20160727 söderBayerns Heimat- und Finanzminister Markus Söder stand am vergangenen Freitag (22. Juli) im Grafenauer Land im Mittelpunkt

Nach der BayernLabo-Eröffnung und der Übergabe diverser Breitband-Förderbescheide
besuchte der Minister auch den Technologie Campus Grafenau.

(Ausschnitt aus dem Bericht des Grafenauer Anzeigers)

...... Anschließend ging es wieder den Stadtberg hinab, zum Neubau des Tech-Campus, einer Dependance der Technischen Hochschule Deggendorf in der Säumerstadt.

Professor Diane Ahrens erläuterte dort Markus Söder, wie aus Anfängen in Neudorf mit alten Möbeln in aufgelassener Grundschule und mit dem Kernthema Logistik, was nicht automatisch "sexy" sei, mittlerweile ein florierender Wissenschaftsbetrieb – mit enger Verzahnung zur Wirtschaft – im Herzen von Grafenau erwachsen sei. Über die Disposition und Datenverarbeitung ist der Tech-Campus in Bereiche der "Data Analystics", und in denen wiederum in verschiedenste Anwendungsbereiche gereift. Und auch das "Distance Learning" macht Grafenau per Vorlesungsübertragung zu einem Lehr-Standort.

Wo überall Information und ihre Beherrschung eine Rolle spielen können, das erklärte Ahrens am Beispiel innovativer Modeprognosen. Ein überdies noch dazu männliches Team hatte sich daran gemacht, für ein Modehaus zu errechnen, was diese ordern solle. Überraschung für sie selbst; die Analyse erwies sich zu 18 Prozent treffsicherer am erwarteten Markt als die Vergleichsgruppe erfahrener Einkäufer.

Ein weiteres Thema, das bei diesem Besuch eine große Rolle spielte, war das erwartete "e-Dorf-Konzept", bei dem sich der Tech-Campus auch gerne Sporen der Forschungs- und Umsetzungsaufträge verdienen würde.

Wer A sage, müsse aber auch B sagen, meinte Diane Ahrens an die Politik gewandt. Erfolgversprechend sei ihrer Meinung nach ein Konzept, das vielfältigste Lebensfelder von Einkauf und Medizin bis Mobilität und Energie, Lernen, Arbeiten oder Pflege mit einbeziehe. Es herrsche aber in Grafenau die Befürchtung, dass ein zu monothematisches Konzept konkurrierender Forschungsbetriebe dem von vornherein zu wenig Erfolgsaussichten beifüge, weil nur ein ganzheitliches Modell auch wirklich die benötigten Felder verknüpfe. Man müsse da deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, als momentan in Aussicht gestellt sei, so Ahrens.

23. Juli 2016 | Grafenauer Anzeiger (Text: A. Nigl, Bild: Haydn)

 


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