sperber-peter

Im Lauf der letzten Wochen wurden Fragen unserer Studierenden an den neuen Präsidenten Prof. Dr. Sperber gesammelt. Die Ergebnisse sind durchaus sehenswert!

Die besten Fragen und Antworten können nun HIER nachgelesen werden.

1. Warum wird der Erweiterungsbau schwarz gestrichen?

Der Bau wird nicht schwarz gestrichen. Der Beton der Außenwand wird schwarz eingefärbt und nach Fertigstellung aufgeraut. Es ergibt sich dann ein Farbeffekt so ähnlich wie anthrazit.

Die Farbgebung ist Teil des Konzepts der Architekten und wir haben da nur wenig Mitsprachemöglichkeiten. Ich war am Anfang auch etwas skeptisch, glaube aber inzwischen – auch nach Ansicht der Musterwände - dass es insgesamt ein sehr edles Erscheinungsbild ergibt.

2. Wann haben Sie das letzte Mal eine Vorspeise unter 30 € gegessen?

Ich habe noch nie eine ÜBER 30 € gegessen.

3. Was sagt Ihre Frau dazu, dass Sie jetzt Präsident sind?

Sie wusste ja, dass ich mich bewerbe und hat das mitgetragen. So viel hat sich für sie auch nicht geändert: Sie hat in den letzten Jahren mit meinen TC- und E-WALD Aktivitäten schon immer gesagt „Wenn ich nicht weiß, wo Du bist, dann schau ich einfach in die Zeitung“. Sie beschwert sich nur darüber, dass sie in ihrer Arbeit jetzt immer mit Frau Präsident angesprochen wird.

4. Was hat sich in Ihrem Leben seit der Wahl zum Präsidenten verändert?

In meinem Leben eigentlich gar nichts. Nur die Arbeit hat sich geändert, die Zeit vergeht mit Repräsentation, Organisation und Besprechungen. Die fachliche Arbeit in den Projekten ist nicht mehr möglich.

5. Kann es sein, dass sich die Hochschule monatlich ein neues E-Auto anschafft, wenn man sieht, wie viele auf dem Campus stehen?

Schön wärs. Leider ist das nicht so. Wir haben in der Testphase für das E-WALD-Projekt 14 Autos unterschiedlichster Typen und Hersteller gekauft, um zu testen, wie sie sich bei einer täglichen Nutzung im Bayerischen Wald verhalten. Die Autos rotieren zwischen den TC und der Hochschule. Daher stehen immer wieder unterschiedliche Autos auf dem Campus.

6. Was haben Sie aus Ihrer eigenen Studienzeit mitgenommen und was würden Sie den Studierenden ans Herz legen, in ihrer Studienzeit zu tun?

Ich habe mein Studium genossen und neben dem Studium auch immer versucht zu „leben“. Wenn es drauf ankam – bei den Prüfungen – habe ich mich aber immer voll aufs Studium konzentriert, um entsprechende Bewertungen zu bekommen und möglichst schnell mit dem Studium fertig zu werden. Ich denke, das wichtigste ist die vernünftige Balance zwischen dem Lernen und dem schönen Rest. Beides darf nicht zu kurz kommen. Wichtig ist auch, nur das zu studieren, was einem Spaß macht.

7. Was wollen Sie im Vergleich zu Ihrem Vorgänger anders machen?

Herr Höpfl hat seine Sache so gut gemacht, dass es eigentlich keinen Grund gibt, etwas anders zu machen. Natürlich bin ich ein anderer Typ als Herr Höpfl, daher werden sich im Lauf der Zeit sicher andere Schwerpunkte herausbilden. Ich bin mehr der Zahlenmensch und werde das interne Controlling und die Finanzplanung stärker in den Vordergrund stellen. Einen weiterer Schwerpunkt lege ich auf die Qualität der Ausbildung und möchte die Hochschule noch stärker internationalisieren.

8. Wie hat sich der doppelte Abiturjahrgang auf die Hochschule ausgewirkt?

In erster Linie führte das zu einer großen Zahl an Studienanfängern. Aber unser Zulauf war auch vor 2011 schon sehr beachtlich. Wir haben mit neuen Studienangeboten und zahlreichen studienstützenden Maßnahmen dafür gesorgt, das Studieren in Deggendorf attraktiv zu machen und hervorragende Studienbedingungen anzubieten – dabei konnten wir uns immer auf das große Engagement der Professoren und Mitarbeiter und die Kooperationsbereitschaft der Studierenden verlassen.

