20120813-hochschulerweiterung

Der Erweiterungsbau der Hochschule macht gewaltige Fortschritte - man liegt voll im Zeitplan. Davon überzeugten sich vor Ort Bildungsstaatssekretär Bernd Sibler, Oberbürgermeister Dr. Christian Moser und stellvertretender Landrat Peter Erl.

Alle ohne Ausnahme - selbst Hochschul-Präsident Peter Sperber und sein Vorgänger Reinhard Höpfl - mussten sich hohe gelbe Gummistiefel anziehen und weiße Helme aufsetzen, was bei den sommerlichen Temperaturen zwar nicht angenehm, aber für die Sicherheit vonnöten ist. Norbert Sterl vom Staatlichen Bauamt Passau erläuterte bei dem Termin, zu dem Staatssekretär Sibler eingeladen hatte, die Einzelheiten.

Die Hochschule wird bekanntlich erweitert, um die Studienmöglichkeiten in der angewandten Forschung und Entwicklung mit einem Hochtechnologiezentrum und Laboren in zukunftsstarken Technologiefeldern gezielt auszubauen. Der Ausbau umfasst 600 flächenbezogene Studienplätze in den Ausbildungsrichtungen Wirtschaftsinformatik, Mechatronik und Medientechnik. Es entstehen auch Hörsäle, Verwaltungsräume, eine Cafeteria sowie in einer weiteren Baumaßnahme ein Transferzentrum für Techniken und Innovation.

Eingebettet in den Grünraum um die Donau

Wichtig war für die Planer eine städtebaulich maßvolle Erweiterung des Hochschulcampus und gleichzeitig die landschaftliche Integration in den Grünraum an der Donau. Die soll erreicht werden durch fünf gestaffelt angeordnete Baukörper auf bandartigen Plateaus, die dem ansteigenden Hangverlauf zur Donau folgen und so eine attraktive Orientierung zum Grünraum und zum Fluss herstellen. Bei den Neubauten wird großer Wert auf die Nutzung von regenerativen Energien gelegt. Oberflächennahe Geothermie wird mittels Energiepfähle und Wärmepumpanlagen zum Heizen und Kühlen verwendet. Die Kühlung erfolgt durch passive Kühlkonvektoren - ganz ohne elektrische Antriebsenergie.

Finanziert wird die Baumaßnahme mit 20 Millionen Euro aus Sondermitteln des Programms "Zukunft Bayern 2020plus" und aus dem "Nord-Ost-Bayern-Programm". An den Baukosten beteiligen sich auch Stadt und Landkreis Deggendorf mit jeweils einer Million Euro. Weitere zwei Millionen Euro werden von der Hochschule selbst über Sponsoring-, Bau- und Finanzleistungen aufgebracht.

Insgesamt kostet das Projekt, dessen Bauherr der Freistaat Bayern ist, 39 Millionen Euro. Dazu kommen weitere 5,7 Millionen Euro für den Bau des Transferzentrums für Technik und Innovation.

Regierungsmitglied Sibler freute sich sehr über das rasche Voranschreiten der Baumaßnahme, für die Ende Oktober Richtfest gefeiert werden soll.

"Wir stehen auf der Höhe der Zeit", so Sibler auch mit Blick auf die hochkarätige Bestückung des Komplexes. Bei dem High-Tech-Komplex, für den vor einem Jahr der erste Spatenstich getan wurde, handle es sich um die derzeit größte Baustelle in Niederbayern. Die Maßnahme beweise Weitblick, so Bernd Sibler. Die Augen auf den neuen Oberbürgermeister Christian Moser gerichtet, meinte Sibler, so rücke die Stadt Deggendorf näher an die Donau heran - und umgekehrt.

Quelle: Donau Anzeiger/idowa
Foto: Kallus

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