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22.01.2021   |  Prüfungshinweise und aktuelle gesetzliche Regelungen

22.01.2021   |  Buchausleihe am Standort Deggendorf - Abholung von vorbestellten Büchern wieder möglich

12.01.2021    |  Informationen zu den bevorstehenden Prüfungen



Aktuelles.

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Für Studierende und Personalverantwortliche sind Jobmessen wichtige Termine, um sich auf der Suche nach Jobs bzw. Nachwuchskräften zu vernetzen. In Niederbayern gilt die „firstcontact“ als eine der größten und erfolgreichsten Firmenkontaktmessen. Damit 2021 die Karrierechancen auch trotz Corona steigen, findet die „firstcontact“ im April erstmalig virtuell statt. Unternehmen können sich noch bis Ende Januar einen Standplatz sichern. Organisator der Messe ist der studentische Verein First Contact e.V in Kooperation mit dem Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Gewohnt professionell möchte der Verein der THD die Messe präsentieren. Das Organisations-Team sieht jetzt die Gelegenheit, auch Unternehmen, die bisher nicht nach Deggendorf kommen konnten, für eine Teilnahme zu begeistern. Die virtuelle Version soll dem Original daher in nichts nachstehen. Eine Messe-Software sowie eine Kennenlern-App unterstützen dabei. Neu ist, dass für Aussteller und Besucher bereits im Vorfeld die Möglichkeit besteht, in Kontakt zu treten. Für den Messetag können sie sich dann verabreden.

Die „firstcontact“ 2021 findet am 13. April online statt. Sie richtet sich an alle Studierenden, insbesondere wenn sie auf der Suche nach Stellen für ein Praktikum oder ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit sind, sowie alle angehenden Absolventen. Unternehmen, die die jungen Talente kennenlernen und fördern möchten, können sich bis 15. Februar 2021 per E-Mail info@firstcontact-ev.de an den Verein wenden, um einen Stand zu reservieren.

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Wer bereits mit dem Studium begonnen hat, weiß dennoch nicht immer, welcher spätere Berufsalltag ihn oder sie erwartet. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Studierende des Studiengangs International Management hatten am Samstag, 16. Januar die Chance mit fünf Personen aus der Wirtschaft zu sprechen. Mit dem Titel Praxistag International Management ging es vor allem um den Weg in eine internationale Karriere und natürlich, was das Berufsleben ausmacht. Prof. Dr. Adrian Hubel hatte den Tag für die Studierenden organisiert und plant zukünftig eine jährliche Wiederholung.

Marietta Holweger, Recruiter Otto Group ,beantwortete die zahlreichen Fragen der Studierenden zum Thema Lebenslauf und Bewerbungsgespräche. Eine wichtige Empfehlung war beispielsweise, die im Rahmen der Praktika konkret übernommenen Aufgaben klar zu beschreiben. Außerdem sei es vor allem wichtig, im Bewerbungsgespräch ehrlich und authentisch zu sein. 

Steffen Kaiser, Chief Financial Officer Kässbohrer Geländefahrzeug AG, konnte als Vorstand eines sehr bekannten Unternehmens detaillierten Einblick in die Karrierechancen in der Industrie geben. Er empfahl den Studierenden sich klare und realistische Ziele zu setzen und sicherzustellen, diese zu erreichen. Und nach dem Motto „Underpromise but Overdeliver“ zu handeln. 

Andrea Becke, Senior Manager Accenture, gab wichtige Einblicke in die Vorteile der Arbeit als Consultant und konnte den Studierenden die Angst vor einer teilweise nicht optimalen Work-Life-Balance nehmen. Einige Studierende gaben direkt nach dem sehr motivierenden Vortrag und dem tollen Überblick in die spannende Welt der Unternehmensberatung bereits das Feedback, nun einen Karrierestart in der Branche in Betracht zu ziehen.

Sylvio Eichhorst, Head of Global Finance & Procurement KWS Group, war 18 Jahre als Wirtschafsprüfer bei KPMG tätig und dabei sowohl in Deutschland als auch in den USA aktiv. Er gab einen umfangreichen und sehr kompetenten Einblick in die Welt der „Big 4“ Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Da er zudem über mehr als sechs Jahre Erfahrung in hohen Managementpositionen in der Industrie verfügt, konnte er auch sehr wichtige Hinweise zu der Frage geben, welche Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende in unterschiedlichen Unternehmensbereichen bestehen.

