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Landerleben für alle (LEfA)

 Angewandtes Forschungsprojekt zum barrierefreien Tourismus in Bayern

Die gesellschaftliche und ökonomische Bedeutung barrierefreier Reiseangebote wächst stetig, doch die praktische Umsetzung stellt viele Akteure vor Herausforderungen. Das Projekt LEfA schafft durch umfangreiche bayernweite Befragungen ein solides Wissensfundament, aus dem praxisnahe Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Ziel ist es, bestehende Informationslücken zu erkennen und bereits barrierefreie Serviceketten in Bayern ein Stück weit sichtbarer zu machen. 

Das Forschungsprojekt „LEfA“ widmet sich der praxisnahen Leitfrage:

„Wie können bestehende Freizeit- und Tourismusangebote in Bayern so weiterentwickelt werden, dass sie für Menschen mit unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen niederschwellig zugänglich sind?“

projektvorstellung

Barrierefreies Reisen in Bayern: Mehr Wissen, mehr Sichtbarkeit und weniger Hürden

In einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft ist barrierefreies Reisen ein zentrales Zukunftsthema. Etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung leben mit Mobilitäts- oder Aktivitätseinschränkungen, allein in Bayern sind es über 1,16 Millionen Menschen. Der Wunsch nach unbeschwerter Erholung, Freizeitaktivitäten und Reisen ist dabei genauso ausgeprägt wie bei Menschen ohne Einschränkungen. Oft scheitert die Reiseplanung von Menschen mit Unterstützungsbedarf jedoch nicht an einem fehlenden touristischen Angebot, sondern an unzureichenden oder stark fragmentierten Informationen.

Hier setzt das anwendungsorientierte Forschungsprojekt „LandErleben für Alle“ (LEfA) am Campus Bad Kötzting an. Unser Ziel ist es, diese Informationslücken im ländlichen Raum, insbesondere im Bayerischen Wald, systematisch zu schließen. Wir wollen touristische Serviceketten – von der Anreise über die Unterkunft bis hin zur Gastronomie und zu Freizeitaktivitäten – besser vernetzen und digital sichtbarer machen.

Pärchen im Wald, Mann im Rollstuhl

LEfA schafft durch zwei umfassende, aufeinander aufbauende wissenschaftliche Erhebungen eine starke Basis. Zunächst erheben wir die konkreten Bedarfe auf der Nachfrageseite (Gäste und Einheimische mit und ohne Behinderungen), um anschließend die Ressourcen auf der Angebotsseite (Gastgeber wie Beherbergungsbetriebe, Gasthäuser, Tourist-Infos, öffentliche Nahversorgung u. v. m.) zu erfassen. Durch den direkten Abgleich dieser beiden Perspektiven liefert LEfA die datenbasierte Grundlage, um Freizeit- und Tourismusangebote künftig effizient, effektiv und niederschwellig zugänglich zu gestalten. Davon profitieren nicht nur Reisende, sondern auch kleine und mittelständische Leistungsträger, die wir bei der Kommunikation ihrer Angebote nachhaltig entlasten möchten.

Das Besondere an diesem Projekt:

LEfA adressiert Einheimische wie Urlaubsgäste gleichermaßen und vereint erstmalig zwei zentrale Perspektiven zum barrierefreien Tourismus direkt miteinander – die tatsächlichen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung und die vorhandenen Ressourcen von Anbietern touristischer Leistungen.

METHODIK & FORSCHUNGSDESIGN

Drei Schritte zu einem inklusiveren Tourismus

Das Forschungsprojekt LEfA ist konsequent anwendungsorientiert und unter Berücksichtigung verschiedenster Perspektiven aufgebaut. Um ein vollständiges Bild der aktuellen Situation im barrierefreien Tourismus zu zeichnen, beleuchten wir sowohl die Nachfrage- als auch die Angebotsseite. Durch diesen direkten Abgleich decken wir ungenutztes Potenzial auf und zeigen präzise, wo Informationslücken bestehen. Auf dieser Basis entstehen im Projektverlauf konkrete Konzepte, die Gästen die Reiseplanung erleichtern und Gastgeber dabei unterstützen, ihr Engagement passgenau sichtbar zu machen. 

