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Gesprächsrunde über die Zukunft der Elektromobilität im Verlagsgebäude des Straubinger Tagblatts.

Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren. So zumindest plant es die Bundesregierung. Ob dieses Ziel realistisch ist, wie es sich am ehesten umsetzen lässt und was Elektromobilität für die Energieversorgung und die Verkehrsteilnehmer bedeutet, darüber haben am Donnerstag Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung bei einer Gesprächsrunde von Donau-TV im Verlagsgebäude des Straubinger Tagblatts diskutiert.

Über eines waren sich die Gesprächsteilnehmer Max Binder, Geschäftsführer von Eon Bayern, Prof. Peter Sperber, Präsident der Deggendorfer Hochschule und Begründer von E-Wald, Markus Blume, umweltpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, und Dr. Reinhard Kolke, Leiter des ADAC-Test- und Technikzentrums in Landsberg, einig: Elektromobilität hat durchaus Zukunft. Allerdings dürfe bei Elektromobilität nicht nur an batteriebetriebene Fahrzeuge gedacht werden, denn auch Wasserstoffautos hätten großes Potenzial, betonte Blume. Er könne sich durchaus vorstellen, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sind. "Wir sind ja gerade erst am Anfang."

Gute Technologie

Damit Elektroautos eine Zukunft haben, sei allerdings eine gute Technologie notwendig, betonte Kolke. "Vor allem die Reichweite der Autos ist von der Technologie abhängig", bestätigte auch Sperber. Momentan betrage die Reichweite eines Elektroautos rund 120 Kilometer, erklärte Kolke.

Im Winter könne diese Reichweite auf 60 Kilometer absinken. Für die Zielgruppe der Elektroautos, nämlich Wenigfahrer aus mittelgroßen Städten, die lediglich in die Arbeit und wieder zurückfahren, sei das aber noch ausreichend.

Binder schlug an dieser Stelle vor, an verschiedenen Orten Batterieautomaten aufzustellen. "Ist die Batterie am Auto leer, kann sich der Fahrer eine neue ziehen und die alte am Automaten abgeben. Das würde auch das Problem mit der Reichweite lösen." Denn das Aufladen an einer Elektrotankstelle dauere mehrere Stunden.

Dass öffentliche Ladestellen in Zukunft sogar "überflüssig werden", glaubt Sperber. "Es wird irgendwann reichen, das Auto über Nacht daheim und tagsüber beim Arbeitgeber zu laden."

Quelle: Straubinger Tagblatt / Idowa

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