img 3605„Usability-Symposium“ zu Innovationen in der Benutzerfreundlichkeit ein voller Erfolg. Am 12. November  2015 fand am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule in Deggendorf (THD) der  zehnte „World Usability Day“ statt.  „Usability Engineering“ bezeichnet die Entwicklung besonders benutzerfreundlicher Produkte oder Prozesse.

Veranstaltungen fanden in rund 40 Ländern an über 150 Orten statt. Der Nachmittag an der THD wurde zusammen mit dem Verein EF.EU aus Oberschneiding organisiert. In den Expertenvorträgen wurde von verschiedener Seite betrachtet, wie Innovationen Produkte gebrauchstauglicher und somit attraktiver für den Kunden machen.

Prof. Dr. Armin Eichinger, Experte für den Fachbereich Usability Engineering der THD, erklärte in einem sehr kurzweiligen Vortrag, wie sehr sich eine einfache Anwendungsinnovation psychologisch auf das gesamte Nutzerverhalten grundlegend auswirken kann: So konnte die Diebstahlrate von Motorrädern nach der Einführung der Helmpflicht signifikant reduziert werden. „Von dort an konnte man nicht mehr bei der erstbesten Gelegenheit ein Motorrad stehlen. Schließlich fiel es nun auf, wenn man kurzerhand ohne Helm fuhr“, so Prof. Eichinger. „Dann halt nicht“, werde sich so mancher potenzieller Dieb gedacht haben, brachte Eichinger es humorvoll auf den Punkt.

Timo Pronold von der Krones AG berichtete über Usability Engineering bei einem Weltkonzern. Dabei gewährte er den Zuhörern auch sehr persönliche Einblicke in seine Laufbahn. „Die Weiterbildung zum Usability Engineer hat meine berufliche Laufbahn nachhaltig positiv beeinflusst“ so Pronold. Die Vielschichtigkeit des Usability Engineerings spiegelte sich auch bei den Teilnehmern des Symposiums wider. So waren Studenten verschiedener Fachrichtungen, Vertreter der Campi der Hochschule, Vertreter aus bayerischen IT-, Marketing sowie Designunternehmen und  dem Maschinenbau anwesend. In all diesen Tätigkeitsbereichen spielt Benutzerfreundlichkeit eine entscheidende Rolle. Abschließendes, imposantes Highlight war die Präsentation des „Reflektionsarmen Raums“. Dieser Raum dient zum Beispiel Usability-Tests von Heizsystemen oder Kettensägen.

„Für die Teilnehmer war das Symposium sehr interessant und bereichernd“, so Hauptorganisatorin Caroline Hlinka-Chod, Weiterbildungsreferentin am Weiterbildungszentrum der THD. „Mehrere Personen, die sich für eine Professionalisierung in diesem Bereich interessieren, sind direkt noch am gleichen Abend auf mich zugekommen. Dies ist besonders erfreulich, weil das Usability Engineering unheimliches Potenzial für Unternehmen und als persönliche Weiterbildungsmaßnahme birgt“, so Caroline Hlinka-Chod.

Bild:

Referenten des Symposiums

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump, Wolfgang Stern, Johann Hofmann, Caroline Hlinka-Chod, Dr. Robert Josef Rossberger, Dipl. theol. Bernhard Pichler, Timo Pronold und Prof. Dr. Armin Eichinger (von links)

 


24.11.2015 | THD-Weiterbildungszentrum


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