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Hochbetrieb gestern und heute am Technologietransferzentrum Teisnach. Auf dem Parkplatz unterhalb des FH-Gebäudes sind alle Stellplätze belegt. Die Nummernschilder der Autos deuten auf weitgereiste Gäste hin. Aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Belgien und Frankreich sind sie nach Teisnach gefahren - zum vierten Optikseminar der Hochschule Deggendorf, das erstmals am Technologietransferzentrum in Teisnach stattfindet.

Rund 90 Experten aus den optischen Bereichen Fertigung, Entwicklung und Herstellung von Optikmaschinen für die Bearbeitung und Messtechnik sind dazu in den Bayerischen Wald gekommen. Auch Vertreter namhafter Firmen aus der Region, Deutschland und dem Ausland wie Linos, Rodenstock, OAT, Zeiss, Berliner Glas und Swarovski nahmen teil.

Die weiteste Anreise zu dem gestern gestarteten zweitägigen Seminar hatte Jean-Pierre Lormeau. Der Europamanager der Firma QED Technologies war aus Fontainebleau in Frankreich angereist - mit dem Auto. Zehn Stunden dauerte die Fahrt. Lormeau aber ist froh, angekommen zu sein, hätte er einen Flug gebucht, säße er wohl derzeit nicht im Multimediasaal des Technologietransferzentrums, wo er sich über die neuesten Entwicklungen und aktuelle Strömungen in der Optik informiert, sich mit Kollegen austauscht oder neue Kontakte knüpft. Der Franzose hält zudem einen Vortrag über Messtechnik und präsentiert die Produkte seiner Firma in einer kleinen Ausstellung.

Ursprünglich hätten auch zwei Optikspezialisten aus Singapur und den USA nach Teisnach kommen sollen, doch der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjallajökull und die damit verbundene Aschewolke haben den Männern einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Ihre gebuchten Flüge gingen wegen des Flugverbots nicht, weshalb sie nicht zu unserem Optikseminar anreisen konnten“, erklärt Professor Dr. Peter Sperber, der zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Rolf Rascher den Technologie-Campus in Teisnach leitet.

Am ersten Seminartag wurden den Teilnehmern von Mitarbeitern der Hochschule Deggendorf die Gedanken und Projekte der FH im Labor „Optical Engineering“ erläutert. Zudem standen Vorträge von Referenten aus der Industrie auf dem Programm. So sprach Peter Flug von der Firma Fineoptix über „Anforderungen an die Fertigung von präzisionsoptischen Komponenten“, während Carsten Wagner von Jenoptik Polymer Systems über „Alternative zum Glas - Kunststoff in der Präzisionsoptik“ referierte.

Der heutige zweite Seminartag hat die Schwerpunkte Blankpresstechnologie und Unternehmenspräsentationen. Die Hersteller von Bearbeitungs- und Messtechnikmaschinen demonstrieren dabei ihre Geräte und Werkzeuge und zeigen sie in einer „kleinen aber hochspezialisierten Messe“, wie Prof. Dr. Rolf Rascher erklärte.

Daneben blieb den Teilnehmern genügend Zeit für Diskussionen, den Erfahrungsaustausch unter Fachleuten und zum Netzwerken.

Viechtacher Bayerwald Bote/ Daniela Albrecht
Foto: Albrecht


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