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Technische Hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Newsarchiv 2018.

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20181221 aktuelles protectitProtectIT zu Gast an der Universität Pilsen

21.12.2018 | THD-Pressestelle - Am 14. Dezember folgte Prof. Dr. Martin Schramm, Leiter des Instituts ProtectIT der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), der Einladung von Doc. Ing. Dalibor Fiala, Ph.D. zu einem Gastvortrag an der Westböhmischen Universität in Pilsen (Tschechien).

Da Dr. Fiala zugleich Betreuer von Doktoranden des Instituts ist, nutzen die Mitarbeiter Michael Heigl, Laurin Dörr und Florian Schweiger diesen Anlass zur Besprechung der aktuellen Stände der Promotionsvorhaben sowie zum wissenschaftlichen Austausch mit der Forschergruppe Data Mining. Der Vortrag von Prof. Schramm beleuchtete den Themenkomplex Cryptographic Engineering, einem relativ jungen multidisziplinären Fachgebiet. Dieses beschäftigt sich mit der sicheren Implementierung kryptographischer Verfahren. Die korrekte Entwicklung, Implementierung und Validierung modernster kryptographischer Verfahren in Hardware und Software erfordert die Zusammenarbeit von Experten der Mathematik, der Elektrotechnik sowie der Computerwissenschaften. Wie so oft, steckt aber hier der Teufel im Detail. Vermeintlich kleine Änderungen können gravierende Auswirkungen auf die Sicherheit des Gesamtsystems haben, was anhand eines anschaulichen Beispiels aufgezeigt wurde.

Bild (THD): v.l. Doc. Ing. Dalibor Fiala, Ph.D. (Associate Professor an der Westböhmischen Universität Pilsen), Prof. Dr. Martin Schramm (Leitung Institut ProtectIT, THD), Michael Heigl, M.Sc. (THD), Laurin Dörr, M.Sc. (THD), Florian Schweiger, M.Sc. (THD)

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20181219 Akustikseminar 2018 1Das Deggendorfer Akustikseminar fand zum 13. Mal statt

19.12.2018 | THD-Pressestelle - Wissenschaftler, Branchenspezialisten, Studierende und Interessierte, waren am 4. Dezember eingeladen, sich beim Akustikseminar an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) über aktuelle Entwicklungen im Audiobereich zu informieren. Im Fokus des Seminars standen heuer Verfahren und Technologien zu „3D-Audio“.

3D-Audio gilt als der neueste Stand der Beschallungstechnik. „Von einigen Branchen ist 3D-Audio bereits als Trend erkannt und auf dem Markt findet man auch schon erste Anwendungen. Für eine vollkommene Durchsetzung dieser Technik, sind aber noch einige Entwicklungen notwendig,“ sagt Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump, der das Akustikseminar leitet. Was sich auf dem Markt gerade tut und welche Entwicklungen Fortschritte versprechen, darüber tauschten sich die Referenten und Gäste des diesjährigen Akustikseminars aus.

20181219 Akustikseminar 2018 3Für die Meisten ist Surroundsound als momentaner Stand der Technik ein Begriff. Während sich die Beschallung über Surround auf der horizontalen Ebene abspielt, kommt bei 3D-Audio noch die vertikale Ebene hinzu. Bezogen auf den Menschen entsteht auf diese Art und Weise ein noch besseres Klangerlebnis, da es der natürlichen Klangwelt bzw. Wahrnehmung am nähesten kommt. Wie sich so eine 3D-Klangwelt anfühlt, konnte man beim Akustikseminar erleben. Die Labore an der THD verfügen über entsprechende technische Ausstattung, so dass zum Beispiel die Referenten des Fraunhofer Instituts ihre Projektergebnisse gleich live präsentieren konnten. Außerdem stellte ein Deggendorfer Autohaus leihweise ein Fahrzeug für Soundpräsentationen zur Verfügung, das bereits auf 3D-Audio-Niveau ausgestattet ist. Umgekehrt kann die 3D-Technik auch für die Messung von Schall eingesetzt werden, zum Beispiel bei Lärmschutzprojekten. Auch dazu gab es Vorträge.

Damit das 3D-Klangerlebnis für jedermann Realität wird, braucht es jedoch noch Zeit, sagt Gerhard Krump: „Die Voraussetzungen müssen aus allen Richtungen geschaffen sein.“ Um zum Beispiel im Auto ein 3D-Klangerlebnis zu erzeugen, müssen Autohersteller ihre Bauweisen anpassen, Zulieferer entsprechende Boxen liefern etc. Auch das Musik- und Tonmaterial muss entsprechend aufgenommen und abgemischt werden. Wenn man noch einen Schritt weiter in Richtung Livemusik geht, ist auch im Mikrofon- oder Kopfhörerbereich neue Technik gefragt.

Rund 60 Besucher aus ganz Süddeutschland brachten sich beim Akustikseminar in der ersten Dezemberwoche auf den neuesten Stand. Für Studierende, die in den Laboren der THD bereits erste Erfahrung mit 3D-Audio sammeln, bot das Akustikseminar eine wichtige Plattform, um Kontakte für Praktika und mehr zu knüpfen.

Bild (THD): Die Referenten des Akustikseminars: v.l.: Eva Hasenberger (THD), Sebastian Scharrer (Fraunhofer-Institut), Christian Birkner (HTWK Leipzig), Dr. Matthias Domke (Fa. Microtech Gefell), Marco Fritzsche (Fa. Polytec), Dr. Andreas Silzle (Fraunhofer-Institut), Prof. Dr. Gerhard Krump (THD), Dieter Müller (Fa. Wölfel), Matthias Pohl (Müller-BBM)

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Flyer Einladung Steueranderungen 2019 Seite 1Kooperationsveranstaltung ‘Steueränderungen 2019‘ der IHK Niederbayern mit der THD im Januar

18.12.2018 | Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften - In Kooperation mit der IHK Niederbayern wird am 16. Januar 2019, 8.30 bis 10.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Deggendorf, Raum HS2, ITC2, ein Überblick über wichtige aktuelle Steueränderungen gegeben. „Steuerinteressierte Unternehmensvertreter und Studierende werden auf den aktuellsten Stand gebracht“, wirbt Prof. Dr. Ralf Alefs, Professor für Steuerrecht und Rechnungslegung an der THD.

Schwerpunkte sind Neuregelungen insbesondere in den Bereichen der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Zudem werden wichtige unternehmensrelevante Entscheidungen aus der Rechtsprechung und Veröffentlichungen der Finanzverwaltung, dargestellt. Anmeldungen werden online über die IHK Niederbayern angenommen.

 

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gbThe first ECRIstmas winter ball by RESP e.V. and ITM students

2018111219 saal mit deko“Sleigh bells ring, are you listening / In the lane, snow is glistening / A beautiful night / We`re happy tonight / Celebrating our winter wonderland.” This is how RESP e.V. and the students of the 7th semester International Tourism Management invited the European Campus to this year’s winter ball. Within the scope of the course Management of Meetings, Incentives, Conventions and Events, held by Prof. Dr. Cummings-Koether, the students organized their last winter party.

In a timeframe of eight weeks, location, decoration, food and beverage, sponsoring and legal issues had to be managed. The event took place at Kolpinghaus in Pfarrkirchen on 6th December with a formal dress code according to the theme Winter Wonderland. Jägerstüberl in Bad Griesbach catered the dinner buffet and drinks were provided by the Kolpinghaus. The doors to Winter Wonderland opened at six p.m. with a welcome drink for the guests. Giedre Musijenkaite, one of the International Tourism Management students, held the opening speech and invited Prof. Dr. Kunhardt to speak on the stage. Afterwards, the buffet was opened and while dinner, music was playing in the background. The ECRI band encouraged to dance with classics, current hits and Christmas songs. During their break, Santa Claus arrived with two angels. He talked about love, forgiveness and wished wonderful holidays. During the last three years, a poem about the semester became tradition. After that, the course thanked Prof. Dr. Cummings-Koether for her engagement and the great supervision. To close the winter ball, a DJ played some music and prepared the guests for the after party at club boogaloo.

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20181217 Erste Fortbildung MINT fur Padagogen in Kindergarten und SchulenKeine Angst vor Fragen – Wie frühe MINT-Bildung in Kindergarten und Grundschule unterstützt werden kann

17.12.2018 | THD-Pressestelle - Ende November boten die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) eine Veranstaltung speziell für Pädagogen an Kindergärten und Grundschulen an. Beide Veranstalter wollten auf Möglichkeiten der MINT-Bildung für Kinder in der Region aufmerksam machen.

Das MINT-Team der THD arbeitet bereits seit 2013 mit dem Team der bbw zusammen. Mit Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Forscherinnencamp bieten sie renommierte Formate für junge Menschen in der Region an, um sie für technische Themen zu begeistern. Am 28. November stellten sie sich erstmals Pädagogen aus der Region vor. Einige der 30 Teilnehmer scheuten auch keine weiten Wege und reisten aus Augsburg, Altötting oder Schwandorf nach Deggendorf, um sich zu informieren. Ingrid Nolting und Dr. Irmgard Burtscher vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) machten auf den Wettbewerb "Es funktioniert?!" - Technische Projekte in Kindergarten, Hort und Grundschule aufmerksam. Die Botschaft an die anwesenden Pädagogen war vor allem, dass sie einen aktiven Beitrag leisten können, die Begeisterung von Kindern aufzugreifen. Dabei müssen sie nicht immer die Person sein, die eine wissenschaftlich korrekte Antwort auf Fragen der Kinder parat hat. Es ist wichtig, dass sie die Kinder auf ihrem Weg begleiten und Unterstützungsangebote nach Möglichkeit in ihren Kindergarten- oder Grundschulalltag einbauen. Interessierte Pädagogen, die jetzt aufmerksam geworden sind, können sich jederzeit per E-Mail: mint@th-deg.de beim MINT-Team der THD informieren und so auch Kontakt zum bbw herstellen.

Bild (THD): Auch praktische Übungen waren Teil des Programms für die 30 Pädagogen an Kindergärten und Grundschulen, die aus Ostbayern und sogar Schwaben nach Deggendorf kamen.

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20181217 Lehrerfortbildung Leichtbau MINTLeichtbau für die Schule

17.12.2018 | THD-Pressestelle - Anregungen für ihren Unterricht holten sich Lehrkräfte aus der Region Anfang Dezember an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Das MINT-Team der THD bietet regelmäßig Lehrerfortbildungen an. Dieses Mal zum Thema „Leichtbau“.

Als Gastrednerin nahm Frau Professor Dr. Iman Taha vom Verein Carbon Composites e. V. an der Fortbildung teil. Gemeinsam mit dem MINT-Team veranschaulichte sie den Lehrkräften, wie sie das Thema Leichtbau im Unterricht einbauen können. Auch selbst Hand anlegen war gefragt. Zum Beispiel übten die Lehrkräfte mit den Modellbauten, die im Schulunterricht dann als Lernmaterial für ihre Schüler zum Einsatz kommen. Das Format wird unterstützt von der Initiative Junger Forscherinnen und Forscher e. V. Würzburg (IJF).

Bild (THD): Papierbrücken bauen bei der Lehrerfortbildung Leichtbau an der Technischen Hochschule Deggendorf

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20181214 Talk der Medientechniker auf Radio AWN im DezemberEin Leben ganz ohne Tierprodukte - Talksendung über Veganismus des Studiengangs Medientechnik

14.12.2018 | THD-Pressestelle - „Veganismus – Lifestyle oder echte Alternative“, so lautet die provokante Frage, mit der sich eine Talkrunde auseinandersetzt, die von Hannah-Maria Oppelt und Christian Schmied im Rahmen ihres Studiums organisiert wurde. Beide studieren Medientechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Radio AWN sendet diese Diskussion am Dienstag, 18. Dezember, ab 21 Uhr im Anschluss an die Sendung „Kultusbetrieb“.

Wer sich als Veganer bezeichnet und versteht, lebt gänzlich ohne tierische Produkte – von der Nahrung bis hin zur Kleidung. „Wer die vegane Lebensweise besser verstehen möchte, sollte die Sendung unbedingt hören“, verrät Hannah-Maria, die nach der Aufnahme der Sendung an der THD selbst ins Grübeln gekommen ist, „veganer“ zu leben. Während der Talksendung berichten nämlich begeisterte und gewachsene vegane Überzeugungsvertreter über Einstellungen und Erfahrungen ihres Alltags, aus einem Leben verbindlich ohne klassischen Döner oder Burger. Zu Wort kommen die Studierenden Hannah Dietrich und Timo Winter sowie der Bezirksvorsitzende der V-Partei³ Jan Turner und der Ernährungsberater für vegane Ernährung Bastian Pflüger.

Radio AWN sendet jeweils dienstags die Sendereihe „Kultusbetrieb“. Studierende des Studiengangs Medientechnik erstellen dazu Beiträge und liefern Nachrichten rund um die THD. Die Sendungen sind Teil des praxisnahen Studienprojektes unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Krump.

Bild (THD): Hannah Dietrich (Studentin), Moderator Georg Hausmann, Timo Winter, Hannah-Maria Oppelt, Christian Schmied, Prof. Dr. Gerhard Krump, Jan Turner, Bastian Pflüger

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2018 12 13 Erste Absolventenfeier nur HomepageErste Graduiertenfeier am European Campus Rottal-Inn

13.12.2018 | THD-Pressestelle - Am Freitag, 7. Dezember feierten die ersten Graduierten des European Campus Rottal-Inn ihren Studienabschluss. In den Räumen des Alten Rathauses in Pfarrkirchen verabschiedeten die Technische Hochschule Deggendorf und die Stadt Pfarrkirchen neun Alumni des Masterstudiengangs Medical Informatics.

Im historischen Trausaal und standesgemäß in Robe und „Doktorhut“ gekleidet, nahmen die ersten Absolventen des European Campus ihr Abschlusszertifikat von Studiengangsleiter Prof. Dr. Georgi Chaltikyan und Dekan Prof. Dr. Christian Steckenbauer entgegen. Georgi Chaltikyan bestärkte die frisch gebackenen Akademiker, wie wichtig und erfolgversprechend eine Ausbildung in Digital Health in Zukunft sein wird. Tatsächlich haben die meisten Absolventen, die aus sieben verschiedenen Ländern stammen, bereits in Deutschland eine Stelle gefunden. Dieser Erfolg belohnt auch alle Professoren und Mitarbeiter, die sich seit den Anfängen unermüdlich für den European Campus eingesetzt haben. Der feierliche Rahmen war daher auch Anlass für Ehrungen rund um die Absolventenverabschiedung. THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber zeichnete Prof. Dr. Chaltikyan und Prof. Dr. Herntrei für ihr Engagement am European Campus aus. Wolfgang Beißmann bedankte sich als erster Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen mit der Verleihung einer Ehrenplakete an Prof. Dr. Peter Sperber und Prof. Dr. Horst Kunhardt. Dass Pfarrkirchen und der European Campus eng zusammengewachsen sind und sich gegenseitig bereichern, zeigte sich bei der Absolventenverabschiedung ganz deutlich. Auch die Vorbereitungen des Events durch das Alumni-Büro der Technischen Hochschule Deggendorf und des European Campus, unterstützte die Stadt intensiv, stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung und zeigte sich für Buffet und Musik verantwortlich. Die Feier findet zukünftig regelmäßig statt, um die Graduierten bei ihrem Schritt vom Studierenden zum Alumnus /Alumna zu begleiten.

Bild (ECRI): Einmal den „Doktorhut“ werfen durfte bei der Graduiertenfeier am European Campus Rottal-Inn nicht fehlen.

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20181212 neue Studiengange Kunstliche Intelligenz Cyber SecurityDie zwei ersten Studiengänge der neuen Informatik-Fakultät sind auf den Weg gebracht

12.12.2018 | THD-Pressestelle - Im weiten Feld der Digitalisierung gibt es zurzeit zwei Megatrends: Das Thema Künstliche Intelligenz, dem zum Beispiel der Digitalgipfel 2018 ausschließlich gewidmet war, und die Sicherheit digitaler Systeme. Um die hier benötigten Fachkräfte auszubilden, sind als erste Studiengänge der neuen Fakultät in Deggendorf die Studiengänge „Künstliche Intelligenz“ und „Cyber Security“ geplant.

Ein Bachelorabschluss mit dem Titel „Künstliche Intelligenz“ sticht derzeit unter deutschen Studienangeboten hervor. Für den Studiengang haben sich vor allem Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und Prof. Dr. Josef Schneeberger eingesetzt. Nachdem das Bayerische Kabinett 280 Millionen Euro in die Forschung für Künstliche Intelligenz (KI) investiert und parallel dazu die Bundesregierung eine nationale KI-Strategie mit 3 Milliarden Euro Förderung auflegt, sehen beide großes Potential auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt für Absolventen des Studiengangs.
Gefahrenpotentiale eindämmen, die durch die Nutzung digitaler Prozesse entstehen, darum geht es im Studiengang „Cyber Security“. Als Spezialist an der THD hat sich Prof. Dr. Martin Schramm zusammen mit Mitarbeitern des Instituts ProtectIT eingebracht. „Aktuellen Studien zufolge werden in der Cybersicherheitsbranche bis 2022 schätzungsweise 1,8 Millionen Mitarbeiter fehlen“, berichtet Prof. Dr. Martin Schramm, warum sich die Hochschule großen Anklang für dieses Studienangebot erwartet.
Damit die Studiengänge im Oktober 2019 starten können, haben mehrere Gremien der Hochschule die Lehrpläne geprüft. Ende November waren dies als letzte Instanz die Hochschulräte der THD. Jetzt können die Konzepte beim Wissenschaftsministerium für eine finale Genehmigung vorgelegt werden. Bis zum Bewerbungszeitraum ab April 2019 ist davon auszugehen, dass die erforderliche Genehmigung ausgesprochen wird. Interessierte, die sich schon jetzt informieren möchten, können sich mit der Zentralen Studienberatung an der TH Deggendorf in Verbindung setzen.

Bild (THD): Prof. Dr. Dr. Heribert Popp (Mitte) mit den Dekanen der Fakultäten Angewandte Wirtschaftswissenschaften und Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik, Prof. Dr. Jürgen Sikorski (links) und Prof. Dr. Gerald Kupris (rechts)

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20181207 Hochschulmanager des JahresSperber unter den sechs besten Hochschulmanagern Deutschlands

07.12.2018 | THD-Pressestelle - Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und die Wochenzeitung DIE ZEIT haben auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung „Hochschulmanager(in) des Jahres“ vergeben. Das Rennen gemacht hat diesmal Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda, der am 6. Dezember in Berlin entsprechend geehrt wurde. Dass Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), es auf die Short-List von bundesweit sechs Finalisten geschafft hat, darauf ist man an der THD sehr stolz.

Eine hochkarätige Jury hatte im November sechs Leiterinnen und Leiter deutscher Hochschulen für die Auszeichnung nominiert. Sie alle haben mit außergewöhnlicher Führungsleistung die Entwicklung ihrer Hochschule geprägt und innovative Veränderungsprozesse initiiert. „Alle sechs Nominierten haben eine starke Entwicklungsdynamik an ihren Hochschulen in Gang gesetzt, die zu einer klaren Profilierung und Positionierung geführt hat. Ihre Führungsstile sind sehr unterschiedlich, aber passen hervorragend zu ihrer jeweiligen Hochschule“, sagte Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE. Es unter die letzten sechs geschafft zu haben, „ist eine wunderbare Anerkennung für das, was wir an der Hochschule in Deggendorf in den letzten Jahren angestoßen und bewegt haben“, so Prof. Sperber. Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft seien gestellt.
Die Finalisten der Wahl wurden in mehreren Stufen ermittelt. Eine datengestützte Vorauswahl, bei der unter anderem Daten vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung und aus dem CHE Hochschulranking ausgewertet wurden, offenbarte besonders entwicklungsstarke Hochschulen. Sodann wurden alle in der Vorauswahl identifizierten Hochschulleitungen zu ihrem Führungsverständnis und ihrem Handeln befragt. Diese Antworten wurden mit der Sicht der jeweiligen Vizerektoren und Vizepräsidenten sowie der Hochschulratsvorsitzenden verglichen. Auf Basis all dieser Informationen nahm eine fachkundige Jury die Nominierungen vor. Der Jury gehörten in diesem Jahr unter anderem die ehemalige Bundeswissenschaftsministerin, Prof. Dr. Johanna Wanka, und die Präsidentin des DAAD, Prof. Dr. Margret Wintermantel, an.

Bild (THD): Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf

 

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20181206 Kinderuni ECRIKinderuni zum Thema Stromerzeugung am European Campus

06.12.2018 | ECRI-Pressestelle - Insgesamt 65 Kinder mit ihren Begleitpersonen sowie Schulhund Agnes und Lehrerin Ellen Meier von der Realschule Pfarrkirchen begrüßte Prof. Dr. Thomas Spittler am 30. November zur Kinderuni am European Campus in Pfarrkirchen. Von Anfang an im Mittelpunkt des Interesses: der große Stromausfall vor zwei Wochen.

Im großen Stuhlkreis ließ sich der Professor für »Telematics in Health Care« berichten, was damals zu Hause bei den Kindern nicht funktionierte – Ofen, Heizung, Computer oder Beamer, alles, was Strom braucht, war dabei. Auf die Frage, wie und wo Strom entsteht, hatten die Kinder viele gute Antworten parat: Sonnenkollektoren, Wind- oder Wasserkraft, Atomkraftwerke, Windräder. Prof. Spittler erklärte den Kindern am Beispiel eines Fahrraddynamos, dass aus Bewegung immer Strom erzeugt werden kann. Den Stromfluss bzw. auch die Stromspannung ließ er von jungen Studierenden vorspielen: dazu stellten sich je sechs Kinder hintereinander auf und versuchten möglichst schnell „Elektronen“ – sprich Tischtennisbälle – durchzugeben. Die Reihe der Kinder, die die Bälle schneller durchreichten, veranschaulichten eine entsprechend stärkere Spannung. Plus- und Minuspol verglich der Professor mit Legostückchen: entweder das Zusammenstecken funktioniert einwandfrei oder es geht eben gar nichts. Mit Hilfe eines Oszilloskops zeigte er den Kindern die durchlaufende Spannung bei einem Dynamo – je schneller er betrieben wird, umso größer der Ausschlag.

Nach der Theorie ging es für die Teilnehmer der Kinderuni aber auch ans Praktische: Prof. Spittler hatte Bausätze für einen Elektromotor mit Dauermagnet mitgebracht. Der Vorlesungsraum wurde so ganz schnell zur Werkstatt. Aus Sperrholz, Kupferdraht und Dauermagneten bastelten die Kinder mit großem Feuereifer ihren eigenen Elektromotor.

Beim nächsten Termin der Kinderuni am 25. Januar 2019 dreht sich dann alles um das Thema Straßenbau. Professor Thomas Bösl, Spezialist von der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf, wird sicherlich interessante Beispiele und spannende Anschauungsmaterialien im Gepäck haben.

Bild (THD/ECRI): Die Kinderuni richtet sich an Wissbegierige zwischen acht und 13 Jahren.

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20181211 Lehrerfortbildung MINTEuropean Campus Rottal-Inn bietet erstmalig Fortbildung für Lehrkräfte an

11.12.2018 | THD-Pressestelle - Knapp 20 Lehrkräfte kamen am 10. Dezember an den European Campus Rottal-Inn (ECRI), um im Rahmen einer Lehrerfortbildung selbst wieder einmal die Schulbank zu drücken. Das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet regelmäßig Fortbildungen für Lehrer an, gestern zum ersten Mal am Standort Pfarrkirchen. Ziel ist die Einführung der Lehrenden in Workshop-Formate, die in ihrem Unterricht zum Einsatz kommen können.

Der erstmals angebotene Workshop am ECRI widmete sich dem Themenbereich Informatik. Mitarbeiter des MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)-Teams an der THD führten die Teilnehmer gestern in die Programmierung von Lego-Mindstorms und die Programmierung von Apps als mögliche Workshops für Schülerinnen und Schüler ein. Die anwesenden Lehrer legten dann auch selbst Hand an. Groß war die Freude, als die Roboter bzw. die Apps tatsächlich das taten, was die Lehrer in der Rolle als Programmierer beabsichtigt hatten. Anschließend wurde konstruktiv diskutiert, wie die Workshops durch die Lehrkräfte an deren Schulen etabliert bzw. noch besser auf die Schüler zugeschnitten werden können. Abgerundet wurde der Tag durch einen Vortrag von Prof. Dr. Thomas Spittler der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften zu aktuellen Berufsbildern und Chancen im Bereich der Informatik.

Die Workshop-Konzepte samt Übungsaufgaben und Lösungen sind frei verfügbar. Bei Interesse können alle Unterlagen per E-Mail über mint@th-deg.de angefordert werden. Viele weitere MINT-Angebote in der Region gibt es auf www.mint-niederbayern.de.

Bild (ECRI): Die Lehrerfortbildung am ECRI beinhaltete auch praktische Elemente wie die eigenständige Programmierung von LEGO-Robotern.

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20181204 Kooperation AGW BFS Bayreuth Dopfer SchulenNeue Kooperationen für die TH Deggendorf – Döpfer Schulen Regensburg und Bayreuther Berufsfachschule für Physiotherapie werden Partner im Studiengang Physiotherapie dual mit Schwerpunkt Bewegungswissenschaft

04.12.2018 | THD-Pressestelle - Die Döpfer Schulen Regensburg sowie die Berufsfachschule für Physiotherapie in Bayreuth sind seit kurzem Kooperationspartner der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Künftig können Physiotherapie-Schüler beider Schulen den ausbildungsintegrierenden Studiengang Physiotherapie dual in Deggendorf belegen. Die offizielle Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit den Döpfer Schulen fand vergangene Woche in Regensburg statt.

Inhaber Hubert Döpfer begrüßte zusammen mit Schulleiter Martin Gleixner und dem Präsidenten der Hochschule Döpfer, Prof. Dr. Martin Eglmeier, die Vertreter der TH Deggendorf. Prof. Dr. Stephanie Hecht, Leiterin des Studiengangs, und Prof. Dr. Thomas Geiß, Prodekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, kamen mit dem Kooperationsvertrag im Gepäck nach Regensburg. Mit den beiden Berufsfachschulen in Regensburg und Bayreuth gewinnt die THD renommierte Kooperationspartner außerhalb Niederbayerns. „Wir freuen uns, dass wir immer größere Kreise ziehen und nun insgesamt zehn Berufsfachschulen mit uns zusammenarbeiten, die ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten bieten, ihren Beruf mit einem Studium an der THD zu verbinden“, sagt Prof. Dr. Stephanie Hecht. Durch die gemeinsame Ausbildung ergeben sich für beide Institutionen Synergien hinsichtlich Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Sowohl für den Studiengang als auch für den Beruf des Physiotherapeuten/der Physiotherapeutin.

Inhalt der Kooperation
In den ersten drei Jahren absolvieren die Studentinnen und Studenten in Vollzeit die Ausbildung zum „staatlich anerkannten Physiotherapeuten“ an einer der zehn kooperierenden Berufsfachschulen. Parallel besuchen sie in dieser Zeit Vorlesungen an der THD. Üblicherweise finden diese im Block und überwiegend in unterrichtsfreien Zeiten statt. Nach drei Jahren schließen die Studierenden ihre Ausbildung an der Berufsfachschule ab und beginnen mit einem dreisemestrigen Studium bis zum Bachelor. Im Rahmen des Vollzeitstudiums können sie schließlich den Abschlussgrad „Bachelor of Science“ erreichen. Zusätzlich erweitert der Studiengang das zukünftige Berufsfeld mit dem Zertifikat „Sport- und Bewegungstherapie (DVGS)“.

Bild (THD): v.l. Prof. Dr. Thomas Geiß (THD), Martin Gleixner (Schulleitung Döpfer Schulen Regensburg), Prof. Dr. Stephanie Hecht (THD), Hubert Döpfer (Inhaber Döpfer Schulen), Prof. Dr. Martin Eglmeier (Präsident Hochschule Döpfer)

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20181126 Sendung Radio Webwelle Nov 2018Radio Webwelle - „Hals über Kopf - Im Netz der Manipulation“

22.11.2018 | THD-Pressestelle - Radio Webwelle ist der studentische Radiosender an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Neben Sendungen, die aufgezeichnet werden, sendet Radio Webwelle eine Livesendung im Monat, die einem konkreten Thema geschuldet ist. In der November-Sendung nahmen die Moderatoren Jacqueline „Jackie“ Kolkwitz und Christian „Schmiede“ Schmied die Zuhörer mit in die Welt des Unterbewusstseins und der Beeinflussung. „Hals über Kopf - Im Netz der Manipulation“ widmete sich einem Phänomen, dass zwar sehr aktuell und brisant ist, das aber nicht zuletzt durch das dritte Reich unrühmliche Bekanntheit erfahren hat.

Ein wenig eng ging es im Zuschauerraum zu – etliche Studierende drängten sich neugierig auf die Stühle, schalldicht und durch eine große Glasscheibe vom Senderaum getrennt. Aus Lautsprechern tönten zwei hörbar gut gelaunte Moderatoren, Jackie und Schmiede warfen sich die verbalen Bälle zu. In einem Einspieler interviewten sie zuvor die Psychologin Lena Zitzelsberger über die sozialen Prägungen von Kindern und Jugendlichen. Sie interviewten auch Prof. Dr. Christian Zich, Marketingexperte an der THD. Der benannte eine vergangene Kampagne einer Zigarettenwerbung als „hoch manipulativ“ mit der Generation Why als riesengroße Zielgruppe. Prof. Zich sieht Probleme bei eher schwachen Charakteren, die leicht manipulierbar seien.
In einem Telefoninterview kam Kommunikationscoach Hans-Jürgen Walter zu Wort. Der Begriff der Manipulation sei zumeist negativ konnotiert. Zu einer Definition befragt, überlegte er einen Moment und meinte „vielleicht kann man das die gezielte und verdeckte Einflussnahme nennen, die auf die Verhaltensveränderung Einzelner oder von Gruppen zum eigenen Vorteil zielt“. In seinem eigenen Coaching gehe es darum, klare Ziele zu formulieren, eine bewusste Wahrnehmung zu schulen und eine gewisse Flexibilität zu entwickeln. Danach befragt, ob er nicht Angst vor einem Missbrauch hätte, meinte er nur, dass er in seinen 30 Jahren Erfahrung einen einzigen Fall gehabt hätte, „den ich wieder wegschicken musste, weil mein Gefühl mir sagte, dass er mit den Werkzeugen, die ich anbiete, nicht verantwortungsvoll umgehen mochte oder konnte.“ Dies gehöre nämlich dazu, die gleichzeitige Entwicklung von Verantwortung.
Eine starke Form der Manipulation sei die der Propaganda, so Jackie und Schmiede. Das beste Beispiel liefere auch heute noch das dritte Reich. Allein Joseph Göbbels hätte einst eine große Werbemaschine geschaffen, so Prof. Susanne Krebs, der Studiogast des Abends. und „dort geschah nichts spontan oder unüberlegt“. Sprache wurde zurechtgebogen, dazu eigene Bilderwelten geschaffen, Farben, Gerüche und Lautstärken zu diesen Zwecken eingesetzt. Wie es mit heute aussehe. Prof. Krebs zitiert die 87 Millionen Daten, die bei Facebook gesammelt und an Cambridge Analytika weitergeleitet wurden. Sie nannte in diesem Zusammenhang einen weiteren Stichpunkt, den des so genannten Mikrotargeting. Durch systematische Auswertung statistischer Daten sollen Menschen individualisiert erreicht werden. Angefangen bei Barack Obama hätte Donald Trump dieses Werkzeug weiter perfektioniert. Aber auch die deutsche Politik nutze dieses Werkzeug des Mikrotargeting. „Google hat sich ein klares Ziel gesetzt: diese Internetsuchmaschine möchte für jeden Nutzer neben Kopf und Bauch zum dritten Hirn dieses Nutzers werden“. Die Gefahr dabei sei, dass die Scheuklappen des Einzelnen immer enger werden. „Wir sind alle anfällig, wir sind alle weak“, ergänzte das Moderatorenpaar Jackie und Schmiede als Resümee.

Bild (THD): Die beiden Moderatoren der Sendung von Radio Webwelle, „Jackie“ „Schmiede“.

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20181112 Kulturpreis Bayern 2018Kulturpreis Bayern für Daniela Heuberger
Als beste Absolventin der Technischen Hochschule Deggendorf ausgezeichnet

12.11.2018 | Bayernwerk AG - Die Ingolstädterin Daniela Heuberger ist am Donnerstagabend im Münchner Kesselhaus mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet worden. Heuberger erhält die Auszeichnung als beste Absolventin der Technischen Hochschule (TH) Deggendorf für ihre Masterarbeit „Mit den Händen sehen – Studie zu barrierefreien Tastmodellen für Museen auf Basis von 3D-Scans“. Der Preis ist mit 2.000 Euro und einer Bronzestatue, dem „Gedankenblitz“, dotiert.

Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst haben die traditionsreiche Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Künstler und Wissenschaftler aus allen Teilen Bayerns verliehen. Daniela Heuberger entwickelte in ihrer Masterarbeit barrierefreie Tastmodelle mittels modernster 3D-Techniken, um Kunstgegenstände in Museen für blinde und sehbehinderte Menschen sichtbar zu machen.

Auf der Bühne mit Sigl und Schwarzmann
Neben Heuberger und 31 weiteren Absolventen und Doktoranden der bayerischen Hochschulen haben fünf Künstler den diesjährigen Kulturpreis Bayern erhalten: der Musiker und „Spider-Murphy-Gang“-Mitbegründer Günther Sigl, der Architekt Peter Haimerl, der unter anderem das Konzerthaus in Blaibach gestaltet hat, der internatio-nal gefeierte Klarinettist Klaus Hampl, der Bildhauer Christian Schnurer, der für seine internationalen Projekte im öffentlichen Raum geehrt wurde, und Nina Sonnenberg, besser bekannt als Rapperin „Fiva“. Zudem wurde Kabarettistin Martina Schwarz-mann von Bayerns Wissenschafts- und Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle mit einem Sonderpreis geehrt.

Bild (Bayernwerk AG): Daniela Heuberger mit Bayernwerk-Vorstandsvorsitzendem Reimund Gotzel und der Bayerischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. med. Marion Kiechle

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20181203 pepper gastvorlesung ec 2gbGuest lecture with Pepper at the European Campus Rottal-Inn

03.12.2018 | DIT-Press Department -  During the lecture “Human Machine Interaction” by Professor Mátéfi-Tempfli in the 5th semester of the study course Industrial Engineering, the students were visited by the humanoid robot "Pepper" of the company Aldebaran Softbank.

After an approach phase and first theory, the students were able to program Pepper via the software suite under the guidance of Björn Franken, laboratory engineer Interactive Systems / Internet of Things from the Faculty of Electrical Engineering, Media Technology and Computer Science, and Zeljko Loncaric, lecturer at the Faculty of Applied Natural Sciences and Industrial Engineering, and start the first interactions.

Image (ECRI): v.r. Björn Franken mit Studenten und Pepepr

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20181203 pepper gastvorlesung ec 2Gastvorlesung mit Pepper am European Campus Rottal-Inn

03.12.2018 | THD-Pressestelle - In der Vorlesung „Human Machine Interaction“ von Professor Mátéfi-Tempfli im 5. Semester des Studiengangs Industrial Engineering, gab es Besuch vom humanoid Roboter „Pepper“ der Firma Aldebaran Softbank.

Nach einer Annäherungsphase und etwas Theorie konnten die Studenten unter Anleitung von Björn Franken, Laboringenieur Interaktive Systeme / Internet of Things von der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik, und Zeljko Loncaric, Dozent an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, Pepper über die Softwaresuite programmieren und erste Interaktionen starten.

Bild (THD): v.r. Björn Franken mit Studenten und Pepepr

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20181130 DigiCamp GesundheitswesenDie Gesundheit wird digitaler

30.11.2018 | THD-Pressestelle - Am 10. Dezember setzt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ihre Veranstaltungsreihe „Digitalisierung im Dialog“ mit einem weiteren DigiCamp fort. Diesmal beschäftigt sich die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften unter der Leitung von Prof. Horst Kunhardt mit dem Thema „Digitalisierung im Gesundheitswesen - Stand der Umsetzung der Telematikinfrastruktur“. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17.30 Uhr im Glashaus statt und ist neben Fachpublikum auch für alle Interessierten geöffnet.

In den „DigiCamps“ der THD thematisieren Professoren und Studierende bedeutsame Digitalisierungstrends und gehen dabei in den Dialog mit Unternehmen aus der Region. Auch in der Gesundheitsbranche schreitet die Digitalisierung voran. Dazu Prof. Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit an der THD: „Die Digitalisierung im Gesundheitswesen wird die Kommunikation und Koordination zwischen Ärzten, Patienten und Kassen erleichtern und Doppeluntersuchungen sowie -strukturen vermeiden.“ Bereits heute seien Grundfunktionen wie der Versichertenstammdatendienst realisiert, der elektronische Arztbrief oder das eRezept sind auf dem Weg. Nach dem geplanten E-Health-Gesetz II soll bis 2021 auch eine elektronische Gesundheitskarte für die gesetzlich Versicherten verfügbar sein. Durch die Lockerung des Fernbehandlungverbotes werden auch in Zukunft Online-Videosprechstunden zwischen Ärzten und Patienten keine Seltenheit mehr sein.

Das „DigiCamp“ soll den Teilnehmern einen Überblick über den aktuellen und zukünftigen Aufbau der Telematikinfrastruktur im deutschen Gesundheitswesen geben sowie die Möglichkeiten des E-Health-Gesetzes aufzeigen. Zudem werden Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik, Leiter der Bayerischen Telemedizin Allianz, und Anna Schmaus-Klughammer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der THD, Einblick in die „Anwendung der Telemedizin in Bayern“ sowie die „Telemedizin im internationalen Kontext“ geben.

Das DigiCamp spricht Ärzte, Patienten, Unternehmen der IT-Branche im Gesundheitswesen, Krankenkassen oder Beschäftigte im Gesundheitswesen gleichermaßen an. Ebenso die interessierte Öffentlichkeit. Anmeldungen sind online unter https://pmit-ext.th-deg.de/iqw-seminare/dates/view/55 möglich. Die Veranstaltung ist kostenlos.


Bild (THD): Prof. Dr. biol. hum. Horst Kunhardt ist Vizepräsident für Gesundheit und leitet das DigiCamp „Digitalisierung im Gesundheitswesen“

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20181129 Sportpreis 2018Sprintkönigin erhält den THD-Sportpreis 2018

29.11.2018 | THD-Pressestelle - Der Sportpreis für herausragende Leistungen und beispielhafte Verdienste im Bereich des Hochschulsports wurde von der Technischen Hochschule Deggendorf heuer das erste Mal vergeben. Präsident Prof. Dr. Peter Sperber zeichnete damit die an der THD studierende Leichtathletin Julia Hofer aus.

Die 22jährige Studentin des Studiengangs Physiotherapie dual mit Schwerpunkt Bewegungswissenschaft vertrat die Hochschule inzwischen bei drei Deutschen Hochschulmeisterschaften und gewann dabei unter anderem drei Meistertitel. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2016 in Paderborn avancierte sie mit ihren Siegen über die 100- und 200-Meter-Sprintdistanz zur schnellsten Studentin Deutschlands und ihren dritten Meistertitel gewann sie in diesem Jahr bei den nationalen Titelkämpfen in Schwäbisch Gmünd, wo sie erneut über die 200 Meter dominierte. Ferner holte sich Julia Hofer bei den diesjährigen Deutschen Hochschul-Hallenmeisterschaften in Frankfurt auf ihrer Lieblingsstrecke, eben der 200 Meter, die Bronzemedaille.

Mit dem THD-Sportpreis würdigt die Technische Hochschule Deggendorf zukünftig ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler sowie Menschen, die sich um den Hochschulsport verdient gemacht haben. Der Preis zeigt eine Siegesgöttin, die in mythischer Urzeit in Griechenland die frohe Botschaft an die Gewinner überbrachte. Die Nike von Samothrake steht auf einem schwarzen Marmorsockel, in dem das THD-Logo und der Schriftzug „Sportpreis“ eingraviert sind. Das 2,75 Meter große Original wurde mehr als 2000 Jahre nach ihrer Entstehung im Jahr 1863 wieder entdeckt und ausgegraben. Das Prunkstück steht jetzt in der grandiosen Sammlung des Kunstmuseums Louvre in Paris.

Bild (THD): Julia Hofer, die THD-Sprintkönigin mit Heimatverein 1.FC Passau, wurde vom Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Peter Sperber (li.) im Beisein vom Leiter Hochschulsport, Peter Kaiser, mit dem THD-Sportpreis 2018 ausgezeichnet.

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20181128 Runder Tisch Projekt Haus 4 0Ehrenamtliche Hilfe – jeder kann im Alltag hilfebdürftiger Menschen einen Beitrag leisten

28.11.2018 | THD-Pressestelle - Zum Projekt Dein Haus 4.0 sind am Montag Akteure aus dem Raum Deggendorf zusammengekommen, die rund um Ehrenamt, niedrigschwellige Dienste und Seniorenarbeit mit der Versorgung älter werdender Menschen zu tun haben. Am runden Tisch an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben Experten diskutiert, wie ehrenamtliche Hilfe besser und passgenauer an hilfs- und pflegebedürftige Menschen vermittelt werden kann.

Der Einladung von Prof. Dr. Christian Rester, Projektleiter von Dein Haus 4.0, sind 17 Vertreterinnen und Vertreter von zwölf Institutionen gefolgt, die in Deggendorf sogenannte niederschwellige Dienste vermitteln. Zu niederschwelligen Diensten zählt unter anderem eine stundenweise Betreuung, Vorlesen, Spazieren gehen oder der Besuch auf dem Friedhof. In großer Runde diskutierten die Experten über die Problematik, dass Betroffene oftmals nichts von vorhandenen Unterstützungsangeboten wissen oder nicht daran denken, ehrenamtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch der Netzwerkgedanke kam in den Gesprächen ganz stark hervor. Denn auch die Anbieter untereinander kannten nicht alle Leistungen des anderen und können sich gut ergänzen. Dazu wollen die Beteiligten künftig enger zusammenarbeiten und ein Netzwerk etablieren.

Digitale Vermittlungsplattform als Lösung
Die Frage nach einer digitalen Plattform als Lösung für eine einfachere und passgenauere Vermittlung von ehrenamtlichem Hilfeangebot und -gesuch besprachen die Fachfrauen und Fachmänner am runden Tisch ausführlich. Problematisch sahen sie Aspekte rund um den Datenschutz sowie die Sorge, dass Ehrenamtliche ausgenutzt werden könnten, da es gerade in der Pflege an geeignetem Fachpersonal fehlt. Diese Lücke sollen jedoch Ehrenamtliche nicht füllen, sondern als Freiwillige Angehörige entlasten. Für pflegende Angehörige ist es wichtig, dass sie ungestört einen Arztbesuch wahrnehmen oder einen Kaffee in der Stadt trinken können.

Das Projekt Dein Haus 4.0
All die Anliegen und Anregungen nahm das Projektteam von Dein Haus 4.0 mit offenem Ohr auf. Alle Beteiligten möchten an erneuten Treffen teilnehmen und weiter an den bestmöglichen Lösungen arbeiten. Ziel des Projekts Haus 4.0 im Allgemeinen ist es, ein Umfeld zu schaffen, das es älter werdenden Menschen ermöglicht, in ihrem eigenen Zuhause wohnen bleiben zu können. „Das Projekt hört sich im ersten Moment sehr technikbezogen an, jedoch geht es letztendlich nur 20 Prozent um Technik, allerdings 80 Prozent um Vernetzung“ sagt Vizepräsident Prof. Dr. Horst Kunhardt, Initiator und Projektleiter von Dein Haus 4.0. „Nur so schaffen wir eine optimale Versorgungslandschaft und das Ziel „Länger leben zuhause“.“

Beim Termin zum Thema Digitalisierung niedrigschwelliger Angebote waren folgende Institutionen vertreten: Freiwilligenzentrum „Mach Mit“, Caritas Deggendorf Helferkreis für Demenzerkrankte, Elisabethenheim, Senioren-Aktiv-Club, BRK, Hans Lindner Stiftung, „Grüne Engel“ (KH Deggendorf), Bürgerarbeit Stadt Deggendorf, Senioren-Büro Stadt Deggendorf, Betreuungsverein Deggendorf e.V., Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf, NiCo Ganzheitliche Betreuungsdienstleistungen, Projektteam „Dein Haus 4.0“

Bild (THD): Wollen zukünftig ein engeres Netzwerk bilden. Zwölf Deggendorfer Institutionen engagieren sich im Projekt Dein Haus 4.0 der TH Deggendorf.

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20181123 Gastvortrag Bernhard StiedlHerausforderung Aufsichtsrat

27.11.2018 | THD-Pressestelle - Einen hochrangigen Referenten begrüßte die THD am 23. November im Glashaus: Bernhard Stiedl, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Ingolstadt und Aufsichtsratsmitglied der Airbus Defence and Space GmbH berichtete aus erster Hand, welch vielfältigen Herausforderungen sich ein Aufsichtsratsmitglied regelmäßig gegenüber sieht. Mit ausgewählten Studierenden des Masterstudiengangs Technologie- und Innovationsmanagement diskutierte Stiedl über...

die Rechte und Pflichten eines Aufsichtsrats. Zur Sprache kamen auch strategische Risiken, Marktentwicklungen sowie Chancen und Risiken insbesondere im speziellen Bereich der Rüstungsindustrie. Zu der Vorlesung eingeladen hatte Dr. Christoph Schmidt, der im Masterstudiengang das Themengebiet Governance, Risiko- und Compliancemanagement vertritt.

Bild (THD): Bernhard Stiedl, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Ingolstadt und Aufsichtsratsmitglied der Airbus Defence and Space GmbH sowie LEDVANCE GmbH

 

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20181123 INDIGO Konferenz an der THDVierte Jahreskonferenz des Netzwerks INDIGO fand am 23.11.2018 an der TH Deggendorf statt

23.11.2018 | INDIGO Netzwerk - Die Jahreskonferenz 2018 des Netzwerks Internet und Digitalisierung Ostbayern (INDIGO) widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Mobilität“, das durch einen rasanten technologischen Fortschritt geprägt ist, der die Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung bereits heute spürbar macht. Gastgeberin der Veranstaltung war in diesem Jahr die Technische Hochschule Deggendorf, die Konferenz wurde erstmals in Kooperation mit dem Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) und dem Projekt TRIO – Hochschulverbund Transfer und Innovation Ostbayern organisiert.

Die mehr als 170 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik hatten im Rahmen der Konferenz die Möglichkeit, Einblicke in neueste Forschungsergebnisse zu erhalten, gemeinsam über innovative Mobilitätskonzepte zu diskutieren und sich mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen im Bereich der Mobilitätsforschung zu vernetzen.
Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der TH Deggendorf, Prof. Dr. Peter Sperber, und einer kurzen Einführung durch Prof. Dr. Burkhard Freitag (Sprecher des INDIGO-/TRIO-Steuerkreises) folgte ein Grußwort von Dr. Mara Cole (Koordinatorin der ZD.B-Themenplattform Vernetzte Mobilität).
Das vielseitige und umfangreiche Konferenzprogramm beinhaltete insgesamt 20 Fachvorträge zu technischen Innovationen und praktischen Anwendungsfeldern, u.a. im Bereich des hoch- und teilautomatisierten Fahrens, sowie auch Beiträge zur Steigerung der Kundenakzeptanz und zu gesellschaftspolitischen Herausforderungen bei der Umsetzung zukunftsweisender Mobilitätskonzepte.
Zu den Höhepunkten der Konferenz zählten die Vorträge von Dr. Tobias Hesse (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Institut für Verkehrssystemtechnik) zum Thema „Automatisiertes Fahren in digitalisierten Verkehrsräumen“ und von Prof. Dr. Dirk Heckmann (Universität Passau), der als Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung die „Zukunft der Mobilität zwischen Innovationsförderung und Datenethik“ thematisierte.
Das Rahmenprogramm der Tagung umfasste zudem verschiedene Ausstellungen sowie Stände relevanter Akteure oder Projekte rund um das Thema „Vernetzte Mobilität“. Die TH Deggendorf bot darüber hinaus einen Shuttle-Service mit Elektrofahrzeugen an.
Zum Abschluss fasste Prof. Dr. Andreas Grzemba (Vizepräsident der TH Deggendorf) die Hauptergebnisse der Tagung zusammen, und die Netzwerkmanagerin, Christine Schnellhammer, lud die Teilnehmenden dazu ein, den fachübergreifenden Dialog im nächsten Jahr fortzuführen. Der nächste Workshop des Netzwerks INDIGO wird am 31. Januar 2019 zum Thema „IT-Sicherheit und Privacy“ an der Universität Passau stattfinden. Eine Transfer-Konferenz ist im September 2019 in Regensburg geplant.

Bild (THD/INDIGO): Repräsentanten des INDIGO Netzwerks: Dr. Tobias Hesse, Prof. Dr. Burkhard Freitag, Prof. Dr. Thomas Falter, Prof. Dr. Harald Kosch, Prof. Dr. Karl Stoffel, Prof. Dr. Peter Sperber, Prof. Dr. Thomas Fuhrmann, Prof. Dr. Dieter Nazareth, Prof. Dr. Andreas Grzemba und Prof. Dr. Alfred Höß

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20181123 KindermitbringtagKindermitbringtag wieder ein voller Erfolg

23.11.2018 | THD-Pressestelle - Als fester Termin hat sich der Kindermitbringtag an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) etabliert. Das Ressort Family Affairs der THD organisiert den Betreuungstag und ermöglicht so Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule, den in Bayern schulfreien Buß- und Bettag zu überbrücken. Am Mittwoch, 22. November, verbrachten 18 Kinder im Grundschulalter einen abwechslungsreichen Tag an der Hochschule.

Gleich in der Früh marschierten die Kids und ihre Betreuer bei eiskaltem, aber trockenem Wetter zum Technikhaus. Dort bauten sie zusammen mit Mentoren vom Verein „Technik für Kinder“ eine Abschussrampe für Papierflieger. Diverse handwerkliche Tätigkeiten wie sägen, feilen, bohren, schrauben und löten mussten die Kinder unter Anleitung selbst ausführen und hatten ihre Freude daran. Als krönenden Höhepunkt ließen sie die gebastelten Papierflieger gleichzeitig starten und stellten fest, welcher am weitesten und am höchsten fliegen konnte. Nach Pizza in der Mensa erwarteten Eva Hofmann und Sandra Bart, Sport-Studentinnen an der Fakultät Angewandte Trainingswissenschaften, die Kinder zu einem abwechslungsreichen Nachmittagsprogramm. Bei Geschicklichkeitsspielen mit Bällen und Reifen verbrachten die jungen Teilnehmer einen vergnügten Nachmittag an der Hochschule.

Das Ressort Family Affairs an der THD unterstützt mit diesem Betreuungstag Eltern an der Hochschule bei der Vereinbarung von Familie und Beruf. Auch in den kommenden Osterferien wird es wieder zwei Tage geben, an denen Mitarbeiter und Studierende ihre Kinder mit an die Hochschule bringen können.

Bild (THD): Stolz präsentieren die Kinder ihre Papierflieger auf der Abschussrampe im Technikhaus.

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20181123 BHP BasketballVierter Platz für das Gastgeber-Team der THD

22.11.2018 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erwies sich beim diesjährigen Bayerischen Hochschulpokal Basketball, der Bayerischen Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende, als guter Gastgeber. Zum einen lief das Turnier reibungslos und fast sekundengenau über den Turnhallenboden des Comenius-Gymnasiums Deggendorf und zum anderen überließen die THD-Korbjäger den Gästemannschaften – wenn auch ungewollt - die vorderen drei Plätze. Mit einer sehr ansehnlichen Leistung belegte das THD-Basketballteam in der Endabrechnung den vierten Platz. Titelträger wurde die Universität der Bundeswehr München, vor der Technischen Hochschule Rosenheim und der Hochschule Coburg.

Die Deggendorfer Hochschulbasketballer hatten zum Turnierstart zunächst gegen die Bundeswehrvertretung mit 15:26 das Nachsehen, gewannen aber dann gegen die Mannschaften der Hochschule Coburg 2 mit 27:7, der Hochschule Ansbach mit 20:12 und gegen das Team der Technischen Universität München – Außenstelle Freising mit 31:25.
Hautnah an einer Überraschung vorbei schrammten sie im Über-Kreuz-Halbfinale gegen die TH Rosenheim (22:27) und nach dem Spiel um Platz drei ging die Hochschule Coburg 1 als 18:8-Sieger vom Platz.
Der Bayerische Hochschulpokal Basketball in Deggendorf fand mit einer Rekordteilnehmerzahl von zehn Mannschaften statt. Die Gesamtverantwortung des Turniers lag in den Händen von Peter Kaiser und Dr. Richard Latzel, der auch das THD-Team coachte. Tatkräftig unterstützt wurden die beiden von Studierenden des Studiengang Angewandte Sportwissenschaften und der Marketingabteilung der Hochschule.

Bild (THD): Die blau gekleideten THD-Basketballer hatten im Halbfinale gegen die TH Rosenheim nur wenig Korbglück.

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20181117 Chinesische Delegation im Anwendungslabor 4 0THD Industrie 4.0 – Ein Projekt mit internationaler Strahlkraft

17.11.2018 | THD-Pressestelle - Am 13. November begrüßte Prof. Dr. Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), eine hochrangige Delegation der chinesischen Industrievereinigung für Werkzeug- und Formenbau im „Anwendungslabor Industrie 4.0“ der THD. Dort beschäftigt sich das Team um Prof. Dr. Ludwig Gansauge von der Fakultät für Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen mit neuen Technologien, Maschinen oder Zerspanungswerkzeugen speziell für den Werkzeug- und Formenbau. Die THD genießt in diesem Bereich die Anerkennung namhafter nationaler Unternehmen und findet auch zunehmend internationale Beachtung.

Die 26 Top Manager der chinesischen Abordnung mit Yu Weibing, Präsident der Zhejiang Saihao Industrial Co. Ltd. an der Spitze, zeigten sich von den innovativen Ergebnissen aus Deggendorf begeistert. Demonstriert wurden Automatisationslösungen in den Bereichen CAD/CAM, Auftragsplanung und –steuerung, Logistik, kollaborative Robotik, fahrerlose Transportsysteme, und die Möglichkeiten des neu entwickelten Shopfloor-Managements 4.0 für den Werkzeug- und Formenbau sowie die intelligente Nutzung industrieller Computertomografie.

Den Delegationsbesuch arrangiert hatten die Unternehmen DGM-Mori (Wernau) und Tebis AG (Martinsried). Dort ist man von der internationalen Relevanz der Deggendorfer Forschung absolut überzeugt. Aber auch die Stangl und Kulzer Group aus Roding ist Kooperationspartner der Wissenschaftler an der THD. Für entsprechend großes Augenmerk sorgte bei den Gästen aus China ein ausgestellter Elektro-Extremsportwagen der Rodinger mit nur 900 kg Gewicht und über 800 PS. Eine etwas kleinere Variante eines Extremfahrzeuges präsentierte parallel der studentische Verein „Fast Forest“. Beide Boliden sind Unikate und bestehen fast ausschließlich aus Unikatbauteilen.

Seit zweieinhalb Jahren lehrt und forscht Gansauge an der THD. Der Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich „Industrie 4.0“. Vorrangig geht es um eine Effizienzsteigerung von etablierten Prozessen sowie um die Entwicklung von voll digitalisierten Prozessen zur Produktivitätssteigerung in der Unikatfertigung (Spritz- und Leichtmetallguss sowie Blechumformung). Das „Anwendungslabor Industrie 4.0“ hat hohe Relevanz für viele Unternehmen in Ostbayern. Auch die digitalisierungsgerechte Integration von Lean Methoden, Automation und Data Analytics sind innovative Beispiele, wie die THD lokale Unternehmen im Bereich Werkzeug- und Formenbau unterstützen kann.
Damit die regionale Wirtschaft zukünftig die Forschungsergebnisse für die Einzelfertigung noch besser nutzen können, ist aktuell das „Zentrum für integrative Produktentwicklung und digitalisierte Produktion Institut“ (ZIPP) in Gründung. Ab März 2019 wird dieses offiziell an der THD starten.

Bild (THD): „Die Taizhou Mould association reist zu Studienzwecken nach Deutschland“: Prof. Peter Sperber und Prof. Ludwig Gansauge begrüßten potentielle Industrie-Kooperationspartner aus China an der THD.

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20181119 Besuch Prasident RAUBesuch des Rektors der Russian-Armenian University

19.11.2018 | THD-Pressestelle - Mit der Russisch-Armenischen Staatlichen Universität, kurz RAU, verbindet die TH Deggendorf seit drei Jahren eine Partnerschaft. Nun besuchte erstmals der Rektor der RAU, Prof. Dr. Armen Darbinjan, Deggendorf und die THD, um weitere Ideen zur Vertiefung der Kooperation zu besprechen.

Die RAU ist eine russischsprachige Universität in der armenischen Hauptstadt Jerewan. Die Gründung begann 1997 auf Initiative der russischen und armenischen Regierung, sie steht bis heute unter Kontrolle beider Regierungen. Die Zahl der Studierenden liegt bei circa 3000, davon kommen beeindruckende 35 Prozent aus dem Ausland.
Im Austausch mit Präsident Sperber und Vizepräsident Kunhardt sowie weiteren Vertretern der THD wurden vor allem Möglichkeiten der wissenschaftlichen Zusammenarbeit ausgelotet. Thematisch bieten sich Telemedizin, Medizin-Tourismus, aber auch Bioinformatik und Elektrotechnik an. Besonderes Interesse zeigt die RAU am wissenschaftlichen Schwerpunkt 3D-Rekonstruktion und Visualisierung, den Professor Joerg Maxzin an der THD vertritt, denn Armenien ist reich an Kulturschätzen, für deren Restaurierung die revolutionären Verfahren, die Professor Maxzin mittels digitaler Techniken einsetzt, von enormer Bedeutung sind.
Anlässlich des Kurzbesuchs aus Jerewan wurde auch eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Studierenden- und Dozentenaustausch in den Rahmen der europäischen Kooperationen der THD mit Partnerländern einbettet. Denn Armenien ist in vieler Hinsicht ein interessantes Land. Es gehörte zu den frühesten christlichen Kulturen und weist zahlreiche religiöse Stätten auf. Armenien liegt im Süden der gebirgigen Kaukasusregion zwischen Asien und Europa und grenzt an die Türkei, Georgien, Azerbaitschan und den Iran. In der Hauptstadt Jerewan leben 1,4 Millionen Menschen.

Bild (THD): v.l. Prof. Dr. Horst Kunhardt, Prof. Joerg Maxzin, Prof. Dr. Peter Sperber, Prof. Dr. Armen Darbinjan, Prof. Dr. med. Georgi Chaltikyan, Prof. Dr.-Ing. Christine Wünsche, Anna Schmaus-Klughammer, Prof. Dr. Gerald Fütterer, Dr. Elise von Randow

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20181120 Projekt Haus 4 0 Treffen OsterhofenTrotz Pflegebedürftigkeit länger zuhause leben – Großes Projekttreffen „Dein Haus 4.0“ in Osterhofen

20.11.2018 | THD-Pressestelle - Wenn Menschen plötzlich auf Pflege angewiesen sind, ist eine der schlimmsten Vorstellungen für sie, das eigene Heim verlassen zu müssen. Das Projekt „Dein Haus 4.0“ möchte deswegen bis zum Jahr 2023 das zu Hause pflegebedürftiger Menschen mit moderner Technik optimieren, damit sie zukünftig die Option haben, länger und unabhängiger in ihren gewohnten vier Wänden leben zu können. Ein erstes großes Treffen der sogenannten Projekt-Multiplikatoren fand dazu gestern in Osterhofen statt.

Gastgeber des Treffens war die Firma Wolf System GmbH mit Sitz in Osterhofen. „Bei der Firma Wolf soll zum Beispiel ein Modellhaus entstehen, das mit genau der Technik und den Hilfen ausgestattet sein wird, um die es im Projekt geht“, sagt Prof. Dr. Christian Rester, einer von drei Projektleitern. Betroffene können sich so einen unmittelbaren Eindruck verschaffen, welche Möglichkeiten ihnen geboten werden. Neben der Firma Wolf haben bereits viele weitere Firmen und Institutionen ihre Absicht bekundet, das Projekt zu unterstützen. Welche gemeinsamen Ziele sie dabei verfolgen und wo sie konkret zusammenarbeiten wollen, darum ging es am Abend in Osterhofen. Das Konzept zum Projekt ist in den letzten Monaten seit Mai 2018 entstanden. Vom Teppich, der einen Sturz erkennen kann, einer Abschaltautomatik für Herdplatten bis zur Vermittlungbörse für Nachbarschaftshilfe, reichen die Ideen des Projektteams. Für die Umsetzung dieser Ideen ist die Beteiligung von Firmen als Projekt-Multiplikatoren unverzichtbar.

In Osterhofen trafen sich mit dem Team der Hochschule:
Dr. Stefanie Adelhardt, Staatsministerium für Gesundheit und Pflege,
Thomas Muck, MDK Bayern, Leiter Querschnittsaufgaben Pflege und Medizin,
Alois Konrad, Geschäftsführer Wolf System GmbH,
Michael Erl, Geschäftsführer ERL Immobiliengruppe,
Nadja Hofmann, BRK Landesgeschäftsstelle,
Manfred Aschenbrenner, Kreisgeschäftsführer BRK Cham,
Michael Döschl, BRK Deggendorf,
Karl-Heinz Stetter, AOK Deggendorf,
Anja Fischer, Landkreis Cham
Liane Sedlmeier, 1. Bürgermeisterin Osterhofen
und Uli Götz, Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz.

Wenn das Haus mitdenkt - Über das Forschungsprojekt „Dein Haus 4.0“
Mit dem Forschungsprojekt „Dein Haus 4.0“ möchte die Technische Hochschule Deggendorf durch den Einsatz modernster Technik ein vorbildliches Wohnumfeld für hilfs- und pflegebedürftige Personen schaffen. Konkret geht es darum, Aufgaben sinnvoll an Assistenzsysteme abzugeben, damit sie pflegebedürftigen Menschen im Hintergrund unterstützend zur Seite stehen können. Betroffene Personen erhalten Erleichterung sowie mehr Sicherheit und Selbstbestimmung im Alltag, pflegende Angehörige und Pflegekräfte werden entlastet. Gefördert wird das Projekt „Dein Haus 4.0“ vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Im Rahmen des Masterplans „Bayern Digital II“ läuft die Förderung über einen Zeitraum von fünf Jahren (2018-2023).

Bild (THD): In großer Runde: Erstes Treffen der Projekt-Multiplikatoren „Dein Haus 4.0“.

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20181121 GrundertagTHD Startup Campus ist Gastgeber der Gründerwoche Deutschland

21.11.2018 | THD-Pressestelle - Im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche fand am 14. November der dritte Gründertag an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Unter dem Motto „Wecke den Gründer in Dir!“ machten das Team vom THD Startup Campus und gründungserfahrene Gastredner auf die Möglichkeit der beruflichen Selbstständigkeit aufmerksam.

„Das Thema Selbstständigkeit soll mehr Präsenz in unseren Köpfen und auch auf dem THD Campus finden“, sagt Alexander Böckl vom THD Startup Campus zur Intention der Veranstaltung. Denn in jeder Studentin und in jedem Studenten kann ein potentieller Gründer von Morgen stecken. Wo man als Gründer „landen“ kann, konnten die rund 150 anwesenden Studierenden von vier erfolgreichen Unternehmern erfahren. Sie machten mit ihren Geschichten deutlich, dass man nur den Mut und den Willen dazu haben muss. Und es gibt auch nicht nur den einen richtigen Weg. Hier muss jeder Gründer seinen eigenen finden. Den Weg der zur eigenen Person und zum eigenen Vorhaben passt. Und es geht auch nicht alles von heute auf morgen. Bei manchen Gründern hat es bis zu zehn Jahre gedauert, bis sie ihre Idee nun tatsächlich umgesetzt haben. Unter dem vielversprechenden Titel „Gottes Werk und Teufels Beitrag – Die Wissenschaft hinter der digitalen Revolution“ zeigte Prof. Dr. Wolfgang Dorner zum Abschluss des Tages mögliche Strategien auf, die zum Erfolg einer Gründeridee beitragen können. Zum Beispiel das Pinguin Prinzip. Studierende, die sich informieren oder beraten lassen möchten, erreichen das Team vom THD-Startup Campus unter startupcampus@th-deg.de.

Offizielle Partner des Gründertages waren: ITC1 (Thomas Keller und Martina Kufner), GZDN und die Hans Lindner Stiftung (Carola Wohlmannstetter). Die Startup Pitches kamen von Easy2Parts (Robert Hilmer), ProtectEM (Prof. Dr.-Ing. Peter Fröhlich), SCS Concept Group international (Sabine Gröller), OCQ-Soft Softwareentwicklung & Vertrieb (Heinz Mühlbauer).

Bild (R. Binder): Das Team des THD Startup Campus: (hinten v.l.) Prof. Dr. Thomas Geiß und Alfons Weinzierl, (vorne v.l.) Alexander Böckl und Martina Heim

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20181121 Dies academicus 2018Absolventinnen und Absolventen feiern ihren Studienabschluss

21.11.2018 | THD-Pressestelle - Am Samstag, 17. November, besuchten über 1200 Gäste die akademische Jahresfeier, den Dies academicus, der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Dass die diesjährigen Feierlichkeiten zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen etwas Besonderes sind, kündigte THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber gleich zu Beginn seiner Begrüßung an. Denn in der gewohnten und traditionellen Art fand „der Dies“ an der THD heuer zum letzten Mal statt.

So viele Gäste wie noch nie begrüßte Prof. Dr. Peter Sperber am Samstagvormittag in den Deggendorfer Stadthallen. Mit dem traditionellen Jahresrückblick, aber auch Ausblick auf das 25jährige Jubiläum und anstehende Zukunftspläne zeichnete der THD-Präsident ein sehr dynamisches Bild der Hochschule. Für Bernd Sibler war der Dies academicus der erste Termin in seiner neuen Funktion als Bayerischer Wissenschaftsminister. Er sprach die Grußworte zum feierlichen Abschluss des Studiums an die anwesenden Absolventinnen und Absolventen. Unter den Gästen befand sich auch Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Günter Kappler. Er ist der Mann, der hinter der BR 700 Triebwerksfamilie steht. Mit seiner Geschichte und seinem Erfolg motivierte er die Gäste in einem 30minütigen Festvortrag. Mit den besten Wünschen verabschiedeten die Dekane die frisch gebackenen Bacheloranden und Masteranden ihrer Fakultät. Firmen der Region und Institutionen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst verliehen Preise an insgesamt elf Absolventinnen und Absolventen. Die Preise zeichnen herausragende Bachelorarbeiten und Leistungen während der Studienzeit aus. Der Hochschulchor der THD begleitete die Veranstaltung musikalisch. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Stehempfang bevor am Abend der traditionelle Ball des Vereins Alumni Net auf die ehemaligen Studierenden wartete.
Beim diesjährigen Dies academicus verabschiedete sich die Hochschule nicht nur von den Absolventinnen und Absolventen der vergangenen zwölf Monate. Ab nächstem Jahr soll der Dies Academicus anders aussehen. Die Konzepte dafür kommen von Studierenden aus dem Fachbereich Medientechnik unter Leitung von Prof. Susanne Krebs. Für einen Vorgeschmack sorgten sie schon beim diesjährigen Dies Academicus, bei dem ihre Beiträge zur konzeptionellen Gestaltung bereits eingeflossen sind. Mit dem Lied „Infinity“ von Guru Josh Project und Konfettiregen verabschiedeten sie zum Beispiel ihre ehemaligen Kommilitonen.

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20181116 exkursion ins bayerisch tschechische grenzgebietGrenzübergreifendes EU-Projekt zwischen der WBU, SBU, OTH Amberg-Weiden und der THD

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Kompetenzsteigerung von Studenten – bessere Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ konnte für Studierende der Universitäten Budweis, Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf eine kostenlose Studienreise ins bayerisch-tschechische Grenzgebiet  angeboten werden.

Unter der Leitung von den Organisatoren der Uni Pilsen sowie den beiden Leitern Tobias Bauer und Vilem Dostal von der Technischen Hochschule Deggendorf wurden zum einen verschiedene Unternehmen, Städte und Glasausstellungen im Grenzgebiet besucht, zum anderen aber auch schöne gemeinsame Abende verbracht, in denen die Studierende in gemischten Gruppen aus tschechischen und deutschen Studierenden in Gruppenarbeit interessante Produktionsideen zum Thema Glas entwickelten und am Ende der Exkursion präsentierten. Ein Vortrag zum Thema „Die Europaregion Donau-Moldau“ der Netzwerkmanagerin Bayern – Böhmen rundete einen weiteren Abend ab.

