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Annähernd 200 Zuhörer waren am vergangenen Donnerstag an die Hochschule Deggendorf in den Josef Rädlinger Hörsaal gekommen, um sich über die Industrielle Computertomographie zu informieren.

Eingeladen hatte dazu das Zentrum für Forschungs,- Technologie- und Wissenstransfer (ZFTW) der Hochschule Deggendorf und die Wolfgang Pfeiffer Stiftung. Qualitätssicherung schneller, zerstörungsfrei, genauer und effektiver, das ist die Innovation die einen Mehrwert garantiert.

Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Hochschule Deggendorf, informierte die Gäste eingangs über die Kooperation der Hochschule, der Wolfgang Pfeiffer Stiftung und des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) bezüglich der Forschung und Entwicklung im Bereich der Messtechnik. Außerdem gab er einen Überblick über die Forschungslandschaft der Hochschule. Am Beispiel der Technologiecampi erläuterte er, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Industriepartnern ist.

Nachdem Präsident a.D. Prof. Dr. Reinhard Höpfl die Wolfgang Pfeiffer Stiftung, deren Aufgaben und Tätigkeitsschwerpunkte vorgestellt hatte, ging Prof. Dr.-Ing. Josef Stettmer auf die Technologie der Röntgenmesstechnik ein. Er erklärte dabei sehr anschaulich die Funktionsweise und erläuterte die Anwendungsbeispiele anhand einer gut strukturierten Präsentation.

Der Schwerpunkt des Vortrags von Thomas Jennert von der Firma Werth-Messtechnik GmbH bezog sich auf die zu messenden Materialien. Er gab Einblicke in neue Software-Entwicklungen, die insbesondere bei Verbundwerkstoffen eine effektivere Auswertung ermöglichen.

Prof. Dr. Randolf Hanke vom Fraunhofer IIS gab einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten der Messtechnik mittels Röntgenstrahlen durch die Nutzung unterschiedlichen CT-Messgeräte. Mit großen CT-Anlagen ist die Vermessung von kompletten Autokarosserien oder Flugzeugteilen, sowie Schiffscontainern möglich. Mit mobilen kleineren CT-Anlagen kann schnell und ortsungebunden geprüft werden.

Im Anschluss konnten die Teilnehmer im Intercontec-Stiftungs-Labor die CT-Anlage live erleben und sehen, wie das Röntgenbild eines Kunststoffbauteils entsteht.

Den Ausklang fand die Veranstaltung bei einem Buffet, hier wurden Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und die Referenten standen noch für Fragen zur Verfügung.

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