Elodie Brinck, Supply Chain Management Coca-Cola HBC, gab als ehemalige International Management-Studentin, die noch relativ am Anfang einer erfolgreichen Karriere steht, eine Übersicht über ihre Praktika und ihren bisherigen Werdegang. Vor allem gab sie auch eine hervorragende Übersicht zu den Themen Praktikumsbewerbung und die Welt der Bewerbungsgespräche und Assessment Center bei großen Konzernen. 

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Stefanie Beck ist Geschäftsführerin bei der Unternehmensberatung Fuhrmann Leadership in Karlsruhe. Berufsbegleitend macht sie an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ihren Bachelor in Künstlicher Intelligenz (KI). Zusammen mit den Kommilitonen Johannes Artmeier, Lucas Fobian und Andreas Neuhierl hat Beck nun eine KI entwickelt, die in einem Videostream in Echtzeit erkennt, ob eine Person Maske trägt oder nicht. Das Forschungsfeld, in dem Beck arbeitet, steht hoch im Kurs. Es nennt sich „Computer Vision“.

Ihr Projekt fassen die THD-Studierenden wie folgt zusammen: „Nicht nur in pandemischen Situationen sind Gesichtsmasken notwendig, sondern vor allem im beruflichen Alltag. Zum Beispiel in der Industrie oder Medizin. Mit unserer Anwendung wird sichergestellt, dass beim Eintritt in einen geschützten Raum die vorgeschriebene Maske getragen wird.“ Solche Projektarbeiten bieten Studierenden an der THD die Möglichkeit, ihr Wissen an praxisrelevanten Beispielen umzusetzen. Absolventinnen und Absolventen im Bereich der KI sind bei Unternehmen heiß begehrt. Ganz besonders gilt dies für das Feld des „Bildverstehens“, wie die „Computer Vision“ auch bezeichnet wird. Es ermöglicht Computern, automatisiert Zusammenhänge in Bildern und Videos zu erkennen und passende Schlussfolgerungen zu ziehen. Weitere Beispiele solcher Anwendungen sind optische Inspektionen in Fertigungsprozessen, Objekterkennung in autonomen Fahrzeugen oder Smartphone Apps, die Gesichter in Fotos erkennen.

Seit Oktober 2020 bietet die THD den neuen Kurs „Computer Vision“ an und bereitet so ihre Studierenden auf eine entsprechende Berufslaufbahn vor. „Unser Kurs bietet im ersten Drittel eine intensive Einführung in die wichtigsten und vor allem praxisrelevanten Grundlagen des Fachgebiets“, so Dozent Prof. Dr. Patrick Glauner. Der KI-Experte erklärt außerdem, wie sich die THD von anderen regionalen und überregionalen Kursangeboten abgrenzt: „Ich habe geschaut, welche Kursinhalte internationale Top-Universitäten wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Stanford oder das Imperial College London lehren.“ Ähnliche Inhalte hat Glauner in den THD-Kurs integriert. Auf gleichem Niveau und verständlich aufbereitet. „Auch an den Spitzeninstituten wird am Ende nur mit Wasser gekocht“, so der THD-Professor, der selbst Alumnus des Imperial College London ist.

Reine Theoretiker seien auf dem Arbeitsmarkt allerdings kaum gefragt. Es gehe um Expertise in der praktischen Umsetzung von Bildverstehen-Anwendungen. Deshalb setzen die Studierenden im Rest des Semesters in Gruppen selbstgewählte Projekte um und wenden erworbenes Wissen konkret an. „Es sind sehr umfangreiche und hochqualitative Ergebnisse entstanden, die klar zeigen, wie hervorragend unsere Studierenden im internationalen Vergleich aufgestellt sind“, berichtet Prof. Glauner stolz.

Neben den Resultaten von Beck verweist Glauner auf ein weiteres Beispiel. Die Kursteilnehmer Patrick Gawron und Achot Terterian haben zusammen einen Münzzähler entwickelt. Dieser rechnet anhand eines Handyfotos den Betrag in der Geldbörse oder im soeben ausgeräumten Sparschwein zusammen. „Dabei haben wir gelernt, wie man Münzen und andere Objekte aus Fotos segmentieren und mittels eines neuronalen Netzes erkennen kann“, berichten Gawron und Terterian.

Die THD bietet seit zwei Jahren den deutschlandweit ersten Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ an. Der erste Jahrgang wird im Sommer 2021 sein Studium abschließen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können an der THD ab März 2021 auch wieder im Rahmen des Frühstudiums ausgewählte KI-Vorlesungen belegen und Hochschulluft schnuppern. Bei Fragen zu Themen rund um Bildverstehen, KI und den Studiengang ist Prof. Glauner jederzeit auch direkt unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 erreichbar.