Zu Beginn der Studienreise  wurden die Studierenden aller Universitäten/Hochschulen in Deggendorf mit einer Campus- und Stadtführung begrüßt, im Anschluss fuhr man gemeinsam nach Zelezna Ruda. Der zweite Tag wurde der Stadt Klattau gewidmet, wobei man die Firma Rodenstock, die Stadt sowie die Katakomben besichtigte. Am darauffolgenden Tag wurde, nun wieder auf deutscher Seite, die Firma Zwiesel Kristallglas, das Theresienthal sowie das Glasmuseum in Frauenau besucht. Abgerundet wurde die Studienreise durch eine Stadtbesichtigung der Drei-Flüsse-Stadt Passau.

 

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Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump setzt sich in deutschlandweitem Vergleich durch

20181115 Krump Gerhard15.11.2018 | THD-Pressestelle - Überraschung, Freude und Stolz prägten die spontanen Reaktionen von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), als er von seinem Erfolg bei der Wahl zum Professor des Jahres 2018 erfuhr. Der von der UNICUM Stiftung deutschlandweit an allen Universitäten und Hochschulen ausgerufene Wettbewerb fand bereits zum 13ten Mal statt. Prof. Krump konnte sich in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin den zweiten Platz als „Professor des Jahres“ sichern.

Der Titel „Professor des Jahres“ wird an Hochschullehrer vergeben, die als echte Wegbereiter für Karrieren überzeugen. Sie vermitteln nicht nur theoretische Hintergründe, sondern auch praktisches Wissen, jobrelevante Fähigkeiten und direkte Kontakte in die Wirtschaftswelt. Genau diese Punkte sind Prof. Krump, der seit 2003 an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der THD forscht und lehrt, wichtig: „Die Studierenden sollten während des Studiums erkennen, auf welchen Gebieten ihr Talent liegt und dies durch möglichst viele praktische Erfahrungen und Tätigkeiten ausbauen. Es sind weniger die Noten wichtig als vielmehr Interesse, zielgerichtetes Arbeiten und hohes Engagement in den angestrebten Berufsfeldern. Sie sollten alle Möglichkeiten nutzen, die ihnen Hochschule und Wirtschaft bieten, ihre praktischen Kompetenzen zu vertiefen. Ergänzend sollten Organisationstalent und Teamarbeit bereits im Studium entwickelt werden“, erklärt Krump seine Überzeugungen. Dass er für diesen Ansatz auf so hochrangiger Ebene ausgezeichnet wurde, freut den Deggendorfer Professor sehr. Der Preis honoriere sein Engagement und bestätige, wie wichtig es ist, den Studierenden die fachlichen Inhalte und technischen Zusammenhänge durch möglichst viel Praxisnähe darzulegen, resümiert Krump.

Der Wettbewerb „Professor des Jahres“ fand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie statt. Gefördert wurde er von dem Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen Capgemini sowie dem Personaldienstleister Hays. In der von Mai bis Ende September laufenden Nominierungsphase waren Studierende, Hochschulabsolventen, Arbeitgeber und Professoren-Kollegen in ganz Deutschland aufgerufen, geeignete Kandidaten vorzuschlagen und ihren Vorschlag zu begründen. In der zweiten Phase bestimmte die Wettbewerbs-Jury auf Basis von Selbstauskunft der Nominierten (Fragebögen), erzielten Nominierungen, Referenzen und eigenen Recherchen die Preisträger. Die Preisverleihungen finden bis Ende des Wintersemesters 2018/2019 statt.

Bild (THD): Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump lehrt und forscht an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der THD.

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20181114 Sky Creative besucht MedienatelierFernsehprofis zu Gast an der THD

14.11.2018 | Fakultät EMI - Am vergangenen Donnerstag war das Team von SKY Creative aus Unterföhring zu Gast im Medienatelier der THD. Sie haben den Studierenden einen Einblick aus erster Hand in die Produktionsabläufe und Mechanismen eines großen internationalen Medienkonzerns gegeben und konkrete Berufsfelder vorgestellt.

Neben der Übertragung von Sportereignissen macht der Sender jüngst mit aufwendigen Serienproduktionen wie "Babylon Berlin" oder "Das Boot" auf sich aufmerksam. Der Besuch stieß auf reges Interesse, was sich nicht zuletzt beim ausgiebigen „Questions and Answers“ mit den Fernsehmachern zeigte. Die Gäste wiederum zeigten sich beeindruckt vom hohen Niveau der technischen Ausstattung des Medienateliers.

Bild (THD): v.l. Das Team von SKY Creative: Fabian Nagelmüller, Annika Hinhamer, Philipp Kurass

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20190509 erasmus ka2 projekt“The system of support for academic teachers in process of shaping soft skills of their students”

The Erasmus+ KA2 project “The system of support for academic teachers in process of shaping soft skills of their students” is a strategic partnership, which involves 4 universities: University College of Enterprise and Administration (Poland), Instituto Politecnico De Setubal (Portugal), Mednarodna Fakulteta Za Druzbene In Poslovne Studije Zavod (Slovenia) and Deggendorf Institute Of Technology (Germany).

What is the aim of the strategic partnership in this project?
A strategic partnership aims to develop innovative, cross-country teaching and studying methods, as well as build effective networks for the university.

What are the goals and results of the project?
The project tries to combine standard teaching programs with new, attractive teaching methods aimed at supporting young people in the process of gaining soft skills. As soft skills are highly required competences by employers, the project intends to incorporate the teaching of these skills to programs of regular subjects taught by academic teachers in order to prepare young people for their future workplace properly.

Which role does DIT play in this project?
The task of our university is to deal with the topic of intercultural entrepreneurship and how we can incorporate intercultural aspects into regular classes. This includes the theme of multiculturalism: Why is it so important, which role does it play in the modern labour market and what does multicultural communication in the workplace mean. Furthermore, it deals with the topics of intercultural approaches to young employees and cultural differences in the workplace.

Contact:

Prof. Dr. Johann Nagengast
Tel.: +49 (0)991 3615-140
E-Mail: johann.nagengast@th-deg.de

 

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Landertage 2018 news

Ländertage shows our students study and internship opportunities around the globe

Students aiming to go global for a study or internship semester must plan far in advance, leaving for an adventure in the winter semester 2019/2020 or the summer semester 2020 involves active preparation now! Our Ländertage informed over 200 interested students about the opportunities involved.

Ländertage started on 17th October with the USA and Canada. College Contact agency advised students about funding their semester abroad, before students described their fascinating experiences during study and internship semesters in Chicago, San Diego and Vancouver.

This was followed by country days (Ländertage) for Asia and the Pacific region with Gostralia! agency. Students who had already completed a semester or internship abroad in this part of the world reported about their experiences, showed impressive photos and hopefully aroused participants desire for adventure to the southern hemisphere.

The last event in the week was the most popular, as the topic was Europe and the ERASMUS programme, which is worldwide the largest student exchange programme worldwide. Students presented their time in Finland, Spain, the UK, Austria and the Island of Aruba, which is a popular part of the ERASMUS programme as it's Dutch territory, despite being an island in the Caribbean.

Students with international experience all agreed: a semester abroad is highly recommended. It is an unforgettable experience!


Photo (DIT): Student Lukas Fuller presents his experience in Canada at the University of Victoria.

 

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20181113 Nachbericht Landertage 2018Ländertage 2018 zeigen Möglichkeiten für THD-Studierende rund um den Globus

Studierende, die Lust haben, ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum zu absolvieren, müssen langfristig planen. Konkret heißt das: wer im Winter 2019/2020 oder im Sommer 2020 ins Ausland gehen will, muss jetzt aktiv werden. Bei den Ländertagen 2018 konnten sich Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ausführlich informieren, welche Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts für sie bestehen. An den Informationsveranstaltungen von Oktober bis November nahmen über 200 Studierende teil.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des International Office und des Ressorts Alumni & Auslandspraktika informierten mit Vorträgen und Beratungsständen an mehreren Tagen über verschiedenste Möglichkeiten für Deggendorfer Studierende, ins Ausland zu gehen. Auch auf diverse Stipendien- und Förderprogramme machten sie aufmerksam. Studierende der THD berichteten zwischen den Vorträgen aus erster Hand über ihre eigenen Erfahrungen im Auslandssemester oder -praktikum. „Mit diesem Mix aus Expertenvorträgen und Erfahrungsberichten bieten wir Studierenden an, sich überhaupt erst einmal Ideen für das Auslandssemester zu holen oder unseren Service als Entscheidungshilfe in Anspruch zu nehmen“, sagt Nicole Springer vom International Office. Bis zum 15. Februar 2019 können sich Studierende für einen Platz an einer der weltweit 181 Partnerhochschulen der TH Deggendorf bewerben. Informationen rund ums Auslandsstudium erteilt das International Office. Für das Thema „Arbeiten im Ausland“ ist das Ressort Alumni & Auslandspraktika anzusprechen.

Das Programm der Ländertage im Rückblick
Der Startschuss fiel mit dem Ländertag „USA und Kanada“ am 17. Oktober. Die Vermittlungsagentur College Contact beriet zu Studien- und Finanzierungsmöglichkeiten in den beiden Ländern. Anschließend folgten Erfahrungsberichte u.a. über ein Praktikum in Chicago und Auslandssemester in San Diego bzw. Vancouver.
Es folgte der Ländertag Asia/Pacific, zu dem die Agentur Gostralia! referierte, die Studienplätze in Australien, Neuseeland und Südostasien vermittelt. Studierende, die bereits ein Auslandssemester oder -praktikum in diesem Teil der Welt absolviert haben, berichteten von ihren tollen Erfahrungen, zeigten beeindruckende Fotos und weckten so bei den Zuhörern Fernweh.
Die letzte Veranstaltung des Zyklus war auch die am besten besuchte. Über 100 Studierende erhielten beim Ländertag ERASMUS/Europa Informationen zum ERASMUS-Programm, dem weltweit größten Austauschprogramm für Studierende. Ehemalige ERASMUS-Stipendiaten berichteten über ihre Aufenthalte in Finnland, Spanien, Großbritannien, Österreich und auf der Insel Aruba, die trotz ihrer Lage in der Karibik zum ERASMUS-Raum gezählt werden darf, da sie dem Königreich der Niederlande angehört und sich großer Beliebtheit bei den Studierenden erfreut. Die auslandserfahrenen Studierenden waren sich alle einig: Ein Auslandssemester ist nur zu empfehlen, es ist eine unvergessliche Erfahrung, von der man nachhaltig profitieren kann.

Bild (THD): Der Student Lukas Fuller berichtete über seine Erfahrungen in Kanada an der University of Victoria.

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20181113 Nachbericht Landertage 2018Ländertage 2018 zeigen Möglichkeiten für THD-Studierende rund um den Globus

Studierende, die Lust haben, ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum zu absolvieren, müssen langfristig planen. Konkret heißt das: wer im Winter 2019/2020 oder im Sommer 2020 ins Ausland gehen will, muss jetzt aktiv werden. Bei den Ländertagen 2018 konnten sich Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ausführlich informieren, welche Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts für sie bestehen. An den Informationsveranstaltungen von Oktober bis November nahmen über 200 Studierende teil.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des International Office und des Ressorts Alumni & Auslandspraktika informierten mit Vorträgen und Beratungsständen an mehreren Tagen über verschiedenste Möglichkeiten für Deggendorfer Studierende, ins Ausland zu gehen. Auch auf diverse Stipendien- und Förderprogramme machten sie aufmerksam. Studierende der THD berichteten zwischen den Vorträgen aus erster Hand über ihre eigenen Erfahrungen im Auslandssemester oder -praktikum. „Mit diesem Mix aus Expertenvorträgen und Erfahrungsberichten bieten wir Studierenden an, sich überhaupt erst einmal Ideen für das Auslandssemester zu holen oder unseren Service als Entscheidungshilfe in Anspruch zu nehmen“, sagt Nicole Springer vom International Office. Bis zum 15. Februar 2019 können sich Studierende für einen Platz an einer der weltweit 181 Partnerhochschulen der TH Deggendorf bewerben. Informationen rund ums Auslandsstudium erteilt das International Office. Für das Thema „Arbeiten im Ausland“ ist das Ressort Alumni & Auslandspraktika anzusprechen.

Das Programm der Ländertage im Rückblick
Der Startschuss fiel mit dem Ländertag „USA und Kanada“ am 17. Oktober. Die Vermittlungsagentur College Contact beriet zu Studien- und Finanzierungsmöglichkeiten in den beiden Ländern. Anschließend folgten Erfahrungsberichte u.a. über ein Praktikum in Chicago und Auslandssemester in San Diego bzw. Vancouver.
Es folgte der Ländertag Asia/Pacific, zu dem die Agentur Gostralia! referierte, die Studienplätze in Australien, Neuseeland und Südostasien vermittelt. Studierende, die bereits ein Auslandssemester oder -praktikum in diesem Teil der Welt absolviert haben, berichteten von ihren tollen Erfahrungen, zeigten beeindruckende Fotos und weckten so bei den Zuhörern Fernweh.
Die letzte Veranstaltung des Zyklus war auch die am besten besuchte. Über 100 Studierende erhielten beim Ländertag ERASMUS/Europa Informationen zum ERASMUS-Programm, dem weltweit größten Austauschprogramm für Studierende. Ehemalige ERASMUS-Stipendiaten berichteten über ihre Aufenthalte in Finnland, Spanien, Großbritannien, Österreich und auf der Insel Aruba, die trotz ihrer Lage in der Karibik zum ERASMUS-Raum gezählt werden darf, da sie dem Königreich der Niederlande angehört und sich großer Beliebtheit bei den Studierenden erfreut. Die auslandserfahrenen Studierenden waren sich alle einig: Ein Auslandssemester ist nur zu empfehlen, es ist eine unvergessliche Erfahrung, von der man nachhaltig profitieren kann.

Bild (THD): Der Student Lukas Fuller berichtete über seine Erfahrungen in Kanada an der University of Victoria.

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20181107 Kunstliche Intelligenz bei TastINGKünstliche Intelligenz bei TastING

07.11.2018 | THD-Pressestelle - Auch heuer bot die Technische Hochschule Deggendorf (THD) motivierten Schülerinnen und Schülern an zwei Tagen in den Herbstferien an, diverse Ingenieursstudiengänge hautnah zu testen. 40 Zehnt- bis Zwölftklässler von regionalen Schulen, aber auch aus München oder Passau waren mit dabei.

Die gewählten Studiengänge Technische Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Interaktive Systeme, Bauingenieurwesen und Umwelttechnik warteten mit spannenden und extra für die jungen Gäste ausgetüftelten Programmen auf. Den Auftakt machte Dr. Robert Hable, Forschungsleiter „Big Data Analytics“ am Campus in Grafenau. Sein Vortrag „Statistik: eine Reise von Planetenbahnen zu Data Mining und künstlicher Intelligenz“. Hier erfuhren die Zuhörer, dass schon der berühmte Mathematiker Carl Friedrich Gauß im 18. Jahrhundert mit statistischen Methoden Planetenbahnen berechnen konnte, um den aus dem Blick verschwundenen, aber neu entdeckten Zwergplaneten Ceres im Orbit wiederzufinden. Nichts anderes als damals Gauß tun heute statistische Verfahren - oder moderner ausgedrückt: Lern-Algorithmen. Sei es beim Finden von Zusammenhängen in Klimadaten oder beim Einsortieren von E-Mails in Spam oder Nicht-Spam. Immer liegt eine von Hand programmierte Rechenanweisung zugrunde. „Künstliche Intelligenz,“ so Dr. Hable, „ist immer nur so schlau wie ihr menschlicher Programmierer!“ Auch wenn die öffentliche Debatte derzeit anderes suggeriere.

Unter dem Titel „Bastelst du noch oder sprichst du schon?“referierte Prof. Peter Johann Schmieder über Rhetorik und richtiges Auftreten von IngenieurInnen. Diese sitzen keineswegs im stillen Kämmerlein, sondern arbeiten mit verschiedensten Fachleuten im Team, oft auch international, um technische Probleme zu lösen. Sehr lebendig und anschaulich verdeutlichte Prof. Schmieder, dass nicht nur die Idee und das Wissen rund um die Ingenieurstechnik den Erfolg bringen, sondern auch die Fähigkeit, dieses überzeugend zu kommunizieren. Hier sei die Rhetorik ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg – „selbst im technikaffinen Silicon Valley“, so Prof. Schmieder.

Weitere Vorlesungen und Workshops drehten sich um die Themen „Linsen schleifen und polieren“, „Bau eines Galileoteleskops“ , „Funktionsweise des humanoiden Roboters Pepper“, „Werkzeuge für die Spritzgussmaschine“ oder „Geheimnisse rund ums Wasser“. Insgesamt gab es an den beiden Tagen je Studiengang drei Projektblöcke. Der erste TastING-Tag wurde abgerundet von einem Besuch in der Werkstatt des studentischen Vereins Fast Forest. Dort konnten sich die TeilnehmerInnen über Teamwork und die verschiedenen Disziplinen beim Bau eines Rennautos informieren.

Beim Round Table am zweiten TastING-Tag beantworteten IngenieurInnen der Firmen Streicher, Caverion und Micro Epsilon die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Außerdem war ein Gesprächstisch mit Studierenden eingerichtet worden, an dem man alles über den Studienalltag erfahren konnte.

Bild (THD): Schüler beim TastING mit dem Galileoteleskop

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20181109 Talk der Medientechniker auf Radio AWN im NovemberMedientechniker der THD diskutieren über die Zukunft der Printmedien

09.11.2018 | THD-Pressestelle - Am 20. November strahlt Radio AWN die nächste Talk-Sendung des Studiengangs Medientechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aus. Die Talk-Gäste aus Deggendorf, Zwiesel, Vilshofen und Passau diskutieren mit Studierenden, wie sich die Welt der Printmedien im digitalen Zeitalter gerade verändert und wie ihre Zukunft aussieht.

In Zeiten, in denen sogar schon Smartphones nahezu unbeschränkt Zugriff auf Online-Ausgaben von Büchern oder Zeitungen ermöglichen, stehen die klassischen Printmedien immer wieder auf dem Prüfstand. In die Kontroverse dieser Entwicklung gehen am Dienstagabend ab 21 Uhr: Lothar Wandtner, Inhaber „Schönberger Buchladen“, „Zwieseler Buchladen“ und des Hepelo Verlages. Er berichtet über seinen Kampf auf dem Buchmarkt. Marion Jürgens, die als Leiterin der Stadtbibliothek Deggendorf erlebt, wie Bücher, E-Books und Hörbücher genutzt werden. Vom klassischen Druckbereich berichtet Tobias Semmler, Inhaber des Unternehmens Donaudruck in Vilshofen. Für ihn lässt „der Druck“ längst nicht nach, er ist mit seinen vielfachen Erzeugnissen noch lange nicht am Ende. Den Kontrast in der Runde bildet Roland Mitterbauer, Leiter der Online-Redaktion der Passauer Neuen Presse. Organisiert wurde die Talk-Sendung von den Studierenden Jacqueline Kolkwitz und Felix Wolf. Moderator ist Georg Hausmann, Geschäftsführer von Radio AWN.

Wie jeden Dienstag sendet Radio AWN auch am 20. November ab 19 Uhr die jeweils zweistündige Sendereihe „Kultusbetrieb“. Die Studierenden des Studiengangs erstellen dazu Beiträge und liefern Nachrichten aus dem Alltag der Hochschule. Die Sendungen sind fester Teil des praxisnahen Studienprojektes an der THD unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Krump.

Bild (THD): v.l. Felix Wolf, Jacqueline Kolkwitz, Prof. Dr. Gerhard Krump, Marion Jürgens, Roland Mitterbauer, Georg Hausmann, Lothar Wandtner und Tobias Semmler.

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20181108 Nachlese erstes Digi Camp BauErstes DigiCamp Bau überzeugt mit Pragmatismus und neuen Netzwerken

08.11.2018 | THD-Pressestelle - Wenn auf einer Baustelle wichtige Pläne oder Maße fehlen, bedeutet das nicht nur Stress für den Bauleiter, im schlimmsten Fall verzögert sich als Konsequenz sogar die Baumaßnahme. Dass die Nutzung digitaler Angebote schon in solchen Alltagssituationen beginnen und helfen kann, demonstrierte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) beim ersten DigiCamp im Oktober, das sich an Vertreter der Baubranche richtete. Über 60 Teilnehmer kamen zur Veranstaltung ins Glashaus und erlebten einen positiven Auftakt der Digitalisierungs-Offensive.

„Was wir mit diesem einfachen Beispiel zum Ausdruck bringen wollten: Digitalisierung im Bau - It is not a rocket science! Und fängt schon bei sehr einfachen Hilfsmitteln an, die nur genutzt werden müssen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth. So können fehlende Daten auf der Baustelle mithilfe von Videotelefonie und Sofortnachrichtendiensten auf Smartphones schnell und unkompliziert übermittelt werden. Problem gelöst und auf der Baustelle kann es weiter gehen. Computer im Bauwesen als Hilfsmittel für komplexere Aufgaben sind nichts Neues. Nicht zuletzt dank des Computerpioniers und Bauingenieurs, Konrad Zuse. Die neuesten Entwicklungen der IT-Welt hinsichtlich der Modellierung finden jedoch nur schleppend Einzug in die Baubranche. Die Idee dieses DigiCamps war es daher, die zur Verfügung stehenden digitalen Werkzeuge vorzustellen und dem Praxistest zu unterziehen. Besonders gut kam bei den Zuhörern an, dass die Digitalisierung sehr pragmatisch gesehen wurde und dass die Vorträge und EDV-Workshops maßgeblich durch die Studierende des siebten Semesters Bauingenieurwesen gestaltet wurden. Die Studierenden zeigten den Stand der Digitalisierung im Hochbau und Tiefbau. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, an vier EDV-Stationen unter Anleitung selbst digitale Werkzeuge auszuprobieren. Ein Höhepunkt war die fiktive Liveschaltung auf eine Baustelle. Schon kurz nach der Veranstaltung erhielt Professor Wirth nicht nur erste positive Rückmeldungen, sondern konkrete Wünsche nach weiteren Netzwerken und direkter Zusammenarbeit. Als Ergebnis des 1. DigiCamps wurden seitens der Teilnehmer weitere Aktivitäten und Pilotprojekte bereits fest vereinbart.

Bild (THD): Über 60 Teilnehmer|innen besuchten das DigiCamp mit dem Titel "Virtuelles Bauen - Erst im Computer planen und Probleme lösen, dann real in der Bauzeit und im Budget bauen!“

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Masterkurs besichtigt Brauerei und deren AbwasserentsorgungIMG 0586

11.01.2019 | Fakultät BIW/UIW - Der Masterkurs Industrieabwasserreinigung und Toxikologie besuchte zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl die Produktion und die Kläranlage der Graf Arco Brauerei in Adldorf.

Braumeister Peter Boos gab einen Einblick in die verschiedenen Verfahrensschritte vom  Sudhaus zur Würzebereitung über den Gärkeller und Lagerkeller zur Filtration. Auch die CIP-Anlage und dieIMG 0588 Flaschenreinigung und -abfüllung wurden besichtigt.

In der betriebseigenen Kläranlage werden die anfallenden Abwässer gepuffert, vorbelüftet und anschließend in einem SBR (Sequencing Batch Reaktor) biologisch gereinigt. Die Studenten hatten auch hier die Gelegenheit, Fragen zur den einzelnen Reinigungsschritten zu stellen.

Natürlich wurde im Anschluss an die Führung auch das Bier verkostet.

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BIW- und RUM- Studenten auf Abschlussexkursion in Österreich und UngarnExkurssion Oesterreich 2018

13.12.2018 | Fakultät BIW/UIW - Rund 40 Studierende folgten im Oktober der Tradition der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik und gingen im letzten Semester ihres Studiums auf eine Abschlussexkursion. Unter Begleitung von Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger, Prof. Bernhard Peintinger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl erkundeten sie Baustellen und Objekte in Budapest und Wien.

Exkurssion Oesterreich 2018 1Das Ziel und die einzelnen Programmpunkte der Abschlussexkursion dürfen sich die Studierenden nach bestimmen Vorgaben der Fakultät jedes Jahr selbst aussuchen. „Ein Zusammenhang zum Studium muss natürlich bestehen“, sagt Professor Dreihäupl. So besuchte die Reisegruppe zum Beispiel die Müllverbrennungsanlage Spittelau im Herzen Wiens, wo das Thema thermische Verwertung von Abfällen aus dem siebten Semester Ressourcen- und Umweltmanagement aufgegriffen wurde. Am zweiten Tag in Wien besichtigte die Gruppe die Brigittenauer Brücke, eine sechsspurige Straßenbrücke über die
Donau. Die Besichtigung beinhaltete eine Führung durch den Hohlkörper der Brücke, begleitet von der Magistratsabteilung Brücken- und Grundbau der Stadt Wien. Eines der Highlights war danach ein Vortrag der Magistratsabteilung Brücken- und Grundbau. Es ging ein Projekt zur Erschließung eines neu geschaffenen Bezirks von Wien, wofür mehrere Brückenbauten notwendig sind. Brückenbau ist ein zentrales Thema im Studiengang Bauingenieurwesen und wird an der THD fachübergreifend in mehreren Semestern unterrichtet. In Budapest besuchten die Studierenden die U-Bahn-Leitstelle und verbrachten den Nachmittag an der Budapester Universität, mit der die Deggendorfer Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik eine Kooperation verbindet. THD-Absolventin Luisa Frackenpohl
durfte dort über die Energieoptimierung der ortsansässigen Kläranlagen referieren, das Thema ihrer Masterarbeit.

Bild: Bauingenieure und Ressourcen- und Umweltmanager auf Exkursion in Wien unter dem neuen Arsenal-Steg, der den 3. mit dem 10. Bezirk verbindet.

Exkurssion Oesterreich 2018 4

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6. Semester Umweltingenieurwesen besuchen die Kläranlage MassingIMG_20190430_145609.jpg

02.05.2019 | Fakultät BIW/UIW - Einige Studenten des 6. Semesters Umweltingenieurwesen besuchten mit ihrer Professorin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger die Kläranlage Massing. 

Im Rahmen eines studentischen Projekts wird die Kläranlage hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung untersucht, die vorhandene Bau- und Maschinentechnik wird aufgenommen, die Betriebsdaten werden ausgewertet und es werden von den Studierenden Vorschläge zur Ertüchtigung erarbeitet.

Der Klärwärter Herr Bauer führte über die Anlage und beantwortete alle Fragen.

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Masterkurs besichtigt Brauerei und deren AbwasserentsorgungIMG 0586

11.01.2019 | Fakultät BIW/UIW - Der Masterkurs Industrieabwasserreinigung und Toxikologie besuchte zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl die Produktion und die Kläranlage der Graf Arco Brauerei in Adldorf.

Braumeister Peter Boos gab einen Einblick in die verschiedenen Verfahrensschritte vom  Sudhaus zur Würzebereitung über den Gärkeller und Lagerkeller zur Filtration. Auch die CIP-Anlage und dieIMG 0588 Flaschenreinigung und -abfüllung wurden besichtigt.

In der betriebseigenen Kläranlage werden die anfallenden Abwässer gepuffert, vorbelüftet und anschließend in einem SBR (Sequencing Batch Reaktor) biologisch gereinigt. Die Studenten hatten auch hier die Gelegenheit, Fragen zur den einzelnen Reinigungsschritten zu stellen.

Natürlich wurde im Anschluss an die Führung auch das Bier verkostet.

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20181106 Bleyer Mensch und GesundheitWann ist eine Therapie zu beenden?

06.11.2018 | THD-Pressestelle - Es ist eine der schwierigsten Fragen, die Angehörige und Mediziner schwerkranker Menschen beantworten müssen: Wann soll eine Behandlung beendet werden. Prof. Dr. theol. Bernhard Bleyer von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) widmet sich in seinem Vortrag „Wann sind Therapien zu beenden? Ethische Kriterien und rechtliche Vorgaben“ diesem komplexen Thema. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe „Mensch und Gesundheit“ am 13. November um 19 Uhr im Raum I 108 an der THD statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Zu den moralischen Grundüberzeugungen im Gesundheitswesen zählt, dass Menschen, die erkrankt sind, einen Anspruch auf Behandlung haben. Dieser Anspruch kann aber nicht grenzenlos sein. Prof. Dr. Bernhard Bleyer von der THD blickt in seinem Vortrag auf die individuelle Behandlungssituation und die Frage, ob es gerechtfertigt ist, eine mögliche Therapie auch gegen den Patientenwillen oder gegen das ärztliche Behandlungsvorhaben zu beenden.

Prof. Bleyer ist seit dem Sommersemester 2018 Mitglied der Technischen Hochschule Deggendorf. Er lehrt und forscht an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften zu ethischen Fragen und nachhaltiger Entwicklung im Gesundheitswesen. Der Theologe hatte zuvor diverse Lehraufträge zum Thema Ethik in Medizin und Pflege inne und arbeitete viele Jahre für die Caritas in Bayern. Bis 2012 war er Leiter des Instituts für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. 2014 wurde er für sein Engagement um das Straßenkinderprojekt AMANECER in Cochabamba (Bolivien) mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

Bild (THD): Prof. Dr. theol. Bernhard Bleyer

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20181105 Busfahrt zur FORSCHAKostenlos mit der THD zur Mitmachmesse FORSCHA nach München

05.11.2018 | THD-Pressestelle - Am 16. November laden die Technische Hochschule Deggendorf (THD), die MINT-Region Niederbayern und das i!bk Institut für innovative Bildungskonzepte zu einer Fahrt zur Mitmachmesse FORSCHA nach München ein. Das Angebot richtet sich an potentielle Aussteller, die sich vorstellen können, nächstes Jahr bei der regioFORSCHA in Deggendorf dabei zu sein.

2019 findet in der Deggendorfer Stadthalle die erste regioFORSCHA in Niederbayern statt. Die Mitmachmesse setzt sich für die Förderung des Interesses an MINT-Themen ein. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, welche Möglichkeiten die regioFORSCHA Niederbayern bietet, haben interessierte Unternehmensvertreter, Lehrkräfte und weitere potentielle Aussteller die Möglichkeit, am 16. November 2018 bei der Eröffnung der 9. FORSCHA im MOC München dabei zu sein. Geplant ist ein gemeinsamer Messerundgang mit Schirmherr Bernd Sibler, MdL. Auch der Veranstalter der FORSCHA bzw. regioFORSCHA und Andrea Stelzl von der THD als Managerin der MINT-Region Niederbayern werden vor Ort beraten und stehen bei einem Imbiss für Fragen zur Verfügung.
Anmeldungen zum FORSCHA-Besuch am 16. November 2018 nimmt Andrea Stelzl (0991 3615 695, info@mint-niederbayern.de) entgegen. Für die Fahrt ist ein Bus organisiert, der um 8 Uhr vom Campus der THD startet. Es besteht eine Zusteigemöglichkeit um 8.30 Uhr in Landau a. d. Isar. Anmeldungen für die Buchung des kostenlosen Bus-Shuttles sind ebenfalls über Andrea Stelzl möglich. Voraussichtliche Rückkehr in Degendorf ist circa 17 Uhr.

Über die beidenMessen FORSCHA und regioFORSCHA Niederbayern
Spielerisch ausprobieren, selber machen. Die Faszination von MINT und mehr erleben. Spaß haben beim Forschen, Experimentieren, Programmieren, Handwerken, Entwickeln und Upcycling. In Workshops oder an Experimentierstationen. So können Aussteller, Sponsoren und Förderer den Nachwuchs vom Vorschulalter bis zum Eintritt in Ausbildung oder Studium und darüber hinaus bei der FORSCHA für Ihre Themen begeistern. Beste Voraussetzungen, um später MINT-motivierte und informierte junge Menschen für sich gewinnen zu können und aktiv dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Gerade für das Handwerk bietet sich eine gute Gelegenheit, mit Mitmachangeboten für die Attraktivität der Berufe zu werben.

Bild (i!bk/c. schoger): Bei der regioFORSCHA 2019 in Deggendorf sind Aussteller gefragt. Ob Unternehmer oder zum Beispiel Lehrerin oder Lehrer. Auf dem Bild sieht man das Angebot eines Ausstellers: 3D Fräsen in der Hightech-Werkstatt.

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20181105 BHP Volleyball SiegerfotoTHD-Volleyballteam verteidigt Meistertitel

05.11.2018 | THD-Pressestelle - Der Meisterpokal für die Volleyballmannschaften der bayerischen Hochschulen bleibt in Deggendorf. Die THD-Volleyballmannschaft konnte beim diesjährigen Bayerischen Hochschulpokal am vergangenen Mittwoch in der Rosenheimer Gabor-Halle ihren Titel verteidigen. In einem packenden Finalkrimi schlug das Team um Mannschaftsführerin Sophia Kilger die amtierenden Deutschen Meister von der Bundeswehruniversität München im Tie-Break knapp mit 2:1 (13:25, 26:24, 15:12).

Der Bayerische Hochschulpokal, also die Bayerische Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende, wird mit Mixed-Teams ausgetragen. Das heißt, es müssen immer mindestens zwei Spielerinnen pro Mannschaft auf dem Platz stehen. Auf dem Weg zum vierten Titelgewinn auf Landesebene in Folge besiegten die THD-Volleyballerinnen und –Volleyballer im ersten Spiel der Gruppenphase zunächst den späteren Endspielgegner mit seinen „langen Kerls“ und einen 202 cm großen Bundeswehr-Auswahlspieler mit 2:1 (23:25, 25:15, 15:13). Dem folgte ein jeweils souveräner 2:0-Erfolg über die Hochschulen Coburg (25:20, 25:21), Rosenheim (25:13, 25:14) und Weihenstephan-Triesdorf (25:16, 25:15).
Laut THD-Spielertrainer Eric Nestler war die individuelle Stärke seiner Truppe, verbunden mit der bestechensten Frauenpower aller beteiligten Mannschaften und dem ausgezeichneten Teamspirit ausschlaggebend für den erneuten Titelgewinn.

Bild (THD): Das Siegerteam der Technischen Hochschule Deggendorf mit (v. l.) Stefan Randlinger (TSV Gars am Inn), Mannschaftsführerin Sophia Kilger (VV Gotteszell), Michael Oberauer (TV Altötting), Spielertrainer Eric Nestler (TuS Fürstenfeldbruck), Ali Ben Yedder (TSV Deggendorf), Priscilla Gatzsche (TV Dingolfing), Markus Fuchs (TSV Abendsberg), Magdalena Reiter (TSV Gars am Inn), Florian Neumann ( TV Furth im Wald), Teresa Piller ( TV Dingolfing) und Teamchef Peter Kaiser.

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2018 10 31 Brustkrebs Vortrage ECRI

Brustkrebs – Kurzvorträge am European Campus Rottal-Inn

Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober haben Studierende des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Zusammenarbeit mit dem studentischen Verein RESP e.V., dem Förderverein European Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) e.V. und One World Medical Network e.V. eine Kurzvortragsreihe organisiert. Die Infoveranstaltung für Kommilitonen /-innen und das Personal am Campus diente vorrangig dazu, ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen.

 

„Das Thema Brustkrebs, welches wir heute behandeln, ist kein angenehmes. Umso wichtiger ist es, dass wir uns als Hochschule dessen annehmen und unserer Verantwortung nachkommen Aufklärungsarbeit zu leisten, da es von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist.“, eröffnete Gründungsdekan und Studiengangsleiter Prof. Dr. Georg Steckenbauer die Veranstaltung.
Er übergibt das Wort an Anastasiia Huskova, einer 29-jährigen Studentin des ECRI. Sie berichtet von ihrem ganz persönlichen Kampf gegen den Brustkrebs und davon, wie sich auch ihr Umfeld durch die Erkrankung verändert hat. Einige Personen aus ihrem Freundeskreis waren mit Anastasiias Diagnose überfordert und wussten nicht damit umzugehen, sodass sie sich von ihr abwandten. „Es ist so, als wären sämtliche anderen Themen, über die sich die Leute sonst mit einem unterhalten haben, plötzlich verschwunden. Als gäbe es nur noch den Krebs oder die Krankheit, was aber schlicht und ergreifend nicht wahr ist.“ Weiter geht sie auf die Behandlungsmethoden ein, welche bei ihr angewendet wurden und beantwortet viele Fragen aus der Zuhörerschaft.

Dr. Anna E. Schmaus-Klughammer, Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ am European Campus referiert über die Auswirkung der Telemedizin zum Thema Brustkrebs. Dabei geht sie auch auf die Selbstuntersuchung, Früherkennung und Behandlung in der Telemedizin ein.
Dr. med Wolfgang Siebert, ehemaliger Chefarzt der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses Eggenfelden und Experte im Bereich gesundheitliche Entwicklung in Ghana, vermittelt wichtige medizinische Informationen. Sein Vortrag über Früherkennung, Diagnose und Behandlung von Brustkrebs spiegelt wider, welch tragende Rolle Präventivmaßnahmen in Bezug auf Brustkrebs spielen. Dabei schließt er diätetische und nicht diätetische Faktoren sowie genetische Dispositionen mit ein.
Zu guter Letzt präsentiert Jessica Ortiz Huerta, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ECRI, die kulturellen Unterschiede und weist darauf hin wie wichtig es ist, diese bei Angeboten zur Früherkennung und vor allem auch der Behandlung zu berücksichtigen.

Anschließend hatten die Teilnehmer die Chance, bei Snacks und Getränken weitere Fragen zu stellen und in eine Diskussion einzusteigen.

 

Bild (ECRI): Dr. Schmaus-Klughammer geht in ihrem Vortrag auf die Selbstuntersuchung und damit Früherkennung von Brustkrebs ein. Die rosa Schleife steht heute weltweit als unverkennbares Symbol im Bewusstsein gegen Brustkrebs.

 

31. Oktober 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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20181022 Viva Mexico Woche der BegegnungenWoche der Begegnungen und des Miteinanders an der THD

22.10.2018 | THD-Pressestelle - „Viva México“ hieß es am Dienstag, 16. Oktober an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Zusammen mit mexikanischen Studierenden tauchten rund 120 Interessierte in die kulturelle Welt Mexikos ein. Eine abwechslungsreiche Mischung aus Präsentation, Video, Schauspiel und Tanz ließ den Zauber des nord- bzw. zentralamerikanischen Landes aufleben. Stephen Ruszkowski, International Management Student, begleitete die Besucher durch das Programm.

Mexikanische Studierende berichteten im Glashaus über die verschiedenen Regionen ihres Landes. So erzählte José Cano von Monterrey im sehr von der amerikanischen Kultur geprägen Norden Mexikos und lud anschließend das Publikum ein, gemeinsam Agua de Horchata (Reisgetränk) und Auga de Jamaica (Hibiskusgetränk) zu trinken. Weiter ging es mit Karina Struck aus Puebla. Typisch für Mittelmexiko sind die Mariachis, eine mexikanische Musikformation aus dem Bundesstaat Jalisco. Der Süden Mexikos gilt als das touristischste Gebiet. Hier befindet sich auch Chitzen Itza, die berühmte Maya-Pyramide, die zu einem der sieben neuen Weltwunder zählt.

Maria Fernanda und Eduardo aus Colima berichteten von typisch mexikanischen Festivitäten. Eines der charakteristischen Feste für Mexiko ist der „Día de los Muertos“, eine ungewöhnliche Variante unseres Allerheiligen-Feiertags. Am Día de los Muertos versammelt sich die ganze Familie zu einem fröhlichen Fest und lädt zum Essen und Trinken ein, um der Verstorbenen zu gedenken. Friedhöfe und Wohnungen werden mit farbenfrohen Altären, Blumen, Girlanden, Kerzen und Süßigkeiten geschmückt. Im Jahr 2003 wurde dieses Fest von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Día de los Muertos ist ein Fest der Freude.

Großen Anklang fanden die Tänze, welche das lebensfrohe Gefühl Mexikos vermittelten. Ein besonderes Highlight wurde von Fausto dargeboten, der in die Geheimnisse der „Charrería“ einführte. Charrería, das gekonnte Schwingen des Lassos, gilt in Mexiko als Nationalsport und ist wesentlicher Teil der mexikanischen Kultur, Tradition und Geschichte. Landestypische, kulinarische Spezialitäten untermalten das Event im Glashaus und ließen den „Día de los Muertos“ zu einem einmaligen Erlebnis werden.

Bild (THD): „Viva México“: Farbenfroh im Glashaus

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20181031 Prof Deininger in Sudafrika fur HomepageProfessor Andrea Deininger begleitet Bayerische Delegation nach Kapstadt

31.10.2018 | Fakultät BIW - Im Sommer den Rasen beregnen oder einfach mal schnell das Auto waschen, das ist in Deutschland keine Frage. In Kapstadt sehr wohl. Nach sehr starken Dürreperioden in den vergangenen drei Jahren gelten in der zweitgrößten Stadt Südafrikas strenge Regeln für den Wasserverbrauch. Eine Delegation Bayerischer Experten war jetzt vor Ort, um Möglichkeiten der Wasseraufbereitung und –wiederverwendung zu thematisieren. Auch Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger von der TH Deggendorf nahm an der Reise im Oktober teil.

Die rund vier Millionen Einwohner Kapstadts dürfen derzeit am Tag nur noch 80 Liter Wasser pro Kopf verbrauchen. Im Sommer waren es sogar nur 50 Liter pro Tag. Das Waschen von Autos, das Beregnen von Rasenflächen oder das Füllen von Pools ist verboten. Die Capetonians haben aufgrund der angespannten Lage ihren Wasserverbrauch in den vergangenen zwei Jahren bereits halbiert. Momentan liegt er bei etwa 60 Litern pro Kopf am Tag. Zum Vergleich: In Deutschland liegt er bei mehr als 120 Litern.
Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger war im Oktober insgesamt eine Woche in Südafrika und beschäftigte sich mit anderen Experten genau mit dieser Problematik. Auf zwei Seminaren in Stellenbosch (bei Kapstadt) und Pretoria behandelten Ingenieure und Naturwissenschaftler vor Ort verschiedene Themen zur nachhaltigen Wasserwirtschaft. Sowohl die bayerischen Gäste als auch die südafrikanischen Gastgeber diskutierten Möglichkeiten der Abwasserwiederverwendung, Trink-, Grau- und Abwasseraufbereitung und stellten die Organisationsformen ihrer Wasserwirtschaftsbehörden vor. Anschließend entwickelten sie in einem Workshop innovative Projekte im Bereich der Wasserwirtschaft. Beim Seminar in Stellenbosch war der Umweltminister der Provinz Western Cape anwesend, das Seminar in Pretoria fand in einem Innovationscenter der Stadt statt. Die Bayerische Delegation bestand neben Frau Professor Deininger aus einer Vertreterin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), einem Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie einigen Firmenvertretern. Man kam mit den südafrikanischen Kollegen schnell und unkompliziert ins Gespräch und es wurden viele Kontakte für die Zukunft geknüpft.

Bild (GIZ): Bayerische Delegation mit südafrikanischen Kooperationspartnern (Umweltminister der Provinz Western Cape 4. von links, Prof. Deininger Mitte)

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2018 10 30 Kooperation Spielecafe

Neue Kooperation für den European Campus - Spielecafé der Generationen wird Partner

Spielen verbindet, es macht Spaß und fördert die Kommunikation – optimale Voraussetzungen um in ungezwungener Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen. Pünktlich zum Semesterstart unterstützt das Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V. als neuer Kooperationspartner die Tutoren des European Campus Rottal-Inn (ECRI) beim ersten Get together.

 

Der gemeinnützige Verein Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V. sieht sich als offenen Treffpunkt für alle, die an einem generationen- und kulturübergreifenden Miteinander in einem entspannten Umfeld interessiert sind. Ziel ist es, Jung und Alt, Renter, Menschen mit Beeinträchtigung oder unterschiedlichen Nationen zusammen zu bringen, um gemeinsam Spaß beim Spielen zu haben. Die angebotenen Gesellschaftsspiele sind weitgehend sprachneutral oder auch in Englisch vorhanden, sodass die Hürden zur Kontaktaufnahme besonders gering sind.

Diesen Vorteil machten sich die internationalen Tutoren des ECRI, Janis Geilhausen und Saee Barghamadi, beide im siebten Semester, beim ersten Get Together im neuen Semester zu Nutze. Der Spieleabend dient zum gegenseitigen Kennenlernen und Aufeinandertreffen verschiedener Studenten aus den unterschiedlichen Studiengängen und Semestern. Neben Snacks und Getränken, die das International Office der TH Deggendorf (THD) gesponsert hat, wurde eine große Auswahl an Spielen durch das Spielecafé gestellt. Ca. 20 Studierende fanden sich zum Get Together ein und verbrachten eine unterhaltsame Zeit miteinander. „Drei Stunden, die wie im Flug vorbei gingen.“, resümiert Saee und auch Janis zeigt sich sehr zufrieden: „Der Spieleabend hat sehr viel Spaß gemacht. Er ist eine gute Möglichkeit, um andere Studenten kennenzulernen. Jenga war wie immer ein beliebter Klassiker, aber besonders die Spiele aus dem Spielecafé waren super interessant und unterhaltend. Die Vereinsmitglieder Kerstin und Lars haben die Regeln geduldig erklärt und waren lustige Spielpartner.“

Dank der Initiative von Petra Fuchs, 1. Vorsitzende des Vereins, kam eine ergiebige Kooperation mit der Hochschule zu Stande. Nach den Gesprächen im Mai diesen Jahres mit Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der THD, war schnell klar, dass das Spielecafé die Get Toghethers ab dem Wintersemester 18/19 mit ihrem Spieleangebot bereichern wird. Auch zu den kommenden Terminen werden ehrenamtliche Helfer des Spielecafés vor Ort sein, Spiele mitbringen, erklären und natürlich auch selbst mitspielen.

Bild(ECRI): Tutor Janis Geilhausen (1.v.l.) übt sich mit ihren Kommilitonen/-innen beim Klassiker Jenga in Geschicklichkeit.

 

30. Oktober 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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2018 10 18 SmartQ Netzwerktreff

Innovationsnetzwerk „SmartQ“ zu Gast am European Campus Rottal-Inn und bei der Lindner Group


Energieeffiziente, bezahlbare und gesunde Wohn- und Gewerbequartiere wünschen sich viele. Dazu gibt es auch bereits entwickelte Technologien, Technologie-Ideen aber auch ungelöste Probleme. Der Weg von einer guten Idee zum marktfähigen Produkt ist oft nicht einfach. Es werden u. a. weitere Technologiepartner oder weiteres Expertenwissen benötigt oder auch Fördergelder, weil ein einzelnes Unternehmen das Entwicklungsrisiko nicht allein tragen kann. Um kleine und mittelständige Unternehmen hier zu unterstützen, werden vom Bundeswirtschaftsministerium Innovationsnetzwerke für die Dauer von drei Jahren gefördert. Das Innovationsnetzwerk „SmartQ“ (smarte Quartiere) ist ein solches gefördertes Innovationsnetzwerk, bestehend aus 17 Unternehmen und 5 Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus dem Bau- und Energiebereich. Dieses traf sich zu Beginn des neuen Semesters unter der Leitung des Netzwerkmanagers Bernhard Weigl (EurA AG) zum dritten Mal, diesmal am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der TH Deggendorf, die auch Mitglied im „SmartQ“-Netzwerk ist.

Vormittags waren die Netzwerkteilnehmer zu einer Betriebsführung bei der Lindner Group eingeladen. Prof. Josef Steretzeder führte nicht nur durch die Produktionsstätten, sondern gewährte auch einen interessanten Einblick in Lindners neues Arbeitsraumkonzept.
Mittags hieß dann der Vize-Präsident der TH Deggendorf und Leiter des ECRI, Prof. Dr. Horst Kunhardt, das Netzwerk „SmartQ“ am Pfarrkirchner Campus herzlich willkommen. Prof. Dr. Raimund Brotsack stellte den Teilnehmern den neu geplanten und in Deutschland bislang einmaligen Studiengang „Healthy and Sustainable Buildings“ vor und Patentanwalt Nils T. F. Schmid (Kanzlei Boehmert & Boehmert) referierte zu dem Thema „Patentmarketing“. Neues Netzwerkmitglied ist die TU München mit dem Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen von Prof. Dr. Werner Lang. Dieser würde eine Zusammenarbeit mit dem ECRI/Prof. Brotsack und dem geplanten neuen Studiengang begrüßen. Die aus ganz Deutschland angereisten Unternehmer tauschten sich zwischendurch in Kleingruppen über ihre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus und planten weitere Arbeitsgruppentreffen.


Bild (SmartQ): (von links) Vize-Präsident der TH Deggendorf und Leiter des ECRI, Prof. Kunhardt, SmartQ-Netzwerkmanager Bernhard Weigl (EurA AG) und Prof. Brotsack, Fakultät NuW ECRI

 

18. Oktober 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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2018 10 15 eLearning Africa

eLearning Kurse aus dem Rottal für Afrika

Vom 26. bis 28. September fand in Kigali, Ruanda, die 13. internationale Konferenz eLearning Africa statt. Unter den mehr als 1 000 Teilnehmer aus über 70 Ländern war auch Anna E. Schmaus-Klughammer, Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ am European Campus Rottal-Inn (ECRI). Die Wissenschaftlerin aus Pfarrkirchen berichtete in Ihrem Vortrag über die Gesundheitsinformatikausbildung in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.

 Bereits heute bietet die THD sogenannte „Massive Open Online Courses“ (MOOCs) für bayerische Studenten über die Plattform „Virtuelle Hochschule Bayern“ zu den Themen eHealth und Telemedizin an. Das Angebot soll in Zukunft für Studenten aus aller Welt erweitert werden. Diese Art der Vorlesungen wird es beispielsweise auch Studenten aus afrikanischen Ländern erlauben über das Internet teilzunehmen, ohne in Pfarrkirchen anwesend sein zu müssen. Bereits in naher Zukunft wird die Hochschule Einführungskurse für Nicht-Mediziner und Nicht-IT Studenten online anbieten. Die entsprechenden MOOCs werden am ECRI entwickelt. Teilnehmende Studierende können anhand von nachfolgenden Tests entscheiden, ob ihnen die gewählten Studiengänge zusagen. Die Tests werden außerdem der Hochschule einen besseren Überblick über die Vorkenntnisse der Bewerber geben.

"Die optimistische Stimmung war heuer sehr auffällig", sagt Rebecca Stromeyer, Gründerin von eLearning Africa, der größten Konferenz Afrikas zum technologiegestützten Lernen und Training: "Es ist ganz klar, dass Lernende und politische Führungskräfte aus verschiedenen Teilen Afrikas sich viel zuversichtlicher für die Zukunft fühlen.“ Auch internationale Experten äußerten sich optimistisch über die langfristigen Perspektiven der afrikanischen Wirtschaft. Der Grund dafür ist, dass es eine neue Stimmung des Vertrauens und ein wachsendes Verständnis unter den afrikanischen Politikern und Arbeitgebern für die entscheidende Bedeutung von Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung gibt. Roland Lindenthal vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sagte auf der Konferenz, die Bundesregierung werde dafür sorgen, dass künftig mindestens ein Viertel aller Entwicklungshilfe für Afrika in die Bildungsförderung fließt.

Bild (Quelle): Roland Lindenthal (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und Anna E. Schmaus-Klughammer (ECRI; 2. von links) auf der eLearning Africa in Kigali, Ruanda

 

15. Oktober 2018 | ECRI Pressestelle (JK)

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2018 12 13 Erste Absolventenfeier ECRI

gbOn 7 December, the first ECRI graduates celebrated their graduation

In the rooms of the Old Town Hall in Pfarrkirchen, the Deggendorf Institute of Technology and the city of Pfarrkirchen bid farewell to nine alumni of the Medical Informatics Master's programme.

The first graduates of the European Campus received their final certificate from Prof. Dr. Georgi Chaltikyan and Prof. Dr. Christian Steckenbauer, head of the course of studies, in the historical wedding hall and dressed in the appropriate robes and "doctor's hats". Georgi Chaltikyan confirmed to the new graduates how important and promising an education in Digital Health will be in the future. Actually, most graduates, who come from seven different countries, already found a place in Germany. This success also rewards all professors and employees who have worked tirelessly for the European Campus since its inception. The festive setting was therefore also an occasion for honours in connection with the graduates' farewell.

THD President Prof. Dr. Peter Sperber honoured Prof. Dr. Chaltikyan and Prof. Dr. Herntrei for their commitment to the European Campus. Wolfgang Beißmann thanked Prof. Dr. Peter Sperber and Prof. Dr. Horst Kunhardt as the first mayor of the city of Pfarrkirchen by awarding them an honorary plaque. The fact that Pfarrkirchen and the European Campus have grown closely together and enrich each other was clearly demonstrated during the graduation ceremony. The preparations for the event by the Alumni Office of DIT and the European Campus also provided the city with intensive support, made the premises available and was responsible for the buffet and music. In the future, the celebration will take place regularly to accompany the graduates on their way from student to alumnus/alumna.

 

 

 

Picture (ECRI): Once throwing the "doctor's hat" was a must at the graduate ceremony at the European Campus Rottal-Inn.

 

15. Oktober 2018 | ECRI Pressestelle (JK)

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20181029 technology to market intensiv woche santa claraWahlfach „Technology to Market“ führt Studierende nach Santa Clara

29.10.2018 | THD-Pressestelle - Ein absolutes Highlight des Masterstudiengangs Technologiemanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist der Auslandsaufenthalt in Santa Clara (USA). 17 Studierende belegten im Sommersemester 2018 das Wahlfach und besuchten das Silicon Valley in Begleitung von Prof. Dr.-Ing. Rolf Rascher. In der Intensiv-Woche erwarteten die Studierenden Vorlesungen und Workshops an der Santa Clara University sowie Besichtigungstermine bei Unternehmen wie beispielsweise Google.

Im ersten Semester des Masterstudiengangs Technologiemanagement entwickeln Studierende eigene Produkt-/Innovationsideen und konzipieren dazu entsprechende Geschäftsmodelle. „Die Studierenden kommen aus Bereichen wie Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen. Als Absolventen des Masterstudiengangs haben sie später das Potential, mit ihren eigenen Ideen und Konzepten zu einem echten Startup oder Intrapreneur heranzuwachsen“, sagt Professor Rascher. Wie sie ihre Technologien auf den Markt bringen, können die Studierenden im zweiten Semester des Studiengangs im Wahlfach „Technology to Market“ lernen. Um den Studierenden zu zeigen, was dabei wichtig ist und welche Möglichkeiten ihnen offen stehen, gibt es keinen besseren Ort als das Silicon Valley. Bekannterweise gibt es dort eine sehr dynamische Gründerszene und die gegebenen Rahmenbedingungen führen im Silicon Valley zu einer höchst innovativen Tech-Kultur. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Santa Clara University und den sehr guten Kontakten der THD zu dort ansässigen Unternehmen, ist diese Intensiv-Woche für die Studierenden möglich.

Sonnen- und Schattenseiten
Dass sich das kalifornische Mindset deutlich von der deutschen Mentalität unterscheidet, wurde den Studierenden vor Ort schnell klar. „Don’t be shy!“, war die erste Lektion. Auch die Angst davor, Fehler zu machen, hat im Silicon Valley nichts verloren. Getreu dem Motto „fail fast, learn quick“ sind Fehler sogar gewünscht – wichtig ist nur, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. „Die San Francisco Bay Area ist uns um einiges voraus, was kreative Methoden und ein inspirierendes Arbeitsumfeld angeht“, beschreibt Studentin Nele Oldenburg ihre Eindrücke. Der Blick hinter die Kulissen zeigte den Studierenden aber auch, dass es wichtig ist, kritisch zu hinterfragen. Nicht alle Startups schaffen es, zu überleben. Zurück bleiben hohe Schulden und eine immer größer werdende Schere zwischen arm und reich.
Als Fazit der Reise sagt Nele Oldenburg: „Die Woche im Silicon Valley war die Erfahrung wirklich wert“. Die Atmosphäre im Silicon Valley ist geprägt von ambitionierten Zielen und Tatendrang und wirkte auf die Studierenden als Außenstehende ansteckend und inspirierend. „Dieser extreme Perspektivenwechsel wird uns nachhaltig prägen und auch das eigene „Mindset“ für neue Denkansätze öffnen“, davon sind Nele und ihre Kommilitonen überzeugt.

 

Programm 2018 im Detail, berichtet von Studentin Nele Oldenburg:
Montag: Wir starteten unseren ersten Tag mit einer Einführung und Campustour der Santa Clara University. Danach hatten wir unsere erste Vorlesung bei Kumar Sarangee zum Thema Marketing. Nach der Mittagspause hatten wir den ersten Teil des Zollner-Workshops, der aus einer allgemeinen Firmenpräsentation und Werksführung bestand.
Dienstag: Vormittags hatten wir eine Vorlesung von Thomas Dittler, einem deutschen Business Angel des Silicon Valleys. Nachmittags besichtigten wir die Unternehmen Google und TheShop.build, jeweils mit Werksführung. Abendprogramm war ein German Accelerator Captivate-Event.
Mittwoch: Wir starteten den Tag mit einer Vorlesung bei Jo-Ellen Pozner zum Thema Management und Startup-Kultur. Am Nachmittag stand der zweite Teil des Zollner-Workshops an, hier hatten wir zunächst einen kurzen Gastvortrag von Michael Fox, einem ehemaligen MIT-Professor. Anschließend begannen wir in Gruppen, unsere Workshop-Themen auszuarbeiten.
Donnerstag: Am Vormittag stand eine Vorlesung bei Bill Cleary zum Thema Branding auf dem Programm. Anschließend besichtigten wir die Firmen Continental und KLA-Tencor. Wieder erhielten wir jeweils eine kurze Unternehmens-Vorstellung und eine Werksführung.
Freitag: Unseren letzten Tag im Silicon Valley widmeten wir dem Zollner-Workshop. Am Vormittag finalisierten wir unsere Projektarbeiten. Nach dem Lunch durften wir unsere Ergebnisse präsentieren und mit dem Werksleiter diskutieren. Anschließend ließen wir die Woche beim Craft Beer Festival an der Santa Clara University ausklingen.

Bild (THD): Während der Intensiv-Woche in den USA standen mehrere Firmenbesuche an. Auch bei Google „schauten die Deggendorfer Studierenden vorbei“.

 

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20181024 sportwissenschaftler schweizTHD-Studierende zu Gast in der Schweiz

15.10.2018 | THD-Pressestelle - Im Rahmen eines Austauschs gastierten vom 30. September bis 5. Oktober 22 Studierende der Angewandten Sportwissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an der Eidgenössischen Hochschule für Sport (EHSM) im schweizerischen Magglingen. Begleitet wurden sie von ihren Betreuern Prof. Dr. Jens Martin und Dr. Richard Latzel.

Die EHSM ist die einzige Hochschule in der Schweiz, die sich ausschließlich mit Ausbildung, Forschung, Entwicklung und Dienstleistung im Bereich Sport befasst. Sie ist sowohl Teil des Bundesamts für Sports als auch an die Berner Fachhochschule angegliedert. Für die Besucher aus Deggendorf standen sportpraktische Inhalte auf dem Programm. Sie starteten mit einer Einführung in die spezielle Leistungsdiagnostik im Schwimmsport und damit verbundenen Feldtests. Grundlegende Techniken des Unihockeys standen ebenso wie der Besuch des Tissot-Velodroms in Grenchen mit dem Schnupperkurs im Bahnradfahren auf dem Programm. Anlässlich ihres Besuches im Velodrom erhielten die Studierenden einen Vortrag zur speziellen Leistungsphysiologie bei Hitze im Ausdauersport und durften dem eigens für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 eingerichteten Klimalabor einen Besuch abstatten. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch Lehrveranstaltungen im Wildwasser-Kajakfahren auf dem Bieler See und einem praxisnahen Workshop zur lokalen Positionsmessung am Beispiel Uni-Hockey. Die Kooperation zwischen ESHM und THD besteht seit 2014. Während das Hauptaugenmerk der schweizerischen Partnerhochschule auf dem Hochleistungssport liegt, liegt der Schwerpunkt in Deggendorf auf Gesundheitsprävention und Therapiesport. Entsprechend gastieren Studierende aus der Schweiz ebenfalls eine Woche in Deggendorf, der Fokus liegt dann auf den Themen Betriebliches Gesundheitsmanagement, Sportgerätetechnik und Sport in der Therapie. Zusätzlich bieten THD und ESHM im Rahmen ihrer Kooperation jeweils im Juni zwei gemeinsame Blockwochen für die Studierenden beider Hochschulen am Attersee (Österreich) an.


Bild: Die Sportwissenschaftler aus Deggendorf mit ihren Betreuern vor dem Velodrom in Grenchen.

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20181020 wissenschaftlicher austausch pilsenWissenschaftlicher Austausch intensiviert

24.10.2018 | THD-Pressestelle - Am 18. Oktober besuchte Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba, Vizepräsident Forschung und Wissenstransfer, mit Kolleginnen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Labore für Nanotechnologie, das Regionale Technologiezentrum RTI und Kybernetik sowie das EU-finanzierte Regionale Innovationszentrum für Elektrotechnik an der Westböhmischen Universität (WBU) in Pilsen (Tschechien).

Die THD-Delegation wurde von Doc. Dr. RNDr. Miroslav Holeček, dem Rektor der WBU sowie Prof. RNDr. Tomáš Kaiser, DSc., dem Vizerektor für Forschung und Entwicklung empfangen. In diesem Rahmen stellte Martina Navrátilová vom Projektzentrum der WBU den aktuellen Stand der Kooperation zwischen der THD und der WBU vor. Beide Hochschuleinrichtungen feilen an der weiteren Intensivierung ihres Studenten und Wissenschaftleraustauschs sowie einer vertieften Kooperation in der Doktorandenqualifizierung und bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Aktuell findet wissenschaftlicher Austausch vor allem in EU-finanzierten Interregprojekten statt. Darüber hinaus sind zwei Doktoranden der Fakultät für Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik an der Fakultät für Angewandte Forschung der WBU eingeschrieben. Die Zahl der Studierenden, die für ein Semester an die jeweilige Partnerhochschule wechseln, liegt derzeit allerdings noch im niedrigen einstelligen Bereich – hier ist durchaus noch Luft nach oben. Schließlich liegen die Standorte von THD und WBU gerade mal 130 Kilometer auseinander.


Bild: Martina Navrátilová (Technologietransfer, WBU), Prof. Dr. Tomáš Kaiser (Vizerektor Forschung und Entwicklung, WBU), Rektor Prof. Dr. Miroslav Holeček (verdeckt), Jana Ovsjanniková (Internationales Büro, WBU), Nicole Springer (International Office, THD), Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba (Vizepräsident Forschung und Wissenstransfer; THD) und Dr. Kristin Seffer (Leiterin des Graduiertenzentrums, THD)

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20181024 hochsprung award aquabaTrinkwasseraufbereitungsanlagen in Kenia produzieren: Studienkollegen gründen eine Firma und gewinnen beim Hochsprung Award

24.10.2018 | THD-Pressestelle - Christoph Dobler, Niclas Dehmel und Raphael Wagensonner haben Umweltingenieurwesen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) studiert und gemeinsam die solare Trinkwasseraufbereitungsanlage aquaba entwickelt. Mit ihrer Idee reisen sie inzwischen zum Beispiel bis nach Kenia. Dort schulen sie Handwerker/innen, um in Kenia für den ostafrikanischen Markt solare Destillationsanlagen zu produzieren. Insbesondere in Afrika ist das Grundwasser versalzen, mit Fluorid oder Arsen belastet und kann so in großen Teilen des Kontinents nicht getrunken werden. Nur wenige Technologien können Salze, Fluoride und Arsen entfernen, die solare Destillationsanlage aquaba ist dazu imstande. Für ihre Idee und den starken Bezug zur Technischen Hochschule Deggendorf haben die drei Gründer jetzt den 3. Preis beim Hochsprung Award gewonnen.

Mit dem Hochsprung Award werden Gründungsprojekte ausgezeichnet, die durch eine Lehrveranstaltung an einer bayerischen Hochschule inspiriert wurden. Insgesamt 38 Bewerbungen der unterschiedlichsten Fachrichtungen aus ganz Bayern sind heuer eingereicht worden. Die ersten drei Plätze sind mit Preisen von 1.000 bis 2.500 Euro dotiert. Schon zu Beginn ihres Studiums im Jahre 2013 haben die Gründer mit Unterstützung des Deggendorfer Professors Dr.-Ing. Robert Mnich die ersten solaren Destillationsanlagen gebaut und damit den ersten Preis beim Mehrwasser Wettbewerb der Technischen Universität München belegt. Die Leiter und Professoren ihres Studiengangs haben sie weiter unterstützt, indem die Studenten zusammen mit weiteren Kommilitonen umfangreiche Studienarbeiten über dieses Thema bis hin zu den Bachelor- und Masterarbeiten verfassen konnten. Als sich Christoph, Niclas und Raphael dazu entschieden, ein Unternehmen zu gründen, fanden sie im THD Startup Campus eine Anlaufstelle zum Thema Unternehmensgründung an der Hochschule. Mit Beiträgen im kaufmännischen und konzeptionellen Bereich trug das Team des THD Startup Campus zum Erfolg des Projekts ebenso bei. Die Jury des Hochsprung Awards zeichnet aquaba und die Technische Hochschule Deggendorf für ihre enge Zusammenarbeit aus. Den dritten Preis nahmen Christoph Dobler und Niclas Dehmel gemeinsam mit Professor Mnich in Ingolstadt entgegen.

Über das Projekt
Um die Salze, das Fluorid und/oder das Arsen aus dem verunreinigten Grundwasser zu entfernen, muss entweder eine Umkehrosmose-, eine Elektrodialyse- oder Destillationsanlage angeschafft werden. Die Umkehrosmose ist der Marktführer in der Branche, aber sehr wartungsaufwendig und schädlich für die Umwelt, weil die Chemikalien meistens nicht entsorgt werden. Die Elektrodialyse ist ein High-Tech Verfahren, das am besten für Industrienationen geeignet ist und weniger zur dezentralen Wasserversorgung in Afrika.
Die Deggendorfer Umweltingenieure Dobler, Dehmel und Wagensonner haben aus dem ältesten Entsalzungsprozess ein serientaugliches Modul gemacht. Das verunreinigte Wasser wird zum Verdampfen und der Wasserdampf wieder zum Kondensieren gebracht. Alle Feststoffe, Bakterien und gelösten Salze, Fluorid und Arsen bleiben in der Sole zurück. Dieser Vorgang ist schon sehr lange bekannt. In der neuen Anlage wird die Sonnenenergie direkt zum Verdampfen und der Wind zum Kondensieren genutzt. In einem kompakten Modul, das nur aus einer Edelstahlwanne, einem schwarzen Stoff und einer Glasscheibe besteht, ist der Destillationsprozess verpackt.

Was mach aquaba besonders?
Anders als die Konkurrenz will aquaba, so nennen die drei Kollegen das Gründungsvorhaben, in Kenia die Module herstellen. Denn die Materialien sind nahezu überall auf der Welt vorhanden. Der Pilotkunde, Servir e. V., eine Hilfsorganisation aus Nordrhein-Westfalen, ist seit mehreren Jahren in Kenia aktiv. Für die Dörfer Pundamilia und Makuyu, die nur salziges und mit einer hohen Konzentration an Fluorid verunreinigtes Grundwasser haben, sollen die ersten solaren Destillationsanlagen gebaut werden. Die Fertigung und die Wartung sollen die Betriebe in den Dörfern selber übernehmen. aquaba schult die Betriebe und überwacht den Bau der Anlage. Das reduziert die Kosten für die Wartung und auch für den Bau. Die Wirkung der Entwicklungszusammenarbeit verdoppelt sich, weil das Wissen über die Wasseraufbereitung weitergegeben wird.

Bild (TH Ingolstadt): Die Preisverleihung des Hochsprung Awards 2018 fand in Ingolstadt statt. Christoph Dobler und Niclas Dehmel nahmen gemeinsam mit Professor Mnich den Preis für den dritten Platz entgegen.

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20181019 hörsaaleinweihung drexler automotive 1Drexler-Hörsaal an der Technischen Hochschule Deggendorf eingeweiht

19.10.2018 | THD-Pressestelle - Der internationale Automobilzulieferer Drexler Automotive ist jüngster Hörsaalsponsor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Als neuer Sponsor unterstützt das Unternehmen Forschung und Lehre an der THD. Mit einer feierlichen Einweihung des Hörsaals haben Vertreter der Firma Drexler und der Hochschule die neue Zusammenarbeit am Mittwoch offiziell bekannt gegeben.

Seit mehreren Jahren arbeiten das Unternehmen aus Salzweg und die Deggendorfer Hochschule zusammen. „Wir freuen uns sehr auf die engere Zusammenarbeit und das Hörsaalsponsoring, da wir bisher durchweg positive Erfahrungen mit den Studierenden und deren Ausbildung an der THD gemacht haben“, sagt Tamara Drexler, Marketingleiterin bei Drexler. Erst vor wenigen Monaten ist ein Alumnus der THD als neuer Mitarbeiter fest bei Drexler Automotive untergekommen. Auch mit Fachvorträgen und Unterrichtseinheiten haben Firmengründer Herbert Drexler und Ingenieure von Drexler Automotive die THD in den letzten Jahren unterstützt. Mit dem Engagement als Hörsaalsponsor unterstreicht Drexler Automotive die guten Verbindungen zum Hochschulstandort Deggendorf.

