späteren Arbeitgeber zu informieren. Ein Unternehmen, das viel Wert auf Weiterbildung legt, möchte seine Arbeitnehmer halten und bietet entsprechend gute Möglichkeiten zur Weiterentwicklung an.

Zwar waren sich die Wirtschaftvertreter nicht bei jeder Frage einig, jedoch in einem Punkt überschnitten sich die Aussagen: ein Bachelor-Absolvent sollte für sich selbst klären, was er anstrebt und wie er sich seine Zukunft vorstellt. Was ist das berufliche Ziel? Was will ich erreichen? Jeder Lebensweg und jede Persönlichkeit ist individuell. Und ob man genau auf die Stelle passt, entscheidet nicht der Master, sondern die Persönlichkeit.

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