Staatssekretär Bernd Sibler besichtigte Hochschulprojekt "MINTerAKTIV" – Es will junge Leute für wissenschaftlich-technische Berufe gewinnen

Auf die Kurzformel "MINT" bringt die bayerische Wissenschafts- und Kultusverwaltung immer wichtiger werdende Kernqualifikationen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Zusammen mit Dr. Jutta Krogull, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbands "bayme vbm vbw", hat Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler das Projekt "MINTerAKTIV" der Technischen Hochschule besichtigt.

Das THD-MINT-Team, bestehend aus Leiterin Andrea Stelzl, Angelika Hable, Tanja Augustin und Helmut Dullinger möchte mehr junge Menschen für Technik begeistern. Unter dem Titel "MINTerAKTIV" wird seit Mitte letzten Jahres eine Vielzahl von Veranstaltungen angeboten, die Interessen wecken und Berührungsängste abbauen sollen. Eltern und Lehrer fungieren dabei als wichtige Impulsgeber. Studienanfänger, die sich für ein MINT-Fach entschieden haben, werden während der ersten Semester gezielt unterstützt. "MINT ist ein wirkliches Zukunftsthema. Das sind die Arbeitsplätze der Zukunft", konstatierte Staatssekretär Sibler. Der Bedarf danach steige kontinuierlich. Unternehmen, die im MINT-Bereich ihre Wertschöpfung erzielen, bräuchten qualifizierte und hochmotivierte junge Menschen. Vor diesem Hintergrund sei das Wecken von Technikbegeisterung ein entscheidender Faktor. Auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber und bayme-Geschäftsführerin Dr. Jutta Krogull betonten in ihren Redebeiträgen die Wichtigkeit des MINT-Themas beim Kampf gegen den Fachkräftemangel. Für das Projekt "MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern" stellt das Wissenschaftsministerium rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände "bayme vbm" unterstützen die Initiative als Partner. Im Gesprächsteil der Projektpräsentation gab THD-Referatsleiterin Martina Heim einen kurzen historischen Überblick über die MINT-Aktivitäten an der Hochschule von den Anfängen bis heute. Weitere Kurzinformationen gab es über die offene Mathesprechstunde für Studierende von Doktorand Manuel Bogner, über die Erstsemesterpatenschaften vom Studierenden Felix Thalhammer, über die Vorteile des dreisemestrigen Frühstudiums parallel zur Schule von der Mettener Gymnasiastin Selina Niederländer, über das "Duale Studium" von Studierender Lena-Marie Krinner, über das betriebliche Forscherinnencamp von Streicher-Personalleiter Stefan Weinberger und über inspirierte MINT-Begeisterung bei Schülerinnen und Eltern vom stellvertretenden Schulleiter der Realschule Maria Ward Klaus Kirchberger. Über experimentelle Bionik- und Lego-Schulbesuche berichteten die Studierenden Marcel Cornely und Victoria Paster. Auf einem Experimentiertisch waren einige Versuche zu einer "Erlebnisstraße" aufgereiht und animierten die versammelten MINT-Begeisterten zum Mitmachen und Ausprobieren.

09. Mai 2017 | Text: PNP


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