Die aktuellen Projekte der Technischen Hochschule Deggendorf sind nach alphabetischer Reihenfolge gelistet. Die abgeschlossenen Projekte finden Sie hier.

 

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A

ArGUS - Kunze S.

Assistenzsystem zur situationsbewussten Abwehr von Gefahren durch UAS

 

Projektlaufzeit: 15.03.2017 – 14.03.2020

Projektleitung: Stefan Kunze

beteiligte Wissenschaftler: Rainer Pöschl, Alexander Weinberger

Fördergeber: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der zivilen Sicherheitsforschung

Projektpartner: Fraunhofer IOSB (Verbundkoordinator), VfS-Forum für Sicherheit GmbH, European Aviation Security Center EASC e. V., Securiton GmbH, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Atos IT Solutions and Services GmbH, Bundeskriminalamt (assoziiert), Bayerisches Landeskriminalamt (assoziiert), Fraport AG (assoziiert), Power Personen-Objekt Werkschutz GmbH (assoziiert)

Motivation: 

Unbemannte Flugsysteme (Unmanned Aerial Systems, UAS) haben sich innerhalb weniger Jahre von teuren professionellen Spezialgeräten zu alltäglichen Massenprodukten entwickelt. Selbst leistungsfähige Systeme sind heute für Privatleute erschwinglich und zudem auch durch unerfahrene Personen leicht zu steuern. Dass solche UAS auch für kriminelle Aktivitäten genutzt werden können, ist naheliegend. Dies eröffnet ein völlig neues Bedrohungsfeld, dem heute kaum etwas entgegengesetzt werden kann.

Ziele:

Das Ziel des Projektes ArGUS ist es, der Bedrohung durch UAS mit einem interaktiven und situationsbewussten Assistenzsystem zu begegnen. Dieses ermöglicht den Einsatzkräften, die Bedrohung sehr früh zu erkennen, die Auswirkungen abzuschätzen und binnen kurzer Reaktionszeit zur optimalen Entscheidung hinsichtlich geeigneter Gegenmaßnahmen zu gelangen. Der Zeitaspekt bei der Einleitung von Abwehrmaßnahmen ist essentiell und stellt somit die wesentliche Motivation von ArGUS dar.

Der Technologie Campus Freyung der THD übernimmt mit seinem Teilvorhaben die Detektion und Signalanalyse der UAS Funksignale. Auf Basis einer Software Defined Radio Plattform soll die Möglichkeit geschaffen werden UAS bereits in der Vorbereitungsphase und somit noch vor dem Abheben des Flugobjekts zu detektieren. Weiterer Aspekt ist die Auswertung des UAS-Funkverkehrs. Die so gewonnen Informationen bilden eine der Grundlagen für die situationsbewusste Lage- und Risikobewertung.

Neben den technischen Aspekten sind auch rechtliche Fragestellungen, sowie Erarbeitung von Aus- und Weiterbildungsplänen zur Sensibilisierung des Sicherheitspersonals Gegenstand von ArGUS.

Kontakt:

Stefan Kunze

Technische Hochschule Deggendorf

Technologie Campus Freyung

Grafenauer Straße 22

94078 Freyung

Tel: +49 8551 / 91764-33

Mail:

 

 

B

BDZOS - Dr. habil. Hable R., Schindler M. 

Internationales Big Data Zentrum Ostbayern-Südböhmen (BDZOS)

Forschungsschwerpunkt: Big Data, Datenanalyse, Cloud Computing

Projektlaufzeit: 01.07.2016 - 30.06.2019

Projektleitung: Dr. habil. Robert Hable, Magdalena Schindler

beteiligte Wissenschaftler: Michael Fernandes, Christian Kluge, Ali Fallah Tehrani

Fördergeber: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (Ziel ETZ)

ziel etz   europäische union

 

Projektpartner: Technologické centrum Písek s.r.o., tcp pisek

Südböhmische Wirtschaftskammer  komora

Jihočeská hospodářská komora,

IHK Niederbayern (assoziierter Partner) ihk niederbayern

Projektziele: 

Im Internationalen Big Data Zentrum Ostbayern-Südböhmen (BDZOS) fördert die EU den Technologie- und Know-how-Transfer in den Bereichen Big Data und Cloud Compu­ting. Ziel ist es, die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen im erweiterten Grenzgebiet Bayern-Tschechien zu erhöhen. Zur Demonstration des Potentials von Big Data werden Pilotprojekte zusammen mit Unternehmen der Region durchgeführt. Mit Hilfe von Workshops, Seminaren und Konferenzen erhalten die Unternehmen die Möglichkeit sich zu vernetzen und eigene Kompetenzen aufzu­bauen.

Projektbeschreibung:

Big Data und Cloud Computing sind aktuelle Leitthemen im Bereich Digitalisierung. Durch die Digitalisierung verfügen Unternehmen über riesige, oft noch weitgehend ungenutzte Datenmengen. Vor allem amerikanische Unternehmen erzielen spektakuläre Erfolge durch die systematische Analyse ihrer Daten mit modernsten Big-Data-Technologien. Diese Grundlage für automatisierte Industrie 4.0-Anwendungen ermöglicht Informations- und Innovationsvorsprünge sowie Wettbewerbsvorteile.

Derzeit wird das Potential von Big Data allerdings hauptsächlich von Großkonzernen ausgeschöpft, da vor allem restriktiv hohe Investitionskosten und hochspezialisiertes Know-how zur Umsetzung notwendig sind. Um die Wettbewerbsnachteile von KMU gegenüber Großkonzernen ausgleichen zu können, wird in diesem Projekt ein vollausgestattetes Big Data Zentrum aufgebaut, das die KMU in der Region in Forschung und Innovation im Bereich Big Data einbindet und gemeinsam belastbare und akzeptierte Anwendungsbeispiele entwickelt.

Bislang sind in der Region erforderliche Kompetenzen nur getrennt in hochleistungsfähiger IT-Infrastruktur zur Speicherung und Verarbeitung der Datenmengen (Cloud-Technologie und High-Performance-Computing am TC Písek) und Datenanalyse (TC Grafenau) vorhanden. In dem Big Data Zentrum werden diese Kompetenzen gebündelt und dadurch - innovative, wissenschaftlich hochwertige - Lösungen erarbeitet. Hierzu gehört neben der Schaffung eines transnationalen Technologietransfer-Programms (bestehend aus Tagungen, Seminaren, KMU-Workshops und Demonstrationslaboren) vor allem der Aufbau der grenzüberschreitenden technischen Zusammenarbeit. Der technischen Komplexität von Big-Data-Anwendungen wird durch Kooperation auf diesem Gebiet, die Entwicklung einer entsprechenden Softwarearchitektur und die Erprobung der Zusammenarbeit in Pilot-Projekten Rechnung getragen. Die Südböhmische Wirtschaftskammer und die IHK Niederbayern sorgen für die nachhaltige Vernetzung des Big Data Zentrums in der regionalen Wirtschaft.

C

CUBS - Prof. Förg R.

CMUT- basierte Sensorik

Forschungsschwerpunkt: Nanotechnologie und Neue Werkstoffe

Projektlaufzeit: 30.09.2015 - 28.02.2018

Projektleitung: Prof. Raimund Förg

beteiligte Wissenschaftler: Dipl Ing. FH Alois Kasberger,  B. Eng. Christian Wistl, Dipl. Phys. Stefan Menzel

Fördergeber: LAND landvdi

Projektträger: MST Bayern

Partner: OTH Regensburg

Continental AG

Seco Sensor

Ganshorn Medizintechnik

Motivation:

Herstellung kapazitiver mikromechanischer Ultraschallwandler (CMUTs) in Glas

Ziele:

Herstellung hermetisch Dichter Ultraschallwandler in Glas für Gasmessungen (z.B. Sauerstoffmessung bei Operationen)

Bildmaterial:

cubs

cmut mit gehäuse

CMUT mit Gehäuse 

 

trägersturktur

Trägerstruktur des CMUT in Glas

 

Kontakt:

TAZ Spiegelau

Dr. Ludwig & Johanna Stockbauer Platz 1

94518 Spiegelau

D

DecADe - Prof. Dr. Schramm M.

Decentralized Anomaly Detection

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.06.2016 – 31.05.2019 (3 Jahre)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Schramm

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Martin Schramm. Michael Heigl

Fördergeber: BMBF

bumi fobi

Industriepartner: Airbus Group Inovations, AVL Software & Functions GmbH, Technische Universität München, b-plus GmbH, Universität Bremen, Technische Hochschule Deggendorf

Motivation:

In heutigen IT-Systemen kommt eine ständig wachsende Anzahl Rechner zum Einsatz. Zudem nehmen der Grad an Vernetzung und die Zahl von Abhängigkeiten zwischen Rechnern zu. Beides erschwert die Aufgabe, derart komplexe IT-Systeme zu schützen. Hinzu kommt, dass IT-Systeme heute kaum mehr von in der Außenwelt existierenden Gefahren abschottbar sind. Gründe sind die räumliche Ausdehnung der Netze und deren Interaktion mit ihrer Umwelt. Zur Kostenersparnis werden zudem ehemals physikalisch getrennte Rechner und Netzwerke konsolidiert, was zu einer Aufweichung der Sicherheit führen kann. Auch die im Projekt betrachteten IT-Systeme von Flugzeugen und Automobilen sind derartigen Veränderungen unterworfen.

Diese Entwicklungen schaffen neue Gefahrenpotenziale und Risiken in Bezug auf die Informations- und Betriebssicherheit der IT-Systeme. Für Angreifer entstehen neue Angriffsmöglichkeiten, gegen die bisher nur unzureichend geschützt werden kann. Stetiges Überwachen von Komponenten, frühzeitiges Erkennen von Angriffen und umfassende Bewertung des Sicherheitsniveaus des Gesamtsystems sind daher unumgänglich.

Ziele:

Die zunehmende Vernetzung von Komponenten bietet aber auch Chancen für neuartige und umfassende Ansätze der Anomalieerkennung. Viele eingesetzte Komponenten verfügen über ungenutzte Rechenkapazitäten. Die Kernidee des Projekts DecADe ist, diese ungenutzten Kapazitäten zur dezentralen und autonomen Überwachung des Gesamtsystems zu nutzen.

Im Projekt DecADe werden vorrangig zwei unterschiedliche Anwendungsfälle untersucht: vernetzte IT-Systeme in Flugzeugen und in Automobilen. In den beiden Anwendungsfällen werden verteilte Controller verwendet, die eine große Menge unterschiedlicher Daten erfassen und eine Vielzahl an Funktionen bereitstellen. Trotz begrenzter Ressourcen sind die Controller nicht immer ausgelastet. So kann ungenutzte Rechenkapazität anderweitig eingesetzt werden, beispielsweise um zusätzliche Monitoring-Daten zu erheben und diese auf Anomalien hin zu untersuchen.

 

Kontakt:

 

Digitales Dorf - Prof. Dr. Ahrens D.

Digitales Dorf - Ein Pilotprojekt im Gemeindeverbund Spiegelau-Frauenau

http://digitales-dorf.bayern/        logo bayernsued

Projektlaufzeit: 04/2017 - 12/2018

Projektleitung: Prof. Dr. Diane Ahrens, Gudrun Fischer

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Diane Ahrens, Rainer Bomeisl, Jessica Laxa, Sandra Gabert

Fördergeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi)

logo bayerischestaatsregierung

Partner: Das Digitale Dorf ist ein gemeinsames Vorhaben des Technologiecampus Grafenau, des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) und des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE). Gefördert von der Bayerischen Staatsregierung, wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi) koordiniert.

