Zum ersten Mal packen neben den Soldaten auch Studenten mit an

Um 16.42 Uhr war es vollbracht: Der Maibaum auf dem Chamer Marktplatz stand senkrecht. Vorausgegangen war über eine Stunde Kraftanstrengung, um die 28 Meter lange und knapp zwei Tonnen schwere Fichte in die Höhe zu hieven.

Die Bundeswehrsoldaten, die seit den 90er Jahren das Maibaumaufstellen in Cham übernehmen, bekamen heuer Unterstützung. Zehn Studenten des Technologie Campus, vornehmlich aus Indien, packten kräftig mit an. Dafür ließ Professor Peter Firsching ausnahmsweise auch mal die Nachmittagsvorlesung ausfallen. Auf dem Stundenplan stand eben bayerisches Kulturgut.

Auch die Soldaten marschierten in großer Zahl auf. "Wir hätten 30 Freiwillige gesucht, aber 75 wollten unbedingt dabei sein", berichtete Oberst Klaus-Peter Berger, der sodann das Kommando an Mario Höpfl übergab. Auf sein "Ho-Ruck" hin und untermalt von den Klängen der Rettenbacher Musikanten, bewegte sich der Baum Stück für Stück immer weiter in die Senkrechte.

"Die ersten Zentimeter sind immer besonders mühsam", erklärte dritter Bürgermeister Sepp Blaha fachkundig dem Publikum. Er kündigte außerdem an: "Nächstes Jahr gibt's einen neuen Baum. Nach fünf Jahren hat die Fichte, die aus dem Stiftswald stammt, nach diesem Sommer ihren Dienst getan."

Quelle: Chamer Zeitung

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