Die aktuellen Projekte der Technischen Hochschule Deggendorf sind nach alphabetischer Reihenfolge gelistet. Die abgeschlossenen Projekte finden Sie hier.

 

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A

ArenAFoi - Prof. Rascher R.

Anwendungsorientierte Analyse zur ressourcenschonenden und energieeffizienten Auslegung
von Fertigungsmaschinen für die Optikindustrie

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0land

Projektlaufzeit: 01.01.2015 - 31.12.2017

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Christian Trum, Heiko Biskup, NN

Fördergeber: LAND

Partner: Stock Konstruktion GmbH, Satisloh AG

Motivation: 

Die Parallelkinematik ermöglicht im Vergleich zu konentionellen CNC-Technologie in der Optikbearbeitung höhere Energieeffizienz.

Ziele:

Aufbau eines Demonstrators in Form einer alternativen Poliermaschine mit den Schwerpunkten: Positions- und Wiederholgenauigkeit, Energieeffizent, geringer Bauraum


Kontakt:

ArGUS - Kunze S.

Assistenzsystem zur situationsbewussten Abwehr von Gefahren durch UAS

 

Projektlaufzeit: 15.03.2017 – 14.03.2020

Projektleitung: Stefan Kunze

beteiligte Wissenschaftler: Rainer Pöschl, Alexander Weinberger

Fördergeber: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der zivilen Sicherheitsforschung

Projektpartner: Fraunhofer IOSB (Verbundkoordinator), VfS-Forum für Sicherheit GmbH, European Aviation Security Center EASC e. V., Securiton GmbH, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Atos IT Solutions and Services GmbH, Bundeskriminalamt (assoziiert), Bayerisches Landeskriminalamt (assoziiert), Fraport AG (assoziiert), Power Personen-Objekt Werkschutz GmbH (assoziiert)

Motivation: 

Unbemannte Flugsysteme (Unmanned Aerial Systems, UAS) haben sich innerhalb weniger Jahre von teuren professionellen Spezialgeräten zu alltäglichen Massenprodukten entwickelt. Selbst leistungsfähige Systeme sind heute für Privatleute erschwinglich und zudem auch durch unerfahrene Personen leicht zu steuern. Dass solche UAS auch für kriminelle Aktivitäten genutzt werden können, ist naheliegend. Dies eröffnet ein völlig neues Bedrohungsfeld, dem heute kaum etwas entgegengesetzt werden kann.

Ziele:

Das Ziel des Projektes ArGUS ist es, der Bedrohung durch UAS mit einem interaktiven und situationsbewussten Assistenzsystem zu begegnen. Dieses ermöglicht den Einsatzkräften, die Bedrohung sehr früh zu erkennen, die Auswirkungen abzuschätzen und binnen kurzer Reaktionszeit zur optimalen Entscheidung hinsichtlich geeigneter Gegenmaßnahmen zu gelangen. Der Zeitaspekt bei der Einleitung von Abwehrmaßnahmen ist essentiell und stellt somit die wesentliche Motivation von ArGUS dar.

Der Technologie Campus Freyung der THD übernimmt mit seinem Teilvorhaben die Detektion und Signalanalyse der UAS Funksignale. Auf Basis einer Software Defined Radio Plattform soll die Möglichkeit geschaffen werden UAS bereits in der Vorbereitungsphase und somit noch vor dem Abheben des Flugobjekts zu detektieren. Weiterer Aspekt ist die Auswertung des UAS-Funkverkehrs. Die so gewonnen Informationen bilden eine der Grundlagen für die situationsbewusste Lage- und Risikobewertung.

Neben den technischen Aspekten sind auch rechtliche Fragestellungen, sowie Erarbeitung von Aus- und Weiterbildungsplänen zur Sensibilisierung des Sicherheitspersonals Gegenstand von ArGUS.

Kontakt:

Stefan Kunze

Technische Hochschule Deggendorf

Technologie Campus Freyung

Grafenauer Straße 22

94078 Freyung

Tel: +49 8551 / 91764-33

Mail:

 

B

BIG - Wanieck K.

Bio-inspirierte Generation

Projektlaufzeit: 01.05.2016-31.08.2017

Projektleitung: Kristina Wanieck

Fördergeber: BMBFland

Projektträger: DLR Projektträger

Partner: University of Zadar, Babes-Bolyai University Cluj, Biomimicry Germany, Biomimicry NL, Utrecht University

Motivation:

Auf- und Ausbau eines europäischen Konsortiums für die Antragstellung in EU-Programmen

Ziele:

  • Aufbau eines europäischen Konsortiums
  • Identifizierung geeigneter Programme und Calls
  • Antragstellung in EU-Programmen

Kontakt:

Kristina Wanieck

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgruppe Bionik

 

THD - Technische Hochschule Deggendorf

Technologie Campus Freyung

Grafenauer Str. 22

94078 Freyung

 

Tel.: 08551 - 91764-51

Fax: 08551 - 91764-69

E-Mail:

 

C

CUBS - Prof. Förg R.

CMUT- basierte Sensorik

Forschungsschwerpunkt: Nanotechnologie und Neue Werkstoffe

Projektlaufzeit: 30.09.2015 - 28.02.2018

Projektleitung: Prof. Raimund Förg

beteiligte Wissenschaftler: Dipl Ing. FH Alois Kasberger,  B. Eng. Christian Wistl, Dipl. Phys. Stefan Menzel

Fördergeber: LAND landvdi

Projektträger: MST Bayern

Partner: OTH Regensburg

Continental AG

Seco Sensor

Ganshorn Medizintechnik

Motivation:

Herstellung kapazitiver mikromechanischer Ultraschallwandler (CMUTs) in Glas

Ziele:

Herstellung hermetisch Dichter Ultraschallwandler in Glas für Gasmessungen (z.B. Sauerstoffmessung bei Operationen)

Bildmaterial:

cubs

cmut mit gehäuse

CMUT mit Gehäuse 

 

trägersturktur

Trägerstruktur des CMUT in Glas

 

Kontakt:

TAZ Spiegelau

Dr. Ludwig & Johanna Stockbauer Platz 1

94518 Spiegelau

D

DecADe - Prof. Dr.-Ing. Grzemba A.

Decentralized Anamaly Detection

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.06.2016 – 31.05.2019 (3 Jahre)

Projektleitung: Airbus Group Innovations

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba; Martin Schramm

Fördergeber: BMBF

bumi fobi

Industriepartner: Airbus Group Inovations, AVL Software & Functions GmbH, Technische Universität München, b-plus GmbH, Universität Bremen, Technische Hochschule Deggendorf

Motivation:

In heutigen IT-Systemen kommt eine ständig wachsende Anzahl Rechner zum Einsatz. Zudem nehmen der Grad an Vernetzung und die Zahl von Abhängigkeiten zwischen Rechnern zu. Beides erschwert die Aufgabe, derart komplexe IT-Systeme zu schützen. Hinzu kommt, dass IT-Systeme heute kaum mehr von in der Außenwelt existierenden Gefahren abschottbar sind. Gründe sind die räumliche Ausdehnung der Netze und deren Interaktion mit ihrer Umwelt. Zur Kostenersparnis werden zudem ehemals physikalisch getrennte Rechner und Netzwerke konsolidiert, was zu einer Aufweichung der Sicherheit führen kann. Auch die im Projekt betrachteten IT-Systeme von Flugzeugen und Automobilen sind derartigen Veränderungen unterworfen.

Diese Entwicklungen schaffen neue Gefahrenpotenziale und Risiken in Bezug auf die Informations- und Betriebssicherheit der IT-Systeme. Für Angreifer entstehen neue Angriffsmöglichkeiten, gegen die bisher nur unzureichend geschützt werden kann. Stetiges Überwachen von Komponenten, frühzeitiges Erkennen von Angriffen und umfassende Bewertung des Sicherheitsniveaus des Gesamtsystems sind daher unumgänglich.

Ziele:

Die zunehmende Vernetzung von Komponenten bietet aber auch Chancen für neuartige und umfassende Ansätze der Anomalieerkennung. Viele eingesetzte Komponenten verfügen über ungenutzte Rechenkapazitäten. Die Kernidee des Projekts DecADe ist, diese ungenutzten Kapazitäten zur dezentralen und autonomen Überwachung des Gesamtsystems zu nutzen.

Im Projekt DecADe werden vorrangig zwei unterschiedliche Anwendungsfälle untersucht: vernetzte IT-Systeme in Flugzeugen und in Automobilen. In den beiden Anwendungsfällen werden verteilte Controller verwendet, die eine große Menge unterschiedlicher Daten erfassen und eine Vielzahl an Funktionen bereitstellen. Trotz begrenzter Ressourcen sind die Controller nicht immer ausgelastet. So kann ungenutzte Rechenkapazität anderweitig eingesetzt werden, beispielsweise um zusätzliche Monitoring-Daten zu erheben und diese auf Anomalien hin zu untersuchen.

 

Kontakt:

DefGO - Prof. Dr.-Ing. Rascher R.

Deflektometrie für geschliffene Oberflächen mittels Benetzung der Oberflächen

Projektlaufzeit: 01.01.2017 - 31.11.2017

Projektleitung: Prof. Dr. Rolf Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Matthias Mühlbauer

Fördergeber: Bayerische Forschungsstifung (BFS)

Projektträger: Bayerische Forschungsstifung (BFS)

Partner: Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG

Motivation: Die Deflektometrie  bietet im Vergleich zu tastenden Verfahren einen Vorteil in der Messgeschwindigkeit und kann zudem das Messobjekt vollflächig erfassen. Diese beiden Vorteile sind für die Messung von geschliffenen Bauteilen ebenfalls wichtige Parameter.

Ziele: Das Vorhaben wird die Deflektometrie an die Bedürfnisse der Präzisionsoptik anpassen und speziell die Messung der geschliffenen Bauteile ermöglichen.

Kontakt:

 

 

 

DoSuRe - Prof. Dr.-Ing. Rascher R.

Untersuchung, Tests und Auswerteverfahren zur direkten Inline-Oberflächenformmessung an großen optischen planen und sphärischen Substraten

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2017

Projektleitung: Dr. Engelbert Hofbauer

beteiligte Wissenschaftler: Felix Friedke

Fördergeber: Aif - ZIM

Partner: Stock Konstruktion GmbH

Kontakt:

E

EASY - Prof. Bonfigli G.

Integrale experimentelle und analytische Nachweise der Beherrschbarkeit
von Auslegungsstörfällen allein mit passiven Systemen

Forschungsschwerpunkt: Energie und Nachhaltigkeitbumi wien

Projektlaufzeit: 03.2014-02.2017

Projektleitung: Prof. Dr. Bonfigli G.