Motivation:

Die zunehmende Verstädterung hat massive Konsequenzen für den ländlichen Raum: Der demografische Wandel gepaart mit einer Abwanderung von jungen, gut ausgebildeten Menschen, bewirkt eine Überalterung und Schrumpfung der ländlichen Gesellschaft. Öffentliche und private Dienstleistungen werden oftmals unrentabel und dünnen aus. Entsprechend eingeschränkt sind der öffentliche Personennahverkehr, die medizinische Versorgung sowie das Angebot an kulturellen Einrichtungen, Sport- und Freizeitstätten und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Fachkräftemangel, niedrigere Löhne, ein höheres Pendleraufkommen und ein eingeschränktes Angebot an Betreuungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten sind weitere Folgen.
Das Digitale Dorf versucht, Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, um den genannten Herausforderungen im ländlichen Raum besser begegnen und die Lebensbedingungen auf dem Land verbessern zu können.

Ziele:

Ziel des Projekts „Digitales Dorf“ ist es  die Potentiale der Digitalisierung zur Sicherung gleichwertiger Lebensbedingungen in ländlichen Regionen in Bayern zu veranschaulichen. Dazu wurden zwei Modellgemeindeverbünde in Nord- und Südbayern ausgewählt, die verschiedenste Ideen und Lösungsansätze der digitalen Welt erproben um den alltäglichen Herausforderungen zu begegnen. Den konzeptionellen Rahmen bildeten neun Themenfelder, die von Mobilität über das Gesundheitswesen bis hin zu Service-Angeboten reichen: Medizin, Pflege, Wohnen, Arbeiten, Lernen, Mobilität, Energie, Dienste (mit Handel und Logistik) sowie Experimente als Platzhalter für weitere seitens der Ressorts oder Gemeinden gewünschte Inhalte, z. B. Tourismus oder Landwirtschaft. Unter Berücksichtigung vergleichbarer Initiativen aus dem In- und Ausland wurde für diese Gemeinden ein Umsetzungskonzept erarbeitet und im Pilotbetrieb gestartet.

 

Kontakt:

Technologiecampus Grafenau der Technischen Hochschule Deggendorf
Rainer Bomeisl
Hauptstr. 3
94481 Grafenau

Tel.: 08552-975699-60

 

DisConMelter - Prof. Dr.-Ing. Gerdes T.

Entwicklung einer modularen Glasschmelzwanne als
zentralen Baustein einer flexiblen Glasschmelzechnologie

Projektlaufzeit: Mai 2017 - April 2019

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Gerdes

beteiligte Wissenschaftler: Dipl.-Ing. Benedikt Scharfe, Florian Reischl, BSc

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

bundesministerium für bildung und forschung

Partner: Universität Bayreuth, Keylab Glas
                Heinz-Glas GmbH & Co. KGAa, Kleintettau
                InVerTec e.V., Bayreuth

Inhalt:

Strom aus erneuerbaren Quellen fällt sehr unbeständig an – Angebot und Nachfrage stehen oft nicht in Einklang. Um in Deutschland zukünftig größere Mengen des grünen Stroms nutzen zu können, müssen Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt werden. Ein möglicher Ansatz ist das sogenannte Demand Side Management, bei dem beispielsweise Unternehmen den Verbrauch (die Last) steuern, indem sie auf das wechselnde Stromangebot und dessen Preis flexibel reagieren. Besonders viel Strom verbraucht zum Beispiel die extrem energieaufwändige Glasproduktion. Das Forschungsprojekt „DisConMelter“, das die Entwicklung einer modularen Glasschmelzwanne als zentralem Baustein einer flexiblen Glasschmelztechnologie zum Ziel hat, soll dazu beitragen, dass die Produktion von Gebrauchsglas an solche Versorgungsschwankungen angepasst wird. Dazu entwickeln die Forscher in einem ersten Schritt eine neue elektrisch beheizte Glasschmelzwanne, die als Demonstrationsanlage beim Industriepartner betrieben werden soll. Auf diesem Weg können fossile Rohstoffe sukzessive durch erneuerbare Energien ersetzt werden.

Ein weiteres Ziel von DisConMelter ist es, die Betriebsweise an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anzupassen, z. B. durch die Vermeidung von Nachtschichten, Feiertags- und Wochenendarbeit. Auf diesem Weg möchte man die Attraktivität der Branche für Fachkräfte steigern und der demographischen Entwicklung positiv entgegenwirken.

Um die neue Glasschmelz- und Speichertechnologie nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich umsetzen zu können, erarbeiten die Forscher außerdem Rahmenbedingungen für die zukünftige Gestaltung des Strommarktes. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aus dem SynErgie-Verbund.

Kontakt:

Dipl.-Ing. Benedikt Scharfe
Florian Reischl, BSc

 heinz glas gmbh

Quelle: Heinz-Glas GmbH & Co. KGaA

E

EASY - Prof. Bonfigli G.

Integrale experimentelle und analytische Nachweise der
Beherrschbarkeit von Auslegungsstörfällen allein mit
passiven Systemen

Forschungsschwerpunkt: Energie und Nachhaltigkeitbumi wien

Projektlaufzeit: 03.2014-02.2018

Projektleitung: Prof. Dr. Bonfigli G.

Fördergeber: BUND; BMWI

Partner: Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit gGmbH (GRS), RWTH Aachen, TU Dresden, Areva GmbH

Motivation: 

Das Projekt befasst sich mit der Simulation von Auslegungsstörfällen für Kernkraftwerke und deren Kontrolle mittels innovativer passiver Sicherheitssysteme. Als passiv werden dabei Systeme gekennzeichnet, die beim Eintreten eines Störfalls und Ausfall der Energieversorgung eine ausreichende Kühlung des abgeschalteten Reaktors nur aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten (z.B. Gravitation, natürliche Konvektion) und ohne äußere Einwirkung garantieren können. Besonders nach dem Umfall von Fukushima werden Systeme dieser Art bei Neubauten und Nachrüstungen verstärkt eingesetzt.

Ziele:

Modellierung der passiven Sicherheitskomponenten im Rahmen eines existierenden numerischen Codes für die Simulation von Störfällen im thermo-hydraulischen Kreislauf von Kernkraftwerken. Validierung der Simulationsergebnisse auf der Basis von experimentellen Daten.

Kontakt:

eKIDZ – Teach your parents well - Prof. Zink R.

Forschungsschwerpunkt/Institut: Technologie Campus Freyung / Institut für Informatik

Projektlaufzeit: seit 2016

Projektleitung: Heinz Hemberger (Gymnasium Eggenfelden)

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Zink, Stefan Küspert, Anna Marquardt

Fördergeber: Robert Bosch Stiftung

Motivation:

Die Technische Hochschule Deggendorf ist Projektpartner an dem vom Karl-von-Closen Gymnasium (StD Heinz Hemberger und OStR Simon Schiller) und dem Institut für Geographie der Universität Innsbruck unter Leitung von Prof. Dr. Johann Stötter initiiertem Projekt „eKIDZ – Teach your parents well“. eKIDZ rückt die Bildung nach Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt uns setzt sich zum Ziel, den Schülern zusätzliche Kompetenzen für nachhaltiges und klimaschonendes Verhalten zu vermitteln. Dabei werden Schüler beginnend mit der 8. Jahrgangsstufe sukzessive und umfassend in das zukunftsträchtige Thema eingeführt, um einen Beitrag für die globalen Herausforderungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Für die Bewältigung dieser Herausforderungen bedarf es allerdings nicht nur die Sensibilisierung einer Klasse für das Thema sondern einer breiten Gesellschaft. 

Ziele:

Das Projekt eKIDZ begleitet und evaluiert die Multiplikatorwirkung der am Projekt KIDZ (Kompetent in die Zukunft) beteiligten Schüler für ihren Familien- und Freundeskreis. Ziel ist es zu erörtern, in wie weit das Schulprojekt auch zu Verhaltensänderungen bei Eltern, Verwandten oder Freunden der Teilnehmer führt. Die Technische Hochschule Deggendorf vermittelt dazu in einem Workshop den Schülern sowohl Kompetenzen, um individuelle Lösungsvorschläge zum Schutz der Umwelt und des Klimas zu entwickeln, als auch Methoden, um Verhaltensänderungen erfassen und deren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz bewerten zu können.

Links:

Karl-von-Closen Gymnasium Eggenfelden http://www.closen.de/

Institut für Geographie der Universität Innsbruck https://www.uibk.ac.at/geographie/

Robert Bosch Stiftung http://www.bosch-stiftung.de/

 

EmmaV - Prof. Rascher R.

Entstehungsmechanismen mittelfrequenter Fehler und deren
aktive Vermeidung / IGF-Projekt 18564 N

Projektlaufzeit: 01.01.2017 - 30.06.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Rolf Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Dr. Olga Kukso, Horst Linthe

Fördergeber: BMWi; gefördert über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Fördergeber: F.O.M.

Partner:

  • asphericon GmbH
  • Berliner Glas KGaA
  • Carl Zeiss Jena GmbH
  • Carl Zeiss SMT GmbH
  • FISBA OPTIK AG
  • JENOPTIK Optical Systems GmbH
  • Leica Camera AG
  • Leica Microsystems GmbH
  • Opteg GmbH
  • OptoTech Optikmaschinen GmbH
  • POG Präzisionsoptik Gera GmbH
  • Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG
  • Satisloh AG

weitere Forschungsstelle: Hochschule Aalen, Fakultät Optik und Mechatronik, Zentrum für Optische Technologien ZOT

Motivation:

Bei hochwertigen Optikflächen können Fehler im mittleren Frequenzband zwi-schenFormabweichung und Rauheit (Mid-SpatialFrequencyErrors, MSFE) dazu führen, dass die Optiken auf Grund des resultierenden Beugungs-und Streulicht-anteils nicht verwendet werden können.

Ziele:

Ziele des Projektvorhabens EmmaV sind die systematische Beschreibung von MSFE sowie deren aktive Vermeidung. Dazu werden die Erscheinungsformen dieser Fehler analysiert und ihre Ursachen im Fertigungsdurchlauf identifiziert.

Kontakt:

ENKÜ - Prof. Dr. Ahrens D.

Energieeffiziente Küche

Projektlaufzeit: 2016/06 - 2018/12

Projektleitung: Prof. Dr. Diane Ahrens, Bernhard Bauer

Fördergeber: Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten stmelf

Projektträger: Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Partner: KErn (Kompetenzzentrum für Ernährung), kern

RMA (Ressourcen Management Agentur), wien

Uni Stuttgart, stuttgart

THD (TC Grafenau)

Motivation: 

Die energiepolitischen Grundsätze des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten liegen seit Jahren prioritär bei der Einsparung von Energie vor der effizienten Verwendung. Bei der Energiegewinnung liegt ein besonderer Focus auf dem Bereich der erneuerbaren Energien. Ganz in diesem Sinne fördert das StMELF Projekte, die über den Energie-Tellerrand hinausschauen. In dem Projekt „Potenziale zur Energieeinsparung durch Vermeidung von Lebensmittelverschwendung“ wird das Thema Energieeinsparung über die gesamte LebensmittelWertschöpfungskette betrachtet. Am vielversprechendsten zeigt sich dabei das Einsparpotenzial in der Außer-Haus-Verpflegung, weil dort der Energieeintrag pro Tonne Lebensmittel am höchsten ist. Mit dem Projekt „Energieeffiziente Küche“ wollen die Projektpartner weitere Energieeinsparmöglichkeiten in Großküchen ermitteln und mit vielfältigen Ansätzen eine optimierte Energiebilanz der beteiligten Großküchen erreichen.

Ziele:

Optimierter Energieverbrauch: Ermittlung der Stromfresser in der Großküche durch Messung des direkten Energieverbrauchs, Ableitung von Maßnahmen Ressourcenschonender Einkauf: Ermittlung des Ökologischen Fußabdrucks der mengenmäßig wichtigsten Lebensmittel, Ableitung von Maßnahmen Reduzierte Lebensmittelverluste: Ermittlung der Lebensmittelabfallmenge mithilfe des Projektprogramms ResourceManager, Ableitung von Maßnahmen

Bestmögliche Planung: Verbesserung der Speisenplanung mithilfe eines Prognosetools basierend auf Kassendaten, das speziell für das Projekt entwickelt wurde

Kontakt:

Bernhard Bauer

Mail:

Telefon: 08552/975699-43

E-Wald - Prof. Sperber P. / Prof. Klühspies J. / Prof. Grzemba A.

