Angewandte Informatik

Werde IT-Experte und gestalte die Digitalisierung der Zukunft

Jetzt bewerben

Fakultät AI.

Angewandte Informatik

In der Fakultät Angewandte Informatik wird eine breite Palette von Studiengängen angeboten, die einerseits klassische Informatik-Themen behandeln und andererseits dem aktuellen Fortschritt in der Technik gerecht werden. Die Fortschritte in Robotik und Automatisierung verändern die Arbeitswelt erheblich und stellen die Unternehmen und ihre Mitarbeiter zukünftig vor große Herausforderungen. Nach einem Studium haben Sie vielfältige Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt, z.B. um Gefahrenpotentiale einzudämmen, die durch die Nutzung digitaler Prozesse entstehen (Studiengang "Cyber Security") oder lernende Systeme zu entwickeln ("Künstliche Intelligenz"). Aber auch mit bewährten Studiengängen wie Angewandte Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Internet of Things kann man zwischen unzähligen Jobangeboten auswählen und den digitalen Wandel mitgestalten. Weitere Informationen erhalten Sie hier auf der Website oder kontaktieren Sie uns über Ihr bevorzugtes Medium!

Prof. Dr.-Ing. Udo Garmann (Dekan der Fakultät Angewandte Informatik)

Veranstaltungen



Labore

Die Mitarbeiter unserer Labore begeistern sich für das was sie tun und brennen für die Technologie getreu dem Leitgedanken: "Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer." (Antoine de Saint-Exupéry)

 

Ausführliche Informationen zu allen Laboren findet ihr in der InformaApp:

Funktionen

 

Dekan

Prodekan

Studiendekan

Frauen-/Gleichstellungsbeauftragte

Studiengangskoordinatoren

Studienfachberater

Praktikumsbeauftragte

Studiengangsassistentinnen

Sekretariat

 

Prüfungskommissionen der Fakultät Angewandte Informatik

Aktuelles

Pressefoto

Im Herbst 2019 startete die Technische Hochschule Deggendorf (THD) den deutschlandweit ersten Bachelorstudiengang zu Künstlicher Intelligenz (KI). Nach knapp zwei Jahren ist Lucas Fobian nun der bundesweit erste KI-Bachelorabsolvent.

„KI-Experten sind auf dem Markt aktuell sehr gefragt“, berichtet Prof. Dr. Patrick Glauner. Er ergänzt: „Die Unternehmen können jedoch nicht drei bis vier Jahre auf die ersten Absolventen warten“. Neben dem regulären Start des neuen Studiengangs bot die THD daher damals einmalig den sogenannten „Quereinstieg“ an. Dieser ermöglichte Berufstätigen mit einem technischen Studienabschluss oder Studienfachwechslern den Erwerb der KI-Kompetenzen von innerhalb nur zwei Jahren. Ein Konzept, das auf den damaligen und mittlerweile pensionierten Studiengangskoordinator Prof. Dr. Dr. Heribert Popp zurückging.

Der nun erste Absolvent Lucas Fobian war davon sofort überzeugt: „Während meines Studiums der Allgemeinen Informatik stellte ich fest, dass mich insbesondere der Teilbereich der KI interessiert. Glücklicherweise bot die THD genau zu diesem Zeitpunkt den Quereinstieg an. Dadurch konnten mir große Teile des Grundstudiums angerechnet werden.“ Seine Bachelorarbeit führte er in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) durch. Hierbei entwickelte er eine KI aus dem Bereich „Predictive Policing“ zur Prognose von Wohnungseinbrüchen. Prof. Glauner betreute diese Bachelorarbeit und berichtet stolz: „Das BLKA ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Man hat uns bestätigt, dass unsere KI-Absolventen hervorragend für die Umsetzung von KI-Anwendungen qualifiziert sind“. Aktuell bearbeiten knapp 15 weitere „Quereinsteiger“ ihre Bachelorarbeiten. Sie werden ihr Studium in den kommenden Wochen abschließen und anschließend ebenfalls dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen zu den KI-Studiengängen der THD finden sich unter www.th-deg.de/ai. Bei Fragen zu den KI-Studiengängen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung. Bewerbungen auf einen Studienplatz sind noch bis zum 15. August möglich.

Pressefoto

Am 29. Juli kommt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erneut in die Stadt. Auf der Bank am Oberen Stadtplatz zwischen Rathaus und Pustet diesmal: Der THD-Experte für Künstliche Intelligenz (KI), Prof. Dr. Patrick Glauner. Von 10.30 bis 12 Uhr möchte er sich mit Bürgerinnen und Bürgern darüber unterhalten, wie Daten und ihre Auswertung unsere Gesundheitsvorsorge aktuell schon verändern und in naher Zukunft noch weiter verändern werden.

Die vollständige Abbildung des individuellen Erbguts ist heute kein großes Ding mehr. Man bekommt die Daten bereits für ein paar hundert Euro. In ein paar Jahren, so Experten, seien sie möglicherweise schon so normal wie ein großes Blutbild. Die Tür zur individualisierten Medizin steht also offen. „Das Entscheidende aber wird sein, wie wie die Daten, beispielsweise aus einem persönlichen Erbgut, ethisch sinnvoll nutzen können“, sagt THD-Professor Patrick Glauner. Dafür brauche es den Ausbau von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz, um die ungeheueren Mengen an Daten auswerten und interpretieren zu können. Außerdem Blockchain-Technologien, um die notwendige Datensicherheit gewährleisten sowie Quanten-Computer, um die erforderlichen Rechenleistungen realisieren zu können. Allein der Markt mit der Analyse von Gendaten soll 40 Mrd. Dollar groß sein. Bis 2030. Dementsprechend wird weltweit mit Hochdruck daran geforscht und gearbeitet. In der Krebstherapie zeichnen sich bereits erste Erfolge ab. Nicht nur der Zusammenhang zwischen bestimmten genetischen Konstellationen und der Erstehung von Krebs ist belegt, sondern auch der mit individuell erreichten Behandlungserfolgen. In der Radiologie oder auch der Dermatologie leistet KI dank Mustererkennung schon länger wertvolle dignostische Unterstützung. „Die Sorge, dass diese Technologie irgendwann echte Mediziner ersetzen wird, ist unbegründet“, sagt Glauner. Vielmehr sei die Technik eine zusätzliche, datenbasierte Expertise. Das Analyseergebnis einer KI, die quasi unendlich viele Daten in die Auswertung einfließen lassen könne, kombiniert mit der persönlichen ärztlichen Erfahrung liefere den bestmöglichen Behandlungsvorschlag. „Aber am Ende entscheidet immer der Mensch, die Ärztin gemeinsam mit ihrem Patienten“, versichert Glauner. Daran werde sich nichts ändern. Natürlich hat das Thema der Datenverarbeitung in der Medizin zusätzlich eine große ethische Dimension. Auch darüber können die Bürgerinnen gerne mit Glauner sprechen. Eine ethische Dimension auf zwei Ebenen übrigens. Auf der individuellen Ebene muss sichergestellt sein, dass alle selbst entscheiden können, wer Zugriff auf persönlich Daten erhält. Interessant an dieser Stelle: In den USA gibt es bereits ein Geschäftsmodell, seine Daten an Universitäten oder Pharmakonzerne auszuleihen. Für ein Honorar, versteht sich. Auf der gesellschaftlichen Ebene stellt sich die Frage, ob wir nicht alle unsere Daten anonymisiert der Forschung zur Verfügung stellen sollten – oder sogar müssen. Denn das ist klar: Erst wenn richtig große Datenmengen, Stichwort Big Data, zusammenkommen, ergibt sich auch ein Bild, eine Interpretation mit hoher Verlässlichkeit. Zum Wohle all derer, die heute an unheilbaren Krankheiten leiden und mangels Verstehen dieser Krankheiten nicht geheilt werden können. Viele Fragen also. Fragen, die die Menschen bewegen. Nicht nur Informatiker und Ärztinnen. „Auf der THD-Science Bench können ein paar davon bestimmt beantwortet werden“, ist sich Patrick Glauner sicher.

Pressefoto

Für den bereits angekündigten „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz (KI)“, der 2022 erstmals von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verliehen werden soll, wurden nun die Details und Teilnahmebedingungen bekannt gegeben. Gewinnen können Einzelpersonen, Startups, Hochschulen, Forschungsinstitute, Stiftungen oder auch Unternehmen. Voraussetzung sind bahnbrechende Leistungen bei der Erforschung, Entwicklung oder praktischen Anwendung von KI. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

„Die industrielle Produktion und der Maschinenbau sind Kern unseres Wohlstands“, erklärt Unternehmer Anton Fink seine persönliche Motivation, diesen Award auszuschreiben. Der erste Themenschwerpunkt der aktuellen Ausschreibung liege daher auch auf KI-Anwendungen mit Bezug zu Industrie 4.0 Themen. Zugleich sei Mitteleuropa immer mehr auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft. „Daher liegt der zweite Themenschwerpunkt der aktuellen Ausschreibung auf KI-Anwendungen im Bereich Dienstleistung 4.0“, so Fink. Mit dem Preis sollen entsprechende digitale Innovationen ausgezeichnet und gefördert werden. Bewerbungen mit Projekten, Forschungsergebnissen oder Lehrangeboten werden aus Deutschland, Österreich und Tschechien akzeptiert. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2021. Bewerbungen müssen Informationen zu den Projekten, Forschungsergebnissen bzw. Lehrangeboten, einer Skizze der dadurch geschaffenen Innovation und einen Lebenslauf der Bewerbenden beinhalten. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Tschechien. Aber auch Gruppen oder Gesellschaften, die ihren Sitz in einem der genannten Länder haben. Diese müssen dann eine natürliche Person bestimmen, die die Bewerbung vornimmt und verantwortet. Einreichungen werden sowohl in deutscher als auch englischer Sprache akzeptiert. Prof. Dr. Patrick Glauner, der den Wissenschaftspreis von Seiten der THD hauptverantwortlich betreut, erklärt, dass die Jury sich verpflichte, alle ihr im Rahmen des Wettbewerbs zugänglich gemachten Informationen streng vertraulich zu behandeln und allein zur Durchführung des Wettbewerbs verwenden werde. „Allerdings“, schränkt Glauner ein, „empfehlen wir allen Teilnehmenden etwaige Patentanmeldungen vor einer Veröffentlichung im Rahmen des Wettbewerbs abzusichern.“ Denn die Vorstellung der Ideen bzw. Projekte könne den Neuheitenschutz beseitigen. Die Preisverleihung ist im Frühjahr 2022 geplant. Zur Jury zählt unter anderen auch der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler sowie der Stifter Anton Fink selbst.

