Didaktik

Das Konzept des flexiblen Lernens

Das didaktische Gesamtkonzept des flexiblen Lernens im Rahmen des Projekts DEG-DLM verfolgt das Ziel, heterogenen Lerngruppen sowie berufsbegleitenden Weiterbildungsteilnehmern, wie z.B. Personen mit der Absicht des Wiedereinstiegs oder mit Familienpflichten sowie beruflich Qualifizierten, mit einer angemessenen und zielgruppenspezifischen Lehre zu begegnen.

Flexibles Lernen im Rahmen des Projekts DEG-DLM bedeutet eine größtmögliche Bereitstellung von Flexibilität für die Lerner. Diese Flexibilität ist einerseits in der Präsentation der Inhalte und den Lernmöglichkeiten durch unterschiedliche Lernwege, Sozialformen und innovative didaktische Methoden gegeben. Andererseits sind gerade für berufsbegleitend Studierende eine zeitliche und örtliche Flexibilität sowie die Berücksichtigung des eigenen Lerntempos zentral. Um den Lernenden individuelle und effiziente Lernprozesse mit eigenem Lerntempo zu ermöglichen und sie dennoch nicht durch das selbstorganisierte Lernen zu überfordern und die soziale Integration zu verringern, wird ein Blended Learning Konzept eingesetzt.

Als Blended Learning wird eine Lernform bezeichnet, die Vorteile von Präsenzlehre und E-Learning miteinander verbindet. Es wird dahingehend ein ganzheitliches Konzept mit neuen Medien und innovativen didaktischen Methoden entwickelt, um die klassische Präsenzlehre mit mediengestütztem Lehren und virtuellen Selbstlernphasen zu verzahnen. Im Falle des Projekts werden im mediendidaktischen Konzept die Elemente Videokonferenz, Webkonferenz und virtuelle Selbstlernkurse eingesetzt.

Dabei fokussiert sich das Projekt auf die Entwicklung, Erprobung, Evaluation und Optimierung eines Blended-Learning-Konzepts an drei Maßnahmen unterschiedlicher Fachrichtungen und Phasen der akademischen Bildungsbiographie. 

Didaktisches Konzept

Bedarf an didaktischer Gestaltung

Studierendenmeinungen

Unterstützung der Lehrenden

Dozentenworkshop

Checkliste für Präsenzveranstaltungen

Checkliste für Webkonferenzen

Tipps zur Durchführung von Videokonferenzen

Prozessablauf zur Erstellung von virtuellen Selbstlerneinheiten

Checkliste zur Prüfung der Inhalte der virtuellen Selbstlerneinheiten

Checkliste zur Prüfung der technischen Umsetzung der virtuellen Selbstlerneinheiten

Impressionen

DominoAufgaben loesen mit Legosteinen

Was ist Lernen?

 

 
Wie lerne ich?
 
 
Effizientes Lernen
 

Forschung

DEG-DLM ist ein Forschungsprojekt, das Distance Learning in berufsbegleitenden Weiterbildungen im Hochschulkontext implementiert. Das Ziel ist, die Studierbarkeit speziell für nicht-traditionell Studierende zu erhöhen. Nicht-traditionell Studierende sind solche, die nach einer beruflichen Ausbildung, beruflichen Praxis oder auch nach Eltern- und Erziehungszeiten in heterogenen Kohorten ein Studium aufnehmen. In DEG-DLM wird erprobt, inwieweit Distance Learning die Studierbarkeit erhöht. Das geschieht durch eine Kombination aus (a) Webkonferenzen, (b) virtuellen Selbstlearnanteilen im digitalen Lern-Management-System iLearn und (c) Präsenzveranstaltungen, die mittels Videotechnik zeitgleich in zwei LernCentern (Deggendorf und Grafenau) übertragen werden. Grundlegend ist dabei das didaktische Konzept des flexiblen Lernens: die Studierenden sollen größtmögliche räumliche und zeitliche Flexibilität erleben, wann sie wo auf die Lerninhalte zugreifen. Ganz konkret implementiert DEG-DLM das Konzept des flexiblen Lernens in drei Angeboten: (a) ein Bachelor-Studium zu Kindheitspädagogik, (b) ein Hochschulzertifikat zu Supply Chain Management und Technischer Betriebswirtschaft, sowie (c) einem Brückenkurs in Mathematik. Verschiedene Forschungsfragen untersuchen dabei, inwieweit das Konzept zu einer Erhöhung der Studierbarkeit führt. Dazu werden Daten aus Interviews und Fragebögen von den Dozierenden sowie von den Studierenden und ihren Arbeitgebern erhoben und qualitativ und quantitativ ausgewertet.