Informationen zum Projekt E-Wald.

ExaCtMetall - Prof. Hiller J.

Genauigkeitssteigerung dimensioneller Computertomographie (CT)

Messungen an metallischen Bauteilenbumi fobi

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.04.2015 – 31.03.2018

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller

beteiligte Wissenschaftler: M.Sc. Gabriel Herl, B.Eng. Simon Rettenberger

Fördergeber: BUND; BMBF

Industriepartner: Zeiss IMT GmbH, Berker International GmbH, Intercontec Produkt GmbH

Motivation:

Dimensionelle Computertomographie Messtechnik, Rekonstruktions- und Korrekturverfahren. Die CT-Technologie hat sich in den vergangenen Jahren für die Erstmusterprüfung in der industriellen Produktion für Kunststoffbauteile etabliert. Für Bauteile aus Metall versagt die CT als hochgenaues Messmittel aber häufig aufgrund zu hoher Durchstrahlungslängen, zu geringer Bildschärfe und Effekten, die zu Bildartefakten und hohem Bildrauschen führen. Erschwerend kommt hinzu, dass metallische Bauteile zum Teil sehr geringe Fertigungstoleranzen von wenigen hundertstel Millimetern und kleiner aufweisen, was eine sehr hohe Messgenauigkeit der CT erforderlich macht.

Ziele:

Im Rahmen der Arbeit sollen neuartige Rekonstruktions- und Korrekturverfahren evaluiert und entwickelt werden. Ziel ist es, Segmentierungsfehler und damit einhergehende Fehler der Subvoxelpositionen zu minimieren. Die Ermittlung systematischer Messabweichungen und der Parameter der Messunsicherheit sollen unter Einbeziehung von Referenzdaten abschließend eine quantitative Aussage über die Qualität der Messungen und damit eine quantitative Bewertung der eingesetzten Verfahren erlauben.

Kontakt:

F

Verzehrsindikator - Foodscanner - Prof. Dr. Ahrens D.

Zerstörungsfreie Messmethode zur schnellen Qualitätsbewertung und Haltbarkeitsabschätzung von Lebensmitteln mithilfe von „FOOD-SCANNERN"

Projektlaufzeit: 01.02.2017- 31.03.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Diane Ahrens, Michael Fernandes

beteiligte Wissenschaftler: Michael Fernandes, Dr. habil. Robert Hable

Fördergeber: Bayrisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)

Partner: KErn (Kompetenzzentrum für Ernährung), kern
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HWST), hwst
Fraunhofer -Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV), ivv
Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB)iosb

Motivation:

Das Bündnis „Wir retten Lebensmittel!“ beinhaltet 17 Maßnahmen mit dem erklärten Ziel, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren Strategien und Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten beitragen. Eine der priorisierten Maßnahmen ist die Entwicklung eines geeigneten und praxistauglichen Verzehrsindikators, mit dessen Thematik sich das Projekt beschäftigt.

Ziele:

Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll eine schnelle und zerstörungsfreie Messmethode basierend auf der NIR-Spektroskopie zur Qualitätsbewertung und Haltbarkeitsabschätzung von ausgewählten Lebensmitteln (Hackfleisch, Tomaten) entwickelt und auf kompakte sowie kostengünstige „Food-Scanner“ übertragen werden. Diese können im Handel oder vom Verbraucher eingesetzt werden und sollen einen Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelverluste leisten. Die Leistungsfähigkeit des Messsystems wird in einem Feldtest validiert und die Kundenakzeptanz in einem Marktcheck analysiert.

Kontakt:

Foodwaste Impossible - Prof. Dr. Ahrens D.

„Foodwaste Impossible – Warenwirtschaftssystem für den Privathaushalt“

Projektlaufzeit: 01.06.2018 - 30.11.2020

Projektleitung: Prof. Dr. Diane Ahrens

beteiligte Wissenschaftler: Magdalena Schindler

Fördergeber: Bayrisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) stmelf

Projektträger: KErn (Kompetenzzentrum für Ernährung), kern

Partner:  Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML)iml logo 85mm

KErn (Kompetenzzentrum für Ernährung), kern

Motivation:

In Deutschland gehen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg jährlich mehr als 11 Millionen Tonnen an Lebensmitteln verloren. Ein Großteil dieser Verluste entsteht auf der Seite des Endkunden, durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel landen bei jedem Deutschen pro Jahr im Mülleimer. Ein wesentlicher Grund für die hohe Zahl an Lebensmittelverlusten ist das Wegwerfen eines Lebensmittels nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums. Dass diese Situationen auftreten, liegt in aller Regel daran, dass Verbraucher den aktuellen Bestand an Lebensmitteln nicht und so Verderb von Lebensmitteln zu spät bemerken. Ein Großteil dieser Lebensmittelverluste ließe sich daher verhindern, wenn der Verbraucher über den Warenbestand in seinem Haushalt und mögliche Verwertungsoptionen informiert ist. Neben den Lebensmittelverlusten entsteht jedem Verbraucher auch ein finanzieller Verlust von etwa 235 Euro. Der Verlust an Ressourcen, die zur Herstellung von Lebensmitteln benötigt werden ist ungleich größer und entspricht alleine in Bayern einer Energiemenge, mit der Würzburg, Erlangen und Fürth ein Jahr lang mit Strom versorgt werden könnten. Jeder vermiedene Lebensmittelverlust im Privathaushalt bedeutet damit eine Steigerung der Ressourceneffizienz der gesamten Wertschöpfungskette.

Ziele:

Förderung der Entwicklung eines „Warenwirtschaftssystems“ für Privathaushalte in Form einer prototypischen Smartphone-App zur Erhebung und Analyse von Daten des Lebensmitteleinkaufs und –verbrauchs, sodass durch bessere Planung von Einkäufen Lebensmittelverluste im Privathaushalt reduziert werden und die Nachfrageprognose des Lebensmitteleinzelhandels weiter optimiert werden kann.

Kontakt:

 

 

 

G

GüRe - Prof. Dr. Kunhardt H.

Koordinierungskonzept Grenzüberschreitender Rettungsdienst

Forschungsschwerpunkt:

Projektlaufzeit: 01.07.2016 - 30.06.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Horst Kunhardt für die wiss. Evaluation durch die THD

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Michael Boßle, Prof. Dr. Christian Rester, Prof. Dr. Hanjo Allinger

Fördergeber: InterRegV etz

Projektträger: ETZ 2014-2020, INTERREG V

Partner: BRK Bayern, Kreiserband Cham

Westböhmische Universität Pilsen

Rettungsdienst Pilsen

TH Deggendrof, Institut für Cross-boder Health Care

Motivation:

  • Wissenstransfer im Sozial- und Gesundheitswesen aus beiden Ländern generieren
  • Fortentwicklung einer, für die Bürger transparenten grenzüberschreitenden rettungsdienstlichen Versorgung in der gesamten Region

Ziele:

Bündelung der Kompetenzen und Interessen, aller Rettungsdienst Durchführenden im Grenzgebiet zu Tschechien, insgesamt 8 Landkreise und 25 Rettungswachen

Kontakt:

  • Prof Dr. Horst Kunhardt

    Institut für Cross-Border Health Care Management

    Kompetenzzentrum Bad Kötzting

    Landshuter Straße 1a, 93444 Bad Kötzting

    Telefon: 0991 3615-746

 

Glas-TAOO - Prof. Dr. Willert-Porada M.

Glas-Technologie-Allianz Oberfranken-Ostbayern

Forschungsschwerpunkt:

Projektlaufzeit: März 2016 – Februar 2020 (4 Jahre)

Projektleitung: Prof. Dr. M. Willert-Porada, Geschäftsführung: Dr. T. Gerdes (beide Universiät Bayreuth)

beteiligte Wissenschaftler: Dr. L. Alaribe, B. Scharfe, D. Rainer, M. Paternoster, A. Kasberger, Ch. Wistl, S. Menzel (nur am TAZ)

Fördergeber: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Projektträger: Regierung von Oberfranken

Partner: Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitung (Projektleitung)
Heinz Glas Group Holding HGGH GmbH & Co. KGaA, Kleintettau
Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co., Kasendorf
Nachtmann GmbH, Neustadt a.d. Waldnaab
Schott AG, Mitterteich
Wiegand Glas, Neue Glaswerke GmbH & Co. KG, Großbreitenbach
Dyneon GmbH, Burgkirchen an der Alz
Füller Glastechnologie Vertriebs GmbH, Spiegelau
Sigmund Lindner GmbH, Warmensteinach
InVerTec e.V., Bayreuth
BOV Bayreuther Oberflächen Veredelung GmbH, Bayreuth
Vitrulan Textile Glass GmbH, Marktschorgast
NAPUR GmbH, Spiegelau
Sinnotech GmbH, Spiegelau
Ullricht GmbH, Zwiesel
Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH, Schönsee
Zwiesel Kristallglas AG, Zwiesel

Motivation:

Der Nord-Ost bayrische Raum ist seit Jahrhunderten eine der weltweit bekanntesten Glasregionen. Auf Grund des Strukturwandels in der Glasindustrie verbunden mit Arbeitsplatzabbau sind der Erhalt von Kenntnissen sowie die Unterstützung der regional verbliebenen Unternehmen vor allem im Bereich F&E von großer Bedeutung. Durch das Projekt Glas TAOO kann durch eine stärkere Vernetzung eine Möglichkeit geschaffen werden, die Glasregion (Glas TAOO) wieder aufleben zu lassen.

Ziele:

Folgende Themen werden bearbeitet:

Effiziente Produktionstechnologien

  • Flexibilisierung der Glasproduktion durch Einsatz kombinierter elektrothermischer Heizverfahren und mechatronischer Verarbei-tungsmaschinen
  • Demand-scaling von Glas-Schmelzaggregaten zur Flexibilisierung der Produktion
  • Qualitätssicherung durch neuartige Methoden der in-situ Prozessüberwachung und Steuerung
  • Automatisierte Produktion und neue Prozessfenster zur Herstellung von funktionalisierten Glasadditiven für die Bau- , Transport- und Energieindustrie

Clean Tech

  • Schließung des Wertstoffkreislaufs durch fortgeschrittenes Up-cycling von End-of-Life Glas und durch Erschließung von bisher nicht genutzten Reststoffströmen und Mineralien
  • Energiespeicherung, insbesondere dezentrales und netzflexibles „demand-site“ Energiemanagement zur signifikanten Steigerung der Energieeffizienz der Glasproduktion.

Kontakt:

  • Geschäftsführung:
    Dr. Thorsten Gerdes (, 0921-55 7202)
  • Ansprechpartner THD/TAZ:
    Benedikt Scharfe (, 08553-97 99 611)

 

Bildmaterial:

I

Industrie 4.0 Werkstatt Bayerischer Wald -  Prof. Dr. Ahrens D.

Industrie 4.0 Werkstatt Bayerischer Wald

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0, Industrielle Prozesse, Datenanalyse

Projektlaufzeit: 01.02.2018 bis 31.12.2021

Projektleitung: Prof. Dr. Diane Ahrens

Fördergeber: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

eu

Projektbeschreibung: 

Das Projekt „Industrie 4.0 Werkstatt Bayerischer Wald“ hat das Ziel den Technologietransfer Hochschule-KMU in der Region des Bayerischen Waldes im Bereich Industrie 4.0 zu stärken. Die industrielle Fertigung ist für die regionale Wirtschaft von zentraler Bedeutung. Da jedoch die Region bei den privaten Investitionen in Forschung und Entwicklung im bayernweiten Vergleich stark zurückfällt, besteht die Gefahr den Anschluss bei den durch die Digitalisierung ausgelösten tiefgreifenden Umwälzungen zu verlieren. Um die vorhandene industrielle Stärke mit dem Know-how der IKT zu vereinen, müssen nun gezielt Investitionen getätigt werden. Viele Industrie 4.0 Initiativen zielen auf die Großindustrie ab, die bereits durch einen hohen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad gekennzeichnet ist, wohingegen der Bayerische Wald von KMU geprägt ist. In dem Projekt werden Verfahren entwickelt, die speziell auf Bedürfnisse und Voraussetzungen von KMU zugeschnitten sind. Gemeinsam mit KMU werden Seminare und Pilotprojekte durchgeführt sowie Erkenntnisse in Leitfäden und White Papers veröffentlicht. Zahlreiche Veranstaltungen dienen der Vernetzung zwischen Hochschule und KMU.

