Bachelor-Absolventen erhalten ihre Zeugnisse - 15 Studenten am Campus verabschiedet

Studieren an einem außergewöhnlichen Ort: So, bezeichnet Professor Peter Firsching, Leiter des Studienzentrums, die Ausbildung am Technologie Campus Cham. 15 Bachelor-Studenten sind nach ihrem dualen Mechatronikstudium mit einer gebührenden Abschlussfeier am Freitag entlassen worden.

Zwei Absolventen wurde eine ganz besondere Ehre zu teil: Fördervereinsvorsitzender Theo Schneidhuber überreichte an Florian Alexander Vogl den mit 200 Euro dotierten Preis des Fördervereins. Vogl ist mit einem Notendurchschnitt von 1,1 der beste Absolvent. Auch Michael Schall durfte sich freuen: Er erhielt für die beste Bachelor-Arbeit den Wilfried-Ensinger-Preis und ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

Großes Interesse am Masterstudiengang

Die Studenten profitieren in den vergangenen Jahren vor allem von einer gelungenen Kombination aus Hochschullehrbetrieb, Entwicklung und Forschung, eingebettet in eine "fordernde und fördernde industrielle Umgebung", wie Firsching betonte. Er gab in diesem Rahmen auch einen kurzen Einblick zum Stand der aktuellen Studienaktivitäten. Als attraktive Fortführung des Mechatronik-Bachelors sieht er das internationale Masterprogramm "mechatronische und cyberphysische Systeme." Das beweise vor allem das große Interesse an diesem Studiengang - beim zweiten Durchlauf waren es bereits 1200 Bewerber.

Der Studienstandort habe sich gut entwickelt - und zieht Studenten aus aller Welt an. Das freut auch Bürgermeisterin Karin Bucher. Damit sich auch die ausländischen Studenten in Cham wohlfühlen, will Bucher sie verstärkt mit einbinden. Heuer halfen sie beispielsweise beim Maibaumaufstellen mit. "Das ist super angekommen." Sie lobte, ebenso wie der stellvertretende Landrat Markus Müller, aber auch das freundliche und familiäre Umfeld am Campus. Dort nehmen sich die Professoren und Mitarbeiter Zeit für die Studenten und Ihre Anliegen.

Gute Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen

Wir wollen ein Ort der Begegnung sein, betonte auch Professor Wolfgang Aumer in seiner Rede. Dabei sprach er auch die gute Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Region an. Ohne sie wäre ein duales Studium nicht möglich. "Neue Wege warten nun auf Sie", richtete er sich direkt an die Absolventen.

Einige starten ins Berufsleben, ein Teil hat sich aber auch für das weiterührende Masterstudium entschieden. Egal welchen Schritt sie nun gehen: Sie hätten mit ihrem Abschluss nun ein stabiles Fundament. "Der gesamte Landkreis ist stolz auf Sie", lobte Markus Müller die Absolventen. Der Campus in Cham bietet seit 2011 ein "höchst anspruchsvolles Studium" im Querschnittsstudiengang Mechatronik an. Welche Bedeutung Qualität, die Übereinstimmung von Firmenwerten und Kundenwünschen und Kontrolle haben, zeigte Professor Josef Weber in seiner "last lecture" auf. Er erzählte dabei die Geschichte aus dem Buch "Ich weiß es, wenn ich es sehe" von John Guaspari.

Dass die Qualität am Campus stimmt, davon konnten sich die Studenten in den vergangenen dreieinhalb Jahren überzeugen. Doch diese war auch an eine hohe Erwartung geknüpft, wie Studentensprecher Marco Melzer noch einmal in Erinnerung rief. Am Ende zog er ein positives Fazit: "Aber wir haben es geschafft. Als Gemeinschaft."

Quelle: Chamer Zeitung

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