20150729-pflege dualTHD-Studiengang Pflege Dual – Ministerium erteilt grünes Licht
Erleichterung an Elf Pflegeschulen in Niederbayern und der Oberpfalz

Große Erleichterung herrscht in diesen Tagen bei den Elf Kooperationspartnern für den neuen Studiengang „Pflege Dual“ der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Nach langem Vorlauf und intensiven Planungen hat das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst am vergangenen Freitag endgültig grünes Licht gegeben.

Der neue Bachelorstudiengang Pflege Dual ist somit offiziell genehmigt und kann wie geplant im kommenden Wintersemester starten. Somit können die Pflegeschulen in die weitere Planung gehen und den zahlreichen Bewerbern endgültig ihre positiven Bescheide zum Studienbeginn zustellen.

Die Liste der namhaften Kooperationspartner für den neuen Studiengang „Pflege Dual“ ist lang. Es sind dies die

Altenpflegeschulen:
Arnstorf, Bad Kötzting, und Landshut

Krankenpflegeschulen:
Deggendorf, Eggenfelden, Landshut, Passau, Vilsbiburg und Straubing

Kinderkrankenpflegeschulen:
Passau und Landshut

Zielgruppe für den grundständigen Pflegestudiengang sind sowohl examinierte Pflegekräfte als auch Schüler von Pflegeschulen, die parallel zur Ausbildung einen „Bachelor of Science“ erwerben. Für Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung bietet das duale Studium eine gute Gelegenheit, Ausbildung und Studium zu vereinen. Eine Bewerbung für den Studiengang Pflege Dual an der THD ist noch bis zum 10.08. Online möglich.

„Der Studiengang Pflege Dual widmet sich ganz wesentlich einer der grundlegenden Herausforderungen der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung einer älterwerdenden Bevölkerung“, so der Vizepräsident für Gesundheit an der THD, Prof. Dr. Horst Kunhardt. Künftig werden die Patienten und Patientinnen in den Krankenhäusern sowie Bewohner und Bewohnerinnen von Altenheimen zunehmend älter sein und damit oft auch komplexere Hilfebedarfe sowie mehrere Erkrankungen gleichzeitig haben. Der designierte Dekan der künftigen Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Michael Bossle ergänzt, dass „eine professionelle Versorgung in Gesundheits- und Pflegefragen künftig mehr noch als bisher ein Studium an einer Hochschule voraussetzt! Insbesondere die Angehörigen der Pflegeberufe brauchen für die professionelle Gestaltung künftiger Versorgungsherausforderungen mehr Bildung!"

„Pflege ist eine Disziplin der Zukunft. Familien müssen im Vergleich zur Kinderbetreuung künftig dreimal häufiger mit der Betreuung älterer Familienangehöriger rechnen. Dies erfordert neue Formen der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung, die entsprechende Bildungsangebote voraussetzen. Diesem Anspruch werden wir an der THD mit der Einrichtung des Studiengangs Pflege Dual gerecht“, erklärt der Leiter des Studiengangs Prof. Dr. Christian Rester.

Details zum neuen Bachelorstudiengang „Pflege Dual“

Der erste Studienabschnitt (1. – 6. Semester) ist ausbildungsintegriert und befähigt die Studierenden gemeinsam mit einer dreijährigen Ausbildung an einer der kooperierenden Berufsfachschulen zur Berufsausübung in einem Pflegeberuf. Er schließt ab mit einem staatlichen Examen in Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.
Der zweite Studienabschnitt (7. – 9. Semester) wird im Vollzeitstudium an der THD absolviert. Nach erfolgreicher Erstellung der Bachelorarbeit wird der akademische Abschluss „Bachelor of Science (B. Sc.)“ verliehen.

Die THD erhebt keine Studiengebühren für den Studiengang „Pflege Dual“. Für den Zeitraum der Berufsausbildung (1. Studienabschnitt) erhalten die Studierenden eine Ausbildungsvergütung von Seiten der Kooperationspartner.

Die Zukunftsperspektiven für Pflegeberufe sind vielfältig. Die Aufgaben der Pflege sind weitreichender geworden. Die Berufsperspektiven für akademisierte Pflegende erstrecken sich von stationären, teilstationären und ambulanten Versorgungseinrichtungen, Krankenhäusern und Pflegeheimen über Pflegekassen, berufspolitische Einrichtungen und Verlage sowie Forschungseinrichtungen. Auch die Beratung von Mitarbeitern, Betroffenen, pflegenden Angehörigen und Ehrenamtlichen sowie die Steuerung von komplexen Fällen bekommt zunehmend Bedeutung.
Weitere Informationen bei Karin Hurzlmeier.

29.07.2015 | THD-Pressestelle

 

 


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