I2P-MobiCM -  Faschingbauer A.

I2P-MobiCM: Entwicklung eines mobilen Netzanalysesensors zum mittelstandsorientierten Condition Monitoring von Produktionsmaschinen

Projektlaufzeit: 01.04.2017 – 31.03.2020

Projektleitung: Alexander Faschingbauer

beteiligte Wissenschaftler: Alexander Faschingbauer, Christina Sigl

Fördergeber: BUND, BMWi

Partner: Schindler & Schill GmbH, SYSTEMA GmbH, TU München

Motivation: 

Industrielle Maschinen und Anlagen müssen eine hohe Verfügbarkeit aufweisen, um eine maximale Produktivität zu erreichen. Stillstände entstehen durch defekte bzw. defekt werdende Maschinen-komponenten und die sich anschließenden Reparaturmaßnahmen, aber auch durch regelmäßige Wartungsarbeiten. Bisher läuft die Instandhaltung meist regelmäßig ab oder man reagiert erst dann mit Reparaturmaßnahmen, wenn es zu Schäden oder Produktionsausfällen kommt. Die Störungen kündigen sich jedoch durch veränderte Zustände der Anlagen an. Ziel der zustandsbasierten Instandhaltung ist es daher, möglichst frühzeitig zu erkennen, wann eine Maschine oder Komponente ausfallen wird. Bei einfachen Condition Monitoring sind die Sensoren ortsgebunden und Signale können nur dort erfasst werden, wo sie installiert sind. Das führt dazu, dass eine Vielzahl an teuren Sensoren mit aufwändiger Verkabelung nötig ist, was hohe Investitionskosten verursacht. Daher sind Monitoring Systeme heute in KMUs trotz großem Einsparungspotential nur wenig verbreitet.

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines mobilen Condition Monitoring Systems, um Produktionsmaschinen von nur einem zentralen Messpunkt aus in ihrer Gesamtheit zu überwachen. Dies wird dadurch möglich, dass jede Anlage oder jedes Gerät individuelle Fingerprints im Stromverteilnetz hinterlässt. Mithilfe von komplexen, lernenden Algorithmen zur Mustererkennung und maschinellen Lernverfahren können diese charakteristischen Signale aufgeschlüsselt, also disaggregiert werden. Somit soll ein umfassendes Abbild des Produktionssystems mit minimalen Mess- und Verkabelungsaufwand entstehen, welches besonders auf die Anforderungen mittelständischer Betriebe ausgerichtet ist. Das System soll durch die Detektion veränderter Fingerprints mögliche Störungen prognostizieren, um Wartungen rechtzeitig einleiten zu können und Produktionsausfälle zu minimieren.

Kontakt:

INCREASE -  Prof. Dr. Dorner W.

INCREASing renewable Energy penetration in industrial production and grid integration through optimized CHP energy dispatch scheduling and demand side management

Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien in der industriellen Produktion und Netzeinspeisung durch optimierten KWK Steuerung und Demand Side Management

Forschungsschwerpunkt: Energie und Nachhaltigkeit

Projektlaufzeit: 01.12.2016-30.11.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Dorner

beteiligte Wissenschaftler: Luis Ramirez Camargo

Fördergeber: BMBF im Rahmenprogramm wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ) mit Chile

Partner:

Päpstliche katholische Universität von Valparaíso (PUCV) – gefördert vom CONICYT Chile

Motivation: 

In Chile steigt der Anteil des eingespeisten Stromes aus erneuerbaren Energien (EE) kontinuierlich. Deshalb wird über eine mögliche Anpassung der Netzsteuerung über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Demand Side Management (DSM) diskutiert, um den Anteil der EE im Stromnetz weiter zu erhöhen. Im Gegensatz zu Photovoltaik- oder Windkraftanlagen eignen sich KWK-Anlagen um Ungleichgewichte im Stromnetz auszugleichen. Durch die zeitliche und quantitative Flexibilität, die die Einspeisung aus solchen Anlagen in das Stromnetz erlaubt, kann die Stabilität des Netzes gewährleistet werden. Auf der anderen Seite ist die Angleichung von Netzeinspeisung und –bezug aber auch über das DSM möglich bzw. ließen sich in industriell genutzten KWK-Anlagen über DSM Kapazitäten für den Strommarkt freilegen. In Deutschland wurden aufgrund der zunehmenden Einspeisung von EE entsprechende Modelle entwickelt. In Chile dagegen suchten wissenschaftliche und politische Diskussionen bisher die Netzflexibilität nur über konventionelle Erzeuger und Speicher. Ansätze für ein DSM sowie die Netzintegration von z. B. industriellen KWK-Anlagen wurden bis dato nicht näher betrachtet.

 

Ziele:

INCREASE möchte die Übertragbarkeit etablierter Ansätze der Netzintegration von KWK-Anlagen sowie der Laststeuerung im chilenischen Kontext untersuchen. Neben der Modellierung stehen auch technische, wirtschaftliche und rechtliche Überlegungen im Vordergrund, um auf volkswirtschaftlicher wie einzelbetrieblicher Ebene Auswirkungen und Chancen zu identifizieren. Ein Modell zur Analyse industrieller KWK-Anlagen wird aufgebaut und mit Konzepten der Laststeuerung zusammengeführt. Dieser Ansatz wird in Fallstudien beispielhaft getestet, verifiziert und bewertet. Der Schwerpunkt wird dabei auf primär industriell genutzten Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung liegen sowie auf der Möglichkeit der Netzintegration durch die Schaffung freier Kapazitäten mit Hilfe der Laststeuerung. Aus den Ergebnissen der technisch-wirtschaftlichen Analyse sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die chilenische Politik und Gesetzgebungsverfahren zur Netzintegration von KWK-Anlagen abgeleitet werden.

Ein essenzieller Bestandteil der Kooperation ist u. a. der Austausch von Wissenschaftlern, insbes. Nachwuchswissenschaftlern, die im Rahmen des Projektes in beiden Ländern tätig sind. Die Zusammenarbeit wird die Basis für eine langfristige Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf und der päpstlichen katholischen Universität von Valparaíso. Durch Workshops sollen dabei auch weiteren Partnern aus beiden Ländern die Möglichkeit gegeben werden, sich in diesen Erfahrungsaustausch einzubringen und sich an der Entwicklung weiterer Projekte und Aktivitäten zu beteiligen. Weiterhin bietet sich Investoren oder Anlagenherstellern aus beiden Ländern die Möglichkeit auf Basis der Ergebnisse Produkte für dieses Handlungsfeld zu entwickeln.

 

Kontakt:

K

Kompetenzsteigerung der Studierenden im bayerisch-tschechischen Grenzraum

logo ziel etz 23351 23593Projektname: "Kompetenzsteigerung von Studenten - bessere Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt
im bayerisch-tschechischen Grenzraum"

Projektlaufzeit: 01.09.2017 - 31.10.2019 

thd logo

Projektmanager: Dipl.-Ing. Vilém Dostál, Tobias Bauer 

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Beteiligte Mitarbeiter: Ursula Baumann-Reif

Partner: Ziel ETZ - INTERREG V, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Projektzusammenfassung:
Durch folgende fünf Wahlmodule soll die Kompetenz von mindestens 168 Studenten auf dem Arbeitsmarkt im bayerisch tschechischen Grenzraum verbessert werden:
1. Sprachkurse mit Fachanimation und Exkursionen
2. Praktika und Arbeitsstellen
3. Intensive gemeinsame Lehrveranstaltungen
4. Wettkampf von studentischen Projekten "Invest Day"
5. Gemeinsame Studienreisen

Außerdem ist die Entwicklung eines gemeinsamen Studienangebotes mit z.B. einem Double Degree, einzelnen Kursen, Gastvorträgen etc. in Planung.

Kompetenzzentrum Bad Kötzting - Prof. Dr. Kunhardt H.

Kultursensible Zusammenarbeit in Gesundheitsberufen

Forschungsschwerpunkt:

Konzeptentwicklung und forschendes Lehren mit dem Ziel der Umsetzung und Evaluierung eines Begleitkurses für Pflegefachkräfte mit ausländischen Berufsabschlüssen zur Unterstützung bei der Vorbereitung auf einen erfolgreichen Abschluss von Anerkennungsmaßnahmen

Projektlaufzeit: 01.05.2016 bis 30.04.2019

Projektleitung: Prof. Dr. Horst Kunhardt

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Michael Boßle, Prof. Dr. Christian Rester, Cordula Schmidt/ MScN

Fördergeber: Bayerisches Staatsminiserium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Projektträger: Bayerisches Staatsminiserium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Technische Hochschule Deggendorf

Partner: 

Bezirk Oberpfalz

Bezirk Niederbayern

Bezirk Oberfranken

Motivation:

Mit dem Kompetenzzentrum Bad Kötzting wird die Stärkung der bayerisch-tschechischen Grenzregion hinsichtlich der Unterstützung zur Fachkräftequalifizierung und der Förderung kultursensibler Teamarbeit in Gesundheitsberufen sowie kultursensibler Pflege angestrebt. Angesiedelt in den vom Landkreis Cham zur Verfügung gestellten Räumen des Gesundheitscampus in der Berufsschule Bad Kötzting trägt das neue Kompetenzzentrum dazu bei, entsprechende Bildungsangebote zu entwickeln und zu erproben. Zugleich soll die tschechisch-bayerische Zusammenarbeit gefördert werden.

An dem Projekt sind neben der federführenden TH Deggendorf die  drei bayerischen Bezirke Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken beteiligt. Hinzu kommen Experten der regionalen, im Projektfokus relevanten Einrichtungen.

Ziele:

Im Zentrum der Förderung stehen die Entwicklung und Umsetzung der beiden folgenden Bildungsangebote. Zum einen sollen Pflegefachkräfte, die ihre Ausbildung oder ihr Studium in einem anderen Land absolviert und im Rahmen der Prüfung der Gleichwertigkeit ihrer beruflichen Qualifikation eine erfolgreiche Kenntnis-/ Eignungsprüfung oder einen entsprechenden Anpassungslehrgang vorweisen müssen, einen Begleitkurs erhalten. Zum anderen ist für Multiplikatoren in den regionalen Kranken- und Seniorenhäusern sowie der ambulanten und teilstationären Angebote der Lehrgang ‚Kulturbegleiter in Gesundheitsberufen‘ vorgesehen. Der erste Schwerpunkt im pflegerischen Kontext soll in den nächsten Jahren möglicherweise hin zu weiteren Gesundheitsberufen ergänzt werden. Die begleitende Evaluierung ist vor allem auf das Angebot des Begleitkurses gerichtet. Aktuelle Kursbeschreibungen und Termine sind veröffentlicht unter www.th-deg.de/kompetenzzentrum-bad-koetzting.

Kontakt:

Prof Dr. Horst Kunhardt

 

Cordula Schmidt

 

Kompetenzzentrum Bad Kötzting

Landshuter Straße 1a, 93444 Bad Kötzting

Telefon: 0991 3615-746

L

Liancafico - Prof. Raimund F.

