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Prof in the Club

10.5.2013 |

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„Prof in the Club“ - Hochschulprofessor als Deep House-DJ.

Nein, es ist kein besorgter Vater auf der Suche nach seinem im Deggendorfer Nachtleben verschollenen Kind, der am kommenden Montag, 13. Mai, ab 21 Uhr, hinter den Turntables im C2 die Blicke vieler junger Besucher auf sich ziehen wird.

Im „normalen“ Leben ist der 51 Jährige Dr. Christian Zich Professor für Internationales Marketing- und Vertriebsmanagement im Studiengang Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Deggendorf. Doch bereits seit seinem 17. Lebensjahr ist Prof. Zich ein großer Fan elektronischer Musik, lange Zeit war er nach seinem Studium an den Wochenenden in den unterschiedlichsten Clubs und Diskotheken als DJ unterwegs. Der ausschlaggebende Anstoß, die alte Leidenschaft wieder aufleben zu lassen, kam im Gespräch mit einem Studierenden der HDU, der selbst professioneller DJ ist. DK Dent, so der Künstlername des DJs, blieb hartnäckig und hakte nach, bis aus einer interessanten Idee zwischen Tür und Angel ein konkretes Projekt wurde. Prof. Zich ließ sich von DK Dent auf den neuesten Stand der Technik bringen und wird am Montag im C2 in Deggendorf sein Bestes geben.

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„Ich bin sehr gerne kreativ und die Lust etwas neues auszuprobieren liegt mir im Blut“, erklärt Prof. Zich begeistert. Dass ein Professor für Studierende Musik auflegt kenne man ansonsten nur von der „Professorennacht“ in Berlin. Doch wer glaubt, dass Prof. Zich Musik präsentiert, die seinem Alter entspricht, also Oldies und Klassiker aus den Siebziger bis Neunzigern, der irrt. „Bei mit hört sich das schon etwas anders an“, sagt Zich, „ich bin schon immer ein großer Fan tanzbarer elektronischer Musik, bleibe da immer auf dem Laufenden und weiß sehr genau was im Moment angesagt ist und läuft. Nichts desto trotz werden die Studierenden im C2 wahrscheinlich ganz schön Ohren machen, wenn der Herr Professor mit den großen Namen der Deep House Szene, wie beispielsweise Oliver Koletzki, Kollektiv Turmstraße oder Trickski aufschlägt. Eine neue Lebensaufgabe sehe ich darin allerdings nicht“, erklärt Zich abschließend. „Mein Schwerpunkt liegt ganz klar auf der Professur. Den Studierenden vorzuleben was Flexibilität bedeutet kann dabei aber auch nicht schaden. “