Virtueller Studieninfotag am 10.07.2020

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15.05.2020   |  Bibliothek: Erweiterte Öffnung der Bibliothek ab 18.05. für Studierende und Mitarbeiter. Weitere Informationen zur erweiterten Öffnung.

24.04.2020  |  Maskenpflicht: Beim Betreten der Gebäude gilt ab dem 27.04. eine strikte Maskenpflicht! Weitere Informationen zur Möglichkeit des Maskenkaufs im Artikel.

24.04.2020   |  Bibliothek: Für Hochschulangehörige besteht ab 27.04. eine Ausleihmöglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen ohne vorherige Anmeldung.

16.04.2020   |  Bibliothek: Für Hochschulangehörige besteht ab 20.04. eine Ausleihmöglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen und vorheriger Anmeldung über iLearn

08.04.2020  |  Prüfungsorganisation im Sommersemester 2020. Weitere Informationen zur Prüfungsdurchführung im Artikel.

31.03.2020  |  THD startet ab sofort in allen Fakultäten mit verstärkter Bereitstellung der Lehrinhalte in elektronischer Form. Weitere Infos zu den Lerninhalten im Artikel.

17.03.2020   |  Schließung des Zugangs zu den Gebäuden der Technischen Hochschule Deggendorf. Weitere Informationen zur Schließung der Zugänge im Artikel.

16.03.2020  |  Bibliothek wird umgehend geschlossen. Weitere Informationen zur Schließung der Bibliothek finden Sie im Artikel.


Aktuelles.

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Auch in Zeiten von Corona bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, alles rund um die verschiedenen Studiengänge sowie die dazugehörigen Bewerbungsprozesse für das kommende Wintersemster zu erfahren. Am 10. Juli, ab 14 Uhr und ganz bequem von zu Hause aus.

Unter dem Motto »VISIT THD« sind Studieninteressierte und Studienbewerber sowie deren Eltern herzlich eingeladen, auf der Plattform th-deg.de/virtueller-studieninfotag die Informationsangebote der Hochschule kennenzulernen. Zu Hause, im Grünen oder am Küchentisch. Einfach zurücklehnen und gemütlich den Vorträgen lauschen. Oder im Live-Chat mit Studierenden, Studiengangleitern sowie Professorinnen und Professoren herausfinden, welche der acht Fakultäten und welcher der mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge am besten passt. Es gibt Beratungen zur Studienorganisation, Finanzierung, Bewerbung und zu den jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen bzw. zu möglichen Auslandsaufenthalten. Interaktive Formate wie Instagram Live und der 360° Campusrundgang runden das Programm ab. Außerdem wird Staatsminister Bernd Sibler ein digitales Grußwort an alle Teilnehmenden richten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Interessierte, die an diesem Tag keine Zeit haben das Studieninfoprogramm zu verfolgen, können dies dank Aufzeichnung der Live-Formate bis Ende der Bewerbungsphase Mitte August auf der THD-Webseite nachholen. Außerdem werden seit dem 29. Juni und bis zum 31. Juli in der Infohütte vor der Mensa Infomaterialien frei zugänglich und einfach zum Mitnehmen zur Verfügung stehen.

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Für das Lehrgebiet „Immersive Medien“ hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) einen neuen Professor berufen. Mit Stephan Windischmann hat die Hochschule die ideale Besetzung der vakanten Stelle an der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik gefunden. Interaktive Systeme und Computergrafik, Mensch-Maschine-Interaktion, User Experience Design und Visuelles Design sind seine Expertise. Die Stationen seiner bisherigen Tätigkeit als Interaction Designer digitaler Medien und virtueller Inszenierungen reichen von international angesehenen Messen wie der Expo über exklusive Messestände deutscher Automobilhersteller bis hin zu diversen Kulturausstellungen im deutschen Raum.

Vor seiner Studienzeit arbeitete Stephan Windischmann seit Mitte der 90er Jahre mit Flash- und Motiondesign, also der Gestaltung von Bewegtbildern, interaktiven Multimedia-Anwendungen und Websites. Die 90er Jahre waren die Wegbereiter dieser Disziplinen und mit dem Aufkommen des Highspeed Internets gewannen sie einen vollkommen neuen Stellenwert. Um seiner Leidenschaft für digitale Medien und virtuelle Inszenierungen auch beruflich nachgehen zu können, studierte Windischmann von 2001 bis 2007 „Media Engineering“ an der TH Nürnberg. Sehr zielstrebig ging es nach dem Studium weiter in die Selbstständigkeit. Zur selben Zeit, als Apple das erste iPhone auf den Markt brachte und die nächste Innovationswelle auf die digitale Welt zurollte.
Genau das ist es, was Stephan Windischmann antreibt: „Lebenslanges Lernen, neugierig und interdisziplinär zu bleiben, sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben, aktiv an technologischen und kulturellen Veränderungen teilzunehmen, war und ist die beste Entscheidung meines beruflichen Lebens.“ Ideen aufzugreifen, Innovationen voranzutreiben und daran zu arbeiten, ist für Stephan Windischmann Teil seines bisherigen Berufsalltags. Inspiration, Orientierung und Austausch sucht und findet er regelmäßig bei Besuchen von internationalen Medienfestivals wie zum Beispiel dem ars electronica Festival in Linz, der Transmediale in Berlin oder dem Offf Festival in Barcelona. Aber auch Online-Seminare und -Fortbildung nutzt er, um sich stetig fortzubilden.
Den gebürtigen Franken verschlägt es nun an die Technische Hochschule Deggendorf. In der Lehre sieht er eine weitere Chance, die digitale Zukunft zu gestalten. Ab Oktober unterrichtet er primär die Medientechniker der Hochschule.