Liancafico: Entwicklung eines innovativen Herstellungsverfahrens, einer Composite-Presse sowie plasmafunktionalisierten Glaswerkzeugen zur lichtbasierten extrem energie- und zeiteffizienten Aushärtung von Class-A kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffbauteilen

Projektlaufzeit: 01.06.2017 - 31.08.2019

Projektleitung: Prof. Raimund Förg

beteiligte Wissenschaftler: Dr. Günther Ruhl, Dr. Nicole Rembeck

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Partner:

Gustav Wolff Maschinenfabrik GmbH; Germa Composite GmbH

Liancafico

Glasfaserverstärkte Kunststoffe bieten Aufgrund ihres geringen Gewichtes und ihrer hohen Stabilität wesentliche Vorteile bei der Konstruktion von Fahrzeugen, Flugzeugen, Gebäuden und Sportgeräten. Aufgrund der teuren Karbonfasern und der aufwändigen und zeitintensiven Produktion ist die Herstellung von CFK Bauteilen allerdings noch sehr kostenintensiv.

Aktuell beschränkt sich der Einsatz von CFK-Bauteilen aufgrund fehlender wirtschaftlicher großserientauglicher Fertigungsverfahren auf die Produktion von Klein- und Mittelserien. Um den CFK-Einsatz in der Massenproduktion zum Durchbruch zu verhelfen, entwickelt die Germa Composite zusammen mit der Gustav-Wolff Maschinenfabrik und dem Technologie Anwenderzentrum Spiegelau im Rahmen des Projektes Liancafico ein innovatives, zeitsparendes und energieeffizientes Prepreg-Pressverfahren zur Herstellung von CFK Bauteilen.

 aufbau der presskammer

Abb.: Schematischer Aufbau der Presskammer mit Lichtheizung

Bei diesem Verfahren sollen Matrizen und Stempel aus hoch-druckfestem Glas verwendet und das Bauteil direkt durch eine leistungsstarke Lichtheizung ausgehärtet werden (siehe Abbildung). Das Aushärteverfahren mittels Lichtheizung wird im Rahmen dieses Projektes mit Hilfe von Simulationsberechnungen entwickelt und das dazu geeignete Harzsystem evaluiert. Zur weiteren Optimierung der bestehenden PrePreg-Verfahren wird das verwendete Glas wird mit einer Antihaftbeschichtung beschichtet. Dabei soll die Entwicklung einer funktionalisierten Glas-Oberfläche die Verwendung von semipermanentem Trennmittel überflüssig machen. Aus den erworbenen Kenntnissen erfolgen die Konstruktion sowie der Bau der Compostite-Presse zur Fertigung erster Prototypen.

LogLab - Prof. Dr. Ahrens D.

Logistische Labore

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.09.2015 – 31.08.2018

Projektleitung: Prof. Dr. Diane Ahrens

beteiligte Wissenschaftler: Marion Kohlmeier, Magdalena Schindler, Christian Kluge, Gudrun Fischer; Prof. Dr. Gerald Schönwetter (FH OÖ), Dr. Alexander Hübl (FH OÖ), Maximilian Gruber (FH OÖ)

Fördergeber: INTERREG interreg 2014

Partner: FH Oberösterreich,

Logistikum Steyr, AT (FH OÖ) fh steyr

Motivation: 

Die Globalisierung und Auslagerung von Fertigungsprozessen an Lieferanten erhöhen die Komplexität der logistischen Planung zunehmend, über Beschaffung, logistische Folgeprozesse bis zum Versand. Durch die fortschreitende Digitalisierung, bedingt auch durch die Hightech-Strategie der Bundesregierung (Industrie4.0), stehen immer mehr Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zur Verfügung, aus welchen Frühwarnindikatoren abgeleitet werden können, um wirtschaftliche Risiken zu reduzieren. Angesichts eines immer dynamischer werdenden Umfelds setzt die qualifizierte Planung der Wertschöpfungskette und das Erkennen der Frühwarnindikatoren entsprechendes Know-How voraus.

Ziele: 

Im Rahmen des Projekts werden gemeinsam mit der FH Oberösterreich Simulationslabore für die datengetriebene Verbesserung von Prozessen in einer Wertschöpfungskette entwickelt und realisiert. Innovative Visualisierungs- und Schulungsmethoden um das erarbeitete Wissen an Studierende und Unternehmen der Region weiterzugeben sind das Kernstück dieses „Logistischen Labors“ (LogLab).

Im LogLab werden neueste Zukunftsthemen und -technologien rund um die professionelle und datenbasierte logistische Planung praxisnah vermittelt und weiterentwickelt. Das LogLab dient somit als Verbreitungs- und Qualifizierungsplattform. Im Wesentlichen geht es darum, unternehmerisches Denken und strategisches Entscheiden spielerisch auf hohem Niveau realitätsnah zu vermitteln. Dadurch wird das Verständnis der meist länderübergreifenden Gesamtzusammenhänge in der logistischen Kette gefördert und gefestigt. Die Labore in Grafenau und in Steyr können von Studierenden, regionalen Unternehmen und Forschern genutzt werden. 

Kontakt:

M

MAS Multidisziplinäre Ausbildung von Studententeams - Dipl.-Ing. Vilém Dostál

Multidisziplinäre Ausbildung von Studententeams - Interprofesní vzdelávání studentských týmuinterreg bayern tschechien

Forschungsschwerpunkt: Ambient Assisted Living, altersgerechte Assistenzsysteme

Projektlaufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2019

Projektleitung: Dipl.-Ing. Vilém Dostál

beteiligte Wissenschaftler: Ing. Martin Bücherl, MBA; Fabian Pacher, M.Sc.

Fördergeber: BUND; BMWi

Partner:

Ziel ETZ - INTERREG V, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Motivation: 

Grenzüberschreitende Kooperation von Studententeams im Themengebiet von Ambient Assisted Living

Ziele: 

Aufbau von eHealth-Demonstratoren (Medikamentenspender, Trinkmengenkontrolle, Vitaldatenerfassung). Vernetzung mit weiteren Smart Home Komponenten im Bereich Ambient Assisted Living (kurz AAL, auf Deutsch „umgebungsunterstütztes Leben“). Die altersgerechten Assistenzsysteme sollen zusätzlich an Lösungen aus der Telemedizin angebunden werden. Nur mit Zustimmung der Nutzer werden  Angehörige oder  Pflegekräfte an den aus dem System erzeugten Daten beteiligt. In kritischen Fällen  (z.B. an Demenz erkrankte Patienten) sollen Angehörige mit Unterstützung von Pflegekräften und Ärzten entscheiden, welche Komponenten der Bedürftige benötigt. Dazu zählen:

- Monitoring des täglichen Ablaufs von älteren oder bedürftigen Menschen

- Entwicklung, Konstruktion und Prototypbau mehrerer AAL-Komponenten

- Anbindung der eHealth-Komponenten hin zu einer intelligenten  Systemeinheit

- Auswertung benutzerdefinierter Daten und Zusammenstellung von optimierten  Abläufen, die den Menschen das Leben erleichtern sollen und Angehörigen oder Pflegepersonal unterstützen.

Kontakt:

  • Dipl.-Ing. Vilém Dostál

MeTherProC - Prof. Firsching P.

 

Methodenentwicklung für die Verbesserung der thermischen Effizienz von Energie intensiven Produktionsprozessen am Beispiel einer CFK-Fertigung

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0bumi wien

Projektlaufzeit: 01.03.2015 – 28.02.2017

Projektleitung: Prof. Dr.- Ing. Peter Firsching

beteiligte Wissenschaftler: Johannes Vogl (M. S.), Matthias Plötz (B. Eng.)

Fördergeber: BUND; BMWi

Partner: SK Carbon Roding GmbH, Weiherhausstrasse 2, 93426 Roding

Motivation: 

Energetische Optimierung von Produktionsprozessen mit hohem Energieeinsatz mittels geeigneter Simulationsmodelle.

Ziele: 

Mit Hilfe eines Simulationstools bzw. eines Simulationsbaukastens kann man für eine Anlage ein thermisches Ersatzschaltbild entworfen und somit aus Wärmequellen, Senken, Leitungen, Speichern etc. eine geschickte Wärmeenergieverteilung ermittelt, Einsparpotentiale untersucht sowie Investitions-- und Energiekosten gegeneinander abgewogen werden.

Kontakt:

N

NaWeKe - Prof. Dr. Wilisch C.

Nachhaltige Wertschöpfungskette

Projektlaufzeit: 01.08.2016 – 31.12.2020

Projektleitung: Dr.-Ing. Sigrid Schwub

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. Christian Wilisch, Dr. Sigrid Schwub, M. Eng. Markus Zink (alle THD), Prof. Dr. Alexandru Sover, Prof. Dr. Hans-Achim Reimann, Dipl.-Ing (FH) Philip Häfner (HS AN)

Fördergeber: EU - EFRE efre logo

Partner: Actuator Solutions GmbH, Alfmeier AG, August Benker e.K., BeLaser GmbH, Gutmann Aluminium Draht GmbH, HBW Gubesch Thermoforming GmbH, HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG, k3works GmbH, Nifco KTW GmbH, Oechsler AG, Ossberger GmbH & Co. KG, RF Plast GmbH, RKT GmbH, Schellenberger Bürstenfabrik GmbH, Stabilo International GmbH, TSL Mandelkow

Motivation: 

Unterstützung der regionalen und überregioanlen Kunststoffindustrie im effizienten Umgang mit Ressourcen, mit Schwerpunten auf Material, Energieeinsatz und Verfahrenstechnik

Ziele:

Besseres Verständnis der Eigenschaften von Kunststoffrecyclaten; effizienter Materialeinsatz durch digitale Direktmetallisierung mittels Plasmabehandlung von Kunststoffoberflächen; optimierte Entwicklung von Flüssigkeitsbehältern durch Dynamiksimulation;

Kontakt:

NePUMuk - Prof. Bogner W. / Prof. Zorn S.

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.03.2016 - 28.02.2019

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Werner Bogner, Prof. Dr.-Ing. Stefan Zorn

beteiligte Wissenschaftler: Dipl.-Inform. Siegfried Hildebrand, Dipl.-Ing. (FH) Johannes Jakob, M.Eng., Franz Röhrl, M.Sc.

Fördergeber: Freistaat Bayern mit dem FuE Förderprogramm „Elektronische Systeme“

Partner: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Werk Teisnach

Motivation:

In der Leiterplattenfertigung stellt der Trend zu immer höheren Frequenzen und Datenraten erhöhte Anforderungen an die Integrationsdichte, Fertigungsgenauigkeit und Prozesskontrolle. Im Rahmen des Projekts wird an Optimierungen der Galvanik, innovativen Ätzverfahren, Dünnlaminaten und neuen Möglichkeiten der Prozessverfolgung, -kontrolle und Eliminierung reproduzierbarer Toleranzen geforscht, um höchste Strukturgenauigkeiten zu ermöglichen.

Ziel:

Durch die Erforschung und Verbesserung der Genauigkeit von Kupferabscheideprozessen eines neuen Galvanikautomaten, Erforschung von neuartigen Prozessen zur High-End-Fotostrukturierung und der Verarbeitung von Dünnlaminaten sowie Prozessoptimierungen durch Datentracking und -Analyse im Fertigungsprozess soll die Technologie prozesssicher und kostengünstig für Hochfrequenzanwendungen bis 80GHz erschlossen werden.

O

OpTec4.0 - Prof. Rascher R.

Methodik und Plattform zur Auswahl und Kombination
Optischer Technologien zur Fertigung hochgenauer Systeme unter
den Gesichtspunkten von Industrie 4.0

Forschungsschwerpunkt: Digitale Wirtschaft & Gesellschaft

Projektlaufzeit: 01.08.2017 – 31.07.2021

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Sebastian Sitzberger

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF),  bmbf gefördert vom deutschIngenieurNachwuchs2016

Projektträger: VDI Technologiezentrum

Partner:

1. Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Konsortialführer)

2. Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft Zentrum für Optische Technologien

Motivation: 

Eine essentielle technische Zielstellung ist die digitale Vernetzung der drei Hochschulstandorte sowie die Einbindung der TU Ilmenau als kooperierende Universität. Exemplarisch sollen im Rahmen des Vorhabens Leitapplikationen erforscht und entwickelt werden. Leitapplikationen sind innovative Optiksysteme, die mit der Kombination neuartiger additiver, photonischer und zerspanender Technologien an den drei Standorten hergestellt werden.