Fördergeber: BUND; BMWI

Partner: Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit gGmbH (GRS), RWTH Aachen, TU Dresden, Areva GmbH

Motivation: 

Das Projekt befasst sich mit der Simulation von Auslegungsstörfällen für Kernkraftwerke und deren Kontrolle mittels innovativer passiver Sicherheitssysteme. Als passiv werden dabei Systeme gekennzeichnet, die beim Eintreten eines Störfalls und Ausfall der Energieversorgung eine ausreichende Kühlung des abgeschalteten Reaktors nur aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten (z.B. Gravitation, natürliche Konvektion) und ohne äußere Einwirkung garantieren können. Besonders nach dem Umfall von Fukushima werden Systeme dieser Art bei Neubauten und Nachrüstungen verstärkt eingesetzt.

Ziele:

Modellierung der passiven Sicherheitskomponenten im Rahmen eines existierenden numerischen Codes für die Simulation von Störfällen im thermo-hydraulischen Kreislauf von Kernkraftwerken. Validierung der Simulationsergebnisse auf der Basis von experimentellen Daten.

Kontakt:

eKIDZ – Teach your parents well - Prof. Zink R.

Forschungsschwerpunkt/Institut: Technologie Campus Freyung / Institut für Informatik

Projektlaufzeit: seit 2016

Projektleitung: Heinz Hemberger (Gymnasium Eggenfelden)

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Zink, Stefan Küspert, Anna Marquardt

Fördergeber: Robert Bosch Stiftung

Motivation:

Die Technische Hochschule Deggendorf ist Projektpartner an dem vom Karl-von-Closen Gymnasium (StD Heinz Hemberger und OStR Simon Schiller) und dem Institut für Geographie der Universität Innsbruck unter Leitung von Prof. Dr. Johann Stötter initiiertem Projekt „eKIDZ – Teach your parents well“. eKIDZ rückt die Bildung nach Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt uns setzt sich zum Ziel, den Schülern zusätzliche Kompetenzen für nachhaltiges und klimaschonendes Verhalten zu vermitteln. Dabei werden Schüler beginnend mit der 8. Jahrgangsstufe sukzessive und umfassend in das zukunftsträchtige Thema eingeführt, um einen Beitrag für die globalen Herausforderungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Für die Bewältigung dieser Herausforderungen bedarf es allerdings nicht nur die Sensibilisierung einer Klasse für das Thema sondern einer breiten Gesellschaft. 

Ziele:

Das Projekt eKIDZ begleitet und evaluiert die Multiplikatorwirkung der am Projekt KIDZ (Kompetent in die Zukunft) beteiligten Schüler für ihren Familien- und Freundeskreis. Ziel ist es zu erörtern, in wie weit das Schulprojekt auch zu Verhaltensänderungen bei Eltern, Verwandten oder Freunden der Teilnehmer führt. Die Technische Hochschule Deggendorf vermittelt dazu in einem Workshop den Schülern sowohl Kompetenzen, um individuelle Lösungsvorschläge zum Schutz der Umwelt und des Klimas zu entwickeln, als auch Methoden, um Verhaltensänderungen erfassen und deren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz bewerten zu können.

Links:

Karl-von-Closen Gymnasium Eggenfelden http://www.closen.de/

Institut für Geographie der Universität Innsbruck https://www.uibk.ac.at/geographie/

Robert Bosch Stiftung http://www.bosch-stiftung.de/

 

 

EmmaV - Prof. Rascher R.

Entstehungsmechanismen mittelfrequenter Fehler und deren aktive Vermeidung / IGF-Projekt 18564 N

Projektlaufzeit: 01.01.2017 - 30.06.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Rolf Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Dr. Olga Kukso, Horst Linthe

Fördergeber: BMWi; gefördert über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Fördergeber: F.O.M.

Partner:

  • asphericon GmbH
  • Berliner Glas KGaA
  • Carl Zeiss Jena GmbH
  • Carl Zeiss SMT GmbH
  • FISBA OPTIK AG
  • JENOPTIK Optical Systems GmbH
  • Leica Camera AG
  • Leica Microsystems GmbH
  • Opteg GmbH
  • OptoTech Optikmaschinen GmbH
  • POG Präzisionsoptik Gera GmbH
  • Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG
  • Satisloh AG

weitere Forschungsstelle: Hochschule Aalen, Fakultät Optik und Mechatronik, Zentrum für Optische Technologien ZOT

Motivation:

Bei hochwertigen Optikflächen können Fehler im mittleren Frequenzband zwi-schenFormabweichung und Rauheit (Mid-SpatialFrequencyErrors, MSFE) dazu führen, dass die Optiken auf Grund des resultierenden Beugungs-und Streulicht-anteils nicht verwendet werden können.

Ziele:

Ziele des Projektvorhabens EmmaV sind die systematische Beschreibung von MSFE sowie deren aktive Vermeidung. Dazu werden die Erscheinungsformen dieser Fehler analysiert und ihre Ursachen im Fertigungsdurchlauf identifiziert.

Kontakt:

 

 

E-Wald - Prof. Sperber P. / Prof. Klühspies J. / Prof. Grzemba A.

Informationen zum Projekt E-Wald.

ExaCtMetall - Prof. Hiller J.

Genauigkeitssteigerung dimensioneller Computertomographie (CT)

Messungen an metallischen Bauteilenbumi fobi

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.04.2015 – 31.03.2018

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller

beteiligte Wissenschaftler: M.Sc. Gabriel Herl, B.Eng. Simon Rettenberger

Fördergeber: BUND; BMBF

Industriepartner: Zeiss IMT GmbH, Berker International GmbH, Intercontec Produkt GmbH

Motivation:

Dimensionelle Computertomographie Messtechnik, Rekonstruktions- und Korrekturverfahren. Die CT-Technologie hat sich in den vergangenen Jahren für die Erstmusterprüfung in der industriellen Produktion für Kunststoffbauteile etabliert. Für Bauteile aus Metall versagt die CT als hochgenaues Messmittel aber häufig aufgrund zu hoher Durchstrahlungslängen, zu geringer Bildschärfe und Effekten, die zu Bildartefakten und hohem Bildrauschen führen. Erschwerend kommt hinzu, dass metallische Bauteile zum Teil sehr geringe Fertigungstoleranzen von wenigen hundertstel Millimetern und kleiner aufweisen, was eine sehr hohe Messgenauigkeit der CT erforderlich macht.

Ziele:

Im Rahmen der Arbeit sollen neuartige Rekonstruktions- und Korrekturverfahren evaluiert und entwickelt werden. Ziel ist es, Segmentierungsfehler und damit einhergehende Fehler der Subvoxelpositionen zu minimieren. Die Ermittlung systematischer Messabweichungen und der Parameter der Messunsicherheit sollen unter Einbeziehung von Referenzdaten abschließend eine quantitative Aussage über die Qualität der Messungen und damit eine quantitative Bewertung der eingesetzten Verfahren erlauben.

Kontakt:

F

freYOUNG - Zukunftsstadt Freyung - Prof. Dr. Zink R.

Forschungsschwerpunkt: Energie & Nachhaltigkeit (TC Freyung)freyung

 

Projektlaufzeit: 01.03.2015 - 31.08.2017freyung 1

Projektleitung: Prof. Dr. Zink

beteiligte Wissenschaftler: Stefan Küspert, Anna Marquardt, Kirsten Wommer

Fördergeber: BMBFfreyung 2

Ziele:freyung 3

Die Stadt Freyung wurde neben 52 weiteren Kommunen als Teilnehmer am Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt. Zusammen mit der Technischen Hochschule Deggendorf und dem Technologie Campus Freyung darf die Stadt das innovative Projekt „freYOUNG – Mit Jugendlichen den öffentlichen Stadtraum der Zukunft gestalten“ durchführen.

Ziel des Projektes ist es, ein nachhaltiges und lebenswertes Umfeld in der Stadt Freyung auch künftig zu gewährleisten. Dabei fokussiert freYOUNG zum einen auf die Jugend der Stadt freyung 4Freyung und zum anderen auf den öffentlichen Stadtraum. Die Zusammenarbeit mit der Jugend soll dabei gewährleisten, ihre Bedürfnisse und Wünsche stärker in die Stadtentwicklung und -planung zu integrieren. Gleichzeitig wird das generationenübergreifende Zusammengehörigkeitsgefühl durch die Beteiligung der öffentlichen Vereine und Organisationen gestärkt. Im Mittelpunkt von freYOUNG steht dabei die gemeinsame Erarbeitung konkreter Visionen, Ideen und Handlungsempfehlungen für den öffentlichen Stadtraum Freyung unter Nutzung neuer
Medien. freyung 5Nach Ende des Projektes werden diese Vorschläge vom BMBF für eine Umsetzungsfinanzierung bewertet und bei entsprechender Qualität weiter finanziert. Langfristiges Ziel ist die Etablierung eines Jugendrates, der sich aktiv am Entwicklungsprozess der Stadt Freyung beteiligt.

Kontakt: freyung 6

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G

GüRe - Prof. Dr. Kunhardt H.

Koordinierungskonzept Grenzüberschreitender Rettungsdienst

Forschungsschwerpunkt:

Projektlaufzeit: 01.07.2016 - 30.06.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Horst Kunhardt für die wiss. Evaluation durch die THD

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Michael Boßle, Prof. Dr. Christian Rester, Prof. Dr. Hanjo Allinger

Fördergeber: InterRegV etz

Projektträger: ETZ 2014-2020, INTERREG V

Partner: BRK Bayern, Kreiserband Cham

Westböhmische Universität Pilsen

Rettungsdienst Pilsen

TH Deggendrof, Institut für Cross-boder Health Care

Motivation:

  • Wissenstransfer im Sozial- und Gesundheitswesen aus beiden Ländern generieren
  • Fortentwicklung einer, für die Bürger transparenten grenzüberschreitenden rettungsdienstlichen Versorgung in der gesamten Region

Ziele:

Bündelung der Kompetenzen und Interessen, aller Rettungsdienst Durchführenden im Grenzgebiet zu Tschechien, insgesamt 8 Landkreise und 25 Rettungswachen

Kontakt:

  • Prof Dr. Horst Kunhardt

    Institut für Cross-Border Health Care Management

    Kompetenzzentrum Bad Kötzting

    Landshuter Straße 1a, 93444 Bad Kötzting

    Telefon: 0991 3615-746

 

Glas-TAOO - Prof. Dr. Willert-Porada M.