Interview Leitfaden Kindheitspädagogik

Interview Leitfaden Brückenkurs Mathematik

Interview Leitfaden Technischer Betriebswirtschaft

Interview Leitfaden Dozenten

Interview Leitfaden Arbeitgeber

Feedback Dozenten Lehrveranstaltung

Lehrveranstaltungsevaluation Präsenz

Lehrveranstaltungsevaluation Webkonferenz

Lehrveranstaltungsevaluation virtuelle Selbstlernanteile

Lehrveranstaltungsevaluation Präsenz und E-Learning

Arbeitspakete

Ist-/Bedarfsanalyse (2014)

Für die Ist-Analyse werden aktuelle Angebote im Bereich Kindheitspädagogik, Technische Betriebswirtschaftslehre und Brückenkurse (Mathematik und Physik) näher betrachtet und analysiert. Basierend auf den Ergebnissen der Ist-Analyse wird festgestellt, welcher Bedarf für weitere Angebote in den oben genannten Bereichen besteht.

MultiGradeMultiLevel-Methodology (MGML) Konzept (2014 - 2018)

Das MultiGradeMultiLevel-Methodology (MGML) Konzept berücksichtigt die Heterogenität einer Gruppe und ermöglicht sowohl individualisiertes als auch kooperatives Lernen mit Hilfe von Lernleitern. Für das DEG-DLM Projekt wird das Konzept zum Einsatz im Bereich der Erwachsenenbildung sowie des mediengestützten Lernens und Lehrens angepasst. Dies wird in Kooperation mit der Universität Regensburg umgesetzt.

Konzeption (2014 - 2016)

Während der Konzeptionsphase werden didaktischen Konzepte erstellt, die Angebote inhaltlich geplant und die Konzepte zur Gestaltung der LernCenter und der Technik erarbeitet. Das MGML Konzept bildet den Gestaltungsrahmen für die didaktische Umsetzung.

Implementierung (2015 - 2017)

Während der Implementierungsphase werden die LernCenter mit technischen (z.B. Videokonferenzanalage) und didaktischen Materialien (wie z.B. interaktive Whiteboards) eingerichtet. Die einzelnen Maßnahmen werden organisatorisch geplant.

Schulungen für Lehrende und Lernende (2015 - 2017)

Damit die Lehrinhalte unterstützt durch das MGML-Konzept richtig vermittelt und die Technik in den LernCentern erfolgreich verwendet werden kann, werden die Lehrenden bereits während der Konzeptionsphase geschult. Begleitend dazu wird ein Didaktikbaukasten entwickelt, der den Lehrenden die didaktischen Möglichkeiten näherbringen soll.

Auch die Teilnehmer der Maßnahmen erhalten eine technische und didaktische Einführung, damit Sie mit Hilfe der erstellten Konzepte erfolgreich lernen können.

Erprobung (2015 - 2018)

Von 2015 bis 2018 werden die verschiedenen Maßnahmen in den LernCentern durchgeführt und erprobt.

Weiterentwicklung (2016 - 2018)

Die Maßnahmen werden während der Erprobung laufend evaluiert. Anhand der Evaluationsergebnisse werden die unterschiedlichen Maßnahmen und das LernCenter-Konzept weiterentwickelt.

Begleitforschung (2015 - 2018)

Im Rahmen der Begleitforschung wird ein Evaluationskonzept erstellt. Dieses Konzept enthält:

  • formative Evaluation der Lerncenter
  • formative Evaluation der Maßnahmen in der Erprobungsphase
  • formative Evaluation der Didaktik-Konzepte während der Erprobungsphase
  • formative Evaluation der Schulungsmaßnahmen für Lehrende und Lernende
  • summative Erhebung für die erste Projektphase

Auf Basis der Evaluationsergebnisse werden die didaktischen und technischen Konzepte angepasst und weiterentwickelt.

Sicherung der Qualität und Nachhaltigkeit (2014 - 2018)

Im Rahmen dieser Phase wird das Potenzial für eine mögliche zweite Projektphase analysiert und ein Detailplan für die diese Projektphase aufgestellt.

Öffentlichkeitsarbeit (2015 - 2018)

Die Öffentlichkeitsarbeit dient der Bekanntmachung der einzelnen Maßnahmen und der wissenschaftlichen Projektergebnisse. Die Ergebnisse werden im Rahmen von Veröffentlichungen bei Fachverbänden, Einrichtungen (z.B. WHK) und wissenschaftlichen Communities präsentiert.

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