Ziele:

Erstes Ziel der TH Deggendorf ist die Nutzbarmachung generischer Maschinen für eine präzise Optikfertigung auf Basis einer lokal verteilten und vernetzten Produktion und ei-ner durchgängigen Datenverfügbarkeit. Ziel 2 liegt in der Realisierung im Verbund von integrierte Optikkomponenten und Erarbeitung von Fertigungsketten dafür.


Kontakt:

 

OptiPro4.0 - Prof. Dr. -Ing. Stettmer J., Dr. habil Hable R.

OptiPro4.0: Optimierung industrieller Prozesse – Industrie 4.0 im bayerisch-tschechischen Grenzraum

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0, Industrielle Prozesse, Datenanalyse

Projektlaufzeit: 01.04.2017 – 31.03.2019

Projektleitung: Tom Weber, Cluster Mechatronik & Automation Management gGmbH

beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. -Ing. Josef Stettmer, Dr. habil. Robert Hable, Magdalena Schindler, Christian Kluge,

Fördergeber: INTERREG V (Europäische Union)

ziel etz    europäische union

Partner: Cluster Mechatronik & Automation Management gGmbH,
Vysoká škola ekonomická v Praze,
Západočeská univerzita v Plzni,
Universität Bayreuth

mcluster  universtiy of west bohemia

universtität bayreuth   universität prag

 

Projektziel: 

Im Projekt OptiPro4.0 wird ein für KMU zugeschnittener digitaler Lösungsansatz zur kontinuierlichen Verbesserung der Wertschöpfungsprozesse, der Energie- und Ressourceneffizienz sowie der Prozesstransparenz für bayerisch-tschechische Produktionsnetzwerke entwickelt. Ziel ist es, das an den regionalen Hochschulen und Universitäten vorhandene Expertenwissen zur Digitalisierung in der Produktion, Industrie 4.0 und Prozessoptimierung in grenzübergreifenden Wertschöpfungs-Netzwerken zu verstetigen. Damit soll das Projekt einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Region zum innovativsten Fertigungsstandort in Europa zu entwickeln.

P

PCN-Sec - Prof. Dr.-Ing. Fröhlich P.

Process Control Network Security 

bumi fobiforschung an hochschulen

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.07.2015 - 30.06.2019 (4 Jahre)

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Peter Fröhlich

beteiligte Wissenschaftler: Laurin Dörr

Fördergeber: BMBF

Partner: Technische Hochschule Deggendorf, Hochschule Augsburg, Airbus Group, Koramis GmbH, Grenzebach GmbH, Hirschman Automation and Control GmbH, Universität Ilmenau

Motivation:

Durch die steigende Vernetzung der sehr heterogenen Komponenten im industriellen Umfeld entstehen immer höhere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität und Anlagensicherheit. Im geplanten Projekt liegt der Fokus auf Prozess-Kontroll-Netzwerken (engl.: Process Control Networks, PCN). Eine besonders große Herausforderung ist dabei die Tatsache, dass die einzelnen Endgeräte aus unterschiedlichen Hardwarekomponenten und Betriebssystemstrukturen bestehen. Dies ist auch auf die hohe Lebensdauer (ca. 20 Jahre) und den steigenden Vernetzungsgrad der verwendeten Industrial Control Systems (ICS) zurückzuführen. Die eingesetzten Automatisierungs- bzw. Prozesssteuerungs- und -leitsysteme waren bis vor einigen Jahren isolierte Geräte bzw. Netzwerke. Deswegen lag der Fokus vor allem auf funktionaler Sicherheit (engl.: safety). Heutzutage sind diese immer stärker, sowohl untereinander als auch mit dem restlichen Firmennetzwerk, vernetzt. Dies dient z.B. dem Auslesen des aktuellen Produktionsstatus. Dass dadurch wesentlich höhere Angriffspotential wird allmählich von den Herstellern, Integratoren sowie Anwendern gleichermaßen erkannt. So findet seit dem Auftauchen von Stuxnet, Duqu und Flame ein kontinuierliches Umdenken statt. Und auch aktuellere Vorfälle sowie die Tatsache, dass hunderte Industrieanlagen ungesichert im Internet auffindbar sind führen die Brisanz der Lage vor Augen und verdeutlichen den akuten Handlungsbedarf. Ein systemischer Ansatz zur Erkennung von Anomalien und die Umsetzung entsprechender Sicherheitsmaßnahmen speziell in Prozessnetzen fehlen bis dato komplett. Weiter werden in den vorhandenen Netzwerken sicherheits- und vertrauensrelevante Aspekte oftmals als sekundär erachtet und nur rudimentär umgesetzt. Gründe hierfür sind das fehlende Bewusstsein für die aktuell bestehenden Bedrohungen für ICS und die Kosten, die entsprechende Schutzmaßnahmen mit sich bringen würden. Das Ergebnis sind erheblich anfälligere IT-Infrastrukturen und insgesamt substanziell höhere Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) für PCN, z.B. durch den Ausfall einer Produktionsanlage oder den Imageverlust bei einem erfolgreichen Angriff.

Ziele:

Im geplanten Vorhaben sollen intelligente Sensoren entwickelt werden, die Anomalien in PCN erkennen und gegebenenfalls eindämmen können. Wesentliche Faktoren dabei sind die Wirtschaftlichkeit und die Benutzerfreundlichkeit der angestrebten Lösung.

Um dies zu garantieren werden folgende Teilziele definiert:

1. Spezifikation der Anwendungsfälle

Die angestrebten Sicherheitsmechanismen sollen in diversen Anwendungsbereichen eingesetzt werden können, z.B. Fertigungs- und Prozessindustrie oder auch kritische Infrastrukturen, wie beispielweise der Energieversorgung. Dafür ist es notwendig die Problemstellungen und den Bedarf der einzelnen Branchen zu kennen und dementsprechend zu berücksichtigen. Dies soll durch die beteiligten Industriepartner gewährleistet werden. So sollen einerseits ihre Problemstellungen sowie auch die Bedürfnisse ihrer Kunden in einen Demonstrator, der die Anforderungen der einzelnen Anwendungsfälle widerspiegelt, einfließen.

2. Konzipierung der Messsensoren

Ausgehend von den analysierten Anwendungsfällen werden die intelligenten Sensoren, die für eine Vorverarbeitung der Daten vorgesehen sind, entwickelt. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Ressourceneffizienz, um das Produktionsnetzwerk nicht zu stark zu belasten und die Schutzziele zu bewahren. Sie sollen ein skalierbares und benutzerfreundliches Sicherheitsmanagement vernetzter Industriesteuerungen und Produktionsanlagen ermöglichen ohne dabei die Verfügbarkeit der Anlage zu gefährden. So darf beispielweise keine Beeinträchtigung des Echtzeitverhaltens erfolgen.

3. Auswertung der Messdaten

Die von den Sensoren vorverarbeiteten Daten werden im nächsten Schritt ausgewertet. Hier ist darauf zu achten, dass möglichst wenige Fehlmeldungen ausgelöst werden und auf Vorfälle angemessen reagiert werden kann. Ein Ziel ist es die Daten so aufzubereiten, dass bereits eine Vorauswahl an Möglichkeiten zur Verfügung gestellt wird und so ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit ermöglicht werden kann. Durch eine verteilte Datenvorverarbeitung und eine Reaktionsunterstützung zur Anomalieeindämmung soll eine hohe Verfügbarkeit und Funktionssicherheit sowohl bei gezielten IT-basierten Angriffen als auch Eingriffen durch Fahrlässigkeit oder Fehlbedienung gewährleistet werden.

4. Erstellen eines Implementierungskonzeptes

Zusammen mit den Industriepartnern soll ein Implementierungskonzept erstellt werden. Ein wesentliches Ziel ist dabei die Wirtschaftlichkeit. Denn nur kostengünstige, leicht zu bedienende Lösungen werden auf positive Resonanz und schließlich Akzeptanz stoßen. Ein wichtiger Eckpunkt, um die Akzeptanz zu steigern ist das Bestreben die Erkenntnis  (engl.: Awareness) der Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen in Process Control Networks zu etablieren. Gemeinsam mit den Industriepartnern sollen hierfür geeignete Strategien entwickelt werden.

 

Kontakt:

 

PrOI - Prof. Rascher R.

Prozessinnovation und Industrie 4.0 in der KMU - Optikfertigung

Projektlaufzeit: 01.02.2018 - 31.01.2022

Projektleitung: Prof. Rolf Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Dipl. Phys. Stefan Menzel, Dipl Ing. FH Alois Kasberger, B. Eng. Christian Wistl

Fördergeber: Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

efre foerderhinweis

Projektträger: Regierung von Niederbayern

Motivation:

PrIO bietet eine Unterstützung für KMUs im Aufbau der Fertigung durch angewandte Methodik und umsetzbare, abgesicherte Technologieentwicklung. Aus PrIO heraus sollen im Netzwerk über das Vorhasenende hinaus laufende Industrieprojekte akquiriert und damit die Nachhaltigkeit sichergestellt werden.

Ziele:

PrIO bietet eine Unterstützung für KMUs im Aufbau der Fertigung durch angewandte Methodik und umsetzbare, abgesicherte Technologieentwicklung. Aus PrIO heraus sollen im Netzwerk über das Vorhasenende hinaus laufende Industrieprojekte akquiriert und damit die Nachhaltigkeit sichergestellt werden.

Kontakt:

Prof. Rolf Rascher
Technologiecampus 1
94244 Teisnach

PräBieD - Prof. Förg R.

Präzisionsbiegen von Dünnglas

Forschungsschwerpunkt:

Projektlaufzeit: 01.08.2016 – 31.07.2019

Projektleitung: Prof. Raimund Förg

beteiligte Wissenschaftler: Dipl. Phys. Stefan Menzel, Dipl Ing. FH Alois Kasberger, B. Eng. Christian Wistl

Fördergeber: Land Bayern

Projektträger: Bayerische Forschungsstiftung BFS

Partner: 

MPI für extraterrestrische Physik

stoba Sondermaschinen GmbH

ECM-Ceramic GmbH

Schneidwerkzeuge Schleiftechnik Moser

Motivation:

Entwicklung einer komplexen Prozesskette zum Präzisionsbiegen von Dünnglas, dabei die Werkstoffentwicklung für die Biegeform, der präzisen Bearbeitung deren sprödharter Keramik sowie die Entwicklung des Biegeprozesses.

Ziele:

Erster Anwendungsfall ist ein Röntgenteleskopspiegel.

Kontakt:

TAZ Spiegelau

Dr. Ludwig & Johanna Stockbauer Platz 1

94518 Spiegelau

Prof. Raimund Förg

Stefan Menzel  

 

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REP-ARGE - Prof. Dorner W.

Forschungsschwerpunkt: Energie & Nachhaltigkeitbumi fobi

Projektlaufzeit: bitte eintragen

Projektleitung: Prof. Dr. Dorner

Fördergeber: BUND; BMBF

Motivation: 

Das Projekt REP-ARGE zielt darauf ab Daten und Verfahren der räumlichen Modellierung von Energiesystemen und der regionalen und partizipativen Energieplanung zu vergleichen und durch einen Austausch von etablierten Verfahren und Best Practices neue Ansätze zu entwickeln bzw. länderübergreifend zu übertragen.

Ziele:

Ziel des Projektes ist es, in einer vertieften Auseinandersetzung mit diesen Ansätzen deren Unterschiede und Möglichkeiten der Übertragbarkeit zu untersuchen und daraus neue Möglichkeiten sowohl der Erhebung von räumlichen Daten als auch deren Verarbeitung zu entwickeln.
Im Fokus der Kooperation steht der Austausch von Wissenschaftlern, insbesondere Nachwuchswissenschaftlern, die aktuell in themenbezogenen Projekten in beiden Ländern tätig sind. Durch Workshops soll überdies weiteren Partnern aus beiden Ländern die Möglichkeit gegeben werden, sich in diesen Erfahrungsaustausch einzubringen und an der Entwicklung weiterer Projekte und Aktivitäten zu beteiligen.