20181019 hörsaaleinweihung drexler automotive 2Der Raum C 102 im Gebäude der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik trägt daher seit Mittwoch die Aufschrift „Drexler Automotive“-Hörsaal und wird mit fachspezifischen Lernmodellen ausgestattet. Mit der Präsenz an der TH Deggendorf möchte das Unternehmen auch auf die vielfältigen Möglichkeiten aufmerksam machen, die es jungen Arbeitskräften für einen Ein- und Aufstieg in der Automobilindustrie bietet. Mit deutscher Präzision verfolgt das Unternehmen eine globale Vision: Weltklasse Produkte und wegweisende Technologien für die Antriebskonzepte von heute und morgen zu entwickeln, zu optimieren und zu fertigen. Die Antriebskomponenten von Drexler werden sowohl in Motorsport- und Privatfahrzeugen eingesetzt, als auch serienmäßig in PS-starken Automobilen verbaut. Alle Infos zu Ausbildung, Berufseinstieg, Praxissemester etc. bei Drexler Automotive gibt es unter www.drexler-automotive.com/karriere.

Bild 1 (THD): Bei der Enthüllung des neuen Hörsaalnamens: v.l. Marina Drexler, Geschäftsführerin Drexler Automotive GmbH, Tamara Drexler, Marketingleitung Drexler Automotive GmbH, und Prof. Dr.-Ing. Peter Fröhlich, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik

Bild 2 (THD): (v.l.) Prof. Dr.-Ing. Nitsche, Prof. Dr.-Ing. Weitl, Prof. Dr.-Ing. Peter Fröhlich, Martina Heim, und Prof. Waldemar Berg empfingen Marina Drexler, Herbert Drexler, Tamara Drexler, Michael Onderka und Shabi Houshangi von der Drexler Automotive GmbH

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20181019 sz auditorium bachelor vs masterBachelor oder Master?

19.10.2018 | THD-Pressestelle - Reicht der Bachelor oder muss es doch der Master sein? Was will die Wirtschaft? Mit viel Charme moderiert von Sebastian Beck, stellvertretender Ressortleiter Bayern der Süddeutschen Zeitung (SZ), gingen Studierende, Absolventen, Professoren und Unternehmensvertreter diesen spannenden Fragen nach. Das Fazit am Ende: Tatsächlich gibt es zur Frage »Nur Bachelor oder auch Master?« keine allgemein gültige Antwort. Wichtig ist, persönliche Ziele und Talente in Einklang zu bringen und sich dabei in der Vielzahl der Möglichkeiten nicht selbst zu verlieren.

SZ und Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hatten am 17. Oktober zur Podiumsdiskussion auf dem Campus geladen und das Glashaus war rappelvoll. Definitiv zu beantworten war die Frage »Bachelor vs. Master, was braucht die Wirtschaft?« freilich nicht. Es wurde entsprechend leidenschaftlich diskutiert. Das Podium war mit Dr. Christoph Anz, verantwortlich für die Bildungspolitik der BMW Group, Katharina Haas, Geschäftsführerin von Haas Fertigbau in Falkenberg und Prof. Waldemar Berg, Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten an der THD hochrangig besetzt. Dazu gesellten sich Masterabsolventin Jasmin Gleich und Bachelorabsolvent Michael Christner von der THD, die quasi live aus dem Leben berichten konnten.

20181019 sz auditorium bachelor vs master 2Sowohl Dr. Anz als Vertreter eines global agierenden Großkonzerns wie auch Haas, Stimme eines regionalen Mittelständlers, waren sich einig, dass es nicht alleine auf den Hochschulabschluss ankommt. „Wir stellen weder Bachelor noch Master ein, sondern Persönlichkeiten“, so Dr. Anz. Für jede Stelle werden bei der BMW Group Kompentenzen und Fähigkeiten definiert, die müsse der Bewerber mitbringen. Der Titel sei da eben weniger relevant. Der Bewerber müsse einfach zur Stelle, zum Fachbereich und zum Unternehmen passen. Haas merkte ergänzend an, dass aus ihrer Sicht bei Bachelorabsolventen nicht eine mangelnde Qualifikation das Problem sei, als viel mehr das manchmal noch niedrige Lebensalter und fehlende Lebenserfahrung.

Wenig überraschend: Grundsätzlich werden Praxis- und Auslandserfahrung hoch angerechnet. Wertvoll sind diese aber nicht nur für die Unternehmen, sondern natürlich auch für die Studierenden selbst. Nicht zuletzt dann, wenn es um die Entscheidung geht, einen Master an das Bachelorstudium anzuhängen und wenn ja, welchen. Allein in Bayern gibt es schließlich fast 1.100 Masterstudiengänge. Die Empfehlung von Prof. Berg in Sachen Master war an dieser Stelle eindeutig: „Wenn man schon dabei ist, dann sollte man es auch machen“.

Obwohl die beiden Absolventen Gleich und Christner unterschiedliche Entscheidungen getroffen haben, für sie war es genau die jeweils richtige Wahl. Sie betonten unisono, dass es keinen Musterweg für die Karriere gibt. Dass sich beide nach ihrem Studium auf der beruflichen Erfolgsspur befinden, sei doch ein guter Beleg dafür.

Bild 1 (THD): v.l. Bachelorabsolvent Michael Christner, Dr. Christoph Anz (BMW Group), BR-Ressortleiter Sebastian Beck

Bild 2 (THD): v.l. Dr. Christoph Anz (BMW Group), BR-Ressortleiter Sebastian Beck, Katharina Haas (Haas Fertigbau) und Prof. Waldemar Berg (THD)

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20181018 protect it it sa 2018ProtectIT auf der it-sa – Mit Sicherheit gut gerüstet

Vom 8. bis 10. Oktober fand in Nürnberg die Messe it-sa statt. Sie zählt als Europas führende Fachmesse für IT-Sicherheit. Für die Mitarbeiter des Instituts ProtectIT an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) stand ein Besuch der Messe schon lange im Kalender. Am 09. Oktober besuchte das Team rund um Institutsleiter Prof. Dr. Martin Schramm die IT-Sicherheitsmesse.

Das Institut ProtectIT betreibt anwendungsnahe Forschung rund um den Schutz von industrieller Automatisierungstechnik, kritischen Infrastrukturen, Avionik und Automotive Systemen sowie IoT-Geräten. Das Institut beschäftigt mehrere Doktoranden, wissenschaftliche Mitarbeiter, Projektmitarbeiter und studentische Hilfskräfte. „Die it-sa ist eine der bedeutendsten Plattformen für Cloud-, Mobile- und Cyber Security sowie Daten- und Netzwerksicherheit in der Welt“, erklärt Prof. Dr. Martin Schramm. Der Besuch der Messe ist daher ein Pflichttermin für das Institut. „Für unsere Forschungsarbeit ist es wichtig, sich über den aktuellen Stand der Technik zu informieren und Möglichkeiten für künftige Kooperationen auszuloten“, sagt Martin Schramm weiter. Schöner Nebeneffekt des Messebesuchs war das Wiedersehen mit einem ehemaligen Studenten und Mitarbeiter des Instituts. Peter Semmelbauer war bis August 2017 an der THD tätig. Mittlerweile ist er als Informationssicherheitsbeauftragter beim Landratsamt in Cham angestellt. In seiner neuen Funktion informierte er die Institutsmitarbeiter der THD zum einen über aktuelle Trends und Konzepte zur Umsetzung von Sicherheitsstrategien in Behörden. Zum anderen hinterließ er seine ehemaligen Kollegen von der Hochschule mit Stolz. Herr Semmelbauer nahm an der Incident Detection Challenge unter dem Motto „Check the Hack“ der Firma CYOSS teil. Hier wurden realistische Cyberangriffe auf eine IT-Infrastruktur simuliert. Der Ehemalige der THD konnte seine Fähigkeiten rund um SIEM (Security Information and Event Management), Endpoint Protection, Intrusion Detection Systeme, sowie Firewalls unter Beweis stellen. Unter dem Pseudonym NE0 setzte er sich gegen seine Mitstreiter souverän durch und entschied die Challenge für sich.

Bild (THD): v.l. Robert Wildenauer, Franz Raumschüssel, Michael Heigl, Peter Semmelbauer, Prof. Dr. Martin Schramm, Andreas Popp, Karl Leidl, Florian Schweiger

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20181018 gastvortrag agw„Natürlich ziehe ich auch Zähne“– Vortrag über Pflegewissenschaft in Taza (Äthiopien) für Studierende der THD

18.10.2018 | THD-Pressestelle - Eine besondere Referentin war am Montag, 15. Oktober in der Land-Au in Deggendorf zu Gast. Schwester Meskel Kelta gewährte den Studierenden der Studiengänge Pflege Dual und Pflegepädagogik Einblick in eine Welt der Krankenversorgung, die mit völlig anderen Rahmenbedingungen zurechtkommen muss als diejenige in Deutschland. Schwester Meskel leitet im Apostolischen Vikariat Hosanna eine kleine Gesundheitsstation, das „Taza Catholic Health Center“. Täglich versorgt sie bis zu 100 Patienten.

Sie absolvierte eine fünfjährige Ausbildung zum „Health Officer“. Damit darf sie Krankheiten diagnostizieren, Medikamente verschreiben und kleinere Operationen durchführen. Schwester Meskel und ihr Team behandeln Magen-Darmerkrankungen, Typhus und Malaria. Sie nehmen kleine Augenoperationen vor und ziehen Zähne. Und sie kümmern sich um unterernährte Kinder.
Äthiopien hat einen Imagewandel vollzogen – vom Hungerland zur aufstrebenden Wirtschaftsnation. Doch für Schwester Meskel ist das nur die halbe Wahrheit. „In den großen Städten sieht man Entwicklung – ja, das ist wahr“, sagt sie, „in Äthiopien leben aber über 80 Prozent der Bevölkerung auf dem Land. Viele von ihnen müssen kilometerweit bis zur nächsten Wasserquelle laufen.“ Und auch in der Gesundheitsstation spürt man die Armut: Wenn es dunkel wird, leuchtet eine der Krankenschwestern Schwester Meskel mit der Taschenlampe, weil es sonst kein Licht mehr gibt.
Vorträge, wie von Schwester Meskel für die Studierenden aus höheren Semestern, sind wichtig in der Ausbildung akademischer Berufe in der Pflege. „Es ist wichtig, dass sie Eindrücke davon bekommen, wie Pflege unter völlig anderen Rahmenbedingungen stattfindet: In diesem Fall unter extremer Armut“, sagt Prof. Dr. Bernhard Bleyer. So kann Studierenden sehr gut vermittelt werden, dass die professionellen Bedingungen, die das deutsche Gesundheitswesen prägen, nur eine spezielle Form des pflegerischen Wirkens ist und, dass pflegerisches Handeln weit mehr an psychischen, physischen und finanziellen Ressourcen fordern kann.

Die Diözese Regensburg ist derzeit gemeinsam mit dem internationalen Hilfswerk missio München Gastgeberin der zentralen Feierlichkeiten zum Weltmissionssonntag. Durch eine Kooperation mit dem Fachbereich Weltkirche konnte die THD Schwester Meskel Kelta für diesen Gastvortrag gewinnen. Für die Studierenden besteht die Möglichkeit durch fortbestehenden Kontakt mit der Referentin weiter über den Tellerrand hinauszuschauen und konkret auch Schwester Meskel in Taza zu besuchen und berufliche Eindrücke zu sammeln.

Text: missio München und THD

Bild (THD): v.l. Prof. Dr. Bernhard Bleyer, Sr. Meskel Kelta, Prof. Dr. Doris Eberhardt

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20181016 selbstfahrende roboter teilnahme audi cupStudierende der TH Deggendorf liefern starke Leistung ab

16.10.2018 | THD-Pressestelle - Fünf Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben sich vergangene Woche für das Finale des „Audi Autonomous Driving Cup“ qualifiziert. Der „Audi Autonomous Driving Cup“ ist ein Wettkampf für Studierende, der vom Automobilhersteller Audi veranstaltet wird. Mit 15 weiteren Teams traten die „Burning Wheels“ aus Deggendorf vom 9. bis 11. Oktober zum Qualifiying in Ingolstadt an.

Bereits im Sommersemester haben sich Studierende aus den Studiengängen zur Angewandten Informatik zusammengetan und sich für den europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb beworben. Unterstützung fanden sie bei Prof. Dr.-Ing. Gerald Kupris und Professor Thomas Limbrunner, die im Frühjahr 2018 an der THD das Labor für Autonome Systeme/Fahrerassiszenzsysteme – LAS/FAS gründeten. Nach der Bewerbungsphase im Mai wurden insgesamt 16 internationale Teams zugelassen. Als selbstfinanziertes Team waren die Deggendorfer Studierenden extrem erfolgreich. Sie haben Teams von renommierten Universitäten wie dem Imperial College London und der Universität Bologna hinter sich gelassen. Als eines der acht besten Teams im Qualifiying geht es für die „Burning Wheels“ im November erneut nach Ingolstadt, wo das Finale des Wettbewerbs stattfindet. Aufgabe im Wettbewerb ist es, dass Studierende autonom fahrende Modellautos im Maßstab 1:8 programmieren. Diese Fahrzeuge müssen selbstständig die unterschiedlichsten Aufgaben bewältigen. Zum Beispiel das Befahren von verschiedenen Straßen und Kreuzungen, das Ausweichen von Hindernissen, Einparken usw. Zur Erkennung der Umgebung werden dabei Sensoren verwendet, wie sie auch bei den großen Vorbildern zum Einsatz kommen: Kamera, LIDAR-Sensoren und Ultraschall. Auch die Software-Umgebung entspricht der, die auf den echten Fahrzeugen verwendet wird. Die Bewältigung der Aufgaben wird mit Punkten bewertet, und so kann die Arbeit der Studierende eingeschätzt werden. Die Punkte vergibt eine vierköpfige Jury der Audi AG.

Bild (THD): Das Team Burning Wheels (v.l.): Andreas Weber (Teamleader), Michael Mičan, Maximilian Seitz, Seung-Gu Kang

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20181012 lehrerfortbildung nanotechnologieKleiner als klein - Lehrerfortbildung zum Thema Nanotechnologie an der THD

12.10.2018 | THD-Pressestelle - Anfang Oktober konnten sich 30 Lehrkräfte aus der Region zum Thema Nanotechnologie an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) fortbilden. Die Veranstaltung wurde angeboten von der Initiative Junger Forscherinnen und Forscher e. V. Würzburg (IJF) und der MINT-Förderung der THD.

Die Welt der Nanoteilchen ist eine nahezu unsichtbare. Doch sie umgibt uns überall, sei es der Spurenabstand auf einer CD bzw. DVD, seien es medizinische Lösungen in der Krebstherapie oder UV-Schutz-Partikel in Sonnencreme. Nano bezieht sich dabei auf Teilchengrößen von unter 100 Nanometer (nm), das ist kleiner als die meisten Viren.
Nachdem die Veranstalter die Welt der Nanotechnologie theoretisch erläutert hatten, konnten die Lehrkräfte im praktischen Teil der Fortbildung selbst aktiv werden und spezifischen Fragen nachgehen: Wie kann man eine Audio-CD von einer DVD unterscheiden? Die Lösung war der Spurenabstand, gemessen mittels Lichtbeugung am Gitter. Welche Sonnencreme enthält Nanopartikel und welche nicht? Die Messung mit einer UV-Lampe brachte die Lösung.
Abschließend besichtigten die Teilnehmer zwei Labore der Hochschule. Im Labor von Professor Günther Benstetter an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik gab es ein Raster-Kraft-Mikroskop zu sehen, das Heiko Ranzinger und Edgar Lodermeier vorstellten. Im Labor von Professor Robert Geigenfeind und Professor Martin Aust an der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik wurden die Möglichkeiten am Elektronenmikroskop vorgestellt. Beispielhaft konnten die Lehrkräfte die Farbpigmente von Schmetterlingsflügeln und die Spaltöffnungen von Blättern betrachten. Schon im Dezember ist die IJF wieder zu Gast an der THD mit einer Lehrerfortbildung zum Thema Leichtbau.

Bild (THD): Experimente selbst durchführen konnten die Lehrkräfte bei ihrer Fortbildung zum Thema Nanotechnologie an der THD.

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20181011 ankündigung digi camp prof wirthMuss Deutschland das Bauen neu lernen? – Die TH Deggendorf spricht über digitale Entwicklungsschritte in der Baubranche

11.10.2018 | THD-Pressestelle - Noch im Oktober startet an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine neue Veranstaltungsreihe zum Thema Digitalisierung. In mehreren „DigiCamps“ sprechen Lehrende aus allen Fakultäten der THD bedeutsame Digitalisierungstrends in relevanten Branchen an. Das erste DigiCamp bietet die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik unter Leitung von Prof. Dr. Volker Wirth an. Am 25. Oktober heißt der Titel der Veranstaltung: "Virtuelles Bauen - Erst im Computer planen und Probleme lösen, dann real in der Bauzeit und im Budget bauen!“

Die Baubranche ist seit vielen Jahren digital. CAD-gestütze Planung, Ausschreibungs-Plattformen, digitale Geländemodelle oder Maschinensteuerung im Erdbau sind nur einige Beispiele dafür. Im DigiCamp der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik kommt es den Experten der Hochschule und der Unternehmenspraxis darauf an, zu zeigen, wie Instrumente der Digitalisierung nutzbringend eingesetzt und weiterentwickelt werden können.
„Mit dem DigiCamp suchen wir gezielt Kontakt zu regionalen Unternehmen, um die Digitalisierung in der Region gemeinsam voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Vermittlung einer praxisgerechten Umsetzung der Digitalisierung in der mittelständischen Baubranche und eine Weiterentwicklung in machbaren Schritten“, sagt Volker Wirth über die Veranstaltung. Volker Wirth ist Professor für die Fachgebiete Baubetrieb, Baumanagement und Verhandlungstechnik. Einer seiner Schwerpunkt der letzten Jahre war die Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Baubranche.
Das DigiCamp „Virtuelles Bauen“ findet am 25. Oktober von 14 bis 17 Uhr im Hörsaal Glashaus statt. Anmeldungen sind online unter https://pmit-ext.th-deg.de/iqw-seminare/dates/view/48 möglich. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Das Format „Digitalisierung im Dialog“ startete am 28. September mit einer großen Auftaktveranstaltung der Technischen Hochschule Deggendorf. In der Folge sind aktuell bis zu acht DigiCamps der verschiedenen Fakultäten der THD geplant. Dort wird praxisnah und zusammen mit Industriepartnern über erfolgreiche Wissens- und Technologietransfers in Sachen Digitalisierung, aber auch über bedeutsame neue Trends berichtet. Im Zentrum jeder dieser Veranstaltungen: Der Dialog, der Austausch, das Gespräch mit allen beteiligten und interessierten Akteuren. Die THD versteht sich dabei nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern explizit auch als Partner der Wirtschaft – und hier insbesondere des Mittelstandes – in Ostbayern.

Bild (THD): Prof. Dr. Volker Wirth ist Professor an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik und leitet das erste DigiCamp der THD

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20181010 ankündigung master infotagMaster-Infotag an der Technischen Hochschule Deggendorf

10.10.2018 | THD-Pressestelle - Viele Studierende stehen nach dem Bachelorabschluss vor der Entscheidung zwischen Berufseinstieg oder Masterstudium. Am Mittwoch, 17. Oktober laden die Zentrale Studienberatung und der Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum großen Master-Infotag ein, um bei Orientierung und Entscheidungsfindung zu unterstützen. Master-Interessenten haben an diesem Tag die Möglichkeit, relevante Informationen zu erhalten, um faktenbasiert zu entscheiden.

Von 12 bis 14 Uhr präsentieren sich alle Masterstudiengänge der THD an Infoständen direkt am Campus (I-Gebäude bei schlechtem Wetter). Hier gibt es die Möglichkeit, sich mit Professoren, Mitarbeitern und Studierenden über die Studiengänge und das Bewerbungsverfahren auszutauschen. Damit sich alle Interessenten voller Energie informieren können, erhalten die ersten 200 Master-Interessenten einen Kaffee-Gutschein für die Gran Moreno Cafebar, die an diesem Tag am THD-Campus Station macht.
Ab 17.30 Uhr findet im Glashaus eine Podiumsdiskussion der Süddeutschen Zeitung zum Thema „Bachelor vs. Master, was braucht die Wirtschaft?“ statt. Gemeinsam mit Unternehmensvertretern, ehemaligen Studierenden und Hochschulangehörigen wird das Thema näher beleuchtet und offene Fragen zu dieser sehr aktuellen Thematik geklärt. Teilnehmer im Podium: Dr. Christoph Anz, verantwortlich für die Bildungspolitik bei der BMW Group, Katharina Haas, Geschäftsführerin von Haas Fertigbau, Prof. Waldemar Berg, Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten, Jasmin Gleich, Masterabsolventin sowie Michael Christner, Bachelorabsolvent der THD. Anmeldungen für die Podiumsdiskussion sind unter
https://pmit-ext.th-deg.de/seminare/dates/view/713 möglich. Für den Besuch der Infostände ist keine Anmeldung erforderlich.

Ansprechpartner Zentrale Studienberatung
Manuela Krawagna-Nöbauer
manuela.krawagna-noebauer@th-deg.de

Ansprechpartner Career Service
Stefanie Möginger
stefanie.moeginger@th-deg.de

Bild (THD): Beim Master-Infotag stehen Unternehmensvertreter, ehemalige Studierende und Hochschulangehörige zur Beratung zur Verfügung

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Willkommen in Pfarrkirchen! Erstsemester-Studierende nehmen an den Orientierungstagen des European Campus teil

Gut 300 Studierende aus Deutschland und der Welt wurden diese Woche zum Start ins Wintersemester 18/19 am European Campus Rottal-Inn (ECRI) begrüßt – die Zahl der Studierenden wächst somit auf insgesamt 730. Mit ein Grund für deren großes Interesse an einem Studium in Pfarrkirchen ist die besondere Willkommenskultur am ECRI. Dazu gehören auch die vom International Office organisierten Orientierungstage. In dieser Zeit werden die Erstsemester und Austauschstudierenden intensiv dabei unterstützt, sich in Pfarrkirchen zurechtzufinden und einzuleben.

Von den insgesamt 730 Studierenden des European Campus absolvieren gut 520 Internationale ein komplettes Bachelor- oder Masterstudium. 4 von ca. 140 Teilnehmern der Orientierungstage sind klassische Austauschstudierende, bleiben also für ein bis zwei Semester in Pfarrkirchen.
Die Neuankömmlinge wurden feierlich von. Prof. Dr. Horst Kunhardt und Gründungsdekan Prof. Dr. Christian Steckenbauer in Pfarrkirchen begrüßt und in die Hochschulgemeinde aufgenommen. Im ersten Teil der Orientierungstage erhielten die Studierenden Informationen rund um die Organisation des Studiums und die wichtigsten Anlaufstellen am European Campus. Auch dieses Jahr referierte Polizist Walter Sengstock der Dienststelle Pfarrkirchen am ECRI. Er informierte ganz allgemein über Verhaltensregeln und auch speziell über die im Straßenverkehr. Sowohl deutsche als auch ausländische Kommilitonen /-innen der höheren Semester, sogenannte International Tutors, halfen den Ankömmlingen unter anderem dabei, die wichtigsten Behördengänge und Formalitäten zu erledigen.
Im zweiten Teil findet ein interkultureller Workshop statt, um die die internationalen Studierenden mit den wichtigsten Gepflogenheiten vertraut zu machen. Zudem begehen die Tutoren gemeinsam mit den Studienstartern die Stadt Pfarrkirchen und zeigen ihnen die wichtigsten Anlaufstellen und Hot Spots der Stadt. Der studentische Verein RESP e.V. rundet die Orientierungstage mit der Semester Opening Party am 11. Oktober im Pfarrkirchner Kult-Club Bogaloo ab.

Den krönenden Abschluss des Willkommen Heißens bildet die Empfangsfeier der Stadt Pfarrkirchen am 19 Oktober, zu welcher Wolfgang Beißmann, 1. Bürgermeister, die Studierenden herzlich einlädt.
Neben Wolfgang Beißmann sprechen Landrat Michael Fahrmüller und Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt die Grußworte und laden anschließend zur Bayerischen Brotzeit.

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Teambuilding für Erstsemester Betriebswirtschaftslehre vom 15. bis 16. Oktober 2018 - Teambuilding aktiv miterleben!

Zwei ereignisreiche Tage zum idealen Einstieg ins Studium!

Du willst einen perfekten Start ins Studium?

Du möchtest Tipps und Tricks fürs Studium von Studenten höherer Semester?
Dann komm mit uns zum Teamentwicklungsseminar für Erstsemester BWL!

Deine Chancen:

 

  • 2 Tage mit spannenden Übungen in Kleingruppen

  • Kontakte zu Kommilitonen und Studenten höherer Semester knüpfen

  • Weiterentwicklung Deiner Kommunikations- und Feedbackkompetenzen

  • Tipps und Tricks fürs Studium von Studenten höherer Semester

  • wichtige Informationen über das Studium von Professoren und Mitarbeitern

  • 2 Tage voller Spaß und toller Erfahrungen

Nutze diese einmalige Chance, den perfekten Start ins Studium selbst in die Hand zu nehmen und melde dich zu den Orientierungstagen an!

Eckdaten:

Übernachtung in der Jugendherberge Finsterau (www.feriendorf-finsterau.de)

Abfahrt am Montag, 15.10.2017 um 8.00 Uhr an der Hochschule / Dieter - Görlitz Platz 1

Rückkehr am Dienstag, 16.10.2017 gegen 14.30 Uhr an der Hochschule/ Dieter - Görlitz Platz 1

Kostenbeitrag: 50,- Euro pro Person, eine Anzahlung in Höhe von 10€ ist am verbindlichen Briefingtermin mitzubringen

Briefingtermin: die Teilnahme daran ist verpflichtend, der Termin ist der 9. Oktober 2018 von 13:30-14:00 Uhr. Bitte bringen Sie dazu 10€ zur Anzahlung mit.

Im Preis inbegriffen:

  • Busfahrt zur Jugendherberge ab Hochschule und wieder zurück

  • Übernachtung inkl. Vollpension für 2 Tage (inkl. Kaffee und Kuchen am Nachmittag)

  • Spaß und Action

Limitierte Plätze auf 70 Teilnehmer (Platzvergabe nach Reihenfolge der Anmeldung)

Neben persönlichen Dingen (Zahnbürste,…) sind dringend mitzunehmen:

  • Handtücher, Hausschuhe

  • wetterfeste Kleidung (ggf. Winterbekleidung) auch zum Wechseln !!!

  • festes Schuhwerk (am besten 2 Paar Turnschuhe; Chucks sind keine Turnschuhe!)

  • ggf. persönliche Medikamente (z.B. Antiallergika)

  • Geld für Getränke etc. (Kiosk vorhanden)

Bitte am Tag der Anreise gut frühstücken!!!

Du möchtest teilnehmen? Dann melde dich verbindlich bis zum 09. Oktober 2018 unter folgender email addresse an:  magdalena.stoefl@th-deg.de unter Angabe folgender Informationen:

- Besonderheit beim Essen (Vegan/Vegetarisch/ Unverträglichkeiten/…)

- Eines kurzen Satzes, dass Sie der Aufnahme von Fotos und deren Veröffentlichung zustimmen

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20181009 tastingIngenieur-sein mal ausprobieren

09.10.2018 | THD-Pressestelle - In den Herbstferien findet zum dritten Mal das Programm TastING zur Studienorientierung an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse aus Gymnasium, Realschule und FOS/BOS können an zwei Tagen das Ingenieur-Sein in ihrem Wunschstudiengang ausprobieren. Alle Fakultäten mit technischen Studiengängen sind am 30. und 31. Oktober am Start und bieten ein vielfältiges Programm.

Beim TastING kann aus den folgenden Studiengängen gewählt werden: Wirtschaftsinformatik, Technische Physik, Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Angewandte Informatik, Interaktive Systeme, Bauingenieurwesen/ Umwelttechnik und Industrial Engineering. Jeder Studiengang bietet speziell aufgelegte Vorlesungen und Laborpraktika wie etwa „Künstliche Intelligenz erleben: Chatbots und Maschinelles Lernen“ im Studiengang Wirtschaftsinformatik oder „Galileoteleskop: Theorie, Geschichte und Bau eines Teleskops“ im Studiengang Technische Physik oder „3D-Zeichnen mit CAD“ im Studiengang Bauingenieurwesen und Umwelttechnik.

Für alle Teilnehmer ist zudem ein gemeinsames Rahmenprogramm geplant. Dieses beginnt mit einem spannenden Vortrag über Statistik: „Eine Reise von Planetenbahnen zu Data Mining und künstlicher Intelligenz“. Außerdem wird es wieder das Round Table Dating geben. Hier kann man sich mit erfahrenen Ingenieurinnen und Ingenieuren aus unterschiedlichsten Unternehmen und Fachbereichen austauschen. Die Schülerinnen und Schüler rotieren in Kleingruppen von Tisch zu Tisch und dürfen den dort sitzenden Ingenieur mit Fragen löchern. Am Nachmittag des ersten TastING-Tages wird es außerdem einen Besuch im Rennstall des studentischen Vereins Fast Forest geben, bei dem die Studierenden ihre jährlich neu zu bauende und in Wettkämpfen zu testende elektrische Rennmaschine vorstellen. Fester Bestandteil von TastING ist dieses Mal das Schnupperstudium, das am Dienstag, 30.10., für alle interessierten Schülerinnen und Schüler stattfindet und alle an der TH Deggendorf studierbaren Studiengänge vorstellt.

Das ausführliche TastING-Programm mit allen Details gibt es unter www.th-deg.de/tasting. Die Anmeldung erfolgt online bis spätestens zum 26. Oktober und ist unter Angabe des Wunschstudienganges bereits jetzt möglich. Wer ausschließlich das Schnupperstudium besuchen möchte, kann das ohne Anmeldung tun. Das Programm dazu gibt’s demnächst unter www.th-deg.de/schnupperstudium. Für weitere Fragen steht Tanja Zellner unter 0991 – 3615 – 206 oder mint@th-deg.de gerne zur Verfügung.

Bild (THD): Voll den Durchblick beim TastING 2018

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20181008 wto und frühstudiumErfolgreicher Auftakt von Frühstudium und Wissenschaftlich-Technischer Oberstufe an der TH Deggendorf

08.10.2018 | THD-Pressestelle - Auch heuer kam wieder eine studienbegeisterte Gruppe zusammen, um am Programm Wissenschaftlich-Technische Oberstufe (WTO), einem speziellen, dreisemestrigen Frühstudium der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) teilzunehmen. In der WTO suchen sich die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Comenius-Gymnasiums Deggendorf anstelle des P- und W-Seminars und einiger Unterrichtsstunden in Englisch eine wissenschaftliche Vorlesung und einen Englischkurs an der THD aus.

Genau wie reguläre Frühstudierende, denen ab Klasse 10 neben der Schule Vorlesungen der Hochschule offen stehen, können auch die Schülerinnen und Schüler der WTO bei erfolgreich abgelegter Prüfung ECTS-Punkte für ein späteres Studium sammeln. Außerdem fließen ihre Erfahrungen an der THD in ihre Abiturnote mit ein. Beispielsweise wird in einem selbst ausgewählten Forschungsbereich eine Seminararbeit an der THD angefertigt und dann an der Schule vorgestellt. Hierbei sind in der Vergangenheit schon spannende Arbeiten zu Themen wie „Bau und Funktionsweise einer Turingmaschine aus LEGO“ oder „Die Struktur verschiedener Fasern im Rasterelektronenmikroskop“ entstanden.

Dr. Elise von Randow, die Leiterin des Instituts für Karriere, Internationales und Sprachen der THD, begrüßte am 25. September die neuen Schülerinnen und Schüler zur WTO bzw. zum regulären Frühstudium, an dem diesmal die beiden Deggendorfer Gymnasien, die FOS/BOS Deggendorf, das Gymnasium Bogen und das Gymnasium Niederalteich teilnehmen. Die Interessen der jungen Leute sind sehr vielfältig. Wie immer stehen Mathematik oder Programmierung hoch im Kurs, aber auch Ethik und Theorien von Gerechtigkeit oder Öffentliches Recht, Bionik und Astronomie wurden von den Neustudierenden belegt.

Wer Näheres zum Frühstudium erfahren möchte, kann sich unter www.th-deg.de/fruehstudium umsehen oder sich an fruehstudium@th-deg.de wenden und sich vielleicht im neuen Semester Anfang März 2019 dazu anmelden.

Bild (THD): Start ins Frühstudium an der THD

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20181004 filmvorfuhrung wackersdorfPrämiertes Polit-Drama - Regisseur Haffner präsentiert „Wackersdorf“ im Schwali-Kino

04.10.2018 | THD-Pressestelle - Wieder ist es der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gelungen, mit Oliver Haffner einen hochkarätigen Filmemacher als Lehrbeauftragten zu gewinnen. Er präsentiert am Freitag, 12. Oktober 2018, um 20 Uhr im Schwali-Kino Deggendorf in einer Sondervorführung sein aktuelles Werk „Wackersdorf“. Der Film wurde beim Filmfest München mit dem Publikumspreis, vergeben von SZ und Bayern 2, ausgezeichnet. Haffner ist zum Publikumsgespräch anwesend, moderiert wird dieses von dem ebenso renommierten Regisseur und THD-Professor, Jens Schanze.

Das Reaktorunglück in Fukushima und der deutsche Atomausstieg brachten Haffner auf das Thema Atomkraft. Dass es zu Wackersdorf noch keinen Film gab, wunderte den Regisseur. Dabei ist für ihn das Thema gerade jetzt so aktuell wie nie. „Es gibt in Bayern wieder Tendenzen von staatlicher Seite, die Freiheit zu demontieren. Und es gilt, die Demokratie nicht von sicherheitsbesessenen, autoritären Politikern zerstören zu lassen“, konstatiert der Filmemacher. Seinen Film baut er um seine Hauptfigur, den Lokalpolitiker Hans Schuierer, auf. Gespielt wird der einstige Landrat von Johannes Zeiler. Schuierer setzte seine Karriere und seine Zukunft aufs Spiel, weil er kompromisslos für Recht und Gerechtigkeit kämpfte. Für Haffner ist der Lokalpolitiker ein Held wider Willen, ein zutiefst bürgerlicher Mensch, der an das System und an den Rechtsstaat glaubte und den es erschütterte, dass dieser ausgehebelt wurde. „Wackersdorf“ ist eine packende Verfilmung der geschichtsträchtigen Bürgerbewegung. Gedreht wurde an Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf. Dort fand in der Oberpfalzhalle vor knapp 1000 Zuschauern auch die Premiere des Films statt.
Oliver Haffner ist seit Sommersemester 2017 Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Deggendorf. Er unterrichtet "Drehbuchentwicklung und Storytelling“ im Masterstudiengang Medienproduktion.

Bild (Erik Mosoni / if…Productions): Oliver Haffner, Regisseur

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20181002 fachtagung pflegeberaterPflegende Angehörige im Fokus der Pflegeberatung – Digitalisierung als Weg für die Zukunft

02.10.2018 | THD-Pressestelle - Rund 90 Pflegeexperten trafen sich am 26. September zum 4. gemeinsamen Symposium des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Neben dem sicherlich auch in Zukunft in der Pflege notwendigen Herzblut wurde die Digitalisierung als vielversprechende zusätzliche Option ausgemacht, um der aktuellem Pflegesituation angemessen zu begegnen. Insbesondere gilt dies für die häusliche Pflege, die etwa zwei Drittel der Pflegebedürftigen in Deutschland betrifft.

Da tut die Digitalisierung nichts weg, „pflegender Angehöriger zu sein, wird immer ein Engagement voller Hingabe bedeuten“, brachte Johanna Sell, Leiterin des Bereiches Pflege beim MDK die aktuelle Situation der häuslichen Pflege auf den Punkt. Dennoch könnten neue Technologien interessante Verbesserungen anbieten, wie Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident Gesundheit an der THD, ausführte. Im Rahmen des kürzlich begonnenen Forschungsprojekts Dein Haus 4.0 würden sich bereits erste Lösungen andeuten, um pflegende Angehörige zu unterstützen. Beispielsweise könne ein mit Sensoren ausgestatteter Fußboden sowie eine automatische Lichtsteuerung ganz erheblich zur Sturzprävention beitragen.

Da ein enorm hoher Anteil der Pflege im häuslichen Bereich und noch dazu von Laien geleistet werde, sei es dringend geboten, über Entlastungen für pflegende Angehörige nachzudenken. Dazu könne die Digitalisierung der Organisation und auch anderer Aspekte der Pflege zu Hause einen wertvollen Beitrag leisten. Aber nicht nur: „Mit der Einführung von Seniorentagesstätten, so genannten SeTas, würde man die pflegenden Angehörigen einerseits entlasten, andererseits würde man ihnen eine höhere Lebensqualität ermöglichen. Etwa, indem sie weiter ihrem Job nachgehen können,“ schlug beispielsweise Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Instituts für Biomedizin des Alters und Lehrstuhlinhaber für Medizinische Psychologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, vor. Lösungsansätze, so der Tenor der Fachleute, gebe es viele, allerdings sei auch die Politik gefragt, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

Bild (THD): Hochrangige Expertenrunde auf dem Campus der THD: Prof. Dr. Michael Boßle (Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, THD), Anna Leib-Gerstner (MDK Bayern), Verena Hosbach (Projektassistenz Dein Haus 4.0, THD), Johanna Sell (MDK Bayern), Prof. Dr. Christian Rester (Pflegewissenschaftler, Projektleiter Dein Haus 4.0, THD), Dr. Marianna Hanke-Ebersoll (AOK Bayern), Alexandra Glufke (Projektkoordination Dein Haus 4.0, THD), Prof. Dr. Elmar Gräßel (Lehrstuhlinhaber für Medizinische Psychologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Horst Kunhardt (Vizepräsident Gesundheit, Projektleiter Dein Haus 4.0, THD)

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20181004 erstsemestertagMit fast 7000 Studierenden ins neue Semester

04.10.2018 | THD-Pressestelle - Am 1. Oktober startete offiziell das neue Wintersemester 2018/19 an Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. An der Technischen Hochschule Deggendorf ist die Studentenschaft mit diesem Stichtag auf eine neue Höchstzahl von rund 7000 Studierenden angestiegen. Auch so viele Erstsemester und internationale Studierende wie heuer gab es in Deggendorf noch nie.

Für die rund 2370 „Erstis“ begann das Semester mit dem Erstsemestertag. Organisiert vom Studentischen Konvent, bedeutete das ein herzliches Willkommen in der Hochschulgemeinde und viele, viele Informationen. Auf dem Campus gab es zahlreiche Informationsstände und die offizielle Erstsemesterbegrüßung wurde in mehrere Hörsäle und per Live-Stream übertragen. Im Rahmen der Begrüßung hörten die Studierenden Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber, Kultusminister Bernd Sibler, Oberbürgermeister Dr. Christian Moser und Vertreter zukünftig wichtiger Abteilungen für die Studierenden. Damit sich die Hochschul-Neulinge auch nach der großen Auftaktveranstaltung zurechtfinden, stehen in jedem Studiengang Erstsemesterpaten zur Verfügung und natürlich Ansprechpartner in den Fakultäten und Abteilungen der Hochschule.

Der 1. Oktober war außerdem Stichtag für Neuerungen im Hochschulprogramm. Zum ersten Mal gestartet sind der Bachelorstudiengang Technisches Design und der Masterstudiengang Mechatronische und cyberphysische Systeme. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik ist neu auf den Schwerpunkt Data Science ausgerichtet. Ein neues bzw. überarbeitetes Programm an Seminaren, Workshops und Vorträgen gibt es auch vom Career Service. Ab sofort sind hier Anmeldungen möglich.

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20181004 digitalisierung im dialog nachberichtDigitalisierung im Dialog

04.10.2018 | THD-Pressestelle - Kurz vor Start des Vorlesungsbetriebes widmete sich die Technische Hochschule Deggendorf am 28. September 2018 dem Thema Digitalisierung. „Digitalisierung im Dialog“ war der Titel des Symposiums, das über 200 Gäste am Freitagnachmittag an den Deggendorfer Campus lockte. Verschiedene Blickwinkel und viele Denkanstöße gab es von den Rednern, unter anderem Deutschlands innovativstem Trendforscher, Sven Gábor Jánszky.

In seinem Vortrag „Wieviel Mensch braucht die Zukunft?“ gab Sven Gábor Jánszky zunächst einen Einblick in die Arbeit seines Forschungsinstituts in Leipzig. Seine Trendanalysen zu den Lebens-, Arbeits- und Konsumwelten der kommenden zehn Jahre und seine Strategieempfehlungen prägen die Zukunftsdiskussionen vieler Branchen. In Zusammenhang mit dem Thema Digitalisierung berichtete er von möglichen Zukunftsperspektiven für jedermann und jederfrau. Von druckbaren Steaks bis zu Kleiderschränken, die die Kleiderwahl am Morgen für den Menschen übernehmen.
Prof. Dr. Thomas Bartscher, unter dessen Federführung das Symposium entstand, führte die Zuhörer durch das Programm. Als weiterer Redner trat Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber auf, der die Perspektive der Hochschule auf das Thema beleuchtete. Dr. Marco Heck, Vice President Operations, berichtete aus seiner Unternehmenspraxis bei der MANN+HUMMEL GMBH. Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth zeigte auf, welche Entwicklungstrends im Mittelstand zu beobachten sind. Bernd Sibler sprach über die bayerische Bildungspolitik und eine verstärkte Förderung der Digitalkompetenz in diesem Bereich.

In Kürze starten an der TH Deggendorf sogenannte DigiCamps der verschiedenen Fakultäten. Dort wird praxisnah und zusammen mit Industriepartnern über erfolgreiche Wissens- und Technologietransfers in Sachen Digitalisierung, aber auch über bedeutsame neue Trends berichtet. Im Zentrum jeder dieser Veranstaltungen: Der Dialog, der Austausch, das Gespräch mit allen beteiligten und interessierten Akteuren.

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20181001 nocon mensch und gesundheitWas tun bei psychischen Störungen?
Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Mensch und Gesundheit“

01.10.2018 | THD-Pressestelle - Jeder würde mit hohem Fieber oder einem gebrochenen Bein zum Arzt gehen. Bei Problemen, die Gefühle, Gedanken und Verhalten betreffen, scheuen sich dagegen viele, entsprechende Fachleute zu konsultieren. Dabei steigt die Zahl der Betroffenen. Über die häufigsten psychischen Störungen und Therapieansätze referiert Prof. Dr. Agnes Nocon von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in ihrem Vortrag „Depression, Sucht, Anorexie und Co. – Was tun bei psychischen Störungen?“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Themenreihe „Mensch und Gesundheit“ am 9. Oktober um 19 Uhr in Raum I 108 an der Hochschule statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Jeder war schon einmal niedergeschlagen, jeder hatte Angst, die meisten waren schon mal betrunken. Was aber, wenn dieser Zustand sich permanent wiederholt? Psychische Störungen werden in der Gesellschaft oft verschwiegen und selten behandelt. Dabei kämpfen immer mehr Menschen mit seelischen Problemen, die behandlungswürdig sind und ihnen das Leben erschweren oder gar unerträglich machen. Allein in Deutschland ist aktuell jeder Dritte von einer psychischen Störung betroffen, aber nur 30 Prozent der Betroffenen erhalten eine Behandlung.
Der Vortrag von Prof. Dr. Nocon gibt einen Einblick in die häufigsten psychischen Störungen und informiert über deren Behandlungsmöglichkeiten, die inzwischen häufig erfolgversprechend sind. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, Fragen zu psychischen Störungen zu stellen, und erfahren, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Prof. Dr. Agnes Nocon ist seit März 2018 an der Technischen Hochschule Deggendorf beschäftigt. Ihr Haupteinsatzort ist der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen, wo sie in Zukunft die wissenschaftliche Ausbildung in den Gesundheitsberufen mitgestalten und die Psychologie in Niederbayern stärken will. Vor ihrer Berufung zur Professorin war Dr. Agnes Nocon an der Katholischen Universität Eichstätt tätig. Dort war sie in den letzten Jahren darum bemüht, Psychotherapie für traumatisierte Kinder und trauernde Erwachsene aus Deutschland und anderen Kulturkreisen wirksamer zu gestalten und in die Praxis zu bringen. Promoviert hat Nocon am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Bild (THD): Prof. Dr. Agnes Nocon referiert über psychische Störungen.

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20180928 smart landscapesErfolgreicher Auftakt von Smart Landscapes

28.09.2018 | THD-Pressestelle - Am 27. September fand unter Leitung von Prof. Roland Zink von der Fakultät für Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts Smart Landscapes statt. Anwesend waren zahlreiche Projektpartner aus Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung, Politik und Wirtschaft, um den weiteren Projektablauf aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und zu koordinieren. Ziel von Smart Landscapes ist es, die digitale Partizipation der Menschen im ländlichen Raum zu stärken, auszubauen und auch wissenschaftlich zu evaluieren. Dazu wurde nach geeigneten Projekten gesucht, wie beispielsweise einer Dorf- und Stadterneuerung mit Innenstadtaktivierung oder der Planung eines Radweges.

Bereits mit dem Vorgänger-Projekt PUBinPLAN wurden neue Wege der Bürgerbeteiligung erforscht, um die Gefahr aufwändiger, aber letztlich überflüssiger Planungen von regionalen Großprojekten zu minimieren. Ein wesentliches Anliegen von PUBinPLAN war es, die Bürger mit ihrer hohen Regional- und Raumkompetenz beizeiten in digitale Planungsprozesse einzubeziehen und diese nicht erst im Nachgang über ein Projekt urteilen zu lassen. So ist es möglich, Akzeptanz und Identifikation mit kommunalen Vorhaben von Anfang an zu beurteilen und zu adressieren. Smart Landscapes baut nun auf den Ergebnissen von PUBinPLAN auf. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst bis einschließlich März 2020 mit knapp 260 000 Euro gefördert und hat sich zum Ziel gesetzt, die zuvor etablierten digitalen Instrumente der bürgerlichen Teilhabe weiter zu erforschen. Dabei soll insbesondere die Frage geklärt werden, wie die Wirkung digitaler Partizipation zur nachhaltigen Gestaltung ländlicher Räume evaluiert werden kann.

Bild (THD): v.l.n.r. Sebastian Wöllmann (Technischer Mitarbeiter THD, Jutta Staudinger (Bürgermeisterin Stephansposching), Christian Zellner (Architekt im Büro hausfreunde), Prof. Roland Zink (Projektleiter), Peter Ranzinger (Klimaschutzmanager der Stadt Passau), Prof. Werner Gamerith (Professor für Regionale Geographie an der Universität Passau), Sven Schmuderer (Doktorand), Stefan Küspert (Doktorand), Albrecht Friess (EU-Referent, THD), Dr. Stefan Werner (Stadtmanager Wolfratshausen), Melanie Piser (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Doktorandin, THD), Christian Rummel (Baurat im Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern), Dr. Kristin Seffer (Leiterin Graduiertenzentrum, THD)

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20180928 decade projekttreffenProjektpartner besprechen den aktuellen Stand der Arbeiten und beratschlagen über geplante Demonstratoren

28.09.2018 | THD-Pressestelle - Am 27. September 2018 versammelte sich das Konsortium des Forschungsprojekts DecADe an der TH Deggendorf um neueste Erkenntnisse eigener und bilateraler Arbeiten vorzustellen. Zudem wurde über die Zusammenführung der bisherigen Ergebnisse in Form von gemeinsamen Demonstratoren und Funktionsmustern diskutiert.

Das Projekt befasst sich mit der Detektion und Analyse von atypischem Netzwerkverkehr, sowie der Definition geeigneter Reaktionen auf derartige Anomalien. Dabei werden vorrangig vernetzte IT-Systeme in Flugzeugen und Automobilen untersucht. Diese zeichnen sich vor allem durch die hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit aus, um hohe Sicherheitsstandards zu erfüllen. Kernidee von DecADe ist es, bislang ungenutzte Rechenkapazitäten zur dezentralen und autonomen Überwachung eines Gesamtsystems zu nutzten. Das am Institut ProtectIT der Technischen Hochschule Deggendorf stattfindende Teilprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Schramm beschäftigt sich mit der Erhebung von Daten für die Analyse durch den Einsatz von FPGA-gestützten Netzwerksensoren, eine für automotive Netzwerkstrukturen angepasste, leichtgewichtige Anomalieerkennung mittels KI, eine intelligente Analyse von Anomalien zur Angriffserkennung und die daran gekoppelte (teil-)automatisierte Ausführung von Reaktionsmaßnahmen. Die bisher im Konsortium gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse flossen unter anderem in 22 Publikationen in den Bereichen Anomalieerkennung und Maschinelles Lernen, Verteilte Systeme, sowie angewandte Kryptographie, Sicherheit und Datenschutz.

Das Projekt DecADe endet im Mai 2019. Sein Gesamtvolumen beläuft sich auf rund 4,3 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt auf dem Gebiet der „Erkennung und Aufklärung von IT-Sicherheitsvorfällen“ im Rahmen des Förderprogramms „IKT 2020 - Forschung für Innovation“ mit einer Förderquote von 61 Prozent. Weiterführende Informationen zu DecADe finden sich unter folgendem Link.

Bild (THD): Vertreter der Konsortialpartner von Airbus Group Innovations, AVL Software and Functions GmbH, b-plus GmbH, Technische Hochschule Deggendorf, Technische Universität München, Universität Bremen, sowie ein Vertreter des assoziierten Partners Audi Electronics Venture GmbH

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09 27 berufung prof cummings koether

Die Technische Hochschule Deggendorf begrüßt eine neue Professorin

Ab dem 1. Oktober 2018 wird Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether das Fachgebiet „Intercultural Management“ am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen vertreten.

Nach Studienaufenthalten in USA, Kanada und Großbritannien promovierte die Kommunikationsexpertin in Salzburg und war elf Jahre als selbstständige Beraterin im interkulturellen Bereich für Unternehmen in Deutschland, Europa und den USA tätig. Lehrerfahrung sammelte sie als Lehrbeauftragte an drei Hochschulen in Bayern.

Ehrenamtlich war die neue Professorin bislang mit ihrem Hund in der Therapiebegleitung behinderter Kinder engagiert. Dafür wurde sie von der Landeshauptstadt München mit einer Dankesurkunde ausgezeichnet und hofft diese Aufgabe jetzt auch in Niederbayern fortsetzen zu können.
Prof. Dr. Cummings-Koether wird an der THD schwerpunktmäßig interkulturelle Themen lehren, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen Menschen aus verschieden Kulturen, Führung von internationalen Mitarbeitern, aber auch Themen rund um das Feld Management und Kommunikation. Für die Studierenden der THD plant sie die Entwicklung eines Zertifikates „Intercultural Competencies“.
Zu ihrer neuen Aufgabe sagt sie: „Ich habe die interkulturelle Kommunikation als Teil der Kommunikationswissenschaften zu Beginn meines Studiums entdeckt und mich seitdem darauf spezialisiert. Dieses Fach ist besonders spannend, da es auch in die Bereiche der Betriebswissenschaft und der Psychologie übergreift und man dadurch viele fachübergreifende Themen aufnehmen kann. Mit Familie auf drei Kontinenten und Freunden auf fünf Kontinenten ist mein Fach nicht nur mein Beruf, sondern auch etwas, das ich lebe.“
Frau Dr. Cummings-Koether, die in München und im Silicon Valley in Kalifornien aufgewachsen ist, freut sich auf ihren neuen Dienstort Pfarrkirchen: „Es ist schön, dort arbeiten zu dürfen, wo andere Urlaub machen. In meiner Freizeit werde ich mit meiner Familie und meinem Hund das schöne Rottal erkunden.“

Bild: THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber (rechts), Prof. Dr. Stephan Gronwald (links) und Dr. Michelle Cummings-Koether (Mitte) bei der Übergabe der Berufungsurkunde

Das Bild ist für die Medien zur Berichterstattung frei ¬verwendbar, vorausgesetzt, bei der Verwendung wird deutlich sichtbar folgender Copyright-Hinweis ¬angebracht: THD

 

27. September 2018 | ECRI Pressestelle (TK)

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20180926 internationale studierende eingetroffen orientation week150 neue Austauschstudierende lernen Deggendorf kennen

26.09.2018 | THD-Pressestelle - Seit Mitte September sind die neuen Austauschstudierenden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eingetroffen. Aus 30 Ländern weltweit kommen die Studierenden und werden für ein oder zwei Semester hier studieren. Ihr Aufenthalt begann für die Austauschstudierenden letzte Woche mit den sogenannten Orientierungswochen.

Dass sich die internationalen Studierenden wohl fühlen, liegt Ariadna Schmidt und ihren Kolleginnen vom International Office sehr am Herzen: „Auch nach einigen Jahren an der Hochschule macht es immer wieder großen Spaß, die internationalen Studierenden während ihres Auslandssemesters zu betreuen.“ Um den Start in der Stadt und an der Hochschule zu erleichtern, organisiert das International Office jedes Semester zwei Orientierungswochen, die dem Semesterstart vorgeschaltet sind. Während dieser beiden Wochen werden die neuen Studierenden nicht nur bei den verschiedenen Behördengängen begleitet. Sie lernen, unter anderem im interkulturellen Training mit Fokus auf Bayern, auch Land und Leute kennen. Um sich in Alltagssituationen, zum Beispiel beim Einkauf im Supermarkt, besser zurechtzufinden, gehört auch ein einwöchiger Deutsch-Intensivkurs vom Sprachenzentrum der THD zum Programm. Unterstützung während der Orientierungswochen erhält das International Office von vielen engagierten studentischen Helfern. Damit Heimweh erst gar nicht aufkommen kann, organisiert der studentische Verein „ESN Deggendorf“ während der Orientierungswochen eine Vielzahl von Ausflügen und Veranstaltungen. Dazu gehören traditionell die große Welcome Party am ersten Tag, der bei Austauschstudierenden allseits beliebte „Bavarian Evening“ beim Krahwirt oder Wochenendausflüge zum Schloss Neuschwanstein oder Oktoberfest.

Bereits seit Jahren funktioniert das Neben- und Miteinander der verschiedensten Kulturen an der THD reibungslos. Durch die internationale Atmosphäre, die sowohl deutsche auch als ausländische Studierende loben, lockt der Campus der THD jedes Jahr insgesamt mehr als 300 Gaststudierende nach Deggendorf. Sie kommen von einer der über 180 Partnerhochschulen der THD. Im Wintersemester 2018/19 werden neben einer Vielzahl an Studierenden aus Lateinamerika und Asien, knapp 50 Studierende aus EU-Ländern ein Auslandssemester in Deggendorf verbringen.

Bild (THD): Das traditionelle Gruppenbild der „Internationals“ zum Start der Orientierungswochen

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„Mir war klar: Das wird kein Kindergeburtstag“
Drei Studenten berichten aus ihrem Alltag in einem dualen Studium – Der Spagat aus Praxis und Theorie ist für alle eine Herausforderung

06.09.2018 | Passauer Neue Presse - Studenten wird viel nachgesagt: Faul, feierwütig und ständig pleite seien die angehenden Akademi-ker – jedenfalls nach den gängigen Klischees. Dass es solche und solche gibt, zeigt ein Blick auf das Leben dreier dualer Studenten, die versuchen den Spagat zwischen theoretischem Wissen und beruf-licher Praxis zu meistern.

Martin Hoffmann (22) studiert im vierten Semester „Pflege Dual“, einen noch sehr jungen Bachelorstudiengang an der TH Deggendorf: Der gebürtige Passauer ist Teil des erst zweiten Jahrgangs überhaupt. Seine Berufserfahrung sammelt er im Passauer Klinikum.

Wie kamen Sie gerade zu diesem Studiengang?
Nach dem Abitur in Untergriesbach habe ich ja zuerst Chemie studiert. Da habe ich aber schnell gemerkt, dass mir dabei die Praxis zu kurz kommt. Mit der Krankenpflege hatte ich eigentlich schon immer geliebäugelt und als ich diesen dualen Studiengang in Deggendorf entdeckt habe, war mir klar, dass ich das machen will.

Wie sieht Ihr Alltag an der Uni und im Beruf aus?
Mein Studium dauert neun Semester und ist eher praxisorientiert: Meine Arbeit unterscheidet sich kaum von der ausgebildeter Krankenpfleger. Ich sammle im Klinikum Erfahrungen über die verschiedenen Pflegebedingungen in der Psychiatrie, der Dialyse, der Notaufnahme oder auch bei Außeneinsätzen in der Kinderklinik oder der ambulanten Krankenpflege. Den theoretischen Teil habe ich an ein paar Tagen im Monat dann an der TH in Deggendorf. Dabei geht es in jedem Semester um ein anderes Thema, das dann in einer Prüfung abgefragt wird.

Was sind die Vor- und Nachteile Ihres dualen Studiums?
Das Studium fördert auf jeden Fall das kritische Denken, zum Beispiel haben wir uns im theoreti-schen Teil schon mit Fragen der medizinischen Ethik befasst. Natürlich ist auch das Gehalt ein positiver Faktor: So bin ich unabhängig von meinen Eltern, habe eine eigene Wohnung und kann selbstständig meinen Urlaub planen. Nicht so gut gefällt es mir, dass zwischen Theorie und Praxis oft eine große Zeitspanne liegt: Da ist man zwei Tage an der Uni, kommt gerade wieder rein und ist dann schon wieder drei Wochen nur im Job.

Haben Sie das Gefühl genügend Freizeit zu haben?
Insgesamt habe ich genügend Freizeit. Nur in den Prüfungsphasen wird es eng, da ich ja noch nebenher arbeite und dann noch lernen muss. Aber ich finde, das passt schon so.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Das ist schwierig zu sagen. Ich werde erst einmal schauen, ob es überhaupt Jobs für mich gibt. Jedenfalls möchte ich nach dem Bachelor erst längere Zeit arbeiten, um Erfahrungen zu sammeln. Im Anschluss kann ich mir auch einen Masterstudiengang sehr gut vorstellen.

Tamara Scherer (21) kommt aus Hofkirchen und studiert im vierten Semester Wirtschaftsinformatik an der TH Deggendorf. Den Praxisteil absolviert sie bei ZF in Passau.

Wie kamen Sie gerade zu diesem Studiengang?
Mein Abitur habe ich in Vilshofen mit der Note 1,3 gemacht. Es war mir von Anfang an wichtig, hier in der Region bleiben zu können, und da ich schon zwei Praktika bei der ZF gemacht hatte lag das natürlich nahe. Auch dass es eine große und international agierende Firma ist, hat mich angesprochen. Außerdem habe ich mich schon immer für Mathe, Physik und Informatik begeistert, deswegen wollte ich auch studientechnisch in diese Richtung gehen.

Wie sieht ihr Alltag an der Uni und im Beruf aus?
In Deggendorf habe ich Vorlesungen sowohl im Bereich BWL als auch in der IT. Da die Vorlesungen in kleineren Gruppen stattfinden hat man auch persönlichen Kontakt mit den Professoren. Neben den Vorlesungen war ich in den vergangenen Semestern noch als Tutorin in Mathematik und als Study Buddy tätig. Hier gibt man ausländischen Studenten Nachhilfe in allen Fächern, bei denen sie Verständnisprobleme haben. Man kann auch ein Auslandssemester machen, deswegen darf ich im Frühjahr an die kanadische Lakehead University in Thunder Bay. Der Praxisteil ist bei ZF so aufgebaut, dass man erst ein Lehrjahr hat, bei dem man auch über die Berufsschule grundlegende Kenntnisse erlangt. In verschiedenen Projekten der Programmierung lernt man dann den IT-Teil. Im Studium sind es dann immer die Semesterferien, in denen die Arbeit auf dem Programm steht.

Was sind die Vor- und Nachteile Ihres dualen Studiums?
Toll finde ich, dass man die Theorie sofort in die Praxis umsetzen kann. Auch dass der Anfang des Studiums durch die einjährige Erfahrung in Arbeit und Berufsschule erleichtert wird und man so später bessere Jobaussichten hat. Die Nachteile sind natürlich, dass man weniger Freizeit als andere Studenten hat und es auch einen gewissen Erfolgsdruck gibt.

Haben Sie das Gefühl genügend Freizeit zu haben?
Es ist wie gesagt weniger als bei anderen Studenten: Wenn ich aus einer anstrengenden Prüfungs-phase komme habe ich eben keine Ferien, sondern muss wieder in die Arbeit. Aber das war mir ja schon vorher bewusst und außerdem muss ich mir dann auch keinen Nebenjob suchen.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Wenn ich meinen Bachelor hoffentlich gut abgeschlossen habe, möchte ich noch einen Master dranhängen. Danach wäre eine Stelle bei ZF in Passau mein Wunsch.

Alexander Fürstberger (25) ist gebürtiger Pfarrkirchner und studiert BWL mit dem Schwerpunkt Versicherungen an der DHBW Mannheim. Einen Blick in den Berufsalltag erhascht er bei der Allianzzweigstelle in Passau. Er steckt in den letzten Zügen seiner Ausbildung und arbeitet ab Oktober als Selbstständiger in Kößlarn.

Wie kamen Sie gerade zu diesem Studiengang?
Nach dem Abitur in Pfarrkirchen habe ich eine zweieinhalb Jahre lange Ausbildung zum Kaufmann bei der Allianz gemacht. Danach habe ich noch ein Jahr weiter gearbeitet, um mehr Erfahrungen zu sammeln. Eigentlich wollte ich nicht studieren, aber ich musste feststellen, dass man so mehr Möglichkeiten im Beruf hat. So kam ich zum BWL-Studium an der DHBW in Mannheim.

Wie sieht ihr Alltag an der Uni und im Beruf aus?
Das Studium dauert sechs Semester, die man an der Mannheimer Uni verbringt. In den Vorlesungen hatten wir immer etwa die Größe einer Schulklasse mit 20 bis 30 Studenten – und natürlich Anwesenheitspflicht. Immer in den Ferien habe ich dann in den Allianz-Geschäftsstellen in Passau, Simbach und Kößlarn gearbeitet. Da geht es dann gerade um die Beratung der Kundschaft. Man bekommt aber auch eine Vorgabe wie viele Kundentermine man zu bewältigen hat.

Was sind die Vor- und Nachteile Ihres dualen Studiums?
Man wird richtig eingearbeitet und ist sofort ein echter Teil des Betriebs, das hat mir besonders gefallen. Auch dass man nach dem Studium direkt übernommen wird, ist eine tolle Sache. Einzig das Privatleben leidet eben unter dem dualen Studium.

Haben Sie das Gefühl genügend Freizeit zu haben?
Wenn man mal 16 Prüfungen in einem Semester hat und dann noch neben der praktischen Arbeit Seminararbeiten schreiben muss, kann es natürlich stressig werden. Aber ich wusste worauf ich mich da einlasse. Mir war klar: Das wird kein Kindergeburtstag. Und jedem muss auch bewusst sein, dass man bei diesem Studium auf gar keinen Fall faul sein darf. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass ich alles wieder so machen würde.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Ab Oktober übernehme ich ja die Allianz-Geschäftsstelle in Kößlarn als Selbstständiger. Das war immer mein Traum und ich hoffe, dass ich bis dahin ein erfolgreiches Geschäft führe.

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20180925 deutsche hochschulmeisterschaften stefan veit erster platz trapschießen neuTHD-Student ist Deutscher Meister im Wurftaubenschießen

25.09.2018 | THD-Pressestelle - Der THD-Student Stefan Veit aus Altenbuch bei Wallersdorf holte sich am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Sportschießen (21. bis 23. September) auf der altehrwürdigen Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück in der Disziplin Trap den Titel.

Rund 50 Studierende aus 24 Hochschulen ermittelten bei den deutschen Titelkämpfen im Luftdruckwaffen- und Kleinkaliberschießen ihre Meister. Als Highlight wurde erstmals die Disziplin Flinte (Trap und Skeet) in das Wettkampfprogramm einer Deutschen Hochschulmeisterschaft aufgenommen. Beim Trapschießen werden Wurfscheiben von einem Punkt in variierende Richtungen abgeworfen - beim Skeet von zwei verschiedenen Punkten in fest vorgegebene Richtungen.
Nach einer für ihn sehr schwachen ersten Runde, in der Stefan Veit lediglich 17 von 25 Wurftauben traf, steigerte er sich in den folgenden vier Durchgängen auf 23, 24, 24 und nochmals 24 Treffern, was ihm schließlich in der Endabrechnung mit 112 Zählern den Titel und voraussichtlich auch die Teilnahme an der 30. Sommeruniversiade nächstes Jahr im italienischen Neapel einbrachte. Eugene Schwarz von der Universität Main wurde mit 111 abgeschossenen Wurftauben Vizemeister und Thomas Hoppe von der Universität Magdeburg belegte mit 108 Treffern den dritten Platz.
Bereits im März dieses Jahres belegte der Deggendorfer Student mit der Herren-Nationalmannschaft im Trapschießen bei der FISI World University Championship 2018 in Kuala Lumpur/Malaysia einen beachtlichen dritten Platz.

Bild (adh): Der Deutsche Hochschulmeister im Trap-Schießen studiert an der THD. Stefan Veit, flankiert vom Vizemeister Eugene Schwarz (links) und dem Drittplatzierten Thomas Hoppe.

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20180925 ankündigung symposium data scienceWirtschaftsinformatik-Symposium „Data Science“

25.09.2018 | THD-Pressestelle - Am 24. Oktober 2018 dreht sich an der TH Deggendorf alles um die Potentiale unserer Daten. Das gemeinsame Wirtschaftsinformatik-Symposium „Data Science“ der TH Deggendorf und des Kompetenzzentrums Software Engineering der OTH Regensburg wird von den Professoren Dr. Stephan Scheuerer und Dr.-Ing. Frank Herrmann organisiert. Gemäß dem Motto „aus der Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ werden Referenten von namhaften Firmen einschlägige Fachvorträge halten:

Digitale Wagenreihung bei der Deutschen Bahn (THD), Nutzerbindung durch verhaltensbasierte Big Data Analyse (Procon IT AG), Digitale Transformation in Echtzeit (Maschinenfabrik Reinhausen GmbH) und Predictive Maintenance (Osram Opto Semiconductors GmbH). Die praxisnahen Erfahrungsberichte und die anschließende Diskussionsrunde werden den Teilnehmern konkrete Ansätze für ihre eigenen Digitalisierungs-Initiativen aufzeigen. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle weiteren Infos sind unter www.oth-regensburg.de/digitalisierung zu finden. Um Anmeldung bis 18. Oktober wird gebeten.

Bild (© Worawut - stock.adobe.com): Am 24. Oktober 2018 dreht sich an der TH Deggendorf alles um die Potentiale unserer Daten.

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20180924 host family programm zugeschnittenGastfamilienprogramm der THD: Deggendorf auf seine charmante Art und Weise kennenlernen

24.09.2018 | THD-Pressestelle - Wie jedes Semester zieht die Technische Hochschule Deggendorf (THD) zahlreiche internationale Studierende nach Niederbayern. Und man weiß, der erste Eindruck zählt. Das Gastfamilienprogramm (Host Family Programm) der THD will Bindeglied für die jungen Menschen aus aller Welt zu Land und Leuten sein. Deshalb beginnt ab sofort die Suche nach Gastgebern für spannende und interessante Unternehmungen mit den etwa 145 internationalen Studierenden, die im kommenden Wintersemester in Deggendorf sein werden.

Als besonders origineller Gastgeber hat sich in der Vergangenheit die Familie von Thomas Dexl aus Alberting erwiesen. Dexl organisierte schon mehrmals eine Tombola, bei der beispielsweise der Gewinn eines Dirndls winkte und die internationalen Studentinnen so gleich hautnah mit bayerischer Lebensart und –freude in Berührung kommen konnten. Ganz so weit muss man aber nicht gleich gehen. „In der Regel werden die Studierenden zu einem traditionellen, bayerischen Essen eingeladen oder man macht gemeinsam ein Ausflug“, berichtet Ariadna Schmidt, Mitarbeiterin im International Office. Grundsätzlich kann das Programm von den Gastgebern ganz individuell gestaltet werden. Man kann sich mit einer oder mehreren jungen Leuten treffen, einmalig oder immer wieder. „Das kann jeder machen, wie er will,“ so Schmidt. Damit werde den Studierenden, die oft weit von zuhause weg sind, buchstäblich ein kleines Stück (neue) Heimat geboten. Es wird leichter, sich in der neuen Umgebung einzufinden. Alle international Studierenden sprechen Englisch, man muss also nicht nur mit Händen und Füßen kommunizieren – und viele können sich bereits sehr gut auf Deutsch verständigen. Aufgrund der hohen Nachfrage sucht die THD ständig weitere Gastgeber – nicht nur Familien und Einzelpersonen, sondern gerne auch Vereine – aus Deggendorf und Umgebung. „Am liebsten wollen wir jedem Studierenden einen Gastgeber zu vermitteln,“ sagt Schmidt und sie ist optimistisch, dass dies auch im kommenden Wintersemester wieder gelingen wird. Um die Vermittlung der Kontakte zwischen Host Families/Host Persons und Studierenden kümmert sich Marion Löfflmann. Unter marion.loefflmann@th-deg.de steht sie bei Fragen und Anmeldungen gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Bild (THD): Studentinnen aus Südkorea, Brasilien und Mexiko nahmen an einem Bavarian Dinner bei Familie Dexl aus Alberting teil

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20180921 schulbesuch schnitzeljagdStraubinger SchülerInnen erobern die THD

21.09.2018 | THD-Pressestelle - Auf ganz besondere Art und Weise informierten sich 65 SchülerInnen des Straubinger Ludwigs-Gymnasiums über das Studienangebot an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD): Im Rahmen einer Schnitzeljagd eroberten sie den Hochschulcampus und erarbeiteten sich Inhalte, die bei der Studien- und Berufswahl unterstützen.