Die drei zentralen, aufeinander aufbauenden Säulen des Projektes sind: 

1
Bedarfe erkennen

In einer bayernweiten Online-Umfrage erfassen wir systematisch die spezifischen Reise- und Freizeitbedürfnisse, konkreten Barrieren und das Informationsverhalten von Gästen und Einheimischen (v. a. mit Unterstützungsbedarf).

2
Angebote erfassen

In einer separaten Erhebung bei touristischen Leistungsträgern in der Region analysieren wir die vorhandenen barrierefreien Ressourcen, bestehende Zertifizierungen sowie die aktuelle Kommunikations- und Vermarktungspraxis.

3
Synthese & Transfer

Mittels einer wissenschaftlichen Gap-Analyse gleichen wir Nachfrage und Angebot ab. Die Erkenntnisse fließen direkt in praxisnahe Handlungsempfehlungen, einen Leitfaden und den regionalen Aktionstag ein.

 „LEfA“ verfolgt dabei folgende praxisorientierte Ziele:
  • Fundierte Bedürfnisanalyse: Erfassung der Bedarfe von Gästen & Einheimischen (v. a. mit Unterstützungsbedarfen in der Mobilität).
  • Fundierte Bestandsaufnahme: Erfassung der Angebote von Leistungsträgern zur Barrierefreiheit (dabei Fokus nicht nur baulich, sondern auch Service).
  • Analyse der Kommunikation: Identifikation von Kommunikationsinhalten und die Nutzung von Zertifizierungen/Siegeln zur Barrierefreiheit.
  • Sensibilisierung: Wissenstransfer durch den Austausch mit der Praxis auf einem Aktionstag und Ableitung von Handlungsempfehlungen.
  • Vernetzung: Austausch und Dialog auf Landkreis- & Bayernebene (u. a. mit der BayTM und dem Landkreis Cham).

 

Das auf 12 Monate angelegte angewandte Projekt (01.07.2026 bis 30.06.2027) folgt einem strengen Qualitäts- und Sicherheitsrahmen. Nach erfolgreicher Datenschutzprüfung (DPM-Verfahren) und dem positiven Votum der Gemeinsamen Ethikkommission der Hochschulen Bayerns (GEHBa-202606-V-513) gliedert sich das Vorhaben in fünf aufeinander aufbauende Arbeitspakete (AP):

Projekt-Zeitplan und Arbeitspakete von LEfA

FEEDBACK & BEDARFE DER GÄSTE

Die Perspektive von Gästen und Einheimischen: Ihre Perspektive zur Barrierefreiheit zählt!

Im Rahmen des Projekts LEfA läuft derzeit unsere bayernweite Online-Befragung zur Nachfrageseite. Ziel ist es, bis Mitte November ein möglichst umfassendes und unverfälschtes Bild der tatsächlichen Reise- und Freizeitbedürfnisse von Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf in Bayern zu erhalten. Die Umfrage verzeichnet bereits eine erfreuliche Resonanz, doch für eine wissenschaftlich valide Datenbasis und passgenaue Handlungsempfehlungen zählt auch weiterhin jede Stimme. Wir möchten daher eine möglichst breite Beteiligung sicherstellen. Natürlich ist der Schutz Ihrer Daten sichergestellt und wir erheben Ihre Angaben anonym. 

Die Befragung gliedert sich dabei in sechs zentrale Themenblöcke:

Block 1: Allgemeine Angaben

Soziodemografie und regionaler Bezug der Teilnehmenden.

Block 2: Unterstützungsbedarfe

Spezifische Einschränkungen bei Mobilität, Sehen, Hören oder Verstehen.

Block 3: Reiseverhalten

Reisehäufigkeit, genutzte Transportmittel und Begleitkonstellationen.

Block 4: Entscheidungsfindung

Wichtige Faktoren bei der Planung, vertrauenswürdige Info-Quellen und Siegel.

Block 5: Erfahrungen zu Barrieren

Digitale Hürden bei der Recherche und physische Hindernisse vor Ort.

Block 6: Erwartungen & Verbesserungsvorschläge

Einschätzungen zur Reisebereitschaft bei verbesserter Zugänglichkeit.

Jetzt sind Sie dran! Helfen Sie uns dabei, den barrierefreien Tourismus in Bayern weiter zu verbessern! 

Unsere Online-Umfrage richtet sich an alle, die reisen – egal ob mit oder ohne Behinderung, als Interessierter, als Senior/-in, Familie mit Kleinkind oder Begleitperson.