Details zur Ausschreibung stehen unter www.th-deg.de/ki-preis zur Verfügung.

Pressefoto

Tamas Nemes besucht das Gymnasium der Regensburger Domspatzen. Der 17-Jährige interessiert sich für ein Studium der Künstlichen Intelligenz (KI) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Aktuell belegt er daher dort im sogenannten Frühstudium den Kurs Algorithmen und Datenstrukturen.

„Um die der KI zugrundeliegenden Algorithmen besser zu verstehen, habe ich im März ein Frühstudium begonnen“, berichtet Nemes. Der Gymnasiast profitiert von diesem speziellen Angebot der THD an Schülerinnen und Schüler: „Die Vorlesungen sind hochinteressant. Und die selbstständige Bearbeitung der dazugehörigen Aufgaben macht mir viel Spaß.“ Vorkenntnisse der Informatik waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Ebenfalls überzeugt vom Frühstudium ist die 16-jährige Schülerin Anna Daiser. Sie wertschätzt, dass die Vorlesungen gut strukturiert seien und „die Inhalte verständlich vermittelt werden.“ Durch die digitale Lehre hätten sich auch für das Frühstudium ganz neue Möglichkeiten ergeben, berichtet Dozent Prof. Dr. Patrick Glauner: „Mein Kurs wird jetzt von Interessierten aus ganz Deutschland belegt. Diese konnten wir zuvor gar nicht erreichen.“ Ein weiteres Beispiel hierfür ist Christian Normann, der das Frühstudium aus seiner Heimat in Rheinland-Pfalz durchgeführt hat. Er schildert seine Erfahrung wie folgt: „Im vergangenen Semester hatte ich den Kurs Computer Vision belegt. Das begleitende Roboterprojekt war sehr lehrreich und hat mir viel Freude gemacht.“ Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2021/22 an der THD läuft übrigens. Bis zum 15. Juli noch. Ab dem 1. Oktober können sich dann beispielsweise Studieninteressierte wie Nemes, Daiser oder Normann in sieben Semestern zu KI-Experten ausbilden lassen. Hierfür bietet die THD einen KI-Bachelor-Studiengang an, wahlweise in deutscher als auch englischer Sprache. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des THD-Frühstadiums werden dann eine gute Vorstellung davon haben, was sie an der Hochschule erwartet. Anfragen zum Frühstudium können an das MINT-Team der THD unter fruehstudium@th-deg.de gerichtet werden. Mehr Informationen zu den KI-Studiengängen finden sich unter www.th-deg.de/ai. Bei Fragen zu den KI-Studiengängen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Pressefoto

Im kommenden Jahr wird die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erstmals den „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz“ in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Dies ist die höchste Summe eines Awards, den die THD in der Vergangenheit verliehen hat. Wie der Name bereits sagt, soll der neue „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz“ einen Beitrag zur Stärkung von Lehre, Forschung und Entwicklung explizit im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) leisten. Am 18. Mai machte Stifter und THD-Ehrensenator Anton Fink die Vereinbarung mit seiner Unterschrift auf der Kooperationsvereinbarung offiziell.

Als Vorreiter in der Hochschullandschaft in Sachen KI kann die THD mit diesem Award parallel zu erfolgreichen Initiativen wie dem KI-Campus Bayern die Region auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet stärken. Stifter Anton Fink ist bereits seit vielen Jahren mit der THD verbunden und wünscht sich viele Bewerbungen für den Wissenschaftspreis. Das Thema KI fasziniere ihn und er wolle die THD sinnvoll unterstützen. Für THD-Präsident Sperber liegen die Vorteile auf der Hand: So ein Preis werde die THD als Institution in der KI-Szene bekannter machen. Außerdem werden sich wichtige Kontakte ergeben, von der die Hochschule profitiert. Zum ersten Mal wird der Preis Ende des Jahres, circa im Oktober oder November 2021, ausgeschrieben. Bewerbungen werden aus Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik akzeptiert. Die Jury besteht aus den THD-Professoren Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und Prof. Dr. Patrick Glauner, THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, aus Österreich FH-Prof. DI Dr. Stefan Huber, aus Tschechien Assoc. Prof. Ivo Bukovsky, Ph.D. und Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Die Verleihung erfolgt im Frühjahr 2022 und soll jährlich fortgesetzt werden.

Pressefoto

Die Europäische Kommission möchte durch ihren im April 2021 veröffentlichten Verordnungsvorschlag einen einheitlichen Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz (KI) innerhalb der EU schaffen. Zur Bewertung des Vorschlags führten die Ausschüsse für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages und der französischen Nationalversammlung am 6. Mai eine gemeinsame Sitzung durch. Hierzu wurde Prof. Dr. Patrick Glauner von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als Sachverständiger geladen.

„Ich habe den Abgeordneten dargelegt, warum meiner Meinung nach KI nicht durch eine eigene Gesetzgebung reguliert werden sollte“, so Prof. Glauner, der im KI Bundesverband auch stellvertretender Leiter der Regionalgruppe Bayern ist. Schon heute seien sicherheitskritische Anwendungsfälle in so gut wie allen Fällen durch bestehende Regulierungen, Gesetze, Standards und Normen abgedeckt. Glauner weiter: „Durch den Verordnungsvorschlag droht eine Überregulierung, die in der EU den Einsatz oder die Entwicklung von KI deutlich erschweren bis unmöglich machen würde.“ Zudem forderte der THD-Professor eine an die Hightech Agenda Bayern angelehnte Hightech Agenda Europa. Durch diese würden die Mehrwerte von KI für die Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund rücken und wettbewerbssteigernde Maßnahmen ergriffen. THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber betont stolz: „Dass sich gleich zwei nationale Parlamente für die KI-Kompetenz der THD interessieren, belegt eindrücklich, dass wir im Bereich der Forschung und Lehre zu KI führend sind.“ Die neuen Erkenntnisse zu KI-Regulierung aus der Ausschusssitzung würden auch direkt in die Lehre an der THD einfließen. Prof. Glauners vollständige schriftliche Stellungnahme ist unter www.glauner.info/expert-evidence frei verfügbar. Bei Fragen zu den möglichen Auswirkungen der geplanten EU-weiten KI-Regulierung steht Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 auch gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Pressefoto

Was haben nachhaltige Entwicklung und Innovation mit Künstlicher Intelligenz gemeinsam: Prof. Dr. Javier Valdes. Er ist der neue Experte für BigGeoData und Spatial AI an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Prof. Valdes generiert Anwendungen für eine nachhaltige Entwicklung durch den Einsatz von BigGeoData. Was sich kompliziert anhört ist eigentlich ganz einfach: Durch Sammeln und Auswerten von Geodaten, also digitalen geografischen Daten, trägt Prof. Valdes zu Nachhaltigkeit bei. Da das Fachgebiet nicht immer geläufig ist, erklärt er es gerne anhand eines Beispiels. Durch das Sammeln von großen Datenmengen kann Valdes Rückschlüsse auf den Stromverbrauch und die Energieversorgung ziehen und Prognosen abgeben, wie die Nachfrage zu einem gewissen Zeitpunkt an einem bestimmten Ort sein wird und wie der Energiebedarf bestmöglich gedeckt werden kann.

Dass moderne Technologie richtig genutzt die Bedürfnisse der Menschen und der Ökosysteme in denen wir leben gleichermaßen bedienen kann ist für Prof. Valdes einer der Gründe, die ihn in seiner Forschung antreiben. Ein großer Pluspunkt ist es außerdem, dass persönliche und berufliche Interessen in seinem Fachgebiet zusammenfließen. An der THD schätzt er besonders die Freiheit und Unterstützung bei der Entwicklung von Forschungsprojekten sowie den engen Kontakt zu den Studierenden, der an der THD über den Austausch in Seminaren und Vorlesungen hinaus geht. Eine besondere Bereicherung ist für ihn dabei die Beteiligung Studierender an Forschungsvorhaben in Form von Praktika oder Abschlussarbeiten. Seine Hauptaufgabe sieht Valdes daher auch darin, den Studierenden nicht nur die Theorie zu vermitteln, sondern sie auch mit der Forschungspraxis vertraut zu machen. Er sieht sich gerne als Vermittler, der die Arbeit der Studierenden auf eine zugängliche Art und Weise auf das lenkt, was sie interessiert, ohne dabei die wissenschaftliche Rigorosität aus den Augen zu verlieren.