30 Fragen und Aufgaben in drei Stunden – langweilig wurde es den Straubinger SchülerInnen an der THD nicht. „Unterhalte dich mit dem Roboter Pepper“, „Welche Studiengänge kannst Du an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften studieren“ oder „Mache ein Gruppen-Selfie mit Jenny“ waren einige der Punkte, die sich die SchülerInnen selbstständig erarbeiteten. Hilfestellung erhielten sie an 12 Stationen, die über den gesamten Campus verteilt waren. Kleine Rätselaufgaben sorgten zusätzlich für viel Spaß und gute Laune. Ein besonderer Anziehungspunkt war die Station der Firma Streicher, hier informierte Franz-Josef Karmann über das duale Studium und Karrieremöglichkeiten im Deggendorfer Unternehmen. Das Straubinger Ludwigs-Gymnasium besuchte die THD bereits zum neunten Mal, die Teilnahme an der Schnitzeljagd war jedoch eine Premiere. Nach der erfolgreichen Schnitzeljagd konnten die SchülerInnen ihre „Schatzkarten“ gegen kleine Preise eintauschen, bevor sie sich auf den Heimweg machten.

Im Rahmen der Schulbesuche vermittelt die Zentrale Studienberatung das Studienangebot der THD auf schülergerechte und unterhaltsame Weise. Da sich alle Studiengänge der THD durch eine hohe Praxisorientierung auszeichnen, ist oberstes Ziel, die SchülerInnen aktiv einzubeziehen und zum Mitmachen zu animieren. Neben Angeboten wie der Schnitzeljagd werden auch Workshops zur Studienorientierung angeboten. Bei Laborbesuchen dürfen die Nachwuchsforscher selbst Hand anlegen und beispielsweise eine App programmieren, sich in technischer Konstruktion erproben oder im Pflege-Labor die Puppe Rescusi Anne wiederbeleben. Weitere Informationen zu den Angeboten der Zentralen Studienberatung unter www.th-deg.de/studierende/beratung.

Bild (THD): Eine Station der Schnitzeljagd war die Werkstatt des Studentischen Vereins Fast Forest. Aufgabe war, ein Gruppen-Selfie mit Jenny zu machen.

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20180920 forscher unterwegs ergebnisse learning analytics vorgestelltDeggendorfer Forscher informierten in drei Ländern über das Thema Learning Analytics

20.09.2018 | THD-Pressestelle - Frankfurt, Graz, Ljubljana – in allen drei Städten vertraten Mathematikprofessor Heribert Popp und Diplom-Ingenieurin Monica Ciolacu letzte Woche mit ihrem Forschungsprojekt die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Die THD berichtete bereits im Frühjahr 2018 über Erfolge der Forschungsgruppe. Als Referenten waren sie zu namhaften Veranstaltungen rund um Informatik und E-Learning eingeladen. Vor Fachpublikum präsentierten sie ihre Erkenntnisse zum Thema Learning Analytics.

Besonders überzeugen konnten sie mit einem entwickelten „Frühwarnsystem“, um Prüflinge frühzeitig zum Lernen zu animieren bzw. Durchfallquoten in Prüfungen zu minimieren. Basis der Erkenntnisse von Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und Doktorandin Monica Ciolacu ist der Einsatz von digitaler Lehre. Dozenten können online zum Beispiel nachverfolgen, wie weit eine Gruppe mit der Abarbeitung des Lernmaterials ist. Es entsteht eine Datenbasis, mit der Auswertungen zum Lernfortschritt und zur Wahrscheinlichkeit des Prüfungserfolgs erstellt werden können.
In Frankfurt präsentierte Monica Ciolacu das sogenannte Deggendorfer Learning Analytics Cockpit bei der DeLFI Konferenz. Im Arbeitskreis „Learning Analytics“ der Fachgruppe E-Learning in der Gesellschaft für Informatik an der Goethe-Universität in Frankfurt referierte sie im Workshop. Das Learning Analytics Cockpit gibt Studierenden auf Verlangen eine Prognose des Erfolges ihrer bisherigen Lernaktivitäten. Die gezeigte Prognose soll bei als gefährdet erkannten Studierenden eine Änderung des Lernverhaltens herbeiführen.
Heribert Popp sprach zur selben Zeit beim DACHs-Symposium an der Universität Ljubljana in Slowenien und drei Tage später auf dem 17. E-Learning Tag an der FH Joanneum in Graz in Österreich. Er informierte Informatikprofessoren aus vier Ländern über seinen von Künstlicher Intelligenz (KI) geprägten Blended Learning Prozess, bei dem in der Reflexionsphase Learning Analytics eine wichtige Rolle spielt.

Das Forschungsteam Künstliche Intelligenz ist an der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften angesiedelt und besteht aus Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Monica Ciolacu, Dr. Ali Fallah Tehrani vom Technologiecampus Grafenau und den THD-Absolventen Rick Beer (Master of Science) und Leon Binder (Bachelor of Science). Für Monica Ciolacu geht es schon im Oktober zur nächsten Konferenz nach Rumänien, die vom „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ unterstützt wird. Das Komitee des internationalen Symposiums SIITME hat ihr Paper zugelassen, das sie dann als Referentin vor Ort vorstellen wird.

Bild (THD): Prof. Dr. Dr. Heribert Popp (rechts) und Monica Ciolacu (links) forschen im Bereich Künstliche Intelligenz

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20180919 digitalisierung im dialog symposiumDigitalisierung als Chance

19.09.2018 | THD-Pressestelle - Die Digitalisierung ist kein Zukunftsthema, sie betrifft uns alle. Und zwar schon heute. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat dieses Themenfeld seit langem im Fokus. Gerade erst im Juli hatte das Kabinett in München die Genehmigung einer neuen, eigenen Fakultät für Informationstechnologien an der THD beschlossen. Sie wird 2019 an den Start gehen, die Weichen sind gestellt. Aber schon jetzt möchte die THD ihren Dialog mit den Unternehmen der Region diesbezüglich weiter intensivieren.

Im kommenden Wintersemester wird es deshalb eine Reihe von sogenannten DigiCamps geben, am 28. September findet ab 12.45 Uhr im Josef-Rädlinger-Hörsaal der Hochschule ein hochkarätig besetztes Kick-Off-Symposium dazu statt. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter der lokalen und überregionalen Wirtschaft und ist mit über 200 Teilnehmern bereits seit längerem ausgebucht. Mag sein, dass die Verwendung des Begriffs „Digitalisierung“ inflationäre Maßstäbe angenommen hat. Dennoch ist diese nicht nur mitten in der Gesellschaft angekommen, sie ist zugleich die ganz große Herausforderung der kommenden Jahre für unsere Wirtschaft. Eine Herausforderung, der es sich zu stellen gilt. Die THD möchte dabei eine ganz besondere Schnittstelle einnehmen. „Mit der neuen Informatik-Fakultät an der THD wird ein Meilenstein für die Hochschule, für die Stadt Deggendorf und auch für die ganze Region gesetzt“, ist sich THD-Präsident Prof. Peter Sperber sicher. Die Rede ist von bisher kaum irgendwo angebotenen Studiengängen, circa 1000 zusätzlichen Studierenden, etwa 60 weiteren Arbeitsplätzen und einem Gesamtinvestment von rund 80 Millionen Euro.

Aber die THD versteht sich eben nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern explizit auch als Partner der Wirtschaft – und hier insbesondere des Mittelstandes – in Ostbayern. „Wir wollen“, so Sperber, „die Smart Economy der Zukunft als wissenschaftlicher und forschender Partner der Unternehmen mitgestalten.“ Ein ganz neuer Baustein dieses Austauschs sei das Format „Digitalisierung im Dialog“, das am 28. September mit einer großen Auftaktveranstaltung startet. In der Folge werde es bis zu acht DigiCamps der verschiedenen Fakultäten der THD geben. Dort wird praxisnah und zusammen mit Industriepartnern über erfolgreiche Wissens- und Technologietransfers in Sachen Digitalisierung, aber auch über bedeutsame neue Trends berichtet. Im Zentrum jeder dieser Veranstaltungen: Der Dialog, der Austausch, das Gespräch mit allen beteiligten und interessierten Akteuren.

Ein besonderes Highlight des Auftaktsymposiums am 28. September ist der Vortrag von Sven Gábor Jánszky, der als Deutschlands innovativster Trendforscher gilt. Seine provokante Frage: „Wieviel Mensch verträgt die Zukunft?“ Jánszky ist Direktor des 2b AHEAD ThinkTanks. Auf seine Einladung treffen sich seit zwölf Jahren rund 250 Firmen- und Innovationschefs der deutschen Wirtschaft. Jánszkys Trendanalysen zu den Lebens-, Arbeits- und Konsumwelten der kommenden zehn Jahre und seine Strategieempfehlungen prägen die Zukunftsdiskussionen vieler Branchen. Als Sparringspartner für Vorstände führt und moderiert er die Strategieentwicklung hin zu Geschäftsmodellen der Zukunft.

Als weitere kompetente Referenten sind der Staatsminister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, THD-Präsident Prof. Sperber, Dr. Marco Heck, Vice President Operations, MANN+HUMMEL GMBH, Prof. Dr. Thomas Bartscher, Leiter des I:AD Instituts für Arbeit & Digitalisierung sowie Wissenschaftlicher Leiter des Weiterbildungszentrums an der THD und Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth, Professor an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der THD, vorgesehen. Sie alle werden das Thema Digitalisierung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Aber stets mit einer Forderung: Der Mensch steht im Mittelpunkt, die Technik ist das Werkzeug – für eine bessere Welt von morgen.

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20180907 neues seminar statistik und data science„Statistik und Data Science“ für KMU aus der Region

07.09.2018 | THD-Pressestelle - Um kleinen und mittelständischen Unternehmen zu ermöglichen, Mitarbeiter im Bereich Big Data zu qualifizieren, bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ab Herbst ein einmaliges Weiterbildungsangebot an. „Statistik und Data Science“ heißt das Seminar, das aus einem geförderten Projekt entstanden ist. Das Besondere daran: Das Seminar ist kostenlos und wird gemeinsam mit Unternehmern im Vorfeld entwickelt und auf deren Bedürfnisse zugeschnitten. Der Startschuss fällt Ende Oktober mit einer Auftaktveranstaltung und einem ersten Treffen aller Beteiligten.

Ob im Handel oder in der Industrie, in allen Wirtschaftsbereichen gelten Daten als das neue Öl des 21. Jahrhunderts. Daten sind der Rohstoff, aus dem Spezialisten in den Unternehmen durch Analysen wertvolle Erkenntnisse gewinnen, Prognosen für die Zukunft berechnen oder Entscheidungsprozesse automatisieren. In der Praxis heißt das zum Beispiel: Unternehmen wissen, was der Kunde bestellen wird, noch bevor es der Kunde selbst weiß. Polizisten können mit Hilfe der Daten im Voraus berechnen, wann und wo mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Verbrechen geschehen wird. Systeme erkennen einen bevorstehenden Ausfall einer Industriemaschine. Im Seminar „Statistik und Data Science“ der THD sollen die drei Kernbereiche Datenspeicherung, Datenanalyse und die eigenständige Bearbeitung einer Datenanalyse vermittelt werden. Das Angebot richtet sich speziell an Unternehmen der Region. Ab Herbst werden die Bedürfnisse der teilnehmenden Unternehmen analysiert, um im Anschluss das Seminar im Blended-Learning-Format passend zu entwickeln. Eine Teilnahme setzt also voraus, sich an der Entwicklung der Inhalte zu beteiligen, die später den Mitarbeitern vermittelt werden. Das Weiterbildungskonzept sieht eine Mischung aus Präsenzveranstaltungen am Technologiecampus Grafenau, Webinaren und virtuellen Lernphasen vor. Die ersten Unterrichtseinheiten starten im Frühjahr 2019. Interessierte Unternehmer, die ihre Mitarbeiter für das Seminar anmelden möchten, können sich jetzt mit Projektkoordinatorin Judith Scheuerer, judith.scheuerer@th-deg.de, in Verbindung setzen.

Die Entwicklung dieses besonderen Seminars wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), durch das Bayerische Wissenschaftsministerium sowie durch die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb). Die Projektverantwortung an der THD liegt bei Dr. Robert Hable und Prof. Dr. Benedikt Elser. Bei der Organisation und Konzeption der unterschiedlichen Lehrmethoden werden die Data-Science-Experten durch das Institut für Qualität und Weiterbildung (IQW) unterstützt. Als positiven Nebeneffekt der Zusammenarbeit schon in der Entwicklungsphase, erhoffen sich die Verantwortlichen ein längerfristiges Netzwerk für Forschung und Entwicklung zusammen mit Unternehmen.

Bild (Adobe Stock): Mit Hilfe von Data Science können Unternehmen ihr Innovationspotential steigern. Die Experten der THD bieten im Frühjahr 2019 einmalig eine Weiterbildung in diesem Bereich an.

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20180903 staatsminister besucht laboreKultusminister besichtigt neue Labore der Hochschule

03.09.2018 | THD-Pressestelle - Über zwei besonders zukunftsrelevante Forschungsbereiche informierte sich Kultusminister Bernd Sibler vergangene Woche an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Professoren, Mitarbeiter und Studierende präsentierten jeweils den Forschungsstand zur Automatisierung der Unikatfertigung sowie im Bereich Autonome Systeme/Fahrerassistenzsysteme.

Begleitet von Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber traf Bernd Sibler am Donnerstagnachmittag ein, um die neuen bzw. umgestalteten Großraumlabore im Gebäudeteil L an der THD zu besichtigen. Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge, Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, und Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller, Fraunhofer Anwendungszentrum CT in der Messtechnik, informierten über verschiedene Aspekte der Automatisierung der Unikatfertigung. Intelligente Prozesse, App-basierte Zusammenarbeit und Einführung von Robotik in diesem Bereich konnten sie durch die Präsentation im neuen Labor greifbarer machen. Prof. Dr.-Ing. Gerald Kupris, Fakultät für Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik, stellte neben seinem neuen Labor und dessen Activity Areas, auch verschiedene autonome Fahrzeuge und deren Besonderheiten vor. Genutzt wird das Labor regelmäßig auch von Studierenden, zum Beispiel um Robotik-Wettbewerbe vorzubereiten. Das Anfang 2018 neu gegründete Labor wird mit Unterstützung verschiedener Kooperationspartner noch weiter aufgebaut. Ziel ist das Heranführen von Studierenden an Themen des autonomen Fahrens.

Bild (THD): Kultusminister Bernd Sibler informierte sich über den Forschungsstand zur Automatisierung der Unikatfertigung sowie im Bereich Autonome Systeme/Fahrerassistenzsysteme an der THD

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20180827 irish craic thd studierende besuchten sprachkurs auf der gruenen inselZum wiederholten Mal organisierte das AWP- und Sprachenzentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) vom 7. bis zum 17. August eine Sprachreise.

27.08.2018 | THD-Pressestelle - Ziel der fakultätsübergreifenden Gruppe von insgesamt zehn Studierenden war diesmal Cork in Irland. Die zweitgrößte Stadt Irlands erwies sich durch ihre historischen Bauten, ihr künstlerisches Flair, ihrer Nähe zur Küste und ihren gastfreundlichen Einheimischen als ideales Reiseziel.

Die Studierenden besuchten an der dortigen Partnerhochschule, dem Griffith College Cork, einen zweiwöchigen Sprachkurs.  In den von Muttersprachlern unterrichteten Kursen mit maximal zehn Teilnehmern verschiedenster Nationalitäten konnten die Studierenden auf der ihnen entsprechenden Niveaustufe sowohl Grammatik als auch Hörverstehen und Konversation üben. Die vertieften Englischkenntnisse konnten bei zahlreichen Freizeitaktivitäten und Gesprächen mit den aufgeschlossenen Iren direkt in die Praxis umgesetzt werden. Das Gastland beeindruckte hier durch quirlige Markthallen, altehrwürdige Kathedralen, mittelalterliche Burgen sowie die malerische Hafenstadt Cobh und die bekannten Cliffs of Moher. 

„Solche Reisen“, so Iris Bubenhofer vom Sprachenzentrum der THD, „stellen eine hervorragende Ergänzung zum studentischen Lernen dar und verbessern deutlich die Selbstsicherheit in der Anwendung der Sprache.“ Aber nicht nur das. Auch die persönliche Entwicklung werde durchaus gefördert. So erhalten die Studierenden beispielsweise Einblick in Kultur und Mentalität des jeweiligen Gastlandes. Eine Sprachreise ist also eine gute akademische Investition, die sich auszahlt. Das Projekt wurde dementsprechend seitens der THD gefördert und soll aufgrund der positiven Rückmeldung auch in Zukunft erneut stattfinden.

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20180813 foerdergelder digitale lehre für thdDie Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist mit 19 digitalen Lehrkursen Spitzenreiter unter den bayerischen Hochschulfakultäten.

13.08.2018 | THD-Pressestelle - Diese Kurse werden über die virtuelle Hochschule Bayern (vhb) angeboten. Nun hat Prof. Dr. Ralf Alefs von der vhb weitere Fördergelder erhalten, um einen zusätzlichen Kurs zum Thema »Grundlagen der Besteuerung: Grundlagen Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer« zu entwickeln. Die Teilnahme wird mit drei ECTS-Leistungspunkten (European Credit Transfer System) dotiert. Kooperationspartner ist die Fachhochschule Rosenheim.

In einem neuen Angebot der vhb, »smart vhb« genannt, erhielt die THD die Zusage über eine finanzielle Förderung in Höhe von insgesamt 170 000 Euro für ihre 85 Online-Lehreinheiten. Zusammen fördert die vhb 950 digitale Einheiten in ganz Bayern. Davon entfällt demnach fast ein Zehntel alleine auf Deggendorf. Aufbau und Ziele des Programms erläutert Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, vhb Beauftragter an der THD: „Mit »smart vhb« wird ein Repositorium für Online-Lerneinheiten aufgebaut, die sich flexibel in die Präsenzlehre integrieren lassen. Solche digitalen Lehreinheiten sollen eine Bearbeitungszeit von 45 Minuten haben, damit sie sinnvoll mit Präsenzlehrveranstaltungen kombinierbar sind. Die Lehreinheiten werden durch Lernziele definiert.“ Den Studierenden werde anhand von Selbstkontrollaufgaben die Möglichkeit gegeben, ihre persönlichen Lernziele zu überprüfen. Die Zusammensetzung aus unterschiedlichen Lehrmaterialien, wie Videos, Textelementen oder Simulationen, garantiere eine mediendidaktisch abwechslungsreiche Darstellung der jeweiligen Thematik.

„Die von der THD bereitgestellten bzw. zu entwickelnden Inhalte reichen von Logistik, Digitaler Signalverarbeitung, Regelungstechnik, qualitativer Methodenlehre, Compilerbau, agilem Projektmanagement, Benutzerinterfaces, Managementsystemkomponenten bis hin zu Trainingsplanung, Neuroanatomie oder Künstlicher Intelligenz“, berichtet Prof. Popp. Ab dem Wintersemester 2019/20 seien dann sämtliche Lehrinhalte bayernweit einsetzbar.

Prof. Popp kümmert sich als vhb Beauftragter um die »smart-vhb«-Projekte. Er selbst hat im Sommersemester 2018 Künstliche Intelligenz im vhb Kurs »Wissensmanagement« eingesetzt. „Wie schon im Wintersemester davor, mit sehr positivem Ergebnis“, so Prof. Popp. Die Zahl der Studierenden, die sich zur Prüfung anmelden und dann doch nicht antreten, konnte beispielsweise halbiert werden.

Bild (THD): Ergänzende digitale Lehrangebote erfreuen sich immer größeren Zuspruchs

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20180802 prof feichtGebürtiger Deggendorfer wird Professor am European Campus Rottal-Inn

02.08.2018 | THD-Pressestelle - Ab September 2018 ist der aus Deggendorf stammende Dr. Robert Feicht neuer Professor für das Lehrgebiet "Betriebswirtschaft - Schwerpunkt Energie- und Ressourcenwirtschaft" am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen. Angesiedelt ist diese Professur an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Robert Feicht absolvierte nach seinem Abitur im Jahr 2001 in Deggendorf ein Doppelstudium in den Fächern Mathematik und Betriebswirtschaftslehre. Er studierte zunächst an der RWTH Aachen, später an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Anschluss war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Fraunhofer-Gesellschaft am Standort Nürnberg tätig. Neben der Beratung von mittelständischen Unternehmen entwickelte er dort kundenspezifische mathematische Lösungsverfahren im Bereich der Netzwerk- und Personaleinsatzplanung. Später kehrte er an die Universität Erlangen-Nürnberg zurück und verfasste dort im Bereich der Wirtschaftstheorie seine interdisziplinäre Promotion mit Bezug zur Ressourcenwirtschaft. Die vergangenen fünf Jahre stand Dr. Robert Feicht in Diensten der Regierung der Oberpfalz. Er verantwortete die Bereiche Energiewende und Digitalisierung. Sein Aufgabenspektrum reichte von der Beratung von Unternehmen und nachgelagerten Behörden hin zu Koordinierung, Aufbau und Abwicklung von Förderprogrammen im Energie- und Digitalisierungsbereich. Er verfügt bereits über umfangreiche Erfahrungen in der Hochschullehre. Feicht freut sich auf die neuen Herausforderungen, die neben der Lehre auch den weiteren Aufbau am European Campus in Pfarrkirchen umfassen. "Es fühlt sich ein bisschen an wie Nach-Hause-Kommen – sowohl die Rückkehr in den Hochschulbereich als auch die Verbindungen zu meiner Geburtsstadt Deggendorf!", so der neue Professor. Seine Freizeit verbringt der dreifache Vater am liebsten im Kreis seiner Familie in der Natur. Wandern, Radfahren und Skifahren zählen zu den Hobbies der jungen Familie.

Bild (THD): Der gebürtige Deggendorfer Dr. Robert Feicht übernimmt ab September 2018 eine Professur an der THD. Er wird am European Campus in Pfarrkirchen tätig sein.

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20180727 startupcampus der thd berät startup level51THD Startup Campus übergibt Beratungsgutschein an das Deggendorfer Jungunternehmen Level51

27.07.2018 | THD-Pressestelle - Der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt Existenzgründungen und begleitet innovative Gründerinnen und Gründer an der Hochschule von der Ideenfindung bis zur Unternehmensgründung. Im Rahmen dieser Tätigkeit verloste das Team des THD Startup Campus im Sommersemester einen Gutschein für eine Beratung neu gegründeter Unternehmen im Wert von 1000 Euro.

Gewinner der Verlosung ist Julian Scheuchenzuber mit seinem Startup Level51. Julian Scheuchenzuber ist ehemaliger Student der THD und leitet das junge Unternehmen, das sich in Deggendorf angesiedelt hat. „Der Kontakt zu Unternehmen, die von Deggendorfer Studierenden gegründet wurden, ist uns sehr wichtig“, sagt Alfons Weinzierl, Mitarbeiter des THD Startup Campus. Denn das fünfköpfige Team des THD Startup Campus hat sich auch den Aufbau eines Gründernetzwerks im Umfeld der Hochschule zum Ziel gesetzt. Startups, die sich hier einbringen möchten, können sich per E-Mail an startupcampus@th-deg.de wenden.

Das Thema Existenzgründung ist an der Technischen Hochschule Deggendorf schon immer sehr präsent. Der THD Startup Campus hat sich im Laufe des vergangenen Jahres als offizielle Institution zur Beratung und Förderung formiert. Das Team aus Professoren und Mitarbeitern unterstützt Studierende auf ihrem Weg zur Gründung eines Unternehmens. 2017 waren es allein 33 Gründerinnen und Gründer, in den verschiedensten Gründungs- oder Unternehmensphasen, die das Angebot in Anspruch genommen haben. Einen Überblick über den THD Startup Campus gibt auf der THD Webseite: https://www.th-deg.de/de/studierende/thd-startup-campus

Bild (THD): (v.l.) Prof. Dr. Thomas Geiß, Alexander Böckl, Julian Scheuchenzuber (Gewinner der Verlosung), Martina Heim, Alfons Weinzierl

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20180719 3d vasenHistorische Vasen aus dem 3D-Labor

23.07.2018 | THD-Pressestelle - Kunstgeschichte wieder zum Leben erweckt: Auf der Roseninsel im Starnberger See sind seit kurzem zwei verloren gegangene Bronzevasen aus dem 19. Jahrhundert wieder zu sehen. Mithilfe innovativer 3D-Technik entstanden die detaillgetreuen Nachbildungen unter Leitung von Professor Joerg Maxzin an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Am vergangenen Freitag, 20. Juli, überreichte der Förderkreis Roseninsel Starnberger See e.V. die Vasen an die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.

Zwei Jahre nahm die aufwendige Prozedur in Anspruch, in der das Team des 3D-Labors der TH Deggendorf an der Nachbildung der Bronzevasen arbeitete. Als Vorlage diente dabei lediglich ein historisches Foto der Vasen. Auf Basis dieser Rekonstruktion erstellte die Firma Voxeljet in Augsburg spezielle ausschmelzbare 3D-Drucke. Guss und Patinierung erfolgten schließlich bei der Firma Arakunst in Altrandsberg. Beim Festakt zur feierlichen Übergabe der Vasen hielt Professor Joerg Maxzin einen Vortrag über die außergewöhnliche Nachbildung. Die Vasen zierten einst die Westterrasse des Casinos auf der Roseninsel. Das Casino ist eine Villa, die von König Maximilian II. als Sommerhaus im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Es war beliebter Rückzugsort der bayerischen Königsfamilien. Die neuen Vasen sind seit der Übergabe im Casino wieder zu finden. Heute dient es als Museum und kann für Feierlichkeiten genutzt werden. Die Technische Hochschule Deggendorf ist mit einem modernen 3D-Labor ausgestattet. Der Fokus der Forschung liegt auf 3D-Digitalisierungs- und Darstellungsverfahren im Umgang mit dreidimensionalem Kulturerbe. Das Lenbachhaus in München und das Bayerische Nationalmuseum zählen in diesem Forschungsbereich zu den Kooperationspartnern der THD. Unter Leitung von Professor Joerg Maxzin entstand im Deggendorfer Labor eine Vielzahl von Repliken, darunter auch die einer antike Bronze-Statuette für die Roseninsel. Das langjährigste und kunstgeschichtlich bedeutsamste Projekt war die Rekonstruktion und Ergänzung des Evangelisten Lukas in der Münchner Theatinerkirche, anschaulich dokumentiert in dem Buch „Lukas aus der Asche“.

Bild (THD): Die Bronzevasen wurden im 3D-Labor der THD aufwendig rekonstruiert. Als Vorlage diente lediglich ein historisches Foto.

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20180717 ministerrat genehmigt neue fakultätGrünes Licht für neue Fakultät vom Ministerrat

17.07.2018 | THD-Pressestelle - Am 17. Juli hat der Ministerrat ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Hochschulausbau in allen Regierungsbezirken beschlossen. Auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat das Kabinett bedacht. Den Antrag für ein Zentrum für Digitalisierungstechnologien haben die Kabinettsmitglieder mit einer Zuwendung von 80 Millionen Euro und über 60 neuen Stellen bewilligt.

Das Konzept der THD sieht im Rahmen des Zentrums für Digitalisierungstechnologien auch die Entstehung einer neuen Fakultät vor. Hier sollen innovative Studiengänge im Informatikbereich angeboten werden und rund 1000 Studienplätze entstehen. Ausgebildet werden dort Fachkräfte in Schlüsselbereichen, in denen die Wirtschaft dringend Nachwuchs sucht. Vor rund einem Jahr hatten THD-Präsdient Prof. Dr. Peter Sperber und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser das Konzept vorgestellt. Über die schnelle Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung freuen sie sich sehr. Nach dem positiven Beschluss des Ministerrates stehen für die THD nun erste Entscheidungen über den Standort der Erweiterung und Umstruktierung der Fakultäten an.

Bild (THD): Die TH Deggendorf wird eine neue Fakultät für Informatikstudiengänge aufbauen.

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20180717 unterzeichnung innovationsbündnis bayerische staatskanzlei"Innovationsbündnis Hochschule 4.0" unterzeichnet

17.07.2018 | Bayerische Staatskanzlei - Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle unterzeichnen Innovationsbündnis Hochschule 4.0 / Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Mittel für Hochschulen in Milliarden-Höhe / Beste Chancen für kluge und kreative Köpfe“ / Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle: „Innovationsbündnis sorgt für Planungssicherheit / Staat und Hochschulen ziehen an einem Strang“

Anlässlich der heutigen Kabinettssitzung mit dem Schwerpunkt Wissenschaft und Forschung unterzeichneten Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle gemeinsam mit 32 Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten das Innovationsbündnis Hochschule 4.0. „Wir sind stolz auf die leistungsstarke, vielfältige und innovative Hochschullandschaft in Bayern. Die klügsten und kreativsten Köpfe sollen auch in Zukunft in Bayern die besten Chancen haben“, sagte Ministerpräsident Dr. Markus Söder. „Wir schreiben die Erfolgsgeschichte fort und stellen Mittel in Milliardenhöhe für unsere Hochschulen unter den ‚Schutzschirm‘ des Bündnisses – so geben wir unseren bayerischen Hochschulen ein Höchstmaß an Planungssicherheit und Stabilität“, so Söder weiter. Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle betonte: „Mit dem heute unterzeichneten Innovationsbündnis Hochschule 4.0 bekennt sich Bayern zu einer klaren politischen Prioritätensetzung für Bildung, Wissenschaft und Innovation. Wir garantieren den Hochschulen verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Diese Selbstverpflichtung des Staates stellt ein echtes Privileg der Hochschulen dar. Gleichzeitig belegt der Abschluss des Bündnisses: Staat und Hochschulen ziehen weiter an einem Strang - zum Wohle der Wissenschaft, der Studierenden und nicht zuletzt zum Wohle Bayerns!“

Seit 2005 schließt der Freistaat Bayern mit den bayerischen Hochschulen Innovationsbündnisse ab. Das aktuelle Innovationsbündnis Hochschule 2018 läuft Ende 2018 aus. Das neue Innovationsbündnis Hochschule 4.0 ist auf den Zeitraum 2019 bis 2022 angelegt. Mit dem Innovationsbündnis gewährt der Freistaat den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit über den aktuellen Doppelhaushalt hinaus. Im Gegenzug verpflichten sich die Hochschulen auf die Erreichung hochschulpolitischer Ziele, etwa eine konkrete Anzahl zusätzlich aufzunehmender Studienanfänger. Das neue Innovationsbündnis Hochschule 4.0 enthält gegenüber den derzeit geltenden Regelungen folgende wesentlichen Punkte und Weiterentwicklungen:

  • Die Hochschulen erhalten über den aktuellen Doppelhaushalt hinaus für die Laufzeit des neuen Bündnisses eine Mittelgarantie in Milliardenhöhe.
  • Der Innovationsfonds Universitäten soll von 8,1 Millionen Euro auf 25,5 Millionen € pro Jahr, der Innovationsfonds für Fachhochschulen von 2,2 Millionen Euro auf 17,0 Millionen € pro Jahr aufgestockt werden. Der neue Innovationsfonds für Kunsthochschulen wird mit einem Budget von 1,0 Millionen € pro Jahr ausgestattet.
  • Automatischer Ausgleich der Tarifsteigerungen auch für Universitätskliniken: Tarifsteigerungen erhöhen automatisch die Mittel, die Hochschulen, erstmals einschließlich der Universitätsklinika, zur Verfügung stehen. Allein für die Universitätsklinika bedeutet die „Schließung der Tarifschere“ für das Jahr 2019 ein Plus von 12 Millionen € und für 2020 ein Plus von 19,7 Millionen €.

Der Ministerrat hat dem Innovationsbündnis Hochschule 4.0 am 24. April 2018, der Landtag am 10. Juli 2018 zugestimmt.

Bild (Bayerische Staatskanzlei): Präsidentinnen und Präsidenten bayerischer Hochschulen und Universitäten beim Termin in der Bayerischen Staatskanzlei

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20180720 spendenübergabe sparkassenverband an thd fördervereinFörderverein freut sich über Spende

20.07.2018 | THD-Pressestelle - Über einen Scheck im Wert von 2500 Euro durften sich Prof. Dr. Rolf Bank, Vorsitzender des Fördervereins der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber am Freitag, 20. Juli, freuen. An der Hochschule überreichte Sparkassenvorstand Stefan Swihota im Namen des Sparkassenverbandes Niederbayern die Zuwendung.

„Mit unserer Spende bringen wir unsere Wertschätzung für die Arbeit der THD zum Ausdruck und leisten natürlich gleichzeitig einen Beitrag, dass diese gute Arbeit auch weitergehen kann“, erklärt Swihota. Der Sparkassenverband Niederbayern gehört zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Deggendorfer Hochschule und ist selbst langjähriges Mitglied im Förderverein. Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota ausdrücklich für die großzügige und langjährige Unterstützung des Sparkassenverbandes, die sich nicht nur in finanziellen Zuwendungen erschöpft. Im Mentorenprogramm oder durch die Vergabe von Stipendien engagiert sich die Sparkasse Deggendorf seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.

Bild (THD): (v.l.) THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Sparkassenvorstand Stefan Swihota und Vorsitzender des THD-Fördervereins Prof. Dr. Rolf Bank

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20180719 besuch frank walter steinmeier tc grafenau bild 1Bundespräsident informiert sich über innovative Forschung „made in Grafenau“

18.07.2018 | TC Grafenau - Am Mittwoch, 18. Juli, besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Technologiecampus Grafenau (TCG). Im Rahmen seiner Regionalreise unter dem Motto „Land in Sicht“ war die Forschungseinrichtung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) seine erste Station. Gemeinsam mit dem bayerischen Kultusminister Sibler und regionalen Bundestagsabgeordneten informierte sich Frank-Walter Steinmeier über die zukunftsweisenden Projekte des Campus. Großes Interesse weckte besonders das Projekt „Digitales Dorf“, das sich im vergangenen Jahr in Windeseile zum Erfolgsmodell entwickelte.

Seit der Eröffnung des Technologiecampus Grafenau im Jahre 2013 hat sich die Forschungseinrichtung rasant entwickelt. Mit seinen vielfältigen Projekten weckte das fast 40-köpfige Team um Campusleiterin Prof. Dr. Diane Ahrens nationale wie internationale Aufmerksamkeit. Durch die enge Zusammenarbeit mit Politik, Kommunen und Wirtschaft wurden Berichte über die Aktivitäten der rührigen Forschungsgruppe bis nach Berlin getragen.

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Impulsgeber für die Region

Die Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl und Thomas Erndl sowie Kultusminister Bernd Sibler und Landrat Sebastian Gruber begleiteten Bundespräsident Steinmeier. Auch Hochschulpräsident Peter Sperber und Grafenaus Bürgermeister Max Niedermeier freuten sich sehr über den hohen Besuch. Diane Ahrens, Leiterin des Technologiecampus, gab ihren Gästen einen kurzen Überblick über die Arbeit der Forscher in Grafenau: „Unser Erfolg liegt in der interdisziplinären Zusammenarbeit. Erfahrene Logistiker verstehen das Kundenproblem, Statistiker analysieren die vorliegenden Daten, Mathematiker entwickeln Lösungsalgorithmen und Informatiker setzen diese gemeinsam mit Mediendesignern in bedienfreundliche Software um.“ Damit kommen am Technologiecampus Grafenau alle Lösungen aus einer Hand. „In einer Region fern von den bekannten Ballungszentren, wirken wir deshalb umso mehr als Impulsgeber und können viel bewegen“, erläutert Ahrens. 2015 belebte der Neubau für die Außenstelle der THD sichtlich den Stadtkern von Grafenau: aus einer Problemregion mit Leerständen begann sich ein modernes offenes Stadtzentrum zu entwickeln. Campusleiterin Diane Ahrens legt außerdem ein besonderes Augenmerk auf die Verwurzelung in der Region sowie die Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen im Bayerischen Wald, erwähnte aber auch größere Partner wie beispielsweise Rhode & Schwarz und BMW. Staatsminister Sibler äußerte sich lobend über grenzüberschreitende Projekte mit Tschechien.

20180719 besuch frank walter steinmeier tc grafenau bild 2Forschung „made in Grafenau“

An drei Thementischen stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TCG dem Bundespräsidenten ausgewählte Projekte aus den Forschungsschwerpunkten des Campus vor. Thementisch eins und zwei waren dem digitalen Dorf gewidmet. Das digitale Dorf hat zum Ziel, die Lebensqualität im ländlichen Raum mit Hilfe der Digitalisierung zu unterstützen und dabei digitale Anwendungen in diversen Lebensbereichen wie Mobilität, Medizin, Schule und Verwaltung umzusetzen. Am ersten Thementisch thematisierte das Projektteam die Arbeit des TCG als Wegbereiter in eine digitale Zukunft. Enger Bürgerdialog, adäquate Berücksichtigung der Ängste und Vorbehalte seien ein Grundstock erfolgreicher Umsetzung. Allerdings seien mit Digitalisierung nicht nur offene Türen vorzufinden und, wie Steinmeier ergänzte, „insbesondere die Vorteile und Erleichterungen aufzuzeigen“.
An Thementisch zwei erfuhr der Bundespräsident mehr über die Technologie hinter dem Digitalen Dorf. Professor Elser betonte, dass die Technologien so entwickelt würden, dass diese auch für finanzschwache Kommunen kostengünstig und pflegearm seien. Jessica Laxa, Technische Leiterin im Projekt „Digitales Dorf“, sprach über Angebote, von denen Gemeindebewohner profitieren können. Zum Beispiel über die Möglichkeit, Vereinstermine unkompliziert selber in einen Dorfkalender einzupflegen. Oder über eine „Mitmach-App“, die bereits in hohem Maße genutzt wird, um die kommunale Verwaltung auf kleinere Missstände, Schäden oder Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen. Bürgermeister Niedermeier bestätigte, dass so ein direkter Draht zur Gemeinde geschaffen würde.
Neben regionaler Entwicklung, Logistik und Supply Chain Management, beschäftigt sich das Grafenauer Team auch mit Big Data Analytics und Big Data Applications, also Datenbanken, Analysen, Prognosen und maschinellem Lernen. An Thementisch drei berichtete die Forschungsgruppe über ihre Arbeit in diesem Bereich. Während in Betrieben zum Beispiel mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Maschineneinstellungen oder die innerbetriebliche Materialversorgung verbessert werden, trägt der Campus im Handel dazu bei, anhand von Prognosen die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren oder Modeverkäufe besser vorhersagen zu können. Bundespräsident Steinmeier war sichtlich von den Forschungsinhalten angetan und testete den vorbereiteten Foodscanner. Dieser kann in Sekundenschnelle Qualitätsmerkmale zu Obst und Gemüse ausgeben, zum Beispiel den Süßegehalt von Äpfeln. Die Grafenauer Forscher nutzen diese Technologie, um darauf aufbauend auch Haltbarkeitsprognosen zu den Lebensmitteln abgeben oder qualitätsmindernde Fehler in der Lieferkette aufdecken zu können. Begeisterung fand das abschließend vorgestellte Projekt zur besseren Essensplanung in Großkantinen. Teamleiter Robert Hable erklärte, dass die Datenanalyse die Anzahl der benötigten Gerichte wesentlich genauer prognostiziert und die Überproduktion von Essen um 20 bis 40 Prozent gesenkt werden könne.

Nach einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Grafenau und das Gästebuch des Technologiecampus Grafenau verabschiedete sich Steinmeier vom im Foyer versammelten Team des Technologiecampus.

Bild 1 (THD): Frank-Walter Steinmeier (vorne mittig) mit (v.l.) Bundestagsabgeordneter Rita Hagl-Kehl, Staatsminister Bernd Sibler, Campusleiterin Prof. Dr. Diane Ahrens, Bundestagsabgeordnetem Thomas Erndl, Landrat Sebastian Gruber und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber

Bild 2 (THD): An drei Thementischen stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Delegation um Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Projekte des Technologiecampus Grafenau vor.

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20181004 erstsemestertag

04 October 2018 | DIT Public Relations

On 1 October, the new winter semester 2018/19 officially started at universities of applied sciences in Bavaria. The number of students at the Deggendorf Institute of Technology has risen to a new maximum of around 7,000. There have never been this many freshers and international students in Deggendorf.

For the 2370 freshers, the semester began with the First Semester Day, organized by the Student Association. There were numerous information stands on campus and the official first semester welcome was broadcast in several lecture halls and via live stream. As part of the welcoming speech, the students heard DIT President Prof. Dr. Peter Sperber, the Minister of Culture Bernd Sibler, the Lord Mayor Dr. Christian Moser and representatives of important departments for the students in the future. In order for the freshers to find their way, first-semester mentors are available in every course of study.

For the first time, the Bachelor's programme Technical Design and the Master's programme Mechatronic and Cyberphysical Systems are offered. The part-time Bachelor's degree course in Business Informatics is now focused on Data Science. A new or revised program of seminars, workshops and lectures is also available from Career Service. Registrations are now possible here.

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20180716 thd kinderuniFeuer und Flamme für die Kinderuni

16.07.2018 | THD-Pressestelle - Dass die Feuerwehr Brände löscht, weiß eigentlich jedes Kind. Wie das aber genau geht, das erlebt man bei der letzten Kinderuni in diesem Schuljahr am 20. Juli auf dem Gelände der Feuerwehr Deggendorf. Kinder ab acht Jahren dürfen zusammen mit ihren Begleitpersonen nicht nur schauen, sondern auch selbst Hand anlegen. Los geht’s um 17 Uhr. Alle Neugierigen und feuerfesten Interessenten sind herzlich eingeladen.

Wo Rauch ist – nämlich im sogenannten Rauchhaus – da ist auch Feuer. Und dann hilft nur der „Fire Trainer“, der quasi kinderleicht zu bedienen ist und den Flammen schnell den Garaus macht. Neben solch aufregender Action können zahlreiche Löschfahrzeuge sowie die technische Ausrüstung besichtigt werden. Judith Rothenwöhrer, Fachbereichsleiterin Brandschutzerziehung im Kreisfeuerwehrverband Deggendorf e.V., wird den kleinen und großen Besuchern berichten, was Kinder bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr Deggendorf alles machen, und wie sie vielleicht selber einmal Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Kinderuni besteht die Möglichkeit, das Feuerwehr-Equipment noch länger anzuschauen. Geparkt werden kann rund um das Gerätehaus (Feuerwehrgelände St.-Florian-Weg 3), außer auf den gekennzeichneten Flächen. Auch im neuen Schuljahr wird es übrigens wieder spannende Kinderunis geben. Einen kleinen Vorgeschmack gibt’s bereits jetzt unter www.kinderuni-deggendorf.de

Bild (Feuerwehr Deggendorf e. V.): Bei der Kinderuni im Deggendorfer Feuerwehrhaus heißt es auch ordentlich zupacken

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20180712 notizen dostal treffen degBeste Aussichten für weitere Kooperationen

28.06.2018 | THD-Pressestelle Ende Juni trafen sich zahlreiche Studierende der Westböhmischen Universität Pilsen (WBU), der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und Studienbewerber bei der vierten und letzten Veranstaltung des grenzüberschreitenden Kooperations- und Kontaktforums „Gemeinsames Kennenlernen“ auf dem Campus der TH in Deggendorf.

Nach der Begrüßung durch die Dekane Prof. Dr. Michael Moritz, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, und Prof. Dr. Peter Fröhlich, Fakultät Maschinenbau und Mechatronik, besichtigten die Teilnehmer die Design- und Kunst Ausstellung. Abschlussarbeiten der Designfakultät Ladislava Sutnara und EU-Projektarbeiten wurden vorgestellt. Vilem Dostal, Dozent an der THD, führte durch die Labore. Für ihn war das abschließende Treffen ein voller Erfolg. „Die Ausstellung hat gezeigt, dass technisches Design und Technik zusammengehört und die Kooperation von WBU und THD, Studiengang Technisches Design, im Herbst erfolgreich starten kann“, zieht Dostal sein Fazit.

Bild (THD): Die Studierenden mit ihren Betreuern auf dem Deggendorfer Campus.

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20180712 notizen dostal treffen degBeste Aussichten für weitere Kooperationen

28.06.2018 | THD-Pressestelle Ende Juni trafen sich zahlreiche Studierende der Westböhmischen Universität Pilsen (WBU), der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und Studienbewerber bei der vierten und letzten Veranstaltung des grenzüberschreitenden Kooperations- und Kontaktforums „Gemeinsames Kennenlernen“ auf dem Campus der TH in Deggendorf.

Nach der Begrüßung durch die Dekane Prof. Dr. Michael Moritz, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, und Prof. Dr. Peter Fröhlich, Fakultät Maschinenbau und Mechatronik, besichtigten die Teilnehmer die Design- und Kunst Ausstellung. Abschlussarbeiten der Designfakultät Ladislava Sutnara und EU-Projektarbeiten wurden vorgestellt. Vilem Dostal, Dozent an der THD, führte durch die Labore. Für ihn war das abschließende Treffen ein voller Erfolg. „Die Ausstellung hat gezeigt, dass technisches Design und Technik zusammengehört und die Kooperation von WBU und THD, Studiengang Technisches Design, im Herbst erfolgreich starten kann“, zieht Dostal sein Fazit.

Bild (THD): Die Studierenden mit ihren Betreuern auf dem Deggendorfer Campus.

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20180712 notizen dostal annaDeggendorfer Studententeams präsentieren ihre Projekte in Pilsen

10.06.2018 | THD-Pressestelle Zur Semesterabschluss-Präsentation trafen sich Studententeams aus Deggendorf und Pilsen vom 7. bis 9. Juni 2018 an der Universität in Pilsen. Die Arbeitsgruppen stellten ihre Ergebnisse vor, die sie im Rahmen des EU Interreg ETZ Projektes „Multidisziplinäre Ausbildung von Studententeams“ erarbeitet haben.

Einen autonomen Roboter konnten Deggendorfer Studierende präsentieren. Die erste autonome Fahrt von „Anna“ zeigte, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist. Hier sind in der Zukunft interessante Projektthemen möglich. Studierende des Campus Cham haben die Projekte „Smart Wardrobe“ und „Smart Light“, eine besondere Lichtsteuerung einer mehrfarbigen LED-Matrix, erfolgreich vorgestellt. Studenten der Designfakultät und der Gesundheitsfakultät Pilsen präsentierten verschiedene Konzepte und Designmodelle. Zum Abschluss überreichten die Projektleiter Vilem Dostal und Tomas Chochole den beteiligten Studierenden ein Zertifikat. Die Prototypen werden am 22.06.2018 im Rahmen der Hochschulausstellung „Grenzüberschreitendes Kooperations- und Kontaktforum - Gemeinsames Kennenlernen“ in Deggendorf den TH-Studierenden und der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Bild (THD): Roboter Anna ist das Ergebnis eines Studentenprojekts.

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20180712 notizen dostal annaDeggendorfer Studententeams präsentieren ihre Projekte in Pilsen

10.06.2018 | THD-Pressestelle Zur Semesterabschluss-Präsentation trafen sich Studententeams aus Deggendorf und Pilsen vom 7. bis 9. Juni 2018 an der Universität in Pilsen. Die Arbeitsgruppen stellten ihre Ergebnisse vor, die sie im Rahmen des EU Interreg ETZ Projektes „Multidisziplinäre Ausbildung von Studententeams“ erarbeitet haben.

Einen autonomen Roboter konnten Deggendorfer Studierende präsentieren. Die erste autonome Fahrt von „Anna“ zeigte, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist. Hier sind in der Zukunft interessante Projektthemen möglich. Studierende des Campus Cham haben die Projekte „Smart Wardrobe“ und „Smart Light“, eine besondere Lichtsteuerung einer mehrfarbigen LED-Matrix, erfolgreich vorgestellt. Studenten der Designfakultät und der Gesundheitsfakultät Pilsen präsentierten verschiedene Konzepte und Designmodelle. Zum Abschluss überreichten die Projektleiter Vilem Dostal und Tomas Chochole den beteiligten Studierenden ein Zertifikat. Die Prototypen werden am 22.06.2018 im Rahmen der Hochschulausstellung „Grenzüberschreitendes Kooperations- und Kontaktforum - Gemeinsames Kennenlernen“ in Deggendorf den TH-Studierenden und der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Bild (THD): Roboter Anna ist das Ergebnis eines Studentenprojekts.

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20180710 tc grafenauBundespräsident Steinmeier besucht den Landkreis Freyung-Grafenau

09.07.2018 | Landratsamt Freyung-Grafenau - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt am 18. Juli in den Landkreis Freyung-Grafenau. Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender werden dabei einen Querschnitt aus ehrenamtlichem und kommunalem Leben, aber auch aus Wissenschaft und Technologie kennenlernen.

Der Bundespräsident besucht im Rahmen einer Regionalreise den interkommunalen Verbund Ilzer Land. Außerdem hat das Bundespräsidialamt weitere Leuchttürme der Region auf das Programm gesetzt. Weitere Stationen von Frank-Walter Steinmeier sind in Grafenau der Technologiecampus, in Haus im Wald die Firmengruppe Dittrich & Greipl/Technagon und der Markt Perlesreut. Zur Landwirtschaft erhält er Informationen in der Akademie für Ökologischen Landbau in Kringell/Marktgemeinde Hutthurm im Landkreis Passau. Den Abschluss wird ein Empfang des Bundespräsidenten für Vertreter des Ehrenamts aus dem Landkreis in Perlesreut bilden.
„Es freut mich sehr, dass die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden des Ilzer Landes nun auch das Interesse des Bundespräsidenten geweckt hat. Ich bin mir sicher, dass Frank Walter Steinmeier beeindruckt sein wird, was an sozialem Leben und bürgerschaftlichem Engagement, aber auch in den Bereichen Wissenschaft und Technologie in Freyung-Grafenau, einem kleinen Landkreis außerhalb der Metropolregionen, auf die Beine gestellt wird“, erläutert Landrat Sebastian Gruber.

Bild (TC Grafenau): Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird auf seiner Reise in den Landkreis Freyung-Grafenau auch den Technologiecampus der Technischen Hochschule Deggendorf im Herzen der Stadt Grafenau besuchen.

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20180709 prof dr helena liebelt 1Ingenieurin wechselt von Intel an die THD

09.07.2018 | THD-Pressestelle - Ab dem 1. Oktober wird das Lehrgebiet Informatik mit Schwerpunkt Rechenzentrumsmanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) neu besetzt. Dann nämlich tritt Prof. Dr. Helena Liebelt ihr Amt an der Fakultät Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen an. Die Computer- und Wirtschaftswissenschaftlerin wird außerdem die Leitung des Rechenzentrums der Hochschule übernehmen.

Prof. Liebelt versteht sich als „Software-Ingenieurin mit Leib und Seele“. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sie bereits mit 18 Jahren ihr erstes eigenes Software-Unternehmen gegründet hatte. 2005 begann eine langjährige und erfolgreiche Karriere bei Intel, wo Prof. Liebelt verschiedene Positionen in der technischen Entwicklung bzw. im Vertriebs- und Marketing Management bekleidete. In den letzten Jahren lag ihr Aufgabenschwerpunkt im Bereich des Hochleistungsrechnens, dem sogenannten High Performance Computing (HPC). Als Zeichen der Anerkennung hat Intel die Verdienste von Prof. Liebelt mit der größtmöglichen Auszeichnung, dem Intel Achievement Award, gewürdigt. Darüber hinaus erhielt die Ingenieurin von Intel ein Stipendium und promovierte 2015 zum Thema „Strategisches Change-Management nach Unternehmenskrisen“. Mit der Ernennung zur Professorin durch den Präsidenten der THD, Prof. Dr. Peter Sperber, beginnt nun im Herbst ein neuer beruflicher Abschnitt für Liebelt. Die Lehre und Weitergabe von Wissen ist ihr dabei nicht fremd. Prof. Liebelt gilt als große Befürworterin einer fundierten MINT-Ausbildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Aufgrund eines ihrer früheren Studentenprojekte war sie 2007 zu Gast im Kanzleramt, wo sie auf persönliche Einladung von Dr. Angela Merkel eine Vorlesung hielt. Ihre fachlichen Schwerpunkte fasst Prof. Liebelt kompakt zusammen: „Parallele Programmierung, System Software, HPC sowie das Management von Unternehmens-IT.“ Prof. Liebelt, die heute mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Deggendorf lebt, ist weit herumgekommen. Deutschland, die Slowakei und die USA waren Stationen ihrer Studienzeit, sie hat in Russland und in den USA gearbeitet. Ihre Freizeit widmet sie am liebsten dem Sport, der Kunst oder ganz einfach und analog ihrem Garten.

Bild (THD): Prof. Dr. Helena Liebelt wurde Anfang Juli zur Professorin an der THD ernannt

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20180607 einweihung h gebäudeJüngster Bauteil der THD ist eingeweiht

Mit der Einweihungsfeier des fünften und zuletzt fertig gestellten Gebäudeteils, sind die Bauarbeiten des Erweiterungsbaus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) abgeschlossen. Zum heutigen Festakt gab es eine besondere Ehre für die Deggendorfer Hochschule: mit Prof. Dr. Marion Kiechle und Bernd Sibler nahmen gleich zwei Staatsminister an den Feierlichkeiten teil.

In ihren Grußworten und Festansprachen lobten beide Staatsminister das Wachstum und Zukunftsdenken der THD. Dass die THD nach Fertigstellung der Campuserweiterung schon wieder an Wachstum denkt, bestätigte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber in seinen Grußworten. Er berichtete von weiteren Zukunftsträumen, was die Entwicklung der Hochschule angeht. Im Anschluss an die Festreden erfolgte die feierliche Übergabe des Gebäudes in die Hände der THD. Josef Sterl, Leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamtes Passau, überreichte dafür einen symbolischen Schlüssel an Prof. Dr. Peter Sperber, Prof. Dr. Marion Kiechle und Bernd Sibler. Mit der Firma K+B E-Tech GmbH & Co. KG hat die Hochschule außerdem einen Sponsor für das Gebäude gefunden. Die Enthüllung des Gebäudenamens „K+B Forum“ übernahmen Peter Sperber und Josef Kappenberger, Geschäftsführer der Firma K+B E-Tech GmbH & Co. KG. Der Chamer Unternehmer und seine Familie haben nicht lange überlegt, das Wachstum der Hochschule zu unterstützen. Dankesworte richtete Anton Staudinger, Vorsitzender des Hochschulrates, an alle am Bau beteiligten. Zum Abschluss des Festaktes gab Stadtpfarrer Martin Neidl dem Gebäude seinen kirchlichen Segen.
Bezogen ist das Gebäude seit März 2018. Rund 50 Mitarbeiter der Hochschulleitung, Personalstelle, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und des Zentrums für Angewandte Forschung sind auf den rund 1100 Quadratmetern untergebracht. Durch die Fertigstellung der zugehörigen Außenanlagen haben sich für Studierende und Mitarbeiter außerdem neue Sitzgelegenheiten und Flächen zum Verweilen ergeben.

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07. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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tourismus1Zu einer wahren Tour durch die Münchener Hotellerie sind die Deggendorfer Studierenden des Studiengangs Tourismusmanagement aufgebrochen. Es ging darum, ganz unterschiedliche Hotelkonzepte in der Praxis kennenzulernen und 

im Vergleich zu analysieren.

tourismus2Gestartet wurde bei den Rilano Hotels, in denen Sales Managerin Theresa Troglauer (Absolventin der THD) die 38 Studierenden des Kompetenzfeldes Hospitality Management und ihre Dozentin Frau Prof. Dr. Lachmann begrüßte. Neben interessanten Hausführungen referierte Henning Kreckel, Head of Development bei Rilano, sehr spannend zum Thema Development Management in der H

otellerie. Und auch GM Jan-Nicolas Corbach diskutierte intensiv mit den Teilnehmer/-innen.

Anschließend ging es zu den Star Inn Hotels, wo Direktor Martin Fürst (Chef von Sales Managerin Claudia Mohr (ebenfalls Absolventin der THD)) interessante Einblicke in die familiengeführte Kettenhotellerie gab.

tourismus3Den Abschluß der Tour bildete das Motel One München Parkstadt Schwabing mit seiner grandiosen Rooftopbar.

Mit vielen interessanten Eindrücken kehrte die Gruppe nach Deggendorf zurück.

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20180706 erster mint tag der region niederbayernDen Boden für Techniknachwuchs bereiten

06.07.2018 | THD-Pressestelle - Unternehmen brauchen Technik-Nachwuchs wie nie zuvor – und zwar sowohl in den Lehrberufen als auch auf akademischer Ebene. Ein vielversprechender Weg dahin ist eine nachhaltige MINT-Förderung. Am 4. Juli fand der erste MINT-Tag der Region Niederbayern am ITC1 in Deggendorf statt. Vorrangiges Ziel war es, Schulen und Unternehmen an einen gemeinsamen Tisch zu bringen.

MINT, das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Zum passenden Deggendorfer MINT-Tag eingeladen hatte Andrea Stelzl, die zuständige Managerin der MINT-Region Niederbayern. Mit großem Erfolg: „Lehrkräfte möchten Schülerinnen und Schüler stärker als bisher in Unternehmen hineinbringen und sie verschiedene Berufsbilder ausprobieren lassen. In dieser Hinsicht haben wir heute einen wichtigen Schritt getan,“ erklärte Stelzl im Anschluss an die Veranstaltung. Zahlreiche Teilnehmer aus Politik, von MINT-Initiativen, Schulen und Unternehmen waren ihrem Ruf ins ITC1 gefolgt. Allen voran Kultusminister Bernd Sibler, der in seinen Grußworten mit einem Augenzwinkern dafür plädierte, als Erwachsener möglichst nicht mit dem Spruch zu kokettieren, man sei selber auch nie gut in Mathe gewesen: „Im Gegenteil, wir müssen unsere jungen Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern! Mit kreativen Ideen wie dem MINT-Tag oder der Mitmachmesse regioFORSCHA Niederbayern können wir auch außerhalb der Schule den Boden für mehr Techniknachwuchs bereiten.“ In einem Land, das von seiner Kreativität und Entwicklerfreude lebt, sei begeisterter MINT-Nachwuchs dringend notwendig. In die gleiche Kerbe schlug Elisabeth Braun vom Haus der Kleinen Forscher: „Die Kindergarten-Kinder von heute fliegen vielleicht morgen schon zum Mars. Die Begeisterung dafür muss aber heute geweckt werden.“

Auch Präsident Prof. Peter Sperber von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) fand lobende Wort für die vielfältigen MINT-Angebote, die in seinem Haus entstehen. So konnten beispielsweise allein in den letzten vier Wochen mit Lego-Schulbesuchen zum textbasierten Programmieren über 400 Kinder in den umliegenden Schulen erreicht werden. Ein Schwerpunkt der THD wie auch der MINT-Region sei stets das Thema Digitalisierung.

Der MINT-Tag bot auch auf einem Markt der Möglichkeiten die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Unternehmen wie Streicher, Caverion oder Einhell sowie verschiedene Institutionen präsentierten sich hier. Beim nachmittäglichen Speed Dating „Unternehmen trifft Schule“ diskutierten Lehrkräfte und Unternehmensvertreter angeregt, wie man Schülerinnen und Schüler technische Berufsbilder erleben lassen kann. Beide Seiten waren sich einig, dass bloße Infoveranstaltungen mit Vorträgen dafür nicht ausreichten. Dies sei bei der Berufsentscheidung nur bedingt zielführend. Anfassen und Mitmachen sind die Knackpunkte, die weiterhelfen. Eben genau dies trifft auf die Mitmachmesse regioFORSCHA zu, die nächstes Jahr am 19. und 20. Juli unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Sibler in Deggendorf stattfinden wird.

Ein ganz besonderer Vorreiter in Sachen MINT in Niederbayern ist auch der in Deggendorf ansässige Verein Technik für Kinder (TfK). Mit dem Format „Schüler entdecken Technik“ begeistert er inzwischen Kinder an 211 Schulen in 24 Landkreisen. Auch die von TfK betriebenen Technikhäuser erfreuen sich großer Beliebtheit. Am Vormittag sind sie den Schulklassen geöffnet, im Nachmittagsbetrieb können Kinder dort zum Werkeln vorbeikommen. Derzeit wird das vierte Technikhaus mit der Hilfe von BMW am Standort Dingolfing aufgebaut. Es soll noch in diesem Jahr eröffnen. Die anderen Technikhäuser befinden sich in Straubing, Deggendorf und Arnstorf. Sie werden von den Unternehmen Sennebogen, Streicher und Lindner unterstützt.

Bild (THD): Die MINT-Stark-Macher
Vorne von links: Harmut Hölzel (Caverion, Niederlassungsleiter am Standort Deggendorf), Andrea Stelzl, MINT-Managerin der MINT-Region Niederbayern, Petra Griebel und Thomas Gärtner (i!bk, regioFORSCHA Niederbayern)
Mitte: Susanne Swoboda (Schulamtsdirektorin Deggendorf), Stefan Weinberger (Streicher, Personalleiter), Dr. Elise von Randow (THD), Günther Pammer (zweiter Bürgermeister der Stadt Deggendorf), Bernd Sibler (Kultusminister)
Hinten von links: Eugen Gegenfurtner (stellv. Landrat, Prof. Dr. Peter Sperber, Prof. Dr. Reinhard Höpfl)

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20180705 neuberufung wolfgang aumer nuwZurück in die Oberpfalz: Neuer Professor der THD bringt Spezialwissen in der Agrarsystemtechnik mit

05.07.2018 | THD-Pressestelle - Ab 1. August 2018 ist Dr. Wolfgang Aumer neuer Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der aus Rettenbach stammende Oberpfälzer verstärkt das Professorenkollegium im Lehrgebiet Mechatronische Systeme. Haupteinsatzort für Wolfgang Aumer wird der Technologiecampus Cham sein.

Mit seinem beispielhaften Werdegang bringt er jede Menge Erfahrungen im Bereich der Mechatronik und der Entwicklung neuer Technologien mit. Seine Erfahrungen möchte er jetzt als Professor an seine zukünftigen Studierenden weitergeben und zum Ausbau bestehender Verbindungen zwischen Unternehmen und dem Technologiecampus Cham einsetzen. Mit der TH Deggendorf kam er schon früher in Berührung. Nach der Mittleren Reife an der Realschule Roding absolvierte er eine Ausbildung zum Energieelektroniker bei den Bosch Siemens Hausgeräten in Regensburg. Mit Erwerb seiner Hochschulreife an der Berufsoberschule Cham, begann er Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik an den Fachhochschulen Regensburg und Deggendorf zu studieren. Seinen Master erwarb er an der Technischen Universität München. Danach zog es ihn nach Dresden, wo er am Lehrstuhl Agrarsystemtechnik der Technischen Universität Dresden als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete. Seine Forschungsaktivitäten befassten sich mit elektrischen Antriebssystemen in Landmaschinen und deren Verfahren und so auch seine Promotion. Konkret ging es in seiner Dissertation um die Funktionsintegration elektrischer Antriebe für einen höheren Automatisierungsgrad in Landmaschinen sowie um den Fortschritt zu autonomen Systemen. Seine Forschungsergebnisse fanden unter anderem auf internationalen Tagungen und in Fachzeitschriften Resonanz. Dass autonome Systeme auch in der Landwirtschaft weitere Produktivitätssteigerungen ermöglichen können, bestätigte ihm ein zusätzliches Fernstudium „Agrarmanagement“ an der Hochschule Anhalt, mit dem Hauptaugenmerk auf das Zusammenspiel zwischen Mensch, Natur und Technik. Für seine neue Aufgabe in Deggendorf verlässt Wolfgang Aumer sein geliebtes Dresden, wo er die letzten 12 Jahre lebte, und zieht nach Rettenbach zurück, wo er sich in seiner Freizeit in der elterlichen Landwirtschaft betätigt.

Bild (THD): Dr. Wolfgang Aumer unterrichtet ab Oktober an der THD

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20180705 wanderung international tutorsWanderlust: Studierende aus 18 Nationen beteiligen sich an Tagesausflug in den Bayerischen Wald

Den Großen Arbersee als erstes Tagesziel im Blick, taten sich Ende Juni rund 35 Studierende zu einer Wanderung in den Bayerischen Wald zusammen. Auf Initiative zweier Deggendorfer Studenten fand der Ausflug mit internationalen Studierenden zum dritten Mal statt. Unterstützung fanden sie beim International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Marco Schneider, Student im Masterstudiengang Strategisches und Internationales Management, und Tom Bauer, Student im Bachelorstudiengang Angewante Volkswirtschaftslehre, haben im Rahmen ihres Studiums bereits selbst ein Semester im Ausland verbracht. Grund für sie, sich hier in Deggendorf als Tutoren für internationale Studierende zu engagieren. Über das "International Tutors“-Programm des International Office erhielten Marco und Tom Unterstützung, um die Ausflugspläne auch in die Tat umsetzen zu können. Am 24. Juni brach die Gruppe kurz nach 8 Uhr zum Großen Arber See auf. Studierende aus Deutschland, Usbekistan, Brasilien, Jordanien, Bangladesch, Indien, Frankreich, Polen, Finnland, Slowakei, Ägypten, Kanada, Mexiko, Spanien, Portugal, Türkei, Tschechien und Italien waren dieses Semester dabei. Tom und Marco können von den drei Ausflügen, die sie organisiert haben positiv berichten: „Freundschaften und auch Beziehungen wurden durch unsere Wanderungen schon geschlossen. Während den Pausen bei den Hütten wurden bayerische Schmankerl probiert und das ein oder andere Radler verköstigt: Interkultureller Austausch wie er sein soll!“ Trotz der Ankündigung von Regen und Kälte blieb das Wetter der Gruppe gewogen und sogar die Sonne schien vereinzelt. Über den großen und kleinen Arber ging es neben den Rissloch-Wasserfällen in Richtung Bodenmais, wo sie pünktlich vom Bus in Empfang genommen wurden und noch vor 18 Uhr wieder zurück am Campus waren.

05. Juli 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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ziegelmuseum2018Studierende der THD besichtigen Ziegelwerk und Ziegelmuseum

Im Rahmen des Werkstoffkundepraktikums führte das 2. Semester BIW am 12.06.18 eine Exkursion zur Fa. Schlagmann in Lanhofen und zum Ziegel- und Kalkmuseum in Flintsbach durch. Organisiert und finanziert wurde die Veranstaltung freundlicherweise durch das Ziegel Zentrum Süd e.V.

Die Exkursion wurde geleitet von Hrn. Dipl. Ing. (FH) Michael Pröll, Technischer Geschäftsführer des Ziegel Zentrums Süd und Lehrbeauftragter an der TH Deggendorf.

Nach kurzer Anreise erhielten die Studierenden zunächst im Ziegel- und Kalkmuseum einen Einblick in die historische Entwicklung der Ziegelherstellung – von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Neben der Ziegelherstellung konnte auch der frühere Abbau von Kalk und dessen Weiterverarbeitung den Studierenden anschaulich nähergebracht werden.

Nach einer kleinen Stärkung ging es mit dem Bus weiter zur Fa. Schlagmann Baustoffwerke GmbH & Co. KG in Lanhofen. Hier konnten die Studierenden die moderne Produktion von Planziegeln und deren Verarbeitung live erleben. Ferner wurde ein kurzer Einblick in das Forschungs- und Entwicklungslabor gewährt, was für alle sehr interessant war. Ein besonderer Dank gilt den Betreuern bei der Fa. Schlagmann, den Mitarbeiterinnen des Ziegel- und Kalkmuseums und dem Ziegel Zentrum Süd für die gelungene Exkursion.

 

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20180627 biw kartcup vilsbiburgBau- und Umweltingenieure messen sich mit Sponsoren und Professoren beim THD-Cup

Knatternde Motoren, quietschende Reifen und ein Hauch Abgase in der Luft. Die Bau- und Umweltingenieure der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstalteten am 20. Juni auf der Rennbahn in Vilsbiburg den THD-Cup im Kartfahren. Das Rennen mit Studierenden, Professoren und Sponsoren ist eine Initiative des Vereins Deggendorfer Bauingenieure e. V. Seit 2002 wird der Cup jedes Jahr durch den studentischen Verein organisiert, um angehende Ingenieure, Professoren und Firmenvertreter zusammen zu bringen.