  • Seniorinnen und Senioren
  • Menschen mit Unterstützungsbedarfen / Behinderungen
  • Reisende mit situativen Bedarfen (z. B. Familien mit Kinderwagen)
  • Angehörige, Begleitpersonen & Interessierte

Vorab besten Dank für Ihre Unterstützung!

 

QR-Code zur Umfrage Mit Smartphone scannen

PERSPEKTIVE DER LEISTUNGSTRÄGER

Den Mittelstand unterstützen und Ressourcen sichtbar machen

Zum Jahreswechsel 2026/2027 startet das Projekt in die entscheidende zweite Erhebungsphase (T2). In dieser umfassenden Online-Befragung wenden wir uns direkt an Gastgeber und touristische Dienstleister – von kleinen Ferienwohnungen über Gastronomiebetriebe und Museen bis hin zu Verkehrsunternehmen. Dabei werden insbesondere jene Leistungsträger detailliert befragt, die bereits barrierefreie Angebote vorhalten oder einen entsprechenden Ausbau konkret planen.

Ziel der Erhebung ist es, die Perspektive der Leistungsträger in der Region systematisch abzubilden und ihre aktuellen Bemühungen im Bereich der Barrierefreiheit sichtbar zu machen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Identifizierung von Herausforderungen im Betriebsalltag. Wir möchten verstehen, warum der Ausbau barrierefreier Angebote oder die Teilnahme an offiziellen Zertifizierungen (wie „Reisen für Alle“) in der Praxis oft ins Stocken gerät. Liegt es an baulichen Einschränkungen wie dem Denkmalschutz, an zu hohen Investitionskosten, an bürokratischen Hürden oder an fehlenden personellen Ressourcen? Gleichzeitig erfassen wir, welche Informationen die Betriebe bereits auf welchen Kanälen an ihre Gäste kommunizieren und inwieweit das Personal für den Umgang mit Menschen mit Behinderung sensibilisiert ist.

Leistungsträger im Gespräch an der Rezeption

Die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme sind der Schlüssel, um Betriebe künftig nicht mit unrealistischen Forderungen zu überlasten, sondern ihnen passgenaue, praktikable Werkzeuge an die Hand zu geben, um ihr vorhandenes Angebot selbstbewusst und transparent nach außen zu tragen.

Die voraussichtlichen Inhalte des Fragebogens gliedern sich in sechs zentrale Module:

Modul 1: Allgemeine Angaben

Betriebsart, regionaler Bezug (Bayerischer Wald) und Betriebsgröße (Beschäftigte & Betten).

Modul 2: Zielgruppen & Ausrichtung

Strategische Relevanz, Reiseformate und aktuelle Ausrichtung auf Gäste mit Unterstützungsbedarf.

Modul 3: Angebote & Ressourcen

Baulich-räumliche Aspekte, Information & Orientierung sowie konkrete Serviceangebote.

Modul 4: Information & Kommunikation

Detailtiefe, genutzte Formate, Kanäle und digitale Barrierefreiheit der eigenen Website.

Modul 5: Wissen & Zertifizierung

Einschätzung des Fachwissens, Bekanntheit von Siegeln, Zertifizierungsstatus und Personalschulung.

Modul 6: Herausforderungen & ZukunftsSzenarien

Betriebliche Hürden (Kosten, Bau, Personal) und konkreter Bedarf an Unterstützungsangeboten.

Der Fragebogen befindet sich derzeit noch in der Test- und Abstimmungsphase. Sollten Sie als Leistungsträger oder touristischer Akteur Interesse haben, den Fragebogen vorab einzusehen und uns wertvolles Feedback aus der Praxis einzubringen, freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme.

PRAXISTRANSFER 

Von der Wissenschaft in die Praxis: Wissen teilen und vernetzen

Forschung darf nicht in der Theorie verharren. Das Projekt LEfA legt von Beginn an großen Wert darauf, die gewonnenen Erkenntnisse direkt in die touristische Praxis zu überführen, den Dialog zwischen Betroffenen, Leistungsträgern und Politik zu fördern und die Ergebnisse transparent zu kommunizieren.

