Open University 2016

23.11.2015 |

11 23 usabilityOpen University - THD lädt Mittelstand zu Vortragsreihe

Auch im Wintersemester 2015/16 findet an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wieder die bewährte Vortragsreihe Open University statt. Sie befasst sich mit den Themenbereichen „Governance, Management, Risk & Compliance“, die von Experten ihres Faches gehalten werden. Sie richtet sich an Führungskräfte und leitende Mitarbeiter des Mittelstandes, Studierende und generell an alle Interessierten.

Prof. Dr. jur. Josef Scherer, Leiter des International Institute for Governance, Management, Risk & Compliance der THD und Initiator der Veranstaltung, richtet die Open University seit 2006 einmal pro Semester aus. Die Open University findet am Dienstag 01.12.2015 und Donnerstag 17.12.2015, jeweils von 17.30 Uhr bis 19:00 Uhr, im Raum I 108 der THD statt. Die Scherpunkte liegen dieses Jahr neben den "Dos und Don´ts im Internet und im Studium", auf der im September in Kraft getretenen „ISO 9001:2015“ zum Qualitätsmanagement und der geforderten Integration von Risiko- und Compliancemanagement in das Qualitätsmanagementsystem. Rechtsanwalt Claus-Peter Faul beginnt am 01.12.2015 die Vortragsreihe mit dem Thema "Dos und Don´ts im Internet (Urheberrechtverletzung etc.) und im Studium". Im Anschluss setzt der Alumnus Master RCM Andreas Mühlbauer die Vortragsreihe mit dem Inhalt "Vita und Alltag eines Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft" fort. Am 17.12.2015 referiert Prof. Dr. Scherer zum Thema "ISO 9001:2015 und integriertes Qualitäts-Managementsystem mit Risk und Compliance". Eine Anmeldung ist nicht nötig, für Fragen steht Frau Nora Podehl (podehl@scherer-advice.net) gerne zur Verfügung.

ISO 9001:2015

Danke, ISO! Über die neue ISO 9001: 2015 (Qualitätsmanagementsystem) zum integrierten, ganzheitlichen Managementsystem mit Governance, Risk und Compliance (GRC).

Gemäß der ISO – Survey 2013 sollen Ende 2013 über 1,1 Millionen Unternehmen in über 180 Ländern ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem) -zertifiziert gewesen sein, wobei der größte Verbreitungsgrad in China, Deutschland und Italien herrsche. Über 50.000 Unternehmen seien nach dem (Automotive) Standard ISO TS 16949 zertifiziert. Viele Unternehmen halten zudem ein entsprechendes Qualitätsmanagementsystem vor, ohne sich zertifizieren zu lassen, da sie in einer Zertifizierung keine angemessene Kosten/Nutzen – Relation (Wertbeitrag) sehen. Unternehmen, die sich neu zertifizieren lassen, müssen mit der neuen Norm bereits mit deren Verabschiedung konform gehen. Bei Rezertifizierungen gibt es eine dreijährige Übergangsphase.
Indem der neue ISO-Standard zum Qualitätsmanagement verstärkt auch die sogenannten „interested parties“ in den Focus rückt und den risiko- und prozessorientierten Ansatz betont, lässt sich feststellen, dass ein (kleiner) Schritt in Richtung „Industrie 4.0“ gemacht wird: „Industrie 4.0“ bedeutet in erster Linie Vernetzung und damit auch die Vernetzung von Prozessen. Bei den Vernetzungsobjekten reicht es, nicht lediglich intern die diversen Abteilungen und externen Kunden und Lieferanten mit einzubeziehen. Vielmehr erfordert eine moderne Vernetzung im Sinne von „Industrie 4.0“ auch die Vernetzung mit den „interested parties“. Insofern ist der neue Ansatz begrüßenswert.

23.11.2015 | THD-Pressestelle (CM)