Die Tradition um den Cup wird von Vorstandschaft zu Vorstandschaft weitergegeben. Vereinsvorsitzender Moritz Martsch studiert im zweiten Semester Bauingenieurwesen und ist von der Idee der Veranstaltung überzeugt: „Neben dem Spaß, den das Kartfahren bietet, können sich Studierende mit Professoren und potentiellen Arbeitgebern in ungezwungener Atmosphäre unterhalten." Möglich ist die Veranstaltung erst durch Spenden der teilnehmenden Professoren und Firmen geworden. Mit dabei waren heuer Firmen aus drei bayerischen Regierungsbezirken: die Firma Rädlinger aus Cham, das Ingenieurbüro Thomas Wagner aus Deggendorf und die Kanzlei Topjus aus Pfaffenhofen. Sie fuhren mit ihren Mitarbeitern und Professoren und Studierenden der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik um den Titel. Auch Dekanin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger befand sich mit Prodekan Prof. Rudi Metzka unter den begeisterten Teilnehmern: „Es ist Ehrensache, soviel Engagement unserer Studierenden durch eine Teilnahme der Fakultätsleitung zu unterstützen." Die über 40 TeilnehmerInnen traten in acht Teams gegeneinander an. Am Ende des Rennens konnte sich das Team um Professor Dr.-Ing. Hans Bulicek durchsetzen und durfte sich über einen Pokal freuen. Als Abschluss der Veranstaltung trafen sie die Teilnehmer zu einem Get-together an der THD.

27. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180626 vorbereitungskurse ws1819Tipp für Studienanfänger: Vorbereitungskurse ab August

Noch vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn werden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ab August Kurse angeboten, die angehenden Studierenden den Studienstart im Oktober erleichtern sollen. Mit dem ausgewählten Kursangebot können alle Bald-Studierenden ihr Wissen in Grundlagenfächern auffrischen und bereits erste Kontakte zu anderen Studierenden knüpfen.

Die Studienvorbereitungskurse werden in Fächern wie Buchführung, Mathematik, Physik oder Sprachen angeboten. Auch Studierende, die ein berufsbegleitendes Studium beginnen, können Vorteile aus diesem Unterricht ziehen. Außerdem gibt es Kurse, die speziell auf die Bedürfnisse bestimmter Studiengänge ausgerichtet sind, zum Beispiel „Konstruktion“ für den Studiengang Maschinenbau oder „Spanisch“ für den Studiengang Tourismusmanagement. Zum ersten Mal gibt es heuer den Vorbereitungskurs „Elektrotechnik“. Ein ganz spezielles Angebot ist der Kurs „Studieren mit Erfolg“. Hier gibt es praktische Tipps für die angehenden Studierenden, wie sie sich im Studienalltag am besten organisieren, was Prüfungsvorbereitung als Student bedeutet und welche Herausforderungen wissenschaftliches Arbeiten mit sich bringt. Das Feedback zu den Vorbereitungskursen ist sehr positiv. Studierende, die daran teilgenommen haben, starten entspannter ins Studium. Dozenten bestätigen geringere Durchfallquoten. Bei Fragen und Beratungsbedarf können sich Interessierte an Tobias Bauer (tobias.bauer@th-deg.de oder 0991 3615-223) wenden. Das gesamte Kursangebot mit Angabe der Kursgebühr ist im Internet unter www.th-deg.de/vorbereitungskurse einsehbar. Ebenso ist eine Anmeldung unter diesem Link ab sofort möglich.

26. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180622 erster mint tagMINT: Das Netzwerk wächst zusammen

Erst im Mai ging die neue Online-Plattform ans Netz, dann wurde bekannt, dass im Juli 2019 die Mitmachmesse „regioFORSCHA Niederbayern“ in Deggendorf stattfinden wird. Und jetzt startet der 1. MINT-Tag der Region Niederbayern. Am 4. Juli von 10 bis 15.30 Uhr wird im Innovationstechnologie Campus 1 (ITC 1) viel Neues rund um die Nachwuchsförderung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – kurz MINT – präsentiert.

Mit an Bord beim 1. MINT-Tag Niederbayern sind nicht nur der Bayerische Kultusminister Bernd Sibler, sondern auch der ehemalige Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Reinhard Höpfl, der amtierende THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber sowie der stellvertretende Landrat des Landkreises Deggendorf, Eugen Gegenfurtner. Quo vadis, MINT? Andrea Stelzl, Managerin der MINT-Region Niederbayern wird einen kurzen Rückblick auf das bisher Geleistete geben, vor allem aber auch einen Ausblick in die Zukunft wagen. Knapp zehn Mio. Menschen arbeiten in Deutschland in einem MINT-Beruf, jeder vierte davon in der Metall- und Elektroindustrie. Fachkräfte werden händeringend gesucht – auch in der Region. „Hier,“ so Stelzl, „gilt es Interesse und Begeisterung zu wecken. Insbesondere bei den Mädchen, die in den MINT Berufen nach wie vor unterrepräsentiert sind.“ Was hinter der Mitmachmesse FORSCHA genau steckt, das wird Petra Griebel, Leiterin des Instituts für innovative Bildungskonzepte (i!bk), erklären.

Neben der Gelegenheit zum Netzwerken steht beim 1. MINT-Tag in Deggendorf unter anderem das Speed-Dating „Unternehmen trifft Schule“ auf dem Programm. Hier kann man voneinander lernen, neue Kooperationen anstoßen oder ganz einfach erste Kontakte knüpfen. Außerdem präsentieren in einem „Markt der Möglichkeiten“ verschiedene Institutionen und Firmen ihre MINT-Angebote. Unter anderen mit dabei: Technik für Kinder (TfK), die MINT-Förderung der THD, Cybermentor, das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft sowie zahlreiche Unternehmen.

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmensvertreter, Pädagogen und weitere Interessierte. Eine Anmeldung ist bitte unter info@mint-niederbayern.de erforderlich. Das komplette Programm gibt es hier: www.mint-niederbayern.de.

Zu den wichtigsten Akteuren der MINT-Region Niederbayern zählen neben dem i!bk, die THD, TfK, das kommunale Regionalmanagement, Schulen, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern sowie engagierte Unternehmen wie beispielsweise Streicher und Caverion.

22. Juni 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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berufsforumWiederum fand das erfolgreiche Format „Berufsforum Tourismusmanagement“ an der THD statt.

Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Waldemar Berg, und Frau Prof. Dr. Lachmann konnten zahlreiche, auch international bekannte Leistungsträger der Tourismusindustrie sowie vor allem viele Alumnis, die in diesen Unternehmen erfolgreich tätig sind, begrüßen. Folgende Unternehmen waren dabei:

- Rilano Hotels & Resorts mit Alumni Theresa Troglauer
- MSC Kreuzfahrten GmbH
- Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG mit Alumni Xenia Riegger
- Patricio Travel GmbH mit Alumni Kerstin Fink
- Ostbayern Tourismus mit Alumni Antonia Gareis
- Alpetour Touristische GmbH mit Alumni Christine Resch
- „Das Ludwig“ mit Alumni Vanessa Augenstein

Nach einem informativen Vortrag von Martin Bauers von Sixt, in dem es um Tipps und Tricks zum Berufseinstieg sowie um Karrieremöglichkeiten ging, konnten die Studierenden den Unternehmensvertretern in kleinen Gesprächsrunden individuelle Fragen zu Praktika, Werksstudententätigkeiten, Bachelorarbeiten, Traineeprogrammen und zum Berufseinstieg stellen. Die teilnehmenden Studierenden hatten so die Möglichkeit, wichtige erste Kontakte mit verschiedenen touristischen Unternehmen zu knüpfen und ihr berufliches Netzwerk auszubauen. Organisiert und begleitet wurde das Berufsforum durch Tobias Bauer vom Career Service der THD und Studiengangsassistentin Katharina Götz.

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gruppenfoto 800Bau-und Umweltingenieure messen sich mit Sponsoren und Professoren beim THD-Cup

Knatternde Motoren, quietschende Reifen und ein Hauch Abgase in der Luft. Der THD-Cup der Bau- und Umweltingenieure  auf der Rennbahn in Vilsbiburg war mit über 40 Teilnehmern bei bestem Sonnenschein wieder ein voller Erfolg.

img 0511 800Acht Teams aus Professoren und Studierenden der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf sowie Mitarbeitern der Firma Rädlinger aus Cham, des Ingenieurbüros Thomas Wagner aus Deggendorf und der Kanzlei Topjus aus Pfaffenhofen fuhren um den Titel. Am Ende konnte sich das Team um Kapitän Professor Dr.-Ing. Hans Bulicek durchsetzen und den Pokal in die Höhe stemmen. Bereits seit 2002 veranstaltet der Verein Deggendorfer Bauingenieure e. V. jedes Jahr den Ingenieure-Cup. „ Neben dem Spaß, den das Kartfahren bietet, wollen wir auch die Möglichkeit schaffen, dass sich Studierende mit Professoren und potentiellen Arbeitgebern in ungezwungener Atmosphäre unterhalten können." so Vereinsvorsitzender Moritz Marsch. Besonderer Dank gilt der Firma Rädlinger, dem Ingenieurbüro Thomas Wagner sowie den Professoren Dr.-Ing. Bulicek und Dr. jur. Langenecker, die durch ihre Spenden die Veranstaltung erst ermöglicht haben. „Es ist Ehrensache, soviel Engagement unserer Studenten durch eine Teilnahme der Fakultätsleitung zu unterstützen", so die Dekanin Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger, die sich mit Prodekan Prof. Rudi Metzka unter den begeisterten Teilnehmern befand. Zum Abschluss des Tages fand dann noch eine kleine Feier an der Hochschule statt. Wer weiß, vielleicht wurde dabei schon so mancher Faden für die berufliche Zukunft gesponnen.

 

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2018 06 20 gastdozent pallikarakis mmi

Hochkarätiger Gastdozent der Medizintechnik am European Campus

Kürzlich durfte der European Campus Rottal-Inn Prof. Nicolas Pallikarakis aus Griechenland als Gastdozenten im Rahmen des Workshops "Medizintechnik: Aktuelle Entwicklungen und Trends, regulatorische Aspekte und Management" empfangen. Mit seiner umfangreichen Erfahrung führte er die Studenten nach einem historischen Überblick über die Entwicklung der Medizintechnik durch das Thema der Medizinproduktrichtlinien sowie den neuen EU-Rechtsrahmen.

 

Es ist unmöglich, die neuesten Entwicklungen des Gesundheitswesens und der Humanmedizin zu diskutieren, ohne dabei die medizintechnischen Produkte, sowohl Hard-als auch Software, zu erwähnen. Diese neuen Lösungen ermöglichen nicht nur eine bessere und schnellere medizinische Versorgung, sondern bringen auch eine Reihe relevanter Fragen mit sich: Wo liegen die Risiken? Wie kann man diese regulieren?
Diese und weitere Fragen beantwortete Prof. Pallikarakis im Zuge des Workshops, der speziell für die Studierenden des Masterstudiengangs Medizininformatik durch Prof. Dr. Georgi Chaltykian initiiert wurde.
Pallikarakis ist Professor der Universität von Patras (UPAT) in Griechenland, Leiter der Biomedical Technology Unit (BITU), Gründer und Vorsitzender des Institute of Biomedical Technology (INBIT) und Direktor des BME-Postgraduierten-Programms bei UPAT für 25 Jahre. Er ist auch Koordinator von mehr als 10 EU-Projekten, Betreuer von mehr als 50 Master- und 20 Doktorarbeiten, Autor von über 150 Artikeln und Organisator von mehr als 60 internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen. Mit ihm hat man eine absolute Koryphäe der Medizintechnik an den Campus nach Pfarrkirchen geholt. Er diskutierte mit den Studierenden die Chancen und Risiken, die mit der Verwendung von gängigen Medizinprodukten und den Überwachungssystemen dieser eingehen. Die Vorlesung war im Rahmen des MMI-Curriculums sehr relevant und wurde von den Studierenden im Nachgang sehr positiv bewertet. „Für uns war es eine große Ehre, von einem so prominenten Gastdozenten lernen zu dürfen“ resümiert Camila Tomikawa die Lehrveranstaltung.

Bild (ECRI): Prof. Nicolas Pallikarakis während seines Vortrags am ECRI.

 

21. Juni 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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Ausgelassene Stimmung und ein abwechslungsreiches Programm beim European Campus Sommerfest`18

Sommer, Sonne und Sonnenschein - Das Sommerfest des European Campus Rottal-Inn (ECRI) ging am Samstag, den 16. Juni 2018, in die zweite Runde. Bei sommerlichen Temperaturen wartete ein buntes Programm auf die vielen Gäste. Sowohl die Organisatoren als auch Studentensprecher Severin Eder zeigten sich am Abend entsprechend zufrieden: „Das Sommerfest war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Das gute Wetter hat uns natürlich in die Karten gespielt.“

Eröffnet wurde das Sommerfest von Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt, der alle Gäste und Teilnehmer herzlich begrüßte und das Mikro anschließend an die Musikschule Bad Birnbach für ein traditionell bayerisches Eröffnungskonzert weiterreichte.

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Viele junge Besucher fanden sich zur Kinderuni ein und erfuhren von Dipl.-Ing. Norbert Sosnowsky Spannendes über „Mechanik im Alltag“. Am Aktiv-Lötstand von Technik für Kinder (TfK) konnten die Jüngsten ihre praktischen Fähigkeiten ausprobieren und spielerisch einen Einstieg in technische Themen finden. Für Mutige ging es am mobilen Kletterturm, den die Sektion Pfarrkirchen des Deutschen Alpenvereins betreute, hoch hinaus. Daneben gab es weitere Aktionsstände wie beispielsweise den Flugsimulator, eine Tombola mit tollen Preisen oder die Möglichkeit, sich ein Henna-Tattoo aufmalen zu lassen.

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Am Informationsstand des ECRI konnte man sich über die aktuellen Studiengänge erkundigen oder attraktive Merchandising-Artikel erwerben. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Der Erlös des Kaffee- und Kuchenverkaufs ging als Spende an die DKMS Deutschland (Deutsche Knochenmarkspenderdatei), insgesamt 155 €.


Ein weiteres Highlight war die feierliche Übergabe des Kunstwerkes „Kreis der Weisheit“, welches schon seit längerer Zeit vor dem Campusgebäude zu sehen ist. Das Kunstwerk gibt Raum zur Interpretation und wird gerne als Versammlungsort mit magischer Ausstrahlungskraft betitelt. Bürgermeister Wolfgang Beißmann bedankte sich herzlich bei Hannes und Conny Rambold, die gemeinsam mit dem Burghauser Künstler Günther Reil zur Entstehung des Kunstwerkes beigetragen haben.

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Den krönenden Abschluss eines aufregenden Tages gab die Rottaler Band „The Sonic Brewery“ mit feinstem Bluesrock und echter Leidenschaft für handgemacht Musik. Formiert haben sich die jungen Männer erst vor gut 1,5 Jahren. Umso beeindruckender war die gut aufeinander ein2018 06 19 sommerfest18 4gestimmte, professionelle Darbietung, welche beim bunt gemischten Publikum für tolle, ausgelassene Partystimmung und einen gebührenden Tagesabschluss sorgte.

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19. Juni 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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Seminarwochen: Fos/Bos Pfarrkirchen zu Gast am European Campus

Knapp 90 Schüler/-innen der 12. Klassen aus allen Ausbildungsrichtungen der FOS/BOS Pfarrkirchen besuchten am heutigen Dienstag (19. Juni) mit den Lehrkräften Sandra Eberhardt, Beate Schmidl und Andreas Landthaler den European Campus Rottal-Inn (ECRI). Im Rahmen einer Seminarwoche zu Themen wie beispielsweise Nachhaltigkeit aber auch Präsentationstechniken wurden verschiedene Hochschulen und Universitäten besichtigt, der ECRI ist heuer ebenfalls eine Station davon.

 

Welche Vorteile hat es, an einer international ausgerichteten Hochschule zu studieren? Wie sieht das Studienangebot aus? Was ist Gegenstand der aktuellen Forschung? Diesen und anderen Fragen hat sich das Professorenteam des European Campus heute gestellt. Neben allgemeinen Informationen zu den Studiengängen wurden in Spezialvorträgen weitere Themen erörtert.
So stellte beispielsweise Prof. Dr. Bernhard Bleyer Kriterien zu nachhaltiger Entwicklung unter dem Titel „Wer hat dein Handy gebaut“ vor. Interaktiv wurde es unter dem Motto „Soziale Forschung erlebt“. Prof. Dr. Irmgard Tischner verfolgte hier nicht nur einen theoretischen Ansatz, sondern bezog die Schüler-/innen als Probanden auf freiwilliger Basis aktiv mit ein. Im Rahmen der Sozialforschung wurden Daten erhoben und die Ergebnisse anschließend diskutiert – auch hinsichtlich der Forschungsethik.
„Es war spannend zu hören, worauf man bei der Erhebung von Daten alles achten muss und wie vielfältig Forschung sein kann.“ resümiert Schülerin Nina Koch.
Prof. Dr. Sascha Kreiskott gab einen lebhaften Eindruck in die Arbeit eines Ingenieurs und referierte über die Inhalte des Bachelorstudiengangs Industrial Engineering.
Beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensateria hatten die Schüler-/innen die Chance, auch persönlich mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen und sich über Campusleben und Rahmenbedingungen zu informieren.

In dieser propädeutischen Veranstaltungsreihe sollen die Schüler-/innen zur Studierfähigkeit herangezogen werden. Sie haben im Mai ihr Fachabitur mit sozialem, wirtschaftlichem oder technischem Schwerpunkt geschrieben und befinden sich bis zu den Sommerferien in Vorbereitung auf die 13. Klasse in der Seminarphase. Im Zuge dessen müssen auch Seminararbeiten angefertigt werden und es wird eine praktische Einführung in die literarische Recherche geben. Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt freut sich über das rege Interesse der Schüler: „Die Verbindung zu den Schulen im Landkreis Rottal-Inn ist eine wichtige Aufgabe für den European Campus, der die bereits umfangreichen Bildungsangebote nun auch durch Hochschulstudiengänge ergänzt.“

Bild (ECRI): Schülerinnen und Schüler der Fos/Bos Pfarrkirchen gemeinsam mit den Lehrkräften Beate Schmidl (1. Reihe 4.v.l.) und Sandra Eberhardt (1. Reihe 3.v.r.) sowie dem Professorenteam des ECRI, Dr. Irmgard Tischner (2.v.r.) und Dr. Sascha Kreiskott (1.v.r.)

19. Juni 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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Studierende des European Campus zum Praktikum am Pfarrkirchner Gymnasium

30 Studierende des European Campus Rottal-Inn (ECRI) aus dem Bachelorstudiengang Industrial Engineering nutzten in den Pfingstferien die Gunst der Stunde für ein Chemie- und Physikpraktikum. Ort des Geschehens war der Chemie- und Physiksaal des Gymnasiums Pfarrkirchen, den Schulleiter Peter Brendel dem ECRI in dieser Zeit freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

 

Aufgrund der aktuell noch begrenzten Raumkapazitäten im bestehenden Gebäude besitzt der European Campus derzeit keine eigenen Laborräumlichkeiten. Vor diesem Hintergrund haben Prof. Dr. Raimund Brotsack und Peter Brendel vereinbart, dass die Studierenden das Labor des Gymnasiums nutzen dürfen. Unter der Aufsicht der Professoren Dr. Sascha Kreiskott und Dr. Brotsack führten die Studierenden, allesamt im vierten Semester, Experimente aus den Bereichen der anorganischen Chemie und der Mechanik und Wärmelehre durch.
Eines der fünf chemikalischen Experimente war beispielsweise die Reaktion von Metallen mit Säuren, ein weiteres ein Titrationsexperiment zu verschiedenen Konzentrationsbestimmungen. Auch im physikalischen Bereich wurden fünf Experimente vollzogen, darunter beispielsweise Schwingungsverhalten an Pendeln und Federn sowie die Messung von Wärmekapazitäten und Schmelzenthalpien verschiedener Materialien. So mancher Kopf rauchte in den theoretischen Befragungen im Vorfeld der Versuche, aber alle Studierenden waren sich hinterher einig, dass sie viel dabei gelernt haben.
Der European Campus Rottal-Inn bedankt sich im Zuge dessen sehr herzlichen beim Gymnasium in Pfarrkirchen. „Ohne die pragmatische Unterstützung der Kollegen vom Gymnasium, insbesondere Rudi Kutzler, Philipp Erhardt und Ludwig Huber, wäre das Praktikum in dieser Form nicht möglich gewesen“, erklärte Dr. Brotsack, der für den Aufbau des ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs am Campus in Pfarrkirchen verantwortlich ist.

Bild (ECRI): Pendeln bis die Köpfe rauchen: Die Studenten Abishek (v.l.), Chuen-Hau, Brian und Philipp (v.l.n.r.) beim Experiment „Mathematisches Pendel“ mit der modernen, automatischen Messausstattung des Gymnasiums (Lichtschranken zur Zeitmessung).

 

19. Juni 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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20180620 promotion sarah schöllhammerZwei Premieren: Erste Doktorandin und erste erfolgreiche kooperative Promotion an der University of West of Scotland

Sarah Schöllhammer ist die erste Absolventin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), die ihre Doktorarbeit an der THD in Kooperation mit einer Universität erfolgreich abgeschlossen hat. Anfang Juni verteidigte sie ihre Arbeit mit großem Erfolg in einer mündlichen Prüfung an der University of West of Scotland (UWS).

Zwischen der THD und der University of West of Scotland besteht ein Abkommen für kooperative Promotionen. Sarah Schöllhammer ist die erste Doktorandin, die eine Promotion im Rahmen der Zusammenarbeit der beiden Hochschulen abgeschlossen hat. Dr. Stephen Gibb, School of Business and Enterprise an der UWS, und Prof. Dr. Johann Nagengast, Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften an der THD, betreuten Sarah während ihrer Promotion. Um ihre Arbeit zu verteidigen, reiste sie am 5. Juni nach Paisley, das zu Glasgow gehört, wo die University of West of Scotland zu finden ist. Dort traf sie auf Prof. Helen Shipton (Nottingham University) und Prof. Edward Borodzicz (UWS), die als Gutachter die mündliche Prüfung abnahmen. Beide waren von den Ergebnissen der Doktorarbeit überzeugt. Sarah untersuchte im Rahmen ihrer Promotion, wie, verglichen zum klassischen Innovationsmanagement, Innovationen in nicht-hierarchisch-bürokratischen Organisationen entstehen. Die Wahl in Deggendorf zu promovieren fiel Sarah Schöllhammer leicht. 2010 absolvierte sie bereits ihren Bachelorabschluss im Fach International Management an der THD und blieb seitdem mit der Hochschule in Kontakt. Zwischen Bachelorstudium und Promotion absolvierte sie ein Masterstudium an der Hochschule Esslingen. Beruflich ist sie als Innovationsmanagerin bei Intedis in Würzburg tätig. An der THD promovieren aktuell drei weitere Doktorandinnnen und Doktoranden in Kooperation mit der UWS. Der nächste Abschluss wird im kommenden Herbst erwartet.

20. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180613 gastvortrag feske agwRio-Olympiaarzt Dr. med. Kai Feske hält Gastvorlesung

Zum zweiten Mal war Dr. med. Kai Feske am gestrigen Mittwoch als Referent zu Gast an der THD, um aus erster Hand von seiner Arbeit am Spielfeldrand im Profibereich Handball und Basketball zu berichten. Angereist aus Würzburg traf er auf die Studierenden im Studiengang Angewandte Sportwissenschaften und Studiengangsleiter Prof. Dr. med. Jens Martin.

Im Vorlesungsmodul Sportmedizin hielt Kai Feske je einen Vortrag über Verletzungen in den Extrem- und Erlebnissportarten und zur sportärztlichen Betreuung in den Spielsportarten. Für die Handball-Nationalmannschaft war er als ärztlicher Betreuer bei Olympia in Rio dabei und konnte so die Fragen der Studierenden beantworten.

14. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20190619 sprache im wandel sendung auf radio awnWandel in der Sprache ist ein Fakt - Studiengang Medientechnik diskutiert mit Betroffenen und Experten

Die (deutsche) Sprache war noch nie statisch, sondern immer im Fluss. Und damit veränderte sie sich fast zwangsläufig über die Jahrhunderte. Ausdrucksformen, in jüngerer Zeit nicht zuletzt Verknappungen auf Abkürzungen mit wenigen Buchstaben, wie sie in der Kommunikation über die sozialen Netzwerke längst Standard sind, irritieren jedoch gerade Ältere. In nicht wenigen Fällen verschrecken diese Ausprägungen regelrecht und lassen Befürchtungen wachsen, gerade zwischen den Generationen könnte die Verständigung nicht mehr klappen oder zumindest zu massiven Problemen führen. Die beiden Studentinnen Melanie Neumann und Gabriela Treffs des Studiengangs Medientechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf haben deshalb einen Talk zum Thema „LOL und Co. Sprache im Wandel - Verstehen wir uns noch“ organisiert. Diese Diskussion wird am Dienstag, 19. Juni, ab 21 Uhr im Anschluss an die Sendung „Kultusbetrieb“ im Programm von Radio AWN ausgestrahlt.

Erfahrungen und Einschätzungen bringen dabei Arda Köcer, Bezirksschülersprecher und Schüler am Donau-Gymnasium Kelheim und Birgit Schönberger, Vorstandsmitglied und Regionalleiterin im Verein für deutsche Sprache ein. Sie hat ihr Abitur am Goethe-Gymnasium Dortmund abgelegt, sie lebt und arbeitet mittlerweile in Landshut. Darüber hinaus diskutieren Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes und Direktor des Robert-Koch-Gymnasiums Deggendorf, sowie Prof. Dr. Martin Balle, Verleger der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung; er lehrt „Journalismus“ an der THD. Moderiert wird die 45minütige Sendung von Georg Hausmann. Radio AWN sendet jeweils dienstags die Sendereihe „Kultusbetrieb“. Die Studierenden des Studiengangs Medientechnik erstellen dazu Beiträge und liefern Nachrichten rund um die Hochschule Deggendorf. Die Sendungen sind Teil des praxisnahen Studienprojektes unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Krump, bei dem sich Radio AWN seit Jahren mit dem „Kultusbetrieb“ engagiert.

19. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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Univ.-Prof. Dr. Hermann Brandenburg (Lehrstuhl für Gerontologische Pflege)
Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar
Vortrag an der Technischen Hochschule Deggendorf, 25. Juni 2018


Der Vortrag beschäftigt sich mit der Situation der Pflege in Deutschland, skizziert einige
Herausforderungen. Die These lautet, dass es vor allem politische Akzentsetzungen in Richtung einer
stärkeren Liberalisierung und Ökonomisierung der letzten 20 Jahre gewesen sind, welche als
ursächlich für die aktuelle Problematik in der Pflege angesehen werden müssen.

 

Im ersten Schritt werden zunächst einige Daten zur demografischen Situation präsentiert und diesbezüglich auf die von allen Fachleuten prognostizierte Zunahme an pflegebedürftigen Menschen verwiesen. Im zweiten Schritt werden fünf Herausforderungen diskutiert, die gegenwärtig im Zentrum der Diskussion stehen, nämlich (1) Personalfrage, (2) die Finanzierungsproblematik, die (3)
Qualitätsdiskussion, (4) die Rolle der Digitalisierung und (5) neue (Wohn )-Formen des
Zusammenlebens. Abschließend wird noch einmal die politische Verantwortung betont, die
zunehmende Übernahme der Pflegeheime (und sukzessive der gesamten Branche) durch
Finanzinvestoren zu stoppen und eine pflegepolitische Alternative gesellschaftlich auf die Agenda zu
rücken. In diesem Zusammenhang wird das marktwirtschaftlich kompatible Modell der
Gemeinwohlökonomie kurz angesprochen.

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20180615 bewerbertag 2018Bewerbertag der Technischen Hochschule Deggendorf

Am Freitag, 22. Juni von 12.30 bis 16 Uhr lädt die THD zum Bewerbertag für das Wintersemester 2018/19. Auf dem Campus wird es an diesem Tag ausführliche Informationen zu sämtlichen Bachelor- und Masterstudiengängen geben, unter denen auch einige zum ersten Mal angeboten werden. Es können Gespräche mit den Studienberatern der THD sowie mit den Mitarbeitern der verschiedenen Service-Einrichtungen wie zum Beispiel des Studienzentrums, des International Office oder des Career Service geführt werden.

Studierende, Mitarbeiter und Professoren der sechs Fakultäten erläutern Studieninhalte und berichten über interessante Studienerfahrungen. Wie es sich für eine Hochschule für angewandte Wissenschaften gehört, stehen auch die Besichtigungen der Labore im Mittelpunkt. Die Besucher erfahren spannende Hintergründe zu Kooperationen mit der lokalen und überregionalen Wirtschaft und welche Karrieremöglichkeiten sich für Studierende aus dieser engen Verzahnung später einmal ergeben können. Ein besonderes Highlight des Bewerbertags ist die Ausstellung "Mit beiden Augen sieht man besser" in Kooperation mit der Designfakultät der Westböhmische Universität Pilsen im Erdgeschoss des C- und L-Gebäudes. Die Ausstellung steht auch im Zusammenhang mit der Präsentation des erstmals aufgelegten Studiengangs „Technisches Design“, der ab 15 Uhr vom Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr. Peter Fröhlich, vorgestellt wird. Der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester läuft noch bis zum 15. Juli. Weitere Informationen zum Bewerbertag sind auf der Webseite der THD abgebildet: https://www.th-deg.de/de/studierende/beratung/veranstaltungen/1591-schnupperstudium

15. Juni 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180613 berufung frank denk nuwVerstärkung für Lehre und Forschung im Fachgebiet Mechatronik

Dr. Frank Denk wurde mit Wirkung vom 1. September 2018 zum Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bestellt. Ab dem Wintersemester 2018/19 wird der gebürtige Rhöner aus Bad Neustadt an der Saale nun an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurswesen das Lehrgebiet „Grundlagen der Mechatronik“ übernehmen, um sein umfangreiches Praxiswissen an die Studierenden der THD weiterzugeben.

Mit Prof. Denk hat die Hochschule einen Professor mit vielen Jahren Berufserfahrung bei einem der ganz großen Unternehmen in der Automobilbranche hinzugewonnen. Der 51-jährige Denk hat zunächst zwei Berufsausbildungen bei der Siemens AG abgeschlossen, anschließend an der Universität Würzburg Physik studiert und war danach knapp 25 Jahre in den verschiedensten Entwicklungsprojekten bei der Siemens AG, der Siemens VDO Automotive GmbH und der Continental Automotive GmbH in Würzburg und Regensburg hauptverantwortlich eingebunden.
Prof. Denk: „Die Mechatronik bildet das Bindeglied zwischen der Mechanik, dem Elektromagnetismus sowie der Software. Ich freue mich sehr darauf, hier Wissen wertschöpfend weitergeben zu können.“

14. Juni 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180612 vorstellung technische physik adobestock 29586890Für ein Physikstudium muss man nicht an eine Uni

An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann man seit 2011 den Studiengang Technische Physik belegen. „Die Besonderheit eines Physikstudiums an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften ist ein deutlicher Anwendungsbezug mit einem hohen Praxisanteil, von Beginn an“, erklärt Prof. Dr. Thomas Stirner, Studiengangsleiter Technische Physik. Im Ostbayerischen Raum ist Deggendorf die einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften, die diese Studienrichtung anbietet.

Im Studiengang Technische Physik sind Abiturienten, die sich für naturwissenschaftliche Fächer interessieren und Dingen gerne auf den Grund gehen, genau richtig. In Deggendorf gilt der Studiengang aufgrund kleiner Gruppen und gutem Kontakt zwischen Studierenden und Dozierenden als familiär. Die Labore und ihre Ausstattung sind auf neuestem Stand und bieten hervorragenden Entfaltungsspielraum für Studierende. Durch die Verbindung von physikalischer Forschung und technischer Entwicklung und Anwendung sind die Absolventen dieses Studiengangs in vielen Gebieten einsetzbar. „Viele Studierende entscheiden sich für den Studiengang, weil sie sich heute schon mit Technologien von morgen auseinandersetzen“, sagt Thomas Stirner. Sie gestalten später die Zukunft, zum Beispiel, wenn es um die Entwicklung von medizinischen Geräten, Komponenten für die Luft- und Raumfahrt, Laserechnik oder Softwareentwicklung und Datenverarbeitung geht. Die beruflichen Einstiegschancen nach dem Studium sind vielversprechend. Beim Bewerbertag am 22. Juni an der THD kann man sich alle Studiengänge und Fakultäten noch einmal anschauen. Die zuständigen Dozenten stehen für Fragen und Antworten zur Verfügung. Auch eine Bewerbung ist zu diesem Zeitpunkt noch möglich. Nähere Informationen zum Bewerbertag sind im Internet unter www.th-deg.de über den Veranstaltungskalender zu finden.

12. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180611 sibler informiert sich über mintKultusminister informiert sich über MINT-Aktivitäten der THD an Schulen

Am 7. Juni besuchte Bayerns Kultusminister Bernd Sibler das Ressort MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), das auch Sitz der MINT-Region Niederbayern ist. Mit MINT-Managerin Andrea Stelzl und Dr. Elise von Randow, der Leiterin des Instituts für Karriere und Internationales an der THD, sprach er über aktuelle Projekte der Nachwuchsförderung.

Breite MINT Angebotspalette
In den letzten Jahren hat sich neben der Initiative „Technik für Kinder“ (TfK) eine ganze Reihe weiterer vielversprechender Konzepte im MINT-Angebot für Schulen entwickelt. Mit der Kinderuni, den Technik-Schulbesuchen von Studierenden, dem Lego-Mindstorm, der App-Entwicklung für Kids oder dem Frühstudium bietet das Team an der THD ein vielfältiges Angebot zur Breiten- und Spitzenförderung im MINT-Bereich. Und zwar für alle Schularten und über die gesamte Bildungskette hinweg.

Ingenieurinnen als Vorbilder
In Elternabenden und Fortbildungen für Pädagogen werden auch wichtige Multiplikatoren mit einbezogen. Diese sind nämlich die entscheidenden Bezugspersonen im Berufsfindungsprozess der Schülerinnen und Schüler. Leider sind gerade Mädchen im technischen Bereich nach wie vor unterrepräsentiert. „Einen gewichtigen Einfluss haben dabei die Medien, in denen weibliche Vorbilder in Technik und Handwerk Mangelware sind,“ findet Stelzl. Die THD versuche dem entgegenzuwirken, indem sie insbesondere ihre Ingenieursstudentinnen mit den Kids in Kontakt bringt.

Mitmachmesse im Sommer 2019
Im Juli 2019 wird in Deggendorf erstmals eine Mitmachmesse stattfinden. Dann startet nämlich auf Initiative der MINT-Region Niederbayern gemeinsam mit dem Institut für innovative Bildungskonzepte die regioFORSCHA Niederbayern. Für Sibler eine tolle Sache: „Die MINT-Förderung liegt mir besonders am Herzen. Wir müssen bei unseren Kindern und Jugendlichen frühzeitig das Interesse und die Stärken in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern. Eine Mitmachmesse ist dafür sehr gut geeignet. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, dieses einfallsreiche Messekonzept zu uns nach Niederbayern zu bringen.“ Deshalb übernehme der Kultusminister auch sehr gerne die Schirmherrschaft über die Veranstaltung. Die Teilnehmer der regioFORSCHA sollen sich inspirieren lassen für Schule, Ausbildung, Studium, Beruf und kreative Freizeitgestaltung. In Workshops und bei Wettbewerben erleben WissenwollerInnen die Faszination von MINT. FORSCHA-Aussteller öffnen den Blick auf die Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung und präsentieren ihre Konzepte und Technologien in den Bereichen Energie, Wasser, Ressourcenschutz und umweltfreundliche Mobilitätslösungen. Alle Themen werden altersgerecht inszeniert und laden zum Mitmachen ein.
 
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und ist Basis des Fortschritts in allen Bereichen unserer modernen Welt. Der Mangel an Nachwuchs ist Grund für die vielfältigen Anstrengungen von Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Bayerischer Staatsregierung, die viele Aktivitäten durch Projektförderungen unterstützt. Kultusminister Sibler: „Regionale MINT-Netzwerke leisten einen wertvollen Beitrag, die Förderung unserer jungen Menschen auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten vor Ort abzustimmen. Denn für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Bayern ist qualifizierter Nachwuchs in den MINT-Fächern in der Stadt wie auf dem Land von zentraler Bedeutung.“

07. Juni 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180607 internationale woche 2018Bestes Wetter und viele Gäste bei der internationalen Woche vom 4. bis 7. Juni

Traditionell veranstaltete das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auch in diesem Jahr die Internationale Woche. Über 300 Besucher konnten sich zum Thema Studium im Ausland informieren, ihre interkulturelle Kompetenz stärken und bei „Taste the World“ leckere internationale Gerichte, Musik und Tanz genießen.

Los ging es am Montag mit einer „Study Abroad Fair“, bei der Studierende sich über die zahlreichen Partneruniversitäten der THD informieren konnten. Am Nachmittag wurde dann zu einem Salsa und Bachata Kurs eingeladen, der von einer mexikanischen Studentin angeleitet wurde. Der Dienstag stand unter dem Motto „Studying in Australia“. Die University of the Sunshine Coast war am Campus zu Besuch und beriet die Studierenden zu ihren Studienmöglichkeiten in Down Under. Einen gemütlichen Ausklang fand der Tag schließlich beim „Erzählcafé“ im Café des Handwerksmuseums, das unter dem Motto „Feste feiern weltweit“ stand. Am dritten Tag der Internationalen Woche waren alle Studierenden zum Tag des Internationalen Praktikums eingeladen und konnten sich von Praktikumsmöglichkeiten im Ausland inspirieren lassen. Das Highlight der Woche stellte am Donnerstag das „Taste the World“ Event dar. Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein internationales Buffet am Campus aufgebaut, an dem traditionelle Gerichte aus rund 15 Nationen serviert wurden. Studierende aus Brasilien, Indien, Mexiko, Südkorea und vielen anderen Ländern dekorierten ihre Tische mit bunten Flaggen und Bildern. Die Besucher konnten sich kulinarisch verwöhnen lassen und dabei die exotischen Düfte, Geschmäcker, Klänge sowie das internationale Flair am Campus genießen. Das International Office kann auf eine informative und unterhaltsame Internationale Woche zurückschauen, bei der der interkulturelle Austausch zwischen den verschiedensten Ländern wieder einmal erfolgreich gefördert wurde.

11. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180607 sportwissenschaften maria ward schuleSportpraxis im Studiengang Angewandte Sportwissenschaften

Am 6. Juni unterstützten Studierende des vierten Semesters im Studiengang Angewandte Sportwissenschaften die Sportklassen der Maria Ward Schule bei der Absolvierung des Sportabzeichens.

Vom Aufwärmprogramm über Hochsprungtechnik, Wurf, Sprint und Weitsprung halfen die Studierenden. Sowohl in der Ausführung und Technikschulung als auch bei der Disziplinabnahme. Ein großes Dankeschön ging von den Lehrkräften der Maria Ward Schule an die Studierenden, die im Rahmen der Sportpraxis Leichtathletik zusammen mit Dozentin Renate Wasmeier diesen Vormittag auf freiwilliger Basis gestalteten.

07. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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2018 06 07 exkursion ie muehlbauer

Studierende des European Campus auf Exkursion im Bayerischen Wald

Kürzlich besuchten 22 Studierende aus dem Bachelorstudiengang Industrial Engineering des European Campus Rottal-Inn (ECRI) den Firmensitz der Firma Mühlbauer High Tech International Company in Roding im Bayerischen Wald. Neben Einblicken in die verschiedenen Abteilungen erhielten die Studierenden auch die Möglichkeit, sich mit den Mitarbeitern fachspezifisch auszutauschen. Initiiert haben den Besuch Christian Wachtmeister im Rahmen seiner Vorlesung „Unternehmerisches Handeln“ gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Mátéfi-Tempfli und dem ehemaligen ECRI-Studenten Monzer Ali, der seine Masterarbeit in Zusammenarbeit mit der Firma Mühlbauer schrieb.

 

Christian Wachtmeister, Leiter Corporate Development Automation, und Elisa Schmid, Human Resources Automation, hießen die Studierenden herzlich Willkommen und haben sie in die Geschichte und die Aktivitäten des Unternehmens eingeführt. Im anschließenden gemeinsamen Gespräch mit Monzer Ali hatten seine ehemaligen Kommilitonen/-innen die Möglichkeit, sich über seine Arbeitserfahrung und die Zusammenarbeit mit der Firma Mühlbauer zu erkundigen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchten sie verschiedene Abteilungen wie Präzisions- und Oberflächentechnik und verschiedene Produktionsstätten für Produktionsausrüstung, welches die Kernaktivität des Unternehmens darstellt. Neben Einblicken in die verschiedenen Fertigungsschritte und Technologien zur Herstellung von RFID / Smart Labeling, Chipkarte uvm. wurden auch maßgeschneiderte Sicherheitslösungen (TECURITY®) für Behörden wie u.a. ID-Karten oder ePassport-Verarbeitung präsentiert. Die verschiedenen Aktivitäten und organisatorischen Abläufe, die die Studierenden miterleben durften, decken eine hohe Anzahl an Disziplinen des Studiengangs Industrial Engineering ab.

Die theoretischen Inhalte des Studiums im praktischen Einsatz wiederzufinden war für die Studierenden sehr aufschlussreich und inspirierend. Zudem bietet das Karriereentwicklungsprogramm des Unternehmens den Studierenden unterschiedliche Möglichkeiten in Form von Praktika, Abschlussarbeiten oder Graduiertenprogrammen. Prof. Dr. Mátéfi-Tempfli bedankt sich ganz herzlich für die Gastfreundschaft im Hause Mühlbauer: „Dieser Besuch eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung einer engeren und sehr produktiven Zusammenarbeit zwischen dem European Campus Rottal-Inn und der Mühlbauer High Tech International Company.“

Bild (ECRI): Einen ereignisreichen Tag haben die Studierenden des ECRI zusammen mit Christian Wachtmeister, Leiter Corporate Development Automation (v.r.), im Hause Mühlbauer verbracht.

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20180605 kickoff mentorinnenprogramm moving ss18MovING – Mentorinnen-Programm für angehende Ingenieurinnen

Bereits zum zehnten Mal startet das Mentorinnen-Programm „MovING“ an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Am gestrigen Montag (4. Juni) trafen sich dafür Studentinnen der Ingenieurswissenschaften mit Ingenieurinnen aus namhaften Unternehmen wie Siemens, Krones, Müller-BBM, msg systems ag, Continental Regensburg und ZF Friedrichshafen zu einem ersten Kennenlernen in Deggendorf.

Beim Mentorinnenprogramm bilden jeweils eine Studentin und eine Vertreterin aus der freien Wirtschaft ein Tandem. Insgesamt elf Studentinnen sind es in dieser Runde. In den nächsten Monaten unterstützen die erfahrenen Ingenieurinnen die Studentinnen auf ihrem Werdegang. „Es geht lange nicht nur um fachliche Themen“, sagt Ulrike Sammer, Diplom-Ingenieurin bei Siemens in Regensburg, „die Beziehung zwischen Mentorin und Mentee findet vor allem auch auf einer sehr persönlichen Ebene statt, wodurch freundschaftliche Verhältnisse entstehen.“ Stefanie Möginger vom Career Service der THD stellte beim ersten Treffen die Tandems vor und startete in eine allgemeine Vorstellungsrunde. Mit dabei waren auch Mentorinnen und Mentees der vergangenen „MovING“-Runde und berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen. Das Gesamtprogramm bis Juni 2019 umfasst neben den individuellen Treffen der Tandems, bei denen die Studentinnen auch das jeweilige Unternehmen ihrer Mentorin kennenlernen, diverse Veranstaltungen und Workshops sowie gesellige Aktivitäten wie zum Beispiel einen Stammtisch in Deggendorf. Das Mentorinnenprogramm MovING ist eine bayernweite Initiative, die speziell für Studentinnen der Ingenieurswissenschaften ins Leben gerufen wurde. Junge Ingenieurinnen, die sich für einen männerdominierten Beruf entschieden haben, sehen sich oft mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert. Sie erfahren, dass Erfolg nicht nur eine Frage von Qualifikation, Leistung und Einsatzbereitschaft ist, sondern dass sich in den bisweilen wenig durchschaubaren Strukturen, in ungeschriebenen Gesetzen und überholten Rollenzuschreibungen Hemmnisse für den eigenen Karriereweg verbergen. Die Aufgabe der Mentorinnen besteht darin, ausgewählte Studentinnen für ein Jahr zu allen Fragen der Karriere- und Studienplanung zu unterstützen. Ziel des Programms ist es, engagierte Studentinnen in der Berufsplanung zu begleiten und ihnen einen Einblick in die Unternehmensstrukturen, Zugang zu Netzwerken und informellem Wissen zu liefern.

05. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180604 börsenführerschein 2018 market mavens evStudentischer Verein Market Mavens organisiert zum achten Mal Börsenführerschein

Rund 50 Studierende absolvierten heuer den Börsenführerschein an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Börsenführerschein geht auf eine Initiative des Bundesverbandes der Börsenvereine an deutschen Hochschulen (BVH) zurück und fand heuer zum achten Mal statt. Mit namhaften Gastrednern und einer Spende der Deggendorfer Sparkasse ziehen die Vereinsmitglieder des studentischen Vereins Market Mavens e.V. eine positive Bilanz.

„Der Börsenführerschein wird jedes Jahr sehr gut angenommen. Mit Unterstützung unserer Gastredner kann das Thema Börse sehr anschaulich für Studierende dargestellt werden“, sagt Hannes Schonath, erster Vorstand des Verein Market Mavens e.V. Mit ehemaligen Vereinsmitgliedern und Vertretern verschiedener Banken durfte er Profis auf dem Gebiet als Gastredner begrüßen. Über das Thema „Börse – Kapitalmarkt – Handel“ referierte Anton Feith, Alumnus der THD, der jetzt bei der BMW Bank im Bereich Bilanzanalyse tätig ist. Um das Thema „Aktien, Renten und Fonds“ ging es im Vortrag von Johannes Kappl, Vermögensberater der Sparkasse Deggendorf. Im Namen der Sparkasse Deggendorf überreichte Johannes Kappl außerdem eine Spende in Höhe von 500 Euro. Als ehemaliges Gründungsmitglied des Vereins kam Andreas Ecker als dritter Referent nach Deggendorf. Er ist mittlerweile als Derivate- und Fondsmanager tätig. Zum Börsenführerschein gehört auch eine abschließende Prüfung, nach der alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Zertifikat erhielten.

Der studentische Verein Market Mavens wurde im Oktober 2000 unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Jack Bauersachs von 23 Studierenden gegründet. Ziel des Vereins ist es, eine Aufklärungs- und Informationsfunktion gegenüber den Studierenden und der Allgemeinheit über das Wertpapier- und Börsenwesen auszuüben sowie die Aktienkultur in Deutschland zu fördern. Der Verein organisiert Vorträge, Fachgespräche, Bildungsreihen und Podiumsdiskussionen, um den Kontakt der Studierenden untereinander und zu Unternehmen zu fördern und zu pflegen.

04. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180528 chinesische delegation besucht thd und thiDelegation aus China: Von bayerischen Hochschulen lernen

Im Zuge einer Deutschlandreise hat am 25. Mai eine sechsköpfige Delegation aus Zhongshan, einer Millionenmetropole in der südchinesischen Provinz Guangdong, die Technischen Hochschulen in Ingolstadt und Deggendorf besucht. Neben offiziellen Vertretern der Stadt und des Büros für Überseeangelegenheiten begleiteten auch Repräsentanten des Polytechnic Institute in Zhongshan (PIZ) die Stippvisite in Bayern. Ziel war es, sich vor Ort ein Bild vom Studienangebot, der Hochschulorganisation sowie der aktiven Einbettung der angewandten Forschung in die regionale Wirtschaft zu machen.

Erst Anfang Mai war umgekehrt eine Abordnung der beiden Hochschulen in Zhongshan vorstellig geworden. Hintergrund ist, dass die Technische Hochschule Deggendorf gemeinsam mit der Technischen Hochschule Ingolstadt bereits seit mehreren Jahren mit den zuständigen Institutionen in Zhongshan im intensiven Austausch steht. Es ist beabsichtigt, zusammen mit dem PIZ sowie der Provinzregierung in Zhongshan eine Hochschule für angewandte Wissenschaften nach bayerischem Vorbild aufzubauen. Die Verhandlungen dazu haben begonnen.

28. Mai 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180525 taste the worldEinmal um die Welt auf dem Campus der THD

25.05.2018 | THD-Pressestelle - Vom 4. bis 7. Juni 2018 findet auf dem Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Internationale Woche mit buntem Programm statt. Die Veranstaltung bietet Studierenden, die sich für einen Auslandsaufenthalt interessieren, umfangreiche Informationen. Zudem zelebrieren die zahlreichen internationalen Studierenden an der THD in diversen Workshops und Aktionen das multikulturelle Flair am Campus.

Ob Informationen zu Praktika im Ausland, Interkulturelle Trainings, ein Vortrag der University of the Sunshine Coast, Australien oder eine Study Abroad Fair, bei der sich interessierte Studierende Informationen zu den Partnerhochschulen der THD einholen können, das Programm der Internationalen Woche der THD ist auch dieses Jahr wieder breit gefächert. Neben dem großen Angebot an Informationen für Studierende, die sich für einen Auslandsaufenthalt interessieren, dürfen die Beiträge der internationalen Studierenden an der THD nicht fehlen. Am Montag, 4. Juni, findet ein Salsa- und Bachata-Workshop statt. Ob Tanzanfänger oder Fortgeschrittene – jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen. „Taste the World“ heißt das Motto wieder am Donnerstag, 7. Juni, auf dem Campus der Hochschule. Studierende aus 18 Nationen laden ein, verschiedenste Gerichte aus ihren Heimatländern zu kosten. Gegen einen Unkostenbeitrag in Höhe von drei Euro kann jeder die zahlreichen süßen, herzhaften, scharfen und in jedem Fall köstlichen Spezialitäten probieren. Auch Bürger der Stadt Deggendorf sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen und dabei die exotischen Düfte, Geschmäcker, Klänge sowie das internationale Flair am Campus zu genießen. Das Buffet wird am 7. Juni um 12.00 Uhr auf dem Campus-Innenhof eröffnet. Begleitet wird die Veranstaltung von einem bunten und internationalen Musik- und Tanzprogramm.

Bild (THD): Internationale Studierende bieten am Deggendorfer Campus typische Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern an.

 

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20180524 studiengang mechatronische und cyberphysische systemeNeuer Masterstudiengang: Mechatronische und cyberphysische Systeme

Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an ihrem Technologie Campus in Cham erstmals den Masterstudiengang Mechatronische und cyberphysische Systeme an. Aufgrund der internationalen Relevanz und der in der Regel global agierenden Unternehmen, die sich mit den behandelten Themengebieten beschäftigen, wird in diesem Studium ausschließlich in englischer Sprache gelehrt. Der Studienbetrieb umfasst insgesamt drei Semester.

Welchen Einfluss werden Megathemen wie Virtual/Augmented Reality, autonomes Fahren oder Ambient Assisted Living auf unser zukünftiges Leben haben? Die zunehmende Digitalisierung verändert die Art, wie wir arbeiten und bringt dabei neue Berufe hervor. Intelligente, selbststeuernde, sensorgestützte und miteinander vernetzte Produktionssysteme sollen bereits in naher Zukunft in der „Smart Factory“ eine mehr oder weniger selbstorganisierte Produktion ermöglichen. Aber schon heute fehlen laut Brancheninsidern knapp 30.000 Fachkräfte im IT-Bereich. Und die Nachfrage nach qualifiziertem Personal wird in den nächsten Jahren weiter kontinuierlich steigen. Der konsekutive Masterstudiengang Mechatronische und cyberphysische Systeme ermöglicht eine umfassende Vertiefung des Wissens über vernetzte Systeme in der digitalen Produktion. In vier technologisch orientierten Studieneinheiten werden Kenntnisse über moderne Simulationssysteme, kooperative und autonome Systeme, innovative Mensch-Maschine-Schnittstellen sowie additive Fertigungsverfahren vermittelt. Die internationale Ausrichtung des Studiums erhöht einerseits die Attraktivität der Absolventinnen und Absolventen auf einem globalen Arbeitsmarkt, andererseits soll sie Studierende aus aller Welt nach Bayern führen. Neben der digitalen ist also auch die menschliche Vernetzung ein Erfolgsfaktor. Für die Studierenden, für die Hochschule und ebenso für die regionale Wirtschaft.

24. Mai 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180515 trio gesamtteam plankstetten"Im Verbund sind wir stärker"

Unter dem Motto „Im Verbund sind wir stärker“ kamen am 8. und 9. Mai Projektverantwortliche, Koordination, Projektleitung, wissenschaftliche Leitung und Mitarbeitende des Hochschulverbunds TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern) zu einem ersten Gesamttreffen zusammen. Mittlerweile sind an den vier beteiligten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Amberg-Weiden, Deggendorf, Landshut, Regensburg) und den beiden Universitäten (Passau, Regensburg) beinahe sämtliche der insgesamt 29 Projektstellen besetzt.

Das Arbeitstreffen hat den Rahmen für einen intensiven Austausch und eine gute Zusammenarbeit für die Projektlaufzeit bis Ende 2022 gesetzt. Ideale Rahmenbedingungen bot das Kloster Plankstetten als einer der Innovativen Lernorte der OTH Amberg-Weiden. Innovative Lernorte bieten als dezentrale Orte außerhalb des Campus eine außergewöhnliche Lernumgebung für Studierende und Lehrende, die Kreativität und Innovation befördern sollen. Nach der Begrüßung durch den Projektleiter Boris Goldberg (OTH Regensburg) und einer kurzen Vorstellung des Konzepts der Innovativen Lernorte durch Veronika Wiesmet (OTH Amberg-Weiden) wurde der Ablauf der zwei Tage von Karen Fisher (Verbundkoordination, OTH Regensburg) vorgestellt. Schon beim gegenseitigen Kennenlernen der Beteiligten wurde klar, dass die TRIO-Mitarbeitenden eine große Vielfalt an Disziplinen und Erfahrungen in diesem Projekt vereinen. Aufgrund der Vielzahl der Teilnehmenden wurde auf eine klassische Vorstellungsrunde verzichtet; verschiedene Gemeinsamkeiten und Unterschiede wurden über ein Aufstellen im Raum sichtbar gemacht: Zugehörigkeit zu welcher Hochschule, zu welchem Projekt, Herkunft, wissenschaftliche Fachrichtung. Die Projektmitarbeiterinnen und –mitarbeiter decken ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen ab und können ihre ganz unterschiedlichen beruflichen Vorerfahrungen gewinnbringend in das Projekt einbringen. Die Komplementarität an fachlichen und beruflichen Hintergründen wird TRIO dabei helfen, die komplexen Herausforderungen selbst interdisziplinär zu diskutieren.

Ziele und Transferverständnis
Dr. Herrad Schmidt stellte als Referentin des wissenschaftlichen Leiters Prof. Burkhard Freitag (beide Universität Passau) die Ziele und das Transferverständnis von TRIO vor. Die Mission von TRIO lautet: „TRIO bringt Innovation und strahlt als Innovationsmotor in die Region hinein.“ Der Transfer soll durch das Projekt im wechselseitigen Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region Ostbayern stattfinden. Wissenschaftliche Ergebnisse können für Innovationen nutzbar gemacht werden und Impulse aus Wirtschaft und Gesellschaft zurück in die Forschung getragen werden. Der Hochschulverbund versteht sich hierbei als Drehscheibe.

Präsentation der Verbundvorhaben
Um diese noch abstrakten Ideen mit Leben zu füllen, wurden am Nachmittag die fünf Verbundvorhaben sowie die Zuständigkeiten der wissenschaftlichen Leitung und der Verbundkoordination vorgestellt. Die Verbundvorhaben beschäftigen sich mit verschiedenen Teilbereichen, unter anderem mit folgenden Themen:
• Bedarfsanalyse in engem Austausch mit Unternehmen;
• Wissenschaftsscouting, d.h. die Suche nach neuen, innovativen Ergebnissen aus der Wissenschaft, an den Verbundhochschulen;
• Einrichtung und Betrieb von Innovationslaboren;
• Wissenschaftskommunikation;
• Vereinheitlichung und Standardisierung von Prozessen und Rahmenbedingungen.
Die Teams, Arbeitspakete und Meilensteine wurden reihum vorgestellt sowie die Themen und Fragestellungen, die sich aus den bereits erfolgten Einzel-Kick-offs der jeweiligen Verbundvorhaben ergeben hatten.

Enge Verknüpfungen, hohe Komplexität
Wie eng die einzelnen Vorhaben miteinander verknüpft sind, wurde im Rahmen eines World-Cafés am zweiten Tag erarbeitet. Diese Workshop-Methode bringt Teilnehmende in einen konstruktiven Austausch. Die Teilnehmenden stehen im Raum verteilt an Tischen mit bis zu sechs Personen. „Gastgeber“ an den Tischen sorgen für die inhaltliche Verknüpfung der Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Diskussionsrunden. Als Hochschulentwicklungsprojekt zielt TRIO auf die Weiterentwicklung und Professionalisierung von bestehenden Strukturen und Prozessen im Bereich Transfer an allen beteiligten Verbundhochschulen. „TRIO will den Transfer stärken und das gesamte Prozedere von der Bedarfsanalyse und Ideenfindung bis zur Umsetzung einer Innovation für alle Beteiligten einheitlicher, direkter und effizienter machen – damit hat der Hochschulverbund eine große Aufgabe vor sich, die man nur in gleichberechtigter Kooperation und auf der Grundlage funktionierender Kommunikation umsetzen kann“, betont Prof. Freitag. Dazu müssen die Teams, die hochschulübergreifend zusammenarbeiten, gute Prozesse, Strukturen, Ideen und messbare Bewertungskriterien erarbeiten. Nach dem Gesamttreffen steht fest: Die Komplexität im Projekt ist hoch, die Themen spannend, und die Beteiligten sind mit viel Enthusiasmus und Expertise am Start.

Informationen zum Projekt
Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Verbundprojekt der ostbayerischen Hochschulen und Universitäten und seinen regionalen Partnern und wird durch das Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ gefördert (2018-2022). TRIO versteht sich als aktiver Gestalter des Wissens- und Technologietransfers. Durch die hochschul- und fächerübergreifende Bündelung von Kompetenzen im Themenfeld Digitalisierung und durch den aktiven Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft leistet der Hochschulverbund TRIO einen wichtigen Beitrag zu regionaler Innovation.

15. Mai 2018 | TRIO-Projekt
Text: Karin Amann
Foto: Antonella Giannitelli (OTH Regensburg)

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20180518 neue partneruniversität in brasilienTHD: Neue Partneruniversität in Brasilien

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat einen neuen Partner in Brasilien: Die Unicesumar, eine Hochschule in der Stadt Maringá, im Bundesstaat Paraná. Diese zählt nach brasilianischen Rankings zu den besten Institutionen Südbrasiliens. Über 70.000 Studierende sind an der Hochschule eingeschrieben, viele von ihnen in Online-Studiengängen.

Die THD ist der erste deutsche Partner der Unicesumar. Es bestehen große Überschneidungen in den Lehr- und Forschungsgebieten der Betriebswirtschaft, des Ingenieurwesens, der digitalen Medien sowie der Informatik. Jetzt können Studierende Studienzeiten an einer der beiden Hochschulen verbringen und sich die Prüfungen an der jeweiligen Heimathochschule anrechnen lassen. Bereits im Herbst dieses Jahres wird ein Gastdozent der Unicesumar in Deggendorf Vorlesungen in den Studiengängen Tourismusmanagement, Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft halten. Die Stadt Maringá mit ihren ca. 400.000 Einwohner ist gerade einmal 70 Jahre alt. Genauso alt wie der Gründer der Unicesumar, Präsident Professor Wilson de Matos Silva. Ihm, der aus ärmsten Verhältnissen stammt, ist Bildung ein wesentliches Anliegen. So hat er in knapp 30 Jahren eine Hochschule mit mehreren Standorten und vielen virtuellen Programmen geschaffen, um Bildung für alle Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen. „Unsere Aufgabe ist es, qualitativ hochwertige Bildung in den verschiedenen Wissensbereichen zu fördern und damit zur Entwicklung einer fairen und unterstützenden Gesellschaft beizutragen“, beschreibt der Präsident der Unicsesumar seine Hochschulvision. Jedes Jahr verbringen viele Brasilianer ihr Austauschsemester oder sogar das gesamte Studium an der THD. Aber auch bei den Deggendorfer Studierenden ist Brasilien eines der Topziele für ein Auslandssemester. Mit dem neuen Partner fällt es nun noch leichter, die Wünsche auf beiden Seiten zu erfüllen. Insgesamt unterhält die THD knapp 190 internationale Hochschul-Kooperationen.

18. Mai 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180516 bayerischer hochschulpokal fußballStefan Lohberger bombt die THD zur Meisterschaft

Mit einem 2:1-Endspielsieg gegen die Auswahl der gastgebenden Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sicherten sich die Kicker der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gestern erneut den Bayerischen Hochschulpokal.

Es war dies inzwischen der elfte Titelgewinn auf Landesebene. Zum Topscorer der Bayerischen Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende avancierte der in Diensten des Regionalligisten SV Schalding-Heining stehende THD-Torjäger Stefan Lohberger mit insgesamt fünf Treffern und zwei Assists. Durch ihre Siege über die Hochschule Ansbach (6:0) und über die multinationale Truppe der Hochschule Schweinfurt-Würzburg (2:0) zog das THD-Team in das Finale ein. Die Eichstätter ließen in ihrer Gruppe die Hochschule Coburg und den ewigen Vizemeister der vergangenen Jahre, die Wettkampfgemeinschaft der Hochschulen Hof, hinter sich. Abschlusstabelle: 1. TH Deggendorf, 2. Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 3. WKG Hof, 4. Hochschule Scheinfurt-Würzburg, 5. Hochschule Ansbach und 6. Hochschule Coburg.

16. Mai 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180507 deutscher hochschulpokal volleyballTHD-Volleyballteam wieder in der nationalen Spitze

Das Volleyball-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) belegte am vergangenen Wochenende beim Deutschen Hochschulpokal in Rüsselsheim den dritten Rang. Im hochspannenden kleinen Finale konnte die Deggendorfer Auswahl um Coach Christoph Metzke (TV Furth im Wald) die Mannschaft der gastgebenden Hochschule RheinMain Wiesbaden knapp mit 2:1 (25:19, 20:25, 16:14) besiegen.

Insgesamt zehn Mannschaften aus dem Bundesgebiet hatten sich dieses Jahr für die vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) ausgeschriebene Deutsche Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende qualifiziert. Der DHP Volleyball wird als Mixed-Turnier gespielt, d.h. es müssen immer mindestens zwei Spielerinnen einer Mannschaft auf dem Platz stehen. Mit Sophia Kilger, Caroline Wyklicky (beide VV Gotteszell), Priscilla Gatzsche (TV Dingolfing) sowie Verena Bachmeier (TSV Taufkirchen) konnte Teamchef Peter Kaiser wieder auf seine bewährte Frauenpower und mit Spielführer Eric Nestler (TSV Fürstenfeldbruck), Stefan Hickl und Florian Neumann (beide TV Furth im Wald) auf seine erfahrenen Routiniers zurückgreifen.
Die THD-Volleyballerinnen und –Volleyballer gingen mit einem 1:1-Unentschieden gegen den späteren Turniersieger Bundeswehr-Universität München ins Titelrennen. Dem folgte ein jeweils 2:0-Erfolg über die Hochschulen Heilbronn, Wildau und Darmstadt. Als Sieger der Spielgruppe A musste das THD-Team dann im Über-Kreuz-Halbfinale gegen die Universitätsmannschaft der Bundeswehr Hamburg antreten. Die ohnehin stark aufspielenden Hanseaten hatten in diesem Semifinale auch noch das das Glück und den Schiedsrichter auf ihrer Seite. Das Spiel ging nach Tie-Break mit (14:25, 27:25, 11:15) verloren. Sieger des diesjährigen Deutschen Hochschulpokals wurde die Universitätsmannschaft der Bundeswehr München, die in einem Herzschlagfinale die uniformierten Hochschüler/-innen der Bundeswehruniversität Hamburg im Tie-Break (17:15) mit 2:1 besiegten.

7. Mai 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180514 deutsche meisterin sprint julia hoferTHD-Sprintkönigin Julia Hofer wieder Deutsche Meisterin

Julia Hofer von der TH Deggendorf holte sich bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Schwäbisch Gmünd mit 24.54 Sekunden erneut den Titel über die 200 Meter-Sprintdistanz. Damit konnte sie ihren Erfolg von vor zwei Jahren wiederholen. Bei den DHM in Paderborn gewann sie allerdings auch über die 100m, was ihr den inoffiziellen Titel „Hochschul-Sprintkönigin 2016“ einbrachte.

Auf der kürzeren Laufdistanz wurde sie dieses Jahr in 12.07 Sekunden immerhin Vierte. Selbstkritisch analysiert sie ihren Endlauf als nicht optimal: Zu wenig Druck beim Sicherheitsstart nach einem Fehlstart einer anderen Athletin und etwas verkrampft. Die Studentin des dualen Studiengangs Physiotherapie mit Heimatverein 1. FC Passau musste sich nach dem 100 Meter-Finale mit Knieproblemen behandeln lassen. Umso höher ist ihr Titelgewinn über die 200 Meter zu werten. Nach wesentlich besserem Start konnte sie schon in der Kurve auf die bis dahin führende Janina Dums (HS Nürtingen) auflaufen und dann 15 Meter vor dem Ziel an ihr vorbeiziehen. Mit dem Modellathleten René Hamberger hatte die THD in diesem Jahr auch wieder ihren erfahrenen Kugelstoßer und Diskuswerfer zu den nationalen Leichtathletik-Hochschulmeisterschaften nach Schwäbisch Gmünd geschickt. Bei seinen insgesamt fünften und letzten Deutschen Hochschulmeisterschaften erreichte der an einer Rückenverletzung laborierende Masterstudent Bau- und Umweltingenieurwesen im Kugelsoßen mit 13,77 Metern den sechsten Rang und im Diskuswurf mit 43,70 Metern den undankbaren vierten Platz. Sieger wurde in dieser Disziplin Sebastian Dietl von der Universität Münster mit 47,60 Metern. Rund 300 Studierende deutscher Hochschulen und Universitäten hatten zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften Leichtathletik gemeldet, darunter auch die die Goldmedaillengewinnerin über 5000 Meter bei der Universiade in Taipeh 2017, Hanna Klein (Uni zu Köln).

14. Mai 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180517 exkursion angewandte informatik pisekWettbewerb im „Geradeausfahren“ – Praxisprojekt im Studiengang Angewandte Informatik

Ein Roboterfahrzeug mithilfe von GPS und elektronischem Kompass über eine möglichst weite Strecke geradeaus navigieren. Mit dieser Aufgabe wurden Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 12. Mai im tschechischen Pisek im Rahmen eines Wettbewerbs für Programmierer herausgefordert.

Für Außenstehende mag die Aufgabe des „Geradeausfahrens“ zunächst einfach klingen. Für die teilnehmenden Studierenden bedeutete die Vorbereitung des Wettbewerbs aber jede Menge Arbeit. Seit Anfang April waren sie fast täglich mit Konstruktion und Bau des Autos und der Programmierung der Steuerung beschäftigt. „Die praktische Projektarbeit ist Teil des Studiums. Die Arbeit, die Studierende hier hineinstecken, zahlt sich aus. Sie lernen im Team zu arbeiten und entwickeln eigenständig neue Ideen und Herangehensweisen. Im Wettbewerb erfahren Studierende, wie sie mit Problemen eines autonomen Fahrzeuges umgehen, das sich in einer realen Umwelt mit Hindernissen wie zum Beispiel Personen, Tieren, Bäumen etc. bewegt“, sagt Prof. Dr. Gerald Kupris, der die Projektarbeit der Studierenden betreut. Beim Geradeausfahrwettbewerb „Robotem Rovne“ in Pisek gingen Studierende des Studiengangs Angewandte Informatik mit drei Teams an den Start. Ein weiteres Team stellte der studentische Verein Fast Forest. Gerald Kupris forderte die Studierenden zusätzlich heraus und nahm selbst ebenfalls mit einen Fahrzeug am Wettbewerb teil. Als bestes Team der THD erreichten Julia Krause und Janina Wildfeuer mit ihrem Fahrzeug 167 von 314 möglichen Metern. Außerdem konstruierten Sie das optisch beste Auto mit Radio, Motorengeräuschen, Licht, Unterbodenbeleuchtung und einem selbstgebautem Cabriodach. Während des Wettbewerbs wurden alle Studierenden von den THD-Mitarbeitern Martin Fischer, Christian Böhm und Konstantin Raab unterstützt. Die „Robotem Rovne“ ist Teil mehrerer Wettbewerbe, die sich mit Navigation per GPS und Hindernisserkennung beschäftigen. Als nächster Wettbewerb findet im Juni „RoboOrienteering“ statt. Hier müssen Studierende vorgegebene GPS-Punkte in einem unbekannten Gebiet abfahren. Die „Robotour“ ist der dritte Wettbewerb, der die Disziplinen der beiden vorangegangenen Wettbewerbe kombiniert.

