TC Freyung koordiniert neuen bayerischen Projektverbund zum Thema Bionik

Der Schutz der Umwelt wird immer wichtiger. Der neue bayerische Projektverbund „BayBionik – Von der Natur zur Technik“ erforscht, wie biologische Vorbilder für technische Innovation genutzt werden können und entwickelt Produkte umweltschonend und nach dem Vorbild der Natur. Fünf bayerische Hochschulen und Universitäten bündeln ihre Kompetenzen in diesem Verbund. Der Technologie Campus Freyung, Teil der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), hat die Koordination des neuen Projektverbunds inne. K800 DSC 7256 bearbeitet

„Für alle beteiligten Projektpartner ist „BayBionik“ eine große Chance. Wir können durch die Forschung aktiv zum technischen Umweltschutz beitragen, indem innovative Produkte und Prozesse entwickelt werden. Und wir können im Projektverbund gemeinsam daran arbeiten, die Bionik stärker auf den Umweltschutz auszurichten und damit langfristig zu ihrem Erfolg als nachhaltige Innovationsstrategie beitragen“, fasst Kristina Wanieck vom TC Freyung die Bedeutung von „BayBionk“ zusammen. Sie und ihre Kollegin Kirsten Wommer koordinieren den Projektverbund. Wommer hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Bionik hervor: „Von der Biologie für Technik zu lernen, erfordert interdisziplinäres Denken und Arbeiten. Deshalb motivieren wir unsere Projektpartner, aktiv Synergien zu nutzen“, erklärt Wommer.

Ziel des Projektverbundes ist es, technische Produkte durch das Lernen von der Natur umweltverträglich herzustellen und damit unter anderem Ressourcen zu schonen, Verschmutzungen der Umwelt einzudämmen und Energie in Produktionsprozessen einzusparen. Die Schwerpunkte von „BayBionk“ sind selbstreinigende, nachhaltige Oberflächen und intelligente, ressourceneffiziente Systeme. Es sollen leicht zu reinigende Oberflächen für die Automobilbranche, Antihaft-Beschichtungen für Schiffe oder auch neue Materialien wie Biokeramik umweltschonend entwickelt werden. Auch energieeffizientere Maschinen sowie neuartige „Glasfaserkabel“ aus umweltfreundlichen, ungiftigen und biologisch abbaubaren Substanzen werden im Projektverbund erforscht und hergestellt. Das Besucherzentrum Bionicum im Tiergarten Nürnberg begleitet die Projekte und macht die Bionik-Forschung für die Öffentlichkeit erlebbar.

Am Projektverbund beteiligt sind neben der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), das Bionicum Nürnberg, die Universität Bayreuth, die Technische Universität München am Standort Straubing (TUM Straubing) und die Technische Hochschule Nürnberg (TH Nürnberg). Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert im Rahmen des Verbunds sechs Forschungsprojekte sowie ein Koordinierungs- und ein Begleitvorhaben mit rund 1,8 Millionen Euro.

Bild: Kirsten Wommer (l.) und Kristina Wanieck (r.) vom Technologie Campus Freyung koordinieren den Projektverbund BayBionik.


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