An der Fakultät für Angewandte Informatik möchte er sich gerne an der Entwicklung der Fakultät beteiligen und neue Projekte für Studierende einführen, die mit der Nutzung von BigData zu tun haben. Besonders die Sichtbarkeit des Campus und der Arbeitsgruppe als spezialisiertes Zentrum auf internationaler Ebene im Bereich der Spatial AI liegen Prof. Valdes am Herzen. Ein Augenmerk liegt daher auf der Möglichkeit gemeinsam mit Unternehmen neue Geschäftskonzepte und Technologien zu entwickeln, die auf dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Fortschritt basieren, sowie attraktive Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung von lokalen und internationalen Talenten zu bieten.

Internationalität spielt eine tragende Rolle im Leben des gebürtigen Spaniers.  Aufgewachsen in Madrid, orientierte er sich zum Studium ins europäische Ausland. Bevor er nach Freyung in die Forschung ging war er an Hochschulen in Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland, was ihn nachhaltig prägte. Die drei Jahre an der Universität Ferrara in Italien haben Valdes besonders beeindruckt. In einer kleinen Stadt gelegen, aber mit Professoren von großem Format, international gut vernetzt und einer starken Verbindung zur Stadt und ihren Bewohnern. Gerade die Arbeit im internationalen Umfeld haben ihm gezeigt, wie viele verschiedene Herangehensweisen es gibt und wie unterschiedliche Perspektiven, auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen, am Ende trotzdem zum Ziel führen.

Auch wenn er international viel herum gekommen ist und schon seit Jahren nicht mehr in Spanien wohnt, so hat er sich doch seinen mediterranen Charakter bewahrt. Fokussiert auf das Wesentliche bringt er viel voran, wobei sein Büro dafür manchmal im Chaos versinkt. Trotz südländischem Temperament genießt er auch die bayerische Gemütlichkeit. Nach der Arbeit entspannt er gerne mit Freunden im Biergarten. Außerdem liebt er Filme, wobei er eine Schwäche für Science Fiction hat und spielt seit seiner Jugend leidenschaftlich gerne Rugby.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat Verstärkung für die Lehre und Forschung auf dem Gebiet Bionik gefunden. Seit 1. März vertritt Dr. Kristina Wanieck die Professur mit dem Schwerpunkt „Bionik und Innovation“. 2009 hat sie begonnen, den Forschungsbereich Bionik am Technologie Campus Freyung aufzubauen und sich dabei zu einer international anerkannten Wissenschaftspersönlichkeit entwickelt. Ihr Wissen und ihre Erfahrung will sie nun als Professorin in neue Projekte einbringen, die Forschung an der THD ausbauen und Studierenden das richtige Anwenderwissen vermitteln.

Bionik bedeutet, Wissen aus der Biologie zu nutzen, um praktische und oft technische Probleme zu lösen. Zu Beginn von Kristina Waniecks Tätigkeit am Technologie Campus Freyung stand die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft im Vordergrund und es wurde an einem regionalen Bionik-Netzwerk gearbeitet. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft wurde bald eine Forschungslücke entdeckt und die studierte Biologin begann ihre Doktorarbeit in Kooperation mit der TU München. Während ihrer Promotion hat sie sich auf die methodische Vorgehensweise der Bionik konzentriert: „Ich wollte mit meiner Arbeit erreichen, dass die Bionik im Alltag von Unternehmen ankommt und so leicht einzusetzen ist, dass sie messbare Erfolge bewirkt.“ 2019 gehörte sie aufgrund dieses Ansatzes zu rund 25 Experten, die von der NASA nach Cleveland, Ohio eingeladen wurde. Zwei Tage arbeitete die Expertengruppe zusammen daran, der Bionik eine stärkere Bedeutung in der Anwendung zu geben. „Fast jeder, den ich in den letzten Jahren international treffen und kennenlernen durfte, trägt einen wichtigen Baustein zum Gesamtbild der Bionik bei. Insofern ist es diese Zusammenarbeit mit vielen interessanten Kollegen, die mich antreibt“, sagt Kristina Wanieck. Weitere Fachkollegen traf sie als Gastwissenschaftlerin in Frankreich und Kanada. Ebenso im Rahmen ihrer Tätigkeit im internationalen Standardisierungsverfahren für Bionik oder im VDI-Gremium zur Bionik.

Für ihre Zeit als Professorin wünscht sie sich, dass ihre Arbeit zu erfolgreichen Projekten und Publikationen führt und damit auch der Ruf der THD nach außen gestärkt wird. Die Lehre möchte sie mit viel Begeisterung und Freude angehen und den Studierenden so viel Erfahrung und Wissen wie möglich vermitteln: „Wenn ich Bionik lehre, dann sollen die Studierenden eine Zusatzqualifikation erhalten, die sie später in der Praxis anwenden können.“ Seit ihrer Initativbewerbung am Technologie Campus Freyung vor über 10 Jahren hat ein Schritt den anderen ergeben. Ihren Beruf lebt Kristina Wanieck mit Hingabe und plant, noch viele ihrer Visionen wahr werden zu lassen. Lustigen und erfüllenden Ausgleich findet die Zweifach-Mama bei ihrer Familie, außerdem beim Joggen und Yoga.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bekommt den ersten englischsprachigen technischen Bachelorstudiengang in Deggendorf: Artificial Intelligence. Schon ab Oktober 2021 sollen Studieninteressierte Künstliche Intelligenz (KI) auf Englisch studieren können.

Seit dem Jahr 2019 gibt es einen der weltweit ersten Bachelorstudiengänge „Künstliche Intelligenz“ an der THD. Künstliche Intelligenz ermöglicht es, menschliches Entscheidungsverhalten zu automatisieren und wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nahezu jede Branche verändern. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach KI-Expertinnen und -Experten auf dem Arbeitsmarkt. Der zukünftige Studiengangskoordinator Prof. Dr. Patrick Glauner beschreibt KI als den nächsten Schritt der industriellen Revolution. Dies bedeute exzellente Berufsperspektiven für die Studierenden. Dem und der fortschreitenden Internationalisierung des deutschen Arbeitsmarkts will die Hochschule mit dem neuen Studiengang Rechnung tragen. Vor allem in Europa, deutschlandweit und regional hofft die Hochschule, weitere junge Menschen für ein KI-Studium in Deggendorf zu interessieren. Sowohl Vorlesungen als auch Prüfungen werden auf Englisch gehalten. Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, an den ersten beiden Semestern sowohl von Deggendorf, als auch rein virtuell teilnehmen zu können. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: „Zukunftsorientierung und Internationalität gehören zu den Markenzeichen der TH Deggendorf. Mit ihrem künftigen Angebot eines englischsprachigen Studiengangs „Artificial Intelligence“ beweist sie das einmal mehr. Schließlich ist Künstliche Intelligenz weltweit die Schlüsseltechnologie für vielfältige neue Entwicklungen.“ Der Studiengang bietet über zehn Module zu KI, die eine breite und tiefe Ausbildung vermitteln. Die Informatikgrundlagen kommen dabei nicht zu kurz. Über das gesamte Studium verteilt bilden elf Kernmodule der Informatik das Rückgrat des Studiengangs. Ein Highlight des Studiums ist das für das fünfte Semester vorgesehene Praxissemester, in welchem die Studierenden ihre Kenntnisse in Unternehmen praktisch einsetzen und dadurch vertiefen. Für das spätere Berufsleben ist aber auch der Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Softskills wichtig, für die passende Bausteine enthalten sind. Ausländische Studierende erlernen während des Studiums zudem die für ein erfolgreiches Berufsleben notwendigen Grundlagen der deutschen Sprache. Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ain-b-en. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab Donnerstag, 15. April möglich. Bei Fragen zum Studiengang steht Professor Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Pressefoto

Im Februar wurde die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Mitglied beim Sicherheitsnetzwerk München e.V. Grund dafür ist nicht allein die Informationssicherheit. Es geht auch um Vernetzung, Gestaltung und maximale Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft.

„Datensicherheit ist heutzutage eine unverzichtbare Größe, um Institutionen wie auch Unternehmen gegen die unzähligen digitalen Bedrohungen zu schützen“, so Prof. Dr. Helena Liebelt, IT-Leiterin an der THD. „Es geht jedoch um mehr“, ergänzt Liebelt. Cyber Security bedeute Wettbewerbsfähigkeit. Aber um in einer digitalen Zukunft erfolgreich bestehen zu können, seien Vernetzung und Kooperation weitere wichtige Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung.

Zahlreiche namhafte Unternehmen wie etwa Airbus, Audi, Intel, Siemens oder Huawei sind Mitglieder des Sicherheitsnetzwerks München. Aber auch Lehr- und Forschungseinrichtungen. Zum Beispiel die TU München, die Universität der Bundeswehr und das Fraunhofer AISEC. „Für uns ist das eine wunderbare Gelegenheit, um einerseits die wissenschaftliche Entwicklung, andererseits aber auch den aktuellsten Stand der industriellen Technik im Blick zu haben“, sagt Professorin Liebelt. Gemeinsam mit wichtigen Industriegrößen und anderen herausragenden Forschungseinrichtungen wolle die THD die Weiterentwicklung im Bereich Cyber Security aktiv mitgestalten. Nicht zuletzt entsteht ja in Vilshofen gerade ein neuer Technologie Campus zu diesem Thema. Als besonderes Privileg der Mitgliedschaft im Münchener Sicherheitsnetzwerk nennt Liebelt die Möglichkeit, an der alljährlichen Munich Cyber Security Conference“ (MCSC) teilnehmen zu dürfen, die stets einen Tag vor der Münchner Sicherheitskonferenz stattfindet: „Das ist ein echter Fixtermin der Cyber Security-Branche.“ Die THD wird zukünftig dabei sein.

