20121114-KNX_Scientific_Conference_in_Las_Palmas

Hochschule Deggendorf auf der KNX Scientific Conference in Las Palmas de Gran Canaria.

Am fünften und sechsten November diesen Jahres fand in Las Palmas, Gran Canaria, die KNX Scientific Conference statt. Auf der internationalen Leitkonferenz für Heim- und Gebäudeautomatisierung trafen sich Vertreter aus Technik, Wirtschaft und Wissenschaft um den aktuellen Stand der KNX-Technologie zu diskutieren sowie neue Ergebnisse und Ansätze zu präsentieren. „Die Hochschule Deggendorf arbeitet schon seit etwa 15 Jahren auf dem Gebiet der Kommunikationssysteme für Gebäude. Sie bilden das Rückgrat für Energiemanagementsysteme, die für das Management der Energieeinsparung im Gebäude im Zuge der Energiewende eine immer größere Rolle spielen. Alle zwei Jahre präsentiert die Projektgruppe ihrer Ergebnisse auf der KNX Scientific Conference“, so Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba von der Hochschule der angewandten Wissenschaften Deggendorf.

Dieses Jahr wurde die Deggendorfer Hochschule gleich von drei Sprechern repräsentiert, den Studenten Johannes Schlichting (Elektrotechnik mit Fachrichtung Automatisierungstechnik) und Hermann Schattenkirchner (Angewandte Informatik mit Schwerpunkt Embedded Systems) sowie von Dipl.-Ing. (FH) Julian Scheuchenzuber, M.Eng.

Neben Vertretern von Siemens, Tapko Technologies und der Technischen Universität Wien befanden sich die Deggendorfer in hochqualifizierter Gesellschaft und gaben ihre Beiträge zu „KNX@Home“, dem KNX-Projekt der Hochschule, in den Sessions „KNX System Innovations“ und „Client Solutions“ zum Besten. Die Entwicklung eines sogenannten „TP UART 2 Evaluation Boards“, ein Gerät zur Eignungsprüfung entsprechender KNX-Hardware, stieß auf großes Interesse beim Auditorium, weshalb die Autoren Schlichting und Schattenkirchner nach ihrer Präsentation einer anspruchsvollen Fragerunde standhalten mussten. Schlichting zeigte sich inspiriert von den vorgestellten Themen und brachte den Grundgedanken der Konferenz treffend auf den Punkt. „Mir schießen gerade einige Ideen in den Kopf, was man mit KNX@Home noch alles machen könnte. Solche Veranstaltungen sind extrem wertvoll, um den aktuellen Stand der Technik und des Möglichen auszuloten.“ Die einzige Live-Demonstration der Konferenz bot Julian Scheuchenzuber am Ende des ersten Veranstaltungstages zum Thema „Implementation of a real-time architecture for home automation user interfaces through HTML5“. Via webbasierter und mobiler Applikationen wurden Datenpunkte – in diesem Fall handelsübliche Glühbirnen – an einem speziell entwickeltem Demonstrationskoffer geschaltet, was dem Publikum einen anerkennenden Zwischenapplaus abnötigte. Allerdings hatte das bombenähnliche Aussehen des Koffers Scheuchenzuber am Sicherheitscheck des Aeropuerto de Gran Canaria in einige Erklärungsnot gebracht.

System and Administration Director der KNX Association Joost Demarest zeigte sich sehr zufrieden mit der diesjährigen Konferenz, betonte das hohe Niveau der Präsentationen und lobte das rege Networking der Teilnehmer. Einzig und allein der Standort wäre – trotz angenehmer Temperaturen und Inselambiente – wohl nicht optimal gewählt worden, da einige Unternehmen, darunter der deutsche Technologiekonzern ABB, die Entfernung als Grund nannten, dieses Jahr nicht teilzunehmen. Erstmalig wurde der Conference Award für die beste Präsentation vergeben, welcher verdienterweise an Prof. Dr. Wolfgang Kastner des Institute of Computer Aided Automation der TU Wien ging. Prof. Kastner referierte über das Thema „A seamless integration of KNX into constrained RESTful environments“.

Der Dank der Arbeitsgruppe von Prof. Grzemba gilt dem studentischen Konvent, der die Reise den beiden Studenten finanziell bezuschusste und deren Teilnahme damit erst ermöglichte.

Laut Prof. Grzemba wird auch weiterhin an der Technologie geforscht und an entsprechende Anwendungen gearbeitet, um auch in der nächsten KNX Scientific Conference innovative Beiträge leisten zu können.

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