Ein Netzwerk für den Klimaschutz

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Kommunale Klimaschutz-Verantwortliche treffen sich in Freyung

Das Thema Klimaschutz nimmt in den Kommunen einen immer höheren Stellenwert ein. Verständlich, da noch mehr Engagement gefordert ist, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung noch zu erreichen. "Nur wenn wir noch mächtig zulegen, können wir die Folgen des Klimawandels noch maßgebend abschwächen", sagt Verena Bauer, Klimaschutzmanagerin des Landkreises.

 

In den Landkreisen Freyung-Grafenau, Passau und Regen passiere allerdings schon sehr viel. Zum Austausch über erfolgreiche Projekte und Problemstellungen des kommunalen Klimaschutzes sind neun Klimaschutzmanager in Freyung zusammengekommen.

Ein erstes Treffen im kleineren Rahmen hatte bereits im Juli in Regen stattgefunden. Dabei entdeckten die Teilnehmer, wie wertvoll der Austausch in diesem Bereich ist. Daraufhin organisierte FRG-Klimaschutzmanagerin Verena Bauer das nächste Treffen in Freyung, dieses Mal in größerer Runde. "Je-der arbeitet an ähnlichen Projekten, da ist es sehr hilfreich, wenn man bei Kollegen aus an-deren Kommunen nachfragen kann, wie es da gelaufen ist.", erklärt Bauer.
Nach der Begrüßung durch Sachgebietsleiter Reinhard Tolksdorf folgte die Netzwerk- und Austauschrunde der Teilnehmer. Die Themen reichten von Heizungstechnik über Photovoltaik bis LED-Technik in der Straßenbeleuchtung. Viel diskutiert wurde auch darüber, wie man die Bevölkerung für das Thema Klimaschutz nachhaltig sensibilisieren kann und wie erfreulich es doch sei, dass man Kinder dafür umso mehr begeistern kann.
Für einen Fachvortrag hatteBauer zudem Prof. Dr. Roland Zink als Gastrednerngeladen, welcher zum Thema "Ist das Klima schon gerettet? Zur Notwendigkeit des Klimaschutzes auf kommunaler Ebene" referierte. "Die politischen Weichen für die Energiewende sind gestellt, aber zur Umsetzung sind jetzt die Kommunen gefragt", betonte Zink in seinem Vortrag. Energiewirtschaft, Gebäude und Verkehr stellen dabei die kommunalen Hauptaspekte dar. Lösungsansatz dafür könnten etwa lokale Zusammenschlüsse von Photovoltaik-Anlagen sein.

Mit einem Algorithmus des Technologiecampus Freyung könnten beispielsweise in einem Dorf genau die Dächer ermittelt werden, die zu einer Glättung der PV-Ertragskurve führen und so wirtschaftlich und einfach den Gebäudezusammenschluss mit regenerativen Strom versorgen.
"Der Austausch ist sehr wichtig, mit Treffen wie diesen lernt man einander kennen, vergrößert sein Netzwerk und alle Seiten profitieren davon", sagt Verena Bauer. Weitere Netzwerktreffen sollen folgen, das nächste ist für Anfang nächsten Jahres in Hauzenberg geplant.

(PNP)

 


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