Weitere Informationen: https://it-security-munich.net/

Pressefoto

Ein Grund, warum noch nicht mehr Unternehmen voll auf Elektromobilität umgestiegen sind bzw. keine Ladestationen anbieten, ist die Sorge vor erheblichen Mehrkosten, was den Stromverbrauch angeht. Unternehmen haben in der Regel eine vertraglich vereinbarte Jahreshöchstlast. Wird diese überschritten, können abhängig von der Firmengröße Aufpreise bis zu mehreren hunderttausend Euro auf die unvorhergesehene Lastspitze die Folge sein. Mit dem Park- und Lademanagement-System „SmiLE“ gibt es dafür bald eine Lösung. Wissenschaftler der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) entwickeln das System.

Prof. Dr. Andreas Berl ist projektverantwortlich und kennt die Brisanz des Themas. Das Problem für die Unternehmen sei das unkontrollierte Laden. Die gefürchteten Mehrkosten, verursacht durch Lastspitzen des Stromverbrauchs, seien hier schnell erreicht. Von einer Lastspitze spricht man, wenn die durchschnittlich bezogene Energieleistung in einem Intervall von 15 Minuten über dem mit dem Stromanbieter vertraglich vereinbarten Maximum liegt. Die Gründe, warum eine Lastspitze entsteht, sind vielfältig. Laut Prof. Berl sei dies der Fall, wenn Ladevorgänge unmittelbar mit maximaler Leistung begonnen und Akkus unnötig „voll" geladen werden. Wenn Ladevorgänge ungeplant geschehen, ohne Abfrage der nächsten Nutzung des Fahrzeugs. Oder wenn die Ladevorgänge nicht mit dem restlichen Energiesystem des Unternehmens (z. B. Lastmanagement) abgestimmt sind.

Um die angesprochenen Problematiken zu beheben, entwickelt die Forschungsgruppe rund um Prof. Berl das Park- und Lademanagement SmiLE. Ziel sei, mehr Unternehmen zur E-Mobilität zu bringen. Das System ist mit dem im Unternehmen vorhandenen Energiesystem verbunden. Außerdem ermöglicht SmiLE das Reservieren einer Park- bzw. Lademöglichkeit, so dass die E-Fahrzeuge entsprechend der Reservierungsangaben geladen werden. Zudem kann eine unternehmenseigene Fahrzeugflotte in das Lademanagement integriert werden. Mithilfe von KI-gestützten Prognoseverfahren können die Ladevorgänge so geplant werden, dass keine teuren Lastspitzen entstehen. Hierfür werden von der THD Algorithmen zur optimalen Ladeplanung und Vorhersagemodelle entwickelt und implementiert. Die Ladeplanung soll zusätzlich nach den unternehmerischen Zielen optimiert werden. Beispiele hierfür sind die maximale Nutzung von erneuerbaren Energien, die Verlängerung der Lebensdauer der Fahrzeugbatterien und der stationären Energiespeicher oder die Minimierung der Ladekosten.

Zur Identifikation der jeweiligen Anforderungen sind die jahrelangen Erfahrungen der E-WALD GmbH, einem der größten deutschen Ladeinfrastrukturbetreiber, und der eeMobility GmbH, die deutschlandweit Ladeinfrastruktur für Unternehmen betreibt, von großer Bedeutung. Die nahtlose Kommunikation zwischen den jeweiligen Systemkomponenten und im speziellen die Verbindung zwischen dem SmiLE System und den Ladestationen ist im Projekt der Schwerpunkt der eeMobility GmbH. Gefördert wird das Projekt SmiLE (Nr. AZ-1405-19) von der Bayerischen Forschungsstiftung. Das Projekt hat im Mai 2020 begonnen und endet 2023.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) unterhält seit 2012 eine Partnerschaft mit der Universität Politehnica Bukarest in Rumänien. Die Partnerschaft entstand über Erasmus+, ein Programm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport. THD-Mitarbeiterin Monica Ciolacu hat nun die erste kooperative Promotion mit der Universität Politehnica Bucharest und der THD abgeschlossen.

Ihre Dissertation „An adaptive framework for computer based learning technology“ befasst sich mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Lehre. Adaptives und personalisiertes Lernen soll die Leistung von Studierenden fördern. Außerdem sollen Dozenten von Routinearbeiten entlastet werden. Ihre Doktorarbeit verteidigte sie vor  Prof. Dr. h.c. Ing Paul Svasta (UPB), Prof. Dr. Cezar Ionescu (THD), Prof. Dr. h.c. Ing. Dan Stoichescu (UPB) und Prof. Dr. Ing. Alexandru Serbanescu (Militärtechnische Akademie Bukarest). Die Ergebnisse ihrer Arbeit haben bereits auf mehreren Konferenzen für Aufmerksamkeit gesorgt. Im April geht es virtuell zur nächsten Konferenz: die Global Engineering Education Conference, organisiert von der FH Kärnten und der FH Technikum Wien. Thema ist „Women in Engineering“.

Promovierende und Promotionsinteressierte werden am Graduiertenzentrum der THD beraten und unterstützt. Das International Office berät zu den Möglichkeiten des Erasmus+ Programms, welches neben Studien- und Praktikaaufenthalten für Studierende auch Promotionen oder die Moblität von Hochschulpersonal ermöglicht.

Pressefoto

Die Informatiker der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommen Verstärkung. Zum Sommersemester 2021 übernimmt Dr. Phillipp Torkler die Professur für Bioinformatik und Datenanalyse an der THD. Als Mitglied der jüngsten Fakultät der Hochschule wird er im Studiengang „Life Science Informatics“ unterrichten. Beruflich war er bisher in der Entwicklung von molekulardiagnostischen Tests für personalisierte Therapien von Krebs und anderen schweren Krankheiten tätig.

Phillipp Torkler könnte man durch und durch als Bioinformatiker bezeichnen. Vom Bachelorstudium bis zum Doktortitel war seine akademische Ausbildung auf dieses Fachgebiet ausgerichtet. Er erklärt, ein Ziel der Bioinformatik sei es, Methoden und Software zur Analyse und Verwaltung von hochdimensionalen, biologischen Daten zu entwickeln, um diese überhaupt nutzen zu können. Biomarker lassen sich beispielsweise zur Früherkennung von Krebs einsetzen. Er selbst forschte für ein junges US Start-up an einem Früherkennungstest für Prostata-Krebs, mit Erfolg. Ein großer Biotechnologiekonzern wurde auf das Start-up aufmerksam und übernahm es im Sommer 2018.

Der nächste Schritt für Phillipp Torkler ist nun die Professur in Deggendorf. Neugier und die Überzeugung, dass Forschung und Entwicklung das Leben besser machen, treiben ihn an. Für die THD habe er sich entscheiden, weil sie als stetig wachsende Hochschule sukzessiv den Aufbau attraktiver und moderner Studienfelder vorantreibt und einen wesentlichen Impulsgeber für die gesamte Region darstellt. An der THD bietet sich die spannende Herausforderung, den noch jungen Studiengang „Life Science Informatics“ in einem frühen Stadium mitgestalten zu dürfen und so im Team den Grundstein für die Fachrichtungen Bioinformatik und Datenanalyse im Bereich Life Science und Biotechnologie zu legen.

Pressefoto

Stefanie Beck ist Geschäftsführerin bei der Unternehmensberatung Fuhrmann Leadership in Karlsruhe. Berufsbegleitend macht sie an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ihren Bachelor in Künstlicher Intelligenz (KI). Zusammen mit den Kommilitonen Johannes Artmeier, Lucas Fobian und Andreas Neuhierl hat Beck nun eine KI entwickelt, die in einem Videostream in Echtzeit erkennt, ob eine Person Maske trägt oder nicht. Das Forschungsfeld, in dem Beck arbeitet, steht hoch im Kurs. Es nennt sich „Computer Vision“.

Ihr Projekt fassen die THD-Studierenden wie folgt zusammen: „Nicht nur in pandemischen Situationen sind Gesichtsmasken notwendig, sondern vor allem im beruflichen Alltag. Zum Beispiel in der Industrie oder Medizin. Mit unserer Anwendung wird sichergestellt, dass beim Eintritt in einen geschützten Raum die vorgeschriebene Maske getragen wird.“ Solche Projektarbeiten bieten Studierenden an der THD die Möglichkeit, ihr Wissen an praxisrelevanten Beispielen umzusetzen. Absolventinnen und Absolventen im Bereich der KI sind bei Unternehmen heiß begehrt. Ganz besonders gilt dies für das Feld des „Bildverstehens“, wie die „Computer Vision“ auch bezeichnet wird. Es ermöglicht Computern, automatisiert Zusammenhänge in Bildern und Videos zu erkennen und passende Schlussfolgerungen zu ziehen. Weitere Beispiele solcher Anwendungen sind optische Inspektionen in Fertigungsprozessen, Objekterkennung in autonomen Fahrzeugen oder Smartphone Apps, die Gesichter in Fotos erkennen.