17. Mai 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180507 alfred watzl strabag absolvent biwAbsolvent der THD an der Spitze der STRABAG SE

Dipl.-Ing. Alfred Watzl (47) aus Neureichenau im Bayerischen Wald war im Wintersemester 1995 Student des ersten Jahrgangs im Studiengang Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 1999 schloss er dort sein Studium ab. Jetzt wurde er vom Aufsichtsrat der STRABAG SE zum Mitglied des fünfköpfigen Vorstands für die Jahre 2019 bis 2022 ernannt.

Watzl wird das jüngste Vorstandsmitglied sein und mit dem Segment Nord + West betraut werden, das Deutschland, Polen, die Benelux-Länder, Skandinavien und den Spezialtiefbau beinhaltet. Ausschlaggebend für Watzls Wahl waren nach den Worten von Dr. Alfred Gusenbauer, Aufsichtsratsvorsitzender der STRABAG und ehemaliger österreichischer Bundeskanzler, neben seiner umfangreichen Bau- und Konzernerfahrung sowie seinen Erfolgen auch seine hohe Sozialkompetenz und ausgeprägten Führungsqualitäten. Bereits in seinem Praktikumssemester war Watzl bei der Firma STRABAG in Katowice, wo er 1999 auch seine berufliche Zukunft als Bauleiter begann. Nach verschiedenen Managementstationen in diesem Unternehmen – unter anderem als technischer Direktionsleiter für Hoch- und Ingenieurbau – trug er dort seit 2013 als Vorstandsmitglied die Verantwortung für die polnischen Aktivitäten des Konzerns. In seiner Zeit als Student war Watzl Semestersprecher und gründete den studentischen VDBau, den Verein Deggendorfer Bauingenieure. Den Kontakt zur THD ließ der erfolgreiche Bauingenieur auch über die Jahre nie abreißen und zeigte sich der Fakultät stets verbunden. Als Teilnehmer am 20-jährigen Jubiläum der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik betonte Watzl die Wichtigkeit einer breit angelegten, anspruchsvollen Ingenieursausbildung für die gesamte Bauindustrie.

07. Mai 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180509 studiengang technisches designNeuer Studiengang: Ingenieur mit Sinn für Ästhetik

Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Fakultät Maschinenbau an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erstmals den Studiengang Technisches Design an, den es in dieser Form in Bayern bisher nicht gibt. Im Gegensatz zu anderen Hochschulen in Bayern führt dieser Studiengang an der THD aufgrund seiner deutlich technischeren Ausrichtung zum Abschluss Bachelor of Engineering und nicht zum Bachelor of Arts.

Egal ob im Consumer- oder im B2B-Bereich – bei der Entwicklung und Konstruktion von Maschinen bzw. Geräten spielt nicht nur High-Tech, sondern auch Gestaltung eine wichtige Rolle. Gutes technisches Design verbindet Wirtschaftlichkeit, hohen Kundennutzen, Ease-of-Use und Ästhetik. Prof. Dr. Peter Fröhlich, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik: „Um heute im Markt erfolgreich zu sein, muss man dem Nutzer genau auf die Hände schauen und dann die innovativste Technik in eine anwenderfreundliche und gleichzeitig coole Verpackung stecken“. So habe beispielsweise die Firma Bosch aus einem simplen Akkuschrauber ein Haushaltsgerät für neun total verschiedene Anwendungen gezaubert. Das geht nur, wenn Technik und Design eine perfekte Symbiose eingehen. Gefragt ist also ein hohes Maß an technischer Expertise gepaart mit einem Gespür für Usability und schickes Design. „Genau diese Kombination wollen wir mit unserem neuen Studiengang ansprechen, nämlich junge Menschen mit hoher Technikaffinität, aber auch einem Händchen für Aussehen, Haptik und Nutzerfreundlichkeit“, so Prof. Fröhlich. Der Bewerbungszeitraum für den neuen Studiengang Technisches Design, aber auch für alle anderen Studiengänge an der THD hat am 16. April begonnen und endet am 15. Juli. Im Rahmen des Bewerbertags an der THD am 22. Juni, beim dem man sich live über das komplette Studienprogramm informieren kann, findet um 15 Uhr auch eine spezielle Auftaktveranstaltung für den Studiengang Technisches Design statt. Dabei werden Design-Exponate des Projektpartners Westböhmische Universität Pilsen gezeigt. Interessente können sich bei den Dozenten über den Studienverlauf und bei Firmenvertretern über die beruflichen Möglichkeiten informieren.

09. Mai 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180508 ehrendoktor prof klühspiesRussland ehrt THD-Professor Johannes Klühspies

Für seine Verdienste bei der Modernisierung des russischen Verkehrswesens wurde Johannes Klühspies, Professor für Verkehrsträgermanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf, am 25. April der Titel ‚doctor honoris causa' verliehen. Der universitäre Wissenschaftsrat der staatlichen Emperor Alexander I. Transport Universität Sankt Petersburg würdigte damit das langjährige Engagement von Prof. Klühspies mit der höchsten akademischen Ehrung der Universität.

In seiner Laudatio vor dem wissenschaftlichen Rat der Universität stellte Rektor Prof. Alexander Panychev die vielfältigen Bemühungen heraus, Russland mit leistungsfähigen Verkehrskonzepten auszustatten. Insbesondere seien hier Klühspies‘ Expertise und Know-how bei den zukunftsweisenden Magnetschnellbahntechnologien zu nennen. Des Weiteren initiierte er Konferenzen und Symposien auf internationaler Bühne und förderte russische Studenten. In einer Dankesrede verwies Prof. Klühspies auf die traditionell hohe Wertschätzung für Wissenschaft und Forschung in Deutschland wie auch in Russland: „Fairer akademischer Austausch, Schutz des geistigen Eigentums und nötigenfalls auch Mut, unangenehme Wahrheiten anzusprechen, sind prinzipielle Grundlagen wissenschaftlichen Fortschritts".
Die Emperor Alexander I. Transport Universität Sankt Petersburg wurde 1809 gegründet und zählt heute zu berühmtesten Universitäten Russlands. Sie gilt als führend im russischen Transportwesen. Prof. Klühspies ist Präsident des „International Maglev Board", einer Non-Profit-Organisation, die sich mit Maglev-Technologien befasst. Die wohl bekannteste deutsche Maglev-Technologie ist der Hochgeschwindigkeitszug "Transrapid", der seit 2004 in Shanghai im Einsatz ist und über 500 km/h erreichen kann.

08. Mai 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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2018 05 03 planspiel vorstandssitzung

Destinationsmanagement Planspiel – computergestützte Praxis für Studierende des European Campus

Welchen Herausforderungen müssen sich die verschiedenen Stakeholder einer Tourismusregion stellen? Welche Abhängigkeiten herrschen untereinander, welche Synergien kann man nutzen? Fragen, die in der Theorie oftmals nur schwer zu beantworten sind. In einem computerbasierten Destinationsmanagement-Planspiel der Hochschule Luzern (HS Luzern) können Situationen wie diese realistisch dargestellt und Lösungswege praktisch angewandt werden. 2 Tage lang haben Studierende im sechsten Semester aus dem Bachelorprogramm International Tourism Management (ITM) des European Campus Rottal-Inn (ECRI) anhand fixer Vorgaben Ziele festgelegt und Strategien erarbeitet – mit sofort ersichtlicher Wirkung und Lerneffekt inklusive.

 

Geleitet wurde das Planspiel von den Professoren der HS Luzern Prof. Urs Wagenseil und Roland Lymann, in Zusammenarbeit mit Dr. Marcus Herntrei und Dr. Georg Christian Steckenbauer vom ECRI. Mit dem Destinationsmanagement-Planspiel „TOPSIM“ kann das Wirken und das Zusammenspiel verschiedener touristischer Betriebe wie Hotels, Bergbahnen, Tourismusorganisationen oder Sport-/Eventdienstleister innerhalb eines Ferienortes simuliert werden. Dabei stehen die einzelnen gleichartigen Betriebe nicht nur miteinander in Wettbewerb, sondern die Gesamtheit der Leistungen bewirkt die Entwicklung des Ferienortes. Dieser wiederum steht im Konkurrenzkampf mit anderen Destinationen, weshalb die Einzelinteressen strategisch gebündelt werden müssen.

Die 44 teilnehmenden Studierenden des European Campus bildeten verschiedene Arbeitsgruppen, welche jeweils einen Stakeholder aus der Ferienregion repräsentierten. Dabei legten sie ihr Hauptaugenmerk auf die Kommunikation untereinander, die eigene als auch die gemeinsame Marketing- und Strategieplanung sowie auf die Einhaltung der budgetären Vorgaben für die jeweiligen Zeitperioden.
Das Erkennen und Berücksichtigen von Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Erfolg in einem dynamischen Wettbewerbsfeld ist dabei nur eines der übergreifenden Lernziele. Auch geht es darum, effektive Entscheidungen im Team zu treffen und die Konsequenzen von Entscheidungen realistisch einzuschätzen. Schwerpunktmäßig ging es um das Bestimmen einer langfristigen Wettbewerbsstrategie für die gesamte Destination sowie darum, verschiedene Analysen in den Bereichen Marketing, Finanz-, Liquiditäts- und Kapazitätsplanung auszuführen und zu bewerten. „Das Planspiel war absolut realitätsnah und für mich war es sehr interessant die theoretischen Inhalte des Studiums von einer praktischen Seite aus zu betrachten und kennenlernen zu dürfen“, resümiert Lilly Böhm, ITM-Studentin. „Mir war im Vorfeld nicht bewusst, wie die einzelnen Akteure einer Destination miteinander kooperieren müssen, damit die gesamte Tourismusregion an Attraktivität gewinnt. Es profitieren alle davon, wenn man sich vom reinen Wettbewerbsgedanken verabschiedet und eine gemeinsame Strategie erarbeitet und umsetzt.“
Als kompetenter Partner stand die HS Luzern dem European Campus bei der Durchführung des Planspiels am 02./03. Mai zur Seite. Angestrebt wird eine langfristige Kooperation zwischen den beiden Hochschulen. Die HS Luzern ist eine von sieben öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen in der Schweiz und eine renommierte Ausbildungsstätte im Tourismus-Bereich. Das Destinationsmanagement Planspiel wird dort regelmäßig unter fachkompetenter Leitung durchgeführt.

2018 05 03 planspiel analyse2018 05 03 planspiel strategieentwicklung


03. Mai 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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20180502 koop thd akad böhmenOstbayern und Böhmen: Förderung der regionalen Entwicklung

Struktur- und demografischer Wandel aber auch technische Megatrends wie Digitalisierung und Automatisierung bringen viele gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Umbrüche mit sich. Um das große Potential der regionalen Entwicklung im ostbayerischen Grenzgebiet und dem benachbarten Böhmen besser darstellen und fördern zu können, haben sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Akademie Ostbayern – Böhmen e.V. nun zusammengetan. Anfang Mai wurde vom Präsidenten der THD, Prof. Dr. Peter Sperber, und den Vorständen der Akademie, Josef Schönhammer und Dr. Peter Deml, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung geschlossen.

„Über einen kontinuierlichen Austausch zwischen Akademie und Hochschule wollen wir verschiedene Themenkreise ansprechen, die die Bürger in der ostbayerischen Grenzregion bewegen“, so Schönhammer. Dies solle vorwiegend in Form von gemeinsamen Vorträgen, Seminaren und Ringveranstaltungen gelingen. Die geplante inhaltliche Spannweite ist beachtlich. Sie reicht von der Darstellung der Zukunftspotentiale des gemeinsamen Wirtschafts- und Kulturraums Ostbayern/Böhmen über die Chancen und Herausforderungen in Sachen Natur und Umwelt bis zu historischen oder auch tagesaktuellen Themen der Region. „Worum es der Akademie Ostbayern – Böhmen geht“, erklärt Dr. Deml, „ist das menschliche Individuum, sein Gestalten und sein Wirken in den Mittelpunkt zu stellen. Auch und gerade in Zeiten, in denen Digitalisierung, Robotik oder künstliche Intelligenz die Rhetorik in den Medien beherrschen“. Menschen bräuchten Perspektiven und von denen gebe es gerade in unserer Region viele. Die THD sieht sich an dieser Stelle in einer kreativen aber auch gestalterischen Rolle. Mit ihren Forschungsschwerpunkten in verschiedensten Zukunftstechnologien, ihrer engen Vernetzung mit der lokalen – aber auch überregionalen – Wirtschaft sowie ihren grenzüberschreitenden Kontakten nach Tschechien ist die THD ein Motor innovativer Entwicklungen in der Region. Prof. Sperber: „Wir tragen als Hochschule ganz wesentlich zu einem Wandel bei, der nicht nur vordergründig neue technologische Perspektiven eröffnet, sondern durchaus auch nachhaltige gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse hat.“ So habe die THD beispielsweise gemeinsam mit der Universität Budweis ein digitales Ausstellungssystem entwickelt, bei dem die Museen in Deggendorf und Písek als Fallstudien dienen. Hier trifft also Technik auf Kultur – zum Wohle der Bürger in der Grenzregion. Mit dem im bundesvergleich sehr hohen Anteil von etwa 16 Prozent an internationalen Studierenden aus insgesamt 99 Ländern, verschafft die THD Ostbayern außerdem Sichtbarkeit rund um den Globus – und eröffnet umgekehrt Studierenden aus der Region eine persönliche Tür in die Welt. An diese weltoffene und gleichzeitig bodenständige Herangehensweise soll auch die neue Kooperation zwischen der THD und der Akademie Ostbayern – Böhmen e.V. anknüpfen.

02. Mai 2018 | THD-Pressestelle (JK)

Über die Akademie Ostbayern – Böhmen e.V.
Die Akademie Ostbayern - Böhmen e. V. ist eine Bildungseinrichtung, die die gesamte Öffentlichkeit anspricht, besonders die Jugend. Sie vermittelt Informationen, damit ein Bewusstsein entwickelt werden kann für Themen, die im Natur- und Kulturraum entlang der bayerisch-böhmischen Grenze bedeutsam sind. Schwerpunkte sind dabei: Der Mensch und sein Gestalten, Phänomene im Naturraum, Wirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart sowie Zukunftsperspektiven der Region beiderseits der Grenze. Die Akademie kooperiert mit Hochschulen, kommunalen Gebietskörperschaften, Schulen, Vereinen und regionalen Institutionen. Sie achtet dabei besonders auf grenzüberschreitende Aktivitäten und das Zusammenwirken mit Partnern in Böhmen.
Erfahren Sie mehr: www.akademie-neunburg.de

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22cf 1Bei strahlendem Sonnenschein wurde letzte Woche an der THD das 22. Deggendorfer Controller-Forum von Prof. Dr. Schindlbeck veranstaltet. Zum Thema "Die betriebswirtschaftlichen und technischen Auswirkungen der
Digitalisierung" kamen viele interessierte Gäste aus der Wirtschaft nicht nur, um den Rednern zuzuhören sondern auch, um sich untereinander auszutauschen. Neben ca. 60 Teilnehmern aus der Wirtschaft waren ca. 20 Studierende und ca. 10 Angestellte der TH Deggendorf anwesend.

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Prof. Dr. Schindlbeck begrüßte die Teilnehmer und führte in das Thema Digitalisierung und Controlling ein. Als Referenten waren Herr Dr. Nicolas Maier-Scheubeck (Sprecher der Geschäftsführung der Maschinenfabrik Reinhausen in Regensburg) sowie Konrad Schweiberger (Abteilungsleiter im
BMW-Werk Landshut) und Dr. Udo Dinglreiter (Geschäftsführer der R. Scheuchl GmbH in Ortenburg) geladen, die zu den Themen "Herausforderungen der digitalen Transformation für Organisationsentwicklung und Controlling" und "Die technischen und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung am Beispiel einer Anlage in der Leichtmetallgießerei der BMW-Group in Landshut" sprachen.

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Prof. Dr. Schindlbeck äußerte sich sehr zufrieden über den Verlauf der Veranstaltung und bereitet derzeit schon das nächste Controller-Forum am 13.06.2018 an der TH Deggendorf vor.

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2018 04 26 aok kooperationsverlängerung

Gesundheitlicher Service für Studierende am European Campus –
Abkommen über gesundheitliche Förderung mit AOK Bayern verlängert

Am gestrigen Mittwoch (25. April) unterzeichneten Prof. Dr. Horst Kunhardt, Campusleiter des European Campus Rottal-Inn (ECRI) und Daniel Gansmeier, AOK Direktor, die Verlängerung eines Kooperationsabkommens mit der AOK Bayern, Direktion Rottal-Inn. Beide Parteien betreuen künftig weiter gemeinsam Studierende rund um die Themen Krankenversicherung, Prävention und Gesundheit im Allgemeinen.

 

Die AOK Bayern ist eine der führenden Krankenkassen und seit Anbeginn des Bestehens ein wichtiger Partner für den European Campus. Das Abkommen mit der AOK wurde 2015 erstmalig für einen Zeitraum von drei Jahren geschlossen. Die Verlängerung der Zusammenarbeit geht nun über weitere zwei Jahre.
Wer als internationaler Student nach Deutschland kommt, der benötigt eine Krankenversicherung. Mit einigen Ländern, darunter den Mitgliedsländern der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraumes, bestehen Sozialversicherungsabkommen. Sind Sie in Ihrem Heimatland gesetzlich krankenversichert, so können Sie diesen Versicherungsschutz in Deutschland von einer gesetzlichen Krankenkasse anerkennen lassen. Studierende aus EU‐Ländern bekommen in der Regel in Ihrer Heimat eine Internationale Versicherungskarte (EHIC ‐ EuropeanHealth Insurance Card), welche auch in Deutschland (auch beim Arzt) anerkannt ist.
Kommen die Studierenden nicht aus einem Land mit Sozialversicherungsabkommen, so müssen sie sich in Deutschland neu krankenversichern. Die AOK Bayern, speziell die Direktion Rottal-Inn übernimmt im Zuge der Kooperationsvereinbarung konkret Beratungstätigkeiten am European Campus. Im Fokus steht dabei das Interesse der gesundheitlichen Förderung der Studierenden an der Europa-Hochschule. Neben einer individuellen Einzelbetreuung bieten ECRI und AOK in Zusammenarbeit Gesundheitstage an und führen erlebnisorientierte Gesundheits- und Informationsveranstaltungen durch. „Gerne unterstützen wir die Hochschule weiterhin. Allein die Ausrichtung des European Campus mit den Bereichen Gesundheit und Tourismus ist für uns ein Grund, uns zu beteiligen“, so Daniel Gansmeier. „In Zeiten, in denen psychische Erkrankungen aufgrund des Lernpensums im Studium steigen, ist es uns wichtig, einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Studierenden zu leisten.

Als offizieller Partner wird die AOK Bayern auch auf dem diesjährigen Sommerfest des European Campus am 16.6. aktiv vertreten sein.

Bild (ECRI): Prof. Dr. Horst Kunhardt und Daniel Gansmeier bei der Vertragsunterzeichnung.

02. Mai 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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2018 04 27 roboter anna wir autonom fahrenArbeitstreffen zwischen Studierenden der TH Deggendorf, des Campus Cham und der Westböhmischen Universität Pilsen.

Unter der Leitung von Herrn Vilem Dostal, Martin Bücherl und Fabian Pacher vom Technologie Campus Cham haben die Studierenden im Rahmen des EU Projektes „Multidisziplinäre Ausbildung Studententeams“ ein spannendes Thema für ihre Projektarbeit im Sommersemester 2018 gewählt; es soll ein autonomer Roboter „Anna“ entwickelt und gebaut werden. Anna sollte älteren und behinderten Menschen in der häuslichen Umgebung zur Hand gehen, bei den täglichen Abläufen unterstützen und Familienangehörige sowie Pflegepersonal entlasten.

Die Studierenden der TH Deggendorf, des Campus Cham und der Westböhmischen Universität Pilsen haben sich von 05.4. bis 07.4.2018 auf dem Hochschulcampus in Deggendorf zum dreitägigen Arbeitstreffen getroffen. Die ersten Designideen vom autonomen Hausroboter „Anna“ haben die Studierenden der Designfakultät Pilsen vorgestellt.
Die Gesundheitsfakultät Pilsen hat die Anforderungen aus der Sicht des Benutzers, Pflegepersonals und ethischen Fragen untersucht sowie interessante Lösungen vorgestellt. Die Studierenden der TH Deggendorf haben Anna die elektronischen Bauteile eingebaut, die benötigt wurden, um sie zum Leben zu erwecken. Für den Bau eines funktionstüchtigen Prototyps werden von Lego die Bausteile benutzt, aus denen Anna zusammengebaut und programmiert wird.
Das zweite Projektthema, ein intelligenter Kleiderschrank, wurde durch die Studierenden des Campus Cham mit einer Designerin der Westböhmischen Universität durchgeführt und als Prototyp gebaut. Die neu entwickelten Peripherien sollen mit den am Campus Cham entwickelten Steuersystemen verbunden und gesteuert werden.
Zur Vertiefung von personellen Kontakten und Sprachkenntnissen zwischen Studierenden und Dozenten beider Hochschulen haben alle zusammen bei herrlichem Sonnenschein die Stadt Passau besichtigt und am Samstag eine Fahrt mit dem Elekrocity-Roller und E-Auto durchgeführt. Auf die Studenten kommt die nächsten Wochen viel Arbeit zu, damit Sie ihre Projekte im Juni an der Westböhmischer Universität Pilsen präsentieren können.

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2018 04 27 roboter anna wir autonom fahrenArbeitstreffen zwischen Studierenden der TH Deggendorf, des Campus Cham und der Westböhmischen Universität Pilsen.

Unter der Leitung von Herrn Vilem Dostal, Martin Bücherl und Fabian Pacher vom Technologie Campus Cham haben die Studierenden im Rahmen des EU Projektes „Multidisziplinäre Ausbildung Studententeams“ ein spannendes Thema für ihre Projektarbeit im Sommersemester 2018 gewählt; es soll ein autonomer Roboter „Anna“ entwickelt und gebaut werden. Anna sollte älteren und behinderten Menschen in der häuslichen Umgebung zur Hand gehen, bei den täglichen Abläufen unterstützen und Familienangehörige sowie Pflegepersonal entlasten.

Die Studierenden der TH Deggendorf, des Campus Cham und der Westböhmischen Universität Pilsen haben sich von 05.4. bis 07.4.2018 auf dem Hochschulcampus in Deggendorf zum dreitägigen Arbeitstreffen getroffen. Die ersten Designideen vom autonomen Hausroboter „Anna“ haben die Studierenden der Designfakultät Pilsen vorgestellt.
Die Gesundheitsfakultät Pilsen hat die Anforderungen aus der Sicht des Benutzers, Pflegepersonals und ethischen Fragen untersucht sowie interessante Lösungen vorgestellt. Die Studierenden der TH Deggendorf haben Anna die elektronischen Bauteile eingebaut, die benötigt wurden, um sie zum Leben zu erwecken. Für den Bau eines funktionstüchtigen Prototyps werden von Lego die Bausteile benutzt, aus denen Anna zusammengebaut und programmiert wird.
Das zweite Projektthema, ein intelligenter Kleiderschrank, wurde durch die Studierenden des Campus Cham mit einer Designerin der Westböhmischen Universität durchgeführt und als Prototyp gebaut. Die neu entwickelten Peripherien sollen mit den am Campus Cham entwickelten Steuersystemen verbunden und gesteuert werden.
Zur Vertiefung von personellen Kontakten und Sprachkenntnissen zwischen Studierenden und Dozenten beider Hochschulen haben alle zusammen bei herrlichem Sonnenschein die Stadt Passau besichtigt und am Samstag eine Fahrt mit dem Elekrocity-Roller und E-Auto durchgeführt. Auf die Studenten kommt die nächsten Wochen viel Arbeit zu, damit Sie ihre Projekte im Juni an der Westböhmischer Universität Pilsen präsentieren können.

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20180426 girlsday 2018Knapp 200 Schülerinnen und Schüler besuchten die bundesweiten Aktionstage Girls‘Day und Boys‘Day an der TH Deggendorf

Traditionelle Rollenmuster überwinden und mit Hilfe von Technik und Wissenschaft Lösungen für die Welt von morgen gestalten: Unter diesem Motto besuchten am Girls‘Day 2018, der am 26. April stattfand, mehr als 160 Schülerinnen die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und erlebten Technik zum Mitmachen und Anfassen. Am parallel stattfindenden Boys‘Day erkundeten 18 Jungen an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, welche Karriereperspektiven sich für sie in der Frauendomäne Pflege bieten.

Voller Körpereinsatz war für die männlichen Teilnehmer beim Boys‘Day angesagt. Bei der Herzdruckmassage, die die Jungen an der Puppe Resussi Anne® üben konnten, darf man nicht zimperlich sein. Welch hohe Verantwortung Menschen in Pflegeberufen haben, wurde den Jugendlichen dabei ebenfalls bewusst. Immerhin entscheiden diese Erste-Hilfe-Maßnahmen im Notfall nicht selten über Leben und Tod. In den neuen Laboren der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften konnten sich die Schüler auch im korrekten Anlegen von Wundverbänden probieren. Ein umfangreiches Rahmenprogramm informierte zusätzlich über Chancen und Perspektiven für Männer im Zukunftsberuf Pflege. Zeitgleich erforschten mehr als 160 Mädchen am Campus Deggendorf und am Technologiecampus Teisnach die Welt von Technik und Wissenschaft. Ob Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau, Technische Physik, Bau- und Umweltingenieurwesen oder Elektro- und Medientechnik: Technik präsentierte sich hier praktisch, zum Anfassen und voll spannender Themen. „Die Mädchen waren total begeistert von der „Technik zum Mitmachen“, ob vom kleinen humanoiden NAO-Roboter oder der Konstruktion eines Rennwagens. Sie konnten heute wirklich erleben, was für vielfältige und spannende Berufsperspektiven technische Studiengänge ermöglichen und was für interessante Möglichkeiten es für Forscherinnen und Ingenieurinnen gibt“, fasst Manuela Krawagna-Nöbauer, Mitorganisatorin des Girls’Day und des Boys’Day an der THD, ihre Eindrücke zusammen. Die bundesweit veranstalteten Aktionstage Girls‘Day und Boys‘Day sollen Mädchen und Jungen für Möglichkeiten abseits traditioneller Rollenbilder sensibilisieren, neue Wege aufzeigen und eine frühe und praxisnahe Berufsorientierung ermöglichen.

26. April 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180426 girlsday realschule grafenauGrafenauer Schülerinnen der Girls‘Day Akademie besuchen THD

Wo werden humanoide Roboter eingesetzt? Was kann man in einem Robotiklabor alles machen? Und wie geht eigentlich Programmieren? Und vor allem: Können das auch Mädchen? All diesen Fragen gingen zwölf Realschülerinnen aus Grafenau bei ihrem Besuch an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) nach. Sie verbrachten am 18. April im Rahmen der Girls’Day Akademie einen Nachmittag an der Hochschule.

Begrüßt wurden die Mädchen von Tanja Augustin, Mitarbeiterin der THD und zuständig für die MINT-Förderung. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Fachbereiche Mathematik Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu bewerben. Sie warb eindringlich für das Interesse an diesen Fächern, denn diese haben ein ungeheures Zukunftspotential. Gerade Mädchen sollen sich laut Augustin einfach trauen, ausprobieren und Angebote annehmen. In ihrem Workshop konnten die Besucherinnen erste Programmier-Erfahrungen sammeln. Die Schülerinnen brachten mittels einfacher Blockprogrammierung Leuchtdioden auf einer Platine zum Leuchten. Anschließend führten Julia Stadler und Ralf Pechmann, Laboringenieure der Fakultät Maschinenbau, die Besucherinnen durch die Labore der Fakultät. Pepper und Luna, die beiden humanoiden Roboter, lernten die Mädchen bei Björn Franken und Helmut Dullinger im Labor Internet of Things kennen. Die Roboter können sich bewegen, tanzen und Fragen beantworten. Die Schülerinnen der Grafenauer Realschule beuchten bereits das dritte Jahr in Folge die THD im Rahmen der Girls’Day Akademie. Die Girls‘Day Akademie richtet sich an Schülerinnen der Klassen 7 bis 10, die Spaß an Technik und Naturwissenschaft haben. Sie findet innerhalb eines Schuljahres wöchentlich als Arbeitsgemeinschaft statt und kann an jeder allgemeinbildenden Schule durchgeführt werden. Wie der einmal jährlich stattfindende große Aktionstag „Girls’Day“ hat auch die Girls’Day Akademie zum Ziel, Mädchen für Berufsfelder zu begeistern, die klassischerweise dem männlichen Geschlecht zugeschrieben werden.

19. April 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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Schüler aus Zwiesel erkunden THD

Am 10. April besuchten mehr als 100 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zwiesel die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Ein Besuch in der umfangreichen Bibliothek der THD stand dabei ebenso auf dem Programm wie ein Abstecher zu den Maschinenbauern und zur Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften. Den Abschluss des Ausflugs bildete eine Stippvisite auf der Jobmesse der THD, der „first contact“.

Wie nutze ich wissenschaftliche Literatur richtig? Und wie finde ich mich in einer wissenschaftlichen Bibliothek zurecht? Diesen Fragen gingen die Zwieseler Schülerinnen und Schüler zu Beginn ihres Besuchs an der THD nach. Die gut sortierte Bibliothek der Hochschule bot den perfekten Rahmen für die Besucher, die sich mit der fachgerechten Nutzung einer wissenschaftlichen Bibliothek vertraut machten. Die Arbeitswelt der Maschinenbauer lernten die Gäste aus Zwiesel bei einem Laborbesuch kennen. Des Weiteren konnten sie sich über die Studiengänge der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften informieren. Zu guter Letzt begeisterten Helmut Dullinger und seine Roboter-Kollegin „Luna“ aus dem MINT-Team die Schülerinnen und Schüler für die Anwendungsmöglichkeiten von Robotern in Industrie und Wirtschaft. Zum Abschluss des Tages besuchten die Gäste aus Zwiesel bei strahlendem Sonnenschein die „first contact“, die Jobmesse der THD, die an diesem Tag in den Stadthallen stattfand. Die mittlerweile größte Jobmesse Ostbayerns wird vollständig vom studentischen Verein First Contact e.V. organisiert. Dort trafen die Besucher aus Zwiesel auf ein bekanntes Gesicht: Vanessa Döhler, 1. Vorstand des studentischen Vereins und damit gesamtverantwortlich für die Messe, ist eine ehemalige Mitschülerin aus Zwiesel.

10. April 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180425 neuwahl vizepräsidentenHochschulleitung komplett - drei Vizepräsidenten neu gewählt

Am 12. April stimmten die Hochschulräte der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ab, wer die Hochschule in den nächsten drei Jahren als Vizepräsident vertritt. Nach Entscheidung des Hochschulrats treten Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba und Prof. Dr. Horst Kunhardt eine weitere Amtsperiode als Vizepräsidenten der THD an. Prof. Waldemar Berg ist neuer Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten.

Dem Vorschlag des Präsidenten Prof. Dr. Peter Sperber stimmten die Hochschulräte der THD zu: Andreas Grzemba wurde als Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer wiedergewählt und übernimmt das Amt zum zweiten Mal. Horst Kunhardt bleibt ebenfalls für eine zweite Amtsperiode Vizepräsident der THD. Er ist zuständig für den Bereich Gesundheit und leitet zusätzlich den European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Waldemar Berg löst Prof. Dr.-Ing. Klaus Nitsche nach zehn Jahren im Amt als Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten ab. Seit 12. April 2018 vertreten sie den Präsidenten bei offiziellen Terminen und unterstützen ihn bei der Umsetzung hochschulpolitischer Zielsetzungen und in der Entwicklung der Hochschule.

25. April 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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2018 04 19 taste the world

Von Blinis und Schweizer Käse – Taste the World am European Campus

Am heutigen Donnerstag (19. April) fand am European Campus Rottal-Inn (ECRI) zum dritten Mal der International Day statt, der vom International Office organisiert wird. Hauptattraktion ist das schmackhafte Buffet, das die Studierenden unter dem Motto „Taste the World“ präsentieren.

 

80 Teilnehmer, aufgeteilt auf 18 verschiedene Gruppen, gaben ihre landestypischen, kulinarischen Köstlichkeiten in der Mensateria des ECRI zum Besten. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag konnten die Besucher ab 12:30 Uhr u.a. Bruschetta und Caprese aus Italien, Frühlingsrollen aus Vietnam oder süßen Reisauflauf aus Bangladesch kosten. Russland hielt für die Gäste Blinis, also traditionelle Pfannkuchen, bereit und ganz klassisch versorgte die Schweiz die Besucher mit Käse. Für die mutigeren Genießer gab es auch exotischere Speisen aus Indien, Kamerun oder Ghana. Natürlich durfte auch ein Stand mit bayerischen Snacks nicht fehlen: Leberkas und Brezen sowie Bayerisches Blockmalz wurden angeboten. Rund 150 Gäste tummelten sich in der Mittagspause in der Mensateria und feierten die kulturelle Vielfalt am European Campus.

Die einzelnen Gruppen standen in direktem Wettbewerb zueinander. Am Ende der Veranstaltung konnten die Gäste die Gruppe mit dem besten Speisenangebot wählen und das Siegerteam wurde auserkoren. Das Team aus Nigeria holte sich dieses Jahr den Sieg und konnten sich über Bierkrüge im THD-Design freuen.

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20180424 onlineplattform mint region niederbayernMINT-Region Niederbayern: Onlineplattform steht

Unsere Welt wird immer digitaler. Die Basis für solche innovativen Veränderungen sind Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik oder kurz: MINT. Jetzt ist die zentrale Internetplattform www.mint-niederbayern.de ans Netz gegangen. Dort können ab sofort alle an diesen Themen Interessierten stöbern und Antworten auf ihre Fragen finden:

Welche MINT-Berufe gibt es bei uns in der Region? Wo kann ich bereits als Schüler oder Schülerin meine Interessen vertiefen? Welche Ferienangebote gibt es? Welche Unternehmen öffnen ihre Türen für potentiellen Nachwuchs? Welche MINT-Angebote kann ich als Lehrkraft nutzen? Angebote im MINT-Bereich gibt es zahlreiche. Allerdings ist es nicht leicht, diese auch zu finden. Bis jetzt. Denn die neue MINT-Plattform versteht sich als Drehscheibe für MINT-Aktionen aller Art. Diese werden dort gesammelt und übersichtlich dargestellt. Deshalb sind neben Fragenden und Suchenden auch aktive Akteure aus dem MINT-Bereich auf der Plattform willkommen. MINT-Managerin Andrea Stelzl: „Wir laden alle herzlich ein, die Internetseite zu füllen und zu nutzen. Wer eine Aktion hochladen möchte oder weiterführende Informationen sucht, kann sich jederzeit gern an uns wenden“. Optionen können so zentral angeboten werden und darüber hinaus besteht die Möglichkeit, gute Erfahrungen und Best Practice Beispiele zu teilen. Etwa wie kommt mein Nachbarunternehmen an Schüler ran und umgekehrt, welche Firma könnte unsere Schule besuchen und Berufe vorstellen? Die Zukunft ist MINT.

24. April 2018 | THD-Pressestelle (JK)


Über die MINT-Region Niederbayern

Fachkräfte-Nachwuchs fehlt seit Jahren in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Die MINT-Region-Macher im Landkreis Deggendorf und den drei benachbarten Landkreisen Freyung-Grafenau, Regen und Rottal-Inn haben sich unter Federführung der Technischen Hochschule Deggendorf zusammengeschlossen, um diesem Mangel entgegen zu wirken. Die Max Streicher GmbH als Gründungsmitglied und Caverion sind als Premiumpartner dabei. Technik für Kinder e.V. und viele Schulen sind unter den Gründungsmitgliedern der MINT-Region. Ziel ist, junge Menschen frühzeitig über MINT-Berufe und die Chancen in ihrer Region zu informieren, die Angebote und Arbeitgeber vor Ort sichtbar zu machen, sowie Eltern und Lehrer als wichtige Impulsgeber und Multiplikatoren einzubinden. Damit soll dem Fachkräftemangel im technischen Bereich entgegengewirkt werden. Die MINT-Region Niederbayern ist Teil des MINT-Netzes Bayern und wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Die MINT-Region Niederbayern leitet und koordiniert die MINT-Managerin Andrea Stelzl.

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20180420 veranstaltung existenzgründung studykomEinsatz für bessere Berufsaussichten im bayerisch-tschechischen Grenzraum – Projekt Studykom zur Kompetenzsteigerung von Studierenden

Eine Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf, der Ostbayerisch Technischen Hochschule Amberg Weiden, der Südböhmischen Universität Budweis und der Westböhmischen Universität Pilsen motiviert Studierende, eine berufliche Zukunft in der Region Bayern-Tschechien aufzubauen. Teil des Projekts ist eine Schulungswoche zum Thema Existengründung. Vom 9. bis 13. April durfte das Deggendorfer Team 32 Teilnehmer und zahlreiche Gasthörer zur Schulung begrüßen.

Das Projekt Studykom ist darauf ausgelegt, gezielt Kompetenzen von Studierenden zu fördern, die einem beruflichen Erfolg im Raum Bayern-Tschechien nutzen. Umgesetzt wird dies von den vier Hochschulen mit entsprechenden Bildungsmaßnahmen. Diese sind zum Beispiel Sprachreisen kombiniert mit Stadtführungen und Unternehmensexkursionen, Fachexkursionen in das bayerisch-tschechische Grenzgebiet oder die Existenzgründungswoche vergangene Woche in Deggendorf. An der Existenzgründungswoche nahmen unter der Leitung von Herrn Vilem Dostal und Tobias Bauer 15 tschechische und 17 Deggendorfer Studierende teil, die zum Teil bereits mit dem Gedanken einer Firmengründung spielen. Sie konnten sich mit erfahrenen Existenzgründern und Firmenvertretern austauschen und lernten zum Beispiel das Gründerzentrum im ITC1 und damit ihre Chancen in der Region kennen. Am nächsten Tag folgten interessante EU- und Hochschulvorträge aus den Projekten Design+, erarbeitet durch Studierende aus vorherigen Semestern. Bei herrlichem Sonnenschein besuchten die Teilnehmer die Firma Webasto und haben im Anschluss die Stadt Passau besichtigt. Das Fach- und Praxiswissen lieferten Vorträge über Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Genobank und Besonderheiten einer Firmengründung in der Grenzregion Bayern, Tschechien und Österreich. Zum Abschluss konnten die Studierenden in kleinen Arbeitsgruppen eigene Ideen zur Firmengründung präsentieren. Während der Existenzgründungswoche schätzten die Studierenden neben dem fachlichen Austausch und den Informationen besonders die harmonische Atmosphäre. Dafür haben sich die Studierenden sehr herzlich bei den Veranstaltern bedankt. Gefördert wird das Projekt durch die EU und teilnehmende Studierende erhalten eine Bestätigung, mit der sie ihre Zusatzkompetenz nachweisen können. Bis Ende 2019 sollen mindestens 150 Studierende am Programm teilgenommen haben. Das Interesse der Studierenden zeigt, dass EU-Projekte eine wichtige Bedeutung auch in der Lehre haben.

Weiterführende Informationen: https://studykom.zcu.cz/de

20. April 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180322 girls akademie landauLandauer Schülerinnen besuchen THD

Im Rahmen der Girls’Day Akademie verbrachten am 21. März Schülerinnen der 8ten Jahrgangsstufe der Victor-Karell-Realschule in Landau einen Tag an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die 15 Mädchen erwartete ein volles Programm mit Einblicken in die unterschiedlichen Lehr- und Forschungsbereiche der Hochschule. Dabei blieb das Ziel des Besuchs immer fest im Blick: Mädchen für Technik zu begeistern.

Das Interesse an den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu fördern, gehört zu den Aufgaben von Diplom-Ingenieurin Tanja Augustin vom MINT-Team der THD. In ihrer Begrüßung verdeutlichte sie, dass MINT aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Vom Klingeln des Weckers bis zur Anreise mit dem Bus sei jede der Teilnehmerinnen an diesem Tag schon auf vielfältige Weise mit MINT in Berührung gekommen, so Augustin. Sie stellte technische Studiengänge an der THD vor uns betonte die Eignung von Mädchen und Frauen für diese Fächer. Bei ihrer Tour durch die Hochschule lernten die Schülerinnen bei Werkmeister Martin Fischer kleine selbst fahrende Roboter kennen. Größere Exemplare autonom gesteuerter Roboter kommen an der THD zum Beispiel beim Verteilen der Post zum Einsatz. Tanja Augustin gab den Teilnehmerinnen eine Einführung in das Thema Bionik, d.h. wie Phänomene aus der Natur für die Technik genutzt werden. Mit ihr zusammen konnten sie Experimente zum Thema durchführen. Die Medientechniker der THD gewährten den Besucherinnen einen Einblick in das professionell ausgestattete Fernsehstudio der Hochschule, in dem die beliebte Show „doschauher.tv“ von Studierenden produziert wird. Auch das Studio von „Radio WebWelle“, dem Internetradio der Hochschule, konnten die Mädchen besuchen. Und natürlich durfte ein Abstecher in den reflexionsarmen Raum nicht fehlen. Dieser auf Federn gelagerte absolut schalldichte Raum ist eines der Aushängeschilder der THD und wird von den Hochschulinstituten ebenso wie von externen Unternehmen genutzt, die hier hochsensible Akustiktests durchführen können. Die Landauer Technikmädchen zogen nach dem spannenden Tag an der THD ein überaus positives Fazit. Vielleicht gibt es schon bald ein Wiedersehen auf dem Campus, wenn einige der Schülerinnen als Studierende zurückkehren.

22. März 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180412 english speaking dayTHD-Studierende unterstützen Plattlinger Realschüler

Beim 11. International English Speaking Day (ESD) am 11. April waren wieder Gäste aus aller Welt zu Besuch an der Conrad-Graf-Preysing-Realschule Plattling. Jeweils 45 Minuten lang durfte jede neunte Klasse dem normalen Schulalltag entfliehen und eine ganz besondere Englischstunde erleben.

In kleinen Gesprächsgruppen saßen die Schülerinnen und Schüler beisammen und unterhielten sich auf Englisch über alle möglichen Themen. Bei jeder Gruppe waren zudem ein oder zwei Studierende der Hochschule Deggendorf und diskutierten eifrig mit. Die Besonderheit dabei: Die Studierenden stammen aus den USA, Kanada, Mexiko und Brasilien. Zurzeit leben sie in Deggendorf, weil sie dort einen Teil ihres Studiums absolvieren, und zwar auf Englisch. Für die Plattlinger Schüler war es natürlich interessant zu erfahren, wie das ist, wenn man als junger Mensch ins Ausland geht und dann plötzlich sein ganzes Leben selbst organisieren muss. Wie denn das Leben in Niederbayern so ist, wenn man im Herzen Mexikos oder in Kanada aufgewachsen ist. Und ob es nicht ungeheuer schwierig ist, als Nicht-Muttersprachler den Vorlesungen auf Englisch zu folgen. „No, it isn’t“, versicherten die Deggendorfer Studierenden. Die Studiengänge seien auf ausländische Studierende ausgelegt und das International Office der Hochschule stehe stets unterstützend zur Seite.
So auch bei der Organisation des Speaking Days, für die auch heuer die Realschule eng mit der TH Deggendorf zusammenarbeitete. Nadine Kappl vom International Office betont, dass der ESD bereits fester Bestandteil im Kalender sei. „Viele unserer ausländischen Studierenden nutzen die Gelegenheit, etwas mehr über ihr Gastland und das deutsche Schulsystem zu erfahren. Und außerdem macht es einfach ungeheuren Spaß.“ Das kann Englischlehrer Stephan Bosl nur bestätigen. „Der Spaß an der Fremdsprache steht auch für uns absolut im Vordergrund. Bei keiner anderen Gelegenheit sprechen unsere Schüler so viel und so begeistert Englisch.“ Und dabei ging es keinesfalls nur um ernste Themen. Man tauschte sich auch über Sport, Computerspiele und ausgefallene Lieblingsspeisen aus. Schulleiter Karl-Heinz Mathy bedankte sich bei den Gästen und den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung und ließ es sich auch nicht nehmen, selbst in die Gesprächsrunden einzusteigen, wie auch Eva Ziegenfuß, die als Vertreterin des Elternbeirats anwesend war und den Studierenden am Ende des Tages kleine Präsente überreichte. Die Verpflegung hatte das Cateringteam der Schule unter Regie von Agnes Bauer übernommen. Und so verging ein hochinteressanter und abwechslungsreicher Vormittag wie im Flug, und viele Schüler verließen die Realschule an diesem Tag mit einer völlig neuen Erkenntnis: „Ich kann mich ja auf Englisch super verständigen!“

12.04.2018 | Conrad-Graf-Preysing-Realschule Plattling

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20180419 jubiläum erzählcafe40. Auflage der beliebten Veranstaltung im Handwerksmuseum

Grund zum Feiern gab es am Dienstag, 17. April, im Handwerksmuseum der Stadt Deggendorf: Bereits zum 40ten Mal konnte das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum Erzählcafé laden. Mit fast 40 Besuchern war das kleine Café wieder bis auf den letzten Platz besetzt.

Antonia Gruber und Maria Gretzinger vom International Office der THD begrüßten die anwesenden Gäste anlässlich der Jubiläumsveranstaltung mit einer kleinen Rede auf Deutsch und Englisch. Stolz präsentierten sie die Zahlen: „Zurückblicken können wir auf 117 Präsentationen zu verschiedenen Themen aus 40 unterschiedlichen Ländern und 159 Redner“, berichteten sie. Ob traditionelle Feste, die Bedeutung der Familie, Märchen, Spiele, Sehenswertes, Weihnachtsbräuche oder sogar ein südamerikanischer Tanzkurs – die Themen waren vielfältig. „Es war lustig und ernst, lecker und gefährlich scharf“, erinnern sich die Rednerinnen und schmunzeln, als sie an das „ist-nicht-scharf“-Essen der indischen Gaststudierenden zurückdenken. Zum Jubiläum berichteten Studentinnen und Studenten der THD frei aus ihren Heimatländern Russland, Slowakei und Brasilien. Dazu genossen die Anwesenden ein türkisches Buffet. Wie immer entwickelte sich schon bald eine lockere und fröhliche Gesprächsatmosphäre, die dem besonderen Konzept des Erzählcafé geschuldet ist: Die Gäste teilen sich in drei Gruppen auf, die Redner sitzen mit in der Gruppe und erzählen aus ihrem Heimatland. Nach einer halben Stunde wechseln sie in die nächste Gruppe, so dass jede Gruppe sich mit jedem Redner austauschen konnte. Seit 2010 findet das Integrationsprojekt Erzählcafé der THD in Kooperation mit dem Kulturamt Deggendorf im Handwerksmuseum der Stadt statt. Es wird zwei Mal pro Semester angeboten. Die nächste Ausgabe findet am 5. Juni im Café des Handwerksmuseums statt. Studentinnen und Studenten der THD aus Syrien, Indien und einem weiteren Land werden über traditionelle Feste in ihren Heimatländern berichten. Dazu gibt es wie immer ein Buffet mit landestypischen Speisen. Anmeldungen nimmt Antonia Gruber unter 0991/3615-274 oder antonia.gruber@th-deg.de entgegen. Der Eintritt kostet 3 Euro.

19.04.2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180413 optikseminar teisnach 2018Fünftes Seminar zu Präzisionsverfahren in der Optik

Bereits zum fünften Mal in Folge trafen sich am 10. und 11. April über 100 nationale und internationale Wissenschaftler der Fertigungs- und Messtechnik im Bereich Präzisionsoptik, um am “5th European Seminar on Precision Optics Manufacturing" des Technologiecampus Teisnach der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) teilzunehmen. Das Seminar ist ein wichtiger jährlicher Branchentreff mit hohem Praxisbezug und ausgezeichntem wissenschaftlichen Niveau.

Insgesamt referierten am Technologiecampus Teisnach 28 Industrie- und Forschungsfachleute aus den USA, England, Frankreich, Österreich, Tschechien, der Schweiz und Deutschland. Sie berichteten über aktuelle technische Trends sowie Themen der Prozessoptimierung in der Präzisionsoptik. Die Besucher hatten die Möglichkeit, im Plenum wie auch in persönlichen Gesprächen offene Fragen zu den neuesten Erkenntnissen und Lösungsansätzen bei der Herstellung präzisionsoptischer Teile und der damit verbundenen Messmethoden zu diskutieren. Selbstverständlich bot das Seminar neben dem Wissens- und Interessenaustausch auch die Chance neue Kontakte zu knüpfen und so den Technologiecampus Teisnach weiter in der Optik-Community zu etablieren und noch bekannter zu machen. Eine wissenschaftliche Poster-Session sowie Führungen durch die verschiedenen Labore des Technologiecampus rundeten die Veranstaltung ab.

Hauptthemen des Seminars:
• Manufacturing and measurement of optics from sub millimeter to large and giant dimensions and optical systems
• Standards in optics manufacturing
• Advanced and next generation (future) technologies in high precision manufacturing
• Smart manufacturing and industrial internet in the production of optics

13. April 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180410 first contact 2018 gruppenbild deutschlandstipendium

Anerkennung für 83 Studierende: Deutschlandstipendien vergeben

Im Rahmen der Jobmesse „First Contact“ versammelten sich gestern 83 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Alle haben sich eines der begehrten Deutschlandstipendien gesichert. In den Deggendorfer Stadthallen trafen sie zur Übergabe der Stipendienurkunden auf ihre Förderer, die die Hälfte der diesjährigen Stipendiensumme von rund 300 Tausend Euro zur Verfügung stellen.

 Zum achten Mal wurden heuer Deutschlandstipendien an Studierende der THD vergeben. Die Jobbörse lieferte den feierlichen Rahmen für die offizielle Übergabe der Stipendienurkunden. Dafür trafen gestern Vertreter der Hochschule und der Förderer auf die Stipendiatinnen und Stipendiaten. „Das Deutschlandstipendium ist eines der erfolgreichsten Stipendienmodelle an der THD. Die offizielle Übergabe der Urkunden ist für alle ein großer Tag. Durch die hohe Anzahl an Förderern ist es in Deggendorf und Pfarrkirchen möglich, Studierende aus jedem Studiengang zu unterstützen“, freut sich Stefanie Möginger, Ansprechpartnerin für das Deutschlandstipendium an der THD, über den Erfolg der diesjährigen Stipendienrunde. Das große Interesse spricht für die Vorteile des renommierten Stipendienmodells. Rund 500 Bewerbungen sind bis Ende Februar eingegangen. Die Zahl der zu vergebenden Plätze richtet sich nach der Zahl der Förderer, die jedes Jahr steigt. Für Hans-Peter Wimmer, Geschäftsführer der Wimmer GmbH & Co. Invesitions KG, ist die Unterstützung selbstverständlich: „Ich habe mich für das Deutschlandstipendium der THD entschieden, weil ich es wichtig finde, junge, engagierte Menschen, die ein Studium am European Campus Rottal-Inn absolvieren, dahingehend zu unterstützen, dass sie ihre Ziele erreichen und verwirklichen können. Die Förderung von Studenten, die sich aufgrund Ihrer Leistungen und auch Ihrer Persönlichkeit von der Masse abheben, wird der Wirtschaft und somit auch uns Unternehmern zugute kommen. Nicht zu vergessen ist auch der positive Effekt, den der European-Campus für die Stadt Pfarrkirchen mit sich bringt.“ Das von der Wimmer GmbH & Co. Invesitions KG geförderte Deutschlandstipendium durfte Corinna Ratsch, Studentin im Studiengang International Tourism Management, entgegennehmen. Aus Sicht eines Studierenden sagt sie: „Das Deutschlandstipendium bedeutet für mich nicht nur einen finanziellen Zuschuss, sondern durch die Anerkennung meines bisherigen Eifers bedeutet es auch einen Zuschuss an Motivation und Ansporn, in meinem Studium weiterhin Bestleistungen anzustreben. Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Eindrücke, Kontakte und Blickwinkel, die uns Stipendiaten durch dieses Programm und unsere freigebigen Förderer ermöglicht werden. Mein besonderer Dank gilt hier der Wimmer GmbH & Co.
Investitions KG für die Unterstützung und ihren Einsatz, in uns Studenten zu investieren.“ Mit der Überreichung der Urkunden an die Studierenden startet offiziell die Förderperiode. Über ein Jahr können sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten nun über eine monatliche Finanzspritze freuen.

Beim Deutschlandstipendium erklären sich Förderer bereit, Studierende für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag in Höhe von 150 Euro zu unterstützen. Das Besondere: Das Stipendium wird vom Bund ko-finanziert und um nochmals 150 Euro aufgestockt. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben guten Noten zählen bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen. Um die Abwicklung kümmert sich jede Hochschule selbst. Begabte Studierende können so gefördert und alle Beteiligten - Förderer, Hochschule und Stipendiaten - enger vernetzt werden.

 Folgende Förderer sind dieses Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt:
Alumni Net e.V, b-plus GmbH, congatec AG, Continental Automotive GmbH,
dab: Daten-Analysen & Beratung GmbH, Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co.KG, Dr. Johannes Heidenhain GmbH, FERCHAU Engineering GmbH, First Contact e.V., Flottweg SE, Förderverein European Campus Rottal-Inn,
Dipl.-Ing. Josef Gottanka GmbH & Co. Bau-KG, Haas Fertigbau GmbH, ifb Eigenschenk GmbH, IGK Ingenieurgesellschaft Klein mbH, InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, J.C. Römerstiftung, Kellhuber GmbH, Knorr Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, Kermi GmbH, Lindner Group KG, MAN Diesel & Turbo SE, MANN + HUMMEL GmbH, Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co.KG, msg systems ag, Oswald Stiftung, Parat Beteiligungs GmbH, Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, Rechtsanwälte Weiß und Wiesmeier, Schott AG, Siemens AG, Smurfit Kappa GmbH, Sparkasse Rottal Inn / Sparkassen-Stiftung Rottal-Inn, Strabag AG, SUMIDA Components & Modules GmbH, Vector Informatik GmbH, Verein der Freunde und Förderer des Technologie Campus Cham, VR Bank Rottal-Inn eG, Wacker Chemie AG,
Webasto Convertibles GmbH, Wimmer GmbH & Co. Investitions KG
Wolf System GmbH, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG,
Zwiesel Kristallglas AG

Förderer des European Campus Rottal-Inn:
Förderverein European Campus Rottal-Inn, Oswald Stiftung, Rechtsanwälte Weiß und Wiesmeier, Sparkasse Rottal-Inn/Sparkassen Stiftung Rottal Inn, VR Bank Rottal-Inn eG, Wimmer GmbH & Co. Investitions KG

Hauptsponsoren:
Alumni Net e. V. (4 Stipendien)
congatec (3 Stipendien)
Flottweg SE (4 Stipendien)
Förderverein European Campus (3 Stipendien)
ifb Eigenschenk GmbH (3 Stipendien)
InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG (3 Stipendien)
J.C.Römerstiftung (3 Stipendien)
Vector Informatik GmbH (5 Stipendien)

Bild (THD): Die Stipendiaten der THD gemeinsam mit ihren Förderern.

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20180410 first contact 2018 gruppenbild deutschlandstipendiumAnerkennung für 83 Studierende: Deutschlandstipendien vergeben

Im Rahmen der Jobmesse „First Contact“ versammelten sich gestern 83 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Alle haben sich eines der begehrten Deutschlandstipendien gesichert. In den Deggendorfer Stadthallen trafen sie zur Übergabe der Stipendienurkunden auf ihre Förderer, die die Hälfte der diesjährigen Stipendiensumme von rund 300 Tausend Euro zur Verfügung stellen.

Zum achten Mal wurden heuer Deutschlandstipendien an Studierende der THD vergeben. Die Jobbörse lieferte den feierlichen Rahmen für die offizielle Übergabe der Stipendienurkunden. Dafür trafen gestern Vertreter der Hochschule und der Förderer auf die Stipendiatinnen und Stipendiaten. „Das Deutschlandstipendium ist eines der erfolgreichsten Stipendienmodelle an der THD. Die offizielle Übergabe der Urkunden ist für alle ein großer Tag. Durch die hohe Anzahl an Förderern ist es in Deggendorf möglich, Studierende aus jedem Studiengang zu unterstützen“, freut sich Stefanie Möginger, Ansprechpartnerin für das Deutschlandstipendium an der THD, über den Erfolg der diesjährigen Stipendienrunde. Das große Interesse spricht für die Vorteile des renommierten Stipendienmodells. Rund 500 Bewerbungen sind bis Ende Februar eingegangen. Die Zahl der zu vergebenden Plätze richtet sich nach der Zahl der Förderer, die jedes Jahr steigt. Für Dr. Bernd Köck, CEO der ifb Eigenschenk GmbH, ist die Unterstützung von insgesamt drei Deutschlandstipendien selbstverständlich: „Jungen, hoch motivierten und bestmöglich ausgebildeten Nachwuchsakademikern aus der Region finanziell unter die Arme zu greifen sehen wir als Unternehmen im Rahmen unseres Verständnisses von Nachhaltigkeit als gesellschaftliche Verpflichtung an. Als eines der größten Ingenieurbüros im süddeutschen Raum können wir hier nicht nur die studentischen Leistungen honorieren, sondern haben auch die Chance sehr früh mit dem so dringend benötigten Nachwuchs in der Baubranche in Kontakt zu kommen, den Studenten den so wichtigen Blick bzw. Bezug zur Praxis zu ermöglichen und gleichzeitig auch potenzielle neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom eigenen Unternehmen zu überzeugen – kurz gesagt: eine win – win Situation für beide Seiten.“ Das von der ifb Eigenschenk GmbH geförderte Deutschlandstipendium durfte Alexander Birk, Student im Studiengang Umweltingenieurwesen, entgegennehmen. Aus Sicht eines Studierenden sagt er: „Beworben habe ich mich für das Deutschlandstipendium, da es neben der finanziellen Unterstützung eine super Chance bietet erste Schritte ins Berufsleben zu machen. Man knüpft wichtige Kontakte zu seinem Förderer und lernt auch andere Firmen kennen. Es freut mich, dass meine Leistungen und mein Engagement durch das Deutschlandstipendium unterstützt werden.“ Mit der Überreichung der Urkunden an die Studierenden startet offiziell die Förderperiode. Über ein Jahr können sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten nun über eine monatliche Finanzspritze freuen.

Beim Deutschlandstipendium erklären sich Förderer bereit, Studierende für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag in Höhe von 150 Euro zu unterstützen. Das Besondere: Das Stipendium wird vom Bund ko-finanziert und um nochmals 150 Euro aufgestockt. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben guten Noten zählen bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen. Um die Abwicklung kümmert sich jede Hochschule selbst. Begabte Studierende können so gefördert und alle Beteiligten - Förderer, Hochschule und Stipendiaten - enger vernetzt werden.

11. April 2018 | THD-Pressestelle (TK)

 

Folgende Förderer sind dieses Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt:
Alumni Net e.V, b-plus GmbH, congatec AG, Continental Automotive GmbH,
dab: Daten-Analysen & Beratung GmbH, Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co.KG, Dr. Johannes Heidenhain GmbH, FERCHAU Engineering GmbH, First Contact e.V., Flottweg SE, Förderverein European Campus Rottal-Inn,
Dipl.-Ing. Josef Gottanka GmbH & Co. Bau-KG, Haas Fertigbau GmbH, ifb Eigenschenk GmbH, IGK Ingenieurgesellschaft Klein mbH, InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, J.C. Römerstiftung, Kellhuber GmbH, Knorr Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, Kermi GmbH, Lindner Group KG, MAN Diesel & Turbo SE, MANN + HUMMEL GmbH, Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co.KG, msg systems ag, Oswald Stiftung, Parat Beteiligungs GmbH, Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, Rechtsanwälte Weiß und Wiesmeier, Schott AG, Siemens AG, Smurfit Kappa GmbH, Sparkasse Rottal Inn / Sparkassen-Stiftung Rottal-Inn, Strabag AG, SUMIDA Components & Modules GmbH, Vector Informatik GmbH, Verein der Freunde und Förderer des Technologie Campus Cham, VR Bank Rottal-Inn eG, Wacker Chemie AG,
Webasto Convertibles GmbH, Wimmer GmbH & Co. Investitions KG
Wolf System GmbH, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG,
Zwiesel Kristallglas AG

Förderer des European Campus Rottal-Inn:
Förderverein European Campus Rottal-Inn, Oswald Stiftung, Rechtsanwälte Weiß und Wiesmeier, Sparkasse Rottal-Inn/Sparkassen Stiftung Rottal Inn, VR Bank Rottal-Inn eG, Wimmer GmbH & Co. Investitions KG

Hauptsponsoren:
Alumni Net e. V. (4 Stipendien)
congatec (3 Stipendien)
Flottweg SE (4 Stipendien)
Förderverein European Campus (3 Stipendien)
ifb Eigenschenk GmbH (3 Stipendien)
InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG (3 Stipendien)
J.C.Römerstiftung (3 Stipendien)
Vector Informatik GmbH (5 Stipendien)

Impressionen der Stipendiumsvergabe 2018

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20180410 austauschsemester lakehead universityVon Niederbayern nach Kanada, Ontario - Studierende profitieren von Hochschulkooperation

Rund zehn Monate nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Lakehead University in Kanada trägt die Verbindung der beiden Hochschulen erste Früchte. Michael Schneider ist Student an der THD und konnte das vergangene Wintersemester frei von Studiengebühren in Ontario verbringen.

Im Sommer 2017 berichtete die THD über eine engere Zusammenarbeit mit der Kanadischen Universität, die mit einem Kooperationsvertrag besiegelt wurde. Eine der getroffenen Vereinbarungen ermöglicht es der THD, jedes Semester einen Deggendorfer Studenten oder eine Studentin an die Lakehead University zu senden, und zwar frei von Studiengebühren. Die Gebühren in Höhe von circa 5500 Euro pro Semester werden erlassen. Michael Schneider studiert Wirtschaftsingenieurwesen dual an der THD. Den Ausbildungsteil seines dualen Studiums verbringt er bei der Einhell AG in Landau. Er durfte im Wintersemester 2017/18 diese besondere Chance nutzen und ein Auslandssemester in Thunder Bay an der Lakehead University verbringen. Aus den rund 180 Partneruniversitäten, mit denen die THD zusammenarbeitet, entschied er sich für eine kanadische: „Die Uni eignet sich sehr gut für Ingenieure. Das Studienangebot ergänzt sich optimal mit dem der THD, was den Austausch erleichert. Außerdem liegt die Hochschule in wunderschöner Umgebung an den Great Lakes. Ich würde das Auslandssemester jederzeit wieder dort verbringen.“ Auch von der Einhell AG als Ausbildungsbetrieb wurde Michael Schneider während des kompletten Entscheidungs- und Bewerbungsprozesses voll unterstützt.
Für die anstehenden Semester sind die freien Austauschplätze mit der Lakehead University bereits bis zum Sommersemester 2019 verplant. Im kommenden Winter wir ein Maschinenbau-Student an die Lakehead University gehen und im Sommer 2019 eine Wirtschaftsinformatik-Studentin. Im Juni dieses Jahres wird auch THD-Präsident Peter Sperber nach Ontario reisen, um Gespräche zur weiteren Vertiefung der Partnerschaft zu führen.

10. April 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180406 iacae dubai prof herdeStudierende besser auf die Interpretation von Grafiken vorbereiten – Prof. Dr. Georg Herde stellte Hochschularbeit in Dubai vor

Täglich werden Menschen im privaten und beruflichen Leben mit Grafiken konfrontiert, die Sachverhalte auf einen Blick darstellen. Wie man solche Grafiken richtig interpretiert, weiß Prof. Dr. Georg Herde von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). In Dubai referierte er Mitte März über die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu diesem Thema, das gemeinsam mit Studierenden durchgeführt wurde. Anlass war die internationale Konferenz IACAE (International Conference on Computer Auditing), die sich mit dem Thema Digitalisierung in der Steuerprüfung befasst.

Immer wenn es um wissenschaftliche Ausarbeitungen geht, kommen auch Grafiken als Anschauungsmaterial ins Spiel. Große Datenmengen in Form von Tabellen erschließen sich dem Menschen nicht unmittelbar und brauchen großen analytischen Aufwand. Grafiken hingegen verdichten Informationen und sind in der Regel intuitiver. Dass sich bei der Interpretation solcher Grafiken auch ein näherer Blick lohnt, damit beschäftigte sich das Forschungsprojekt von Dr. Joachim Schnurbus (Uni Passau), Prof. Dr. Markus Grottke (SRH Heidelberg) und Prof. Dr. Georg Herde. Untersuchungen mit Studierenden aus Passau, Heidelberg und Deggendorf haben gezeigt, wie wichtig es ist, bereits in der Lehre auf mögliche Fallstricke bei der Interpretation von Grafiken hinzuweisen. Denn psychologische Effekte, die bei der Erstellung von Grafiken zum Einsatz kommen können, spielen für die Interpretation durch Betrachter eine wesentliche Rolle. Auf der Konferenz in Dubai fand das Projekt großes Interesse bei den Konferenzteilnehmern aus Dubai, Abu Dhabi, Ägypten, Türkei, Jordanien, Taiwan, Japan, Großbritannien und den U.S.A. „Ergebnisse von Forschungsbemühungen auch auf internationalen Konferenzen mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt zu diskutieren, ist eine fruchtbare Möglichkeit Rückkopplungen der eigenen Arbeit, als auch Anregungen für die weitere Forschung und Lehre zu erhalten“, berichtet Professor Herde. Sehr aufschlussreich waren für Professor Herde die Forschungsergebnisse von Prof. Tawei Wang, DePaul University (USA), über die Berufschancen von Datenanalysten und dem hohen Bedarf an entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Professor Herde wirbt bereits seit 2004 mit der jährlichen Veranstaltung des Deggendorfer Forums zur digitalen Datenanalyse (DFDDA Forum am 26./27. April 2018, www.dfdda.de) für eine stärkere Beachtung der Analysemöglichkeiten in den prüfenden Berufen. An der THD werden qualifizierte Datenanalysten zum Beispiel im Studiengang Wirtschaftsinformatik ausgebildet, der auch berufsbegleitend studiert werden kann. Für den berufsbegleitenden Studiengang Wirtschaftsinformatik steht sogar eine Neukonzipierung an. Dieser soll mit gezielter Ausrichtung auf den Bereich Data Science nach Zustimmung durch das Ministerium im WS 18/19 an den Start gehen.

06. April 2016 | THD-Pressestelle (TK)

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20180405 vortrag mensch gesundheit digitalisierung kunhardtVortrag: Digitalisierung im Gesundheitswesen 

Die immer rasanter werdende Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche. Auch unsere Gesundheit. Was aber bedeutet dies genau für jeden Einzelnen? Eine Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt am 10. April um 19 Uhr der Vizepräsident für Gesundheit an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Horst Kunhardt.

eHealth-Gesetz, elektronische Patientenakte, individualisierte Medizin, Big-Data – jede Menge verheißungsvoller Ansätze, die uns die Digitalisierung im Gesundheitswesen bringen soll. Zum Wohle der Menschen und zum Besten der Patienten. Was aber steht tatsächlich hinter all diesen Versprechungen? Welche Technologien sind bereits Realität und welche sind eher noch Fiktion? Wo liegen die Chancen und was sind die Risiken? Ersetzt ein Roboter zukünftig die Pflegekraft – das klingt gespenstisch, ist aber angesichts des enormen Fachkräftemangels zumindest in Teilbereichen eine vielleicht ganz clevere Lösung. Entscheidet irgendwann statt des Arztes ein Algorithmus, der sich aus all dem global zur Verfügung stehenden Wissen speist, über die Therapie bei komplexen Erkrankungen? Die genannten Beispiele zeigen, die Digitalisierung ist nicht nur eine weitere technische Neuerung. Sie ist tiefgehender, disruptiver Wandel, der beispielsweise auch dazu führen wird, bestehende Strukturen wie etwa die Sektorengrenzen zwischen ambulantem und stationärem Bereich aufzubrechen. Ein Wandel also, der – gerade in einem hochsensiblen Bereich wie der Gesundheit – einen gesellschaftlichen Diskurs und einen gesellschaftlichen Konsens braucht.
Prof. Kunhardt war selbst viele Jahre als IT-Leiter am Bezirksklinikum Mainkofen tätig und hat dort das klinische Informationssystem aufgebaut, bevor er an die TH Deggendorf gewechselt ist. Er wird in seinem Vortrag Einblicke in die verschiedensten Aspekte dieses hochspannenden Themas geben und sich im Anschluss auch gerne den Fragen der Besucher stellen. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Raum I 108 der THD statt.