Glas-Technologie-Allianz Oberfranken-Ostbayern

Forschungsschwerpunkt:

Projektlaufzeit: März 2016 – Februar 2020 (4 Jahre)

Projektleitung: Prof. Dr. M. Willert-Porada, Geschäftsführung: Dr. T. Gerdes (beide Universiät Bayreuth)

beteiligte Wissenschaftler: Dr. L. Alaribe, B. Scharfe, D. Rainer, M. Paternoster, A. Kasberger, Ch. Wistl, S. Menzel (nur am TAZ)

Fördergeber: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Projektträger: Regierung von Oberfranken

Partner: Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitung (Projektleitung)
Heinz Glas Group Holding HGGH GmbH & Co. KGaA, Kleintettau
Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co., Kasendorf
Nachtmann GmbH, Neustadt a.d. Waldnaab
Schott AG, Mitterteich
Wiegand Glas, Neue Glaswerke GmbH & Co. KG, Großbreitenbach
Dyneon GmbH, Burgkirchen an der Alz
Füller Glastechnologie Vertriebs GmbH, Spiegelau
Sigmund Lindner GmbH, Warmensteinach
InVerTec e.V., Bayreuth
BOV Bayreuther Oberflächen Veredelung GmbH, Bayreuth
Vitrulan Textile Glass GmbH, Marktschorgast
NAPUR GmbH, Spiegelau
Sinnotech GmbH, Spiegelau
Ullricht GmbH, Zwiesel
Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH, Schönsee
Zwiesel Kristallglas AG, Zwiesel

Motivation:

Der Nord-Ost bayrische Raum ist seit Jahrhunderten eine der weltweit bekanntesten Glasregionen. Auf Grund des Strukturwandels in der Glasindustrie verbunden mit Arbeitsplatzabbau sind der Erhalt von Kenntnissen sowie die Unterstützung der regional verbliebenen Unternehmen vor allem im Bereich F&E von großer Bedeutung. Durch das Projekt Glas TAOO kann durch eine stärkere Vernetzung eine Möglichkeit geschaffen werden, die Glasregion (Glas TAOO) wieder aufleben zu lassen.

Ziele:

Folgende Themen werden bearbeitet:

Effiziente Produktionstechnologien

  • Flexibilisierung der Glasproduktion durch Einsatz kombinierter elektrothermischer Heizverfahren und mechatronischer Verarbei-tungsmaschinen
  • Demand-scaling von Glas-Schmelzaggregaten zur Flexibilisierung der Produktion
  • Qualitätssicherung durch neuartige Methoden der in-situ Prozessüberwachung und Steuerung
  • Automatisierte Produktion und neue Prozessfenster zur Herstellung von funktionalisierten Glasadditiven für die Bau- , Transport- und Energieindustrie

Clean Tech

  • Schließung des Wertstoffkreislaufs durch fortgeschrittenes Up-cycling von End-of-Life Glas und durch Erschließung von bisher nicht genutzten Reststoffströmen und Mineralien
  • Energiespeicherung, insbesondere dezentrales und netzflexibles „demand-site“ Energiemanagement zur signifikanten Steigerung der Energieeffizienz der Glasproduktion.

Kontakt:

  • Geschäftsführung:
    Dr. Thorsten Gerdes (, 0921-55 7202)
  • Ansprechpartner THD/TAZ:
    Benedikt Scharfe (, 08553-97 99 611)

 

Bildmaterial:

I

I2P-MobiCM -  Faschingbauer A.

I2P-MobiCM: Entwicklung eines mobilen Netzanalysesensors zum mittelstandsorientierten Condition Monitoring von Produktionsmaschinen

Projektlaufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019

Projektleitung: Alexander Faschingbauer

beteiligte Wissenschaftler:

Fördergeber: BUND, BMWi

Partner: Schindler & Schill GmbH, SYSTEMA GmbH, TU München

Motivation: 

Industrielle Maschinen und Anlagen müssen eine hohe Verfügbarkeit aufweisen, um eine maximale Produktivität zu erreichen. Stillstände entstehen durch defekte bzw. defekt werdende Maschinen-komponenten und die sich anschließenden Reparaturmaßnahmen, aber auch durch regelmäßige Wartungsarbeiten. Bisher läuft die Instandhaltung meist regelmäßig ab oder man reagiert erst dann mit Reparaturmaßnahmen, wenn es zu Schäden oder Produktionsausfällen kommt. Die Störungen kündigen sich jedoch durch veränderte Zustände der Anlagen an. Ziel der zustandsbasierten Instandhaltung ist es daher, möglichst frühzeitig zu erkennen, wann eine Maschine oder Komponente ausfallen wird. Bei einfachen Condition Monitoring sind die Sensoren ortsgebunden und Signale können nur dort erfasst werden, wo sie installiert sind. Das führt dazu, dass eine Vielzahl an teuren Sensoren mit aufwändiger Verkabelung nötig ist, was hohe Investitionskosten verursacht. Daher sind Monitoring Systeme heute in KMUs trotz großem Einsparungspotential nur wenig verbreitet.

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines mobilen Condition Monitoring Systems, um Produktionsmaschinen von nur einem zentralen Messpunkt aus in ihrer Gesamtheit zu überwachen. Dies wird dadurch möglich, dass jede Anlage oder jedes Gerät individuelle Fingerprints im Stromverteilnetz hinterlässt. Mithilfe von komplexen, lernenden Algorithmen zur Mustererkennung und maschinellen Lernverfahren können diese charakteristischen Signale aufgeschlüsselt, also disaggregiert werden. Somit soll ein umfassendes Abbild des Produktionssystems mit minimalen Mess- und Verkabelungsaufwand entstehen, welches besonders auf die Anforderungen mittelständischer Betriebe ausgerichtet ist. Das System soll durch die Detektion veränderter Fingerprints mögliche Störungen prognostizieren, um Wartungen rechtzeitig einleiten zu können und Produktionsausfälle zu minimieren.

Kontakt:

INCREASE -  Prof. Dr. Dorner W.

INCREASing renewable Energy penetration in industrial production and grid integration through optimized CHP energy dispatch scheduling and demand side management

Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien in der industriellen Produktion und Netzeinspeisung durch optimierten KWK Steuerung und Demand Side Management

Forschungsschwerpunkt: Energie und Nachhaltigkeit

Projektlaufzeit: 01.12.2016-30.11.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Dorner

beteiligte Wissenschaftler: Luis Ramirez Camargo

Fördergeber: BMBF im Rahmenprogramm wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ) mit Chile

Partner:

Päpstliche katholische Universität von Valparaíso (PUCV) – gefördert vom CONICYT Chile

Motivation: 

In Chile steigt der Anteil des eingespeisten Stromes aus erneuerbaren Energien (EE) kontinuierlich. Deshalb wird über eine mögliche Anpassung der Netzsteuerung über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Demand Side Management (DSM) diskutiert, um den Anteil der EE im Stromnetz weiter zu erhöhen. Im Gegensatz zu Photovoltaik- oder Windkraftanlagen eignen sich KWK-Anlagen um Ungleichgewichte im Stromnetz auszugleichen. Durch die zeitliche und quantitative Flexibilität, die die Einspeisung aus solchen Anlagen in das Stromnetz erlaubt, kann die Stabilität des Netzes gewährleistet werden. Auf der anderen Seite ist die Angleichung von Netzeinspeisung und –bezug aber auch über das DSM möglich bzw. ließen sich in industriell genutzten KWK-Anlagen über DSM Kapazitäten für den Strommarkt freilegen. In Deutschland wurden aufgrund der zunehmenden Einspeisung von EE entsprechende Modelle entwickelt. In Chile dagegen suchten wissenschaftliche und politische Diskussionen bisher die Netzflexibilität nur über konventionelle Erzeuger und Speicher. Ansätze für ein DSM sowie die Netzintegration von z. B. industriellen KWK-Anlagen wurden bis dato nicht näher betrachtet.

 

Ziele:

INCREASE möchte die Übertragbarkeit etablierter Ansätze der Netzintegration von KWK-Anlagen sowie der Laststeuerung im chilenischen Kontext untersuchen. Neben der Modellierung stehen auch technische, wirtschaftliche und rechtliche Überlegungen im Vordergrund, um auf volkswirtschaftlicher wie einzelbetrieblicher Ebene Auswirkungen und Chancen zu identifizieren. Ein Modell zur Analyse industrieller KWK-Anlagen wird aufgebaut und mit Konzepten der Laststeuerung zusammengeführt. Dieser Ansatz wird in Fallstudien beispielhaft getestet, verifiziert und bewertet. Der Schwerpunkt wird dabei auf primär industriell genutzten Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung liegen sowie auf der Möglichkeit der Netzintegration durch die Schaffung freier Kapazitäten mit Hilfe der Laststeuerung. Aus den Ergebnissen der technisch-wirtschaftlichen Analyse sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die chilenische Politik und Gesetzgebungsverfahren zur Netzintegration von KWK-Anlagen abgeleitet werden.

Ein essenzieller Bestandteil der Kooperation ist u. a. der Austausch von Wissenschaftlern, insbes. Nachwuchswissenschaftlern, die im Rahmen des Projektes in beiden Ländern tätig sind. Die Zusammenarbeit wird die Basis für eine langfristige Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf und der päpstlichen katholischen Universität von Valparaíso. Durch Workshops sollen dabei auch weiteren Partnern aus beiden Ländern die Möglichkeit gegeben werden, sich in diesen Erfahrungsaustausch einzubringen und sich an der Entwicklung weiterer Projekte und Aktivitäten zu beteiligen. Weiterhin bietet sich Investoren oder Anlagenherstellern aus beiden Ländern die Möglichkeit auf Basis der Ergebnisse Produkte für dieses Handlungsfeld zu entwickeln.

