VISAKI
Virtuelle Interaktion zur Förderung der mentalen Gesundheit von sozialen Angststörungen bei Kindern
„VISAKI ist ein Forschungsprojekt, das neue VR-Ansätze für Kinder mit sozialen Ängsten entwickelt–
gemeinsam mit Kliniken, Familien und Wissenschaft.“
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Projektziel: Das Projekt zielt darauf ab, ein Echtzeit 3D-VR System für Kinder von 8 bis 12 Jahren zu entwickeln und evaluieren. Diese Plattform unterstützt durch spielerische Elemente und immersive Erfahrungen die Kinder dabei, ihre sozialen Fähigkeiten in einer sicheren Umgebung und verschiedenen Szenarien zu üben. Die Hauptkomponenten beinhalten Multi-User Sitzungen zur Förderung der Peer Unterstützung, Entwicklung interaktiver Gamification Elemente und Darstellung komplexer Interaktionen und therapeutischer Szenarien. Die Kinder erleben durch Avatare und virtuelle Gruppeninteraktionen das Gefühl von Gemeinschaft und verbessern ihre sozialen Kompetenzen. Ziel ist es, Therapiepausen zu überbrücken und die Wirksamkeit der Behandlung zu erhöhen.
Motivation: Soziale Angststörung bei Kindern ist weit verbreitet und kann das schulische und soziale Leben stark beeinträchtigen. Die Angst führt zu sozialem Rückzug, Einsamkeit und weiteren psychischen Problemen im Erwachsenenalter. Ohne frühzeitige Behandlung bleiben diese Störungen meist bestehen, was negative Auswirkungen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe hat.
Innovation und Perspektiven: Die Ergebnisse des Projekts können die Therapie sozialer Angststörungen neu gestalten. VR ermöglicht intensivere und häufigere Anwendungen der erlernten Techniken. Sie kann in Kliniken und Schulen eingesetzt und die Szenarien auf weitere psychische Angststörungen und Altersgruppen erweitert werden.
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Wie erleben Kinder mit sozialer Angststörung digitale Unterstützung? Und was brauchen sie wirklich, um sich sicher, verstanden und motiviert zu fühlen?
Mit diesen und einigen weiteren Fragen startet das interdisziplinäre Forschungsprojekt VISAKI nun in die Bedarfsanalyse, mit einem besonderen Fokus auf die Perspektiven der Kinder selbst. Im August fand die erste Fokusgruppe im Bezirkskrankenhaus Landshut statt. Ihre Wünsche, Erfahrungen und Sichtweisen sollen direkt in die Gestaltung der digitalen Lösung einfließen.
„Wir selber sind schon mega gespannt auf die Kinder. Es ist doch eine besondere Gruppe und ganz was anderes als die Interviews mit Eltern und Therapeuten. Komplett Neuland für uns. Zugegeben etwas nervös sind wir schon, aber wir freuen uns schon total drauf. Vor allem auf die Ergebnisse“ so Corinna Pippirs und Lena Gürster kurz vor Beginn der Fokusgruppe. Außerdem wurde die Fokusgruppe von der Kinder- und Jugendpsychologin Anett Kretschmer-Trendowicz aus dem Bezirkskrankenhaus Landshut begleitet.
THD-Projektteam
Kontaktieren Sie uns einfach unter: visaki@th-deg.de
Projektpartner
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