05. April 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180405 studiengang atw unterstützt vielseitigkeitswettkampf des bayerischen schwimmverbandsStudierende in Aktion: Vielseitigkeitswettkampf des Bayerischen Schwimmverbandes

Studierende des Studiengangs Angewandte Trainingswissenschaften (ATW) unterstützten am 24. März den Bayerischen Schwimmverband zum vierten Mal beim Vielseitigkeitswettkampf des Bezirks Niederbayern. 13 Studierende aus dem zweiten und vierten Semester testeten in Landau an der Isar mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Jens Martin sowie weiteren niederbayerischen Kampfrichtern und Trainern 28 Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer.

Die Wettkampfteilnehmer im Alter zwischen neun und zwölf Jahren absolvierten den Vielseitigkeitstest, um ihre körperliche und sportliche Entwicklung in unterschiedlichen Athletik- und Schwimmdisziplinen nachzuweisen. Die Deggendorfer Studierenden betreuten die Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer bei den Athletiktests, dokumentierten die Ergebnisse und werteten sie gemeinsam mit Wettkampfleiter, Prof. Dr. Jens Martin, aus. Den Studierenden lieferte die Arbeit mit den Kindern wertvolle Praxiserfahrungen und war gleichzeitig ein gelungenes Teamevent.

Anschließend sind ein Teil der Studierenden mit Prof. Dr. Martin noch nach Vilsbiburg aufgebrochen, um am Abend beim letzten Playoff-Auftritt der „Roten Raben“ eine Spielbeobachtung und Technikanalyse der Volleyballerinnen in der 1. Bundesliga durchzuführen. Die bekannt kampfstarke Heimmannschaft hatte den in fast allen Spielelementen diesmal klar überlegenen Gästen von Allianz MTV Stuttgart nicht genügend entgegenzusetzen und musste mit einer 0:3 Niederlage die Saison beschließen. Dennoch erlebten die „ATWler“ als Abschluss eines ereignisreichen Tages ein tolles Spiel im Viertelfinale der Playoffs, in dem sich die Raben bei großartiger Stimmung in der Halle ein spannendes Duell mit dem Hauptrundenersten der Bundesliga geliefert haben.

05. April 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180404 kunststoffcampus bayern hutthurmIn Hutthurm entsteht ein neuer Technologiecampus

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) wird ihre bisherigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich der „Polymeren Werkstoffe und deren Anwendung“ ausweiten. Als Außenstelle des in Weißenburg-Gunzenhausen bereits bestehenden Technologiezentrums wird im Markt Hutthurm ein weiterer Technologiecampus (TC) für Kunststofftechnologie eingerichtet. Der Startschuss fällt voraussichtlich im Frühjahr 2019.

„20 Technologiecampus gibt es insgesamt in Bayern, die Hälfte davon betreibt alleine die THD“, berichtete THD-Präsident Sperber im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs am „kunststoffcampus“ in Weißenburg nicht ohne Stolz. Der zehnte und jüngste Standort wird im kommenden Jahr im Markt Hutthurm an den Start gehen und gemeinsam mit dem Technologiecampus in Weißenburg-Gunzenhausen unter der Marke „kunststoffcampus bayern“ agieren.
Die bisherigen technologischen Schwerpunkte am TC in Weißenburg liegen unter anderem in der Entwicklung und Herstellung neuer Kunststoffcompounds, der Direktmetallisierung, dem Bewitterungs- und Alterungsverhalten von Kunststoffen, der Oberflächenmodifizierung sowie bei temperaturüberlagerten Bewegungsstudien von Kunststoffmodulen. Dem gegenüber soll sich das neue Technologiezentrum in Hutthurm zunächst auf die Simulation von komplexen Fließprozessen in der Kunststofffertigung, die Herstellung von Leichtbaustrukturen und auf die Digitalisierung von Fertigungsprozessen und Materialströmen konzentrieren. Als Querschnittsthema für beide Einrichtungen gilt die Entwicklung von nachhaltigen und ressourcenschonenden Produktionsprozessen im Bereich der Kunststofftechnik.
Ziel der THD ist es, kunststoffverarbeitenden Unternehmen ein möglichst breites Kompetenzprofil für die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu bieten. Gleichzeitig soll ein Höchstmaß an Synergien zwischen den beiden Technologieeinrichtungen erzeugt werden. Deshalb werden unter der Verantwortung des bisherigen Fachlichen Gesamtleiters des „kunststoffcampus bayern“ im Technologiezentrum in Weißenburg, Prof. Dr. Christian Wilisch, zentrale Verwaltungsstrukturen zur Steuerung der beiden Einrichtungen aufgebaut. Zur Erleichterung der Gesamtkoordination werden außerdem beide Technologiezentren unter eine eigene wissenschaftliche Leitung gestellt. Beim Technologiezentrum in Weißenburg hat diese Aufgabe Prof. Dr. Sigrid Schwub übernommen, die Ende des vergangenen Jahres von der TH Deggendorf zur Professorin für das Lehrgebiet Werkstoffwissenschaften berufen wurde. Die wissenschaftliche Leitung für das neue Technologiezentrum in Hutthurm soll im Laufe des Jahres gesucht und berufen werden.
Prof. Sperber, Landrat Franz Meyer (Landkreis Passau), Landrat Gerhard Wägemann (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen), Oberbürgermeister Jürgen Schröppel (Weißenburg) und der Erste Bürgermeister des Marktes Hutthurm, Hermann Baumann, zeigten sich zuversichtlich, dass die neue Außenstelle des „kunststoffcampus bayern“ in Niederbayern ein wichtiger Technologiepartner für die dortige heimische Industrie werden wird. Aber selbstverständlich werden die Synergieeffekte die anwendungsorientierte Forschung an beiden Standorten stärken und somit auch die weitere Einwerbung von Fördermitteln aussichtsreicher machen.
Neben der Berufung eines wissenschaftlichen Leiters für den Standort Hutthurm sind die Herrichtung des bereits bestehenden Industriegebäudes im Gewerbegebiet des Marktes Hutthurm sowie weiterführende Diskussionen mit regionalen und überregionalen Industriepartnern zur fachlichen Ausrichtung die vordringlichsten Aufgaben, die in den nächsten Monaten für das „kunststoffcampus bayern“ anstehen.
Der Freistaat Bayern unterstützt den Aufbau des neuen Technologiezentrums in Hutthurm mit einer staatlichen Anschubfinanzierung. Der Landkreis Passau erklärte sich im Zuge des Projektförderantrages dazu bereit, gemeinsam mit dem Markt Hutthurm den kommunalen Part der Anschubfinanzierung zu übernehmen. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren wird dabei mit Kosten von bis zu 300.000 Euro gerechnet.

04. April 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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20180403 nxp cup 2018Zwei Tickets für die Europameisterschaften: Deggendorfer Studententeams beim NXP Cup erfolgreich

Sieben Studententeams der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) reisten am Freitag, 23. März 2018, nach Kirchheim bei München. Dort fanden die Deutschen Meisterschaften im „NXP Cup“, einem Wettbewerb für selbst gebaute und programmierte Modellautos, statt. Das Deggendorfer „K-Team“ belegte einen hervorragenden zweiten Platz und ist damit für die anstehenden Europameisterschaften in Erlangen qualifiziert. Auch das THD-Team „Die 2 lustigen 3“ konnte sich qualifizieren.

Für die angetretenen Teams galt es, mit ihren Modellautos eine unbekannte Strecke auf Zeit zu absolvieren. Am Vormittag des Wettkampftages bereiteten sich die Teams auf den Parcours vor, der mit Kurven, Schlangenlinien und Hügeln gespickt war. Am Nachmittag wurden die eigentlichen Rennen ausgetragen. Von der THD waren sieben Teams à zwei Studierenden angereist. Darunter vier Teilnehmerinnen. Die Studierenden des Studiengangs Angewandte Informatik hatten sich im Rahmen einer Projektarbeit intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Als Projektleiter stand ihnen Prof. Dr. Gerald Kupris, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik, zur Seite. Er konnte wieder stolz auf seine Schützlinge sein. Bisher qualifizierten sich die Deggendorfer Teams bei jeder Teilnahme für das europäische Finale. Als weitere Betreuer unterstützen Martin Fischer, Konstantin Raab und Christian Böhm die Studierenden.

Der NXP Cup (früher Freescale Cup) ist ein weltweiter Studierendenwettbewerb, der von der Firma NXP organisiert wird. Programmierbare Autos (Maßstab 1:18) müssen einer weißen Straße, die von zwei schwarzen Linien begrenzt wird, folgen. Der NXP Cup wird in Deutschland seit sieben Jahren ausgetragen. Die Technische Hochschule Deggendorf war mit ihren Teams von Anfang an dabei.

03. April 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180329 kindermitbringtagErlebnisreiche Osterferien für 20 Grundschulkinder an der THD

Vom 26. bis 28. März fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das Osterferienprogramm für Kinder statt. 20 Kinder im Grundschulalter durften gemeinsam mit Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeitern Hochschulluft schnuppern. Das Programm reichte über mehrere Fachgebiete von Computertompgraphie bis Rennfahrten mit intelligenten Modelltautos.

Was ein Computertomograph alles leisten kann, zeigte Christian Aichinger vom Fraunhofer Anwendungszentrum. Er untersuchte mit den Kindern Überraschungseier – von außen konnte schon erkannt werden, was sich in dem Schokoladenei verbarg. Mit Tanja Augustin vom Ressort MINT konnten die Grundschüler erste Schritte im Programmieren machen. Sie entwickelten ein Programm, das die Leitfähigkeit von Gelben Rüben und anderen Produkten erkannte. Damit die Kinder nicht nur sitzend ihre Zeit an der THD verbringen, veranstaltete Christian Kerschl, Diplomsportlehrer an der Fakultät Angewandte Trainingswissenschaften, zusammen mit einigen Studenten Bewegungsspiele. In der Bibliothek ließ Dan Oprea die kleinen Gäste eine Schnitzeljagd durch die verschiedenen Bücherregale machen und führte sie so spielerisch in die Welt der (Hochschul)-Bücher ein. Martin Fischer aus dem Informatiklabor ließ beim Wettrennen mit intelligenten Modellautos vor allem die Augen der männlichen Nachwuchsstudenten strahlen. Weitere Programmpunkte waren ein Besuch des Handwerksmuseums, wo sich die Kinder im Kerzenziehen üben konnten. Den Abschluss bildete am letzten Tag ein Besuch im Technikhaus vom Verein „Technik für Kinder e.V.“. Zusammen mit zwei Mentoren bohrten, schraubten und löteten die Kinder einen Watschelroboter zusammen und waren sehr stolz darauf.

Das Osterferienprogramm für Kinder steht Grundschulkindern von Hochschulangehörigen und Externen offen. Organisiert wird es vom Ressort Family Affairs der THD. Es stellt jedes Jahr in der ersten Osterferienwoche sowie am schulfreien Buß- und Bettag ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für Grundschüler zusammen. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule beteiligen sich daran und betreuen die Kinder an diesen Tagen.

29. März 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180326 stefan veit wm trapschießen

THD-Absolvent schießt sich zu WM-Bronze

Die Herren-Nationalmannschaft im Trap-Schießen landete bei der FISI World University Championship 2018 in Kuala Lumpur/Malaysia (14. bis 18. März) hinter dem Team aus Italien und den Siegern aus der Slowakei auf einem guten dritten Platz. Mit dabei im deutschen Team war auch Stefan Veit aus Altenbuch bei Wallersdorf, ein Absolvent des Studiengangs Elektrotechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Ehemalige Studierende sind noch bis zum Ende des auf den Abschluss des Studiums folgenden Kalenderjahres bei Hochschulsportveranstaltungen startberechtigt. Im Einzelwettbewerb belegte der gebürtige Niederbayer mit 114 getroffenen Scheiben Rang acht unter den 21 Trap-Schützen. Vier Scheiben mehr und er hätte sich sicher für die Finalrunde der besten Sechs qualifiziert. Das Ergebnis war dennoch „mein bislang größter internationaler Erfolg und bringt mich meinen persönlichen sportlichen Zielen immer näher“. Mit insgesamt 12 Aktiven – vier Frauen und acht Männer - war das Team Deutschland zur Studierenden Weltmeisterschaft im Sportschießen nach Malaysia gereist. Auf dem WM-Wettkampfprogramm standen die Wettbewerbe Flinte Trap, Flinte Skeet, Gewehr und Pistole. Der Zeitraum der Meisterschaft lag für mitteleuropäische Witterungsbedingungen deutlich ungünstig, denn nur wenig hatten die Schützinnen und Schützen für die Outdoor-Sportart Trap-Schießen in den kalten Wintermonaten hierzulande trainieren können. Diese schwierige Vorbereitung machte bereits klar, dass für den Wettkampf wohl keine Spitzenergebnisse (120 bis 125 Scheiben) zu erwarten waren. Und auch die Umstellung auf das Malaysische Klima von ca. 35°C bei extremer Luftfeuchtigkeit war „nicht ohne“, so Stefan Veit.

26.03.2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180323 dr noconPsychotherapeutin lehrt am European Campus Rottal-Inn

Die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekam mit Dr. Agnes Nocon zum 01. März eine Professorin für Psychologie und Statistik. Ihr Haupteinsatzort ist der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen, wo sie in Zukunft die wissenschaftliche Ausbildung in den Gesundheitsberufen mitgestalten und die Psychologie in Niederbayern stärken will.

Nach ihrem Abitur in Mathematik und Physik in Augsburg studierte Agnes Nocon Psychologie an der Technischen Universität Dresden und Affective Neuroscience an den Universitäten Florenz und Maastricht. Ihre Diplomarbeit verfasste sie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München zum Thema Angst und Depressionen bei Jugendlichen. Nach einer Zwischenstation in Barcelona, wo sie sich mit der Untersuchung von Drogenabhängigkeit beschäftigte und ehrenamtlich mit obdachlosen alkoholabhängigen Männern arbeitete, kehrte sie für ihre Promotion wieder ans Max-Planck-Institut zurück. Ihre Doktorarbeit zur Gültigkeit der Agoraphobie, einer psychischen Störung, bei der die Betroffenen Angst vor öffentlichen Räumen haben, hat dazu beigetragen, dass diese Störung im international gültigen Klassifikationssystem DSM als eigenständige Diagnose aufgenommen wurde. Als ausgebildete Verhaltenstherapeutin sammelte sie ferner jahrelang Erfahrungen in der Behandlung einer Vielzahl psychischer Störungen. Vor ihrer Berufung zur Professorin war Dr. Agnes Nocon an der Katholischen Universität Eichstätt tätig. Dort war sie in den letzten Jahren darum bemüht, Psychotherapie für traumatisierte Kinder und trauernde Erwachsene aus Deutschland und anderen Kulturkreisen wirksamer zu gestalten und in die Praxis zu bringen. Die neue Professorin ist begeistert von der internationalen Ausrichtung des Studiums an der TH Deggendorf und am European Campus in Pfarrkirchen. Sie freut sich darauf, ihre Erfahrung an Studierende der Gesundheitswissenschaften aus der ganzen Welt weiterzugeben. In ihrer Freizeit treibt Dr. Agnes Nocon am liebsten Sport oder singt mit ihren Freunden A cappella. Wenn es ihre Zeit zulässt, wird sie die Gegend vom Bayerischen Wald bis Landshut mit dem Rennrad erforschen. Eine Besonderheit genießt sie aber jetzt schon, nämlich dass sie hier in Niederbayern den österreichischen Kulturradiosender fm4 empfangen kann.

23.03.2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180316 tischner2Gesundheits- und Sozialpsychologin verstärkt ECRI-Kollegium

Die Gesundheits- und Sozialpsychologin Prof. Dr. Irmgard Tischner lehrt seit Anfang des Sommersemesters als Professorin für „Qualitative Health und Social Research“ am European Campus Rottal-Inn/Pfarrkirchen der Technischen Hochschule Deggendorf.

Sie befasst sich in diesem Zusammenhang vor allem mit den sozialen Aspekten von Gesundheit, wie zum Beispiel soziale Ungleichheiten oder auch die Diskriminierung von bestimmten Bevölkerungsgruppen. Da es sich hier oft um komplexe Prozesse handelt, welche nicht einfach mit einem schlichten ja oder nein oder mit Statistiken zu beantworten sind, ist die neue Professorin auf qualitative Forschungsmethoden spezialisiert. Sie analysiert also Daten, die mittels Interviews oder Diskussionsgruppen erhoben wurden und auch die Darstellung von gewissen Bevölkerungsschichten in den Medien. Dr. Irmgard Tischner war zuletzt als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Technischen Universität München angestellt, wo sie auch Lehrveranstaltungen über Gesundheitspsychologie und Qualitative Forschungsmethoden anbot. Einen Großteil ihres beruflichen Werdegangs, nämlich 20 Jahre, verbrachte die gebürtige Markt Indersdorferin in England. Nachdem Sie über lange Jahre als Fremdsprachenassistentin und Vertriebsinnendienst-Mitarbeiterin, unter anderem für Firmen wie Siemens und Rolls-Royce, gearbeitet hatte, beschloss sie 2001 nebenberuflich noch ein Studium in der Psychologie zu absolvieren. Dem BSc in Psychologie schloss sich ein MSc in der Gesundheitspsychologie an. Im Jahr 2009 folgte die Promotion an der University of the West of England/Bristol. Ihre erste volle Universitätsstelle trat Dr. Irmgard Tischner zum Ende Ihrer Doktorandenzeit als Lecturer bei der University of Worcester an, gefolgt von einer Stelle als Senior Lecturer bei der University of the West of England/Bristol. Ein Stellenangebot von der TU München lockte Sie dann wieder zurück ins heimische Bayern. Die 54-jährige neue Hochschullehrerin wird Anfang April von Dachau nach Pfarrkirchen ziehen. Sie freut sich schon darauf die schöne niederbayerische Umgebung mit dem Rennrad zu erkunden. Überhaupt verbringt sie die Freizeit am liebsten aktiv in der frischen Luft, sagt aber auch zu einem gemütlichen Abend im Biergarten nicht nein.

16.03.2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180327 rollatec startup studiengang technologiemanagementStartup-Idee „Rollatec“ gewinnt Businessplan-Wettbewerb

Auf maximalen Praxisbezug legt Professor Rolf Rascher, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Präzisionsbearbeitung und Hochfrequenztechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), im Masterstudiengang Technologiemanagement besonderen Wert. Mit durchschlagendem Erfolg: Eines seiner Studenten-Teams belegte kürzlich mit der Geschäftsidee „Rollatec“ beim Businessplan-Wettbewerb ideenReich den ersten Platz.

Die Masterstudenten Nele Oldenburg und Thomas Richter haben eine Hebehilfe für Rollatoren entwickelt. Diese soll Rollator-Nutzern die Überwindung von einzelnen Stufen und Bordsteinen erleichtern und Senioren dadurch Sicherheit und Stabilität im Alltag bieten. Im Januar 2018 reichten die Studierenden ihren Businessplan für den Wettbewerb ein. Kurz darauf folgte die Nominierung für den Pitch der Geschäftsidee vor einer Expertenjury. Am 28. Februar präsentierten Oldenburg und Richter dann ihr Konzept – und konnten voll überzeugen. Noch am selben Abend wurden sie als Sieger des Wettbewerbs ideenReich gekürt und durften sich über 1000 Euro Preisgeld freuen.
In so einer Situation stellt sich natürlich die Frage, wie es weitergeht. Ist es tatsächlich sinnvoll, direkt ein Startup zu gründen? Oldenburg und Richter sehen das ganz entspannt: „Wir arbeiten beide neben unserem Masterstudium und das Studium soll natürlich nicht zu kurz kommen“. Deshalb werde das Projekt Rollatec vorerst noch etwas zurückgestellt. „Nach dem abgeschlossenen Masterstudium werden wir sehen, wie es weitergeht“, so die beiden Kreativköpfe. Tatkräftige Unterstützung erfahren die Studierenden dabei nicht nur seitens der THD sondern auch vom Deggendorfer Gründerzentrum ITC1 – die Voraussetzungen für eine spätere Unternehmensgründung sind also ideal.
Das Beispiel „Rollatec“ verdeutlicht, dass die THD mit dem interdisziplinären und stark praxisbezogenen Ansatz in ihrem Masterstudiengang Technologiemanagement an der Fakultät Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen genau richtig liegt. Professor Rascher: „Unser Fokus richtet sich auf die Entwicklung von Innovationen und neuen Technologien. Dabei werden nicht nur technische Komponenten betrachtet, sondern auch die Wirtschaftlichkeit steht im Blickfeld der Überlegungen“. Bereits im ersten Semester entwickeln Studierende eigene Produktideen. Innerhalb einer Fallstudie wird dann darauf aufbauend ein vollständiges Geschäftsmodell erarbeitet und die Teams lernen, was bei der Gründung eines Startups beachtet werden muss. Vielleicht schon bald unter dem Namen „Rollatec“.

27. März 2018 | THD-Pressestelle (JK)

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2018 03 22 future is female

The Future is Female – Weltfrauentag am European Campus


Die Welt rückt immer näher zusammen, der Jobmarkt wird immer internationaler. Noch nie waren in der globalen Berufswelt unsere Möglichkeiten so vielfältig. Frauen sollten von diesen mannigfaltigen Möglichkeiten profitieren können, doch die Realität ist oft eine andere. Viele Akademikerinnen, gerade zugewanderte Frauen, schaffen es nicht sich beruflich zu etablieren. Wie können Frauen beruflich und persönlich von den internationalen Aufstiegsmöglichkeiten einen Nutzen ziehen? Diesen und anderen Fragen haben sich der Studentenverein RESP e.V. und der European Campus Rottal-Inn (ECRI) mit seiner Veranstaltung „The Future is Female“ am 20. März anlässlich des internationalen Weltfrauentages angenommen.

 Etwa 35 Studentinnen des ECRI wohnten den Workshops bei, um sich über Gleichberechtigung von Mann und Frau, Vereinbarkeit von Beruf, Familie und dem eigenen Wohlbefinden sowie interkulturelle Kompetenzen auszutauschen. Die Rednerinnen Anna Kassautzki, stellvertretende Juso Landesvorsitzende, Hanane Malki, Dipl.-Betriebswirtin, und Hülya Adigüzel, interkulturelle Projektmanagerin, führten die drei Gruppen durch die Diskussionen und kamen mit den Studentinnen zu interessanten Ergebnissen. „Es war ein sehr aufschlussreicher Workshop der dazu beigetragen hat, sich selbst Gedanken zu machen, was man als Person selbst tun kann, um diese Schubladen der Geschlechter zu lösen.“ so Valerie Elke, International Tourism - Studentin im 6. Semester. „Nach wie vor denke ich, dass es gut ist wenn jeder Frau selbst überlassen bleibt, ob sie sich für Karriere oder Kinder entscheidet. Daher wäre die Unterstützung von männlicher Seite her wünschenswert, gerade wenn es um Familie geht.“
Rednerin Anna Kassautzki hat ein paar auffordernde Worte an die Teilnehmerinnen: „Wenn wir uns jetzt nicht bewegen und einfach weitermachen, brauchen wir über 200 Jahre, bis wir die Gleichstellung der Geschlechter erreicht haben. Selbst die Generation meiner Kinder würde diesen Zustand nie erleben. Deswegen müssen wir jetzt handeln.“

Hülya Adigüzel, die seit über zwanzig Jahren in verschiedenen europäischen Städten Workshops und Vorträge zu interkulturellen Themen anbietet, hat in Bremen und Portsmouth Kulturwissenschaften studiert. Sie ist überzeugt, dass es starke Frauen für eine internationale Welt braucht. Doch dieses Bewusstsein ist uns Frauen nicht unbedingt in die Wiege mithinein gelegt. Allerdings können diese interkulturellen Handlungskompetenzen und Durchsetzungsvermögen gelernt und trainiert werden. Während dieser ersten Auftaktveranstaltung haben die Studentinnen, die aus verschiedensten Ländern zum Studieren nach Pfarrkirchen kommen, ausgearbeitet, welche Faktoren wichtig wären um auf internationalen Parkett erfolgreich zu sein. Vor allem ging es bei der ersten Auftaktveranstaltung darum, den jungen Studentinnen den Grundgedanken der Vernetzung aufzubauen mitzugeben.

„Ich bin begeistert, dass die Hochschule so eine Veranstaltung anbietet und fand die Vorträge sehr interessant und motivierend, besonders, dass Frauen beim Unternehmen für ihre Rechte kämpfen sollen und dass es viele Möglichkeiten gibt, Familie und Karriere bestmöglich zu vereinen.“ Resümiert Janis Geilhausen, ebenfalls im 6. Semester ITM.
Der Organisator der Veranstaltung, Severin Eder, erster Vorsitzender des Studentenvereins RESP e.V., freut sich über die rege Teilnahme und hofft, einen Denkanstoß gegeben zu haben: „Uns als Verein sind Veranstaltungen dieser Art besonders wichtig. Wir wollen damit eine Anregung geben, damit sich Studentinnen mit den immer noch vorhandenen Ungerechtigkeiten zwischen Mann und Frau beschäftigen. Wir möchten die Studentinnen animieren, selbstbewusst ins Berufsleben zu starten. Ich denke die Veranstaltung war der erste Schritt, um dieses Selbstbewusstsein zu vermitteln.“

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2018 03 21 schnupperstudium ecri

Student für einen Tag – Schnupperstudium am European Campus Rottal-Inn


Noch im Abiturstress gilt es auch schon an den nächsten Schritt zu denken. Studieren oder nicht – und wenn ja, was? Auch in diesem Jahr öffnet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder seine Türen für Studieninteressierte. Das Schnupperstudium findet am Mittwoch, den 04. April von 10.00 – 14.00 Uhr in den Räumen des ECRI statt. Dabei werden entscheidende Einblicke ins Studien- und Campusleben hier in Pfarrkirchen gewährt.

 

Das Schnupperstudium macht es möglich, sich in Vorlesungen zu setzen, den Campus zu besichtigen und mit Studierenden vor Ort auszutauschen. Interessierte erhalten ein umfassendes Bild vom Studienalltag am European Campus. In Vorträgen für Schülerinnen und Schüler – und gern auch Eltern und Lehrer - berichten Fachvertreter über Inhalte und Besonderheiten der Bachelorstudiengänge „International Tourism Mangagement“ und „Industrial Engineering“. Seit dem Wintersemester 2017/18 gehört auch der neue, zukunftsweisende Studiengang „Health Informatics“ zum Angebot. Die Studierenden am ECRI werden in allen Studiengängen mehrsprachig ausgebildet, um im späteren Berufsleben international bestehen zu können.

Beim Schnupperstudium können Informationen aus erster Hand gesammelt werden und alle nötigen Impulse für die Studienentscheidung. Darüber hinaus werden Infos zum Bewerbungsverfahren erteilt sowie zu Themen wie Auslandssemester, Förderprogramme und Stipendien, Praktika und Nebenjobs und ebenfalls Leben und Wohnen in Pfarrkirchen.
Am darauffolgenden Tag findet das Schnupperstudium der Technischen Hochschule in Deggendorf (TDH) von 10.00 – 16.00 Uhr statt. Auch hierzu ergeht freundliche Einladung an alle Interessenten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2018/2019 am European Campus und der THD beginnt am 15. April. Das vielseitige Programm zum Schnupperstudium ist unter www.th-deg.de/schnupperstudium zu finden. Für weitere Informationen steht Katharina Stöger zur Verfügung (katharina.stoeger@th-deg.de).

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2018 03 15 start sommersemester 18

Auf dem Weg zu neuen Herausforderungen

Für ca. 60 neue Studierende hat am heutigen Donnerstag ein neuer Lebensabschnitt begonnen – das Masterstudium International Tourism Management am European Campus Rottal-Inn. Aktuell zählt der ECRI nun ca. 500 Studierende mit steigender Tendenz. Aufgrund der begrenzten Raumkapazitäten ist von Professoren und Studenten nach wie vor Flexibilität gefordert. Wie schon im vergangenen Semester werden auch weiterhin Vorlesungen in Brauhaussaal und Rathaussaal stattfinden.

 

Wie auch ihre Kommilitonen stammen die Neuankömmlinge aus aller Welt, 31 verschiedene Nationen haben sich in dieser Kohorte versammelt. Vier davon bestreiten ihr Auslandssemester an der Hochschule in Pfarrkirchen. Sie kommen aus Südkorea, Spanien und Tschechien und nehmen in diesem Semester Kurse aus dem Bereich International Tourism Management wahr.
Campusleiter Prof. Dr. Kunhardt sowie Prof. Dr. Steckenbauer hießen die Studierenden herzlichen willkommen und gaben einen kurzen Ausblick auf die kommenden Monate. Im weiteren Tagesverlauf wurden Informationen zur Kursorganisation, Prüfungsordnung oder auch bevorstehenden Veranstaltungen vermittelt sowie die personalisierten Student-ID-Cards gedruckt. Bei der anschließenden Stadtbegehung wurden die weiteren Vorlesungsräume und wichtigsten Anlaufstellen besichtigt. Die offizielle Semester-Opening-Party findet am kommenden Donnerstag, 22.3. ab 20 Uhr im Cookies Pfarrkirchen statt.

Bild (ECRI): Erstsemestertag zum Sommersemester 2018 am European Campus

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2018 03 14 startup europe week

Startup-Europe-Week – Networking am European Campus


In den Räumlichkeiten des European Campus Rottal-Inn fand am Freitag, den 09. März erstmals eine Veranstaltung für junge Unternehmer statt: Die Startup Europe Week 2018. Diese Veranstaltung strebt danach, den Jungunternehmern die auf regionaler Ebene zur Verfügung stehenden Ressourcen und Instrumente näher zu bringen und sie in ihrem Wachstum zu fördern.

Nach der gemeinsamen Eröffnung durch Prof. Dr. Horst Kunhardt und Landrat Michael Fahmüller stellte Organisatorin Jessica Ortiz Huerta die Startup Europe Week und die Bewegung dahinter kurz vor. Ziel dieser Veranstaltung war es, eine Plattform zu bieten, die Startups den Austausch mit bereits etablierten Unternehme(r)n in der Region und ermöglicht und eine Gelegenheit zum Netzwerken bot.
Neben Impulsvorträgen von Professoren des ECRI und externen Unternehmern hatten die Startup-Unternehmer und Studierenden die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen vorzustellen und Feedback zu erhalten.
Regionale Diversität und lokale Politikgestaltung spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung des europäischen Unternehmertums, von der Unterstützung beim Aufbau eines Unternehmens, der Bereitstellung von Finanzmitteln und technischer Unterstützung. Aus diesen Gründen unterstützt die Europäische Kommission diese Initiative.

Bild (ECRI): Campusleiter Prof. Kunhardt (3.v.r.) und Organisatorin Jessica Ortiz (4.v.r.) boten Jungunternehmern und solchen die es werden wollen mit der Startup Europe Week eine attraktive Plattform.

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2018 03 08 babysitterbörse studis ecri

Babysitterbörse – Studierende bieten Hilfe als Babysitter an


Ob zur Überwindung von Betreuungsengpässen oder zur regelmäßigen Verlängerung der Kinderbetreuung – mit der Babysitterbörse ermöglicht der European Campus Rottal-Inn (ECRI) den Eltern einfach und schnell die passende Betreuungsperson für den individuellen Bedarf zu finden.


Diese vom Ressort Family Affairs der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) initiierte Vermittlungsplattform soll die ergänzende Kinderbetreuung erleichtern, indem sie eine unkomplizierte Kontaktaufnahme zwischen Babysittern (eingeschriebene Studierende) und Eltern ermöglicht. Ziel dabei ist es, Familien mit ergänzenden Angeboten bei der Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen, was gerade im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie eine wichtige Hilfe ist. Die Babysitterbörse versteht sich dabei lediglich als Kontaktplattform für Eltern und Babysitter und ermöglicht Familien die Kontaktaufnahme zu erfahrenen Babysittern. Weitere Absprachen erfolgen dann direkt und losgelöst vom European Campus.
Bitte kontaktieren Sie das Ressort Family Affairs wenn Sie einen Babysitter benötigen oder weitere Informationen wünschen: family-affairs@th-deg.de oder  09 91/36 15-223.

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Verstehen Computer unsere komplexe Welt besser? – Hochkarätige Experten sprechen an der THD

Am 26. und 27. April geht es an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) um das Thema Digitalisierung. Hochkarätige Referenten, u.a. des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts, der LMU München oder des Instituts der Wirtschaftsprüfer nehmen am Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse teil. Sie beleuchten das Thema „Die Welt ist komplex: Verstehen Computer sie besser?“ hochaktuell und aus verschiedenen Blickwinkeln.

Sven Enger vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut stellt seine Sicht auf das Thema „Digitalisierung“ dar. Mithilfe von lebendigen und alltäglichen Beispielen macht er deutlich, dass die Digitalisierung in erster Linie als Unterstützung zu begreifen ist und gibt Antworten darauf, warum die technische Evolution mitnichten das Ende der Gesellschaft bedeutet. Andrea Bruckner, Vorsitzerin des Vorstands des Instituts der Wirtschaftsprüfer, beschreibt den Einsatz der Datenanalyse und digitaler Workflows für die mittelständische Abschlussprüfung. Auch Stefan Groß, Partner bei Peters, Schönberger & Partner mbB, behandelt die Herausforderungen durch die digitale Transformation in der Wirtschaftsprüfung. „Die Mathematik hinter Google“ ist das Thema von Prof. Dr. Michael Eisermann, Professor im Fachbereich Mathematik der Universität Stuttgart. Prof. Dr. Harald Lesch vom Institut für Astronomie und Astrophysik der LMU München sieht den Menschen auf dem Weg: „Vom Homo Sapiens zum Homo Digitalis“. Die komplexen Strukturen der Wirtschaft adressieren Andreas Wähnert und Stefan Werner, beide Groß- und Konzernbetriebsprüfer und EDV-Fachprüfer. „Bitcoin“ und „Blockchain“ sind aktuell fast schon zu Synonymen für die Digitalisierung der Finanzindustrie geworden. Paul Kammerer von der Commerzbank AG Frankfurt gibt hierzu einen Überblick.
Das Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse findet heuer zum 14. Mal statt und ist die zentrale Veranstaltung des Vereins DFDDA e.V. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind im Internet unter www.dfdda.de zu finden.

19. März 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180319 kooperationsvereinbarung rafik hariri universitätTHD unterschreibt neuen Kooperationsvertrag mit Rafik Hariri University, Libanon

Internationaler Besuch aus dem Libanon an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD): Am 12. und 13. März waren Prof. Dr. Smaili, Präsident der Rafik Hariri Universität, und Dipl.-Ing. Ayman M. Chehadé zu Gast am Campus der THD, um den bereits seit dem Jahr 2004 bestehenden Kontakt der beiden Hochschulen zu stärken.

Anlass des Besuchs war, die Kooperation zwischen den beiden Hochschulen zu stärken, den Studierendenaustausch in den englischsprachigen Masterstudiengängen in den Bereichen Elektrotechnik und Informatik zu intensivieren sowie gemeinsame Forschungsprojekte zu identifizieren. Auch die Themen Entrepreneurship und Incubator sowie der Dozentenaustausch waren Bestandteil der Gespräche. Entsprechend kompakt war das Programm angelegt, das das International Office der THD für die Besucher entworfen hatte. Nach einer Präsentation der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik informierten sich die Gäste der Rafik Hariri Universität, wie an der THD Unternehmensgründer unterstützt werden. Im Zentrum des Austauschs mit den Professoren Dorner und Grzemba standen verschiedene Forschungsprojekte und die Arbeit an den Technologiecampus. Ein weiterer Eckpunkt der Zusammenarbeit wurde durch Professor Partsch ganz praktisch per Videokonferenz besprochen: digitale Lehrangebote im Hochschulunterricht. Auf besonderes Interesse stieß hier der Einsatz von MOOCs (Massive Open Online Courses). Diese Online-Kurse ermöglichen den Studierenden, Lehrangebote großer Universitäten wie Harvard oder Yale weltweit zu nutzen. Der Besuch eines Technologiecampus durfte nicht fehlen. Die Gäste wurden mit einem E-Auto zum Technologiecampus Cham gefahren, wo Professor Firsching den Seilzug-Roboter vorstellte. Alle Beteiligten waren sich sicher, viele zukunftsträchtige Anknüpfungspunkte gefunden zu haben.

19. März 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180316 lehrerfortbildung mintInformatik für Lehrkräfte an der TH Deggendorf

MINT-Förderung wird an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) groß geschrieben. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Als federführender Partner der MINT-Region Niederbayern bietet die THD seit kurzem praktische Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an. Anfang der Woche fand der erste Termin für Lehrkräfte verschiedener Schularten statt. Neun Lehrerinnen und Lehrer, die sich neue Impulse für ihren Informatik-Unterricht wünschen, nahmen daran teil.

Ziel der Fortbildung ist die Einführung der Lehrenden in Workshop-Formate, die in ihrem Unterricht zum Einsatz kommen können. Mitarbeiter des Ressorts MINT an der THD führten die TeilnehmerInnen am vergangenen Dienstag in die Programmierung von Lego-Mindstorms und die Programmierung von Apps als mögliche Workshops für Schülerinnen und Schüler ein. Groß war die Freude, als die Roboter bzw. die Apps tatsächlich das taten, was die ProgrammiererInnen beabsichtigt hatten. Anschließend wurde konstruktiv diskutiert, wie die Workshops durch die Lehrkräfte an deren Schulen etabliert bzw. noch besser auf die SchülerInnen zugeschnitten werden können. Abgerundet wurde der Tag durch einen Vortrag von Prof. Dr. Robert Bösnecker der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik, Informatik zum aktuellen Forschungsprojekt „OpenLicht“ und der dazu passenden Führung durch das Infineon-Labor der Hochschule. Die Workshop-Konzepte samt Übungsaufgaben und Lösungen sind frei verfügbar. Bei Interesse können alle Unterlagen per E-Mail über mint@th-deg.de angefordert werden. Viele weitere MINT-Angebote in der Region gibt es auf www.mint-niederbayern.de.

16. März 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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Neuer Kurs in Bad Kötzting unterstützt bei verkürzter Ausbildungszeit

Neun hochmotivierte TeilnehmerInnen begrüßte Projektleiterin Cordula Schmidt am Dienstag, 13. März, am Kompetenzzentrum Bad Kötzting. Für sie beginnt der vom Kompetenzzentrum neu angebotene Kurs „Begleitkurs bei Verkürzung der Pflegeausbildung“. Kompetente Pflegefachpersonen sind begehrt. „Die berufliche Pflege benötigt dringend nicht nur (helfende) Hände, sondern Menschen mit einer profunden und breiten Pflegekompetenz sowie Rahmenbedingungen, in denen diese auch zum Tragen kommen kann“, fasst Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), die aktuelle Situation der beruflichen Pflege zusammen.

Der neue Kurs richtet sich an Personen, die bereits eine erfolgreich abgeschlossene Pflegefachhelferausbildung vorweisen können. Im „Begleitkurs bei Verkürzung der Pflegeausbildung“ können TeilnehmerInnen in 19 Seminartagen die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres vertiefen, trainieren und ergänzen. Im aktuellen Kurs verteilen sich die Seminartage bis September 2018. Dabei vernetzen sich die KursteilnehmerInnen in den Seminaren schon frühzeitig mit anderen SeminarbesucherInnen am Kompetenzzentrum Bad Kötzting. Zum Beispiel mit den TeilnehmerInnen des Kurses für Pflegefachkräfte mit entsprechenden Berufsabschlüssen aus dem Ausland, die in der Region leben und sich auf die Anerkennung ihrer Qualifikation in Deutschland vorbereiten. Unterstützt werden die Lehrgänge durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Dank der Förderung sind die Kurse derzeit gebührenfrei.

Das Kompetenzzentrum Bad Kötzting gehört dem Gesundheitscampus Bad Kötzing an, einer der Technologie Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Mit dem Kompetenzzentrum wird die Stärkung der bayerisch-tschechischen Grenzregion hinsichtlich der Fachkräftequalifizierung in der Pflege angestrebt. Angesiedelt in den vom Landkreis Cham zur Verfügung gestellten Räumen in der ehemaligen Kreis-Berufsschule Bad Kötzting trägt das Kompetenzzentrum dazu bei, entsprechende Bildungsangebote zu entwickeln und umzusetzen. An dem Projekt sind neben der federführenden Technischen Hochschule Deggendorf die drei bayerischen Bezirke Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken beteiligt. Hinzu kommen Experten der regionalen, im Projektfokus relevanten Einrichtungen. Nähere Informationen zu den Angeboten sind unter www.th-deg.de/kompetenzzentrum-bad-koetzting zu finden.

16. März 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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Waldbahn stärkt Region und Tourismus

Johannes Klühspies, Professor für Verkehrsmanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), dringt auf den Erhalt der im September 2016 reaktivierten Strecke der Waldbahn zwischen Gotteszell und Viechtach (WBA4). Aktuell transportiert die Waldbahn hier täglich etwa 750 Fahrgäste auf dieser Strecke und nähert sich bereits heute dem Kriterium 1000 Reisende pro Werktag. Die THD hat im Januar 2018 außerdem eine Studie zur Kundensicht vorgelegt, die belegt, dass die Waldbahn zwischen Gotteszell und Viechtach für etwa 200 der befragten Fahrgäste die einzige Möglichkeit der Mobilität darstellt.

Etwa ein Drittel aller befragten Reisenden verfügt nicht über ein eigenes Auto. „Die Waldbahn ist ein wichtiger Zubringer und strahlt auf das ganze ostbayerische Netz aus“, sagt Klühspies von der THD, „sie ist für die Region und auch für den Tourismus von großer Bedeutung und stellt langfristig die Mobilität für alle sicher.“ Die überregionale Bedeutung der Waldbahn ist hoch, auch außerhalb der Tourismussaison fahren Fahrgäste zwischen Gotteszell und Viechtach im Durchschnitt etwa 71 Kilometer mit der Waldbahn. Das ist etwa dreimal so weit, wie die Strecke zwischen Viechtach und Gotteszell mit ihren knapp 25 Kilometern Länge. Reiseziele sind beispielsweise Deggendorf, Plattling, Dingolfing oder München. „Die Anschlüsse der Viechtacher Stadtbusse an den Waldbahnhof und die Anbindung der RBO-Buslinien an die Bahnhöfe entlang der Waldbahn müssen aufeinander abgestimmt werden“, empfiehlt Johannes Klühspies „und die Fahrtzeit kann deutlich verbessert werden, indem man die Strecke und Bahnübergänge modernisiert“. Der Regelbetrieb auf der Waldbahn soll für etwa sieben Jahre festgelegt werden, angeknüpft an die Laufzeit des bisherigen Verkehrsvertrags zwischen Freistaat und Länderbahn. Das ist ein sinnvoller Zeitpunkt, um die Erfolge zu überprüfen und notwendige Verbesserungen einzufordern.  Nicht nur für Viechtach ist eine Anbindung an die überregionale Bahn für die Vitalität der Stadt wichtig. Das Stadtmarketing Viechtachs weist darauf hin, wie hoch die Bedeutung für den Tourismus in der Region bereits jetzt ist.

12. März 2018 | Johannes Klühspies

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20180315 barkowskyNeuer Professor für das „Internet der Dinge“

Das Professorenkollegium der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der TH Deggendorf bekommt Verstärkung. Dr.-Ing. Marcus Barkowsky übernimmt zum Sommersemester die neue Professur „Interaktive Systeme und Internet of Things“ im gleichnamigen Studiengang. Der neue Deggendorfer Hochschullehrer sieht die Basis für die nächste technische Revolution im „Internet der Dinge“.

„Das Smartphone zeigt uns, wie die ständige Verfügbarkeit vernetzter Geräte unser Leben verändert. In der Zukunft werden selbst die einfachsten Geräte untereinander kommunizieren können. Meine Aufgabe sehe ich darin, diese Kommunikation sicher, energieeffizient und für den Menschen transparent zu gestalten. Jeder Nutzer sollte zu jeder Zeit diese Systeme verstehen und konfigurieren können. Die TH Deggendorf bietet mit ihrem neuen Studiengang „Interaktive Systeme und Internet of Things“ die idealen Voraussetzungen, um diese Vision umzusetzen“, erklärt der neue Professor. Geboren in Berlin und aufgewachsen in Hamburg, kam Dr.-Ing. Marcus Barkowsky zum Studium der Elektrotechnik an die Friedrich-Alexander Universität nach Erlangen, wo er auch am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in der Videogruppe arbeitete. Zur Steigerung der wahrgenommenen Videoqualität erforsche er im Rahmen seiner Promotion bei Prof. Dr.-Ing. André Kaup objektive Messverfahren. Diese wurden im Anschluss bei der OPTICOM GmbH Erlangen auch in die internationale Standardisierung einbracht. Zuletzt forschte Dr.-Ing. Barkowsky an der Universität von Nantes/Frankreich in Kooperation mit renommierten Industriepartnern aus ganz Europa an der subjektiven Evaluierung und Qualitätssteigerung für neue Fernsehformate, zunächst 3DTV, dann UltraHD. Zusätzlich war er dort als Associated Professor im Fachbereich Informatik der Polytech Nantes, der Ingenieurshochschule der Universität, in den Lehrbetrieb eingebunden. Seine Vorlesungen hielt er selbstverständlich in französischer Sprache. Seine Freizeit verbringt der 45-jährige neue Professor gerne mit seiner Lebensgefährtin und mit seinen vielen Hobbys, insbesondere dem Radfahren und Wandern.

13. März 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180315 tourismusstudierende itbTourismusstudierende feiern Messejubiläum in Berlin

Die Tourismusstudierenden der Technischen Hochschule Deggendorf feierten ihr Messejubiläum auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Bereits zum 20. Mal haben sie nämlich dieses Jahr dort fleißig Werbung für ihre Hochschule und die verschiedenen Studiengänge gemacht. Ferner konnten sie auf der weltgrößten Tourismusfachmesse wieder viele Gespräche mit Branchenvertretern führen und sich bei den über 10.000 Ausstellern über die neuesten Trends in der Tourismusbranche informieren.

Das mehr als 400 Veranstaltungen umfassende Kongressprogramm hat die Studierenden begeistert. Mit den vielen neuen Eindrücken und Informationen haben sie ihren Horizont erweitern können. Am letzten Fachbesuchertag hatten die Mitglieder des studentischen Arbeitskreises DEG-Tour.S e.V. und ihre Professorin Dr. Suzanne Lachmann zum traditionellen Alumni-Empfang eingeladen. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen der Deggendorfer Hochschule nutzten die Gelegenheit zu einem Wiedersehen. Herzlich willkommen waren an diesem Tag am THD-Messestand auch die Partner und Sponsoren, die regelmäßig das Deggendorfer Tourismusstudium und den ITB-Messeauftritt unterstützen. Abgerundet wurde die Messeveranstaltung durch eine Hotelbesichtigung, eine Fahrradtour durch Berlin sowie den Besuch eines kniffligen Escape-Rooms.

12. März 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180315 professorin kappelmann fenzlNeue Professorin mit Forschungsambitionen an der THD

Mit Beginn des Sommersemesters 2018 übernimmt die Molekularbiologin Dr. Melanie Kappelmann-Fenzl an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der TH Deggendorf die Professur Applied Life Science. Während ihrer Promotion am Institut für molekulare Pathologie der Universität Regensburg spezialisierte sich die gebürtige Deggendorferin auf dem Gebiet der Biomedizin. Nach Ihrer Promotion wechselte sie an die Friedrich- Alexander- Universität (FAU) Erlangen- Nürnberg, wo sie ihre Tumorforschung im Bereich der Next Generation Sequencing (NGS)- Datenanalyse intensivierte.

Ihre Forschungsergebnisse stellt die Naturwissenschaftlerin regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen vor. Sie konnte diese zudem aber auch schon in angesehenen biomedizinischen Journals publizieren. Für ihre Arbeit wurde Dr. Kappelmann-Fenzl im Jahr 2013 von der Universität Regensburg als „Glanzlicht biomedizinischer Forschung“ ausgezeichnet. Nach ihrer Weiterbildung im Bereich der Bioinformatik in Cold Spring Harbor Laboratory, New York, etablierte sie in den Laboren des Instituts für Biochemie der FAU Erlangen die NGS-Technologie. Es handelt sich dabei um eine vielversprechende Technologie zur Identifizierung tumorauslösender Faktoren, mit dem Ziel, diese durch die Entwicklung personalisierter Medizin gezielt einzudämmen. Lehrerfahrung sammelte Dr. Kappelmann-Fenzl sowohl an der Universität Erlangen, als auch schon an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der TH Deggendorf, wo sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben die biomedizinischen Grundlagenfächer in den Studiengängen Angewandte Trainingswissenschaften und Gesundheitsinformatik übernahm. Nun will die Biomedizinerin die naturwissenschaftliche Forschung in Kombination mit Big Data Analysis des Tumorgenoms nach Deggendorf bringen und damit den Auf- und Ausbau der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften unterstützen und vorantreiben. „Jeder Forscher verwendet die NGS Technik, doch kaum einer kann mit den riesigen Datenmengen umgehen, geschweige denn diese korrekt auswerten und interpretieren. Daher brauchen wir dringend Leute, die sich für diesen Bereich der Datenanalyse begeistern können.“, sagt Dr. Kappelmann-Fenzl. Zur Verwirklichung und Unterstützung ihrer Forschungs- und Lehrziele in Deggendorf bringt sie ein breites nationales und internationales Netzwerk an Kooperationspartnern mit, was die THD sehr begrüßt. Ihre Freizeit verbringt die 34-jährige neue Professorin am liebsten mit ihrer Familie. Mit Ehemann Christian und Sohn Max geht sie vor allem Ihren Hobbys Fotografie, Backen und vor allem Reisen nach, tobt sich aber auch gern abends mit Freundinnen beim Sport aus.

15. März 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180315 professorin kappelmann fenzlNeue Professorin mit Forschungsambition an der THD

Mit Beginn des Sommersemesters 2018 übernimmt die Molekularbiologin Dr. Melanie Kappelmann-Fenzl an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der TH Deggendorf die Professur Applied Life Science. Während ihrer Promotion am Institut für molekulare Pathologie der Universität Regensburg spezialisierte sich die gebürtige Deggendorferin auf dem Gebiet der Biomedizin. Nach Ihrer Promotion wechselte sie an die Friedrich- Alexander- Universität (FAU) Erlangen- Nürnberg, wo sie ihre Tumorforschung im Bereich der Next Generation Sequencing (NGS)- Datenanalyse intensivierte.

Ihre Forschungsergebnisse stellt die Naturwissenschaftlerin regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen vor. Sie konnte diese zudem aber auch schon in angesehenen biomedizinischen Journals publizieren. Für ihre Arbeit wurde Dr. Kappelmann-Fenzl im Jahr 2013 von der Universität Regensburg als „Glanzlicht biomedizinischer Forschung“ ausgezeichnet. Nach ihrer Weiterbildung im Bereich der Bioinformatik in Cold Spring Harbor Laboratory, New York, etablierte sie in den Laboren des Instituts für Biochemie der FAU Erlangen die NGS-Technologie. Es handelt sich dabei um eine vielversprechende Technologie zur Identifizierung tumorauslösender Faktoren, mit dem Ziel, diese durch die Entwicklung personalisierter Medizin gezielt einzudämmen. Lehrerfahrung sammelte Dr. Kappelmann-Fenzl sowohl an der Universität Erlangen, als auch schon an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der TH Deggendorf, wo sie als Lehrkraft für besondere Aufgaben die biomedizinischen Grundlagenfächer in den Studiengängen Angewandte Trainingswissenschaften und Gesundheitsinformatik übernahm. Nun will die Biomedizinerin die naturwissenschaftliche Forschung in Kombination mit Big Data Analysis des Tumorgenoms nach Deggendorf bringen und damit den Auf- und Ausbau der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften unterstützen und vorantreiben. „Jeder Forscher verwendet die NGS Technik, doch kaum einer kann mit den riesigen Datenmengen umgehen, geschweige denn diese korrekt auswerten und interpretieren. Daher brauchen wir dringend Leute, die sich für diesen Bereich der Datenanalyse begeistern können.“, sagt Dr. Kappelmann-Fenzl. Zur Verwirklichung und Unterstützung ihrer Forschungs- und Lehrziele in Deggendorf bringt sie ein breites nationales und internationales Netzwerk an Kooperationspartnern mit, was die THD sehr begrüßt. Ihre Freizeit verbringt die 34-jährige neue Professorin am liebsten mit ihrer Familie. Mit Ehemann Christian und Sohn Max geht sie vor allem Ihren Hobbys Fotografie, Backen und vor allem Reisen nach, tobt sich aber auch gern abends mit Freundinnen beim Sport aus.

15. März 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180314 stipendieninformationsabendLeichter studieren dank Stipendium

Stipendien sind nicht unerreichbar – man muss sich nur informieren. Unter diesem Motto veranstaltet der Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am Montag, 26.3.2018, einen Stipendieninformationsabend. Hochschulmitarbeiter und aktuelle Stipendiaten stellen hochschulunabhängig Stipendien und Fördermöglichkeiten der deutschlandweiten Stiftungen vor. Der Informationsabend richtet sich an Studierende sowie an Schüler der Gymnasien, Berufs- und Fachoberschulen, die zukünftig studieren wollen.

Oftmals hält die Unwissenheit über Fördermöglichkeiten, Voraussetzungen und Bewerbungsverfahren potenzielle Kandidaten davon ab, sich um ein Stipendium zu bemühen. Dabei reichen gute Noten und ein gewisses Maß an ehrenamtlichem Engagement grundsätzlich aus, um sich für ein Stipendium zu bewerben. Am Stipendien-Informationsabend der THD geben die Mitarbeiter des Career Service einen Überblick über die Vielzahl an Stiftungen deutschlandweit, die Stipendien vergeben. Sie erläutern deren Leistungsangebot, Bewerbungsvoraussetzungen und Bewerbungsablauf. An den Infoständen der einzelnen Stiftungen klären Stipendiaten noch offene Fragen und stehen für Diskussionen, Bewerbungsunterlagenchecks, Tipps zum Auswahlverfahren etc. zur Verfügung. Der Stipendien-Informationsabend findet am Montag, 26.3.2018, ab 17.30 Uhr bis ca. 19.00 im Gebäude E der Hochschule, Raum 001, statt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, sich telefonisch beim Career Service unter 0991/3615-223 anzumelden.

15. März 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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TOURISMUSSTUDIERENDE FEIERN MESSEJUBILÄUM IN BERLIN 


Die Tourismusstudierenden der Technischen Hochschule Deggendorf feierten
ihr Messejubiläum auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.
Bereits zum 20. Mal haben sie nämlich dieses Jahr dort fleißig Werbung
für ihre Hochschule und die verschiedenen Studiengänge gemacht. Ferner
konnten sie auf der weltgrößten Tourismusfachmesse wieder viele
Gespräche mit Branchenvertretern führen und sich bei den über 10.000
Ausstellern über die neuesten Trends in der Tourismusbranche
informieren.

Das mehr als 400 Veranstaltungen umfassende Kongressprogramm hat die
Studierenden begeistert. Mit den vielen neuen Eindrücken und
Informationen haben sie ihren Horizont erweitern können.

Am letzten Fachbesuchertag hatten die Mitglieder des studentischen
Arbeitskreises DEG-Tour.S e.V. und ihre Professorin Dr. Suzanne Lachmann
zum traditionellen Alumni-Empfang eingeladen. Zahlreiche Absolventinnen
und Absolventen der Deggendorfer Hochschule nutzten die Gelegenheit zu
einem Wiedersehen. Herzlich willkommen waren an diesem Tag am
THD-Messestand auch die Partner und Sponsoren, die regelmäßig das
Deggendorfer Tourismusstudium und den ITB-Messeauftritt unterstützen.

Abgerundet wurde die Messeveranstaltung durch eine Hotelbesichtigung,
eine Fahrradtour durch Berlin sowie den Besuch eines kniffligen
Escape-Rooms.

itb 2018 1

FOTO (v.l.): Theresa Troglauer (THD-Absolventin, jetzt Sales Managerin
Rilano Hotels), Prof. Dr. Suzanne Lachmann (THD), Ulrike Eberl-Walter
(Tourismusverband Ostbayern)

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20180308 urkundenübergabe präsidentenamtZweite Amtszeit von THD-Präsident Peter Sperber läuft an

Für Prof. Dr. Peter Sperber beginnt in den nächsten Tagen seine neue Amtszeit als Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Im Dezember 2017 war er einstimmig von den Vertretern des Hochschulrats wiedergewählt worden. Zum 15. März folgte die Bestellung durch das Bayerische Wissenschaftsministerium. Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler überreichte heute die entsprechende Ernennungsurkunde in Deggendorf und sprach dabei von einer „rasanten und überaus erfolgreiche Entwicklung“ der TH:

„Der Erfolg der Hochschule in den vergangenen Jahren ist vor allem der Erfolg von Professor Peter Sperber, der sich unermüdlich für ihren Ausbau und ihre Weiterentwicklung eingesetzt hat. Gerade bei der engen Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft hat die Hochschule eine Vorreiterrolle inne: Insbesondere die derzeit sechs Technologietransferzentren verleihen der TH bayernweit ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal! Ich bin mir sicher, dass von Peter Sperber auch in den kommenden sechs Jahren vielfältige Impulse nicht nur für die Hochschule und die Region, sondern auch für den Wissenschaftsstandort Bayern ausgehen werden.“

Mit der Übergabe der Urkunde ist die Amtszeit von Peter Sperber als Präsident der THD offiziell. Für die nächsten sechs Jahre leitet und vertritt er die Hochschule. Zu den wichtigsten Zielen seiner Amtszeit zählt Sperber, das Angestoßene umzusetzen: „Der Aufbau der Technologiecampus wird uns in den nächsten Monaten beschäftigen. Der Ausbau der Gesundheitsfakultät ist in vollem Gange, wird aber noch dauern. Ein neues Thema für die nächsten Jahre ist die Entscheidung für das von uns vorgeschlagene Zentrum für Digitalisierungstechnologien und seine Umsetzung.“ Bis 2024 ist es dem Präsidenten ein Anliegen, den guten Ruf, den die Hochschule genießt, zu festigen und das Wachstum weiter voranzutreiben.

08. März 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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2018 03 07 erster absolvent ecri

European Campus verabschiedet den ersten Absolventen


Master Medical Informatics – diesen akademischen Grad erwarb Dr. Samuel Onyinzo als erster Absolvent mit der Verteidigung seiner Masterarbeit am European Campus Rottal-Inn (ECRI). Der gebürtige Kenianer hospitiert aktuell am Krankenhaus Trostberg und macht seine Anerkennungsprüfung, um in Deutschland als Arzt praktizieren zu können.

Sein Studium am ECRI beschreibt Samuel als eindrucksvolle Erfahrung und als eine Zeit, in der er viele wertvolle soziale und fachliche Kontakte knüpfen konnte. Das Deutschlandstipendium hat ihm dabei finanziell durch das Studium geholfen. Schon im Mai wartet allerdings die nächste Prüfung auf ihn – er muss den Nachweis erbringen, dass er über die für die Berufsausübung erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt. Dies dient unter anderem als Voraussetzung dafür, dass er seinen Beruf als Arzt in Deutschland ausüben darf.
Nach seiner Anerkennungsprüfung möchte er gerne den Weg in Richtung Facharzt für Chirurgie einschlagen. Fokussiert auf sein Ziel absolviert Samuel sein klinisch-praktisches Jahr in der Allgemeinchirurgie in Trostberg. Dabei wohnt er der Visite auf Station sowie den Sprechstunden bei und er assistiert bei Operationen. Unter Aufsicht von Oberärzten und Chefarzt ist er zudem auch in der Notaufnahme tätig und sammelt wertvolle praktische Arbeitsroutine. „Ich bin sehr dankbar und genieße meine Zeit hier sehr. Es ist anspruchsvoll und herausfordernd, aber gleichzeitig auch eine wunderbare Erfahrung.“ resümiert Samuel. „Ich hatte am Campus starke Mentoren, die mich auf meinem Weg zum Masterabschluss begleitet haben.“
Für den European Campus handelt es sich dabei um so etwas wie ein Doppeljubiläum. Exakt 4 Jahre nach der Ankündigung von Ministerpräsident Horst Seehofer, dass eine Hochschule nach Pfarrkirchen kommt, hat Dr. Samuel Onyinzo sein Masterstudium erfolgreich abgeschlossen.

Bild (ECRI): v.l.n.r.: Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Dr. Samuel Onyinzo und Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt nach erfolgreicher Verteidigung der Masterarbeit.

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Vom Tanz der Elektronen – Eine Kinderuni zum Thema Licht

Wer bei der letzten Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) dabei war, weiß, dass es für die Entstehung von Licht "tanzende" Elektronen braucht. Was gibt es außerdem über Licht zu sagen? Sehr viel Spannendes, sagt Prof. Dr. Robert Bösnecker aus der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik.

Zum Beispiel kann man die Farbanteile des Lichts so verändern, dass damit die Stimmung der Menschen beeinflusst wird. Robert Bösnecker arbeitet mit seinem Projektteam unter anderem an der sogenannten „emotion recognition“. Dabei geht es darum, anhand des Gesichtsausdruckes eines Menschen, dessen Stimmung zu erkennen. Eine Kamera erfasst die Gesichtszüge der Testperson und wertet selbstlernend die Stimmungslage des Betrachters aus. Anhand dieser Daten wird das Umgebungslicht in der Wohnung oder am Arbeitsplatz so gesteuert, dass der Betrachter sich besser fühlt oder konzentrierter Arbeiten kann. Stimmungsaufhellend wirkt Licht mit erhöhtem Rotanteil. Konzentrationsfördernd wirkt Licht mit einem erhöhten Blauanteil. Doch Licht ist mehr – Strahlen, Wellen, Photonenstrom. Und es kann mehr – Strom produzieren, Bleche schneiden, Menschen operieren usw. Alle Neugierigen ab acht Jahren, die die vielseitigen Wesensarten und Facetten des Lichts kennenlernen möchten, sind mit ihren Begleitpersonen zur nächsten Kinderuni eingeladen. Sie findet am 9. März ab 17 Uhr im Josef-Rädlinger-Hörsaal (B004) der TH Deggendorf statt. Die Veranstaltung dauert maximal eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kostenlos geparkt werden kann im THD-Parkdeck zwischen dem Dieter-Görlitz-Platz und dem Ruderhaus. Das Team der Kinderuni freut sich auf zahlreiche neugierige Gäste.

06. März 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180306 host family program ss18Arber, Lusen, Osterfeuer und Schweinebraten – Austauschstudierende lernen Land und Leute kennen

Studierende aus aller Welt finden jedes Jahr ihren Weg an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie verbringen ein oder mehr Semester in der Stadt zwischen Donau und Bayerischem Wald. Damit die Studierenden Deggendorf nicht nur als Studienort, sondern als lebenswerten Wohnort kennenlernen, gibt es an der THD seit Jahren das „Host Family Program“ (Gastfamilienprogramm). Einheimische Familien zeigen den internationalen Studierenden Land und Leute. Zum Start des neuen Semesters Mitte März werden wieder Gastfamilien aus Deggendorf und Umgebung gesucht.

Schweinebraten mit Sauerkraut, Osterbrot, Ausflüge in den Bayerischen Wald oder nach Regensburg und Passau – im Rahmen des Gastfamilienprogramms der THD zeigen Deggendorfer Familien den internationalen Studierenden ihre Heimat, Bräuche und kulinarischen Besonderheiten. „Für unsere internationalen Gäste ist es eine wunderbare Möglichkeit, Land und Leute kennen zu lernen. Und für die Gastgeber eine ebenso schöne Gelegenheit, ihre Heimat zu präsentieren“, weiß Marion Löffelmann, Organisatorin des Gastfamilienprogramms. Dabei gibt es keinerlei Verpflichtungen. Ob sich die Gastfamilien ein- oder mehrmals mit ihrem Gast Treffen, ob sie gemeinsam Kochen, Backen, Ausflüge machen oder sich in einem Biergarten treffen, es ist alles möglich. Viele der Austauschstudierenden sprechen schon recht gut Deutsch, Englisch beherrschen alle. „Wir geben uns große Mühe, für jede Familie den passenden Gast zu finden. Und bisher haben wir nur positive Rückmeldungen von beiden Seiten“, berichtet Marion Löfflmann. Die Organisatorin kann auf einen großen Stamm Gastfamilien zurückgreifen, die schon viele Jahre dabei sind. Da die Zahl der internationalen Studierenden stetig steigt, ist der Bedarf an neuen Gastfamilien sehr hoch. Löfflmann freut sich über alle neuen Interessenten. Kontakt: marion.loefflmann@th-deg.de.

06. März 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180410 austauschsemester lakehead universityVon Niederbayern nach Kanada, Ontario - Studierende profitieren von Hochschulkooperation

Rund zehn Monate nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Lakehead University in Kanada trägt die Verbindung der beiden Hochschulen erste Früchte. Michael Schneider ist Student an der THD und konnte das vergangene Wintersemester frei von Studiengebühren in Ontario verbringen.

 

Im Sommer 2017 berichtete die THD über eine engere Zusammenarbeit mit der Kanadischen Universität, die mit einem Kooperationsvertrag besiegelt wurde. Eine der getroffenen Vereinbarungen ermöglicht es der THD, jedes Semester einen Deggendorfer Studenten oder eine Studentin an die Lakehead University zu senden, und zwar frei von Studiengebühren. Die Gebühren in Höhe von circa 5500 Euro pro Semester werden erlassen. Michael Schneider studiert Wirtschaftsingenieurwesen dual an der THD. Den Ausbildungsteil seines dualen Studiums verbringt er bei der Einhell AG in Landau. Er durfte im Wintersemester 2017/18 diese besondere Chance nutzen und ein Auslandssemester in Thunder Bay an der Lakehead University verbringen. Aus den rund 180 Partneruniversitäten, mit denen die THD zusammenarbeitet, entschied er sich für eine kanadische: „Die Uni eignet sich sehr gut für Ingenieure. Das Studienangebot ergänzt sich optimal mit dem der THD, was den Austausch erleichert. Außerdem liegt die Hochschule in wunderschöner Umgebung an den Great Lakes. Ich würde das Auslandssemester jederzeit wieder dort verbringen.“ Auch von der Einhell AG als Ausbildungsbetrieb wurde Michael Schneider während des kompletten Entscheidungs- und Bewerbungsprozesses voll unterstützt.
Für die anstehenden Semester sind die freien Austauschplätze mit der Lakehead University bereits bis zum Sommersemester 2019 verplant. Im kommenden Winter wir ein Maschinenbau-Student an die Lakehead University gehen und im Sommer 2019 eine Wirtschaftsinformatik-Studentin. Im Juni dieses Jahres wird auch THD-Präsident Peter Sperber nach Ontario reisen, um Gespräche zur weiteren Vertiefung der Partnerschaft zu führen.

10. April 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180305 orientation week ss18Die THD begrüßt weit über 100 neue Austauschstudierende

Am Donnerstag, 1. März fiel der Startschuss für die sog. Orientierungswochen, in denen neue internationale Studierende auf Leben und Studium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) vorbereitet werden. Trotz vieler kältebedingter Flugausfälle schafften es die meisten der rund 140 angemeldeten Studierenden rechtzeitig am Willkommenstag dabei zu sein.

Offiziell begrüßt wurden die neuen Austauschstudierenden von der Stadt Deggendorf, vertreten durch den Leiter der Wirtschaftsförderung, Andreas Höhn sowie Dr. Elise von Randow, Leiterin des Instituts für Karriere, Internationales und Sprachen der THD. Das Volksmusik-Ensemble der Berufsfachschule für Musik Plattling verlieh der Begrüßungsveranstaltung ein stimmungsvolles bayerisches Ambiente. Wie bunt gemischt die Gruppe der neuen Austauschstudierenden ist, zeigte sich, als alle Nationalitäten einzeln begrüßt wurden. Mexiko und Südkorea sind besonders stark vertreten, aber auch Studierende aus Brasilien, Taiwan, Vietnam, Tschechien, Portugal, Italien, Frankreich oder Jordanien tragen im Sommersemester 2018 wieder zur bunten Vielfalt am Campus bei. Insgesamt sind 99 Nationalitäten repräsentiert, die THD pflegt Partnerschaften mit 186 Universitäten weltweit und ist für Studierende aus 99 Ländern eine attraktive Studienadresse. Zu den neu eingeschriebenen Teilnehmern an den Orientierungswochen zählt auch eine Gruppe syrischer Studierender mit Flüchtlingsstatus, die an der THD ein Semester zur Vorbereitung auf ein reguläres Studium in Deutschland verbringen. Sie besuchen sowohl Sprach- als auch Fachkurse. Für die folgenden zwei Wochen wurde vom International Office der THD ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, welches den neuen Studierenden den Start in Deggendorf erleichtern soll. Ein Team von studentischen Hilfskräften begleitet die ausländischen Kommilitonen bei verschiedenen Behördengängen, sodass zum Vorlesungsbeginn Mitte März alle Formalia erledigt und Stadt- und Hochschule vertraut sind. Um eine bestmögliche Integration der Neuankömmlinge zu garantieren, finden während der Orientierungswochen Deutsch-Intensivsprachkurse und ein Interkulturelles Training mit dem Fokus auf Bayern statt. Zudem werden diejenigen Studierenden, die im Anschluss an das Austauschsemester ein Praktikum in Deutschland planen, vom Career Service der THD auf den Bewerbungsprozess vorbereitet. Für das Rahmenprogramm sorgt wie immer der studentische Verein AKI Club International. Er wird unter anderem eine Welcome Party und einen traditionellen Bayerischen Abend ausrichten. Zusätzlich können sich die Neustudierenden für einen Wochenendausflug zum Schloss Neuschwanstein anmelden. Schon am ersten Tag konnte sich das Team des International Office über zahlreiche positive Rückmeldungen freuen. Die Austauschstudierenden zeigten sich sehr angetan vom herzlichen Empfang und blicken voll Vorfreude auf ihre Zeit in Deggendorf.