 

Kontakt:

K

KoDaK -  Prof. Grzemba A. / AED Engineering

Koexistenz verschiedener Datenverkehrs-
Klassen im Fahrzeug und Flugzeug

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.11.2014 - 30.04.2017 (2,5 Jahre)

Projektleitung: AED Engineering

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba

Fördergeber: IUK Bayern

Partner:

AED Engineering, Rosenberg Hochfrequenztechnik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Technische Hochschule Deggendorf

Motivation: 

Gegenwärtig sind für die Bereiche Automotive, Luft- und Raumfahrt und Schienenverkehr für bestimmte Anwendungen optimierte, teils proprietäre Protokolle und Feldbusse der Standard für den Transport von Daten. Dabei werden auch Daten mit Echtzeitanforderungen, wie beispielsweise Audio/Video-Daten (A/V) oder getaktete Kontrolldaten nach dem Best-Effort-Prinzip in parallelen Netzen transportiert. Zeitgleich steigen durch den generellen technischen Fortschritt die Anforderungen an die benötigte Bandbreite stetig an. Bedingt wird dies durch höhere Kundenanforderungen im Bereich Multimedia oder verbesserte und preiswertere Sensortechnik im industriellen Bereich, bei gleichzeitig kontinuierlich steigendem Preisdruck. Daraus ergibt sich die logische Konsequenz, dass bestehende Netzwerk-Architekturen zukünftigen Systemen nicht mehr genügen werden. Im Bereich Automotive setzt man schon seit einiger Zeit auf die Vernetzung der Komponenten mit Ethernet (Standards nach IEEE 802.3).

Auch bei den im Konsortium vertretenen Projektpartnern wird Ethernet bereits als probate bzw. für den zukünftigen Einsatz evaluierte Übertragungstechnologie eingesetzt. Da Ethernet ursprünglich als Shared-Medium-Technologie mit gleichberechtigten Teilnehmern entworfen wurde, weist es konzeptionelle Schwachstellen im Bereich der Echtzeitdaten auf. Durch den Umstieg auf Switched Ethernet konnten zwar die Kollisionen auf dem Bus vermieden werden, jedoch ist weiterhin grundsätzlich jeder Traffic auf dem Netzwerk gleichberechtigt. Ein weiterer Schwachpunkt, speziell für Audio- und Videodaten, ist die Asynchronität des Netzes ohne einen zentralen Taktgeber. Durch die in den AVB-Standards der ersten Generation festgehalten Entwicklungen der AVB Working Group (Audio Video Bridging) wurden bereits erste Schritte unternommen, die genannten Probleme beim Echtzeitverhalten zu reduzieren.

Dabei bleiben aber folgende Probleme weiterhin ungelöst:

  • Synchronisation der Netzwerkelemente vom MAC Layer bis zur Anwendung
  • Kombination von A/V (traffic shaped), fest getaktetem (scheduled) und Best Effort Traffic
  • Garantierte Latenz in großen Netzen

Diese Themen werden aktuell bei IEEE durch eine Task Group (IEEE 802.1 Time Sensitive Networking) und eine Study Group (IEEE 802.3 Distinguished Minimum Latency Traffic in a Converged Traffic Environment) bearbeitet und die Ergebnisse sollen in die AVB-Standards der zweiten Generation einfließen (AVB Gen2, oder auch TSN genannt). Die Standardisierungsarbeiten sind dabei noch in einem frühen Stadium.

Ziele:

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines AVB Gen2 Ethernet-Switches basierend auf dem momentan geplanten Standard und den speziellen Anforderungen, die basierend auf den Anwendungsbeispielen aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt (Airbus Group), Schienenverkehr (Siemens) und der Automobilindustrie (AED), spezifiziert werden sollen. Es sollen außerdem alternative Kodierungsverfahren auf Ebene des PHY überprüft werden und deren Umsetzbarkeit evaluiert werden. Besonders wichtig sind dabei Faktoren wie EMV und die Zuverlässigkeit der Datenübertragung.

Ziel ist also nicht nur die Umsetzung der zukünftigen Standards, wie sie momentan geplant sind, sondern auch die Implementierung der notwendigen Erweiterungen, die sich aus den konkreten Anforderungen der Projektpartner ergeben. Der zukünftige Standard und notwendige Erweiterungen sollen dabei zum einen in Hardware umgesetzt werden, die sowohl als Switch als auch als Endpunkt einer Datenkommunikation in einem Steuergerät genutzt werden kann. Zum anderen werden in diesem Projekt aber auch der Physical Layer (PHY) und der Medium Access Layer (MAC) entwickelt und implementiert, um die Anforderungen bezüglich Echtzeitfähigkeit und Synchronisation zu erfüllen. Die aus dieser Umsetzung gewonnenen Erkenntnisse können im Anschluss an das Projekt in den noch laufenden Standardisierungsprozess eingebracht werden.

Konsortium:

Das Forschungsprojekt wird durch AED Engineering geleitet und durch Rosenberg Hochfrequenztechnik unterstützt. AED Engineering gliedert sich dabei in zwei Geschäftsfelder. Zum einen in das Consulting in den Anwendungsgebieten Automotive und Luftfahrt mit Schwerpunkt auf Ende-zu-Ende-Architekturen und zum anderen in die interne Forschung und Entwicklung im Bereich drahtlose und drahtgebundene Kommunikationsnetzwerke. Rosenberg Hochfrequenztechnik ist heute einer der weltweit größten Anbieter von kundenspezifischen Steckverbinderlösungen für Anwendungen im Bereich Hochfrequenz- und Kommunikationstechnik. Zudem sind Siemens Rail Systems und die Airbus Group als assoziierte Partner im Projekt involviert und werden mit ihrer Erfahrung beim Erarbeiten des Anwendungsfalls unterstützend mitwirken. Das Konsortium wird durch die akademischen Partner abgerundet und profitiert von einem facettenreichen Erfahrungsschatz. So verfügt z.B. der Lehrstuhl für Hardware-Software-Co-Design (HSCD) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Bereich der Analyse und dem Entwurf vernetzter eingebetteter Systeme über ein fundiertes Fachwissen und langjährige Erfahrung, die aus der Beteiligung an verschiedenen fachspezifischen Projekten resultiert. Das Institut ProtectIT der Technischen Hochschule Deggendorf hat langjährige Erfahrungen in Sensor-Aktor Kommunikationssystemen wie sie beispielsweise im Automobil eingesetzt werden. Im Bereich Trusted Computing widmet sich die Gruppe der Entwicklung von sicheren Systemarchitekturen, die auf Hardwaresicherheitsmodulen basieren.

 

Kontakt:

Kompetenzzentrum Bad Kötzting - Prof. Dr. Kunhardt H.

Kultursensible Zusammenarbeit in Gesundheitsberufen

Forschungsschwerpunkt:

Konzeptentwicklung und forschendes Lehren mit dem Ziel der Umsetzung und Evaluierung eines Begleitkurses für Pflegefachkräfte mit ausländischen Berufsabschlüssen zur Unterstützung bei der Vorbereitung auf einen erfolgreichen Abschluss von Anerkennungsmaßnahmen

Projektlaufzeit: 01.05.2016 bis 30.04.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Horst Kunhardt

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Michael Boßle, Prof. Dr. Christian Rester, Cordula Schmidt/ MScN

Fördergeber: Bayerisches Staatsminiserium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Projektträger: Bayerisches Staatsminiserium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Technische Hochschule Deggendorf

Partner: 

Bezirk Oberpfalz

Bezirk Niederbayern

Bezirk Oberfranken

Motivation:

Mit dem Kompetenzzentrum Bad Kötzting wird die Stärkung der bayerisch-tschechischen Grenzregion hinsichtlich der Unterstützung zur Fachkräftequalifizierung und der Förderung kultursensibler Teamarbeit in Gesundheitsberufen sowie kultursensibler Pflege angestrebt. Angesiedelt in den vom Landkreis Cham zur Verfügung gestellten Räumen des Gesundheitscampus in der Berufsschule Bad Kötzting trägt das neue Kompetenzzentrum dazu bei, entsprechende Bildungsangebote zu entwickeln und zu erproben. Zugleich soll die tschechisch-bayerische Zusammenarbeit gefördert werden.

An dem Projekt sind neben der federführenden TH Deggendorf die  drei bayerischen Bezirke Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken beteiligt. Hinzu kommen Experten der regionalen, im Projektfokus relevanten Einrichtungen.

Ziele:

Im Zentrum der Förderung stehen die Entwicklung und Umsetzung der beiden folgenden Bildungsangebote. Zum einen sollen Pflegefachkräfte, die ihre Ausbildung oder ihr Studium in einem anderen Land absolviert und im Rahmen der Prüfung der Gleichwertigkeit ihrer beruflichen Qualifikation eine erfolgreiche Kenntnis-/ Eignungsprüfung oder einen entsprechenden Anpassungslehrgang vorweisen müssen, einen Begleitkurs erhalten. Zum anderen ist für Multiplikatoren in den regionalen Kranken- und Seniorenhäusern sowie der ambulanten und teilstationären Angebote der Lehrgang ‚Kulturbegleiter in Gesundheitsberufen‘ vorgesehen. Der erste Schwerpunkt im pflegerischen Kontext soll in den nächsten Jahren möglicherweise hin zu weiteren Gesundheitsberufen ergänzt werden. Die begleitende Evaluierung ist vor allem auf das Angebot des Begleitkurses gerichtet. Aktuelle Kursbeschreibungen und Termine sind veröffentlicht unter www.th-deg.de/kompetenzzentrum-bad-koetzting.

Kontakt:

Prof Dr. Horst Kunhardt

 

Cordula Schmidt

 

Kompetenzzentrum Bad Kötzting

Landshuter Straße 1a, 93444 Bad Kötzting

Telefon: 0991 3615-746

L

LogLab - Prof. Ahrens D.

Logistische Labore

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.09.2015 – 31.08.2018

Projektleitung: Prof. Dr. Diane Ahrens

beteiligte Wissenschaftler: Marion Kohlmeier, Magdalena Schindler, Christian Kluge, Gudrun Fischer; Prof. Dr. Gerald Schönwetter (FH OÖ), Dr. Alexander Hübl (FH OÖ), Maximilian Gruber (FH OÖ)

Fördergeber: INTERREG interreg 2014

Partner: FH Oberösterreich,

Logistikum Steyr, AT (FH OÖ) fh steyr

Motivation: 

Die Globalisierung und Auslagerung von Fertigungsprozessen an Lieferanten erhöhen die Komplexität der logistischen Planung zunehmend, über Beschaffung, logistische Folgeprozesse bis zum Versand. Durch die fortschreitende Digitalisierung, bedingt auch durch die Hightech-Strategie der Bundesregierung (Industrie4.0), stehen immer mehr Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zur Verfügung, aus welchen Frühwarnindikatoren abgeleitet werden können, um wirtschaftliche Risiken zu reduzieren. Angesichts eines immer dynamischer werdenden Umfelds setzt die qualifizierte Planung der Wertschöpfungskette und das Erkennen der Frühwarnindikatoren entsprechendes Know-How voraus.

