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Visaki

Virtuelle Interaktion zur Förderung der mentalen Gesundheit von sozialen Angststörungen bei Kindern


„VISAKI ist ein Forschungsprojekt, das neue VR-Ansätze für Kinder mit sozialen Ängsten entwickelt–
gemeinsam mit Kliniken, Familien und Wissenschaft.“

 

 

                             

 

Projektziel: Das Projekt zielt darauf ab, ein Echtzeit 3D-VR System für Kinder von 8 bis 12 Jahren zu entwickeln und evaluieren. Diese Plattform unterstützt durch spielerische Elemente und immersive Erfahrungen die Kinder dabei, ihre sozialen Fähigkeiten in einer sicheren Umgebung und verschiedenen Szenarien zu üben. Die Hauptkomponenten beinhalten Multi-User Sitzungen zur Förderung der Peer Unterstützung, Entwicklung interaktiver Gamification Elemente und Darstellung komplexer Interaktionen und therapeutischer Szenarien. Die Kinder erleben durch Avatare und virtuelle Gruppeninteraktionen das Gefühl von Gemeinschaft und verbessern ihre sozialen Kompetenzen. Ziel ist es, Therapiepausen zu überbrücken und die Wirksamkeit der Behandlung zu erhöhen. 

Motivation: Soziale Angststörung bei Kindern ist weit verbreitet und kann das schulische und soziale Leben stark beeinträchtigen. Die Angst führt zu sozialem Rückzug, Einsamkeit und weiteren psychischen Problemen im Erwachsenenalter. Ohne frühzeitige Behandlung bleiben diese Störungen meist bestehen, was negative Auswirkungen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe hat. 

Innovation und Perspektiven: Die Ergebnisse des Projekts können die Therapie sozialer Angststörungen neu gestalten. VR ermöglicht intensivere und häufigere Anwendungen der erlernten Techniken. Sie kann in Kliniken und Schulen eingesetzt und die Szenarien auf weitere psychische Angststörungen und Altersgruppen erweitert werden.


Aktuelles

  • Hinter den Kulissen - was kommt jetzt?

Letzte Woche hat sich unser Projektleitungsteam (am Bild: Lena Gürster. Prof. Dr. Thomas Spittler und Corinna Pippirs erneut am ECRI in Pfarrkirchen getroffen, um die letzten Schritte der Bedarfsanalyse zu finalisieren. Ein wichtiger Meilenstein, bevor unsere Projektpartner SOLID WHITE design & digital media GmbH in die erste Entwicklungsphase startet.
Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse sich daraus ergeben und wie SOLID WHITE design & digital media GmbH diese in der Umsetzung weiterführen wird. Gleichzeitig haben wir bereits die ersten Ideen für die Evaluation gesammelt, um von Beginn an eine nachhaltige Qualitätssicherung mitzudenken.

Es bleibt spannend, wir freuen uns auf die nächsten Schritte!

  • Bedarfsanalyse 2.0 - Kinder

𝗪𝗶𝗲 𝗲𝗿𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝘀𝗼𝘇𝗶𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗔𝗻𝗴𝘀𝘁𝘀𝘁ö𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴? 𝗨𝗻𝗱 𝘄𝗮𝘀 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵, 𝘂𝗺 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿, 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗺𝗼𝘁𝗶𝘃𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝗳ü𝗵𝗹𝗲𝗻?
Mit diesen und einigen weiteren Fragen startet das interdisziplinäre Forschungsprojekt VISAKI nun in die Bedarfsanalyse, mit einem besonderen Fokus auf die Perspektiven der Kinder selbst. Im August fand die erste Fokusgruppe im Bezirkskrankenhaus Landshut statt. Ihre Wünsche, Erfahrungen und Sichtweisen sollen direkt in die Gestaltung der digitalen Lösung einfließen.
„Wir selber sind schon mega gespannt auf die Kinder. Es ist doch eine besondere Gruppe und ganz was anderes als die Interviews mit Eltern und Therapeuten. Komplett Neuland für uns. Zugegeben etwas nervös sind wir schon, aber wir freuen uns schon total drauf. Vor allem auf die Ergebnisse“ so Corinna Pippirs und Lena Gürster kurz vor Beginn der Fokusgruppe. Außerdem wurde die Fokusgruppe von der Kinder- und Jugendpsychologin Anett Kretschmer-Trendowicz aus dem Bezirkskrankenhaus Landshut begleitet.

Bedarfsanalyse 1.0 - Therapeuten

Herzliche Grüße aus Passau von Projektleiter Prof. Dr. Thomas Spittler und seinen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Lena Gürster und Corinna Pippirs.

Digitale Unterstützung kann nur wirksam sein, wenn sie den Therapiealltag und die Lebensrealität der Familien berücksichtigt“, betont das Forschungsteam.

In unserer Bedarfsanalyse führen wir Gespräche mit Kinder- und Jugendpsycholog:innen sowie Eltern, um Einblicke in therapeutische Abläufe, Herausforderungen bei sozialer Angststörung und mögliche digitale Ergänzungen zu gewinnen.

🎯 Ziel: Ein System, das Therapieprozesse stärkt – nicht ersetzt.
Gemeinsam mit Fachkräften und Eltern entwickeln wir eine digitale Lösung, die Kinder stärkt und Therapie wie Familienalltag unterstützt.

  • Bedarfsanalyse 3.0 - Eltern

Mit an Bord im Projekt VISAKI: das Team des Universitätsklinikum Bonn (UKB) – Prof. Björn Krüger und Melissa Steininger. Das UKB steht für translationale, patientennahe Forschung und bringt Expertise in VR-Studien, Human–Computer–Interaction und Datenanalyse ein.

In VISAKI untersucht das Team, welche Gamification-Elemente und Avatare Kinder zwischen 8 und 12 Jahren motivieren und therapeutische Ziele unterstützen. Durch Elterninterviews fließen zudem Anforderungen aus dem Familienalltag direkt ins Design ein.

Gemeinsam entwickeln wir eine VR-Lösung, die Kinder stärkt, Therapieprozesse ergänzt und den Übergang zwischen Praxis und Zuhause erleichtert.


thd-projektteam

 

Kontaktieren Sie uns einfach unter: visaki@th-deg.de


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