05. März 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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Bildunterschrift für 1921: Deggendorfs Tourismus-Studierende gestalten den Schriftzug ITB20jähriges Jubiläum für Deggendorfer Tourismus-Studierende auf der ITB in Berlin

Bereits zum 20. Mal freuen sich die Deggendorfer Tourismusstudierenden diese Woche ihre Hochschule mit sämtlichen Studiengängen auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) vorstellen zu können. Mehr als 10.000 Aussteller aus über 180 Ländern werden in diesem Jahr dabei sein.

Daraus ergibt sich für die Studierenden die Möglichkeit, mit nationalen und internationalen Leistungsträgern, wie Destinationen, Hotelketten, Airlines, sonstigen Tourismusbetrieben und potentiellen Studienbewerbern in Kontakt zu treten. Und gerade das ist für die innovative Deggendorfer Hochschule sehr interessant, berichtet die betreuende Professorin, Dr. Suzanne Lachmann. Mit Mecklenburg-Vorpommern ist erstmals ein deutsches Bundesland der offizielle Gastgeber der ITB, wodurch die Bedeutung des stark wachsenden Incoming-Tourismus unterstrichen wird. In diesem Jahr reisen mehr als 190 Studierende zusammen mit ihren Professoren nach Berlin. Der Stand der Hochschule mit der Nr. 109 befindet sich in der traditionellen „Hochschul-Halle“ 11.1. Zum schon zur Tradition gewordenen Alumni-Empfang sind die Absolventen der Technischen Hochschule Deggendorf für Freitag, den 9. März ab 10.30 Uhr eingeladen. Aber auch alle anderen Besucher aus „Bayern und der Welt“ sind am Messestand der Hochschule Deggendorf jederzeit herzlich willkommen.

05. März 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180228 fakultät medientechnik plv regie 2018Kooperation im Studiengang Medientechnik mit Athanor Akademie für Theater und Film

Für die Studierenden des sechsten Semesters im Bachelorstudiengang Medientechnik ging das Wintersemester 2017/18 mit der Praxisbegleitenden Lehrveranstaltung (PLV) zu Ende. Die "Regie-PLV" fand unter Leitung des Kölner Regisseurs Joschi Vogel statt.

Im Februar trafen die Deggendorfer Studierenden bereits zum dritten Mal auf SchauspielstudentInnen der Athanor Akademie Passau. Die Medientechniker der THD wurden in die Geheimnisse von Regie, Schauspielführung und Dramaturgie eingeweiht, während die Schauspielschüler, betreut von Dozent Fabian Hentzen, Erfahrungen vor der Kamera sammeln. Eine ideale Kombination, von der alle Beteiligten profitieren.

28. Februar 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180223 infoveranstaltung zusage efreÜber 12,5 Millionen Euro Fördergelder: „Bayerns Hochschulen überzeugen europaweit durch zukunftsweisende Projekte im Wissens- und Technologietransfer“

„Die Universitäten und Hochschulen in Bayern sind starke Innovationsmotoren für die Regionen und leistungsfähige Partner für die Unternehmen vor Ort. Das zeigt sich an den über 12,5 Millionen Euro Fördergeldern, die sie für ihre zukunftsweisenden Projekte im Bereich des Wissens- und Technologietransfers von der EU erhalten. Ihre Vorhaben konnten europaweit überzeugen!“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler heute im Rahmen eines Festakts in München. Dort übergab er Förderbescheide der EU-Strukturfonds an die Hochschulen in Aschaffenburg, Coburg, Deggendorf, Hof, Ingolstadt sowie an die Universitäten in Bayreuth, Passau und Würzburg. Die Vorhaben der Hochschulen werden durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bzw. den Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Ihre Themen reichen von der Energiespeicherung über Produktentwicklung bis zur Digitalisierung.

Als wichtigen und wertvollen Beitrag zur Stärkung der mittelständischen Wirtschaft bezeichnete der Staatssekretär den Wissens- und Technologietransfer durch die Hochschulen und Universitäten: „Ihre Innovationskraft ist ein großer Standortvorteil für die Region! Denn die Unternehmen erhalten Zugang zu Forschungsergebnissen und können dieses Potenzial für sich nutzen. So können gerade kleine und mittlere Unternehmen von Forschung und Entwicklung profitieren“, erklärte Staatssekretär Sibler. Das sichere ihre Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze vor Ort.

Insgesamt rund 90 Millionen Euro Förderung
Mit der Übergabe der jüngsten Förderbescheide, bei der noch einmal etwa 12,6 Millionen Euro vergeben werden, ist das Antragsverfahren im Hochschulbereich für die aktuelle Förderperiode abgeschlossen. Von einer „bayerischen Erfolgsgeschichte“ sprach Staatssekretär Sibler in Bezug auf das Engagement der beteiligten Forschungseinrichtungen im Freistaat: „Zwischen 2014 und 2020 fließen insgesamt rund 90,3 Millionen Euro aus Strukturfonds-Mitteln nach Bayern. Das verdeutlicht die hervorragende Projektarbeit unserer Universitäten und Hochschulen!“ Staatssekretär Sibler dankte den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihren außergewöhnlichen Einsatz.

Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft im Zentrum
Mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) können Projekte gefördert werden, die die Hochschulen gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der Region realisieren. Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) werden Fördermittel für Bildungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen vergeben, um die Beschäftigungschancen der Menschen in Europa zu verbessern. Im Mittelpunkt der Initiative im Hochschulbereich steht die verbesserte Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

Projekte der Technischen Hochschule Deggendorf: rund 2,4 Mio. Euro

EFRE-Projekt „Industrie 4.0 Werkstatt Bayerischer Wald“ am Technologiecampus Grafenau
Das Projekt „Industrie 4.0 Werkstatt Bayerischer Wald“ hat das Ziel den Technologietransfer zwischen Hochschule und KMU in der Region des Bayerischen Waldes im Bereich Industrie 4.0 zu stärken. Industrie 4.0 zielt auf Effizienzsteigerung durch Automatisierung von Planungs- und Steuerungsaufgaben in vernetzten Systemen. In KMU fehlen hierfür meist infrastrukturelle Voraussetzungen als auch geeignete Verfahren. In diesem Projekt soll in enger Zusammenarbeit mit KMU u.a. gezeigt werden, welche wertvollen Informationen aus den vorhandenen Daten bereits erfasst werden können bzw. welchen Mehrwert weitere Investitionen in die Infrastruktur (z.B. Einbau von Sensoren) generieren können. Beispiele können sein: Datenbasiertes Materialfluss-Monitoring, Flurförderzeug-Einsatzplanung und -steuerung, Monitoring und Analyse von Maschinenstillständen. Neben belastbaren Kosten-Nutzen-Analysen sollen auch regelmäßige Netzwerktreffen zu einer besseren Nutzung des Industrie 4.0-Potenzials beitragen. Gemeinsam mit KMU werden Seminare und Pilotprojekte durchgeführt sowie Erkenntnisse in Leitfäden und White Papers veröffentlicht.

EFRE-Projekt „Prozessinnovation und Industrie 4.0 in der KMU Optikfertigung“ (PrIO) am Technologiezentrum Teisnach
Prozesse in der Fertigung sind heute durch anspruchsvolle Qualitätsmaßstäbe für die Produkte und durch extreme Anforderungen an Flexibilität, Lieferzeit, Wirtschaftlichkeit und damit Prozessstabilität gekennzeichnet. Eine stetige Prozessoptimierung ist für ein stabiles Fertigungsunternehmen damit essenziell. Das Vorhaben Prozessinnovation und Industrie 4.0 in der KMU Optikfertigung – PrIO will Methodik und Vorgehensweise zusammen mit Innovation und Optimierung in Unternehmen entlang der Optikfertigung und -messtechnik und in der Glasbearbeitung verbessern. PrIO ist damit ein Netzwerkprojekt, das unternehmensübergreifend eine Prozessoptimierung im Fokus hat und dafür eine Basis für den Technologietransfer von der Hochschule in die Industrie, insbesondere KMU, etablieren will. Das übergeordnete Ziel ist dabei, für die Netzwerkpartner innovative Ansätze zu einer gesamtheitlichen Optimierung der iterativ aufeinander folgenden, schon durch das Design festgelegten Prozessschritte aufzuzeigen.

23. Februar 2018 | Pressemitteilung: Bayerisches Staatsministerium
für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Bild: THD, TC Grafenau

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2018 02 27 dolmetscher kita pan

Für Stadtpfarrer Hans Eder ist ganz klar: "Die beiden leisten großartige Arbeit und sind eine große Hilfe." Die Rede ist von Samah Swaed und Yasser Moawad. Die beiden Studenten des European Campus Pfarrkirchen unterstützen ehrenamtlich die Kindertagesstätte Maria Ward durch "arabisch-deutsche" Dolmetschertätigkeiten.

 

Es sei in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, die Eltern über die Entwicklung ihrer Kinder zu informieren, sagte Andrea Engl vom Leitungsteam der Kindertagesstätte, deren Träger die katholische Pfarrkirchenstiftung ist. Mit Eltern, die Deutsch oder Englisch sprechen, ist das alles einfach. Aber in der Kita Maria Ward gibt es auch eine große Anzahl von geflüchteten Familien. Gerade hier ist die Kommunikation oft besonders wichtig. Und hier kommen Samah Swaed und Yasser Moawad ins Spiel.

Die beiden studieren am European Campus im dritten Semester "Industrial Engineering" und helfen bereits seit zwei Jahren ehrenamtlich bei Entwicklungsgesprächen, kommen aber auch für Tür-und-Angel-Gespräche (eine bestimmte Form des Elterngesprächs) oder Telefonate in die Kindertagesstätte. Umso mehr freute sich Pfarrer, sich bei den zwei Studenten jetzt mit einer kleinen Aufwandsentschädigung bedanken zu können. Die Dolmetschertätigkeiten wurden nämlich aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

27. Februar 2018 | Passauer Neue Presse (Pan)

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2018 02 27 samira ecri

Samira Paintner, 22 Jahre alt, studiert International Tourism Management am European Campus Rottal-Inn (ECRI) und hat ihr 3. Semester in Finnland an der University of Eastern Finland in Kuopio verbracht. Im Interview mit Yvonne Gratz vom European Campus verrät sie, warum sie bei -27°C weinen musste, sie sich zurück in Deutschland erstmal verfahren hat und was sie über sich selbst gelernt hat.

• Was hat dich dazu bewogen, Zeit im Ausland zu verbringen? Warum gerade Finnland?
Wenn man schon die Chance dazu bekommt während seines Studiums etwas von der Welt zu sehen, sollte man diese auch nutzen. Deshalb war für mich von Anfang an klar, dass ich ein Auslandssemester absolvieren möchte. Zudem besteht über Erasmus die Möglichkeit seinen Auslandsaufenthalt bezuschussen zu lassen, was die Entscheidung und auch die Erfahrung natürlich nochmal erleichtert.
Meine Wahl ist auf Finnland gefallen, weil dort auf Englisch unterrichtet wird und man auch im Alltag mit Englisch sehr weit kommt. Eine Kommilitonin hat ihr Auslandsemester ebenfalls dort gemacht und sehr von Finnland und der Uni geschwärmt. Die Uni dort hat einen guten Ruf und das Kursangebot war sehr ansprechend. Ein weiterer Beweggrund war, dass ich die meisten Kurse auf mein Studium anrechnen lassen konnte. Die Kälte hat mich zu Beginn noch ein wenig abgeschreckt aber nachdem ich schon immer mal die Nordlichter sehen wollte, hat die Aussicht darauf mich dann vollkommen überzeugt.

• Du wurdest über das Erasmus-Programm gefördert in Form eines Stipendiums. Wie schwierig war es, in dem Programm aufgenommen zu werden und was genau musstest du tun dafür?
Das war relativ einfach. Die Mitarbeiter vom International Office des European Campus sind sehr hilfsbereit und haben mir wertvolle Tipps gegeben, z.B. in Hinblick auf mein Motivationsschreiben, das ich verfassen musste. In dem musste ich meine Beweggründe sehr detailliert formulieren und mich im Prinzip bewerben. Zudem war es notwendig einen Lernvertrag (Learning Agreement) abzugeben und von beiden Hochschulen absegnen zu lassen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Kurse hier angerechnet werden und auch die Sinnhaftigkeit der Kurswahl wird überprüft in Bezug auf das eigentliche Studium.


2018 02 27 koli nationalpark• Wie hast du Finnland vor deinem Aufenthalt wahrgenommen und wie danach?
Ich war im Vorfeld sehr unvoreingenommen und bin mit keiner zu starren Erwartungshaltung nach Finnland gegangen. Es hieß, dass die Finnen eine eher kühle und distanzierte Art haben, was ich nur teilweise bestätigen kann. Sie mögen Smalltalk nicht unbedingt, dafür sind sie unglaublich freundlich und hilfsbereit. Wenn man von sich aus offen auf sie zugeht, dann wird man auch genauso offen und herzlich empfangen. Landschaftlich hat Finnland mich umgehauen, man ist umringt von Wasser und Wald soweit das Auge reicht, einfach wunderschön. Dafür sind die Lebenshaltungskosten immens hoch im Vergleich zu Deutschland, vor allem was Lebensmittel und Kosmetika angeht.


• Welche Vorbereitungen hast du getroffen für deinen Aufenthalt?
Ich habe bei meiner Kommilitonin nachgefragt worauf ich achten sollte und habe dann im Vorfeld z.B. die Wohnung angemietet. Zudem habe ich meine Packliste an die klimatischen Bedingungen angepasst und mir auch überlegt, welche Ausflüge ich dort mache und was ich mir ansehen möchte. Mit den Tutoren habe ich auch schon vor Anreise Kontakt aufgenommen. Die haben mich sogar vom Flughafen abgeholt und in die Wohnanlage gebracht. Wie schon erwähnt habe ich ein Stipendium bei Erasmus beantragt und mich um Bafög gekümmert, was mir das Leben in Finnland schon sehr erleichtert hat.


• Wie hast du gewohnt und wie sah dein Alltag aus?2018 02 27 rathausplatz kuopio
Ich hatte eine Wohnung in einer großen Studentenwohnanlage mit ca. 120 Parteien, in denen fast nur internationale Studierende untergebracht waren. So einen richtigen Alltag gab es eigentlich nicht, da ich keinen festen Vorlesungsplan mit festen Zeiten hatten. So kam es, dass ich oftmals 3-4 Tage am Stück frei hatte und in dieser Zeit zusammen mit meinen Freunden dort Ausflüge gemacht habe. Wir wollten einfach so viel wie möglich rumkommen und von der Umgebung sehen, sind oft in den Wäldern spazieren gegangen und haben auch Städtetrips gemacht. Zum Ende und damit zu den Prüfungen hin haben wir uns oft zum Lernen getroffen und gemeinsam gekocht, da ging es dann schon etwas gemütlicher zu als zu Beginn.


• Fiel dir die Integration leicht? Wie schnell hast du Anschluss gefunden?
Die Tutoren, die uns Auslandssemesterstudenten betreuten, haben es uns sehr leicht gemacht, mit anderen, auch einheimischen Studierenden in Kontakt zu kommen. Wir wurden zu verschiedensten Veranstaltungen eingeladen, sie haben Koch- und Spieleabende organisiert und uns an den finnischen Traditionen teilhaben lassen. Die meiste Zeit habe ich aber mit anderen Austauschstudenten verbracht. Wir haben alle in dem gleichen Wohnheim gewohnt und da kommt man automatisch miteinander ins Gespräch und unternimmt viel gemeinsam.


• Wie hast du das Studium an der finnischen Uni empfunden?2018 02 27 ausblick uni kuopio
Das Niveau dort ist vergleichbar mit dem Niveau an der Hochschule in Pfarrkirchen, aber es ist etwas weniger stressig. Gleichzeitig ist das Studium dort sehr praxisbezogen, wir haben viel an Projekten gearbeitet, teils sogar mit Firmen zusammen oder mussten Seminararbeiten schreiben und die Inhalte dafür erarbeiten. Auf diese Weise nimmt man meiner Meinung nach mehr mit, es bleibt mehr hängen und ich fühle mich so auch gut aufs Berufsleben vorbereitet dadurch. Mir hat die Zeit an der Uni sehr gut gefallen.


• Was war schwierig für dich, mit welchen Komplikationen musstest du dich auseinandersetzen?
Da gab es nicht wirklich Komplikationen, es hat alles echt gut funktioniert. Zum einen, weil wir vor Ort wirklich super durch die Tutoren betreut wurden und außerdem fast jeder Englisch spricht in Finnland. Das heißt, dass du schnell Hilfe bekommst, wenn du darum fragst oder allein nicht weiterweißt. Das einzige Problem das ich hatte war, dass mein Bafög erst im zweiten Monat meines Aufenthaltes kam, aber auch das ließ sich Dank Erasmus und Unterstützung von daheim gut überbrücken.


2018 02 27 nordlichter levi lapland• Du sagtest ihr seid viel unterwegs gewesen und habt Ausflüge unternommen? Was war dein Highlight?
Definitiv Lappland, weil wir dort die Nordlichter in aller Pracht gesehen haben. Dieses Erlebnis ist nicht in Worte zu fassen und war wirklich krass. Der ganze Himmel war voller Nordlichter, die richtig getanzt haben und es war extrem bunt. Wir haben alle geschrien und geweint, weil dieser Anblick uns total geflasht hat. Ich hatte überall Gänsehaut, aber nicht weil es -27 °C hatte in dieser Nacht, sondern weil ich total überwältigt war. Das war wirklich eins der schönsten Erlebnisse meines Lebens, mit Herzrasen und allem Drum und Dran. Einfach Wahnsinn!


• Wie hast du die Rückkehr nach Hause empfunden? Fiel dir der Abschied aus Finnland schwer?
Eigentlich wollte ich von Finnland erstmal direkt weiterfliegen auf Bali. Nachdem sich diese Pläne aber leider sehr kurzfristig zerschlagen haben, war es umso schwerer zurück in die Heimat zu kommen, weil ich in dem Moment noch so gar nicht darauf eingestellt war. Der Abschied aus Finnland ist mir schwergefallen, weil ich dort echt liebe Menschen kennen gelernt habe und sich Freundschaften entwickelt haben, außerdem hatte ich eine richtig gute Zeit dort. Im Flieger kam aber schon die Vorfreude auf meine Familie und Freunde in Deutschland. Mein bester Freund hat mich in München vom Flughafen abgeholt, wir waren Frühstücken und dann bin ich erstmal nach Hause gefahren. Da hat es mich dann so richtig getroffen. Keiner von meiner Familie war daheim und als ich in mein Zimmer gegangen bin habe ich erst so richtig realisiert, dass Finnland und mein Auslandssemester jetzt wirklich vorbei sind. Der Moment war echt hart und hat mich traurig gemacht. Ich fand es wirklich schlimm wieder da zu sein, weil ich mich fremd gefühlt habe und mich das ziemlich überfordert hat. Ich bin auch jetzt noch ungern alleine zuhause und habe mich in den ersten Tagen ziemlich oft verfahren ;) Es war seltsam wieder so viel Deutsch zu hören und ich schaue nach wie auch kein Deutsches Fernsehen, sondern Serien auf Englisch.


• Wie hat dich der Auslandsaufenthalt persönlich verändert, was hast du für dich mitgenommen?2018 02 27 ramis huskies lapland
Noch mehr als vorher weiß ich jetzt, dass ich echt ungern alleine bin und auch später mal lieber in einer WG leben möchte. Zudem war ich von mir selbst positiv überrascht, dass ich trotzdem alleine so gut klargekommen bin. Denn mulmig war mir schon bei dem Gedanken, ganz alleine nach Finnland zu fliegen oder dort in völlig fremder Umgebung auf völlig fremde Menschen zugehen zu müssen. Auch wenn ich vorher schon ein selbstständiger Mensch war hat mich das auf jeden Fall gestärkt und mir mehr Selbstvertrauen gegeben. Mir ist viel über mich selbst klargeworden und ich weiß jetzt, was ich mir zutrauen kann. Es war eine positive Selbsterfahrung für mich und ich würde so eine Möglichkeit jederzeit wieder wahrnehmen.

27. Februar 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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20180226 tag der forschungTHD lädt zum 5. Tag der Forschung

Innovative Ideen und Konzepte sind der Motor der Wirtschaft. Sie entstehen nicht selten an Hochschulen und Universitäten. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) gilt als einer der Innovationsmotoren der Region. Ihre aktuellen wissenschaftlichen Projekte und deren hohen Anwendungsbezug präsentieren Wissenschaftler der THD am fünften Tag der Forschung. Die Veranstaltung findet am 8. März 2018 an der Hochschule statt. Eingeladen sind alle Interessierten, ob Vertreter der Wirtschaft, wissenschaftlicher Nachwuchs oder allgemein Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos.

Staatssekretär Bernd Sibler wird die Gäste zum fünften Tag der Forschung der THD begrüßen. Als Gastrednerin konnte dieses Jahr Frau Dr. Helena Liebelt von der Intel Corporation gewonnen werden. Der ehemalige THD-Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl und Julian Scheuchenzuber referieren über Gründungen, bevor die Wissenschaftler der THD ihre Projekte in Kurzvorträgen vorstellen. Ob Glas als Verpackungsmittel, 3D-Scans, virtuelles Testen und Prüfen in der digitalen Fabrik oder rechnergestützte Optimierung von galvanischen Kupferabscheideprozessen – die Forschungsthemen sind ebenso breit gefächert wie ihre Anwendungsmöglichkeiten. „Wir als Technische Hochschule verstehen uns als Bindeglied zwischen wissenschaftlicher Forschung auf der einen Seite und direkter Anwendbarkeit für die Wirtschaft auf der anderen Seite. Genau das wollen wir am Tag der Forschung auch zeigen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Grzemba, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der THD. Die an die Vorträge anschließende Postersession zu den Themen Ressourceneffizienz – Material, Messtechnik – Digitalisierung, Energie, Mobilität – Verkehr und Gesundheit bietet bei einem kleinen Imbiss und Musik Zeit und Raum zum Austausch. Der fünfte Tag der Forschung der Technischen Hochschule Deggendorf findet am 8. März 2018 von 14 Uhr bis 19 Uhr im Günther Karl Forum, Obergeschoss, an der Hochschule statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird bis spätestens 5. März 2018 unter zaf@th-deg.de gebeten. Weitere Infos zum Programm unter www.th-deg.de/de/hochschule/veranstaltungen.

26. Februar 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180222pm master wirtschaftsinformatik

Erfolgreicher Abschluss des Masterstudiengangs „Wirtschaftsinformatik“

Bestens gewappnet für ein erfolgreiches Berufsleben: So verabschiedet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) fünf Absolventen des Masterstudiengangs Wirtschafsinformatik. Das Studium endete für die Studierenden am 15. Februar mit der Verteidigung ihrer praxisnahen Masterarbeiten in abschließenden Masterkolloquien.

Vor jeweils zwei Prüfern der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften präsentierten die Absolventen ihre Arbeiten, die aktuelle Problemfelder wie Datensicherheit und Digitalisierung 4.0. thematisieren. Die weitere berufliche Entwicklung aller Absolventen ist damit klar vorgezeichnet, denn auf dem Arbeitsmarkt hat dieser Masterstudiengang, so Studiengangskoordinator Prof. Dr. Johannes Grabmeier, eine hohe Akzeptanz. Er führt dies auf die ungebrochene Nachfrage nach IT-Kompetenz in der Wirtschaft zurück und besonders auch darauf, dass mit den Schwerpunkten Business Intelligence, IT-Systems-Engineering und IT-Management und IT-Consulting zentrale Themen im Mittelpunkt der Ausbildung stehen. Die Organisation des Studiengangs ist zeitlich flexibel. Interessierte können sowohl im Winter- als auch im Sommersemester starten und zwischen Vollzeit- und Teilzeitmodus wählen. Im Teilzeitmodus kann das Studium somit berufsbegleitend bewältigt werden. Kontakt Studiengangsassistentin Wirtschaftsinformatik: Lisa Steinbeißer 0991/3615-155.

22. Februar 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180216 informatik spezial für bogener gymnasiastenTHD bietet Informatik-Spezial für Bogener Gymnasiasten

Einen ganzen Tag lang erlebten SchülerInnen der Klassenstufen 10 bis 12 des Veit-Höser-Gymnasiums Bogen zusammen mit ihrem Mathematik-Lehrer Georg Tomys ein Informatik-Spezial an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Helmut Dullinger vom MINT-Team, selbst Informatiker, überraschte die jungen Leute mit einem sehr informativen und abwechslungsreichen Programm.

Der Tag begann mit einer Workshop-Runde in drei verschiedenen Gruppen, in der die SchülerInnen aktiv werden konnten. Die Gruppe um Werkmeister Martin Fischer von der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik lernte das textbasierte Programmieren kleiner Lego-Roboter. Wer programmieren kann, kann Geräte mit eingebetteten Computerplatinen steuern, die jeder aus dem Alltag kennt (vom Bügeleisen bis zum Auto). Ebensolche Projekte erwarten auch die Studierenden der Angewandten Informatik an der THD. Sie bauen kleine Fahrzeuge mit großen Stoßstangen, die autonom auf einer schwarzen Unterlage fahren. Sie erkennen deren Grenze und andere Fahrzeuge selbstständig und schieben die Konkurrenzfahrzeuge aktiv aus dem Spielfeld heraus, wenn sie aufeinandertreffen. Um Spiele ging es auch im Workshop bei Laboringenieur Florian Degenhart. Hier entwickelten die SchülerInnen ein Computerspiel mittels des Programms „Unity“. Zunächst musste eine Spielumgebung mit Objekten gestaltet werden, z. B. ein Ball auf einem Tisch, der umliegende Quader wegkegeln soll. Danach ging es daran, die Spiele-Logik zu erstellen, also die Spielregeln. Die SchülerInnen der dritten Gruppe brachten einem Tablet Spielregeln bei, sie erstellten grafikbasiert bei MINT-Mitarbeiter Helmut Dullinger eine Handy-App. Die App erzeugte bei Bewegungen des Tablets einen Farbwechsel im Display. Nach einer gemeinsamen Stärkung in der Mensa ging es weiter mit einem Round-Table-Dating zu allen fünf an der THD angebotenen Informatik-Studiengängen. Studierende und Experten der verschiedenen Fakultäten beantworteten die unterschiedlichsten Fragen der SchülerInnen. Was macht ein Gesundheitsinformatiker? Wieviel Informatik steckt in den Studiengängen Medientechnik und Elektrotechnik? Was macht die Angewandte Informatik besonders? Wie greifen Wirtschaft und Informatik im Studiengang Wirtschaftsinformatik ineinander? Nach gestilltem Wissensdurst wurde es wieder praktisch. In drei sich abwechselnden Gruppen besichtigten die jungen Leute das Applikationslabor der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik, in dem sie einen menschenähnlichen Roboter und einen sprachgesteuerten Badezimmerspiegel erleben konnten, das Autonomous Driving Labor, in dem das autonome Fahren von Transportvehikeln erforscht wird und das Infineon-Labor, in dem z. B. an Gesichtserkennung über neuronale Netzwerke gearbeitet wird. Mit vielen Infos über Studium und studentische Projekte traten die jungen Leute am späten Nachmittag ihren Heimweg an.

16. Februar 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180220 künstliche intelligenz prof poppKünstliche Intelligenz verbessert Prüfungsleistung der THD-Studierenden

Mit Hilfe eines Frühwarnsystems ist es an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gelungen, die Durchfallquote im Studiengang Betriebswirtschaftslehre im Fach Mathematik zu halbieren. Möglich war dies durch eine Prognose des Prüfungserfolgs basierend auf Daten zum Lernfortschritt der Studierenden. Durchfallgefährdete Studierende konnten frühzeitig gewarnt und unterstützt werden, um Versäumnisse im Lernverhalten einzuholen. Entwickelt wurde das Frühwarnsystem von einem Team aus zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern rund um den Mathematikprofessor Heribert Popp.

Im Vergleich zum Alltag als Schüler, sind Studierende im ersten Semester mit der neuen Situation konfrontiert ihr Lernpensum selbst zu steuern. Prüfungen werden im Studium erst vier Monate nach Semesterbeginn geschrieben, dazwischen fallen keine Pflichtprüfungen an. Nicht bei jedem klappt es von Anfang an mit der Eigenmotivation, so dass die Notwendigkeit eines konstanten Lernverhaltens oft unterschätzt wird. Prof. Dr. Dr. Heribert Popp unterrichtet Mathematik an der THD und suchte nach einer Lösung, Studierende frühzeitig an diesem Punkt abzuholen.

Die Vorteile von Blended Learning erkannt
Mit seinem Team, Rick Beer und Monica Ciolacu, startete er vor zwei Jahren das Projekt zur Entwicklung eines Frühwarnsystems und holte sich Hilfe bei Instrumenten der Künstlichen Intelligenz. Bereits seit zwölf Jahren nutzt Heribert Popp Blended Learning als Lehrmethode. Das bedeutet, dass Studierende die Hälfte der Zeit mit digitalem Unterrichtsmaterial lernen. Zum Beispiel wird ein Teil des Stoffes mit Lernvideos vermittelt oder Studierende arbeiten mit Quizzes. Bei der Benutzung dieser digitalen Materialien hinterlassen die Studierenden Spuren. Der Dozent kann nachverfolgen, wie weit die Gruppe in der Abarbeitung des Materials ist. Es entsteht eine Datenbasis, mit der Auswertungen zum Lernfortschritt und zur Wahrscheinlichkeit des Prüfungserfolgs erstellt werden können.

Neuronale Netze als Basis eines Frühwarnsystems
„Neuronale Netze“ als Form der Künstlichen Intelligenz sind eine Möglichkeit Daten auszuwerten und zu klassifizieren. Das Besondere ist, dass „Neuronale Netze“ angelernt werden können. Man füttert sie mit bestimmten Angaben (Input) und lernt ihnen, welche Ergebnisse je nach gelerntem Muster (Input) herauskommen soll. Im Fall von Semesterprüfungen können Daten zum Beispiel das Klickverhalten in den digitalen Kursen und der zeitliche Rahmen sein. Zusammenhängend mit dem betriebenen Lernaufwand kann das Ergebnis „Prüfung bestanden“ oder „Prüfung nicht bestanden“ lauten. Nach zweijähriger Vorarbeit startete Professor Popp im Wintersemester 2017 einen Feldversuch mit Studierenden des Studiengangs BWL. Mit Hilfe des „Neuronalen Netzes“ wertete er die Lerndaten der Studierenden im Fach Mathematik aus, um zu prognostizieren, wer gefährdet sei, die Semesterprüfung nicht zu bestehen.

Positive Auswirkung auf Prüfungsergebnisse
Die als gefährdet erachteten Studierenden erhielten 6 Wochen vor Prüfungstermin eine E-Mail mit dieser Einschätzung und den Hinweis, dass bei entsprechendem Engagement das Versäumte aufgeholt werden könne. Die Korrekturergebnisse der Mathematikklausur Ende Januar 2018 belegen, dass das Frühwarnsystem Wirkung zeigt. Die Durchfallquote hat sich, bei sonst gleich schwerer Klausur, nahezu halbiert. Zum Vergleich wurden zusätzlich die Mathematikprüfungen in anderen Studiengängen herangezogen. Professor Popp zeigt sich über das Ergebnis zufrieden: „Zum ersten Mal hat hier an der TH Deggendorf, vielleicht auch zum ersten Mal in Bayern, Künstliche Intelligenz die Prüfungsleistung verbessert.“

Für Heribert Popp ist dieses Projekt nur eine Facette seiner Forschung zur Lehre 4.0. Weitere Projekte zu Techniken der Künstlichen Intelligenz sind: Individuelle Strukturierung von Lernprozessen durch Personalisierungsmethoden, Mobile Vernetzung von Lernenden zu Communities of Practice, Lernmaterialanpassung an den Kenntnisstand der Lerner durch Adaptivitätsmethoden und Entlastung des Kommunikationsaufwandes der Dozenten durch Teletutoren in Form von „intelligenten“ Chatbots, wie es Alexa vormacht.

20. Februar 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180220 steuerveranstaltung prof alefsNeuer Besucherrekord bei der Steueränderungsveranstaltung 2018

Die jedes Jahr gemeinsam mit der IHK Niederbayern durchgeführte Kooperationsveranstaltung ist dieses Jahr auf besonders großes Interesse gestoßen. Die Veranstaltung wurde von über 130 Teilnehmern besucht und verschaffte diesen am Jahresanfang einen Überblick über aktuelle Steuerthemen. Im Fokus stand diesmal u.a. aktuelle Rechtsprechung sowie neue Regelungen der Finanzverwaltung. „Wir freuen uns, dass diese Gemeinschaftsveranstaltung bei Unternehmen und Studierenden weiterhin sehr großen Anklang findet“, stellt Prof. Dr. Ralf Alefs, Professor für Steuerrecht und Rechnungslegung bei der THD fest.

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2018 01 31 exkursion rottal inn kliniken

Pfarrkirchner Studierende besuchen das Krankenhaus Eggenfelden

Chefarzt Dr. Oliver Zorn hieß die Studierenden des Masterstudiengangs Medical Informatics vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) vergangene Woche im Eggenfeldener Krankenhaus herzlich Willkommen. Die von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan organisierte Exkursion ermöglichte den Studierenden praktische Einblicke in den Bereichen Telemedizin und Gesundheitsinformationstechnologien.

 Mit einer ausführlichen Präsentation über telemedizinische Maßnahmen und weitere medizinische Informationstechnologien im Bereich der Notfallmedizin stellte Dr. Zorn, Leiter der Notaufnahme, einen Bezug zur praktischen Anwendung her. Er erläuterte die Lösungen und Möglichkeiten, die sich speziell in Rottal-Inn dadurch ergeben und ließ die Masterstudenten an seinen Erfahrungen teilhaben, die er während eines Telemedizin-Pilotprojektes in Nordrhein-Westfalen sammeln konnte.
Anschließend führte Zorn die Studierenden durch die Notaufnahme um ihnen die Infrastruktur und die eingeführten technischen Maßnahmen zu zeigen, welche die medizinische Versorgung noch effizienter machen. Zudem hatten die Studierenden die Möglichkeit, das Rechenzentrum zu besichtigen und sich mit Franz Lindner, Leiter Informationstechnologie, über die gängige Verarbeitungsweise medizinischer Daten auszutauschen.

Die Rottal-Inn Kliniken nehmen in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Harlaching an einem der größten und erfolgreichsten Telemedizinischen Projekte zur integrierten Schlaganfallversorgung Deutschlands teil - TEMPiS. Auf dieser Basis baut der ECRI aktuell mit den beiden Kliniken eine langfristig angelegte Forschungs- und Entwicklungskooperation auf.
Während des Klinikbesuches wurde ein älterer Patient mit den Symptomen eines akuten Schlaganfalls in die Notaufnahme eingeliefert. Via Telemedizin wurde ein auf Schlaganfälle spezialisierter Neurologe des Klinikums Harlaching konsultiert. In Abstimmung mit dem behandelnden Arzt im Krankenhaus Eggenfelden und anhand der übermittelten Daten des CT’s wurden weiterführende Behandlungsmaßnahmen eingeleitet und der Transport in die Uniklinik Regensburg via Helikopter organisiert. Camila Tomikawa, Studentin im 1. Semester Master Medical Informatics resümiert: „Die Exkursion in das Krankenhaus Eggenfelden war sehr aufschlussreich und hat das theoretisch vermittelte Wissen der Vorlesungen mit wichtigen praktischen Impulsen abgerundet.“

Bild (ECRI): Organisator Prof. Dr. Georgi Chaltikyan (7.v.l.) zusammen mit Josef Stempl (1.v.l.), Dr. Oliver Zorn (1.v.r.), Franz Lindner (2.v.r.) und den Masterstudierenden vor der Notaufnahme des Eggenfeldener Krankenhaus

01. Februar 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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Mainkofen. Der Veranstaltungsort für die Tagung zum Thema Holocaustbildung war gut gewählt. holocaust symp gruppenbild jan18 prDenn die Geschichte des Bezirksklinikums Mainkofen während des Zweiten Weltkrieges beeindruckte einerseits die Teilnehmer, die sich zum Symposium am Donnerstag dort einfanden, und zeigte andererseits deutlich, wie gut sich ein authentischer Ort eignet, um das Thema Schülern aus der Region nahezubringen.

Die Tagung, die in Zusammenarbeit von Technischer Hochschule Deggendorf, dem Lehrstuhl für Diversität und Begabung der Universität Passau sowie dem Bezirksklinikum Mainkofen mit Unterstützung des Bezirks Niederbayern und der Landeszentrale für politische Bildung organisiert worden war, hatte zum Ziel, das Thema Holocaustbildung als Anlass zu sehen, um auch gegenwärtig  sensibilisiert zu sein im Umgang mit Minderheiten und dem Demokratie- und Geschichtsbewusstsein allgemein.

Nachdem Krankenhausdirektor Gerhard Schneider die rund 90 Teilnehmer begrüßt hatte, hob Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in seinem Grußwort hervor, dass Erinnerung nicht selbstverständlich sei. Er dankte dem Krankenhausdirektor für seinen ganz persönlichen Einsatz bei der Geschichtsaufarbeitung in Mainkofen, die im Jahr 2014 ihren Höhepunkt in der Einweihung der Gedenkstätte auf dem Klinikgelände fand. Gerade in Zeiten von „Fake News“ und der Infragestellung von historischen Tatsachen sei es sehr wichtig, so Heinrich, die wahre Geschichte an die junge Generation weiterzuvermitteln.

Diesen Gedanken formulierte auch der erste Referent, Prof. Dr. Peter Steinbach, der sich in seinem Berufsleben intensiv mit dem Holocaust beschäftigte und unter anderem seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin“ ist. Er erläuterte zunächst, wie die Nazis vorgingen, um nicht nur den Mord an den Juden, sondern schon zuvor die Tötung von psychisch und körperlich Kranken zu legitimieren. Die Frage, was Leben wert sei, spiele auch in der Gegenwart eine Rolle, denn Inklusion und Exklusion seien tief in der menschlichen Natur verankert. „Ich warne davor, Ereignisse wie eine abgeschlossene Periode zu betrachten“, so Steinbach, der stattdessen die Notwendigkeit des „Miteinander leben lernen“ hervorhob.

Wie die über 1.000 Patienten in Mainkofen bis 1945 ums Leben kamen, erklärte Krankenhausdirektor Gerhard Schneider den Zuhörern. Nach den Zwangssterilisationen verliefen die Tötungen in der sogenannten Geheimaktion T4. Mit dem Zug wurden die Opfer in die damalige Tötungsanstalt Hartheim bei Linz  transportiert, wo sie mit Kohlenmonoxidgas ermordet wurden. Im Anschluss gingen ab dem Jahr 1941 in den einzelnen Heil- und Pflegeanstalten des damaligen Deutschen Reiches die Patientenmorde weiter: in Bayern mittels der sogenannten Entzugs- oder Hungerkost. Bei der Führung durch die Gedenkstätte bekamen die Lehrkräfte sowie Alten- und Krankenpfleger einen nachhaltigen Eindruck vom Ausmaß der NS-Euthanasie.

Außerdem wurde klar, dass ein solcher Lokalbezug sich gut dazu eignet, didaktische Lernangebote zu entwickeln. Deswegen wurde in Zusammenarbeit zwischen TH Deggendorf und der Universität Passau eine konkrete Verschränkung über die berufliche- und Lehramtslehrerbildung vorgenommen und ein Zertifikatskurs für Begleitpersonen entwickelt. Dieser wurde am Nachmittag von Prof. Dr. Michael Bossle, TH Deggendorf, vorgestellt. Auch Klinikleiter Schneider ist sehr daran gelegen, dass die Gedenkstätte in Mainkofen in Form von Führungen mit noch mehr Leben gefüllt wird – bisher werden diese nur von ihm selbst und der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Christine Windorfer vorgenommen.

Eine Studie zu den Haltungen angehender Lehrkräfte zur „Holocaust Education“ präsentierte Prof. Dr. Christina Hansen, Lehrstuhlinhaberin für Grundschulpädagogik der Universität Passau. Die pädagogischen Grundlinien der Vermittlungsarbeit in Yad Vashem, Israels nationaler Gedenkstätte für den Holocaust, präsentierte Dr. Noa Mkayton. Sie verwies auch darauf, dass die bisherige Aufarbeitung in erster Linie aus „Tätersicht“ erfolge oder dann, wenn die Demütigungen und Gräueltaten bereits begangen waren. Mkayton nahm auch die Perspektive der Betroffenen ein, die aus ihrer Sicht in der Pädagogik die Auseinandersetzung mit dem Davor, dem Währenddessen und dem Danach anrege.

Das Fazit der ganztägigen Veranstaltung fiel zuletzt sehr positiv aus. Durch die Vielzahl unterschiedlicher Vorträge und Perspektiven bekamen die Teilnehmer einen sehr umfassenden Zugang zum Thema Holocaust. Zudem wurde die vorbildliche Auseinandersetzung des Bezirksklinikums mit seiner eigenen Vergangenheit mehrfach gelobt. Nur die wenigsten hatten sich zuvor mit diesem Lokalgeschehen der NS-Euthanasie beschäftigt oder genaue Kenntnis von der noch recht neuen Gedenkstätte in Mainkofen – dies wird sich nach dieser Tagung sicher ändern, waren die Veranstalter zuversichtlich.

– ml –

Fotos: Bezirk Niederbayern

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2018 01 30 dr.li

Fernöstlicher Impuls für die TH Deggendorf

Dr. Rui Li ist der neue Professor für das Lehrgebiet "Energietechnik – Gas-und Wärmenetze" am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen. Angesiedelt ist diese Professur an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf.

 Nach dem Abschluss des Ingenieurstudiums der Fachrichtung Maschinenbau in China promovierte Dr. Li bei Prof. Ninokata am Tokyo Institute of Technology in Japan. Im Rahmen seiner Doktorarbeit führte er Untersuchungen zu numerischer Strömungsmechanik über Zweiphasenströmung in Zusammenarbeit mit Tokyo Electric Power Company (TEPCO) durch. Hierfür entwickelte er numerische Verfahren und Modelle zur Beschreibung von erosionsauslösenden Tropfenströmungen an technischen Strukturen.
Seit 2012 setzt Dr. Li seine Arbeiten als Postdoc am Institut für Kern- und Energietechnik (IKET) im Großforschungsbereich Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) auf den Gebieten der Thermohydraulik und Fluiddynamik fort. Er konnte dadurch in mehreren Projekten der Europäischen Union sein Wissen und seine Fähigkeiten einbringen und erfolgreich die damit verbundenen Mittel einwerben.
Neben den Arbeiten im Rahmen der Europäischen Union zeigte Dr. Li seine wissenschaftlichen Qualitäten und seine Führungsfähigkeiten auch bei der Einwerbung von Verträgen mit der japanischen Sicherheitsbehörde NRA, die nach dem Unfall in Fukushima neu gegründet wurde.
Zahlreiche Publikationen in angesehenen Fachzeitschriften und auf zahlreichen Konferenzen dokumentieren seine Arbeit am KIT. Er ist Reviewer der Zeitschriften "Fuel", "Applied Energy" und "Applied Thermal Engineering".
In seiner Freizeit treibt Dr. Rui Li am liebsten Sport oder beschäftigt sich mit Fragen rund um die Informatik. Außerdem interessieren ihn Land und Leute, denn er möchte sich gerne bald in Deggendorf heimisch fühlen.

09. Januar 2018 | ECRI Pressestelle (PK)

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20180126 trio treffen regensburgHochschulverbund ostbayerischer Hochschulen TRIO schließt Kooperationsvereinbarung mit Freistaat, IHKs und Handwerkskammern

Verbund erhält über 14 Millionen Euro aus Mitteln des BMBF-Programms „Innovative Hochschule“ - Finanz- und Heimatstaatssekretär Füracker stellt die beteiligten BayernLabs vor

Ihren erfolgreichen Auftakt hat der Hochschulverbund Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) am heutigen Freitag, 26. Januar, bei einer gemeinsamen Veranstaltung an der OTH Regensburg mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen seiner assoziierten Partner begangen. Der Verbund ist eines der größten geförderten Projekte im Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ihn mit über 14 Millionen Euro. Im Verbund wollen Hochschulen und Universitäten in den Regierungsbezirken Oberpfalz und Niederbayern den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ausbauen und professionalisieren. An TRIO sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, des Weiteren die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die HS Landshut und die Universität Passau beteiligt; die Universität Regensburg ist Kooperationspartner. Durch die jetzt getätigte Unterschrift der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, der IHK Niederbayern sowie dem Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sind diese nun als assoziierte Partner offiziell beteiligt. Bei der Vertragsunterzeichnung war deshalb auch Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker anwesend. Zudem fand ein moderiertes Podiumsgespräch zwischen den Verbundpartnern statt.

Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier begrüßte die rund 60 Anwesenden zur Auftaktveranstaltung an der OTH Regensburg. Er bezeichnete TRIO als einen „einzigartigen Innovationsimpuls für ganz Ostbayern“. Prof. Dr. Burkhard Freitag von der Universität Passau und wissenschaftlicher Leiter des Projekts stellte die strategischen Ziele von TRIO und ihre Umsetzung in regionaler Partnerschaft vor. Durch die Verbesserung von Prozessen und Strukturen und durch die Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen soll Transfer neben Forschung und Lehre als eine „dritte Säule“ der Hochschulen verstetigt und nachhaltig institutionell verankert werden. „Durch eine engere Kooperation und Verzahnung aller Akteure entstehen Synergien, die zum Motor für das regionale Innovationsgeschehen werden können“, so Freitag. „Der Verbund versteht sich als Impulsgeber und aktiver Mitgestalter des regionalen Wissens- und Technologietransfers und möchte einen Beitrag zur positiven Weiterentwicklung der Region Ostbayern leisten. Damit trägt er zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Ostbayern bei.“

Schwerpunktmäßig beschäftigt sich TRIO mit dem umfassenden Themenbereich der fortschreitenden Digitalisierung, die heute nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche verändert. Antworten auf die mit ihr einhergehenden komplexen Herausforderungen lassen sich nur interdisziplinär und im wechselseitigen Dialog finden, so Prof. Dr. Freitag. Kommunikation, gegenseitiges Verständnis der Akteure und daraus resultierende Vertrauensbildung seien die entscheidenden Voraussetzung dafür, Brücken zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischer Umsetzung zu schlagen und auf die Bedarfe in Wirtschaft und Gesellschaft zu reagieren. „Aus diesem Grund freuen wir uns, dass sich die Kammern aus der Region bereit erklärt haben, zur Umsetzung von TRIO beizutragen und uns die Tür für den Dialog mit den Unternehmen öffnen“, ergänzt Präsident Prof. Dr. Baier.

In ähnlicher Weise kommen vor allem auch die BayernLabs zum Tragen. Der Hochschulverbund möchte gemeinsam mit den BayernLabs neue Formate für die Vermittlung von Wissen und Ideen entwickeln und dabei die technischen und räumlichen Möglichkeiten der BayernLabs als dezentrale und regional angesiedelte Kommunikationsdrehscheibe mit der Bevölkerung nutzen. Das Angebot der BayernLabs kann um Diskussionsrunden, Vorträge, Workshops und Sonderausstellungen mit Hochschulbegleitung ausgebaut werden und der aktive Wissenstransfer aus den Hochschulen in die Region gefördert werden. „Durch diese Kooperation entsteht eine WIN-WIN-WIN-Situation für den ostbayerischen Hochschulverbund TRIO, die BayernLabs und in besonderem Maße für die Region mit ihren Bürgerinnen und Bürgern. Der Hochschulverbund kann die BayernLabs als hervorragende Plattform für den Wissenstransfer in die Gesellschaft nutzen und das Angebot für die Besucher der BayernLabs wird noch vielfältiger und umfangreicher“, freute sich Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

BayernLabs
Die BayernLabs sind als regionale IT-Labore wesentlicher Bestandteil der Digitalisierungsstrategie des Freistaats. Insbesondere in ländlichen Regionen schlagen sie eine Brücke in die schnelllebige und komplexe IT-Welt. Bisher wurden vier BayernLabs in Traunstein, Wunsiedel, Bad Neustadt a.d.Saale und Nabburg eröffnet, weitere werden in Neustadt a.d.Aisch, Vilshofen an der Donau, Kaufbeuren und Eichstätt folgen. Insgesamt werden 13 BayernLabs in allen Regierungsbezirken entstehen.
Seit der Eröffnung der ersten vier Labore haben bereits mehr als 12.500 Personen die Angebote der BayernLabs wahrgenommen, die unter dem Motto „Anschauen – Anfassen - Ausprobieren“ moderne digitale Anwendungsmöglichkeiten praktisch demonstrieren. Neueste Trends und Anwendungen – zum Beispiel Virtual Reality, 3D-Druck, Multikopter, IT-Sicherheit, Arbeitsplatz der Zukunft oder Behördengänge von zuhause – können im Echtbetrieb gezeigt und praktisch erfahren werden. In Vorträgen und Workshops können theoretische Kenntnisse erworben und praxisnahes Wissen gesammelt werden.

26. Januar 2018 | gemeinsame Meldung der Verbundbeteiligten
Foto: OTH Regensburg

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20180125 grenzüberschreitende zusammenarbeit dialog in brüsselTHD zum Dialog nach Brüssel eingeladen

Am 22. und 23. Januar nahm die Technische Hochschule Deggendorf (THD) an einem Treffen in Brüssel teil, das sich mit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der EU beschäftigte. Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung ging es speziell um die Zusammenarbeit im Grenzgebiet Bayern und Tschechien. THD-Präsident Peter Sperber, Vizepräsident Horst Kunhardt und Wolfgang Dorner, Leiter des Technologiecampus Freyung, waren eingeladen, um vor Ort über Erfahrungen und Projekte der Deggendorfer Hochschule zu berichten.

An der TH Deggendorf und ihrem Technologiecampus in Freyung werden aktuell mehrere grenzüberschreitende Projekte in Kooperation mit Tschechien betreut. So berichtete Horst Kunhardt über das Projekt zum „Koordinierungskonzept Grenzüberschreitender Rettungsdienst“, das von der THD wissenschaftlich begleitet und analysiert wird. Wolfgang Dorner hatte Wissen zu gleich mehreren Projekten im Gepäck. Zum Beispiel informierte er über das Projekt „EnergieBARGE“, bei dem es um die Entwicklung eines Atlas für Biomasse und Bioenergie geht. Die geladenen Akteure tauschten sich nicht nur über ihre Erfahrungen in den Projekten aus. Es ging auch um die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten und politische Unterstützung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Das Interesse an einem Dialog war von Seiten der Deggendorfer Hochschule groß. Peter Sperber sagt über die Projektarbeit: „Für die THD sind EU-geförderte Projekte auch in Zukunft wichtig. Die Teilnahme an grenzüberschreitenden Kooperationen fördert den wissenschaftlichen Austausch, durch den auch ein Mehrwert für die Regionen geschaffen werden kann.“ Weitere Teilnehmer des Treffens waren Vertreter der Europäischen Kommission, des Bayerischen Landtags, der Südböhmischen Universität Budweis und der IHK Regensburg.

26. Januar 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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Viele bunte Smarties – Eine Kinderuni über die Chemie der Farben

In der ersten Kinderuni des neuen Jahres wird es bunt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), denn es geht um Farben. Was ist eigentlich eine Farbe? Was hat das Licht damit zu tun? Welche Farben können wir im Labor herstellen bzw. welche produziert die Natur? Und: Welche sind giftig, welche kann man essen?

Dr. Karl-Heinz Dreihäupl, Professor an der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf, wird diese Fragen am 26. Januar ab 17 Uhr im Josef-Rädlinger-Hörsaal (B004) der Hochschule beantworten. Alle Neugierigen ab 8 Jahren können dann dem Chemiker lauschen und auch zusehen. Denn er wird bunte und spannende Experimente mitbringen. Wie immer dürfen Begleitpersonen in den hinteren Reihen des Hörsaals zuhören. Die Kinderuni dauert maximal eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kostenlos geparkt werden kann im Parkhaus zwischen dem Dieter-Görlitz-Platz und dem Ruderhaus. Das Team der Kinderuni freut sich auf zahlreiche neugierige Gäste.

17. Januar 2018 | THD-Pressestelle (PK)

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20180410 austauschsemester lakehead universityFrom Lower Bavaria to Ontario, Canada – Students benefit from Academic Cooperation

Around ten months after signing a cooperation contract, the connection between the Deggendorf Institute of Technology (DIT) and Lakehead University showed fruition. DIT student Michael Schneider spent his winter semester tuition-free at Lakehead University in Ontario, Canada.

In summer 2017, DIT reported about an initiated close cooperation with the Canadian university. The agreement enables one DIT student per semester to studying tuition-fee-free at Lakehead. The fees would be at approximately €5500. Michael Schneider studies Industrial Engineering in a cooperative study programme. For his practical study phases, he is at Landau-based Einhell AG. In the winter semester 2017/2018, he was presented the opportunity to spend his semester abroad in Thunder Bay at Lakehead University. He chose this university from DIT’s more than 180 partner universities. “The university is perfect for engineering. The courses offered complement those at DIT, which made the exchange a lot easier. Additionally, the amazing location near the Great Lakes was a bonus. I’d definitely spend another semester there.”

Einhell AG was very supportive during the decision making and application process.

The tuition-free placements are already gone until summer semester 2019. In the coming winter semester, a student of Mechanical Engineering and in the summer semester 2019, a Business Informatics student will go to Lakehead University. In June, President Prof. Dr. Sperber is scheduled to fly to Ontario for further talks that will promote the partnership even more.

 

Photo (DIT)

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20180305 orientation week ss18DIT welcomes more than 100 new exchange students

On Thursday, 1 March, the so-called Orientation Week, where new international students are prepared for studying at the Deggendorf Institute of Technology (DIT), started. Despite the high number of flights cancelled due to the cold weather, most of the 140 registered students managed to be here for the welcoming day.

The students were officially greeted by the head of economic promotion of Deggendorf Andreas Höhn and Dr. Elise von Randow, head of the Institute for Career, International and Languages at DIT. The trafitional Bavarian music ensemble of the Music Academy Plattling created Bavarian ambience as a backdrop for a motley crew of exchange students. Most exchange students are from Mexico and South Korea in this semester; however, there are also Taiwanese, Brazilian, Vietnamese, Czech, Portugese, Italian, French and Jordanian students at DIT for the summer semester 2018. A total of 99 nationalities studies at DIT and the university has 186 partner universities worldwide.

Among the Orientation Week participants is a group of Syrian refugees, who will spend a semester at DIT in preparation for regular studies in Germany. They will attend language courses and regular lectures. DIT's International Office created a programme for the following two weeks that is to help the new students assimilate in Deggendorf.

A team of student workers accompanies the international students and assists them in authority visits to ensure a smooth lecture start in mid March. German intensive courses and intercultural trainings focusing on Bavaria take place during Orientation Week, so that the best possible integration is ensured.

Furthermore, those students who would like to do an internship in Germany after their exchange semester, are prepared for the application process by the Career Service. The student association AKI planned leisure activities, such as a welcoming party, a traditional Bavarian evening as well as a trip to Neuschwanstein Castle. 

Already on the first day, the International Office had positive feedback and the exchange students were glad about the heartfelt welcome and are looking forward to their time here in Deggendorf.

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2018 01 17 prof.kreiskott

E.ON-Manager zieht es an den European Campus in Pfarrkirchen

Mit Beginn des Sommersemesters 2018 übernimmt der bisherige E.ON-Manager Dr. Sascha Kreiskott an der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der TH Deggendorf die Professur „Informatik – Digitalisierung in der Energiewirtschaft“. Er wird dabei vornehmlich am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen tätig sein.

Dr. Sascha Kreiskott studierte technische Physik und Experimentalphysik an der Bergischen Universität Wuppertal. Dort promovierte er in Kooperation mit einem kleinen Spin-Off der Universität im Bereich supraleitender Bänder für energietechnische Anwendungen. Durch seine Arbeiten wurde es möglich, die physikalischen Eigenschaften supraleitender Schichten von monokristallinen Trägersubstraten auch auf den für die Anwendung wesentlich relevanteren Metallbändern zu erzielen. Nach der Promotion setzte er seine Forschungstätigkeiten auf diesem Feld als Postdoc am Los Alamos National Laboratory, New Mexico/USA, fort. Für seine Arbeiten bekam er mehrere Preise und ein Patent.
Im Jahr 2004 kehrte Dr. Kreiskott nach Deutschland zurück. Seine Wirtschaftskarriere startete er als Unternehmensberater für A.T. Kearney und der Boston Consulting Group. 2008 wechselte Dr. Kreiskott aus einem Reorganisationsprojekt heraus in das Management des deutschen Vertriebs der E.ON. Hier war er in den letzten Jahren für die Digitalisierung des Vertriebs und den Bereich „Digitale Lösungen“ verantwortlich.
An seiner neuen Aufgabe als Hochschullehrer reizt ihn, dass er sich nun in einem sehr internationalen Umfeld der Ausbildung neuer Fachkräfte widmen kann. „Das Konzept des European Campus und die Möglichkeit, den Neuaufbau mitgestalten zu können, haben mich sofort überzeugt“, so der gebürtige Wuppertaler.
In der Lehre wird er zunächst klassische Ingenieursfächer wie Informatik und Physik übernehmen. Seine Forschung möchte er insbesondere dem Management kleiner Erzeugungsanlagen über „Internet-of-Things“-Technologien widmen. „Gerade hier in Niederbayern gibt es viele Landwirte, die viel Arbeit in ihre Erzeugungsanlagen investieren müssen. Großtechnische Anlagen sind zu teuer und zu komplex. Neue, einfache Lösungen müssen für diese Klientel geschaffen werden.“ Stellt er nach ersten Gesprächen mit örtlichen Landwirten fest.
Seine Freizeit verbringt der 46-jährige mit vielfältigen Hobbies. Neben Fitness, Motorradfahren, Kunst und Kultur macht ihm seine hochtechnisierte Stereoanlage, die raum- und psychoakustische Korrekturen digital vornimmt, besondere Freude. „Um die endlich richtig verstehen zu können, musste ich einfach Professor für Informatik werden“, sagt der neue Hochschullehrer mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht.

17. Januar 2018 | ECRI Pressestelle (PK)

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20180115 übergabe bescheide bayerische forschungsstiftungStaatssekretär Bernd Sibler übergibt Förderbescheide an Hochschulen in Deggendorf, Landshut und Passau

„Für drei zukunftsweisende Forschungsprojekte in Niederbayern stellt die Bayerische Forschungsstiftung über 1,2 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Die Hochschulen in Deggendorf, Landshut und Passau haben mit ihren innovativen Forschungsvorhaben, die sie mit Partnern vor Ort bearbeiten wollen, überzeugt. Ich freue mich über diesen großartigen Erfolg!“, erklärte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler heute bei der Übergabe der drei Förderbescheide an der Technischen Hochschule (TH) in Deggendorf.

Enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort

Der Technologiecampus Cham der TH Deggendorf erhält 467.300 Euro für die Suche nach einer Technik für den gleichmäßigen Auftrag vollflächiger Farbdekore auf gebranntem Porzellan. Dort wird mit der Porzellanfabrik Walküre in Bayreuth und ETC Products in Deggendorf zusammengearbeitet. Mit 498.600 Euro wird ein weiteres Projekt der Hochschule gefördert, das am Technologiecampus in Teisnach realisiert wird. Dort wird gemeinsam mit der Laser Components GmbH und der TOPTICA Photonics AG an der Beschichtung von Laseroptiken gearbeitet. Micro-Epsilon Messtechnik aus Ortenburg erhält gemeinsam mit der Universität Passau und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Landshut 278.000 Euro, um die Möglichkeiten zur berührungslosen Vermessung spiegelnder Oberflächen an bewegten Objekten zu untersuchen. Bislang müssen die zu vermessenden Objekte hierfür angehalten werden, was die Produktion erheblich bremst.
„Die Auswahl dieser drei Projekte durch die Bayerische Forschungsstiftung beweist, dass im Bereich der Optik, der Sensorik sowie der Oberflächenanalyse und -bearbeitung kein Weg mehr an niederbayerischem Know-how vorbeiführt“, so Bernd Sibler. „Die beteiligten Hochschulen und Unternehmen zeigen beispielhaft, welche Synergieeffekte sich durch eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft ergeben können: eine praxisorientierte Forschung und ein großer Anwendungsbezug. Damit leisten sie gemeinsam einen wertvollen Beitrag, um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayern nachhaltig zu stärken.“

Jährlich über 50 Millionen Euro für Forschungsprojekte

Jährlich berät die Bayerische Forschungsstiftung über Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen Euro. Die Forschungsstiftung hat seit ihrer Gründung im Jahr 1990 für 850 Projekte rund 556 Millionen Euro bewilligt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurde ein Gesamtprojektvolumen von rund 1,234 Milliarden Euro angestoßen. Zudem vergibt die Bayerische Forschungsstiftung Stipendien für die internationale Zusammenarbeit von Forschern sowie (Post-)Doktoranden.

15. Januar 2018 | Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums
für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst,
Bild: THD

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2018 01 11 exkursion therme birnbach

Exkurs ins ländliche Bad - Studierende des European Campus zu Gast in Bad Birnbach

Im Zuge ihrer Projektarbeit über die Rottal Terme und die Tourismusregion Bad Birnbach waren die Studierenden zu einer Exkursion durch Kurverwaltungsleiter Viktor Gröll ins Artrium eingeladen. Gröll referierte über die Entstehung des ländlichen Bads und das Wachstum der Region. Zudem erhielten die Exkursionsteilnehmer die Möglichkeit, den Kurpark und Teile der Therme zu besichtigen.

 1618 Meter - eine Zahl die den 20 Studierenden des European Campus Rottal-Inn (ECRI) im Gedächtnis geblieben ist. So tief musste damals in Bad Birnbach gebohrt werden um auf die Quelle zu stoßen, welche die Rottal Terme seitdem speist. Neben Informationen zur Entstehung des heute 30.000 qm großen Areals wurden den Exkursionsteilnehmern auch Einblicke in die Ortsentwicklung seit Eröffnung des ländlichen Bads gewährt. Im Rahmen der Projektarbeit, welche von Prof. Dr. Markus Pillmayer initiiert wurde, stellte Gröll das präventive Konzept vor, mit dem langfristig Stress und Erschöpfung und damit der immer häufiger auftretenden Erkrankung Burnout vorgebeugt werden soll. Diesem Konzept liegt eine Gesundheitsstudie zugrunde, welche die Rottal Terme gemeinsam mit AOK, IHK und der LMU München erhoben hat. Neben den wohltuenden und heilsamen Eigenschaften des Quellwassers runden Wanderwege und Freizeitmöglichkeiten das Erholungsangebot der Region ab.
Die Studierenden zeigten sich sehr interessiert und stellten im Anschluss an die Präsentation viele Fragen zu Infrastruktur, Marketingmaßnahmen und darüber, welchen Herausforderungen sich die Rottal Terme auch in Zukunft stellen muss.

Josef Kagerer, ein Bad Birnbacher Urgestein, rundete die Veranstaltung mit einer Führung durch den Kurpark und Teile der Rottal Terme ab, bei der sich die Studierenden noch ein eindrucksvolleres Bild verschaffen konnten.

Bild (ECRI): Viktor Gröll (6.v.r.), Prof. Dr. Markus Pillmayer (5.v.r.) und Prof. Dr. Christian Steckenbauer (1.v.l.) mit den Studierenden

11. Januar 2018 | ECRI Pressestelle (YG)

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Informationsabend der THD für Eltern, Schüler und Lehrer zum internationalen dualen Studium CAST und Chancen in MINT Berufen

Am Mittwoch, 24.01.2018 um 19.00 Uhr findet ein Infoabend im Glashaus der Technischen Hochschule Deggendorf, Dieter-Görlitz-Platz 1, statt. An diesem Abend informiert der Career Service über die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, nach Abschluss des Abiturs am dualen Studienprogramm CAST teilzunehmen.

CAST steht für ein internationales duales Studium zwischen Bayern und Tschechien, in dem mit Unternehmen zusammengearbeitet wird, die auf beiden Seiten der Grenze aktiv sind. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler erhalten eine finanzielle Unterstützung während des gesamten Studiums und können zusätzlich wichtige Studien- und Praxiserfahrungen für den späteren Berufseinstieg in der Region sammeln. Tschechisch-Vorkenntnisse sind für eine Teilnahme am Programm nicht notwendig. Der zweite Teil der Veranstaltung ist dem Thema MINT (Mathematik –Informatik – Naturwissenschaften - Technik) gewidmet. Hierbei wird die Managerin der MINT-Region Niederbayern, Andrea Stelzl, über die vielen spannenden und zukunftsorientierten Möglichkeiten in diesem Bereich informieren. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich. Kontakt: Claudia Probst, E-Mail: claudia.probst@th-deg.de, Tel.: 0991 3615-284.

11. Januar 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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gruppenbild griesbach 2018Im Rahmen des Projekts „Wasser“ besuchten einige Studenten des 6. Semesters Ressourcen- und Umweltmanagement zusammen mit ihrer Professorin Frau Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger die Kläranlage Bad Griesbach. Die Führung übernahm der Klärmeister Herr Hofmann.
Die Stadt Bad Griesbach betreibt die kommunale Kläranlage zur Reinigung der Abwässer aus ihrem Gemeindegebiet (Altstadt, Therme und Karpfham). Angeschlossen sind weiterhin ein Teil der Gemeinde Rotthalmünster mit Asbach sowie der Ortsteil Poiham der Gemeinde Tettenweis.

Die Anlage wird seit 1977 als Belebungsanlage mit anaerober Schlammstabilisierung (Faulung) betrieben. Zuletzt wurde im Bescheid von 2014 eine Ausbaugröße von 27.000 EW vorgegeben. In den letzten Jahren wurden zusätzliche Ortsteile und Einzelgehöfte der Stadt Griesbach an die Kläranlage angeschlossen, womit sich die Belastung der Anlage leicht gesteigert hat. Weiterhin findet jedes Jahr Anfang September in Karpfham ein großes Volksfest statt, das zeitweise eine signifikant höhere Belastung der Kläranlage Bad Griesbach verursacht.


Im Jahr 2014 wurde die Steuerung der Kläranlage optimiert, im Jahr 2015 wurde ein neues BHKW errichtet. Im Projekt Wasser planen die Studierenden nun eine erneute Erweiterung der Kläranlage mit Bestandsaufnahme, Festlegung der neuen Bemessungswerte, verfahrenstechnische Überprüfung der Kläranlage, Dimensionierung neuer Becken und Kostenschätzung.

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Als Professor zurück in die niederbayerische Heimat

Markus Hainthaler wird ab 1. März des nächsten Jahres das Professorenkollegium an der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf verstärken. Der Haupteinsatzort des gebürtigen Wittibreuters wird jedoch der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen sein, wo er hauptsächlich die Fächer Maschinenbau und Verfahrenstechnik lehren wird.

 Nach seinem Abitur 1997 in Simbach/Inn absolvierte Markus Hainthaler ein Studium der Allgemeinen Verfahrenstechnik an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Die Diplomarbeit fertigte er bei der Wacker Chemie AG in Burghausen an, wo er später auch als Projektingenieur im Bereich der Polysiliziumanlagen tätig war. Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes führte er seine akademische Ausbildung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen fort und schloss dort 2010 als Master of Science im Chemie- und Bioingenieurwesen ab. Am Lehrstuhl für Prozessmaschinen und Anlagentechnik nahm er anschließend auch seine Promotionsforschung auf, bei der er ein neuartiges Anlagenkonzept zur quasi-kontinuierlichen Hochdruckkonservierung von Lebensmitteln entwickelte.
Diese Forschung im Bereich der energieeffizienten und ressourcenschonenden Verfahren wird Markus Hainthaler auch am European Campus Rottal-Inn fortsetzen. Im Rahmen einer fünfjährigen Stiftungsprofessur der Schlagmann POROTON GmbH & Co. KG wird er sowohl die Entwicklung innovativer Baumaterialien mit erhöhter Dämmleistung unterstützen als auch die energetische und ökologische Optimierung des Ziegelproduktionsprozesses mit vorantreiben.
Seine Freizeit verbringt der zweifache Vater am liebsten mit seiner Familie und mit Freunden bei Ausflügen in die Natur. Dazu wird in der nächsten Zeit aufgrund der räumlichen Distanz zu Erlangen nur wenig Gelegenheit sein; der gemeinsame Umzug ins schöne Niederbayern ist aber schon fest geplant.

09. Januar 2018 | ECRI Pressestelle (PK)