Wissenschaftskommunikation
Wissenschaftskommunikation an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist das Sprachrohr der Forschung hinein in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie übermittelt Ergebnisse aus der Forschungsarbeit an der THD - evidenzbasiert und transparent. Außerdem berichtet sie über relevante Ereignisse und gibt Einblicke in den Forschungsalltag.
An der THD soll Kommunikation aus und über angewandte Wissenschaft aber nicht nur informieren. Ziel ist, wo immer möglich, auch im aktiven Dialog mit der Öffentlichkeit in der Region und darüber hinaus zu stehen. Dafür werden Bedarfe, Ideen und Stimmungen aus Wirtschaft und Gesellschaft aufgenommen und zurück in die Hochschule getragen. Wissenschaftskommunikation bildet also eine bidirektionale Plattform für gegenseitiges Verständnis in Bezug auf technische, ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen – sowie deren mögliche Lösungen.
Kernmerkmale von Wissenschaftskommunikation
- evidenzbasiert: beruht auf Forschungserkenntnissen
- transparent: verpflichtet sich maximaler Offenheit
- bidirektional: informiert die Öffentlichkeit und nimmt gleichzeitig Impulse aus der Gesellschaft auf
- dialogorientiert: schafft eine Plattform für gegenseitiges Verständnis zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region und darüber hinaus
- emotional wie faktisch: vermittelt nicht nur Fakten, sondern zeigt auch die Menschen hinter Forschung, Algorithmen und Maschinen
FORMATE DER WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION AN DER THD
Die THD nutzt eine große Vielfalt von Kommunikationsformaten:
- Medienarbeit (Publikums- und Fachpresse, Radio, TV)
- Social Media (LinkedIn, Instagram, TikTok, Facebook, YouTube)
- Storytelling – die Menschen hinter Algorithmen und Maschinen
- Podcasts
- Blog
- Kinderuni
- Science Bench
- Vorträge & Informationsveranstaltungen
- Persönliche Portraits
- Tag der offenen Hochschule
- Dies academicus
Warum zeigt die THD auch die Menschen hinter der Forschung?
Wissenschaftskommunikation funktioniert nicht nur faktisch, sondern will auch emotional berühren. Die Formate der THD zeigen deshalb bewusst die Menschen an den zahlreichen Forschungsstandorten, in den Laboren oder im Dialog mit der Gesellschaft – wer sie sind und was sie antreibt. Nur so entstehen Glaubwürdigkeit, Vertrauen und ein angemessenes Maß an gesellschaftlicher Teilhabe an Forschung.
Was wünscht sich die Gesellschaft von der Wissenschaft?
Eine Umfrage der gemeinnützigen Organisation Wissenschaft im Dialog (2019) zeigt konkreten Bedarf an Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft:
- 64 Prozent der Befragten würden gerne einmal erleben, wie eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler arbeitet.
- 57 Prozent der Befragten würden gerne mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren, was es lohnt zu erforschen.
Die Wissenschaftskommunikation der THD versteht sich als Drehscheibe zwischen diesen beiden Welten – der Forschung und der Gesellschaft.
ERKLÄREN AN DER SCHNITTSTELLE ZUR ÖFFENTLICHKEIT
Kommunikation zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und digitaler Öffentlichkeit
Forschende arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft, Gesellschaft und digitaler Öffentlichkeit. In dieser Rolle müssen sie drei zentrale Aufgaben erfüllen: Informationen bewerten, Unsicherheiten verständlich erklären und Ergebnisse so kommunizieren, dass Missverständnisse vermieden werden.
Um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft aufzubauen und kontinuierlich zu stärken, braucht es insbesondere Transparenz und Glaubwürdigkeit.
KOMMUNIKATIVE UNTERSTÜTZUNG FÜR FORSCHENDE
Die THD unterstützt ihre Forschenden mit Professionals der Kommunikation sowie verschiedenen Coachings zur kommunikativen Befähigung.
Denn in einem naturwissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen oder gesundheitswissenschaftlichen Studium wird Kommunikation in der Regel nicht thematisiert. Dennoch stehen Forschende vor der Herausforderung, für Förderanträge auch Wissenschaftskommunikationskonzepte zu erarbeiten, professionell umzusetzen und zu dokumentieren.