Wir hätten auch ohne den doppelten Abiturjahrgang kaum weniger Studienanfänger in Deggendorf, die G8-Diskussion hat hier sogar geholfen, dieses Problem stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Politik zu rücken. Damit waren der Erweiterungsbau und die Anmietungen im ITC2 leichter durchzusetzen.

9. Was wollten Sie werden, als Sie klein waren? Sind Sie jetzt im Nachhinein mit Ihrer Stelle „nur in Deggendorf“ zufrieden?

Mein Interesse lag schon immer in zwei Bereichen: Mathematik, Physik bzw. Finanzen und mir war eigentlich immer klar, dass ich irgendwas in einer dieser beiden Richtungen machen möchte. Wann dann die Entscheidung gegen Investmentbanker und für Physiker fiel, kann ich nicht mehr sagen. Im Nachhinein war die Entscheidung sicher richtig: Ich bin als Physiker zwar nicht so reich aber zufriedener.

„Nur in Deggendorf“: Das ist nicht richtig ausgedrückt. Ich habe mir die Stelle in Deggendorf ja ganz bewusst ausgesucht, und ich bin mit der Stelle „gerade in Deggendorf“ sehr zufrieden. Ich denke, dass die Stelle an der Hochschule Deggendorf eine der schönsten in Deutschland ist. Es gibt kaum eine andere Hochschule, die so dynamisch agiert und an der man so viel bewegen und realisieren kann.

10. Warum entscheidet man sich gegen eine Karriere in der freien Wirtschaft und für eine Präsidentenstelle?

Bewusst entschieden habe ich mich für eine Professorenstelle und gegen eine Karriere in der freien Wirtschaft. Der Grund war die Unabhängigkeit und Freiheit im Beruf. Als Professor kann man doch in einmaliger Weise seine Hobbies zum Beruf machen und selbst entscheiden, was man wann und wie machen möchte. Die Präsidentenstelle war kein geplantes Ziel, aber ich habe die Chance natürlich ergriffen, als sich die Möglichkeit ergab sich auf diese Stelle an der besten Hochschule in Bayern zu bewerben.

11. Was sagen Sie zur anscheinenden Gleichstellung von Bachelor und Meister?

Ich finde diese Einstufung im Europäischen Qualifikationsrahmen nicht besonders glücklich. Eine Meisterausbildung in Deutschland stellt sicher hohe Anforderungen und es gibt viele Ausbildungsberufe in Deutschland, die im europäischen Ausland als akademischer Abschluss gerechnet werden – daher kommt auch diese in meinen Augen irreführende Einstufung. Trotzdem ist der Meister bei uns nur eine von vielen Zugangsmöglichkeiten zum Bachelorstudium, und ein akademischer Abschluss als Bachelor ist meiner Ansicht nach schon anders zu werten.

12. Werden die Studiengebühren wieder abgeschafft?

Ich befürchte es, hoffe es aber nicht. Die Studiengebühren sind ein Segen für unsere Hochschule und eine wichtige Voraussetzung, um die Qualität der Lehre aufrecht zu erhalten, die Ausstattung der Labore, der Bibliothek und weitere Einrichtungen für die Studierenden auf einem konkurrenzfähigen Niveau zu halten. Ohne die Studiengebühren hätten wir den großen Zulauf an unsere Hochschule nie bewältigen können. Wenn die Studiengebühren wie an unserer Hochschule in enger Abstimmung mit den Studierenden eingesetzt werden, dann profitieren wirklich alle davon.

13. Was wollten Sie an der HDU schon immer verbessern oder einführen?

Ich halte die Hochschule Deggendorf schon jetzt für eine der besten und dynamischsten Hochschulen in Bayern. Es gibt sicher nicht vieles zu verbessern. Ich kann mich hier nur wiederholen: Ich möchte einen noch stärkeren Fokus auf Qualität, Internationalität und interne Kommunikation legen.

14. Welche Schuhgröße haben Sie? Sie müssen nämlich in große Fußstapfen treten…

Das weiß ich. Ich habe von Mitarbeitern zur Amtsübergabe selbstgestrickte Strümpfe der Größe 70+ bekommen. Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe und den großen Fußstapfen, aber ich freue mich auch darauf. Wenn ich es mir nicht zutrauen würde, dann hätte ich mich sicher nicht beworben.

15. Wie fährt sich der Tesla?

Fantastisch!

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