Kontakt:

S

SeSaRe - Prof. Dr. Schramm M.

Security in Safety-Critical Environments of Real-Time Automotive Domains

Forschungsschwerpunkt: IT-Sicherheit für autonomes Fahren

Projektlaufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2019 (2 Jahre)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Schramm

beteiligte Wissenschaftler: Florian Schweiger

Fördergeber: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

bay wmet

Partner: ProtectEM GmbH, E-Wald GmbH, E-Mobilitätscluster Regensburg, Bayerischer IT Sicherheitscluster

Motivation:

Bereits heute haben Fahrerassistenzsysteme in vielen Fahrzeugen Einzug gefunden und MarketResearch.com prognostiziert, bis 2020 werden die meisten neuen Fahrzeuge zumindest mit Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) ausgestattet sein. Die intelligente Mobilität wird weiter voranschreiten und bringt durch hochautomatisierte Fahrfunktionen bis zum autonomen Fahren einen regelrechten Paradigmenwechsel mit sich. So nimmt die Anforderung an die im Automobil zur Verfügung stehende Rechenleistung aufgrund der Vielzahl an zu verarbeitenden Sensordaten, rapide zu, was den Einsatz von High Performance Rechner im Fahrzeug zur Folge hat. Zudem erhöht sich die Komplexität eines Fahrzeugnetzes, aufgrund der ausgeweiteten Abhängigkeiten zwischen einzelnen Komponenten (auch zwischen unterschiedlichen Domänen), sowie der ausgedehnten Kommunikationsbeziehungen (zum zentralen Backend, anderen Verkehrsteilnehmern, der Verkehrsinfrastruktur, …) weiter. Die Anforderungen an eine größere Bandbreite (beispielsweise durch die anfallenden Datenmengen von Kameras, RADAR, etc.) wird den Einsatz von Ethernet-basierten Vernetzungsstrukturen mit sich bringen. Neben den bestehenden Anforderungen an die Betriebssicherheit (Safety), sowie denen an die Echtzeit-fähigkeit zeitsynchronisierter Systeme, rücken zunehmend auch Anforderungen an die Manipulationssicherheit (Security) in den Vordergrund.

Die Vielzahl der verwendeten Daten und die Kritikalität der darauf basierenden Entscheidungen machen es unabdingbar, Vertrauenswürdigkeit der verwendeten Daten einerseits, jedoch auch die Vertrauenswürdigkeit der die Daten verarbeitenden Komponenten zweifelsfrei sicherzustellen. Als umfassendes Ziel setzt sich das Projekt SeSaRe daher, die informationstechnischen Grundlagen für ein vertrauenswürdiges autonomes Fahren zu identifizieren, diese weiterzuentwickeln, zu implementieren und in einem Versuchsträger zu erproben. Dabei sollen die zu entwickelnden Maßnahmen speziell auf die bestehenden Safety-Anforderungen und unter Berücksichtigung von zeitsynchronisierten Netzwerken abgestimmt und mit einer ressourcenschonenden Anomalieerkennungskomponente verknüpft werden. Somit soll eine Basis für eine Überwachung und speziell auch Visualisierung des Security und Safety-Zustandes eines Fahrzeuges geschaffen und erprobt werden.

Ziele:

Das Vorhaben SeSaRe entwickelt Maßnahmen, die einerseits einen Manipulationsschutz fahrzeuginterner zeitsynchronisierter Kommunikation unter Berücksichtigung von Anforderungen an die Betriebssicherheit ermöglichen, andererseits eine spezielle Art ressourcenschonender Anomalieerkennung domänenübergreifend im Fahrzeug bereitstellen. Zudem wird ein Verfahren entwickelt, mit dem der aktuelle Zustand eines Fahrzeugs, im Sinne von Security und Safety, dem Fahrer in geeigneter komprimierter Form visualisiert, dem OEM als ausführlicher Bericht, zur Verfügung gestellt werden kann. Das Projekt betrachtet somit verstärkt den Aspekt Security.

Um dies zu garantieren werden folgende Teilziele definiert:

Manipulationssichere fahrzeuginterne Kommunikation

Wichtige Grundlage für die Betriebssicherheit hochautomatisierter Fahrzeuge ist die Integrität und die Authentizität der fahrzeugintern kommunizierenden Sensordaten. Standardlösungen, beispielsweise für die Sicherheit auf OSI Layer 2 (wie MACsec) finden derzeit, u.a. aus wirtschaftlichen Gründen keinen Einzug in Fahrzeugkomponenten. Ein technisches Hemmnis vor deren Einführung ist die stark eingeschränkte Kompatibilität dieser Lösung mit zeitsynchronisierten (time aware) Systemen, wie Time-Sensitive-Networking (TSN). SeSaRe adressiert dieses Problem, indem eine speziell für Automobile abgestimmte Variante von Sicherheitsmechanismen für zeitsynchronisierte Systeme entwickelt wird.

Ressourcenschonende Anomalieerkennnung und Netzwerk-Überwachung durch selektive Paketanalyse

Aufgrund der rapide ansteigenden Netzwerklast und komplexeren Kommunikationsabläufen ist es annähernd unmöglich jegliche Nachricht in ihrem Gesamtkontext hin zu untersuchen. Im Rahmen von SeSaRe sollen leichtgewichtige Anomalieerkennungs- und Netzwerk-Monitoring-Funktionen entwickelt werden, welche an dezentralen Stellen im Fahrzeug-Netzwerk zur Überwachung eingesetzt werden. Eine selektive Paketauthentifizierung und dynamisch anpassbares Security Logging (Forensik) werden als Incident Reaction Maßnahmen etabliert.

Darstellung des Sicherheitszustands eines Fahrzeugs und anpassbare Incident Reaction Maßnahmen bei kritischen Vorfällen

Die in SeSaRe entstehenden Sicherheitsmechanismen werden genutzt, um ein Incident Response Verfahren zu etablieren, welches eine automatisierte Unterstützung zum Aufbereiten und Darstellen des aktuellen Security- und Safety-Zustands des Fahrzeugs bietet. Ein Risk Dashboard übermittelt dabei dem Fahrer eine einfache Visualisierung des Fahrzeugzustands. Zudem kann der Fahrzeughersteller durch einen technisch detaillierten Bericht des Risk Zustands beispielsweise einen flottenübergreifenden Angriff erkennen und entsprechend reagieren.

Kontakt:

Sec-BIT - Prof. Grzemba A.

Secure Cloud-based Smart Building and Infrastructure Technology

Forschungsschwerpunkt: Industrie 4.0

Projektlaufzeit: 01.04.2015 - 31.03.2018

Projektleitung: Prof. Dr.- Ing. Andreas Grzemba

beteiligte Wissenschaftler: Martin Schramm, Hermann Schattenkirchner

Fördergeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien,

bay wmet

Energie und Technologie

Partner: home2net GmbH, IGN GmbH, Technische Hochschule Deggendorf

Motivation:

Das „Internet der Dinge“ gilt als ein integraler Teil des zukünftigen Internets und kann definiert werden als eine Art dynamische, globale Netzwerkinfrastruktur. Diese besteht aus eingebetteten Systemen mit selbstkonfigurierbaren Eigenschaften, basierend auf standardisierten und untereinander vollständig kompatiblen Kommunikationsprotokollen. Materielle und virtuelle „Dinge“ besitzen Identitäten, physikalische Attribute, sowie virtuelle Persönlichkeiten und nutzen ausgeklügelte und nahtlos in das Informationsnetz eingebundene Schnittstellen. Dabei wird angenommen, dass die „Dinge“ zu aktiven Teilnehmern der Informationsverarbeitung in Geschäftsbetrieben werden und damit eine automatisierte Kommunikation durch den Austausch von Daten und gewonnenen Umgebungsinformationen ermöglichen. Durch die automatisierte Reaktion zu Geschehnissen der realen Welt beeinflussen sie laufende Prozesse, welche Aktionen auslösen oder Dienste, unabhängig vom menschlichen Eingriff, bereitstellen können. Spezielle Schnittstellen ermöglichen die Interaktion mit diesen „intelligenten Dingen“ über das Internet durch das Abfragen und die aktive Beeinflussung ihres Zustands bzw. jeglicher assoziierten Informationen unter Beachtung von Problemstellungen aus Sicherheit (intern und extern) und Datenschutz.

Bedingt durch die Tatsache, dass die Anzahl eingebetteter Systeme einen rapiden Anstieg zu verzeichnen hat und die betreffenden Geräte üblicherweise rund um die Uhr im Betrieb sind, entsteht die Notwendigkeit, die einzelnen Knoten so minimal wie möglich zu halten, um dieses Konzept auch in Zukunft weiterhin nutzen zu können.

Im Hinblick auf Security müssen insbesondere auch sehr ressourcenarme Geräte mit Speicher von maximal ein bis zwei Megabytes und einer sehr geringen Energieaufnahme sicher in das globale Netzwerk eingebracht werden können. Bekannte Sicherheitsmechanismen der IT können jedoch aufgrund der sehr eingeschränkten Ressourcen nicht ohne weiteres adaptiert werden. Neuartige und ausgeklügelte Mechanismen (Stichwort: „Security by Design“) müssen eingesetzt werden, um eine effiziente Lösung für Systeme mit minimalistischen Ressourcen zu ermöglichen. Dem kommt speziell im Bereich „Smart Building / Smart Grid“ eine sehr große Bedeutung zu, da Investitionen im Bereich Smart Grid nur dann als sinnvoll erachtet werden können, wenn kosteneffiziente, ressourcenarme und im Energieverbrauch steuerbare Smart Building Technology-Komponenten zum Einsatz kommen können.

Ziele:

Bedingt durch die steigende Komplexität im Anwendungsbereich Gebäudeautomation entstehen immer höhere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität der Steuergeräte an sich, als auch der ablaufenden Kommunikation und der Vertraulichkeit. Im geplanten Projekt sollen gezielt Applikationen von eingebetteten Systemen mit minimalistischen Ressourcen untersucht werden. Bis vor einigen Jahren waren solche Systeme weitestgehend isoliert, wodurch der Fokus vor allem auf der funktionalen Sicherheit lag. Im Gegensatz dazu werden solche Geräte mit der Etablierung des Internets der Dinge immer stärker vernetzt. Diese Vernetzung ist beispielsweise für das Auslesen von Messwerten oder das Übertragen von Steuerinformationen erforderlich. Dadurch ergibt sich, im Vergleich zu ehemaligen Insellösungen, ein wesentlich größeres Feld an potentiellen Angriffszielen. Für Geräte mit minimalistischen Ressourcen gibt es zudem noch keine ausgereiften und probaten Sicherheitsmechanismen, die diese Schutzziele umfassend gewährleisten könnten. Bekannte ressourcenlastige Sicherheitslösungen, wie SSL/TLS lassen sich aufgrund ihres Implementierungsumfangs nicht ohne weiteres adaptieren. Die sich aus diesen aufgeführten Gründen ergebenden Möglichkeiten zur Sabotage und Spionage führen die Brisanz der Lage vor Augen und verdeutlichen den akuten Handlungsbedarf dieses speziellen Anwendungsbereiches.