Unter anderem gibt es an der THD deshalb Angebote zu folgenden Themenfeldern:
- Deep Dive Kommunikation
- Schreibwerkstatt für Medien und Soziale Medien
- Fotos und Reels mit dem Smartphone
- Wissenschaftskommunikation bei Förderanträgen
- Wissenschaftskommunikation als Owned Content auf THD-Plattformen
- Forschende vor Kamera und Mikrophon
FAQ: WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION AN DER THD
Nein. Wissenschaftskommunikation ist das Sprachrohr der eigenen Forschung der Hochschule, während Wissenschaftsjournalismus unabhängig über Forschung berichtet.
Wissenschaftskommunikation liegt in den Händen der Hochschule und ihrer Forschenden. Sie ist evidenzbasiert, transparent und bidirektional: Sie informiert die Öffentlichkeit aktiv und nimmt gleichzeitig Bedarfe, Ideen und Stimmungen aus der Gesellschaft auf.
Kontinuierliche Wissenschaftskommunikation schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Sie ermöglicht der Gesellschaft die Teilhabe an Forschung, die sie zu Recht einfordert. Laut einer Umfrage von Wissenschaft im Dialog (2019) wollen 64 Prozent der Menschen erleben, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten, und 57 Prozent möchten mit ihnen diskutieren, was erforschenswert ist.
Wissenschaftskommunikation an der THD hat viele Formen: online und offline, on demand und live oder als klassische Medienwerke mit Kombinationen aus Text, Bild und Ton.
Beispiele sind Kinderuni und Schnupperstudium, Fachvorträge und Workshops, Medienarbeit, Social Media, Podcasts, Blogs, persönliche Portraits, Tag der offenen Hochschule und Dies academicus.
Für die Informationsweitergabe an relevante Zielgruppen werden einerseits die digitalen Kanäle der THD genutzt, andererseits präsentiert sich die Hochschule bei eigenen Veranstaltungen und beteiligt sich an Events in der Region.
Plattformen für Wissenschaftskommunikation an der THD sind die Website mit all ihren Unterseiten von Standortseiten hin zu Storytelling unter der Rubrik „Tatort Wissenschaft“ sowie die Social Media Kanäle. Bei Live-Formaten, wie etwa der Science Bench oder Schulworkshops, treten Forschende direkt mit der Öffentlichkeit in den Dialog.
Forschende treten als Expertinnen und Experten für ihr Fachgebiet auf. Sie berichten über die Erkenntnisse aus ihrer Forschungsarbeit, sie ordnen gesellschaftliche Fragestellungen ein oder teilen ihre Perspektiven. Sie tragen auf Fachkonferenzen, durch Beiträge auf dem THD-Blog oder mit wissenschaftlichen Beiträgen auf ihren privaten Social Media Accounts, etwa auf LinkedIn, direkt zur Sichtbarkeit der Forschung an der THD bei.
Über die verschiedenen Formate werden zielgerichtet ganz unterschiedliche Personengruppen angesprochen. Einige Beispiele: Via Pressemitteilung und Post auf Social Media wird die Bevölkerung in der Region und darüber hinaus zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen oder über Geschehnisse am Campus informiert. Ein Podcast und ein längerer Artikel auf der Website im Stil einer emotionalen Geschichte sensibilisieren für ein bestimmtes Themengebiet und machen Forschung an der THD auch für Laien greifbar. Landingpages von Forschungsstandorten, Instituten und Forschungsgruppen informieren über die jeweiligen Themenschwerpunkte, präsentieren Meilensteine und Erkenntnisse oder zeigen Kooperationsmöglichkeiten und Dienstleistungsangebote für Unternehmen auf. So können einerseits Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler außerhalb der eigenen Institution auf die jeweilige Forschungsarbeit aufmerksam gemacht und andererseits Entscheidungstragende in der freien Wirtschaft angesprochen werden.
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Lehrstandorte
- Campus Deggendorf
- Campus Pfarrkirchen (European Campus Rottal-Inn)
- Campus Cham
Forschungsstandorte
- Präsident: Prof. Waldemar Berg
- Vizepräsident Studium und Studierendenangelegenheiten: Prof. Dr. phil. Dipl.-geogr. Marcus Herntrei, mba
- Vizepräsident Forschung und Transfer: Prof. Dr. Wolfgang Dorner
- Vizepräsidentin Internationalisierung und Integration: Prof. Dr. Martina Heigl-Murauer
- Vizepräsidentin Third Misson: Prof. Dr. Veronika Fetzer
- Kanzlerin: Birgit Augustin