"Heimatminister" Helmut Brunner informiert sich vor Ort, wie das Projekt der Staatsregierung umgesetzt wird, von Andreas Nigl  

pnp 2016 12 15Froh, dass sie mit Hilfe von Minister Helmut Brunner (2.v.r.) den Zuschlag bekommen haben: Karlheinz Roth (links, Bürgermeister Spiegelau) und Herbert Schreiner (Bürgermeister Frauenau). Das Projekt wird vom Technologiecampus Grafenau (im Hintergrund) mit dessen Leiterin Prof. Diane Ahrens begleitet. − Foto: Nigl

Grafenau/Spiegelau/ Frauenau. "Für Staatsminister Helmut Brunner ist es auch ein Zeichen. Ein Zeichen an das restliche Bayern. "Seht her, der Bayerwald entwickelt sich immer mehr zur Bildungs- und Innovationsregion". Ein wichtiger Baustein ist dabei der Zuschlag der Staatsregierung für die Kommunen Spiegelau und Frauenau in Sachen eDorf (PNP hat berichtet).

Und so gab es gestern Morgen nur strahlende Gesichter im neuen Technologiecampus im Herzen von Grafenau. FH-Außenstellenleiterin Prof. Diane Ahrens strahlte, begleitet ihr Grafenauer Institut doch das eDorf-Projekt. Die Bürgermeister Karlheinz Roth (Spiegelau) und Herbert Schreiner (Frauenau) strahlten, gehören sie doch zu den Auserwählten und kommen so in den nächsten vier Jahren anteilsmäßig in den Genuss von rund fünf Millionen Euro Fördermitteln. Und auch Minister Brunner strahlte. Zum einen wegen der zu Beginn angesprochenen Tatsache und auch ob des Lobes, das auf ihn einprasselte. "Ohne Ihren Einsatz hätte der Bayerwald wohl den Zuschlag nicht bekommen", sagten Ahrens, Roth und Schreiner unisono.

 

2016 12 13 digitales dorfMdL Tobias Reiß, Staatsministerin Aigner und Staatsminister Brunner

Spiegelau-Frauenau und Steinwald-Allianz setzen sich im eDorf-Wettbewerb durch

Die zwei Gewinner des Wettbewerbs stehen fest: Aus den 20 umfangreichen Bewerbungen um ein digital-unterstütztes Modelldorf setzten sich in Südbayern die Bewerbung des Gemeindeverbunds Spiegelau-Frauenau (Landkreise Freyung-Grafenau und Regen) und in Nordbayern die Steinwald-Allianz (Landkreis Tirschenreuth) durch. In den nächsten zwei Jahren sollen hier Vorbild-Kommunen entwickelt werden, in denen mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien neue Services und Anwendungen geschaffen werden, die die Lebensbedingungen im ländlichen Raum, speziell für Senioren, aber auch Familien verbessern.

pnp 2016 10 20 0Diane Ahrens sprach in Grafenau – und auf der Leinwand gegenüber den Zuhörern im Glashaus war sie, ebenso wie auf diesem Bildschirm, zu sehen, als wäre sie mitten dabei. − Fotos: Roland Binder

Distance-Learning-Modell der TH Deggendorf ermöglicht flexibles berufsbegleitendes Studieren – Schon zum Start wird das Projekt gut angenommen von Katrin Schreiber

Deggendorf. "Die Deggendorfer haben mal wieder das Ungewöhnliche zum Normalen gemacht", stellte Kultus-Staatssekretär Bernd Sibler gestern fest. Mit dem Distance-Learning-Modell, dem gemeinsamen Lernen an zwei verschiedenen Standorten, beschreitet die Technische Hochschule neue Wege.

"Wir haben das gemeinsam erfolgreich gestemmt", lobt Prof. Dr. Diane Ahrens, Leiterin des Technologie-Campus Grafenau. Genau dort ist sie, als sie spricht – aber im Glashaus im Deggendorfer ITC2 möchte man meinen, man säße mit ihr im gleichen Raum. Die Videokonferenz-Anlage mit hochauflösenden Kameras, sensiblen Deckenmikrofonen, Beamern und Leinwänden macht’s möglich. Gestern haben die Beteiligten in Deggendorf und Grafenau das Deggendorfer Distance-Learning-Modell DEG-DLM eindrucksvoll gemeinsam vorgestellt.

20160929 neubau01Technologiecampus Grafenau eingeweiht

Nun ist es offiziell: der Technologiecampus Grafenau (TCG), Technologietransferzentrum für angewandte Forschung in Supply Chain Management und Big Data, ist am Dienstagabend geweiht und eröffnet worden. Um die Bedeutung für die Region zu unterstreichen, kamen gleich zwei Mitglieder des bayerischen Kabinetts zur Feier in den Neubau am Stadtberg: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, der die Festrede hielt.

(29.September 2016 | PNP, Ursula Langesee)

pnp 160929 00Beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt: Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (vorne), Bürgermeister Max Niedermeier (hinten v.l.), Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf und Prof. Dr. Diane Ahrens, Leiterin des Technologiecampus Grafenau. − Fotos: Langesee)

Durch Technologiecampus am Stadtberg Leerstand beseitigt und Forschung in der Region vorangetrieben

Grafenau. Nun ist es offiziell: der Technologiecampus Grafenau (TCG), Technologietransferzentrum für angewandte Forschung in Supply Chain Management und Big Data, ist am Dienstagabend geweiht und eröffnet worden. Um die Bedeutung für die Region zu unterstreichen, kamen gleich zwei Mitglieder des bayerischen Kabinetts zur Feier in den Neubau am Stadtberg: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, der die Festrede hielt.

Als Hausherr begrüßte Bürgermeister Max Niedermeier die rund 100 geladenen Gäste. Mit der Eröffnung habe ein Projekt ein glückliches Ende gefunden, das ihm wegen der Standortfrage so manche schlaflose Nacht bereitet habe. "Doch durch die Unterstützung Minister Brunners wurde eine Lösung gefunden – zentrumsnah und finanziell tragbar."

Zwei Studierende der "Kindheitspädagogik" berichten – Morgen Infoabend im TCG

Grafenau. Das erste Semester des berufsbegleitenden Bachelor- Studiengangs "Kindheitspädagogik an der Technischen Hochschule Deggendorf ist erfolgreich abgeschlossen. Dabei haben die Studierenden neue Erfahrungen in vielerlei Hinsicht gemacht – vor allem in der Art des Studierens. 

Letzten Freitag endete die erste Bewerbungsrunde für das Projekt des Technologiecampus Grafenau

Deggendorf/Grafenau. Am Freitag endete die erste Ausschreibungsrunde um die Teilnahme am Projekt „eDorf“ mit großer Resonanz. Bewerben konnten sich bayerische Gemeinden und Gemeindeverbünde mit mindestens 2.000 Einwohnern, die in einem „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ (RmbH) liegen und kein Mittel- oder Oberzentrum sind.

In der ersten Stufe der Bewerbung wurden in Südbayern insgesamt 15 Teilnahmeerklärungen eingereicht, sechs von Gemeindeverbünden und neun Einzelbewerbungen. Insgesamt wollen 37 Gemeinden aus Niederbayern an der eDorf-Idee partizipieren. Aus Oberbayern und Schwaben kamen keine Teilnahmeerklärungen, vermutlich weil die RmbH-Räume sich vorwiegend auf den ost- und niederbayerischen Raum beschränken. In Nordbayern betreut die Fraunhofer Gesellschaft den Wettbewerb; hier gingen insgesamt 14 weitere Bewerbungen ein.