Veranstaltung von Regionalmanagement und Gymnasium Freyung - Betriebe stellten sich Q11-Schülern vor

Unter dem Veranstaltungstitel „Warum in die Ferne schweifen…?“ organisierten das Regionalmanagement des Landkreises Freyung-Grafenau sowie das Gymnasium Freyung kürzlich eine Präsentations-Plattform für die regionale Wirtschaft. Dabei stellten sich insgesamt zehn Betriebe den Schülern der Q11 vor.
„Ziel war es, den Schülern regionale Werdegänge und Möglichkeiten in der Region vorzustellen“, erklärte Regionalmanager Sebastian Gruber die Absicht dieser Plattform. „Außerdem sollten den angehenden Absolventen die Firmen der Region sowie die angebotenen Berufsfelder vermittelt werden.“ Viele der künftigen Abiturienten sind ihrer Heimat sehr verbunden. Der Großteil will zwar studieren, möchte aber auch sehr gerne in der Region bleiben - hier arbeiten und leben. Andererseits suchen etliche Betriebe qualifizierte Arbeitskräfte, die sich nicht nur mit dem Unternehmen, sondern auch mit der Region identifizieren. „Uns als Schule ist es ein Anliegen, den angehenden Absolventen die regionalen Potenziale zu verdeutlichen“, so Oberstufenkoordinator Christian Zitzl.
Und das sagen die Anwesenden zu der Veranstaltung:


Sebastian Weber, Schüler der Q11: „Durch die Veranstaltung wurde mir die Möglichkeit gegeben, verschiedene Betriebe kennen zu lernen. Man ist genauestens über die ortsansässigen Betriebe informiert worden. Interessant war für mich das Ingenieur-Büro IB/E Optics, das hochqualifizierte, technische Arbeitsplätze anbieten kann. Es hat mich angeregt, dass man durchaus auch in der Region bleiben kann bzw. nach dem Studium wieder zurückkehrt, um hier zu arbeiten. Gerade das Thema „Duales Studium“ hört sich für mich interessant an.“


Liane Rankl, Sparkasse Freyung: „Ob qualifizierte Ausbildung mit Zukunftsperspektiven, duales Studium oder Studium - unser Landkreis bietet alles. Leider wissen das viel zu wenig Gymnasiasten. Das war somit ein weiterer Schritt in Richtung „Leben und Arbeiten im Landkreis Freyung-Grafenau“. Wir unterstützt dieses Thema weiterhin sehr gerne.“


Josepha Edbauer, Schülerin der Q11: „Ich finde eine derartige Veranstaltung grundsätzlich sinnvoll, obwohl für mich persönlich der kreative Bereich etwas zu kurz gekommen ist. Es ist aber interessant zu erfahren, was es in der Region überhaupt für Möglichkeiten gibt.“


Daniel Gotsmich, Geschäftsführer siimple design: „Insgesamt eine runde Sache für Schüler und Vertreter aus der Wirtschaft. Ich hatte den Eindruck, bei einigen Schülern durchaus ein Interesse an den gestalterischen Berufen geweckt zu haben. Außerdem scheint es in diesem Bereich dennoch eine ganze Menge „Aufklärungsarbeit“ zu geben - was bedeutet Kreativität und professionelle Gestaltung im beruflichen Umfeld? Eine Aufgabe, bei der wir gerne mithelfen, die nötigen Schritte gemeinsam mit den Organisatoren zu gehen.“


Florian Stangl, Schüler der Q11: „Die Veranstaltung war in meinen Augen zu techniklastig, was mich zwar persönlich anspricht, aber im Allgemeinen zu einseitig war. Mich würden auch noch andere Bereiche interessieren, zum Beispiel Sprachen. Das soziale Angebot interessiert mich persönlich eher weniger. Insgesamt fand ich die Veranstaltung aber gut, da es im Interesse der Betriebe und auch in unserem ist, sich gegenseitig kennen zu lernen.“


Nicole Eberl, Sozialdienst-Leitung der Förderstätte der Wolfsteiner Werkstätten: „Die Veranstaltung war aus unserer Sicht vorbildlich, insbesondere auch der Ansatz, gezielt Unternehmen und Einrichtungen aus der Region anzusprechen. Wichtig erachten wir hierbei, ein möglichst breites Spektrum an Berufsbereichen vorzustellen. Zu überlegen wäre möglicherweise noch, ob diese „theoretischen“ Vermittlungen auch durch praktische Erfahrungen ergänzt werden könnten, zumal die Schüler in der 11. Jahrgangsstufe noch sehr jung sind und die Berufswahl noch weit weg erscheint.“


Melanie Wagner, Schülerin der Q11: „Ich fand die Veranstaltung gut, weil man gesehen hat, was es in der Region überhaupt für Möglichkeiten gibt. Man erhält Informationen, welche Betriebe vorhanden sind und welche Produkte hergestellt werden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich das Angebot von Prof. Dorner, sich am Technologiecampus genauer zu informieren, annehmen werde.“


Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Leitung Technologie Campus Freyung: „Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und hat aufgrund der Breite der anwesenden Unternehmen sicherlich einen guten Eindruck in die Unternehmerlandschaft und die beruflichen Möglichkeiten im Landkreis geboten. Ich halte es für besonders wichtig, die Schüler bereits früh zu sensibilisieren, welche Konsequenzen die Berufs- und Studienwahl hat und andererseits auch zu zeigen, wie viele Möglichkeiten einem geboten werden. Viele Berufe sind auch oftmals mit Vorurteilen behaftet, die nichts mit der Realität zu tun haben. So glauben viele, dass man Informatik nur studieren kann, wenn man schon in der Schule ein Computerfreak war - was überhaupt nicht stimmt. Man muss ja auch noch keine Operation begleitet haben, um ein Medizinstudium zu beginnen. Auch das Bild des Software-Entwicklers mit T-Shirt und Pizzafaible trifft in keinster Weise die Realität. Informatiker und Ingenieure sind sehr oft Manager in technisch orientierten Unternehmen. Die Berufsaussichten sind gerade in unserer Region exzellent.“

Quelle: Passauer Neue Presse

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