Seit Oktober 2020 bietet die THD den neuen Kurs „Computer Vision“ an und bereitet so ihre Studierenden auf eine entsprechende Berufslaufbahn vor. „Unser Kurs bietet im ersten Drittel eine intensive Einführung in die wichtigsten und vor allem praxisrelevanten Grundlagen des Fachgebiets“, so Dozent Prof. Dr. Patrick Glauner. Der KI-Experte erklärt außerdem, wie sich die THD von anderen regionalen und überregionalen Kursangeboten abgrenzt: „Ich habe geschaut, welche Kursinhalte internationale Top-Universitäten wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Stanford oder das Imperial College London lehren.“ Ähnliche Inhalte hat Glauner in den THD-Kurs integriert. Auf gleichem Niveau und verständlich aufbereitet. „Auch an den Spitzeninstituten wird am Ende nur mit Wasser gekocht“, so der THD-Professor, der selbst Alumnus des Imperial College London ist.

Reine Theoretiker seien auf dem Arbeitsmarkt allerdings kaum gefragt. Es gehe um Expertise in der praktischen Umsetzung von Bildverstehen-Anwendungen. Deshalb setzen die Studierenden im Rest des Semesters in Gruppen selbstgewählte Projekte um und wenden erworbenes Wissen konkret an. „Es sind sehr umfangreiche und hochqualitative Ergebnisse entstanden, die klar zeigen, wie hervorragend unsere Studierenden im internationalen Vergleich aufgestellt sind“, berichtet Prof. Glauner stolz.

Neben den Resultaten von Beck verweist Glauner auf ein weiteres Beispiel. Die Kursteilnehmer Patrick Gawron und Achot Terterian haben zusammen einen Münzzähler entwickelt. Dieser rechnet anhand eines Handyfotos den Betrag in der Geldbörse oder im soeben ausgeräumten Sparschwein zusammen. „Dabei haben wir gelernt, wie man Münzen und andere Objekte aus Fotos segmentieren und mittels eines neuronalen Netzes erkennen kann“, berichten Gawron und Terterian.

Die THD bietet seit zwei Jahren den deutschlandweit ersten Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ an. Der erste Jahrgang wird im Sommer 2021 sein Studium abschließen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können an der THD ab März 2021 auch wieder im Rahmen des Frühstudiums ausgewählte KI-Vorlesungen belegen und Hochschulluft schnuppern. Bei Fragen zu Themen rund um Bildverstehen, KI und den Studiengang ist Prof. Glauner jederzeit auch direkt unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 erreichbar.

Pressefoto

Am 21. Oktober 2020 drehte sich in einer virtuellen Veranstaltung alles um Planung unter Nutzen von Daten in Unternehmen. Die gemeinsame Veranstaltung „Process Analytics“ der TH Deggendorf und des Kompetenzzentrums Software Engineering (CC-SE) an der OTH Regensburg wurde von den Professoren Dr. Frank Herrmann (OTH Regensburg) und Dr. Stephan Scheuerer (TH Deggendorf) organisiert. Gemäß dem Motto „aus der Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ hielten Referenten von renommierten Firmen einschlägige Fachvorträge. Von den über 300 Anmeldungen kamen ca. 250 aus Unternehmen und bei den restlichen handelte es sich um Studierende und Hochschulangehörige. An der online Veranstaltung selbst nahmen bis zu 178 Teilnehmer. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet, was einige, die früher gehen müssen, nutzen wollen, um das Verpasste nachzuholen.

Im Rahmen der Begrüßung nannte Herr Professor Scheuerer die Vorträge und erläuterte darüber „Process Analytics“. Anschließend stellte Herr Professor Herrmann den ersten Referenten, Herrn Dr. Julian Englberger von der (The) Boston Consulting Group GmbH vor; es sei angemerkt, dass er in einem kooperativen Promotionsverfahren mit der TU Dresden über Produktionsplanung promovierte. Methodisch, auch wissenschaftlich, ist er auf dem Stand der der Technik. So wird er bei der Boston Consulting Group als Experte für Produktions- und Supply Chain Management eingesetzt, insbesondere für Produktionsplanung. Herr Dr. Englberger sieht dadurch was bei der Produktionsplanung in Unternehmen möglich ist, was nicht und vor allem auch warum. Hierüber berichtete er, in dem er einen Blick auf die Produktionsplanung in der Praxis warf – angefangen bei in der Praxis typischen Entwicklungsstufen der Produktionsplanung bis hin zum Einsatz von mathematischer Optimierung zur Produktionsplanung in der Praxis. Insbesondere nannte Herr Dr. Englberger Industrien, in denen eine gute Produktionsplanung (im Sinne von Advanced Planning – also basierend auf mathematischen Modellen) besonders wichtig ist. Ferner präsentierte er typische Anzeichen bzw. Beobachtungen in einem Unternehmen, die auf Probleme in der Produktionsplanung hindeuten.

Die nächsten beiden Vorträge wurden von Herrn Professor Scheuerer und der letzte von Herrn Professor Herrmann eingeführt. Als Director of Digital Processes ist Jörg Frenzel leitender Prozessmanager innerhalb der Conrad Gruppe. Entsprechend seiner Aufgabenstellung ging er darauf ein, dass sich die operativen Prozesse in ihrer Wertschöpfung im Sinne der strategischen Ziele des Unternehmens weiterentwickeln bzw. verbessern und transformieren. Dabei kommt dem Thema Automatisierung sowie digitale Prozessinnovation eine hohe Bedeutung zu. Unter anderem beantwortete er die Fragen: Bedeutet die Unterstützung und Automatisierung von Digitalen Prozessen automatisch den Einsatz von Technologien wie AI, ML oder RPA? Wie sieht denn ein "Digital Process Improvement" Team aus? Und was braucht man dafür?

Zurück zur Planung ging es nach der 10-minütigen Pause: konkret ging es um die Optimierung der Belegung von Werkzeugmagazinen. Es ist eine Aufgabe in der zentralen Forschung –und Entwicklung bei Siemens in München, die in der Kernkompetenz von Herrn Dr. Christian Royer als Mathematiker und Experte für Optimierung liegt. Sehr anschaulich erläuterte er die Relevanz des Problems und stellte das Auf- und Ab der Lösungsfindung unter engen zeitlichen Randbedingungen dar. Interessant waren seine Überlegungen zur Nutzung von künstlicher Intelligenz, neuronalen Netzen und lernende Verfahren im Allgemeinen. In diesem Sinne ging er auch auf Heuristiken ein. Zusätzlich nannte Herr Dr. Royer Zeitpunkte für die Umsortierung der Werkzeuge im Magazin und beantwortete die Frage, ob die Maschine stillstehen muss.

Zwei Prozessgestalter und Optimierungsexperten bei der Maschinenfabrik Rheinhausen, nämlich Herr Florian Zier und Herr Dr. Frederick Lange, erläuterten die Rüstzeitminimierung durch den Einsatz von Simulation und Optimierung. Bei der Fertigung von Hohlverbundisolatoren fallen hohe Rüstzeiten an. Durch eine optimale Einplanung der Produktionsaufträge soll der Rüstaufwand minimiert und weitere prozesskritische Restriktionen erfüllt sein. Wie bei dem ersten Vortrag ist es seitens der Wissenschaft schon seit längerem unbestritten, dass Rüstzeitminimierung sehr relevant ist. Leider sind die Verfahren sehr laufzeitintensiv. Durch Simulation kann z.B. vielfach der Suchraum für eine Optimierung so reduziert werden, dass deutlich geringere Rechenzeiten auftreten. Gerade für die Nutzung von Simulationsexpertise arbeitet die Maschinenfabrik Rheinhausen in einem großen Forschungsprojekt mit. Die Simulation erfolgt mit eMPLant. Die vorliegenden Ergebnisse beeindruckten die Zuhörer. Zur Motivation des Einsatzes von Optimierung durch die Zuhörer in ihren Unternehmen gingen beide auf besondere Herausforderungen bei der Einführung von Optimierungssoftware ein – sie verstärkten das von Herrn Dr. Englberger bereits genannte.

In seinen abschließenden Worten bekannte Herr Professor Herrmann, dass ihm natürlich auch die Diskrepanz zwischen dem Möglichen, in der Planung vor allem, und dem, was in Unternehmen wirklich gemacht wird auffiel. Wie die Vorträge aufzeigten, gab es und gibt es hierfür viele valide Gründe. Es freut ihn, dass es in der Praxis zunehmend besser gelingt, das Mögliche möglich zu machen. Die Vorträge belegen, in seinen Augen, den weiterhin starken Wandel. Sicher ist er sich, dass wir uns auf einer spannenden Reise befinden. Beide Professoren wollen mit dieser Veranstaltungsreihe Impulse für den Wandel in den Unternehmen der Region.

Die nächste Veranstaltung soll im Herbst 2021 in Deggendorf an der dortigen TH stattfinden.

Pressefoto

Wie geht Lernen digital und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI)? Die Antwort darauf weiß Dr. Christina Bauer, neue Professorin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Als Spezialistin für Künstliche Intelligenz und Digitale Lehre entwickelt und evaluiert sie dort zukünftig digitale Lernumgebungen, die intelligent auf die Nutzer reagieren.