Ziele: 

Im Rahmen des Projekts werden gemeinsam mit der FH Oberösterreich Simulationslabore für die datengetriebene Verbesserung von Prozessen in einer Wertschöpfungskette entwickelt und realisiert. Innovative Visualisierungs- und Schulungsmethoden um das erarbeitete Wissen an Studierende und Unternehmen der Region weiterzugeben sind das Kernstück dieses „Logistischen Labors“ (LogLab).

Im LogLab werden neueste Zukunftsthemen und -technologien rund um die professionelle und datenbasierte logistische Planung praxisnah vermittelt und weiterentwickelt. Das LogLab dient somit als Verbreitungs- und Qualifizierungsplattform. Im Wesentlichen geht es darum, unternehmerisches Denken und strategisches Entscheiden spielerisch auf hohem Niveau realitätsnah zu vermitteln. Dadurch wird das Verständnis der meist länderübergreifenden Gesamtzusammenhänge in der logistischen Kette gefördert und gefestigt. Die Labore in Grafenau und in Steyr können von Studierenden, regionalen Unternehmen und Forschern genutzt werden. 

Kontakt:

M

MAS Multidisziplinäre Ausbildung von Studententeams - Dipl.-Ing. Vilém Dostál

Multidisziplinäre Ausbildung von Studententeams - Interprofesní vzdelávání studentských týmuinterreg bayern tschechien

Forschungsschwerpunkt: Ambient Assisted Living, altersgerechte Assistenzsysteme

Projektlaufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2019

Projektleitung: Dipl.-Ing. Vilém Dostál

beteiligte Wissenschaftler: Martin Bücherl, B.Eng.; Ludwig Barthuber M. Eng. 

Fördergeber: BUND; BMWi

Partner:

Ziel ETZ - INTERREG V, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Motivation: 

Grenzüberschreitende Kooperation von Studententeams im Themengebiet von Ambient Assisted Living

Ziele: 

Aufbau von eHealth-Demonstratoren (Medikamentenspender, Trinkmengenkontrolle, Vitaldatenerfassung). Vernetzung mit weiteren Smart Home Komponenten im Bereich Ambient Assisted Living (kurz AAL, auf Deutsch „umgebungsunterstütztes Leben“). Die altersgerechten Assistenzsysteme sollen zusätzlich an Lösungen aus der Telemedizin angebunden werden. Nur mit Zustimmung der Nutzer werden  Angehörige oder  Pflegekräfte an den aus dem System erzeugten Daten beteiligt. In kritischen Fällen  (z.B. an Demenz erkrankte Patienten) sollen Angehörige mit Unterstützung von Pflegekräften und Ärzten entscheiden, welche Komponenten der Bedürftige benötigt. Dazu zählen:

- Monitoring des täglichen Ablaufs von älteren oder bedürftigen Menschen

- Entwicklung, Konstruktion und Prototypbau mehrerer AAL-Komponenten

- Anbindung der eHealth-Komponenten hin zu einer intelligenten  Systemeinheit

- Auswertung benutzerdefinierter Daten und Zusammenstellung von optimierten  Abläufen, die den Menschen das Leben erleichtern sollen und Angehörigen oder Pflegepersonal unterstützen.

Kontakt:

  • Dipl.-Ing. Vilém Dostál

MeTherProC - Prof. Firsching P.

 

Methodenentwicklung für die Verbesserung der thermischen Effizienz von Energie intensiven Produktionsprozessen am Beispiel einer CFK-Fertigung

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0bumi wien

Projektlaufzeit: 01.03.2015 – 28.02.2017

Projektleitung: Prof. Dr.- Ing. Peter Firsching

beteiligte Wissenschaftler: Johannes Vogl (M. S.), Matthias Plötz (B. Eng.)

Fördergeber: BUND; BMWi

Partner: SK Carbon Roding GmbH, Weiherhausstrasse 2, 93426 Roding

Motivation: 

Energetische Optimierung von Produktionsprozessen mit hohem Energieeinsatz mittels geeigneter Simulationsmodelle.

Ziele: 

Mit Hilfe eines Simulationstools bzw. eines Simulationsbaukastens kann man für eine Anlage ein thermisches Ersatzschaltbild entworfen und somit aus Wärmequellen, Senken, Leitungen, Speichern etc. eine geschickte Wärmeenergieverteilung ermittelt, Einsparpotentiale untersucht sowie Investitions-- und Energiekosten gegeneinander abgewogen werden.

Kontakt:

N

NaWeKe - Prof. Dr. Wilisch C.

Nachhaltige Wertschöpfungskette

Projektlaufzeit: 01.08.2016 – 31.12.2020

Projektleitung: Dr.-Ing. Sigrid Schwub

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Christian Wilisch, Dr. Sigrid Schwub, M. Eng. Markus Zink (alle THD), Prof. Dr. Alexandru Sover, Prof. Dr. Hans-Achim Reimann, Dipl.-Ing (FH) Philip Häfner (HS AN)

Fördergeber: EU - EFRE efre logo

Partner: Actuator Solutions GmbH, Alfmeier AG, August Benker e.K., BeLaser GmbH, Gutmann Aluminium Draht GmbH, HBW Gubesch Thermoforming GmbH, HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG, k3works GmbH, Nifco KTW GmbH, Oechsler AG, Ossberger GmbH & Co. KG, RF Plast GmbH, RKT GmbH, Schellenberger Bürstenfabrik GmbH, Stabilo International GmbH, TSL Mandelkow

Motivation: 

Unterstützung der regionalen und überregioanlen Kunststoffindustrie im effizienten Umgang mit Ressourcen, mit Schwerpunten auf Material, Energieeinsatz und Verfahrenstechnik

Ziele:

Besseres Verständnis der Eigenschaften von Kunststoffrecyclaten; effizienter Materialeinsatz durch digitale Direktmetallisierung mittels Plasmabehandlung von Kunststoffoberflächen; optimierte Entwicklung von Flüssigkeitsbehältern durch Dynamiksimulation;

Kontakt:

NePUMuk - Prof. Bogner W. / Prof. Zorn S.

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.03.2016 - 28.02.2019

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Werner Bogner, Prof. Dr.-Ing. Stefan Zorn

beteiligte Wissenschaftler: Dipl.-Inform. Siegfried Hildebrand, Dipl.-Ing. (FH) Johannes Jakob, M.Eng., Franz Röhrl, M.Sc.

Fördergeber: Freistaat Bayern mit dem FuE Förderprogramm „Elektronische Systeme“

Partner: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Werk Teisnach

Motivation:

In der Leiterplattenfertigung stellt der Trend zu immer höheren Frequenzen und Datenraten erhöhte Anforderungen an die Integrationsdichte, Fertigungsgenauigkeit und Prozesskontrolle. Im Rahmen des Projekts wird an Optimierungen der Galvanik, innovativen Ätzverfahren, Dünnlaminaten und neuen Möglichkeiten der Prozessverfolgung, -kontrolle und Eliminierung reproduzierbarer Toleranzen geforscht, um höchste Strukturgenauigkeiten zu ermöglichen.

Ziel:

Durch die Erforschung und Verbesserung der Genauigkeit von Kupferabscheideprozessen eines neuen Galvanikautomaten, Erforschung von neuartigen Prozessen zur High-End-Fotostrukturierung und der Verarbeitung von Dünnlaminaten sowie Prozessoptimierungen durch Datentracking und -Analyse im Fertigungsprozess soll die Technologie prozesssicher und kostengünstig für Hochfrequenzanwendungen bis 80GHz erschlossen werden.

O

OpTec4.0 - Prof. Rascher R.

Methodik und Plattform zur Auswahl und Kombination
Optischer Technologien zur Fertigung hochgenauer Systeme unter
den Gesichtspunkten von Industrie 4.0

Forschungsschwerpunkt: Digitale Wirtschaft & Gesellschaft

Projektlaufzeit: 01.08.2017 – 31.07.2021

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Sebastian Sitzberger

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektträger: VDI Technologiezentrum

Partner:

1. Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Konsortialführer), Fachgebiet „Fertigungstechnik und Fertigungsautomatisierung“ im Fachbereich SciTec

2. Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft Zentrum für Optische Technologien

Motivation: 

Die Motivation der THD liegt in der Nutzbarmachung generischer Maschinen für eine präzise Optikfertigung auf Basis einer lokal verteilten und vernetzten Produktion und einer durchgängigen Datenverfügbarkeit. Zudem stellt die Realisierung im Verbund von integrierten Optikkomponenten und der Erarbeitung von Fertigungsketten eine weitere Motivation dar.

Ziele:

Zu erwarten ist eine Plattform für Optische Technologien 4.0, die modellbasiert die Vernetzung der verschiedenen Innovationen Technologien verfolgt und eine Art Open-Innovation-Ansatz bildet. Modellbasiert können verschiedene neuartige Technologien kombiniert und an realen Subsystemen und Demonstratoren getestet werden. Damit können aus Anfragen einzelner Partnerfirmen und Anfragen aus den Netzwerken neue Produkte entstehen. Die Anwendung von Prinzipien des Open-Innovation-Ansatzes ist durch die Einbeziehung der Innovationsnetze photonicsBW, bayern photonics und optonet möglich. Im Ergebnis werden sich fünf Forschungsgruppen etabliert haben, die national und international neue Forschungsergebnisse erarbeiten und präsentieren.


Kontakt:

P

PCN-Sec - Prof. Dr.-Ing. Fröhlich P.

