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Wettbewerb „Technische Hochschule“: Hochschule Deggendorf in erster Runde erfolgreich.

Zur verstärkten Profilbildung der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften hat das Wissenschaftsministerium die Hochschulen aufgefordert, sich im Rahmen eines landesweiten Wettbewerbs um den Titel „Technische Hochschule“ zu bewerben. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch betont: „Der Wettbewerb dient der weiteren Differenzierung der bayerischen Hochschullandschaft und trägt dem enormen Potenzial einzelner Hochschulen für angewandte Wissenschaften Rechnung.

Mit dem Wettbewerb folgen wir auch den Empfehlungen des Wissenschaftsrats vom November 2010.“ Eine extern besetzte Gutachterkommission hat nun in einem ersten Schritt die Hochschulen Deggendorf, Ingolstadt, Nürnberg sowie den gemeinsamen Antrag der Hochschulen Regensburg/Amberg-Weiden zur Aufnahme in die zweite Runde empfohlen.

Für den Präsidenten der Hochschule Deggendorf, Prof. Dr. Peter Sperber, sind die Chancen auf den Titel „Technische Hochschule“ schwer einzuschätzen. In einem Punkt sieht Sperber aber klare Vorteile für die HDU. Sperber: “Alle vier Finalisten erfüllen die formalen Kriterien für den Titel, sonst wären sie von den Gutachtern nicht für die zweite Runde vorgeschlagen worden. Unsere Punktzahl in der ersten Runde war schon recht gut – wir haben also sicher Chancen. Ein Punkt spricht vor allem für Deggendorf: Der Wettbewerb wird ja von der Staatsregierung klar unter dem Gesichtspunkt der demografischen Entwicklung der Region gesehen. Unsere drei Mitbewerber kommen alle aus boomenden Regionen Bayerns in denen der demografische Wandel kaum Probleme verursacht – im Gegenteil, dort steigen die Bevölkerungszahlen weiter. Wenn die demografische Komponente wirklich ernst genommen wird, dann kommt man eigentlich an der Deggendorfer Bewerbung nicht vorbei. Ich denke, wenn wir die Bewerbung wie bisher nicht als Bewerbung einer Hochschule sondern als Chance für eine ganze Region begreifen und fördern dann haben wir eine gute Chance.“

Bewertet haben die Gutachter die eingegangenen Antragsskizzen anhand der wichtigsten Auswahlkriterien für die Bezeichnung „Technische Hochschule“. Dazu gehören das Fächerspektrum, die Leistungsfähigkeit in den technischen Fächern, nationale und internationale Sichtbarkeit, die Kooperation mit anderen Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und der Wirtschaft, die Drittmittelstärke der Hochschule sowie ein Entwicklungskonzept, in dem der für die anstehenden Entwicklungsphasen der Hochschule durch die Neubezeichnung erreichbare Mehrwert, insbesondere vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung auch für die Region, präzisiert wird. Wissenschaftsminister Heubisch ergänzt: „Die genannten Förderkriterien sind wichtige Auswahlkriterien, stellen aber keine abschließende Aufzählung dar. Die Darstellung und Gewichtung im Einzelnen sollte sich auch durchaus daran orientieren, in welchen Bereichen die Hochschule ihre Stärken und ihr Potential sieht.“

Die Hochschulen haben nun bis zum 15. Dezember Zeit, ihre Vollanträge einzusenden. Dann folgen die Juryentscheidung und die Entscheidung im Ministerrat im Frühjahr 2013. Dem oder den Gewinnern des Wettbewerbs sollen zusätzliche Mittel für Sach- und Personalausgaben bereitgestellt werden. Auch die Einrichtung von Forschungsprofessuren soll erleichtert werden.

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