Die digitale Lehre ist in den letzten Monaten durch Corona schlagartig in den Mittelpunkt gerückt. Eine Chance für die Gesellschaft, sich jetzt weiter damit zu beschäftigen, wenn es nach Christina Bauer geht. Die KI und auch die digitale Lehre könne hier unterstützen! Zum Beispiel könne man der breiten Masse einfacher Informationen zu gesellschaftlich wichtigen Themen bereitstellen und diese individualisieren. Mit Blick auf die Lehre können Kurse mit Hilfe Künstlicher Intelligenz viel besser auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnitten werden. Entweder, um die Präsenzlehre zu ergänzen, oder Kurse komplett digital anzubieten. Die THD wird diesen Schritt auf lange Sicht gehen. Dafür soll Christina Bauer den Einsatz künstlicher Intelligenz in der digitalen Lehre erproben, erforschen und lehren. Es sollen intelligente Lernumgebungen entworfen und untersucht werden, z.B. in Form von intelligenten tutoriellen Systemen oder Assessment-Systemen. Schon jetzt hat sie sich zum Ziel gesetzt, digitale Lehre auch nach Corona fest an der THD zu verankern: „Und zwar als wichtige Ergänzung zur Präsenz-Lehre, dem sogenannten Blended-Learning.“

Ihre Erfahrungen hat Christina Bauer vor allem an der Universität Regensburg gesammelt. Während ihrer Promotion und später in Projekten sowie in der Lehre und als Koordinatorin des neu eingeführten Masterstudiengangs Digital Humanities. Selbst hat sie Informationswissenschaft studiert. In Deggendorf wird sie als Dozentin vorrangig an der Fakultät Angewandte Informatik tätig sein. Wichtig ist ihr im Unterricht, strukturiert zu arbeiten. Außerdem möchte sie gerne Studierende mit eigenen Ideen fördern und unterstützen. Gleichgesinnte hofft sie unter den Wissenschaftlern zu finden, wenn es darum geht Wissen zu teilen. In ihrer Freizeit engagiert sich die junge Professorin bei Scientists for Future. Dabei bringen Wissenschaftler den aktuellen Stand ihres Forschungsgebiets in verständlicher Form aktiv in die gesellschaftliche Debatte um Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung ein.

Pressefoto

Am 21. Oktober findet das gemeinsame Wirtschaftsinformatik-Symposium der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der OTH Regensburg als Online-Event statt. Organisiert wird die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Process Analytics“ von den Professoren Dr. Stephan Scheuerer (THD) und Dr.-Ing. Frank Herrmann (OTH).

Gemäß dem Motto „aus Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ werden Referenten namhafter Firmen einschlägige Fachvorträge halten. Es geht dabei um die „Produktionsplanung in der Fabrik der Zukunft“ (The Boston Consulting Group GmbH), um die „Datengetriebene Digitalisierung von Kundenprozessen“ (Conrad SE), die „Optimierung der Belegung von Werkzeugmagazinen“ (Siemens AG) sowie die „Rüstzeitminimierung durch den Einsatz von Simulation und Optimierung“ (Maschinenfabrik Reinhausen GmbH). Die Teinahme an der Veranstaltung ist kostenfrei eine formale Anmeldung ist allerdings erforderlich. Weitere Informationen sind unter www.oth-regensburg.de/digitalisierung verfügbar.

Pressefoto

Nahezu jeden Tag hört man von neuen Durchbrüchen in der Forschung und Entwicklung zu Künstlicher Intelligenz (KI). Die spannende Frage ist und bleibt jedoch, wie steht es mit deren Umsetzung in den Unternehmen? An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde dazu im September 2020 erstmalig eine viertägige Blockveranstaltung durchgeführt. Die Studierenden lernten zunächst die Grundlagen des KI-Innovationsmanagements kennen und erprobten anschließend in Fallstudien die Erkennung von KI-Potentialen sowie die Einführung von KI in Unternehmen. Dieser Kurs dürfte einmalig sein, nicht nur in Deutschland. Geleitet wurde er von Prof. Dr. Patrick Glauner.

Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass momentan etwa 80 Prozent der KI-Entwicklungen in Unternehmen noch keinen finanziellen Mehrwert schaffen bzw. nicht zu marktreifen Produkten oder Dienstleistungen führen. „Die Gründe hierfür sind vielfältig“, erklärt Glauner. „Eine der Ursachen ist, dass die klassische KI-Lehre oft nur rein technische Aspekte behandelt und betriebswirtschaftliche Aspekte ignoriert.“ In dem KI-Bachelorstudiengang an der THD wird daher neben zahlreichen technischen Kursen auch ein weltweit einmaliger Kurs zu »KI-Innovationsmanagement« angeboten. „Hierdurch schließen wir diese Lücke. Wir vermitteln den Studierenden, worin in Unternehmen typische Herausforderungen bei Einführung von KI liegen und wie diese gelöst werden können“, berichtet Glauner.

Kursteilnehmerin Ursula Pähler war beeindruckt: „Durch den Kurs konnte ich Parallelen und Unterschiede zum klassischen Innovationsmanagement in anderen Bereichen ziehen. So sind mir die bestehenden Herausforderungen speziell bei der Einführung von KI klargeworden.“ Für die wertschöpfende Umsetzung von KI in Unternehmen fühlt sich auch Ralf Minge, der sein Studium berufsbegleitend absolviert, nun deutlich besser gerüstet: „Diese Veranstaltung schließt sehr eindrucksvoll die Lücke zwischen der akademischen Forschung zu KI und deren wirkungsvollen Einsatz im Unternehmen. Ich kann mit der wertschöpfenden Umsetzung von KI jetzt direkt beginnen.“

Die THD bietet seit dem vergangenen Jahr den Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ an. Im Oktober 2020 werden rund 90 weitere junge Leute ihr Studium aufnehmen. Bei Fragen zu Themen rund um Innovation und KI ist Prof. Glauner jederzeit auch direkt unter patrick.glauner@th-deg.de erreichbar.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) begrüßt zum Wintersemester einen neuen Professor. Gesucht war Verstärkung für das Lehrgebiet IT-Sicherheit. Dr. Thomas Störtkuhl übernimmt die Position ab Oktober an der Fakultät Angewandte Informatik. Seit über 20 Jahren berät er Unternehmen in IT und IT-Sicherheit. Vor allem im industriellen Bereich.

Das Wissen von Thomas Störtkuhl ist wegen immer raffinierteren Cyber-Attacken auf Unternehmen äußerst gefragt. Cyber-Attacken sind für moderne Industrie-Betriebe, die der Digitalisierung folgen, eine echte Bedrohung. Ungewollte Angriffe auf ihre Systeme können den Geschäftsbetrieb massiv stören oder sensible Daten gestohlen bzw. manipuliert werden. Seine langjährige Erfahrung, Industrie-Unternehmen und ihre IT zu schützen, hat Thomas Störtkuhl unter anderem als Mitgründer der Firma Secaron AG gesammelt. Die Beratungsfirma für IT-Sicherheit entstand Anfang 2000 in München. Mit 50 Fachleuten verschmolz das Unternehmen 2014 mit dem TÜV Rheinland. Den Wechsel in den Bereich industrielle IT-Sicherheit sieht Störtkuhl als eine der besten Entscheidungen in seinem Berufsleben. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass er auf seinem Fachgebiet etwas bewegen möchte. Er war Mitautor des Buches „Ganzheitliches Management der Informationssicherheit“ und entwickelte eine Zertifizierung bezüglich industrieller IT-Sicherheit für Hersteller und Systemintegratoren. Auch für seine Tätigkeit an der THD hat er bereits Pläne: ein Produkt für die IT-Sicherheitsanalyse soll entstehen und er möchte verstärkt auf die Anwendung der KI in der industriellen IT-Sicherheit schauen. Für die Lehre wünscht er sich von seinen Studierenden, Spaß am Fach zu haben. Von ihm könne man immer ein offenes Ohr, hoffentlich interessante Lehre und auch einmal lachende Gesichter erwarten.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) setzte sich bereits vor der Coronakrise seit Jahren intensiv für die Nutzung der Digitalen Lehre ein. Der Einsatz wurde nun mit einem Fördergeldbescheid durch die virtuelle Hochschule Bayern (vhb) über 182.000€ für THD-Projekte belohnt.

Die über die SMART vhb-Plattform angebotenen digitalen Kurse gewannen durch den Ausfall der Präsenzlehre in diesem Sommersemester stark an Bedeutung. Die THD bietet online bereits 28 vhb-Kurse an, die besonders im „Coronasemester“ von anderen HAWs genutzt und in der Lehre eingesetzt wurden.  Mit dem Förderbescheid über 182.000€ durch die vhb, was 20 Prozent des gesamten Fördergeldes der jüngsten SMART vhb-Ausschreibungsrunde entspricht, wird das Angebot der digitalen Lehre der THD weiter ausgebaut. Über die kommenden Monate hinweg werden damit insgesamt zehn Kurse entwickelt und ab dem Wintersemester 21/22 über die SMART vhb-Plattform zur Verfügung gestellt. Die Online-Kurse reichen von der Einführung in die Programmierung mit Python, Java Programmierung, Programmierkonzepte, Informatikkonzepte, Hardware Design, Foundations of Informatics, KI Anwendungen und Logic in Artificial Intelligence bis hin zu Engineering Mechanics Dynamics und Risikomanagement. Organisiert wird die Entwicklung dieser neuen SMART vhb-Projekte von Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, vhb-Beauftragter der Hochschule, und Projektmanagerin Dr.-Ing. Monica Ciolacu.

An der THD substituiert der vhb-Beauftragte, Prof. Popp, bereits seit 13 Jahren in all seinen Modulen 50 Prozent der Lehre durch digitale Lehre. Er testete in seinen digitalen Kursen Künstliche Intelligenz (KI) Methoden, durch welche sich die digitalen Lehrmaterialien dem Kenntnisstand der Studierenden zu Beginn des Kurses anpassen. Popp setzt in seinen vhb-Kursen darüber hinaus ein KI basiertes Frühwarnsystem ein, das gefährdeten Studierenden eine Warn-E-Mail schickt. Dadurch konnte die Durchfallquote nahezu halbiert werden.