Process Control Network Security 

bumi fobiforschung an hochschulen

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.07.2015 - 30.06.2019 (4 Jahre)

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Peter Fröhlich

beteiligte Wissenschaftler: Laurin Dörr

Fördergeber: BMBF

Partner: Technische Hochschule Deggendorf, Hochschule Augsburg, Airbus Group, Koramis GmbH, Grenzebach GmbH, Hirschman Automation and Control GmbH, Universität Ilmenau

Motivation:

Durch die steigende Vernetzung der sehr heterogenen Komponenten im industriellen Umfeld entstehen immer höhere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität und Anlagensicherheit. Im geplanten Projekt liegt der Fokus auf Prozess-Kontroll-Netzwerken (engl.: Process Control Networks, PCN). Eine besonders große Herausforderung ist dabei die Tatsache, dass die einzelnen Endgeräte aus unterschiedlichen Hardwarekomponenten und Betriebssystemstrukturen bestehen. Dies ist auch auf die hohe Lebensdauer (ca. 20 Jahre) und den steigenden Vernetzungsgrad der verwendeten Industrial Control Systems (ICS) zurückzuführen. Die eingesetzten Automatisierungs- bzw. Prozesssteuerungs- und -leitsysteme waren bis vor einigen Jahren isolierte Geräte bzw. Netzwerke. Deswegen lag der Fokus vor allem auf funktionaler Sicherheit (engl.: safety). Heutzutage sind diese immer stärker, sowohl untereinander als auch mit dem restlichen Firmennetzwerk, vernetzt. Dies dient z.B. dem Auslesen des aktuellen Produktionsstatus. Dass dadurch wesentlich höhere Angriffspotential wird allmählich von den Herstellern, Integratoren sowie Anwendern gleichermaßen erkannt. So findet seit dem Auftauchen von Stuxnet, Duqu und Flame ein kontinuierliches Umdenken statt. Und auch aktuellere Vorfälle sowie die Tatsache, dass hunderte Industrieanlagen ungesichert im Internet auffindbar sind führen die Brisanz der Lage vor Augen und verdeutlichen den akuten Handlungsbedarf. Ein systemischer Ansatz zur Erkennung von Anomalien und die Umsetzung entsprechender Sicherheitsmaßnahmen speziell in Prozessnetzen fehlen bis dato komplett. Weiter werden in den vorhandenen Netzwerken sicherheits- und vertrauensrelevante Aspekte oftmals als sekundär erachtet und nur rudimentär umgesetzt. Gründe hierfür sind das fehlende Bewusstsein für die aktuell bestehenden Bedrohungen für ICS und die Kosten, die entsprechende Schutzmaßnahmen mit sich bringen würden. Das Ergebnis sind erheblich anfälligere IT-Infrastrukturen und insgesamt substanziell höhere Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) für PCN, z.B. durch den Ausfall einer Produktionsanlage oder den Imageverlust bei einem erfolgreichen Angriff.

Ziele:

Im geplanten Vorhaben sollen intelligente Sensoren entwickelt werden, die Anomalien in PCN erkennen und gegebenenfalls eindämmen können. Wesentliche Faktoren dabei sind die Wirtschaftlichkeit und die Benutzerfreundlichkeit der angestrebten Lösung.

Um dies zu garantieren werden folgende Teilziele definiert:

1. Spezifikation der Anwendungsfälle

Die angestrebten Sicherheitsmechanismen sollen in diversen Anwendungsbereichen eingesetzt werden können, z.B. Fertigungs- und Prozessindustrie oder auch kritische Infrastrukturen, wie beispielweise der Energieversorgung. Dafür ist es notwendig die Problemstellungen und den Bedarf der einzelnen Branchen zu kennen und dementsprechend zu berücksichtigen. Dies soll durch die beteiligten Industriepartner gewährleistet werden. So sollen einerseits ihre Problemstellungen sowie auch die Bedürfnisse ihrer Kunden in einen Demonstrator, der die Anforderungen der einzelnen Anwendungsfälle widerspiegelt, einfließen.

2. Konzipierung der Messsensoren

Ausgehend von den analysierten Anwendungsfällen werden die intelligenten Sensoren, die für eine Vorverarbeitung der Daten vorgesehen sind, entwickelt. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Ressourceneffizienz, um das Produktionsnetzwerk nicht zu stark zu belasten und die Schutzziele zu bewahren. Sie sollen ein skalierbares und benutzerfreundliches Sicherheitsmanagement vernetzter Industriesteuerungen und Produktionsanlagen ermöglichen ohne dabei die Verfügbarkeit der Anlage zu gefährden. So darf beispielweise keine Beeinträchtigung des Echtzeitverhaltens erfolgen.

3. Auswertung der Messdaten

Die von den Sensoren vorverarbeiteten Daten werden im nächsten Schritt ausgewertet. Hier ist darauf zu achten, dass möglichst wenige Fehlmeldungen ausgelöst werden und auf Vorfälle angemessen reagiert werden kann. Ein Ziel ist es die Daten so aufzubereiten, dass bereits eine Vorauswahl an Möglichkeiten zur Verfügung gestellt wird und so ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit ermöglicht werden kann. Durch eine verteilte Datenvorverarbeitung und eine Reaktionsunterstützung zur Anomalieeindämmung soll eine hohe Verfügbarkeit und Funktionssicherheit sowohl bei gezielten IT-basierten Angriffen als auch Eingriffen durch Fahrlässigkeit oder Fehlbedienung gewährleistet werden.

4. Erstellen eines Implementierungskonzeptes

Zusammen mit den Industriepartnern soll ein Implementierungskonzept erstellt werden. Ein wesentliches Ziel ist dabei die Wirtschaftlichkeit. Denn nur kostengünstige, leicht zu bedienende Lösungen werden auf positive Resonanz und schließlich Akzeptanz stoßen. Ein wichtiger Eckpunkt, um die Akzeptanz zu steigern ist das Bestreben die Erkenntnis  (engl.: Awareness) der Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen in Process Control Networks zu etablieren. Gemeinsam mit den Industriepartnern sollen hierfür geeignete Strategien entwickelt werden.

 

Kontakt:

PräBieD - Prof. Förg R.

Präzisionsbiegen von Dünnglas

Forschungsschwerpunkt:

Projektlaufzeit: 01.08.2016 – 31.07.2019

Projektleitung: Prof. Raimund Förg

beteiligte Wissenschaftler: Dipl. Phys. Stefan Menzel, Dipl Ing. FH Alois Kasberger, B. Eng. Christian Wistl

Fördergeber: Land Bayern

Projektträger: Bayerische Forschungsstiftung BFS

Partner: 

MPI für extraterrestrische Physik

stoba Sondermaschinen GmbH

ECM-Ceramic GmbH

Schneidwerkzeuge Schleiftechnik Moser

Motivation:

Entwicklung einer komplexen Prozesskette zum Präzisionsbiegen von Dünnglas, dabei die Werkstoffentwicklung für die Biegeform, der präzisen Bearbeitung deren sprödharter Keramik sowie die Entwicklung des Biegeprozesses.

Ziele:

Erster Anwendungsfall ist ein Röntgenteleskopspiegel.

Kontakt:

TAZ Spiegelau

Dr. Ludwig & Johanna Stockbauer Platz 1

94518 Spiegelau

Prof. Raimund Förg

Stefan Menzel  

 

Bildmaterial:

PUBin PLAN - Prof. Zink R.

Forschungsschwerpunkt/Institut: Energie & Nachhaltigkeitpubinplan 1pubinplan 5pubinplan 4

 

Projektlaufzeit: 01.03.2015 - 31.08.2017

pubinplan 6

 

forschunganfachhochschulen

pubinplan 2

Projektleitung: Prof. Dr. Zink

 

beteiligte Wissenschaftler: ab April 2015 Stefan Küspert

uni passau

pubinplan 7

 

Motivation: Fördergeber: BUND; BMBF

 

Die gesellschaftlichen Konflikte bei zahlreichen infrastrukturellen Großprojekten der letzten Jahre zeigen, dass Bürgerbeteiligung und –integration zu zentralen Herausforderungen von Planungsprozessen geworden sind. Gelingt es nicht, neue Wege der Beteiligung zu installieren, besteht stets die Gefahr, aufwändige Vor- und Detailplanungen umsonst durchgeführt zu haben. Deshalb sollte es ein wesentliches Anliegen neuer Strategien sein, die Bürger/-innen mit ihrer hohen Regional- und Raumkompetenz bereits in die Planungen mit einzubeziehen und nicht erst im Nachgang darüber urteilen zu lassen.

Obwohl es heute vielfältige Arten der Bürgerbeteiligung gibt, und diese im Anspruch prinzipiell offen für alle Bevölkerungsgruppen sind, sind Partizipationsverfahren oftmals sehr selektiv. Das Vorhaben PUBinPLAN verfolgt deshalb als Ansatz, den Planungsprozess zum Bürger zu bringen, wodurch er intrinsisch motiviert sein soll, sich frühzeitig daran zu beteiligen. Dies gelingt, wenn ihm zum einen die Wertschätzung zu Teil wird, den Planungsprozess direkt beeinflussen zu können und zum anderen, wenn interaktive und internetbasierte Kommunikationsformen eine einfache Handhabung gewähren, zeigen sich doch viele Bürger/-innen gegenüber diesen neuen Medien heute sehr affin.

Ziele:

Durch PUBinPLAN soll die GIS-gestützte Raumplanung durch innovative Formen der Informationsgenerierung wie etwa Crowdsourcing oder die Visualisierung mittels Augmented Reality (AR) bereichert werden. Obwohl die genannten Techniken schon vielfach genutzt werden, ist eine gewinnbringende Verknüpfung bisher nur in Ansätzen erkennbar. Mehrheitlich bleibt es bei Einzelverfahren (z.B. AR in der Architektur), denen eine übergeordnete Prozessintegration fehlt. Das Projekt greift deshalb die Lücke zwischen den technischen Möglichkeiten einerseits und einer gesellschaftlich orientierten Raumplanung andererseits auf und entwickelt neue Verfahren sowie prototypische Applikationen, um die Anwendungen zielführend zu verbinden.

Kontakt:

 

R

REP-ARGE - Prof. Dorner W.

Forschungsschwerpunkt: Energie & Nachhaltigkeitbumi fobi

Projektlaufzeit: bitte eintragen

Projektleitung: Prof. Dr. Dorner

Fördergeber: BUND; BMBF

Motivation: 

Das Projekt REP-ARGE zielt darauf ab Daten und Verfahren der räumlichen Modellierung von Energiesystemen und der regionalen und partizipativen Energieplanung zu vergleichen und durch einen Austausch von etablierten Verfahren und Best Practices neue Ansätze zu entwickeln bzw. länderübergreifend zu übertragen.

Ziele:

Ziel des Projektes ist es, in einer vertieften Auseinandersetzung mit diesen Ansätzen deren Unterschiede und Möglichkeiten der Übertragbarkeit zu untersuchen und daraus neue Möglichkeiten sowohl der Erhebung von räumlichen Daten als auch deren Verarbeitung zu entwickeln.
Im Fokus der Kooperation steht der Austausch von Wissenschaftlern, insbesondere Nachwuchswissenschaftlern, die aktuell in themenbezogenen Projekten in beiden Ländern tätig sind. Durch Workshops soll überdies weiteren Partnern aus beiden Ländern die Möglichkeit gegeben werden, sich in diesen Erfahrungsaustausch einzubringen und an der Entwicklung weiterer Projekte und Aktivitäten zu beteiligen.

Kontakt:

S

Smart Grid-Technologien für ländliche Gebiete und KMUs - Prof. Berl A.

