Technische Hochschule Deggendorf

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Innovativ und Lebendig

Die Technische Hochschule Deggendorf bietet Ihnen verschiedene Kooperationsmöglichkeiten:

  • Finden Sie die Studierenden und Absolventen, die ideal zu Ihrem Unternehmen und Ihren offenen Stellen passen.
  • Unterstützen Sie Studierende als Mentor oder Förderer.
  • Arbeiten Sie mit der Technischen Hochschule Deggendorf bei Seminaren und Projekten zusammen.
  • Profitieren Sie als Kooperationspartner von den Ergebnissen der anwendungsorientierten Forschung einer Technischen Hochschule.
  • Nutzen Sie die Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Deggendorf für Ihre Events und Veranstaltungen.

 

Gerne beraten wir Sie individuell. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Werden Sie deshalb noch heute Kooperationspartner des Career Service - wir freuen uns auf Sie!

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Aktuelles

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Der Landkreis Rottal-Inn hat sich zusammen mit Projektpartnern in dem Projekt „med4PAN“ der Verbesserung der medizinischen Versorgung im Landkreis Rottal-Inn verschrieben. Die Gesamtleitung des Projektes übernimmt der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für diese Idee überreichte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dem Bundestagsabgeordneten Max Straubinger und dem Projektteam um Projektleiter Prof. Dr. Thomas Spittler am 18. November einen Förderbescheid in Höhe von 3,64 Millionen Euro.

In seiner Rede zur Übergabe des Förderbescheids hob Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer das Projekt als ein Leuchtturmprojekt hervor, welches auch auf viele andere Landkreise anwendbar ist und die medizinische Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig verbessern wird. Der Minister betonte darüber hinaus, dass er das Projekt weiterhin persönlich begleiten möchte. Für MdB Max Straubinger, der bei der Übergabe als Abgeordneter des Landkreises anwesend war, handelt es sich bei „med4PAN“ ebenfalls um ein Leuchtturmprojekt. Er betonte die Bedeutung für den ländlichen Raum und wie durch das Projekt das Leben von Bürgerinnen und Bürgern mit Falle eines Notfalls oder einer Behandlung im Krankenhaus im Landkreis Rottal-Inn verbessert werden wird.

In Rottal-Inn, dem streusiedlungsreichsten Landkreis Deutschlands, sind im Notfall die Wege zwischen den Krankenhäusern überdurchschnittlich weit und für den Patienten zählt jede Minute. Um dieser Problematik künftig entgegenwirken zu können, untersucht das Projekt „med4PAN“ in vier konkreten Anwendungsfällen die Nutzung modernster Technologien in der medizinischen Versorgung.

Das Projekt setzt bereits bevor die Patienten überhaupt in der Klinik ankommen, an. Durch die Verknüpfung von Rettungsdienst und Rottal-Inn Kliniken soll die Versorgung von Patienten, die sich in einer Notfallsituation im Rettungswagen befinden, verbessert werden. Dazu werden Live-Videos des Patienten, die mit einer 360° Kamera im Rettungswagen erfasst werden, in die Notaufnahme übermittelt und die Ärzte können sich bereits vor Eintreffen des Rettungswagen ein Bild der Lage machen. Darüber hinaus soll mit dem Projekt die Kommunikation von Telekonsilien verbessert werden, die es Fachärzten aus unterschiedlichen Standorten der Rottal-Inn Kliniken erlauben, sich virtuell auszutauschen und so zur telemedizinischen Entscheidungshilfe beizutragen. Dadurch werden Zeit, Kosten, Belastung und Stress für alle Beteiligten reduziert und die Patientenversorgung verbessert. Im Rahmen des Projektes soll die Lokalisierung von Gegenständen und Personen in Kliniken erleichtert werden. Für medizinisches Personal würde das zu einer großen Erleichterung führen, da das benötigte Gerät geortet, sofort gefunden und dem Patienten so schneller geholfen werden kann. 

Neben den konkreten Fällen im Rettungswagen und der Klinik wird das Projekt auch einen sogenannten Innovationshub am ECRI aufbauen. Im Rahmen dessen werden die auf modernster Technologie basierenden Anwendungen wissenschafftlich erarbeitet, getestet, evaluiert und für weitere Anwendungsfälle skaliert. Dazu zählt beispielsweise die Lieferung eines Defibrillators mittels Drohne oder die Übermittlung von Bildern eines hochaufgelösten histopathologischen Schnittes in Echtzeit an den Spezialisten.

Das Projekt „med4PAN“ wird von Prof. Dr. Thomas Spittler geleitet und von Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.), als Koordinatorin des Projektes an der THD unterstützt. Als Projektpartner sind neben dem Landkreis Rottal-Inn, die Rottal-Inn Kliniken, das Bayerische Rote Kreuz, das Frauenhofer Institut und die Firmen medDV und becon GmbH beteiligt.

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Am 12. November traf sich das Pflegenetzwerk Ostbayern, um die kritische Lage des Studiengangs Pflege zu diskutieren. Die bundesweit, aber auch in Ostbayern, sehr niedrigen Studierendenzahlen machen den Verantwortlichen große Sorgen. Und nicht nur an den Hochschulen, sondern auch bei den Gesundheitsorganisationen, die inzwischen verzweifelt um Pflegenachwuchs werben.