Die SMART vhb-Plattform verwaltet Online-Lerneinheiten, die sich flexibel in die eigene Lehre integrieren lassen. Diese digitalen Lehreinheiten beginnen mit den Lernzielen und setzen sich aus unterschiedlichen Materialien wie Videos, Textelementen, Selbsttests oder Simulationen zusammen.

Pressefoto

Künstliche Intelligenz, KI oder gerne auch mal auf englisch AI für Artificial Intelligence. Was genau ist das? Wie beeinflusst KI unsere Zukunft – auch in Niederbayern, im Bayerischen Wald oder eben in Deggendorf. Prof. Patrick Glauner von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mehr dazu sagen. Ganz einfach auf einer den Sitzbänke am Luitpoldplatz in Deggendorf. Mitten in der Stadt. Wer will, kann sich zu ihm setzen und mit ihm plaudern. Über KI. Am Freitag, 24. Juli, drei Stunden lang, ab 10:30 Uhr.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich vier Urängste mit KI verbinden lassen: Überwachung, Versklavung, Verlust der Einzigartigkeit sowie das Ende des freien Willens. „Überspitzt“, nennt Prof. Glauner es, wenn man vom Ende des freien Willens spricht, nur weil Menschen allzu gerne den Vorschlagsalgorithmen von Internetwerbung oder Mediatheken folgen. Auch sei es keineswegs so, dass wir demnächst durch den Roboter ersetzt werden. Aber irgendwie scheint die Künstliche Intelligenz den Kinofilmen entwichen zu sein, wie der Geist aus der Flasche. Den Filmen, die uns Gänsehaut verursacht haben: Matrix, Minority Report oder der Fritz Lang Klassiker Metropolis von 1927 – heute eines der bedeutensten Werke der Filmkunst. „Schon jetzt ist KI beispielsweise durch Mustererkennung in der radiologischen Diagnostik eine große Bereicherung für unsere Gesundheitversorgung in der Onkologie“, greift Glauner das Musterbeispiel segensreicher KI Entwicklungen heraus. Neben einer ganzen Reihe anderer, bereits heute verfügbarer Anwendungen, könne Künstliche Intelligenz sicher auch irgendwann all die nützlichen Verbindungen zwischen den unüberschaubar gewordenen naturwissenschaftlichen Disziplinen wieder sicht- und nutzbar machen. Denn den Universalgelehrten aus der Antike gibt es nicht mehr. Was weiß ein Virologe schon über KI, was weiß eine Informatikerin schon über Viren? Sicher viel zu wenig. Und wer nichts weiß, muss alles glauben. Die Daten sind da. Mehr als reichlich, Big Data, quasi. Und Big Data, das ist das Futter für aussagekräftige KI. Alle Bürgerinnen und Bürger sind deshalb herzlich eingeladen, sich mit Prof. Glauner über solche und andere Fragen zu unterhalten. Direkt, unkompliziert, in entspannter Atmosphäre. Prof. Glauner und die THD freuen sich auf das Gespräch mit den Deggendorferinnen und Deggendorfern. Patrick Glauner ist seit seinem 30. Lebensjahr Professor für Künstliche Intelligenz. Zuvor arbeitete er unter anderem an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf und bei der Krones AG. Er beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Künstlicher Intelligenz, zuletzt insbesondere mit KI-Innovationsmanagement. Zu diesem Thema hat er im Frühjahr 2020 ein Buch im Springer-Verlag veröffentlicht: „Innovative Technologies for Market Leadership: Investing in the Future".

Pressefoto

Studieninteressierte haben zum Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, in sieben Semestern zu Experten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgebildet zu werden. Hierfür bietet die THD seit letztem Jahr einen der weltweit ersten Bachelor-Studiengänge in KI an.

„Künstliche Intelligenz”, so Prof. Dr. Patrick Glauner, „ist der nächste Schritt der industriellen Revolution, der darauf abzielt, menschliches Entscheidungsverhalten zu automatisieren.” Bisher gebe es jedoch nur wenige KI-Experten auf dem Markt. Diese seien in der Industrie sehr gefragt, denn Unternehmen aus allen Branchen benötigen mittelfristig KI um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Studiengang sei sehr praxisorientiert ausgelegt. Beispielsweise bauen sich die Studierenden im Modul „Bildverstehen” ihre eigenen Roboter. Diese erlernen dann beispielsweise mit Hilfe des sogenannten „Deep Learning” aus Kameradaten, wie sie selbstständig eine Strecke von A nach B zurücklegen und Hindernissen ausweichen können. „Dabei erleben die Studierenden direkt, wie sich die Grundlagen aus den Vorlesungen in der Praxis verhalten.”, berichtet Glauner.

Der Studiengang enthalte über zehn Module zu KI, die eine breite und tiefe Ausbildung in diesem Bereich vermitteln. Neben dem Modul „Bildverstehen” gibt es unter anderem die Module „Maschinelles Lernen”, „Sprachverarbeitung”, „Big Data” oder „Computational Logic”. Die Informatikgrundlagen kommen dabei nicht zu kurz: „Über das gesamte Studium verteilt bilden elf Kernmodule der Informatik das Rückgrat des Studiengangs. Für das spätere Berufsleben ist aber auch der Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Softskills wichtig, für die wir passende Bausteine anbieten”, so Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Koordinator des Studiengangs KI. Der Studiengang enthält zudem ein Indurtrie-Praxissemester. Darüber hinaus werden Projekte in höheren Semestern gemeisam mit Industriepartnern durchgeführt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Auslandssemester an einer der THD-Partnerhochschulen durchzuführen.

Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ki-b. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich. Studienbewerber sollten Neugier an kniffeligen Fragestellungen mitbringen. Vor Beginn des Studiums werden ebenfalls Vorbereitungskurse zum Auffrischen von Grundlagenkenntnissen angeboten. Bei Fragen zum Studiengang steht Prof. Popp unter heribert.popp@th-deg.de auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Pressefoto

20191217 berufung prof hableHochschule baut Fachbereich Künstliche Intelligenz aus
Neuer Professor berufen

17.12.2019 | THD-Pressestelle - Mit Prof. Dr. Robert Hable kommt ein ausgewiesener Spezialist im Bereich Big Data Analytics an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Der gebürtige Landshuter verstärkt seit 1. November den Fachbereich Maschinelles Lernen/Künstliche Intelligenz an der neuen Fakultät für Angewandte Informatik der Deggendorfer Hochschule.

Dem Niederbayern ist die Technische Hochschule Deggendorf nicht unbekannt. Seit 2014 war der 38-jährige als Forschungsleiter im Bereich Big Data Analytics am Technologiecampus Grafenau tätig. Dort koordinierte er Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Datenanalyse und Künstliche Intelligenz. Zusammen mit dem Technologiezentrum im tschechischen Pisek setze er das INTERREG-Projekt „Big Data Zentrum Ostbayern-Südböhmen“ um. Die Datenanalyse ist die große Leidenschaft von Robert Hable. Dass er sich ab dem Hauptstudium auf Statistik, Datenanalyse und Maschinelles Lernen spezialisierte, bezeichnet er bis heute als eine der besten Entscheidungen seines Lebens. „Die Datenanalyse ist als Werkzeug in nahezu allen wissenschaftlichen Disziplinen und nahezu allen Wirtschaftsbereichen einsetzbar. Dadurch kann man als Datenanalyst in der Wissenschaft immer interdisziplinär arbeiten und lernt viele unterschiedliche Fachbereiche und Themen kennen. Dasselbe gilt auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen. Man erhält Einblick in alle möglichen Branchen, ob im Handel, der Industrie oder im Gesundheits- und Sportbereich. Für mich ist das perfekt, da ich doch recht neugierig und vielseitig interessiert bin“, erklärt der frisch gebackene Professor. Hable erreichte sein Diplom im Fachbereich Mathematik 2006 an der Universität in Bayreuth, promovierte 2009 an der LMU in München und ging 2010 als Gastdozent an die KU Leuven in Belgien. 2012 habilitierte Hable an der Uni Bayreuth, nahm danach eine Vertretungsprofessur an der LMU in München an, bevor er 2014 an den Technologiecampus Grafenau wechselte. Als Erfolg bezeichnet der gebürtige Landshuter, wenn seine Arbeit anderen Menschen wirklich weiterhilft, er aus ihren Daten Erkenntnisse gewinnen konnte, die vorher noch nicht bekannt waren. Seine Neugier, in Daten versteckte Muster durch Algorithmen aufzuspüren, treibt den jungen Professor an. Er selbst beschreibt sich als neugierig, vielseitig interessiert und gewissenhaft. Seine Freizeit verbringt der Vater von zwei Söhnen gerne bei seiner Familie, in der Natur, im Wald und in den Bergen. Zudem ist Hable aktives Mitglied und Jugendleiter bei den Ringern vom SV Mietraching.

Bild (THD): Prof. Dr. Robert Hable unterstützt seit November den Fachbereich Maschinelles Lernen / Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule Deggendorf.

Pressefoto
Gründung Anfang 2018 - Das Labor für Autonome Systeme / Fahrerassistenzsysteme wird Anfang 2018 als Kooperation der beiden Professoren Prof. Dr. Gerald Kupris und Prof. Thomas Limbrunner gegründet. Ziel des Labors ist die anwendungsnahe Forschung rund um autonome Systeme, sowie die Heransführung der Studenten an dieses Themenfeld. Weitere Details zum Tätigkeitsspektrum des Forschungslabors sind auf dieser Webseite zu lesen.
Pressefoto

20191007 Semesterstart WS1920Semesterstart und zwei neue Fakultäten

07.10.2019 | THD-Pressestelle - Seit dem 1. Oktober ist das studentische Leben auf dem Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wieder in vollem Gange. Über 7000 Studierende sind in diesem Winter an inzwischen acht Fakultäten eingeschrieben. Zwei Fakultäten sind zum Wintersemester 2019/20 neu an der THD hinzugekommen.