Veranstaltungen

Der direkte, praxisnahe Dialog mit Leistungsträgern, Gästen und Einheimischen ist ein Kernanliegen des Forschungsprojekts LEfA. Um für das Thema barrierfreier Tourismus zu sensibilisieren und unsere Befragungserkenntnisse transparent zu teilen, hält LEfA regelmäßig Fachvorträge und ist auf relevanten Branchenveranstaltungen präsent. Als zentralen Meilenstein richtet LEfA zudem im Frühjahr 2027 einen eigenen regionalen Aktionstag aus. Hier bringt LEfA Wissenschaft, touristische Leistungsträger und Betroffene direkt zusammen, um gemeinsam an praxisnahen Lösungen zu arbeiten.

Aktuelle Termine (Auswahl öffentlicher Veranstaltungen, Änderungen vorbehalten)


Save the Date(s)!

„LEfA“-Aktionstag zur Barrierefreiheit (anstehend)

  • Wann: 14. April 2027 (in Planung)
  • Wo: Technische Hochschule Deggendorf, Hauptcampus
  • Inhalte: Ergebnispräsentation mit  Diskurs über die Resultate aus Nachfrage- und Anbieterbefragung, Keynotes (u. a. von der BayTM, der Fachstelle für Barrierefreiheit und lokalen Behindertenbeauftragten), eine Paneldiskussion sowie Praxis-Workshops (Rollstuhl-Parcours, Altersanzüge u. v. m.).
  • Ziel: Durch den Dialog mit Betroffenen, Experten, Touristikern sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Diese sollen in einen Leitfaden oder Policy Brief überführt werden.

Beitrag/ Besuch der ITB Berlin – Tag der Barrierefreiheit (anstehend)

  • Wann: 16. bis 18. März 2027
  • Wo: Messe Berlin
  • Inhalte: Wir re-/präsentieren das Projekt LEfA auf der Weltleitmesse. Diskussion erster Daten und Lösungsideen für den inklusiven Tourismus in Bayern.
  • Ziel: Präsentation der bisherigen Projektergebnisse, überregionaler Dialog mit dem Fachpublikum sowie die Vernetzung mit nationalen und internationalen Akteuren der Branche.

Praxis-Dialog #1 mit den Destinationen: Ergebnisse der Gästebefragung (anstehend)

  • Wann:  voraussichtlich Januar 2027
  • Wo:  Digital über die Kanäle der BayTM
  • Inhalte: Vorstellung und Diskurs der zentralen Erkenntnisse aus der bayernweiten Gäste- und Einheimischenbefragung mit touristischen Destinationen und Tourismus-Professionals.
  • Ziel: Direkter Wissenstransfer in die Praxis, gemeinsamer Austausch über regionale Bedarfe und Sensibilisierung der lokalen Tourismusakteure für passgenaue Angebote.

Praxis-Dialog #2 mit Leistungsträgern und Destinationen: Ergebnisse der Leistungsträgerbefragung (Teil 2)

  • Wann: Termin noch offen (in Planung)
  • Wo: Digital über die Kanäle der BayTM
  • Inhalte: Diskussion von Insights zur Angebotsseite (Gastgeber und touristische Dienstleister).
  • Ziel: Identifikation von betrieblichen Hürden im Alltag, Aufzeigen von Best Practices und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen für eine bessere Sichtbarkeit bestehender barrierefreier Angebote.

Bayerischer Tourismustag 2026 (BayTM)

  • Wann: 11. November 2026
  • Wo: Sofitel Munich Bayerpost, München
  • Inhalte: Teilnahme am zentralen Branchentreffen des bayerischen Tourismus.
  • Ziel: Aktive Projektpräsenz, Netzwerkaustausch mit Schlüsselakteuren der Branche und Einholung aktueller Impulse für das LEfA-Projekt.

Abgeschlossene (öffentliche) Veranstaltungen & Netzwerkpräsenz


Pressetermin & Zwischenbericht mit MdL Dr. Gerhard Hopp

  • Wann: September 2026
  • Wo:  Bürgerbüro MdL Dr. Hopp
  • Fokus: Präsentation des aktuellen Projektstands vor verschiedenen Projektstakeholdern wie der DEHOGA, Landkreis Cham, u.v.m und sowie Diskussion über die kommenden Schritte und die weitere tourismuspolitische Verankerung des Themas.
Wo war LEfA präsent?