Das Projekt „Smart Grid-Technologien für ländliche Gebiete und KMUs“ zielt auf den Aufbau eines grenzübergreifenden Labors für Smart Grid Systeme. Das Labor fördert die Integration von Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMUs) in das Smart Grid und lässt sie von Smart Grid-Technologien profitieren.

Die Variabilität von Strombedarf und Stromerzeugung schafft ein wachsendes Problem, das durch das zukünftige Smart Grid gelöst werden muss. Auf der einen Seite führt der variable Strombedarf zu Spitzenbelastungen im Stromnetz, die durch ökologisch und ökonomisch ineffiziente Spitzenlast-Stromerzeugung abgefedert werden müssen (z.B. durch Dieselgeneratoren). Auf der anderen Seite basiert die zunehmende regenerative Stromerzeugung auf Ressourcen wie Sonne oder Wind, die nicht zu regeln sind. Der daraus erzeugte Strom muss dann verbraucht werden, wenn die Ressourcen verfügbar sind. Das Smart Grid hat die Aufgabe die Balance zwischen Stromverbrauch und Stromerzeugung herzustellen, um ein stabiles Stromnetz zu gewährleisten. Um das zu erreichen, etabliert das Smart Grid ein komplexes Strommanagement, das versucht Stromverbrauch und Stromerzeugung so zu steuern, so dass eine weitreichende Integration von erneuerbaren Energien möglich wird.  Das Smart Grid etabliert intelligente Geräte, die helfen Stromversorgung und Stromproduktion zu optimieren. Der Schwerpunkt in diesem Projekt wird hauptsächlich (nicht ausschließlich) auf der Verbraucherseite sein. Smart Metering soll unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten auch über große Entfernungen möglich werden, um Verbrauchsoptimierung und Kommunikation zwischen Verbraucher und Versorger zu gewährleisten. Das Hauptziel des Labors wird es sein heutige und zukünftige Smart Grid-Technologien für KMUs verfügbar zu machen und KMUs in das Strommanagement mit einzubeziehen. Diese Technologien umfassen das Smart Metering zur Messung von Stromverbrauch auf verschiedenen Ebenen (z.B. Produktion und Gebäude) und auch die Automation von Gebäuden und der Produktion (Gebäudeautomatisierung, Internet of Things, Industrie 4.0). KMUs werden von den Technologien profitieren indem sie ihre Energiekosten reduzieren können, was die Wettbewerbsfähigkeit in der Region fördert.

 

Projektlaufzeit: 01.04.2017 – 31.03.2020

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Berl

beteiligte Wissenschaftler: Alexander Faschingbauer, Alexander Weinberger

Partner:

Technische Hochschule Deggendorf

Südböhmische Universität in Budweis

Das Projekt „Smart Grid-Technologien für ländliche Gebiete und KMUs“  wird durch die Europäische Union Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014 – 2020 (Interreg V), durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Kontakt:

 

Sec-BIT - Prof. Grzemba A.

Secure Cloud-based Smart Building and Infrastructure Technology

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.04.2015 - 31.03.2018

Projektleitung: Prof. Dr.- Ing. Andreas Grzemba

beteiligte Wissenschaftler: Martin Schramm, Hermann Schattenkirchner

Fördergeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien,

bay wmet

Energie und Technologie

Partner: home2net GmbH, IGN GmbH, Technische Hochschule Deggendorf

Motivation:

Das „Internet der Dinge“ gilt als ein integraler Teil des zukünftigen Internets und kann definiert werden als eine Art dynamische, globale Netzwerkinfrastruktur. Diese besteht aus eingebetteten Systemen mit selbstkonfigurierbaren Eigenschaften, basierend auf standardisierten und untereinander vollständig kompatiblen Kommunikationsprotokollen. Materielle und virtuelle „Dinge“ besitzen Identitäten, physikalische Attribute, sowie virtuelle Persönlichkeiten und nutzen ausgeklügelte und nahtlos in das Informationsnetz eingebundene Schnittstellen. Dabei wird angenommen, dass die „Dinge“ zu aktiven Teilnehmern der Informationsverarbeitung in Geschäftsbetrieben werden und damit eine automatisierte Kommunikation durch den Austausch von Daten und gewonnenen Umgebungsinformationen ermöglichen. Durch die automatisierte Reaktion zu Geschehnissen der realen Welt beeinflussen sie laufende Prozesse, welche Aktionen auslösen oder Dienste, unabhängig vom menschlichen Eingriff, bereitstellen können. Spezielle Schnittstellen ermöglichen die Interaktion mit diesen „intelligenten Dingen“ über das Internet durch das Abfragen und die aktive Beeinflussung ihres Zustands bzw. jeglicher assoziierten Informationen unter Beachtung von Problemstellungen aus Sicherheit (intern und extern) und Datenschutz.

Bedingt durch die Tatsache, dass die Anzahl eingebetteter Systeme einen rapiden Anstieg zu verzeichnen hat und die betreffenden Geräte üblicherweise rund um die Uhr im Betrieb sind, entsteht die Notwendigkeit, die einzelnen Knoten so minimal wie möglich zu halten, um dieses Konzept auch in Zukunft weiterhin nutzen zu können.

Im Hinblick auf Security müssen insbesondere auch sehr ressourcenarme Geräte mit Speicher von maximal ein bis zwei Megabytes und einer sehr geringen Energieaufnahme sicher in das globale Netzwerk eingebracht werden können. Bekannte Sicherheitsmechanismen der IT können jedoch aufgrund der sehr eingeschränkten Ressourcen nicht ohne weiteres adaptiert werden. Neuartige und ausgeklügelte Mechanismen (Stichwort: „Security by Design“) müssen eingesetzt werden, um eine effiziente Lösung für Systeme mit minimalistischen Ressourcen zu ermöglichen. Dem kommt speziell im Bereich „Smart Building / Smart Grid“ eine sehr große Bedeutung zu, da Investitionen im Bereich Smart Grid nur dann als sinnvoll erachtet werden können, wenn kosteneffiziente, ressourcenarme und im Energieverbrauch steuerbare Smart Building Technology-Komponenten zum Einsatz kommen können.

Ziele:

Bedingt durch die steigende Komplexität im Anwendungsbereich Gebäudeautomation entstehen immer höhere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität der Steuergeräte an sich, als auch der ablaufenden Kommunikation und der Vertraulichkeit. Im geplanten Projekt sollen gezielt Applikationen von eingebetteten Systemen mit minimalistischen Ressourcen untersucht werden. Bis vor einigen Jahren waren solche Systeme weitestgehend isoliert, wodurch der Fokus vor allem auf der funktionalen Sicherheit lag. Im Gegensatz dazu werden solche Geräte mit der Etablierung des Internets der Dinge immer stärker vernetzt. Diese Vernetzung ist beispielsweise für das Auslesen von Messwerten oder das Übertragen von Steuerinformationen erforderlich. Dadurch ergibt sich, im Vergleich zu ehemaligen Insellösungen, ein wesentlich größeres Feld an potentiellen Angriffszielen. Für Geräte mit minimalistischen Ressourcen gibt es zudem noch keine ausgereiften und probaten Sicherheitsmechanismen, die diese Schutzziele umfassend gewährleisten könnten. Bekannte ressourcenlastige Sicherheitslösungen, wie SSL/TLS lassen sich aufgrund ihres Implementierungsumfangs nicht ohne weiteres adaptieren. Die sich aus diesen aufgeführten Gründen ergebenden Möglichkeiten zur Sabotage und Spionage führen die Brisanz der Lage vor Augen und verdeutlichen den akuten Handlungsbedarf dieses speziellen Anwendungsbereiches.

Innerhalb dieses Projekts sollen vor allem für die Projektpartner, die die jeweiligen Anforderungen ihres Bereiches definieren, folgende übergeordnete Ziele erreicht werden:

  • Verbesserung der IT-Sicherheit von Gebäudeautomationssystemen ohne negative Auswirkungen auf Verfügbarkeit und Betriebssicherheit
  • Kosteneffizienz durch systemische Lösungen
  • Ressourceneffizienz durch niedrigeren Materialaufwand/Leistungsverbrauch
  • Einsatz von bewährten Standardtechnologien und teils adaptierten Sicherheitstechnologien
  • Ausfallsicherheit durch kooperative Systeme
  • Interoperabilität und hoher Grad an Benutzerfreundlichkeit
  • Transparente Einbindung der Programmier- und Wartungssoftware für die Kleinsteuerungen in der Cloud
  • Gewährleistung des Datenschutzes

 

Die Arbeitsziele, die innerhalb dieses Projekts von den verschiedenen Teilnehmern bearbeitet werden, ergeben sich somit basierend auf den übergeordneten Zielen:

  • Initiales Setup der Geräte so einfach und dennoch so vertrauenswürdig wie möglich
  • Sichere Kommunikation zwischen Cloud Servern und individuellen Knoten
  • Sichere Kommunikation zwischen lokalen Knoten
  • Eindeutige Identifikation der Teilnehmer untereinander
  • Sicherstellung der Integrität von Systemen und der Kommunikation
  • Erkennung von Manipulation an Software und der Kommunikation
  • Möglichkeit der Wartung/Softwareupdate und Konfiguration

 

Finale Ziele dieses Vorhabens sind das Eindämmen von möglichen Angriffen, die Gewährleistung des Betriebes im Angriffsfall sowie die Limitierung der Reichweite bzw. der schädigenden Wirkung des Angreifers.

 

Kontakt:

 

SiNeMA - Prof. Grzemba A.

Sicherheit in industriellen Netzwerken durch intelligente Methoden
zur Anomalieerkennung und Integritätsprüfung

forschung an hochschulenForschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

bumi fobi

Projektlaufzeit: 01.09.2013 - 31.08.2017 (4 Jahre)

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba

beteiligte Wissenschaftler: Karl Leidl, Laurin Dörr, Peter Semmelbauer

Fördergeber: BMBF

Partner: Hirschmann Automation and Control GmbH, Grenzebach Maschinenbau GmbH, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, Technische Universität Ilmenau, Technische Hochschule Deggendorf

Motivation:

Durch die steigende Komplexität in verschiedenen Applikationsbereichen, wie z.B. Avionik, Automotive und der industriellen Anlagensteuerung, entstehen immer höhere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität und der Anlagensicherheit. Im Projekt SiNeMA werden speziell industrielle Applikationen untersucht. Die eingesetzten Automatisierungs- bzw. Prozesssteuerungs- und -leitsysteme waren bis vor wenigen Jahren noch isolierte Elemente. Deswegen lag der Fokus vor allem auf der funktionalen Sicherheit (engl.: safety). Heutzutage sind diese, unter dem Begriff „Industrial Control Systems“ (ICS) zusammengefasste Systeme, aber immer stärker, sowohl untereinander als auch mit dem restlichen Firmennetzwerk, z.B. zum Auslesen von Messwerten, vernetzt. Dadurch ergibt sich ein wesentlich höheres Angriffspotential. Dies wird von den Herstellern sowie Integratoren, als auch Anwendern von ICS allmählich erkannt. Seit dem Auffinden von Stuxnet, Duqu und Flame kann ein stetiges Umdenken wahrgenommen werden. Diese zur Sabotage und Spionage eingesetzte Schadsoftware führt die Brisanz der Lage vor Augen und verdeutlicht den akuten Handlungsbedarf.