Mit der Fakultät Angewandte Informatik steht ein neues, vielversprechendes Zugpferd der THD in der Startbox. Dort angesiedelt sind die beiden ebenfalls neuen Studiengänge „Künstliche Intelligenz“ und „Cyber Security“. Die THD spricht damit zwei sehr gefragte Fachgebiete an, die bei den Studienbewerbern entsprechenden Anklang gefunden haben. Ergänzt wird das Ausbildungsangebot der Fakultät durch die bewährten Studiengänge "Angewandte Informatik", "Wirtschaftsinformatik" und "Interaktive Systeme/Internet of Things" und rüstet Studierende in allen Bereichen der Informatik. Nach Wirtschaft, Ingenieurwissenschaften und Gesundheit, bildet die Informationstechnologie den vierten Schwerpunkt der THD und ist Baustein des neuen Zentrums für Digitalisierung in Deggendorf.
Auch der European Campus Rottal-Inn wird zukünftig als eigene Fakultät geführt. Angesiedelt in Pfarrkirchen, hat sich der rein englischsprachige Studienort der THD schnell etabliert und ist auf Fakultätsgröße gewachsen. Am 8. Oktober eröffnet dort der Erweitungsbau mit über 1000 weiteren Quadratmetern für Lehre und Forschung.
Als eigene Organisation innerhalb der Hochschule kümmern sich die Fakultäten zukünftig in Abstimmung mit Hochschulleitung und Verwaltung um Lehre und Forschung in ihrem wissenschaftlichen Bereich.

Bild (THD): Bei der Begrüßung der Erstsemester der Fakultät Angewandte Informatik: v.l. Dekan Prof. Dr.-Ing. Udo Garmann, Studiengangsassistentin Sandra Tremmel, Prof. Dr. Michael Ponader

Pressefoto

20190809 Fordergelder Digitale Lehre der THDInformatik Online Angebot der THD

09.08.2019 | THD-Pressestelle - Im neuen Angebot der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb), SMART vhb, erhielt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) am 26. Juli die Zusage über eine weitere Förderung in Höhe von 166.000 Euro für insgesamt 83 Lerneinheiten in der Informatik. Bereits zuvor hatte die THD mit 28 digitalen Kursen, die sie über die vhb anbietet, als Leuchtturm der digitalen Lehre in Bayern gegolten. Denn auch mit 27 Prozent der THD-Studierenden, die derzeit Online-Kurse bei der vhb belegen, ist sie Spitzenreiter.

Die nun in Deggendorf zu entwickelnden Inhalte sind allesamt Informatik-Themen, was auch prima zur Digitalisierungsstrategie der THD passt. Zu nennen sind der Compilerbau von Prof. Dr. Peter Faber, Chatbots und Maschinelles Lernen von Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Programmiertechniken von Prof. Dr. Andreas Fischer, Grundlagen der Informatik von Prof. Dr. Stefan Götze, Einführung in die Java Programmierung von Prof. Dr. Andreas Berl sowie Internet der Dinge von Prof. Dr. Marcus Barkowsky. Ab dem Wintersemester 2020/21 sind diese Online-Angebote bayernweit einsetzbar.

Professor Popp wird als vhb Beauftragter gemeinsam mit seiner Doktorandin Monica Ciolacu die SMART vhb-Projekte managen. „Als Leiter des neuen Bachelor-Studiengangs »Künstliche Intelligenz« (KI), der im kommenden Wintersemster startet, möchte ich natürlich von diesen Projektentwicklungen profitieren“, erklärt Popp. Der unmittelbare Einsatz der digitalen Kurselemente sei quasi die Probe aufs Exempel.

KI-Experte Popp hat in den letzen 12 Jahren etwa 50 Prozent seiner Lehre durch digitale Bausteine ersetzt. Man spricht hier von sogenanntem »Blended Learning«. In seinen Blended Learning Kursen setzt Popp außerdem Verfahren der KI ein. Dadurch passen sich die Kurse in gewisser Weise an den Kenntnisstand der Studierenden an. Popp erläutert: „Chatbots agieren in diesem System als Teletutoren. Sie beantworten Fragen der Studierenden. Gefährdet das Lernverhalten einen erfolgreichen Semesterabschluss, werden die Teilnehmer durch ein auf Maschinellem Lernen fußenden KI-System entsprechend gewarnt.“

Bei SMART vhb wird ein Repositorium für Online-Lerneinheiten aufgebaut. Diese lassen sich flexibel in die Präsenzlehre integrieren, da sie nur eine Bearbeitungszeit von 45 Minuten haben. Die Zusammensetzung aus unterschiedlichen Lernmaterialien, wie Videos, Textelementen oder Simulationen und Kontrollfragen garantiert eine mediendidaktisch abwechslungsreiche Darstellung der Thematik.

 

Bild: vhb Beauftragter Professor Popp und PhD. cand. Monica Ciolacu managen das SMART-vhb-Projekt der THD

Pressefoto

20190715 Kunstliche Intelligenz fur QuereinsteigerKünstliche Intelligenz in nur vier Semestern studieren

15.07.2019 | THD-Pressestelle - Quereinsteiger haben zum Wintersemester 2019/2020 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, in nur vier Semestern den Abschluss als Bachelor im Studiengang Künstliche Intelligenz zu erreichen. Das einmalige Angebot der THD richtet sich an Ingenieure, Informatiker, Wirtschaftsinformatiker und alle anderen einschlägigen Berufsgruppen mit Diplom- oder Bachelorabschluss, die sich gerne im Bereich Künstliche Intelligenz weiter qualifizieren möchten. Bewerbungen sind bis 20.09.2019 möglich.

Künstliche Intelligenz (KI) ist das Zukunftsthema schlechthin. „Alle Wirtschafts- und Dienstleistungsfelder benötigen in Zukunft die Unterstützung durch KI, um damit in ihren Marktsegmenten wettbewerbsfähig zu bleiben“, ist sich Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Leiter des Studiengangs Künstliche Intelligenz, sicher. Studieninteressierten mit entsprechender Vorqualifikation werden 60 ECTS-Punkte der ersten beiden Semester anerkannt. Somit können sie ihren Bachelor-Abschluss in nur vier Semestern erreichen. Dieses Studienmodell wird voraussichtlich nur einmalig zu diesem Wintersemester an der THD angeboten.
Die Vorlesungen finden donnerstags und freitags ganztägig sowie an zwei Samstagen im Semester statt. Quereinsteiger können theoretisch an drei Tagen pro Woche ihrer bisherigen Tätigkeit nachgehen. Die Studierenden beschäftigen sich in den ersten drei Semestern mit Grundlagen der Künstlichen Intelligenz, speziellen methodischen KI-Kenntnissen, intelligenten Dialogsystemen, Maschinellem Lernen, Robotik und Mensch-Maschine-Interaktionen. Im vierten Semester stellen die Studierenden ihre KI-Kompetenz in den jeweils wichtigen KI-Anwendungen wie Gesundheitswesen, Mobilität, Energiemanagement, Produktion, Service-Dienste oder Gaming unter Beweis. Hier ist eine gezielte Verknüpfung mit den praktischen KI-Themen des Arbeitsumfeldes möglich, auch im Rahmen der Bachelorarbeit.
Der Studiengang „Künstliche Intelligenz“ für Quereinsteiger startet bei einer Mindestteilnehmerzahl von 15 Studierenden und kostet nur den Studentenwerksbeitrag von 52 Euro. Bei Fragen steht Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, E-Mail: heribert.popp@th-deg.de, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bild (© Halfpoint - stock.adobe.com): Einmalige Chance an der TH Deggendorf: Künstliche Intelligenz in nur vier statt sieben Semestern studieren.

 

Pressefoto

Mit »Maschinellem Lernen« Wettbewerbsvorteile nutzen

20190710 KI Arbeitskreis10.07.2019 | THD-Pressestelle - Um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern, müssen diese heute auf den Einsatz von neuen Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) setzen. Der »KI-Arbeitskreis« an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) widmet sich am Mittwoch, 24. Juli ab 14 Uhr dem KI-Thema »Maschinelles Lernen«.

Prof. Dr. Dr. Heribert Popp ist Leiter der Veranstaltung und vermittelt mit seinen Gästen Daten-, Analyse- und Technologiekompetenz im Bereich »Maschinelles Lernen«. Durch praxisorientierte Vorträge lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Systeme des Maschinellen Lernens kennen und bekommen Ideen, wie sie Probleme von Fachabteilungen einer Maschinellen Lernen-Lösung zuführen können. Eingeladen sind alle Fach- oder Führungskräfte, die Interesse an der Umsetzung von »Maschinellem Lernen« in ihrem Unternehmen haben. Ebenso sind Informatiker oder IT-Spezialisten willkommen, die ihre Fachabteilungen mit modernen IT-Lösungen unterstützen möchten. Um Anmeldung wird gebeten unter sabrina.ebner@th-deg.de.

 

Bild: Prof. Dr. Dr. Heribert Popp ist Leiter der Veranstaltungsreihe »KI-Arbeitskreis« an der THD.