B2B Tourismusfestival der BayTM (Teilnahme)

  • Wann: Juli 2026
  • Wo: Werksviertel-Mitte, München
  • Fokus: Aktiver Netzwerkaustausch mit regionalen Verbänden sowie zentralen Akteuren der bayerischen Tourismusbranche, Vernetzung mit Touristiker:innen mit Barrierfreiheitsbezug aus anderen Bundesländern und Teilnahme an Workshops zur Barrierfreiheit

Planungsgespräche & Kick-Off am Campus Bad Kötzting

  • Wann: April & Juli 2026
  • Wo: Campus Bad Kötzting
  • Fokus: Offizielle Planungsgespräche mit Pressetermin zur inhaltlichen und administrativen Ausgestaltung des Projekts LEfA, Beratung mit MdL Dr. Hopp und lokalen Vertretern in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus.

Presseberichte & Veröffentlichungen

Das Projekt stößt neben Social Media in den regionalen und überregionalen Medien auf reges Interesse. Hier finden Sie eine Auswahl unserer bisherigen Pressearbeit:

  • 28./29.09.2026 (idowa / Mittelbayerische Zeitung): Projekt „LandErleben für Alle“: Wie barrierefrei ist der Tourismus im Bayerwald? (Print-Titel: Ein Gewinn für Gäste und Einheimische)
  • 10.08.2026 (Mittelbayerische Zeitung): Campus fragt online nach Barrieren
  • 08.08.2026 (Chamer Zeitung): Tourismus für alle: Eine neue Studie aus Bad Kötzting untersucht die Wünsche von Reisenden
  • 06.08.2026 (THD-Pressemitteilung / idw): Online-Umfrage für Forschungsprojekt: „LandErleben für Alle“ untersucht barrierefreien Tourismus in Bayern 
  • 23./24.03.2026 (Kötztinger Zeitung / Umschau / idowa): Region will Barrieren für Touristen abbauen – Startschuss für das Forschungsprojekt nach Bewilligung der Mittel aus der Fraktionsinitiative.
  • 11./12.03.2026 (CSU-Fraktion / Kötztinger Umschau): 190.000 Euro für Projekt zur digitalen Inklusion – Fraktionsinitiativen stärken ländlichen Raum.

Wissenschaftliche Dissemination:

Neben der medialen Begleitung ist im weiteren Projektverlauf eine Peer-Reviewed Open-Access-Publikation der zentralen empirischen Ergebnisse (insbesondere zur Nachfrageseite und zu den identifizierten Hürden entlang der touristischen Servicekette) in einem einschlägigen wissenschaftlichen Fachjournal geplant, um den akademischen Diskurs zur digitalen Inklusion im ländlichen Raum nachhaltig zu bereichern.

Praxisstimmen & O-Töne

 

Das Projekt „LandErleben für Alle“ stößt bayernweit auf breite und positive Resonanz.  Lesen Sie hier, was verschiedensten Akteuren, Betroffenen, Wegbereitern und Anbietern zum barrierfreien Tourismus wichtig ist und warum Sie sich für das Projekt  engagieren.

 

KONTAKT, PARTNER & FÖRDERUNG

Ein starkes Netzwerk für Bayerns Tourismus

Das Forschungsprojekt „LandErleben für Alle“ (LEfA) ist am Gesundheitscampus Bad Kötzting der Technischen Hochschule Deggendorf verortet. Das Projekt hat eine relativ knappe Laufzeit von zwölf Monaten (01.07.2026 bis 30.06.2027). Die Umsetzung dieses anwendungsorientierten Vorhabens ist nur durch ein starkes regionales und überregionales Netzwerk sowie durch die finanzielle Unterstützung des Freistaats möglich.

Assoziierte Projektpartner: Um die Erkenntnisse zielgerichtet in die Region und ganz Bayern zu tragen, wird LEfA von starken Praxispartnern unterstützt:

  • Bayern Tourismus Marketing GmbH (BayTM)
  • Landkreis Cham
  • Stadt Bad Kötzting
  • Kneippverein Bad Kötzting e.V.
  • Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald GmbH
  • Tourismuspolitischer Ausschuss der CSU Landesfraktion

Projektteam: Das operative Projektteam am Campus Bad Kötzting steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. phil. Susanne Heininger.
Bei Rückfragen zum Projekt kontaktieren Sie gerne:

 

Förderung: Das Projekt wird aus Mitteln der Fraktionsinitiative des Bayerischen Landtags (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, StMELF) in Höhe von 171.000 € gefördert und durch Eigenmittel der Technischen Hochschule Deggendorf ergänzt.

Förderlogo StMELF

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