Ziele:

Aufgrund der derzeitigen Situation ergibt sich die Notwendigkeit der Entwicklung von intelligenten Methoden zur Anomalieerkennung und Integritätsprüfung. Denn nur so können Angriffsmuster schnell und effizient erkannt werden. Durch integrierte Sicherheitsmechanismen wird die Unversehrtheit der Systeme im angestrebten Anwendungsfall, der zusammen mit den Partnern erarbeitet wird, gewährleistet. Wesentliche Bestandteile dabei sind die von der Trusted Computing Group spezifizierten Standards und Technologien (z.B. TPM, TNC), die als Basis dienen und eine Authentisierung im Netzwerk ermöglichen.

Um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten können unvermeidbare Angriffe durch unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen, die in mehreren Schichten implementiert sind, eingedämmt werden.

 

Kontakt:

 

T

TWI-Stitch - Prof. Dr. Rascher R.

Kombination von Subaperturen zur hochgenauen Vermessung asphärischer Flächen

unter Verwendung eines speziell angepassten Tilted Wave Interferometers / IGF-Projekt 18592 N

Projektlaufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2018

Projektleitung: Prof. Dr. Rolf Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Alexander Haberl, Heiko Biskup

Fördergeber: BMWi; gefördert über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Projektträger: F.O.M.

Partner:

  • asphericon GmbH
  • Astro Electronic
  • Berliner Glas KGaA
  • DIOPTIC GmbH
  • IFasO GmbH
  • LT Ultra Precision Technology GmbH
  • MAHR GmbH
  • MPF-optics Ltd
  • OAT-Technologie GmbH
  • Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG

weitere Forschungsstelle: Zentrum für Optische Technologien, Hochschule Aalen

Motivation:

Für die Fertigung großer, konvexer asphärischer Präzisionsoptiken oder Freiformflächen steht zur Zeit keine zufriedenstellende Methode zur Linsenvermessung zur Verfügung. Mit Hilfe des angepasstes Tilted Wave Interferometers und einem modernen Stitching Algorithmus soll diese Fragestellung gelöst werden.

Ziele:

Ziel des Projekts TWI-Stitch ist die Entwicklung und Einführung einer erweiterten Messtechnik, die für neue und innovative Produkte angewendet werden kann.


Kontakt:

W

WVDI - Prof. Berl A.

WVDI - Workstation-based Virtual Desktop Infrastructure

Forschungsschwerpunkt: Internet, Kommunikation und Kultur

Projektlaufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2017

Projektleitung: Prof. Dr. Berl

Motivation:

Nicht nur der Energieverbrauch von Servern und Rechenzentren trägt beachtlich zum monatlichen Energieverbrauch von Unternehmen bei, sondern insbesondere auch der Energieverbrauch aller Rechner die in Büroumgebungen laufen. Das Projekt Workstation-based Virtual Desktop Infrastructure (WVDI) verfolgt einen neuen softwarebasierten Ansatz, der den Stromverbrauch durch Rechner in Büroumgebungen signifikant reduzieren kann, ohne hohe Anschaffungskosten zu verursachen.

Um diesen Stromverbrauch in Büroumgebungen zu senken, gibt es heute vor allem den Ansatz Bürorechner (Workstations) durch sogenannte Thin Clients zu ersetzen und virtualisierte Desktopumgebungen im Rechenzentrum zu betreiben. Dieser Lösungsansatz wird häufig als Virtual Desktop Infrastructure (VDI) bezeichnet. Insgesamt verbrauchen die VDI-Server und die Thin Clients zusammen weniger Energie als die ursprünglichen Workstations, sofern man ausreichend viele Nutzer in der Büroumgebung hat, um den Overhead zu kompensieren, der durch Server und Netzwerk verursacht wird.

 

Mitarbeiter:

 

Kontakt:

WilDa - Prof. Dr. Dorner W.

wilda logo final 80 95 95 con8 white Dynamische Wildunfallwarnung unter Verwendung
heterogener Verkehrs-, Unfall- und Umweltdaten
sowie Big Data Ansätze

Projekt

gefördert von Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Das Projekt WilDa wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Förderprogramm: mFUND (Modernitätsfonds)

Projektlaufzeit: 01.04.2017 – 31.03.2020

Fördervolumen: 1,1 Mio. €

Projektträger: TÜV Rheinland Consulting GmbHmfund logo

Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Raphaela Pagany, Alexander Faschingbauer, Simon Graf

 

Projektpartner

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Technische Hochschule Deggendorf (Institut für angewandte Informatik und Institut für Entrepreneurship)

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Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Universität Freiburg

Motivation

Wildunfälle sind für Mensch und Tier ein großes Gefahrenpotential und stellen Politik, Verkehrs- und Straßenbaubehörden sowie die Jägerschaft vor eine große Herausforderung. Trotz verschiedener Maßnahmen wie Warnschilder, Reflektoren, Zäune oder Grünbrücken konnte die Anzahl an Wildunfällen in den letzten Jahren in Deutschland nicht reduziert werden. Mehrere Gründe können angeführt werden, warum Schutzmaßnahmen schwer zu bewerten und umzusetzen sind: die Datenbasis für eine genaue Analyse der Unfallursachen ist schwach, Gegen- und Schutzmaßnahmen (Reflektoren, Schilder, Zäune) sind stark umstritten und teuer bzw. führen bei Wildtieren und Autofahrern zu Gewöhnungseffekten. Das Projekt WilDa greift deshalb drei aktuelle Entwicklungen auf, die dabei helfen können, Wildunfälle in Zukunft besser vorbeugen zu können:

  • Georeferenzierte Unfalldaten, z.B. der Bayerischen Polizei der vergangenen sieben Jahre, liefern die Datengrundlage, um über einen längeren Zeitraum hinweg das Unfallgeschehen räumlich und zeitlich nachvollziehen zu können.
  • Neue Methoden der räumlich-zeitlichen Analyse großer Datenmengen erlauben es, Geodaten aus den Bereichen Verkehrsverwaltung, Fernerkundung oder Wetterdienst heranzuziehen, um Wildunfälle räumlich prädiktiv und quantitativ fundiert verstehen und erklären zu können.
  • Webtechnologien und mobile Anwendungen ermöglichen es, Verkehrsteilnehmer örtlich und zeitlich zielgerichtet im Hinblick auf ein erhöhtes Unfallrisiko zu warnen.

Ziele

Ziel der Arbeit ist es, Faktoren zu identifizieren, die Wildunfälle beeinflussen und davon abhängig das Unfallrisiko räumlich-zeitlich zu berechnen, um darauf aufbauend gezieltere Maßnahmen einsetzen zu können. Es wird angenommen, dass neben dem Unfallzeitpunkt (Tages-, Jahreszeit), Tierart und –verhalten, Landnutzung im Straßenumfeld, Verkehrsdichte und -fluss, Witterung und bauliche Infrastruktur der Straße bzw. entlang der Straße mit entscheidend sind. WilDa entwickelt auf Basis von Wildunfalldaten, mit Hilfe von Geo-, Verkehrs-, Wetter- und Umweltdaten und unter Berücksichtigung des Wildtierverhaltens ein Verfahren zur räumlich-zeitlichen Analyse von Wildunfällen. Dieses stellt die Grundlage für zeitlich und räumlich optimierte Wildwarnungen z.B. auf digitalen Endgeräten der Verkehrsteilnehmer als auch eine verbesserte Planungsgrundlage für Schutzmaßnahmen (z.B. Zäune und Grünbrücken) dar. Eine Identifikation von Gefahrenschwerpunkten sowie eine Prognose von Unfall gefährdeten Stellen soll damit möglich gemacht werden. Bisher konnten solche Ansätze nicht verfolgt werden, da eine georeferenzierte, großräumig verfügbare Datenbasis von Wildunfällen nicht vorhanden war. Zudem fehlten Daten und Analyseverfahren, um Unfalldaten mit Verkehrs- und Umweltdaten in Verbindung zu bringen und auch die technischen Lösungen für eine zeitlich-räumlich individualisierte Warnung der Verkehrsteilnehmer. Ergebnisse des Vorhabens sind damit:

  • Eine Methodik zur Analyse von heterogenen Datenbeständen und Identifikation von Unfallschwerpunkten auf Grundlage historischer Unfallereignisse
  • Überprüfung der Übertragbarkeit der Erkenntnisse zu Wildunfällen von der Testregion auf Gebiete ohne aufgezeichnete Unfälle (Test durch Trainings- und Evaluierungsdatensatz)
  • Ein Warnverfahren als digitaler Dienst zur orts- und zeitabhängigen Warnung von Verkehrsteilnehmern über digitale Endgeräte
  • Eine Datengrundlage zu Wildunfällen in Deutschland als Planungsgrundlage für Schutz- (z.B. Zäune und Grünbrücken), Warn- (z.B. Schilder) und vorbeugende Maßnahmen (z.B. Duftstoffe, Reflektoren)
  • Nebenprodukte sind dabei die (Weiter-)Entwicklung von Verfahren zur Aus- und Bewertung von Verkehrsinfrastrukturen sowie straßenbegleitenden Strukturen und Landnutzung aus Fernerkundungsdaten (Dokumentation der Straßeninfrastruktur)

Weitere assoziierte Partner

np bw logo

Nationalpark Bayerischer Wald

hls logo

Hans Lindner Stiftung

polizei logostmi logo

Bayerische Polizei und Bayerisches Staatsminsterium des Innern, für Bau und Verkehr

bayjagdverband logo

Bayerischer Jagdverband

adac logo

ADAC

 

Links

zur Projektbeschreibung des BMVI:

Projektbeschreibung

Kontakt

Technologie Campus Freyung

Technische Hochschule Deggendorf

Ansprechpartner

Raphaela Pagany

+49 (0)8551 91764-27

 

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