Innerhalb dieses Projekts sollen vor allem für die Projektpartner, die die jeweiligen Anforderungen ihres Bereiches definieren, folgende übergeordnete Ziele erreicht werden:

  • Verbesserung der IT-Sicherheit von Gebäudeautomationssystemen ohne negative Auswirkungen auf Verfügbarkeit und Betriebssicherheit
  • Kosteneffizienz durch systemische Lösungen
  • Ressourceneffizienz durch niedrigeren Materialaufwand/Leistungsverbrauch
  • Einsatz von bewährten Standardtechnologien und teils adaptierten Sicherheitstechnologien
  • Ausfallsicherheit durch kooperative Systeme
  • Interoperabilität und hoher Grad an Benutzerfreundlichkeit
  • Transparente Einbindung der Programmier- und Wartungssoftware für die Kleinsteuerungen in der Cloud
  • Gewährleistung des Datenschutzes

 

Die Arbeitsziele, die innerhalb dieses Projekts von den verschiedenen Teilnehmern bearbeitet werden, ergeben sich somit basierend auf den übergeordneten Zielen:

  • Initiales Setup der Geräte so einfach und dennoch so vertrauenswürdig wie möglich
  • Sichere Kommunikation zwischen Cloud Servern und individuellen Knoten
  • Sichere Kommunikation zwischen lokalen Knoten
  • Eindeutige Identifikation der Teilnehmer untereinander
  • Sicherstellung der Integrität von Systemen und der Kommunikation
  • Erkennung von Manipulation an Software und der Kommunikation
  • Möglichkeit der Wartung/Softwareupdate und Konfiguration

 

Finale Ziele dieses Vorhabens sind das Eindämmen von möglichen Angriffen, die Gewährleistung des Betriebes im Angriffsfall sowie die Limitierung der Reichweite bzw. der schädigenden Wirkung des Angreifers.

 

Kontakt:

Smart Grid-Technologien für ländliche Gebiete und KMUs - Prof. Berl A.

Informationen zum Projekt SmartGrid.

Website: www.smartgrid.science

 

T

TWI-Stitch - Prof. Dr. Rascher R.

Kombination von Subaperturen zur hochgenauen Vermessung asphärischer Flächen

unter Verwendung eines speziell angepassten Tilted Wave Interferometers / IGF-Projekt 18592 N

Projektlaufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2018

Projektleitung: Prof. Dr. Rolf Rascher

beteiligte Wissenschaftler: Alexander Haberl, Heiko Biskup

Fördergeber: BMWi; gefördert über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Projektträger: F.O.M.

Partner:

  • asphericon GmbH
  • Astro Electronic
  • Berliner Glas KGaA
  • DIOPTIC GmbH
  • IFasO GmbH
  • LT Ultra Precision Technology GmbH
  • MAHR GmbH
  • MPF-optics Ltd
  • OAT-Technologie GmbH
  • Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG

weitere Forschungsstelle: Zentrum für Optische Technologien, Hochschule Aalen

Motivation:

Für die Fertigung großer, konvexer asphärischer Präzisionsoptiken oder Freiformflächen steht zur Zeit keine zufriedenstellende Methode zur Linsenvermessung zur Verfügung. Mit Hilfe des angepasstes Tilted Wave Interferometers und einem modernen Stitching Algorithmus soll diese Fragestellung gelöst werden.

Ziele:

Ziel des Projekts TWI-Stitch ist die Entwicklung und Einführung einer erweiterten Messtechnik, die für neue und innovative Produkte angewendet werden kann.


Kontakt:

U

UWeE - Prof. Rascher R., Prof. Bogner W.

Entwicklung einer Ultraschall-Wechsel-Spindel für konventionelle Bearbeitungsmaschinen

Projektlaufzeit: 01.09.2017 - 31.08.2019

Projektleitung: Prof. Rascher, Prof. Bogner

beteiligte Wissenschaftler: Christian Trum

Projektträger: AiF

Fördergeber: ZIM

Partner: SCHOTT Diamantwerkzeuge GmbH

 

Motivation

Ultraschallunterstützte Bearbeitung ist eine Schlüsseltechnologie zur wirtschaftlichen
Zerspanung sprödharter Werkstoffe. Die zusätzliche Schwingungsanregung der Werkzeuge
ermöglicht signifikante Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen. Derzeit marktübliche
Systeme basieren auf Maschinen aus dem Sonderbau, mit deren Anschaffung erhebliche
Mehrkosten gegenüber Standard - Anlagen verbunden sind. Aus diesem Grund ist eine
flächendeckende Einführung der Ultraschalltechnologie, außer in Sondermaschinen, derzeit
nicht gegeben. Eine modular aufgebaute Ultraschall – Wechsel – Spindel [UWeE] würde eine
flexible und wirtschaftliche Umrüstung bestehender Standard – Bearbeitungsmaschinen für
ultraschallunterstützte Bearbeitung vorrangig sprödharter Materialien ermöglichen.

 

Ziele

Im Rahmen des Projektes soll eine UWeE (Ultraschall-Wechsel-Spindel) entwickelt werden (Mechanik und Elektronik), um die Vorteile der Ultraschallanregung auf jeder herkömmlichen Bearbeitungsmaschine effizient nutzen zu können.

 

Kontakt

Prof. Rascher
Christian Schopf

 

W

WVDI - Prof. Berl A.

WVDI - Workstation-based Virtual Desktop Infrastructure

Forschungsschwerpunkt: Internet, Kommunikation und Kultur

Projektlaufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2017

Projektleitung: Prof. Dr. Berl

Motivation:

Nicht nur der Energieverbrauch von Servern und Rechenzentren trägt beachtlich zum monatlichen Energieverbrauch von Unternehmen bei, sondern insbesondere auch der Energieverbrauch aller Rechner die in Büroumgebungen laufen. Das Projekt Workstation-based Virtual Desktop Infrastructure (WVDI) verfolgt einen neuen softwarebasierten Ansatz, der den Stromverbrauch durch Rechner in Büroumgebungen signifikant reduzieren kann, ohne hohe Anschaffungskosten zu verursachen.

Um diesen Stromverbrauch in Büroumgebungen zu senken, gibt es heute vor allem den Ansatz Bürorechner (Workstations) durch sogenannte Thin Clients zu ersetzen und virtualisierte Desktopumgebungen im Rechenzentrum zu betreiben. Dieser Lösungsansatz wird häufig als Virtual Desktop Infrastructure (VDI) bezeichnet. Insgesamt verbrauchen die VDI-Server und die Thin Clients zusammen weniger Energie als die ursprünglichen Workstations, sofern man ausreichend viele Nutzer in der Büroumgebung hat, um den Overhead zu kompensieren, der durch Server und Netzwerk verursacht wird.

 

Mitarbeiter:

 

Kontakt:

WilDa - Prof. Dr. Dorner W.

wilda logo final 80 95 95 con8 white Dynamische Wildunfallwarnung unter Verwendung
heterogener Verkehrs-, Unfall- und Umweltdaten
sowie Big Data Ansätze

Projekt

gefördert von Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Das Projekt WilDa wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Förderprogramm: mFUND (Modernitätsfonds)

Projektlaufzeit: 01.04.2017 – 31.03.2020

Fördervolumen: 1,1 Mio. €

Projektträger: TÜV Rheinland Consulting GmbHmfund logo

Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Raphaela Pagany, Alexander Faschingbauer, Simon Graf

 

Projektpartner

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Technische Hochschule Deggendorf (Institut für angewandte Informatik und Institut für Entrepreneurship)

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Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Universität Freiburg

Motivation

Wildunfälle sind für Mensch und Tier ein großes Gefahrenpotential und stellen Politik, Verkehrs- und Straßenbaubehörden sowie die Jägerschaft vor eine große Herausforderung. Trotz verschiedener Maßnahmen wie Warnschilder, Reflektoren, Zäune oder Grünbrücken konnte die Anzahl an Wildunfällen in den letzten Jahren in Deutschland nicht reduziert werden. Mehrere Gründe können angeführt werden, warum Schutzmaßnahmen schwer zu bewerten und umzusetzen sind: die Datenbasis für eine genaue Analyse der Unfallursachen ist schwach, Gegen- und Schutzmaßnahmen (Reflektoren, Schilder, Zäune) sind stark umstritten und teuer bzw. führen bei Wildtieren und Autofahrern zu Gewöhnungseffekten. Das Projekt WilDa greift deshalb drei aktuelle Entwicklungen auf, die dabei helfen können, Wildunfälle in Zukunft besser vorbeugen zu können:

  • Georeferenzierte Unfalldaten, z.B. der Bayerischen Polizei der vergangenen sieben Jahre, liefern die Datengrundlage, um über einen längeren Zeitraum hinweg das Unfallgeschehen räumlich und zeitlich nachvollziehen zu können.
  • Neue Methoden der räumlich-zeitlichen Analyse großer Datenmengen erlauben es, Geodaten aus den Bereichen Verkehrsverwaltung, Fernerkundung oder Wetterdienst heranzuziehen, um Wildunfälle räumlich prädiktiv und quantitativ fundiert verstehen und erklären zu können.
  • Webtechnologien und mobile Anwendungen ermöglichen es, Verkehrsteilnehmer örtlich und zeitlich zielgerichtet im Hinblick auf ein erhöhtes Unfallrisiko zu warnen.

Ziele

Ziel der Arbeit ist es, Faktoren zu identifizieren, die Wildunfälle beeinflussen und davon abhängig das Unfallrisiko räumlich-zeitlich zu berechnen, um darauf aufbauend gezieltere Maßnahmen einsetzen zu können. Es wird angenommen, dass neben dem Unfallzeitpunkt (Tages-, Jahreszeit), Tierart und –verhalten, Landnutzung im Straßenumfeld, Verkehrsdichte und -fluss, Witterung und bauliche Infrastruktur der Straße bzw. entlang der Straße mit entscheidend sind. WilDa entwickelt auf Basis von Wildunfalldaten, mit Hilfe von Geo-, Verkehrs-, Wetter- und Umweltdaten und unter Berücksichtigung des Wildtierverhaltens ein Verfahren zur räumlich-zeitlichen Analyse von Wildunfällen. Dieses stellt die Grundlage für zeitlich und räumlich optimierte Wildwarnungen z.B. auf digitalen Endgeräten der Verkehrsteilnehmer als auch eine verbesserte Planungsgrundlage für Schutzmaßnahmen (z.B. Zäune und Grünbrücken) dar. Eine Identifikation von Gefahrenschwerpunkten sowie eine Prognose von Unfall gefährdeten Stellen soll damit möglich gemacht werden. Bisher konnten solche Ansätze nicht verfolgt werden, da eine georeferenzierte, großräumig verfügbare Datenbasis von Wildunfällen nicht vorhanden war. Zudem fehlten Daten und Analyseverfahren, um Unfalldaten mit Verkehrs- und Umweltdaten in Verbindung zu bringen und auch die technischen Lösungen für eine zeitlich-räumlich individualisierte Warnung der Verkehrsteilnehmer. Ergebnisse des Vorhabens sind damit:

  • Eine Methodik zur Analyse von heterogenen Datenbeständen und Identifikation von Unfallschwerpunkten auf Grundlage historischer Unfallereignisse
  • Überprüfung der Übertragbarkeit der Erkenntnisse zu Wildunfällen von der Testregion auf Gebiete ohne aufgezeichnete Unfälle (Test durch Trainings- und Evaluierungsdatensatz)
  • Ein Warnverfahren als digitaler Dienst zur orts- und zeitabhängigen Warnung von Verkehrsteilnehmern über digitale Endgeräte
  • Eine Datengrundlage zu Wildunfällen in Deutschland als Planungsgrundlage für Schutz- (z.B. Zäune und Grünbrücken), Warn- (z.B. Schilder) und vorbeugende Maßnahmen (z.B. Duftstoffe, Reflektoren)
  • Nebenprodukte sind dabei die (Weiter-)Entwicklung von Verfahren zur Aus- und Bewertung von Verkehrsinfrastrukturen sowie straßenbegleitenden Strukturen und Landnutzung aus Fernerkundungsdaten (Dokumentation der Straßeninfrastruktur)

Weitere assoziierte Partner

np bw logo

Nationalpark Bayerischer Wald

hls logo

Hans Lindner Stiftung

polizei logostmi logo

Bayerische Polizei und Bayerisches Staatsminsterium des Innern, für Bau und Verkehr

bayjagdverband logo

Bayerischer Jagdverband

adac logo

ADAC

 

Links

zur Projektbeschreibung des BMVI:

Projektbeschreibung

Kontakt

Technologie Campus Freyung

Technische Hochschule Deggendorf

Ansprechpartner

Raphaela Pagany

+49 (0)8551 91764-27

 

 

 

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