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Zivile Drohnen werden mittlerweile für vielfältige Anwendungen benutzt und sind darüber hinaus zu einem beliebten Hobby geworden. Sie können aber auch zur Gefahr werden, wenn sie missbräuchlich verwendet werden. So kann es zu Schäden durch Abstürze kommen, Flugverbotszonen können unbewusst missachtet werden oder Drohnen können vorsätzlich für Straftaten verwendet werden.

Um diesen Gefahren zu begegnen, ist am Technologie Campus Freyung der Technischen Hochschule Deggendorf in den vergangenen drei Jahren das Forschungsprojekt ArGUS durchgeführt worden. Das Akronym steht für ein Assistenzsystem zur situationsbewussten Abwehr von Gefahren durch UAS (Unmanned Aerial Systems, englisch für unbemannte Flugsysteme).  Das Kooperationsprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit" mit insgesamt 1,9 Mio. € gefördert. Neben dem Technologie Campus waren auch das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Karlsruhe, die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, der Verband für Sicherheitstechnik (VfS) das European Aviation Security Center (EASC) sowie die beiden Industrieunternehmen Securiton GmbH und Atos Information Technology GmbH Teil des Projektkonsortiums. Zudem waren das Bayerische Landeskriminalamt, das Bundeskriminalamt, der private Sicherheitsdienstleister Power Personen-Objekt-Werkschutz GmbH sowie der Flughafen Frankfurt als assoziierte Partner am Projekt beteiligt.

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Assistenzsystems, das in der Lage ist Drohnen frühzeitig zu detektieren und zu klassifizieren sowie eine Lage- und Risikobewertung durchzuführen. Solch eine Situationsanalyse ist ein sehr wichtiger Bestandteil, wenn es um den Schutz von Menschen und Infrastruktur geht. Dabei werden alle verfügbaren Informationen berücksichtigt und es können rechtlich abgesicherte Handlungsvorschläge für Gegenmaßnahmen generiert werden. Dadurch können z.B. Einsatzkräfte eine potenzielle Bedrohung sehr früh erkennen, die Auswirkungen abschätzen und nach kurzer Reaktionszeit zu einer bestmöglichen Entscheidung hinsichtlich geeigneter Gegenmaßnahmen gelangen. Während der Projektlaufzeit wurden mehrere Tests der Komponenten unter realitätsnahen Bedingungen, beispielsweise im Hamburger Volksparkstadion, der Paderborner Benteler-Arena und am Flughafen Frankfurt-Hahn durchgeführt.

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich im Projekt mit der Detektion und Analyse der Kommunikation zwischen Drohne und Bodenstation befasst. Dafür wurden Sensorsysteme entwickelt, die Signale der Drohnen erfassen und auswerten können. Die Funkverbindung zwischen einer Drohne und der Bodenstation wird direkt beim Einschalten der Geräte aufgebaut. Dadurch ist es möglich, Funksignale einer Drohne im Idealfall bereits vor deren Start zu identifizieren. Der so gewonnene Zeitvorteil gegenüber anderen Detektionsverfahren, wie zum Beispiel Radar, gibt Einsatzkräften mehr Reaktionszeit und kann im Ernstfall essenziell sein. Neben der frühzeitigen Detektion einer Drohne liefert das entwickelte System auch hilfreiche Informationen über die noch vorhandene Reichweite und mögliche Wegpunkte einer identifizierten Drohne. Dem Assistenzsystem kann somit noch vor dem Abheben die Präsenz und Flugroute einer Drohne übermittelt werden.

Die ursprünglich am Flughafen Frankfurt-Hahn geplante Abschlussveranstaltung mit Live-Demonstrationen des ArGUS-Systems konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurden die Projektergebnisse im Juni 2020 im Rahmen eines digitalen Abschlussevents vor Behörden- und Industrievertretern präsentiert.