Die Anzahl der Studentinnen und Studenten im grundständigen Pflege-Studium ist sehr gering. Auch in Deggendorf. „Im gesamtem Bundesgebiet gibt es nur 350 Studierende“, berichtet Prof. Dr. Christian Rester von der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). An der THD seien aktuell lediglich gut sechs Prozent der verfügbaren Studienplätze für die Pflege belegt. Dass die Quote so niedrig sei, dafür gebe es mehrere Faktoren. „Definitiv“, so Rester, „ist die fehlende Vergütung ein mehr als gewichtiger Grund.“ Pflege-Studierende würden insgesamt 2.300 Praxisstunden absolvieren. Auch seien ihre Semesterferien durch die praktische Arbeit in Altersheimen, Krankenhäusern oder Reha-Kliniken verkürzt. Zeit für Nebenjobs bleibe da kaum. Aber „selbst, wenn eine Vergütung käme, ist das kein Garant für mehr Studienanfängerinnen und -anfänger. Studierende haben Frust, weil zusätzlich keine klaren Berufsperspektiven vorhanden sind“, meinte Rester im Netzwerktreffen. Noch immer sei weitestgehend unklar, wie, wo und als was Absolventen des Studiums in Zukunft arbeiten können. Ob sich das Studium wirklich auszahlt und im Endeffekt danach eine bessere Vergütung kommt - die Mitglieder des Netzwerkes hoffen es. Dabei wünschen sie sich vor allem mehr Unterstützung der Politik. Rester: „Wir brauchen einen Booster. Und zwar schnell.“
Auch ein neuer Studiengang wurde im Netzwerk besprochen. Ein Bachelor Pflege (weiterqualifizierend) ist derzeit in Planung und soll voraussichtlich im kommenden Wintersemester 2022/23 starten. Ziel ist unter anderem die Akademisierung von bereits examinierten Pflegefachfrauen und -männern. Wer da mitmachen möchte, benötigt entweder eine Hochschulzugangsberechtigung plus Ausbildung in der Pflege (alle Fachrichtungen) oder aber eine Pflege-Ausbildung plus drei Jahre Berufserfahrung. Damit spricht dieses Studium alle Interessenten an, die als bereits examinierte Pflegende beispielsweise im Altenheim, beim ambulanten Pflegedienst oder in der Kinderkrankenpflege ihre Ausbildung absolviert haben. Mehr Informationen zu diesem Studiengang gibt es bei virtuellen Info-Veranstaltungen am 3. Dezember, 14. Januar und 4. Februar um jeweils 14:00 Uhr. Den Zugangslink und weitere Informationen gibt es unter www.th-deg.de/agw.

About:

Das Pflegenetzwerk Ostbayern wurde 2015 gegründet und tagt in regelmäßigen Abständen. Beiratsvorsitzender des ist Prof. Dr. Christian Rester, der zudem auch Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD und Studiengangsleiter des Pflege-Studiums ist. Zum Pflegenetzwerk gehören zahlreiche Einrichtungen sowie das Pflege-Team der THD.

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Große Ehre für Deggendorfer Filmemacher: Ihr Kurzfilm „Flucht“ wurde Anfang November auf dem deutschlandweit renommierten Biberacher Filmfestival präsentiert. Das Projekt ist eine Abschlussarbeit im Masterstudiengang Medientechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

„Flucht“ erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Jakob, der immer wieder vor seinen streitenden Eltern in den Wald flieht. Als er dort eines Tages in Lebensgefahr gerät, muss er eine schwierige Entscheidung treffen. Der zwölfminütige Film ist die Abschlussarbeit der Deggendorfer Medientechnik-Studierenden Kim Hong (Drehbuch und Regie), Moritz Grötsch (Bildgestaltung), Lea Blöchinger (Produktion, Aufnahmeleitung), Julian Hofbauer (Ton und Musik) sowie Nikkash Sutharsan (Schnitt). Betreut wurde das Filmprojekt von Prof. Jens Schanze. Er lobt die Nachwuchstalente: „Dank ihres überdurchschnittlichen Engagements ist es den Studierenden gelungen, den Film mit zwei Kinderdarstellern unter Pandemiebedingungen zu produzieren und fertigzustellen.“ Für die visuelle Umsetzung des anspruchsvollen Dramas kamen spezielle Kameraobjektive zum Einsatz, die eine besondere Kinoästhetik erzeugen. Die Einladung nach Biberach ist für das Deggendorfer Filmteam höchste Anerkennung. Die Festspiele gelten als „Familientreffen deutscher Filmemacher“. Namhafte Regisseure wie Caroline Link, Volker Schlöndorff oder Fatih Akin wurden dort in der Vergangenheit mit Preisen für ihre Werke ausgezeichnet, ebenso wie Oliver Haffner, Lehrbeauftragter im Masterstudiengang Medienproduktion der THD. Der Deggendorfer Beitrag war auf dem renommierten Festival der einzige Kurzfilm, der nicht an einer Filmhochschule produziert wurde.