Die Fakultät Maschinenbau und Mechatronik an der Hochschule Deggendorf kann die Berufung eines Optikspezialisten vermelden.

Der neue Professor betreut ab dem kommenden Wintersemester das Lehrgebiet Optikdesign, optische Systeme und optische Messtechnik. Engelbert Hofbauer, geboren in Pfeffenhausen/Landshut, schloss nach der Realschule Rottenburg und der Fachoberschule Landshut im Jahr 1985 das Studium an der Fachhochschule München ab.

Nach dem Studium war er zunächst als Entwicklungsingenieur bei den Optischen Werken G. Rodenstock/München im Bereich Präzisionsoptik tätig. Neben der Grundlagenentwicklung optischer, optoelektronischer und laser-optischer Systeme im Optiklabor, betreute er die Neuentwicklungen (IR-Optik, Satellitenobjektive, Laserscanner, Laserdiodenoptiken usw.) bis zur Serienreife. Im Jahr 1990 gründete er ein Ingenieurbüro für Technische Optik, in dem er sich mit Optikdesign, praxisgerechter Toleranzanalyse, sowie Messung und Prüfung von Optik-Einzelkomponenten und Systemen beschäftigte. Seit 1995 leitet er die Fa. Hofbauer Optik Mess- & Prüftechnik schwerpunktmäßig im Vertrieb von optischen Messgeräten mit Gebietsvertretung von MÖLLER-WEDEL-Optical. Im Laufe der letzten Jahre baute er seine Firma zu einem Dienstleister mit Beratung, Lohnmessung, Kalibrierung und Schulung im Bereich Optik, Längen- und Winkelmesstechnik für die Optische Industrie sowie Maschinen- und Fahrzeugbau aus. Der Familienvater zweier Kinder unterrichtete an der IHK Passau im Industrie-Meisterkurs für Feinoptiker, leitete mehrmals den Lehrgang „Qualitätssicherung im optischen Gerätebau“ an der TAE Esslingen, war 16 Jahre Lehrbeauftragter an der Fachhochschule München und hält Schulungen und Workshops zur Optik und optischen Messtechnik bei Unternehmen wie ZEISS, LINOS, AGFA, Eschenbach-Optik, BMW, Daimler-Chrysler, Deckel-Maho-Gildemeister u.v.a. Mit Patenten im Bereich optischer Justierverfahren und Montagetechnologie machte er sich schon gleich nach dem Studium als „Querdenker“ bei Rodenstock einen Namen. So entwickelte er das sogenannte „Vignettierende Feldblendenverfahren“ zur Winkelmessung mit großen Messbereichen und großen Arbeitsabständen. Nach erfolgreicher internationaler Patentierung des Verfahrens, hat er zu diesem Thema im Juni 2008 die Promotion zum Doktoringenieur (Fakultät Maschinenbau – Fachgebiet Technische Optik) an der Technischen Universität Ilmenau abgeschlossen.

Hochschule Deggendorf


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